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  1. 2009/2010

    Dezember 30, 2009
    By Miki in gedichtetes, nachdenkliches, persönliches

    sterne gedrehtsternel

    Auf Wiedersehen 2009,
    aufs nächste Jahr wir uns schon freun.
    Trotzdem sag ich „Wiedersehn“,
    die Zahl bleibt ja für immer stehn.

    Sie steht in vielen Urkunden,
    wo Paare ihre Liebe bekunden.
    Oder auch im ersten Schein,
    das soll die Urkunde für’s Leben sein.

    Andere mussten dieses Jahr gehen,
    das Ende will man nicht verstehen.
    So steht die Zahl auf so manchem Stein,
    so war es und wird’s  immer sein.

    Ein Jahr ganz neu beginnt,
    erscheint uns jung.
    12 Monate die Zeit verrinnt,
    schon wieder ist es um.

    Wie viele Jahre haben wir?
    Auch nicht zu viel verschwendet?
    Lasst uns leben jetzt und hier!
    Wir wissen nicht, wann’s endet.

    2009 „Auf Wiedersehn!“
    Herzlich wilkommen 2010!

    Miki

    Sektanimiert

    Ich wünsche euch einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahrzehnt!

    :idea:

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  2. By Miki in aktuelles, informatives, technisches

    Will euch schnell meine neuen besten Helferlein (fast schon Animateure :idea: ) vorstellen: meine neuen Smilies:

    Vorher noch ein dickes Danke an meinen Webmaster, der schon lange für mich nach geeigneten Emotions-Kumpels gesucht hat :kiss:

    Die üblichen Verdächtigen sind die hier: :kiss: :| :sad: :-) :razz: ;)

    dann gibt es jetzt eine Reihe froher Gestalten in Abstufungen: :mrgreen: :D :lol: :droling: :idea:

    den hier würde ich als gerührt bis traurig interpretieren :eyes: und die hier sind traurig bis wütend :grrr: :depresive: :asad: :weap: :cry: :question: :-?   verwirrt: :ko:   cool: :cool: :roll: errötend: :oops: schrecklicher Kater: :sick: müde: :sleepy:

    ich bin ganz verliebt in diese lustigen Gestalten :angel:

    Und hier noch ein wichtiger Hinweis: um die Smilies beim Kommentieren benutzen zu können, bitte den Artikel mit einem Klick auf die Überschrift öffnen, wenn man die Kommentare mit einem Klick auf “Kommentare” öffnet, erscheinen sie nicht, warum weiß keiner… oder zickig, hä? :devil:

    Und, wie gefallen sie euch???


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  3. By Miki in gedichtetes, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Heute vor fünf Jahren haben wir uns das erste Mal gesehen. Per Blinde Date. Üblich und gesellschaftsfähig in Zeiten von Zeitmangel & Alltagsstress. Dann noch unter unseren besonderen Rahmen- Bedingungen.
    Ich war zuerst da. Hat Vorteile. So konnte ich dich (und dein Auto ;-) ) schon sehen, deshalb hatte ich uns auch einen schönen Tisch am Fenster ausgesucht.
    Dann kamst du reingestürmt. Ich bin gleich aufgestanden, damit du dir ein Bild davon machen kannst, auf was für ein “großes Mädchen”  du dich da einlassen willst (?) ;-) . Scheint dich nicht abgeschreckt zu haben. (Und du sagst heute noch „…da haste dich extra groß gemacht…“ :grin: )
    Worüber wir gesprochen haben, weiß ich nicht mehr, wahrscheinlich haben wir uns auch über unsere spannenden Mails und Telefonate unterhalten, die uns schon vor dem Date so seltsam nahe gebracht hatten.

    Die Zeiten und Bedingungen um uns herum haben sich inzwischen mächtig verändert.
    Das Kribbeln, welches ich schon nach unserer ersten Begegnung hatte ist noch da. Unser Feind ist nicht der Alltag, sondern der nicht gelebte Alltag. Mal trennen uns nur wenige Kilometer innerhalb der Großstadt und mal sind wir auf verschiedenen Kontinenten. Durch die moderne Technik verbunden, vergesse ich manchmal sogar, wo du gerade bist.
    Das Kribbeln ist manchmal ein schmerzhafter Sturm und mal komplett ausgeblendet, wenn es mir denn gelingt. Heute wird es mir nicht gelingen. Bisher haben wir es immer geschafft, uns an diesem Tag zu sehen.
    Heute nicht.

    Ich hab Winter ….Winter

    …du hast Sommer Sommer

    Wie sagst du immer?

    „Der Weg ist das Ziel“

    Fluss

    Das Leben ist ein launischer Fluss,

    in dem man schwimmt oder ertrinken muss.

    Für die Masse die Fließrichtung die Bestimmung,

    dies entspricht nicht deiner Gesinnung.

    Bist nicht zum Spass in der weiten Welt,

    auch geht’s dir nicht ums große Geld.

    Schwimmst für die Welt gegen den Strom,

    große Aufgaben warten schon.

    Ich mach dir jeden Abschied leicht,

    hilft auch ein kleines bisschen vielleicht.

    Pass auf dich auf, komm bald zurück,

    das hilft mir hier jetzt auch ein Stück.

    Miki

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  4. Bloggerwort des Jahres 2009

    Dezember 28, 2009
    By Miki in aktuelles, informatives, unterhaltsames, verschiedenes

    klick hier

    Herr rundumkiel sucht also die 10 Wörter des Jahres 2009. So lautet die Aufgabenstellung:

    Ok. Dann jetzt mal zum ernsten Teil der Nachricht. rundumkiel würde mal interessieren, was denn die 10 Wörter des Jahres 2009 der BLOGGER sind. Wäre also nett, wenn demnächst mal einige Kommentare hier eingehen mit eben den ganz persönlichen 10 Blogger-Worten des Jahres 2009. Am einfachsten ist natürlich, die ganz persönlichen 10 Blogger-Worte des Jahres 2009 auf dem eigenen Block zu posten und dann den Link unter “Kommentare” zu setzen. Trackback geht natürlich auch. Einsendeschluss ist der 31.12.2009. Der Award-Gewinner erhält als persönliche Auszeichnung diesen Button, selbstverständlich personalisiert. Das macht was her…

