Monatsarchiv: November 2009

Noch nie – und nie wieder – war ich so stolz, wie nach der Geburt meines Sohnes.
Ich war noch nicht „Mutter“, noch nicht besorgt, eher erstaunt, aber sooo stolz.
Ich hab wirklich – mit grad 19 – gedacht, da hast du was geschafft (erschaffen?).
Ein Mensch, ein Leben, Zukunft.
Außerdem war er wunderschön.
Es gibt da allerdings einen Mechanismus, dass jede Mutter ihr Kind schön findet. Aber ich fand das Kind meiner Bettnachbarin absolut hässlich, da war jeder Hamster schöner (ich weiß = böööse). Also guter Mechanismus!
Aber mein Kind muss nett ausgesehen haben (perfekter schwarzer Igelschnitt), denn gerade wechselte der Chefarzt und welches Baby hielt der neue Chef für die Presse im Arm? Meins!
Wie jung und blöd war ich: davon hab ich keine Zeitung! Und auch keine andere! Hab nach 17 Jahren eine Berliner Zeitung (sauteuer) aus einem Archiv gekauft! (Hat er zum 18. Geburtstag bekommen).
Naja, beim nächsten Kind hätte ich es gewusst!
Aber mehr hab ich nicht, ich bin froh, dass ich das damals nicht wusste.
Aber letztendlich war es meine Entscheidung. Winke, winke Ferdinand, Florentine, Caspar, … vielleicht im nächsten Leben.
Ich habe in letzter Zeit so viele Artikel von Frauen um die 30 gelesen, die sich über ihren mangelnden Kinderwunsch wundern.
Die Natur regelt das.
Entweder so, dass es einfach passiert, oder dass man mit einem bestimmten Mann auch 7 Zwerge in die Welt setzen will, ohne Wenn & Aber.
Nicht gut finde ich die künstlichen Befruchtungsmaßnahmen,
1.) weil die Natur sich etwas dabei denkt und
2.) weil es viele Kinder gibt, die gute Eltern gebrauchen könnten, aber nicht haben
(sind natürlich nicht alles Babys, sondern schon Wesen, mit denen man sich richtig auseinander setzen muss).
Was auch bei den eigenen Kindern mal passiert, aber da hat man Zeit zum Reinwachsen.
Vielleicht haben die potentiellen Eltern in unserer Gesellschaft, wo alles abgesichert sein muss, der Bausparvertrag schon mit 18 abgeschlossen wird, auch den Mut und die Zuversicht verloren… und dann gibt’s auch keine Kinder…..
Ich bin 40, mein „Kind“ 21… und stolz bin ich immer noch!
Zugegeben, auch ein wenig auf mich selbst…aber das ist eine ganz andere Geschichte….
Kind, leb dein Leben!
Dafür hab ich es dir gegeben!
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Veröffentlicht in: gelebtes, nachdenkliches, persönliches
Sascha hat eine tolle Parade ins Leben gerufen.
Blog-Rückblick 2009.
Jeder Teilnehmer soll einen persönlichen Ein- und Rückblick ins vergangene Blog-Jahr gewähren.
Ich will nicht schon wieder anfangen zu erzählen, wie die Idee zu einer Website für mich entstanden ist.
(Das kann man hier nachlesen: Es ist vollbracht! )
Nun gehört zu den Regeln, nochmals auf drei eigene Beiträge nachträglich aufmerksam zu machen. Du meine Güte, ich hab noch gar nicht sooo viel geschrieben. Allerdings hatte ich anfangs (natürlich) derart wenig Besucher, dass die ersten Artikel so gut wie ungelesen blieben.
Einer davon hat es dann in einen laufenden Wettbewerb geschafft (Hauskrankenpflege). Auch das habe ich hier schon so oft erwähnt, dass ich euch damit nicht mehr ermüden möchte.
(Sollte er allerdings irgendeine Auszeichnung bekommen- im Halbfinale ist er schon- wird hier sicher nochmals ein stolzer Satz zu lesen sein).
Ich habe nicht einmal ein bestimmtes Thema für meinen Blog.
Eher mein Kopfsalat. Ärgerliche Dinge, Behörden, doofe Autofahrer, kaputte Handy’s, Baustellenlärm… das wird praktisch sofort abgearbeitet. Das hilft.
Dann aktuelle Themen, Bundestagswahl (aber eher weniger),Verpackungsschwindel… eher mal lustige Politiker- Pannen- Videos.
Ihr findet hier sehr viel sehr persönliches. Nicht nur, was ich erlebt habe, sondern auch, was ich denke. Manchmal aktuell, fast liebestrunken ein Gedicht über meine Gefühle, manchmal eine Zeitreise … auch schon mal 20 Jahre rückwärts.
Ein Lieblingsartikel hat es schon mit auf die Startseite ins Menü geschafft (Grosse Liebe), also kann auch nicht in meine Aufzählung. Noch dazu habe ich in der Sidebar eine Rubrik „lesenswertes“, wo ich auch schon mal zu kurz gekommene Artikel verstaue.
Umso schwieriger die Frage, welche Artikel ich noch einmal vorstellen möchte:
Es passt ganz gut zur (immer) wiederkehrenden Weihnachtszeit, auch wenn es schon mit der Entsorgung zu tun hat. Aber ich für meinen Teil denke auch schon bei der Beschaffung ein wenig wehmütig an die kurze gemeinsame Zeit. Idiotischerweise rede ich auch mit meinem Baum, und JEDER ist der Schönste! Immer! Verstanden??
Nur eine winzige Sequenz aus dem Dasein – mit Homeoffice – und einer nervtötenden Baustelle nebenan. Und ich bitte um Mitleid; das ging tagelang so (oder waren es Wochen?).
Eine im Affekt von mir gereimte Hommage an den Computer. Wir lieben, hassen und brauchen ihn doch alle! Oder?
So, ich habe kurze Beiträge ausgesucht und mich bemüht, nicht zu viele Buchstaben zu verbrauchen. So eine Parade liefert ja viel Lesestoff (denke ich mal, stimmt’s Sascha *Daumendrück*) und wenn es dann zu viel wird- wer schafft das alles zu lesen?
Daher verzichte ich auch darauf, weitere tolle Blogs und Artikel hier ins Feld zu führen.
(Die es zweifellos gibt, aber solche Aktionen laufen ja auch schon einige).
Tags: 2009, blog, parade, rückblick
Veröffentlicht in: informatives, unterhaltsames
Nein! Nicht ich!
Aber von vorne:
Gestern habe ich ein Päckchen eines Online-Shops bekommen, ich bemühe mich eigentlich, dass ich Kosmetika usw. preisgünstig online kaufe, das ist wesentlich günstiger als in Fachgeschäften. Klappt natürlich auch nicht immer.
Und wie immer war auch einiges an Werbung mit im Päckchen. Und aus irgendeinem Grund habe ich mir diese (diesmal) angesehen.
Da kam mir eine Karte entgegen mit dem Slogan:

