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  1. By Miki in gedichtetes, persönliches, ärgerliches

    Da fällt mir doch so manches ein,
    er war in jeder Sicht ein Schwein.
    Auf dem Teppich gelegen und Stullen gefressen,
    den Besuch im Badezimmer oft vergessen.

    Der Hund hat oft besser gerochen als er,
    ihn zu verlassen fiel mir nicht schwer.
    Noch heute lach ich mich manchmal schlapp,
    er denkt, dass er mich verlassen hat.

    Dabei war ich wohl schon Jahre fort,
    suchte längst nach einem schönen Ort.
    Für den Sohn und mich eine Höhle
    ohne des Hausschweins Gemöhle.

    Er war oft tagelang außer Haus,
    hat mir gefehlt wie ‘ne lästige Laus.
    Ich werde es nicht vergessen,
    wenn er mal da war, hat er den Kühlschrank leer gefressen.

    Meine Kollegen damals hatten Spass,
    hab öfter ‘ne Story davon erzählt,
    geflügeltes Wort war dann das:
    „Griewi ist mit Hausschwein vermählt“.

    Geld kam alsbald überhaupt nichts mehr an,
    aber Gerichtsvollzieher klopften an.
    Hat gelogen. Das kann er bis heute.
    Also „Vorsicht!“ liebe Leute.

    Er reißt alles hinunter ins tiefe Tal.
    Fühlt sich wohl so asozial.
    Prahlt und protzt schon von Morgen.
    Hinterlässt aber nur Schulden und Sorgen.

    Seltsam schon immer an der Geschichte:
    Vielleicht bringt’s jemand mal ans Lichte:
    Geld bringt er wohl nie nach Haus,
    aber sein Tonstudio sieht immer nach neuester Technik aus.

    Nicht so seine Autos, wenn vorhanden,
    die statt auf dem Schrottplatz bei ihm landen.
    Er macht dann ein Müllauto draus,
    ein Jahr später ist eh alles aus.

    Eine Ex (damals aktuell),
    fragte mich mal schnell:
    „Sag mal, schwindelt der Torsten?“
    Ich rettete mich in heftiges Husten.

    Er lügt, dass sich die Balken biegen,
    glaubt irgendwann selber den Schwachsinn,
    für mich ist nichts gutes geblieben,
    doch!: dass ich glücklich geschieden bin

    Nachtrag:
    Aber was ist nur gescheh’n?
    mit 18 hab ich das nicht geseh’n.
    Wo ist der Mann, den ich mal geliebt,
    der stolz den Kinderwagen schiebt?

    Der mit den Augen mich zum Schmelzen brachte,
    mich zur stolzen Mutter machte.
    Der Mann ist weg, ich denk zuletzt,
    ein böser Geist hat ihn verhext.
    bösGeist

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  2. Mein Ex- Arsch

    Mai 27, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches, ärgerliches

    Für mich war der Mann abgeschafft,
    ich war fertig mit ihm, die Liebe dahingerafft.
    Wollte meinem Sohn den Vater nicht nehmen,
    wollte mich neutral und verhalten benehmen.

    Doch irgendwie verkehrte Welt,
    er nicht nur als Mann,
    sondern auch als Vater Versprechen nicht hält.

    Ich hätte ihn entsorgen sollen,
    hinweg mit der Mülltonne rollen.
    Er zahlte nicht nur keinen Unterhalt,
    auch Besuche des Kindes entfielen alsbald.

    Es wurden nur Reden geschwungen,
    Lügenmärchen gesungen.
    Keine Zeit und kein Geld,
    die alten Lügen dieser Welt.

    Aber wenn er mal aufschlug,
    protzige Reden er anschlug.
    Es wird alles toll- irgendwann.
    Ich tu für dich alles- dann!

    Sendepause, toter Käfer, Drückeberger,
    leere Versprechen, immer Ärger.
    Der Bengel tat, als wär’s nicht schlimm,
    aber wie sah es aus so innen drin?