    Und hier nun mein Beitrag dazu:

    Mein Blog ist jetzt ein Jahr alt, auch wenn ich vor einem Jahr noch gar nicht richtig wusste, was das ist. Ich habe Weihnachten 2008 eine Website geschenkt bekommen und Miki ist daraus geworden. Das ist nun mein 2. Wort des Jahres, es sollten ja persönliche Begriffe sein??
    Stöckchen haben mich einige erwischt, auch ein Award wurde mir verliehen, der dafür 6x, das wurde dann schon eher eine Strafe, als eine Auszeichnung ;-) . Twitter habe ich dieses Jahr entdeckt, derzeit hab ich aber eine Twitterkrise… gerade kreirt und schon Wort 6! Kommentare sind ein Zauberwort für mich geworden, gerne nehme ich jede Menge davon, also her damit!! Blog-Parade, auch eine feine Sache, lustige Ideen schwirren durch’s Netz, wenn mir was dazu einfällt, mache ich gerne mit.

    Im November bin ich zu WordPress umgezogen, mein 9. Blogger-Wort des Jahres 2009 und das 10. soll sein: Plugin, da gibt es ein mit Fallen und Pannen gespicktes Schlaraffenland, wo sinnvolle und sinnlose, lustige und nützliche Funktionen verbraucherfreundlich in den eigenen Blog integriert werden können.

    Das war’s dann schon, erst dachte ich, „10“ sind aber viel, aber ich wüsste sogar noch ein paar…

    Es war mein erstes Blogger- Jahr, es hat mein Leben und vor allem meine Freizeitgestaltung auf den Kopf gestellt. Meine Welt ist geteilt in „reale“ Freunde und „virtuelle“ Freunde, wobei die Intensität des Austauschs virtuell sogar noch nachhaltiger Ist. Eben anders, mehr mit Argumenten unterlegt, mehr auf Wortaustausch ausgelegt, während man mit „realen“ Freunden auch ohne Worte ein Eis essen kann. Und auffällig: seinen „realen“ Freunden und/oder computerresistenten Nicht- Bloggern muss man die „virtuellen“ Freundschaften erklären, sie werden klein- und schlecht- geredet, umgedreht ist das nicht so. (Geht es euch auch so?) :-?

    Ihr seid mir wichtig, meine lieben Besucher und Kommentatoren, ich komme auch euch gern besuchen. Es macht mir Spass, ich lasse mir auch das Weltgeschehen und aktuelle Themen lieber von euch nahe bringen, als von sterilen Nachrichtensendern. Mich interessiert eure Meinung, auch wenn wir sie nicht immer teilen.

    Lasst uns weiter machen!

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  5. By Miki in gelebtes, nachdenkliches, persönliches, trauriges

    ChaosDie Pannenserie setzt sich fort.
    Meine Lieben sind wieder alle zu Hause, war schön, mal wieder das „Kind“ ein wenig bemutteln zu können. Nun wieder allein, Gästebett weggeräumt, Tisch in die Küche zurück, umschalten auf gemütlich und allein. Nach dem Trubel auch wieder schön.
    Jetzt würde ich also gern im warmen, gemütlichen Wohnzimmer (beim Weihnachtsbaum) sitzen. Ha! Leider geht mein WLan nur noch in der Küche (gegenüber FritzBox). So hocke ich also ohne Baum auf ungemütlichem Stuhl, um online zu sein. Das ist doch Grütze!
    (siehe Tücken, Technik, Internet ).
    Aber ohne Internet im Wohnzimmer? Und dann? Ich will doch eure Blogs besuchen, lesen, was ihr Weihnachten so angestellt und erlebt habt. Kommentieren.

    Mein Liebster hat Deutschland aus wirtschaftlichen, steuerlichen und ideellen Gründen den Rücken gekehrt, fliegt morgen “nach Hause” nach Afrika. Hier ist kein Platz für innovative Ideen, Politik und Wirtschaft sind fest miteinander und ineinander verstrickt, wer nicht mitmacht, wird massiv behindert.
    Im Augenblick passt bei mir gerade dieser Spruch gut:

    „Leben ist das, was passiert, während man etwas anderes plant“

    Nun werde ich wohl morgen – ein Zeitpunkt, an dem ich Einkaufstempel, insbesondere Technik-Buden, wegen Umtausch-Wahnsinn meiden würde- losfahren und mir ein laaanges Netzwerkkabel holen. Wenn ich gaanz unvernünftig bin, nehme ich ein wenig von meinem „Weihnachtsgeld“ mit, wobei auf’s taggenau verzinste Sparkonto einzahlen auch noch schlau wäre.
    Da fällt mir ein, der Kühlwasserstand von meinem Auto ist unterhalb „minimum“, leider ist „mein“ Autohaus Zellmann zur Servicewüste verkommen. Als mir die Wischwasseranlage eingefroren war, haben sie mir eine Garage empfohlen und auf den Rückruf vom Dienstag warte ich immer noch :shock: … hat stark nachgelassen der Laden. Schon aus mehreren Ecken gehört. Müssen sich Brummer und ich auch noch was neues suchen.

    Vor Weihnachten lassen sich die Probleme so schön ins nächste Jahr verschieben, aber nun rückt dieses immer näher. Naja, wird schon wieder ein bisschen was passieren, was ich dann hier zum Besten geben kann.

    Buchstabenchaos

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  6. By Miki in gelebtes, informatives, persönliches, technisches, ärgerliches

    LaptopVon einem Tag auf den anderen… oder vielmehr, nachmittags das Haus verlassen, 22.00 Uhr wiedergekommen, erkennt mein Computer mein WLAN- Netz nicht mehr.

    Die reichlich anderen meiner Nachbarn listet er säuberlich auf…meins nicht. Durch Zufall habe ich dann gestern Abend völlig entnervt festgestellt, dass es 30cm vor der FritzBox geht. (vom Strom getrennt, Computer neu gestartet und den ganzen Zirkus hatte ich alles schon.) 30cm vor der FritzBox bedeutet genau vor der Wohnungstür im kalten Flur. Brrrr… Daher habe ich es schon xmal versucht mit dem Laptop mich ins warme zu schleichen… aus! Wenn ich dann zurück gehe und ihn ein Netz suchen lasse, gibt es eine neue IP und es geht wieder.