Es handelt sich um eine christliche Einrichtung, die dafür sorgt – oder sich bemüht- dass Gefangene in Strafvollzugseinrichtungen eine kleine Weihnachtsfreude haben.
Da ich finde, dass dies eine schöne Sache ist habe ich mich schon mal erkundigt:
Ein Gefangener bekommt im Jahr 3 Paketmarken.
Das ist ja ganz schön wenig und wenn er diese dann für eine solche Aktion abgibt heißt das ja, dass er von jemand anderen nichts zu erwarten hat.
Man meldet sich auf dieser (Link entfernt, Seite nicht mehr existent) Website an und erhält per Post von der jeweiligen Strafvollzugsanstalt einige Richtlinien, was ins Paket rein darf und was nicht. Außerdem bekommt man die Paketmarke.
So ist das Paket schon einem Gefangenen zugeordnet.
Der Beschenkte sieht keinen Absender, hat aber die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über das Büro.
Mir gefällt diese Aktion!
Und ich halte es für besser und sinnvoller, als das „Blog-Wichteln“, welches ich auch süß finde, nur leider veranstalten das ja mehrere. So dass man gar nicht weiß, wo man mitmachen soll.
Hier geht es natürlich nicht ums Beschenkt- werden, sondern wirklich darum, einem „vergessenen“ Mensch eine kleine Freude zu machen. Sehr gern gesehen ist auch ein(e) individuelle(r) Nachricht/ Brief, was ich sehr schön und sehr persönlich finde.
Ich habe hier schon einmal geäußert, dass ich nicht an Gott glaube.
Aber ich glaube an die Menschen (und das Gute darin!).
Es kommt niemand „böse“ oder „schlecht“ auf die Welt.
Es gibt so viele Möglichkeiten, Fehler zu begehen.
Ich mache bei der Aktion mit!
Wer noch???
Bitte weitersagen! :!:

Anmerkung: dafür, dass ich dies hier publiziert habe, erhalte ich nichts! Es ist als nicht als Werbung zu verstehen!
Tags: aktion, gefängnis, geschenk, weihnachten
Veröffentlicht in: aktuelles, informatives, nachdenkliches, weihnachtliches
Jedes Jahr zur Weihnachtszeit das gleiche Bild:

Deutschland erstrahlt im Glanz der Lichterketten. Ob drinnen oder draußen, die festliche Beleuchtung schafft überall eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Allerdings sollte man die Weihnachtsbeleuchtung vor Inbetriebnahme genau prüfen.
Immer wieder kommt es zu Stromschlägen, Verbrennungen oder gar Haus- und Wohnungsbränden!
Die Lichterkette o.ä. muss in tadellosem Zustand sein, das heißt, die Isolierungen müssen in Ordnung sein.
Oftmals sparen die Hersteller an dieser Stelle.
Manche Lichterketten werden mit 230 Volt betrieben werden, und 230 Volt können bei der Berührung tödlich enden.
Auch die Brandgefahr durch Lichterketten ist nicht zu unterschätzen. Verantwortlich dafür sind schlechte Qualität und unvorsichtiger Umgang mit der Weihnachtsbeleuchtung.
Die Brandgefahren liegen hier:
- Wenn zum Beispiel die Isolierung schlecht ist oder die Drähte zu dünn sind, dann kann es sein, dass die Lichterkette sich so stark erhitzt, dass sie in Brand gerät.
- Eine andere Möglichkeit, und das liegt dann wieder mehr am Benutzer, ist eben, dass die Lichterkette falsch aufgehängt wird, dass sie eben in der Nähe von Strohsternen oder anderem leicht entzündlichem Weihnachtsschmuck hängt, und diesen Schmuck dann entzünden kann.
Ob sich eine Lichterkette für drinnen oder für draußen eignet, muss auf dem Produkt zu erkennen sein:
Wichtig!: als Anwender muss man auf jeden Fall darauf achten, dass ein GS-Zeichen vorhanden ist, das heißt, es ist eine geprüfte Sicherheit gegeben.
Außerdem sollte man darauf achten, ob die Gebrauchsanweisungen beigefügt sind, vorrangig in deutscher Sprache und diese Hinweise müssen auch ernst genommen werden.
Es ist natürlich besser, ein bisschen mehr Geld anzulegen, weil Qualität ihren Preis hat und eine preisgünstige Kette nicht unbedingt die beste sein kann.
Auf keinen Fall sollte man mehrere Lichterketten zusammenstecken, dies ist insbesondere im Freien gefährlich. Außerdem sollte man die Weihnachtsbeleuchtung nie für längere Zeit unbeaufsichtigt brennen lassen, vor allem nicht, wenn Kinder in der Nähe sind.
Eine häufig unterschätzte Gefahrenquelle sind zudem defekte Lampen innerhalb der Kette. Werden diese Lampen nicht sofort ausgetauscht, entwickelt sich beim Rest der Kette unglaublich viel Hitze.
Der maximal erlaubte Wert von 90 Grad Celsius könne fast bis auf 360 Grad hochschnellen. Wer die eingeschaltete Kette anfasst, riskiert eine Verbrennung. Aber auch Deko- Material, Gardinen oder trockene Zweige könnten in Brand geraten und damit eine Wohnungs- oder gar Hausbrand verursachen!
Hände weg von dem chinesischen Billig- Zeug, wenn euch eure Wohnung lieb ist!!!
Käufer sollten selbst generell nur aus Quellen kaufen, die sie kennen, und zudem auf das oben schon erwähnte GS-Zeichen („Geprüfte Sicherheit”) achten.
Lichterketten verfügen ferner im Idealfall über einen Transformator, denn der reduziert die gefährliche Steckdosenspannung.
Wer den elektrischen Weihnachtsschmuck an der Fassade oder im Garten nutzt, sollte nur Produkte mit dem Kürzel IP 44 oder dem Zeichen mit dem Wassertropfen im Dreieck verwenden. Die so gekennzeichneten Produkte müssen wetterbeständig sein und können auch draußen eingesetzt werden. Zusätzliche Sicherheit bieten Spritzwasser geschützte Verlängerungskabel und Steckdosen mit Fehlerstromschutzschalter.
Alles klar? Na dann wünsche ich gutes Gelingen bei der Dekoration und eine schöne und besinnliche Vorweihnachtszeit!