    Weihnachten wurde er eingeladen,
    ich hab es immer einfach ertragen.
    Für mich war dieser Mensch nicht mehr wichtig,
    für’ s Kind dacht ich mach ich’s so richtig.

    Ich kenn keinen Mensch, den ich weniger achte,
    und das ist formuliert ziemlich sachte.
    Angeber, Proll und Lügenbaron,
    und immer noch drossel ich sehr meinen Ton.

    Er zahlte kaum mal Unterhalt,
    er macht alles gut, irgendwann oder bald!
    Autokonto, große Taten….
    Wer und wie lange soll darauf warten?

    Er hat eine große Chance bekommen,
    den Sohn fast erwachsen in seinen Haushalt genommen,
    Versprechungen geliefert, wie wunderbar,
    gehalten keine, war ja klar.

    Trotzdem hab ich nicht dagegen gesprochen,
    der junge Mann hat die Entscheidung getroffen.
    Es fiel mir schwer, ich ließ ihn ziehn.
    Leider ist überhaupt nichts gutes geschehn.

    Ich hatte als erstes Hausverbot,
    das war des Sohnes erste Not.
    Dann wurde die Immatrikulation boykottiert,
    der Bengel tat gefasst, war sicher schockiert.

    Die Atmosphäre gleich vergiftet,
    das hat er durch Lügerei angerichtet.
    Ich brauch (auch) nichts zahlen, seine Olle grollt,
    die hat gedacht, dass (durch mich) der Rubel rollt.

    In dieser unschönen Situation,
    war in der Ferne nun mein Sohn.
    Das fiel mir schwer und war nicht gut,
    trotzdem machte ich ihm Mut.

    Das Leben hat künstlerische Freiheit,
    und so kam eine schwere Krankheit.
    Mein „Kind“ rettete sich zu mir,
    was soll ich sagen; er ist immer noch hier!

    „Hier“ ist deutlich übertrieben,
    ein Mietvertrag wurde unterschrieben.
    Nun wohnt er wieder in „meiner“ Stadt,
    weiß aus eig’ner Erfahrung, was für einen Arsch von Erzeuger er hat.

    Verdient hat der Arsch keinen Sohn,
    verloren hat er ihn auch schon.
    Was wird der wohl machen heute?
    Verarscht immer noch „seine Leute“?

    Stellt sich selbst(“gefällig“) als Opfer dar?
    (Als fettes Opfer- ist auch klar).
    Eine Info an den Rest der Welt!
    ER ZAHLT SEINEM SOHN ÜBERHAUPT KEIN GELD!

    Das ist hier nur so „laut“ gesagt,
    weil er es sicher wagt,
    in seinem Umfeld zu erzählen,
    dass Unterhaltszahlungen ihn so quälen.

    Ich hab ihn abgeschüttelt,
    geb meiner Abscheu keine Nahrung.
    Nur so viel:
    Der Typ war meine schlechteste Erfahrung!

    Das Schicksal lässt sich nicht bestechen,
    und alles wird sich einmal rächen.

    Nachtrag: Wie ich heute, innerhalb kurzer Zeit dazu gekommen bin, diese Zeilen zu verfassen?
    Ich habe einen Beitrag gesehen über Väter, die ungewollt durch die Willkür der Mütter von ihren Kindern getrennt und entfremdet werden, und wie Kinder und Väter darunter leiden.

    Tja, es gibt aber auch Fälle, da wäre das besser gewesen…..

    vater_sohn_

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  3. By Miki in gefundenes, unterhaltsames

    …. Schuhen…

    Eine Frau, wollte sich selbst etwas Gutes tun und beschloss, sich neue Schuhe zu kaufen.
    Also ging sie zur Einkaufspassage und betrat den Schuhladen.
    Eine Verkäuferin begrüßte sie freundlich. Die Frau suchte sich eine Reihe von Schuhen aus, die sie anprobieren wollte. Insgesamt waren es mehr als 15 Paare, die sie anzog und nun standen überall um sie herum Schuhe und Kartons.
    Leider schien keiner der Schuhe der Frau wirklich zu gefallen und ihre Stimmung wurde schlechter.
    Da fiel ihr Blick auf ein weiteres Paar. Sie zog auch diese Schuhe an und lief in ihnen einige Schritte auf und ab.
    “Die gefallen mir! Was kosten die?” fragte sie die Verkäuferin.
    “Diese Schuhe kosten gar nichts”, sagte die Verkäuferin und lächelte.
    “Sie scherzen!” rief die Frau.