    Bin echt ratlos. Wollte, jetzt wo der Weihnachtswahnsinn abflaut, schön unterm Baum sitzen, die Ruhe genießen und durch die Blogosphäre wuseln. Vor der Wohnungstür hole ich mir ja eine Lungenentzündung!

    Mal sehen, wie dieses Theater nun weiter geht.

    Im Schlafzimmer steht noch ein Problemfall (Desktop-Computer), der stürzt immer nach 5min ab, wollte sich mein Webmaster mal drum kümmern. Ins Netz komme ich mit dem nicht, weil er sofort losrödelt..update, update…und währenddessen stürzt er eh ab. Lauter Pflegefälle hier. Diesem Teil will ich dann mal den WLAN Stick mopsen und in den Laptop stecken… Versuch macht klug. Aber ich kann jetzt noch nicht rein, lasse meinen Webmaster lieber ausschlafen… vielleicht klappt es dann bald mit meinen neuen Smilies hier  :grin:   ihr dürft gespannt sein!

    Also wenn ich mal einen Kommentar nicht so schnell freischalte und nicht so schnell bei euch kommentiere oder hier antworte… ich arbeite dran!

    (Besser wäre sowieso, ich würde meinen Crosstrainer besteigen, wie soll ich sonst 5kg Weihnachts-Fress-Speck weg bekommen? Und der Kühlschrank und die Naschteller … alles voll!) *jammer*

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  7. Weihnachtsbaum

    Dezember 24, 2009
    By Miki in persönliches, weihnachtliches, winterliches

    24.1Vieles ist in der Vor-Weihnachtszeit schief gegangen dieses Jahr.
    Erst Turbulenzen mit der „Gesundheit“, die dann hier ihr vorläufiges Finale fanden: „Wo ist mein Mantel?“ Fortsetzung folgt ziemlich sicher (wenn das nächste Präparat an mir ausprobiert wird ;-) )
    Die nächste Pannenserie ereignete sich, als der Weihnachtsbaum besorgt werden sollte. Die Story findet sich hier: „Es kam anders, als ich dachte“
    Diese Serie setzte sich leider fort. So wollten wir am folgenden Montag (21.12.), nachdem wir mein Auto abgeholt haben endlich einen Baum kaufen. Ich könnte das auch alleine, aber mit meinem Sohn macht es mir einfach mehr Spass ( und praktischer ist es natürlich auch). Aber wieder nichts. Die ihn immer mal überraschende chronische Krankheit streckte ihn genau an dem Montag nieder. Nichts zu machen.
    Taxe geordert( ich finde unmöglich, dass ich als Fahrgast die Route ansagen muss und der Fahrer kaum deutsch spricht…) und Auto holen. (Anmerkung: öffentlich wäre ich bei meiner Unkenntnis wahrscheinlich immer noch unterwegs! Da ist eine teure Taxe echt das kleinere Übel als eine aufwendige polizeiliche Miki-such-Aktion… verschollen im S-Bahn-Chaos von Berlin…)
    Diesmal  knapp wie noch nie: Baum besorgen am Dienstag! (22.12.2009)
    Regen! Dauerregen! Matsch! Ansagen: Blitzeisgefahr! Also auch noch schnell machen!
    Erst bei OBI ran. 22.12.09. Kein Baum. Nur noch 2 halbierte, heisst: geköpfte Leichen (die armen!!) Aber ich war trotzdem entsetzt… was ist das für ein Baumarkt, wenn am 22. die Bäume alle sind??
    Also weiterfahren. Leider ohne Überdachung, bei dem Regen (daher wäre OBI praktischer gewesen, aber sowieso nicht die 1. Adresse…)
    Na was soll ich sagen? Rauf auf den Hof, ausgepackte Bäume ansehen…hochnehmen..zu krumm.. zurück…hochnehmen..zu groß..weg…zu kahl…weg..zu groß..weg…zu krumm..weg..
    So ging das eine ganze Weile. Ein paar eingenetzte ausgepackt, auch alles Murks. Und der Regen!
    Einen bestimmten hatte ich schon 2x am Wickel, oben ein wenig schlecht besetzt… den selben hatte Felix auch schon angesehen. Nachdem wir nun nass genug waren, haben wir genau den genommen!
    Rein ins Auto..tropf, tropf…
    Beim rausnehmen war die Decke, auf die ich ihn gelegt hatte, klitschnass. Aber wenigstens musste ich ihn so nass nicht mit in die Wohnung nehmen, mein Nachbar hat Urlaub und genau vor seiner Wohnungstür stand er gut!

    Bei Nila hab ich einen Kommentar hinterlassen „ den Baum werden wir aus Mitleid lieben…“

    Aber gestern haben wir ihn aufgestellt und geputzt ( und den ersten schönen Abend mit ihm verbracht, wir verlängern das Fest immer so nach vorne…) und er ist doch schön!!

    Baum04
    Reingefallen!!
    Hi,hi, das ist mein Baum von 2004, den aktuellen gibt es vielleicht später zu sehen hier ;-)

    Nochmals für alle ( falls jemand meinen Adventskalender nicht kennt) ein schönes Weihnachtsfest im Kreise lieber Menschen bei gutem Essen und guter Stimmung

    liebe Grüße,

    eure Miki

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  8. By Miki in unterhaltsames, weihnachtliches, winterliches

    …was waren das noch für Zeiten, als wir Kinder erwartungsfroh und ungeduldig, mit diesem warmen Weihnachtskribbeln im Bauch auf den Weihnachtsabend gewartet haben.