Tags: lichterkette, weihnachtsbeleuchtung
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Sherlock Holmes und Doktor Watson gingen zusammen zum Campen. Sie verbrachten einen wundervollen Tag in der freien Natur und wanderten durch die hügelreiche Landschaft.
Als es dämmerte errichteten sie ihr Zelt. Nachdem sie ein köstliches Mahl zubereitet und aufgegessen hatten, fielen sie beide müde in den Schlaf.
Sehr früh in der Nacht wachte Holmes auf, grunzte etwas und weckte seinen Assistenten mit einem leichten Stoß in die Rippen.
“Watson” sagte er. “Öffne schnell die Augen und schau hinauf zum Himmel. Was siehst du?”
Watson erwachte schlaftrunken.
“Ich sehe Sterne, Holmes.” antwortete er. “Unendlich viele Sterne.”
“Und was sagt dir das, Watson?” fragte Holmes.
Watson dachte für einen Augenblick nach.
“Tja Holmes, das sagt mir, dass dort draußen ungezählte Sterne und Galaxien sind und wahrscheinlich Tausende von Planeten. Ich nehme deshalb an, dass doch eine ganze Menge gegen die Theorie spricht, dass wir allein im Universum sind. Ich schau hinauf in den Himmel und fühle mich demütig angesichts dieser unendlichen Weiten. Und was sagt es dir?”
“Watson, du bist ein Narr!” rief da Holmes. “Mir sagt es, dass jemand unser Zelt gestohlen hat!”

Tags: sherlock holmes, sterne, watson, zelt
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Schon mal gewundert: „Nanu, schon wieder alle?“
Das könnte daran liegen:
Seit dem 11. April 2009 gibt es für Verbraucher in Deutschland eine bedeutende Veränderung, die nicht sehr offensiv publiziert wurde:
Durch EU-Recht sind fast alle verbindlichen Mengenvorgaben für Lebensmittel entfallen.
Bislang gesetzlich festgelegte Füllmengen für zahlreiche Lebensmittel und Non-Food-Artikel gelten nicht mehr. Ein Beispiel: Milch durfte bislang in den Füllmengen 0,5 Liter, 0,75 Liter und 1 Liter Inhalt abgegeben werden. Nun sind alle Größen erlaubt.
Doch die neuen Packungsgrößen, die man nun in den Supermarktregalen findet, sind preislich gesehen wahre Mogelpackungen, getreu dem Motto: Weniger Inhalt bei gleichem Preis.
Die Verbraucherzentrale Hamburg nennt das Verschleierung von Preiserhöhungen.
Dort haben Konsumenten zahlreiche Beispiele für diese Form von Verbrauchertäuschung gemeldet.
Also bitte aufpassen! Ich habe mich schon immer über die aufgeplusterten, teils mit Luft befüllten Verpackungen geärgert. Aber jetzt ist es völlig unübersichtlich! Schokoriegel (!) kleiner, Fleisch- oder Fischeinwaage geringer, Packungen kleiner… trotzdem gleicher Preis! Also Augen auf und immer Kilo- Preis (zu der Angabe sind die Hersteller EIGENTLICH verpflichtet) im Blick behalten!
Hier einige Beispiele:
- Schokostreusel: Diese bunten Streusel sind um rund 28 Prozent teurer geworden: In der alten Packung waren für 1,99 Euro noch 175 Gramm enthalten, in der neuen sind es für ebenfalls 1,99 Euro nur noch 130 Gramm.