    “Nein, diese Schuhe kosten wirklich nichts, denn es sind Ihre eigenen.”

    schuhe

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  4. By Miki in gefundenes, nachdenkliches, trauriges, unterhaltsames

    11SchritteDer Zirkusbär

    Es war einmal ein Zirkusbär.

    Sein Zuhause bestand aus einem kleinen Käfig. Er war bereits in einem solchen Käfig geboren worden und verbrachte seine Freizeit damit, in diesem Käfig zehn Schritt vorwärts zu machen und wieder zehn Schritte rückwärts.

    Irgendwann beschloss der Zirkusdirektor, den Zirkus aufzugeben, da er nur noch Verluste machte. Er fuhr mit den Bären in den Wald, stellt den Käfig ab und öffnete die Tür, bevor er abfuhr.

    Der Bär steckte die Nase aus der offenen Käfigtür. Nun stand ihm die Welt offen für ein Leben als ein freier Bär.

    Der Bär sprang aus dem Käfig. Er stapfte einen Schritt vorwärts, vier, sechs, acht, neun… Aber nach dem zehnten Schritt ging der Bär wieder zehn Schritte rückwärts…

    nach Bert Hellinger

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  5. By Miki in bebildertes, gelebtes, informatives

    … noch eine Ergänzung zum 9.05.09:
    Nicht nur, dass wir sowieso fein eingekauft hatten, sondern später haben wir noch einen schicken Toilettendeckel online gekauft und der ist gestern angekommen und heute montiert worden… und weil der so schön ist, gibt’s davon heut noch ein Bild

    Klodeckel

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  6. on Tour…

    Mai 9, 2009
    By Miki in bebildertes, bereistes, gelebtes, informatives, persönliches

    Meine Mutti und ich wollten uns heute einen schönen Tag machen. Es gab keine konkreten Pläne oder Vorgaben, wir dachten einfach, uns wird schon was einfallen….
    Tja, und dann saßen wir im Auto und wussten immer noch nicht wohin. Wetter war prima, also wollten wir kein Einkaufscenter anpeilen, da sieht man ja nix von der Sonne… Motor läuft… (Erklärung: ich bin einen Meter rückwärts gefahren, damit Mutti besser einsteigen konnte) … Uhrzeit… zu früh zum Kaffee- trinken- fahren…. BrummBrumm (Auto) schmoll, „wann geht’s denn nun los?“, TomTom scharf gemacht, der hat natürlich auch keine Ideen, also erstmal losroll…
    Adlergestell links abgebogen, noch einige Optionen vorhanden … da leicht rechts, da wieder geradeaus… nun wurde es Schmöckwitz…, dann über Wernsdorf und Neu Zittau, da gab’s schon was zum Gucken und das Fahren hat Spass gemacht (logisch… brumm).
    An einer Kreuzung hab ich glatt den Überblick verloren, klar, die Hauptstraße war krumm, aber in welche Richtung? Die Nase vom Auto schon zu weit in der Kreuzung … frech rausgeguckt, noch mal kurz kräftig bremsen, der hatte gaaanz sicher Vorfahrt, dann einfach rum, Gegenverkehr- (Vorfahrt-?) Opa guckt ganz böse, schnell auf’s Gas- weg. 8-)
    Naja, wir sind in Gosen (doch ein kleines Einkaufs- Center, sagen wir mal mit gutem Willen) gelandet.
    Dort ist mir dann ein kleiner, kuschliger, brauner Plüschbär zugelaufen (ich konnte mich nicht wehren!), der dann schnell von Mutti adoptiert wurde. So statt Blumen… ein Muttertagsblumenbär sozusagen.. verwelkt wenigstens nicht.
    Als wir wieder im Auto waren, frag ich noch „wie heißt der Bär?“ und akzeptiere „Paul“ nicht, da erzählt Mutti was von „Barabas“… (oder?). Und ich verstehe „Barabu“… so heißt der Bär jetzt (vielleicht?), übrigens ist ein Bild von ihm anbei (unten).
    So, als es weiter ging, wurde nicht mehr beratschlagt, TomTom hatte noch die Adresse vom Resort Schwielowsee gespeichert, ist halt Schicksal… und los!
    Dort angekommen sind wir bei schönstem Wetter erstmal um den kleinen See spaziert.