    Geholfen haben uns auf den wenig verfügbaren Sendern im winzigen einzigen Familien-Fernseher geguckte Märchen und Zeichentrickfilme…

    Bis heute gerne sehe ich auch “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel”. Das könnte ich inzwischen synchronisieren :grin:

    Und immer gern gesehen war der kleine Maulwurf, hier eine kleine Episode:

    (schön, dass man das heutzutage auch 10x hintereinander gucken kann ;-) )

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  9. By Miki in auto-mobiles, gelebtes, persönliches, winterliches, ärgerliches

    WinterWas wollte ich heute alles machen?
    Weihnachtsbaum besorgen,
    Paket zur Post bringen,
    einkaufen,
    vielleicht ein wenig bummeln..
    Mutti besuchen, Plätzchen wegfressen … :shock:
    Und was hab ich gemacht?
    Meine Scheibenwischanlage (vom Auto natürlich!) ist eingefroren. Erst dachte ich, die Waschdüsen. Das ist Blödsinn und nicht möglich, weil ich das sogenannte „Winterpaket“ habe, heisst: alles automatisch beheizt. Da aber nun mein Auto nanoversiegelt ist, ist eine hohe Alkoholkonzentration im Wischwasserbehälter und nicht das übliche Gebräu. Da lag bei mir der Verdacht nahe, dass ich da beschummelt wurde, außerdem hat der Nano- Chef mir Hilfe angeboten. Soll mal langkommen. Jut.
    Mein Sohn wollte zu mir kommen und dann wollten wir zusammen fahren. Da kam der 1. Anschiss: sein Auto ist gar nicht erst angesprungen, also hab ich ihn eingesammelt.
    Im Nano- Zentrum wurde die Sache dann gnadenlos ans Licht gebracht. Da muss irgendein Idiot von einem Autohaus (entweder Zellmann, wo mein Auto immer zum Radwechsel ist, oder Möbus, wo er getunt wurde) nicht frostfestes normales Wischwasser reingekippt haben- vielen Dank auch!-  alles eingefroren. Trotz Warmwasser-Kur, absaugen, reinkippen…es war nix zu machen! Und nun?
    Also allerschwersten Herzens mein Auto dort gelassen. Muss auftauen.

    Raus. Zu Fuß. War das kalt! Wohin? Straßenbahn! (was ist das denn?). Haltestelle gar nicht weit weg. Hin. Frier. Plan guck. In 5min kommt eine. Das wäre dann bis zur Behausung von meinem Sohn gegangen, inklusive  7min straffen Fußmarsch. WÄRE. Nach gefühlter Eiszeit stellen wir fest, dass diese heiss (kalt!) erwartete Bahn samstags nicht fährt. *grmpfff*
    Nächste Idee: Taxi. Ja, welcher gut beräderte Autofahrer hat da eine Nummer im Kopf???
    Also per Handy Mutti alamiert, bitte Nummer im Internet recherchieren. Friiieeerrr. Da macht sich gar keiner ein Bild, wie man als Autofahrer friert, ausgesetzt in der Wildnis des superkalten Winters, ohne wirklich geeignete Kleidung!!! Während der Rückruf erwartet wird, schon mal laufen, hält warm und bringt vorwärts. Gut, dass dann ein Lidl „kam“ mit warmen Backshop, paradiesisch! Dort konnten wir die Taxe ordern und warten… nun gings weiter zum nicht anspringenden Auto des Sohnes… leider konnte der Taxi-Fahrer keine Starthilfe geben (soll ein  Mercedes B-Klasse-Problem sein, so hat jeder sein eigenes Elend). Übrigens verdienen Taxifahrer damit nicht unerheblich viel Geld, das wusste ich gar nicht.
    Also ADAC anrufen, waaarten, nur noch Notfälle heute, ich bin ein Notfall! Und übrigens Plus-Mitglied! Ende dieses Liedes: eine Stunde warten (in Wohnung, sonst gäbe es diesen Text hier nicht). Dann ging es schnell, Auto springt nach Starthilfe an, sehr netter ADAC-Onkel! Und schlau! Verkauft gleich eine neue Batterie! :roll:
    Nun ab nach Hause! (Verbannt auf die Rückbank, nicht wegen schlechtem Benehmen, sondern weil das Schloss der Beifahrertür komplett streikt! Die Rückbank teile ich mir brav mit der dicken Reisetasche, weil der Kofferraum auch „geschlossene Gesellschaft“ mimt :-? ). Mit größerem Gepäck, weil mein Sohn dieses Wochenende bei mir campiert, er kutscht mich am Montag zu meinem hoffentlich aufgetauten Auto.
    Nun bin ich für die Verpflegung zuständig. Ärgerlich so ohne Einkaufen. Also zählen wir mal zusammen:
    Taxifahrt.
    Auto-Batterie.
    Essen bestellt beim Italiener.
    Das wird teuer dieses Wochenende.
    Kein Weihnachtsbaum.

    Kein Wochenendeinkauf.
    Kein Paket verschickt.
    Nix gebummelt.
    Mist!
    Aber das Fußbad, das gelieferte Essen, der Glühwein, Kerzenlicht und Genasch machen den Abend rund. Mein Besuch weiht heute mein neues Gästebett ein, dieses wird auch an Weihnachten zum Einsatz kommen.
    Und mal gucken, wie das mit der Kälte weiter geht. Doch nicht so?:

    Eisauto

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  10. Armut

    Dezember 18, 2009
    By Miki in nachdenkliches

    Ein wohlhabender Mann fährt mit seinem Sohn auf’s Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbringen einen Tag und eine Nacht auf einem bescheidenen dörflichen Bauernhof.

    Als sie wieder zurückkehren, fragt der Vater seinen Sohn: “Wie war dieser Ausflug für dich?”

    “Sehr interessant!” antwortet der Sohn.

    “Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?” “Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.”

    “Was hast du daraus gelernt?” will der Vater wissen. Und der Sohn antwortet:
    “Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute dort haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.”

    Der Vater war sprachlos.

    Und der Sohn fügte noch hinzu: “Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.”

    Sterne.

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  11. By Miki in blöd-bäriges, lustiges

    Oder ist es jemandem so ergangen, wie dem (…) Bär?

    Nur schade, dass einem das niemand glaubt, schon gar nicht die Schwiegermutter…  :shock:

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    weitere Bär-Geschichten unter “blöd-bäriges” :cool:

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  12. Großmütter aufgepasst!

    Dezember 17, 2009
    By Miki in lustiges, weihnachtliches

    EngelDie Großmutter zur Enkelin: “Du darfst Dir zu Weihnachten von mir ein schönes Buch wünschen!” – “Fein, dann wünsche ich mir Dein Sparbuch.” :shock:

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  13. By Miki in blöd-bäriges, lustiges

    … und wie!