- Fischfilet: Zwei Packungen “Schlemmerfilet” der Firma Iglo: In der alten Packung waren es 70 Prozent Fisch bei 380g Füllmenge, in der neuen sind es nur noch 52 Prozent.
- Bei gleichgebliebenen Preis von 2,59 Euro sind das fast 35 % Preiserhöhung.

- Früchtetee: Der “Früchtetraum” von der Firma Milford ist bei gleichbleibendem Preis von 2,49 Euro um 33,3 Prozent teurer geworden: In der neuen Verpackung sind die 40 Teebeutel nämlich
deutlich leichter und wiegen nur noch 2,25g statt wie vorher 3g 
- Make up: Dieses “Mousse Make up Ivory” von der Firma Interco Cosmetics kostete bei Real 3,95 Euro – und zwar sowohl die 20 ml Packung wie auch die nur noch 15 ml enthaltende neue Verpackung. Das macht eine versteckte Preiserhöhung von über 30 Prozent.

- Milky Way Schokoriegel: Ein Schokoriegel “Milky Way” von der Firma Mars wiegt nur noch 21,9 Gramm statt wie bisher 26 Gramm. Bei immer noch 50 Cent Verkaufspreis sind das fast 19 Prozent Preiserhöhung.

- Schokoriegel Snickers: Ähnlich ist es auch bei “Snickers”: Die Menge wurde von einst 60g auf nun 57g reduziert. Bei gleichem Preis von 65 Cent sind das über 5 Prozent Preiserhöhung.

- Philadelphia Frischkäse: Die Verpackung sieht jetzt anders aus und der Inhalt wurde von 200g auf 175g reduziert. Bei gleichem Preis macht das eine Erhöhung von über 14 Prozent aus.

- Wasa Knäckebrot Roggen dünn: Die neue Packung enthält deutlich weniger Inhalt – vorher 275g, jetzt 205g- der Preis bleibt unverändert. Macht rund 35 Prozent Teuerung.

- Nivea Creme Seife: 79 Cent kostete das 150g-Stück Seife, ebenso wie das nun nur 125g schwere Stück. Das sind satte 20 Prozent Preiserhöhung.

- Corny free Haselnuss-Riegel: In der alten Packung waren 10 Riegel a 25g, also 250g. In der neuen sind es nur noch 6 Riegel a 20g, also 120g. Der Preis wurde aber nur von 2,25 Euro alt auf 1,45 Euro gesenkt, das sind also 34 % Preiserhöhung.

- Bertolli Saucen: Beim Kauf dieser Pasta Saucen bei der Galeria Kaufhof stellten die Verbraucherschützer über 11 Prozent Preiserhöhung fest: Bei gleichem Preis gab es nicht mehr 500g, sondern nur noch 400g.

- Giotto Gebäckkugeln: Schon gewundert, warum die so schnell aufgessen sind? Die neue Verpackung enthält nämlich nur noch 9 statt 10 süssen Teilchen – macht bei gleichbleibendem Preis von 75 Cent, also 11,1 % Preiserhöhung.

- Pampers Baby-Dry: 10 Prozent Teuerung verstecken sich in dieser neuen Verpackung, die nun- bei unverändertem Preis- statt 44 nur noch 40 Windeln enthält.

- Herbal Essences Shampoo: ganze 25 Prozent ist hier der Preis gestiegen: Vorher gab es für den gleichen Preis 250ml, jetzt sind in der Flasche nur noch 200ml.

- Werther’s Original Sahnetoffees: Diese beliebten Bonbons gibt es jetzt nur noch in 225g-Packungen (vorher 255g). Der Preis ist derselbe geblieben. Versteckte Preiserhöhung = 13,3 Prozent.

- Druckerpatronen: Ziemlich frech: Die Füllmenge von 20ml wurde mit der neuen Packung um die Hälfte auf 10ml reduziert, der Preis nicht. Das macht eine Teuerung von 100 Prozent aus.