    Das Tortenbuffet war wieder sehr lecker und ansehnlich, um 14 Uhr noch freie Auswahl an Plätzen… ein kleiner Schwielowsee2Eindruck von Lokal und Ausblick hier:Schwielowsee1
    Dann wurde bestellt: 2 Kännchen Kaffee, 1x Erdbeertorte, 1x Schokotorte, 1x Erdbeereisbecher ohne Sahne… bald kam ein junger Mann mit der Torte und eine Dame mit dem Eisbecher MIT Sahne, sie musste wieder abrücken (Sahne musste weg), da wollte der junge Mann erstmal die Torte VERTEILEN! Na der hat geguckt, als ich gesagt habe, beide Stücke sind für mich! Tja, der kannte mich noch nicht ( die Frau grinste so, konnte die sich noch an die Tortenorgie vom 18.4. erinnern?)
    Der Eisbecher ohne Sahne kam auch zeitnah, nur der Kaffee war heute nicht so lecker, schade…
    Zum Schluss ist bei mir noch ein Eiskaffee gerutscht… !
    Nach einer schönen Autofahrt und einem starken Kaffee in der Sonne auf meinem Balkon endete unser Ausflug.

    Ich hab später noch eine halbe Stunde auf meinem Crosstrainer geackert und hoffe nun, dass die Torte nicht so sehr ins GEWICHT fällt….

    So endet ein schöner Tag faul und zufrieden auf dem Sofa…. und Mutti: du hast doch sicher Barabu auf dem Arm..? :->

    Barabu

    (Link zum Resort Schwielowsee im Blog vom 18.04.09)

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  7. lebenstüchtig?

    Mai 2, 2009
    By Miki in gefundenes, nachdenkliches, schlaues

    MeerDer persische Weise Nasrudin befand sich einmal auf einer Fähre, die einen breiten Strom überquerte. Neben ihm stand ein Gelehrter, der angesichts seines immensen Wissens arrogant und aufgeblasen tat.
    Er fragte Nasrudin: “Haben Sie jemals Astronomie studiert?”
    “Nein.” antwortete Nasrudin.
    “Oh, da haben Sie aber viel von Ihrem Leben vergeudet! Mit dem Wissen über die Sterne kann ein Kapitän ein Schiff durch alle Weltenmeere navigieren.”
    Der Gelehrte fragte dann: “Haben Sie jemals Meteorologie studiert?”
    “Nein.” antwortet Nasrudin.
    “Nun, dann haben Sie auch hier große Teile Ihres Lebens verschwendet! Wer über die Winde und das Wetter weiß, kann ein Schiff sicher und schnell von einem Ort zum anderen bringen.”
    Es folgte die Frage: “Und haben Sie wenigstens die Meereskunde studiert?”
    “Nein” antwortete Nasrudin.
    Mit mitleidigem Lächeln sagte der Gelehrte: “Zu schade, wie Sie auch hier Ihr Leben verschwendet haben! Die Kenntnis der Ströme ist unerlässlich um ein Schiff zu steuern.”
    Einige Minuten später stand Nasrudin auf, um ans Ende des Schiffs zu gehen. Beim Vorbeigehen fragte er den Gelehrten: “Haben Sie jemals schwimmen gelernt?”
    “Nein, dazu hatte ich keine Zeit.”
    “Dann haben Sie Ihr ganzes Leben verspielt, denn dieses Boot sinkt gerade.”

    Alan Cohen, leicht geändert

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