    Aber wie immer trifft er einfach nicht das richtige Maß, seht selbst!:

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  14. Weihnachts- “Zeit”

    Dezember 14, 2009
    By Miki in nachdenkliches, weihnachtliches

    Ein alter Mann ruft seinen Sohn an, der am anderen Ende des Landes wohnt und sagt:
    “Junge, ich habe schlechte Nachrichten. Deine Mutter und ich, wir werden uns trennen und lassen uns scheiden”.

    “Aber das geht doch nicht…” stottert der entsetzte Sohn. “Ich buche einen Flug und komme zu euch… und dann reden wir darüber!”

    Der Sohn ruft daraufhin seine Schwester an, die genauso weit von den Eltern entfernt wohnt. Sie ist auch ganz schockiert, sagt “..sind die denn verrückt geworden…?”

    Sofort ruft sie den Vater an und beschwört ihn: “Entscheidet jetzt noch nichts, ich steige sofort in den Flieger und dann reden wir darüber.”

    Der alte Mann lächelt, geht  ins Wohnzimmer zu seiner Frau, küsst sie auf die Stirn und sagt:

    “Liebling, die Kinder kommen diesmal zu Weihnachten.”

    Engel

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  15. By Miki in blöd-bäriges, lustiges

    Nein, nein, nein…. lasst NICHT den blöden Bären die Geschenke besorgen……

    Warum? Seht selbst:

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    Weitere Erlebnisse vom blöden Bär unter “blöd-bäriges” :!:

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  16. Wo ist mein Mantel?

    Dezember 10, 2009
    By Miki in gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Ich bin Krankenschwester und begegne im Berufsleben oft schwer kranken Menschen.
    Obwohl ich immer nur sehr partiell zuständig bin, da ich ja nicht pflege, sondern nur fachliche produktspezifische Hilfestellung gebe, versuche ich mich einzufühlen und auch Bedürfnisse oder Versorgungslücken zu erkennen, auch wenn sie mir nicht auf dem Tablett serviert werden.
    Oft erkenne ich auch, dass ich nur für einen Schwatz und ein paar „Mut-mach-Parolen“ geordert werde, was ich aber nicht verübel, sondern im Gegenteil, das Beste an meiner Arbeit ist.
    Trotzdem habe ich immer einen Schutzmantel an. Einen Distanz-Mantel. Damit ich ihn zu Hause, oder besser schon im Auto, auch mal ablegen kann, zu kummervoll und sorgenschwer wäre mein eigenes Leben, wenn ich alles mitschleppen müsste.
    Aber heute war dieser Mantel weg…
    ArztpraxisIch war Patient. In einer onkologischen Arztpraxis, mittendrin. Guten Tag, Name, Termin, bitte kommen Sie mit, wo möchten Sie sitzen, hier die Flexüle, na die Venen sind ja prima, rumms, rin die Nadel, ran die Flasche, abgefertigt. Zwischendurch wurde aufmerksam geguckt, eine Schwester war immer da, also alles bestens.
    Nach und nach kamen die anderen Patienten. Eine alte Dame mit Perücke, bei mir Rubrik „süsse Omi“ dachte, sie tut sich einen Gefallen, nah an der Heizung zu sitzen. Ihr war schrecklich kalt, sie war eingewickelt in Decken. Leider hatte sie übersehen, dass sie einen schlichten, unbequemen Stuhl erwischt hatte und quälte sich zunehmend. Dies quälte wieder mich, aber in der Voraussicht auf mindestens 4 Stunden Infusion wollte ich meinen bequemen Relax-Sessel, den alle anderen auch hatten, nicht eintauschen. Bald wurde aber eine Nachbarin neben mir fertig und diesen Stuhl konnte die „süsse Omi“ dann übernehmen. Und trotz ihrer anfänglichen Stuhl-Misere belustigte sie uns mit Story’s von ihrem „Geist“ zu Hause. Ständig fehlt was, Waschmaschine verstellt, Gewürze auf dem Boden verstreut, brauchbares Essen im Mülleimer. Sie hat derzeit täglich Chemo und wenn sie nach Hause kommt äugt sie erstmal vorsichtig, was sich in ihrer Abwesenheit alles wie verändert hat. Dann setzt sie sich in die Küche um sich abzuregen. Und dann versucht sie, das Chaos in Ordnung zu bringen, während ihr „Geist“ sie fragt, was sie schönes eingekauft hätte, war doch so lange weg? Ich hab auch einen Augenblick gebraucht um zu begreifen, dass ihr Geist ihr dement werdender Mann ist.
    Was ist für sie schlimmer, ihre Krankheit oder ihr (Quäl-)Geist?
    Eine andere Frau war um die 60, auch mit Perücke, das hab ich aber erst zur Kenntnis genommen, als sie davon sprach, dass die Haare weg wären: „…aber was tut man nicht alles, um zu leben…“. Sie war etwas verständnislos ob der dienstlichen Anrufe, die ich erhielt. In einem Gespräch war mir wohl anzumerken, dass ich unter Zeitdruck stand, die Zeit in der Arztpraxis nur mühsam der Arbeitszeit entrissen… Sie erzählte mir, das Leben sei zu kurz, um sich abzuhetzen, der Körper würde sich wehren, man sollte auf ihn hören… Sie hat ja recht, aber (….)
    Ein Opi und sein Elend hat mir das Herz abgeschnürt. Lustige derbe Sprüche, ein Berg Zeitungen…los geht’s. Irgendwie aufgeschnappt: Rückfall, jetzt Lungenkrebs, kennt das Procedere. Haste gedacht! Bei der 2. Tüte kommt die Schwester und erklärt ihm, wegen der Nebenwirkungen (Fingernägel könnten abfallen…) bekommt er Eis- Handschuhe. Erst ungläubig (Witz? hoff?), dann , naja, wird schon gehen… und dann kommt die Schwester mit halben Boxhandschuhen! Da sass er nun, nix Zeitung lesen, nix festhalten, nur Löcher in die Luft starren! Ca. 2 Stunden. Danach tat er mir noch mehr leid, Handschuhe weg, Muttis Vesper-Box raus; lecker Schrippen! Die hätte er nun die ganze Zeit gern gegessen! Von wegen kennt sich aus! Es kann alles immer noch schlimmer werden!
    Ich will meinen Mantel wiederhaben!!
    Aber alle wurden irgendwann fertig (gab noch mehr…) und ich, die sich am gesündesten vorkam ( bei mir sollte wegen schlechter Blutwerte „nur“ Eisen substituiert werden) hatte jetzt meinen Einsatz! Nach ca. 2 Stunden hatte ich schon Herzschmerzen bekommen, ich hab das dann als „heftiges Seitenstechen in Herzgegend“ definiert. Halbe Stunde Pause. Mist. Ick will hier raus! Danach etwas langsamer (Mist!) aber alles ok. Auf einmal: Rechte Hand schwillt an zur Pauke. Linke Hand zieht nach. In meinen Stiefeln wird es aber eng! Nächste Stufe: alle Gelenke schmerzen und bei Bewegung erwarte ich Knarrgeräusche. Rost? Eisen? Äh? Aha, Aufmerksamkeit erfolgreich auf mich gezogen! Schwester: „so, ich mach sie jetzt ab, den Schluck können wir lassen.. ich hab hier ein Medikament..“ „Welches?“ „Prednisolon“ „Will ich nicht!!“ Rückfrage Doktor. Ergebnis: keine Diskussion! Rin! Und dann zur Beobachtung bleiben. Oh nööö.
    „Muss auf Toi.“ „Ja gehen Sie mal, aber schließen Sie nicht ab, falls was passiert.“ Hö? Passiert doch nix. Sollte den Tag den Doc ja nicht sehen. Eigentlich. Aber als ich zu mir kam, war er voll mit mir beschäftigt. Hab meine ganze Länge in einem winzigen Toiletten-Vorraum drapiert. Als ich aufwachte, dacht ich noch „warum liegen meine Beine auf dem Kloo?“ Alles klar. Kreislauf stabilisieren. Den Abgang hab ich total verpasst.
    Naja, Miki will natürlich gleich heldenmäßig aufstehen, die Schwestern bringen einen Rollstuhl, setzen mich auch noch rein, dann fehlt wieder ein Stück.
    So ging das dann eine Weile, ich dachte es geht..Versuch..schwank… hinleg.
    Inzwischen konnte ich mich kaum noch bewegen, alle Gelenke gefühlte Ballons, schwergängig, bei Bewegung sofort schmerzhafter Protest!
    Naja, was soll ich sagen. War wohl noch mindestens zwei weitere Stunden vor Ort, das Zeitgefühl ging mir verloren. Zum Schluss waren es ungefähr sieben Stunden. Sieben Stunden, die mein Auto auf dem Gehweg geparkt war, in Friedrichshain! Hab ich mir solche Sorgen gemacht! Und dass sie mich – ohne Abholkommando- nicht so schnell aus der Praxis lassen konnten, war auch klar! Und mein Auto DORT und ÜBERHAUPT allein zu lassen? Nie!! (Treue Leser kennen ja meine Auto-Macke).
    Naja, nun hocke ich hier, wusste gar nicht, wieviel Gelenke so eine Hand hat, ALLES tut bei JEDER Bewegung weh, aus den Stiefeln bin ich gar nicht rausgekommen, Füsse dick wie vom Elefant geborgt und die Hände können nicht zufassen! Später hab ich es geschafft, Kaffee kochen ging irgendwie, Stulle schmieren nicht, auch egal…
    Aber ich bin froh, auf meinem Sofa zu sitzen, mein Auto vor der Haustür geparkt und alles andere wird auch wieder…
    Über’s Fernsehprogramm ärgern? Zeitverschwendung! Wie unwichtig!
    An den Opi und die Omi & Geist denken? Ja. Leider. Oder nicht (leider)?