- CD Seife: Um 20 Prozent stieg der Preis dieser Seife: Für 65 Cent gab es früher 150g, jetzt sind es nur noch 125g.

- Alldays Slipeinlagen: Acht Prozent teurer sind jetzt diese Slipeinlagen: Bei gleichem Packungspreis gibt es nur
noch 50 statt wie vorher 54 Stück. 
- Pringles Chips: Schon bemerkt, dass die Dose anders ist? Jetzt sind nämlich nur noch 170g statt 200g drin – bei gleichem Preis ist das eine Teuerung von über 17 Prozent.

- Fix Nudel Schinken Gratin: Beim Discounter wurde für die Packung Soßenpulver 25 Cent bezahlt – auch nachdem die neue Packung nur noch 30g statt 50g enthält. Macht ganze 66,7 Prozent Preiserhöhung.

- Frolic: Jetzt 50 Prozent teurer: “Frolic Rodeo mit Rind” beinhaltet jetzt nur noch vier Stück und 70 Gramm. Zuvor wurden für den gleichen Preis (0,99 Euro) sechs Stück zu 105 Gramm verkauft.

- Maggi Hühnersuppe: Ergibt einen Teller weniger: Bisher ergab eine Tüte “Maggi Hühnersuppe mit Tierfiguren” einen Liter, beziehungsweise vier Teller Suppe. Nun reicht die Packung nur noch
- für 3 Teller und 0,75 Liter.

- Palmolive: 25 Gramm weniger Seife und dadurch 25 Prozent teurer: “Palmolive Naturals Milk and Honey” hat den gleichen Preis für weniger Inhalt.

- Calgonit: Beim Geschirrspülmittel “Calgonit Power Powder” hat der Hersteller die Füllmenge verringert.

- Joghurt – Getränk Bärenmarke: Ganze 75 Milliliter weniger Inhalt: Damit hat sich der Preis für das Joghurt-Getränk “Bärenmarke Milchmischgetränk Waldfrucht” von der Allgäuer Alpenmilch GmbH um 19 Prozent erhöht.

- Aachener Pflümli: Gestern 225 Gramm, heute nur noch 200 Gramm: Beim Brotaufstrich “Aachener Pflümli” von Zentis beträgt die versteckte Preiserhöhung 12,5 Prozent.

- Krunchy: Auch bei den Bio-Frühstücksflocken “Mr. Reen´s Krunchy Knusperfrühstück mit Erdbeeren von Barnhouse ist bei gleichem Preis weniger drin. Die Preiserhöhung beträgt sieben
- Prozent.

Na, etwas wieder erkannt?
Selbst schon reingefallen?
Und das sind nur einige Beispiele! Der Beschiss ist doch wohl beispiellos!!! Und es betrifft alle Warengruppen, alle Konsumenten!!!
Hier noch ein paar Tipps auf den Weg:
- Verbraucher sollten nicht nur auf den Packungspreis schauen. > nur anhand des erhöhten Grundpreises kann man den Anbietern auf die Schliche kommen > Packungspreise uninformativ
- allerdings stellt die Verbraucherzentrale bei Supermarktbegehungen immer wieder fest, dass der Grundpreis fehlt oder fehlerhaft, unleserlich klein oder anderweitig falsch dargestellt wird
- eine weitere Falle für Verbraucher: der Grundpreis wird gesetzlich nur für Gewichts- und Volumenangaben verlangt > für Produkte, die pro Stück abgegeben werden, wie etwa Feuchttücher und Toilettenpapier, ist diese Angabe dagegen nicht vorgeschrieben
Und noch eine Anmerkung: DAVOR sollten die Bürger geschützt werden, vor solchem Betrug! Aber Frau von der Leyen “schützt” uns lieber mittels Zensur vor bösen Bildern im Internet. Da werden wir entmündigt, weil wir nicht wissen, was wir tun. Huhu! 
Aber hilfreiche Gesetze, die uns die Beschaffung von Lebensmitteln erleichtern und uns wenigstens noch die Chance lassen, windige Verkaufsstrategien zu erkennen, die werden dann mal abgeschafft.
Na vielen Dank auch! 
Bilder: Verbraucherzentrale Hamburg
Tags: betrug, verbraucher, verpackungsschwindel
Veröffentlicht in: aktuelles, ärgerliches, bebildertes, bescheuertes, informatives
Wer kennt sie nicht, die lustigen Bilderrätsel?
Suche 7 Unterschiede! Ha!
Hier mal etwas abgewandelt (und anspruchsvoller
)
Analysieren Sie den Unterschied zwischen diesen beiden Begebenheiten unter Berücksichtigung aller Ihnen zur Verfügung stehenden Kenntnisse über Evolution, Intelligenz, technischen Fortschritt, geographischen und metereologischen Bedingungen abhängig von Jahres- und Tageszeit, der zuvor eingenommenen Mahlzeiten, den familären Verhältnissen und religiösen Anschauungen der Akteure und nutzen Sie Ihre Vorkenntnisse über Männer und Esel, und gehören Sie einer dieser Spezies an, sind Ihre Erkenntnisse besonders wissenswert!
Bild 1
Bild 2
Nun werde ich mal den Anfang machen:
ich nehme an, dass der Hauptakteur von Bild 1 Wasser gesoffen hat und jetzt denkt “prima, muss ich nicht loofen!” und
der Hauptaktuer auf Bild 2 Bier gesoffen hat nun denkt “welcher Esel war das?”
Quelle Bilder
Veröffentlicht in: bebildertes, bescheuertes, lustiges