    Wo ist mein Mantel???

    Mantel

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  17. Einfach nur leben….

    Dezember 9, 2009
    By Miki in gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Einfach nur leben und leben lassen-
    neue Wege gehen, die alten verlassen.
    Manchmal umdrehen und auch nachdenken,
    Erinnerungen bewahren und als Schatz in der Seele versenken.

    Auch mal trauern und zweifeln.
    Anhalten, grübeln, abwägen dann und wann.
    Aber auch begreifen,
    dass man keinen Weg rückwärts gehen kann.

    Sehen bis zum Horizont,
    aber alles nur verschwommen,
    doch lieber leben im hier und jetzt,
    sonst ist die Chance zerronnen.

    Jeder Anfang heißt auch Ende,
    immer gibt es auch den Schmerz,
    viele hoffen auf eine Wende,
    hören aber nicht auf ihr Herz.

    Und das Herz ist ein dummes Ding,
    lässt sich nicht vom Kopfe lenken.
    Man kann es wegschließen.
    Oder verschenken.

    Ich hab schon vieles falsch gemacht.
    So manchen Schmerz einfach weggelacht.
    Aber ich kehre nicht um, gehe den Weg bis zum Schluss,
    selbst wenn ich dann einen Irrtum erkennen muss.

    Miki

    Nebel

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  18. By Miki in informatives, winterliches

    Rotkehlchen

    Leider herrscht häufig der Irrglaube vor, dass unsere Vogelwelt das winterliche Futter aus Menschenhand zum Überleben braucht.

    Dies ist in der Regel nicht der Fall. Aus Gründen des Artenschutzes ist eine Fütterung nicht nötig. Denn an die Futterhäuschen kommen meist nur Vögel, die bei uns häufig vorkommen, z. B. Blaumeise, Kohlmeise, Amsel, Haussperling, Buchfink oder Rotkehlchen. Es gibt zahlreiche, auch seltene Vogelarten, die nicht oder kaum ans Futterhäuschen kommen und trotzdem den Winter durchstehen müssen. Zum Beispiel Zaunkönig, Gartenbaumläufer, Heckenbraunelle, Wintergoldhähnchen oder die Eulen, Greifvögel und zahlreiche Arten von Wasservögeln.

    Gesunde Tiere können den Winter also sicher auch ohne Fütterung überleben. Dennoch können die schwächeren durch die Winterfütterung Unterstützung finden und dem Menschen tiefere Einblicke in die Natur gewähren. An den Futterstellen lassen sich die Tiere gut beobachten.

    Wenn man also gerne füttern möchte, gilt es folgendes zu beachten:

    • In jedem Fall nur bei andauerndem Frost und durchgehend geschlossener Schneedecke füttern. Hat man mit der Fütterung begonnen, sollte diese auch (bei den besagten Bedingungen) fortgeführt werden, da die Tiere sich schnell auf die Futterstelle einstellen.
    • Benutzen Sie Futterspender, bei denen die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. So wird die Übertragung und Ausbreitung von Krankheitserregern minimiert.
    • Die Futterspender/ Futterhäuschen müssen so gebaut und angebracht werden, dass das Futter auch bei starkem Wind, Schnee und Regen nicht durchnässt werden kann, da es sonst verdirbt oder vereist. Außerdem sind Fensterscheiben eine große Gefahr, da gerade bei Schnee und tiefer Sonne Reflektionen entstehen können, die die Vögel gegen die Scheiben fliegen lassen.
    • Das Vogelhäuschen muss regelmäßig mit heißen Wasser gereinigt werden, auch sollte nie soviel Futter gereicht werden, dass die Reste verderben könnten.
    • Für die Körnerfresser ( Spatz, Sperling, Finken .. ) sind Freilandmischungen zu empfehlen, Sonnenblumenkerne werden auch angenommen. Weichfutterfresser (Rotkehlchen, Braunellen, Amseln, Zaunkönig ) hingegen bevorzugen Rosinen, Obst, auch Kleie, Haferflocken, Mohn oder Meisenknödel.
    • Auf keinen Fall dürfen Speisereste, Kartoffeln, Gewürztes oder auch Brot angeboten werden. Brot beispielsweise quillt im Magen auf  und kann so zum Tod des Vogels führen.
    • Keinesfalls reines Fett (z.B. Margarine, Butter und schon gar nicht Speckschwarten!) verfüttern!
    • Meisen, Spechte und Kleiber sind zwar auch Weichfresser, können aber auch grobe Körner wie Sonnenblumenkerne fressen. Gut für sie geeignet sind auch Meisenringe.

    Und hier noch der ultimative Tipp zum Selbermachen:

    Das billigste und für alle Vogelarten verwendbare Futter ist ein Gemisch aus Weizenkleie und Rindertalg mit einem Schuss Salatöl, damit der Rindertalg bei großer Kälte nicht hart und brüchig wird:

    - Rindertalg klein schneiden und erhitzen

    - nach dem Ausschmelzen des Fettes die Weizenkleie druntermischen

    - Mischungsverhältnis 1 bis 2 Teile Rindertalg auf 1 Teil Weizenkleie

    - diese lockere bröselige Masse wird von allen Vogelarten, auch Weichfressern, gerne angenommen

    - bei 5 bis 6 Teilen Rindertalg auf 1 Teil Weizenkleie entsteht eine gießfähige Masse, die für Baumläufer, Schwanzmeisen und Spechte an rissige Borke alter Bäume gestrichen werden kann

    -für Meisen und Kleiber kann man das Gemisch mit Sonnenblumenkernen und Hanf anreichern und in Blumentöpfe gießen

    - durch das untere Loch des Blumentopfes steckt man vor dem Eingießen der noch warmen Futtermasse einen Fichtenzweig, woran sich die Meisen bei der Futteraufnahme festhalten, das dicke Zweigende dient zum Aufhängen des Blumentopfes an einem Ast

    Und etwas, was ich bei meinen Nachbar beobachten musste und völlig falsch und schädlich ist: da gab es wohl einen Übervorrat an Meisenringen, der gnadenlos bis in den Frühsommer verfüttert wurde. Genauso blöd wie ein anderer Nachbar im Sommer eine Wasserstelle katzenfreundlich auf dem Boden positioniert….  :shock:

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  19. Willst du was gelten….

    Dezember 6, 2009
    By Miki in aktuelles, informatives, technisches, ärgerliches

    …. mach dich selten!

    Nein, es ist keine Absicht, dass mit Vorliebe sonntags und noch gern in den Abendstunden meine Seite nicht erreichbar ist. :???:

    Es gibt da ein nicht definiertes Serverproblem, welches sich aber nach 10 min oder erst 2,5 h :sad: von alleine löst.

    Es wird nach Lösungen gesucht und ich hoffe einfach, wenn ihr hier mal keinen Einlass gewährt bekommt, dass ihr es später wieder probiert!

    Für jetzt wünsche ich erstmal einen schönen Rest- Advent- Sonntag und dann einen guten Start in die Woche!

    Und gut aufgepasst, der Weihnachtsmann könnte eure Wege kreuzen!!!

    T.-M.-Müller-pixelio.de

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  20. By Miki in aktuelles, bebildertes, persönliches, weihnachtliches

    weil er mir so gut gefällt und er offenbar doch zu versteckt ist auf meiner Seite möchte ich hier nun noch einmal auf meinen persönlichen Adventskalender hinweisen.

    Vielleicht gefällt er euch ja?

    AdventskalenderMiki’s Adventskalender

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  21. By Miki in auto-mobiles, bebildertes, gelebtes, ärgerliches

    Ich wohne nicht in der Innenstadt von Berlin.
    Und trotzdem ist es nicht so ganz einfach immer einen vernünftigen Parkplatz zu finden.
    Für mich geht es immer noch, weil ich nicht zu den klassischen Zeiten zu Hause eintrudel oder wenigstens alsbald umparken kann, wenn was frei wird. Außerdem wurde bei uns letztes Jahr ein kleines Rondell (Minikreisverkehr) zum Parken freigegeben – oh Wunder – das sind auch noch mal 12 Plätze. Vorausgesetzt natürlich, so ein beschmidtmützter Opel-Fahrer lässt nicht genau vor und hinter seinem „Auto“ einen halben Platz frei…aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema…
    Nun standen seit ein paar Tagen ein paar Umzugs-Parkverbotsschilder rum. Utopisch! Beide Straßenseiten und dann auch noch von 12 bis 20 Uhr. Das wären auf jeder Seite also 6 Parkplätze. Natürlich GENAU vor „meinem“ Haus, wo keiner ausziehen möchte derzeit und auch nichts frei ist. Mit wieviel Trucks und wohin bitte?
    Gestern natürlich keinen Platz außerhalb der Todeszone bekommen. Naja.
    Aber heute früh: ich gucke raus, genau hinter meinem Auto ein Platz! Ich raus, ohne Rücksicht auf Verluste! Verluste? Naja, wenn mich jemand in dem Aufzug gesehen hätte, der hätte gedacht „wo hat die Fremde einen Schlüssel für’s Haus her?“
    Über’n Schlafanzug eine Sporthose gewurstelt, oben ein Fleece-Hemd drüber, Haare in Nachtzustand belassen…raus! So was mache ich sonst nicht, aber heute war’s mir der gemütliche Vormittag im Schlumpfoutfit ohne weiteren Umparkstress wert.
    Und wieder Glück gehabt, mich hat niemand gesehen (hoff).