21.11.
Heute vor 3 Jahren sollte „meine“ (ähm.. unsere) Scheidung vollzogen werden. Meine Güte, sagt man das so?
Jedenfalls hab ich gedacht, ich verlasse an diesem trüben Novembertag das Familiengericht in Berlin als geschiedene Frau. Nach nunmehr über 9 Jahren, in denen die Ehe nur noch auf dem Papier bestand, wurde das aber auch Zeit!
Knackpunkt heute:
a.) kommt der Noch-Mann?
b.) erscheint er pünktlich?
So, auf einmal hatte ich zu tun, pünktlich zu sein ..ich hasse –aus Autofahrersicht- Kreuzberg! Peinlich, ich als die Berlinerin, er soll extra aus Thüringen angeritten kommen!
Was soll ich sagen. Ich war knapp pünktlich, er war schon da…aber die Anwältin fehlte! Ach du Kacke! Sorry! Aber es macht sich niemand ein Bild, was wir für diese finale Veranstaltung schon für bürokratische Vorarbeit geleistet haben, wie viele notarielle Urkunden schon vorhanden waren! Wie sehr ich auf diesen Termin gewartet habe! Wie oft der Noch-Mann zu wichtigen Gelegenheiten nicht angetreten ist! Wo ist die blöde Anwältin???
Glück gehabt, die Kunden vor uns brauchten länger, die Anwältin kam angetrabt. Da sie so l-a-n-g-s-a-m s-p-r-i-c-h-t, dass man inzwischen eingeschlafene Füße bekommt, läuft sie wohl auch nicht schneller? Bei der Frau konnte man wirklich annehmen, sie wird nach Zeit bezahlt, naja, so hat sie es scheinbar zum Schluss auch gesehen. Mit der letzten Rechnung – die ich, wie alle anderen auch, alleine zahlen musste, sonst wäre ich heute noch nicht geschieden- gab es dann tatsächlich noch Ärger.
Nun waren wir dran. Rein! Hinsetz. Richterin murmlt was “… alle Urkunden ja schon da… Versorgungsausgleich ausgeschlossen…Gütertrennung jahrelang vorhanden…warum mussten sie denn zum Termin erscheinen, ist doch alles klar…“
Ick werd weich!
„Auf Wiedersehen, die Papiere werden Ihnen zugestellt.“
Waaas? Ick bin nicht geschieden????
Manno!
So. Nochmal etwas langsamer. Man wird nicht an DEM Tag geschieden, sondern nach dem Richterspruch wird eine Urkunde erstellt. Als Scheidungsdatum gilt das Erstellungsdatum der Urkunde. Aha.
Noch ein paar Kuriositäten.
Nun war der Gerichtstermin am 21.11.006. Wie gerne hätte ich da den 28.11.2006 als Termin gehabt, denn am 28.11.1986 hatten wir uns das 1. Mal gesehen. Mein Ex-Mann und ich, meine ich. 20 Jahre. Stempel. Erledigt.
Naja, das offizielle Datum der Ehe-Scheidung wurde dann der 28.12.2006. Geschafft.
(Ein ganz klein wenig hatte ich noch gehofft, es würde den 17.12. erwischen… unseren Hochzeitstag.)
Alles in allem eine wenig lohnenswerte Angelegenheit, so eine Ehe.
Aber wir haben in der DDR geheiratet (warum denken manche, ich müsste jetzt „ehemalige“ DDR schreiben, sagen wir auch das „ehemalige“ 3.Reich??).
Zurück zum Thema, in der DDR war eine Ehe kein solcher Knebelvertrag und gegenseitige Versorgungsanstalt, um den Staat zu entlasten, wie heute.
Und ich hab aus Liebe geheiratet.
Nun wurde es Zeit, das Ganze komplett abzuschließen.
Der Frust, der in den Gedichten Mein Ex-Arsch und Fortsetzung Mein Ex-Arsch steckt kam erst später dazu. Nachdem er sich gegenüber unserem Sohn genauso verlogen, dreckig und schäbig verhalten hat, wie zu mir.
DAS nehme ich ihm übel für immer.
Es war einmal… und für mich ist er gestorben…und keinen Heldentod, sondern den Tod eines Lügners, und verantwortungslosen Drückebergers.
Kann weg!