    Nun hat mich aber interessiert, was da für ein Mega-Einzug stattfinden sollte.
    Die eintreffenden LKW’s waren auch nicht zu überhören, so hab ich nichts verpasst. Es ging natürlich ums Nachbarhaus und das Parkverbot war völlig blöd positioniert. Dann waren es nur zwei mittelgroße Laster, also hätte eine Seite gereicht. Aber es ist mir schon einmal aufgefallen; wenn Firma „Zapf“ kommt, wird die Strasse gesperrt! Hat das eigentlich Rechtsgültigkeit, wenn die die Schilder so besch…eiden hinstellen? Anschließend nehmen sie die Schilder ja gleich wieder mit. Dann waren sie mit ihrem Mini-Umzug nach zwei Stunden durch. Und dafür stehen jetzt noch etliche Autos meiner Nachbarn irgendwo in der Pampa.
    Das ganze wäre mir jetzt nicht unbedingt eine Story für meinen Blog wert gewesen…. aber: dann hab ich dieses Bild gefunden!
    Marktlücke! Umzug ohne Parkplatz- Blockade!!!!

    Umzug


    Habt ihr eigentlich schon meinen Adventskalender entdeckt?

    klick!Miki’s Adventskalender


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  22. Danke, ihr Lieben…

    Dezember 4, 2009
    By Miki in gelebtes, persönliches

    herzlich.

    ….gestern hat sich für mich ganz deutlich gezeigt, dass das WWW keine tote, anonyme, teilnahmslose Masse ist, wo man stupide und einsam seine Zeit verschwendet!
    Nein, ich habe das noch nie gedacht.
    Für mich ist es Kommunikation, Input, Weiterbildung, Kennenlernen, Mitfühlen, Helfen, Gedankenaustausch…. einfach Leben, wenn auch über ein technisches Medium, was bis heute einigen nicht ganz geheuer ist.
    Ich liebe es.
    Ich bringe mich ein, oute und offenbare mich teilweise, lasse teilhaben, teile mich mit… verstecke mich nicht…
    Und genauso wie man sich einbringt, wie man damit umgeht, so kommt es auch zurück.
    Ich danke euch für die lieben Kommentare und Wünsche, die nach meinem gestrigen Hilferuf eingetroffen sind.
    Sie haben mich froh gemacht. Mehr könnt ihr nicht für mich tun, den Rest muss ich allein schaffen.
    Ihr seid für mich real, ihr habt Namen und Eigenschaften, es macht mir Spass euch kennenzulernen. Ich weiss eben genau so viel von euch, wie ihr preiszugeben bereit seid. Das ist schön. Ich fühle mich wohl in dieser „Zweitwelt“, ohne dabei das reale Leben zu vergessen. Im Gegenteil, unser Austausch ist ja nur lebendig, weil wir alle in der Realität unsere Erfahrungen machen, Dinge erleben, Zweifel bekommen, Fragen aufwerfen, Probleme haben oder glücklich sind.
    Ich bin froh dass ich – auf was für seltsamen, von Zufällen bestimmten Wegen auch immer- genau hier gelandet bin, bei euch, mit euch….
    Danke dafür, dass ich mit eurer Hilfe zu dieser Erkenntis gekommen bin und heute ganz besonders  Felix, Tekima, rundumkiel, Matthias (Meinungs-Blog), Matthias (Mac_Beth), Kaddi, Fulano , Gedankenpflug, Bonny Andreas und Ini für die lieben Worte und Wünsche. :grin:

    Und kommt bald wieder ;-) !


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  23. By Miki in bebildertes, gedichtetes, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    dunkleWolken
    Die Gedanken sind heute schwer.
    Und werden im Kopf doch immer mehr.
    Am besten lassen sie sich vertreiben,
    wenn ich beginne sie aufzuschreiben…. :???:

    Nicht immer sprudeln die Worte wie ein munterer Bach.
    Oft mühsam gesammelt mit Weh und Ach.
    Heute umschwirren sie mich mit bösem Gelächter,
    und meine Reime werden schlechter.

    Kann mich nicht leiden, bin nicht auf der Höhe.
    Der Liebste alles and’re als grad in der Nähe.
    Die Gesundheit in weiter Ferne.
    Voll Energie wär ich so gerne.

    knurr

    Das Raubtier knurrt, der Himmel grollt,
    von schlechter Laune überrollt.

    SchneemannKröte

    X

    X

    X

    X

    Der Schneemann schmilzt, die Kröte glotzt,
    der Baum den vielen Jahren trotzt.

    Baum

    Nun helfe ich mir heut mit Maulen.
    Kommt jemand mir das Ego kraulen?
    Ein netter Kommentar von euch,
    ginge es mir besser gleich.

    X

    X

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  24. By Miki in blöd-bäriges, lustiges

    Scheinbar gibt es immer noch Leute, die den blöden Bär Berni alias Bernard o.ä. (überall heisst er anders und bei mir “blöder Bär” > ist liebevoll gemeint), noch nicht kennen. :shock:
    Daher heute nochmals in Aktion ;-) bei mir.
    Der Gedanke an ihn hat mich neulich getröstet, als ich beim Weihnachts-Deko-aus-Schrank-ganz-oben-wursteln einen Karton mit den Fingerspitzen erwischte, ihn runterzog… und eine schwere, scharfkantige Außen-Zeitschaltuhr meine rechte Augenbraue schwungvoll und begeistert begrüßte, die hatte offenbar auf dem besagten Karton übersommert…. :???:

    Also > da issa wieder:
    This video was embedded using the YouTuber plugin by Roy Tanck. Adobe Flash Player is required to view the video.

    Und auch ein Hinweis wie immer: weiteres Ungemach vom blöden Bär unter “blöd-bäriges”

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