Meine Liebe zu dir – sie ruhe in Frieden.
Tags: ehe, hochzeit, liebe, scheidung
Veröffentlicht in: gelebtes, nachdenkliches, persönliches, trauriges
Wenn man sich auf der Straße umsieht ist es doch meist so, dass in den dicken Autos die Männer und in den Kleinwagen die Frauen am Steuer sitzen.
Meist! Nicht aufregen, ihr gut motorisierten Frauen! Uns gibt es natürlich auch!
Aber es gibt schon ein paar Sachen, die sprechen grundsätzlich dagegen (einen Kleinwagen)!:
<< Oder muss diese Frau erst in ein neues Auto reinwachsen? (Das schafft sie!!)
Naja, und wenn wir uns dann ein richtiges Auto gekauft haben, kommt das nächste Problem: Einparken!
Hier mal die Platz-Spar-Variante, muss man sich natürlich mit dem unteren Teilnehmer absprechen, wann er denn wieder das Auto bewegen möchte.

Zugegeben, Frauen schießen schon mal über’s Ziel hinaus, aber ist es euch nicht lieber, liebe Männer, es passiert nur mit den Autos und nicht mit der Familienplanung?
Also; immer postiv denken: könnte viel schlimmer kommen!:

<< Der rechte mäkelt jetzt schon an der Marke! Das kann ja heiter werden!
Das würde ich versuchen, unter „Kunst“ zu verbuchen und alle Sensationsgeier, die fotografieren wollen, müssen blechen! Und das soll erstmal jemand nachmachen!! 
Die Bergung des Ganzen ist sicher nochmals spannend. Also Klappstuhl mitbringen, warten, gucken. Was für ein Unterhaltungswert!
Und sie muss halt noch üben: (nur… wie kommt sie da raus???)

Jetzt noch zwei Beispiele für „Glück gehabt“:

<< Der Mann hier hat doch wirklich großes Glück mit der Frau. Sie wird wohl auch kein Auto fahren. Und würden sie nicht Händchen halten, würde ich denken, da schleppt die Muddi!
Zum Glück ist das wohl auch keine gängige Maßnahme:

Aber machen wir uns mal nix vor (und ihr uns!
), wenn Männer Autos kaputt machen, sieht das ungefähr so aus:




So, jetzt wünsche ich euch allen
eine gute Fahrt- mit wem und wohin auch immer-
, viel Glück und ein schönes Wochenende!
Veröffentlicht in: bebildertes, gefundenes, informatives, lustiges, persönliches
Na, habt ihr ihn schon vermisst?