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  1. Good bye August!

    August 31, 2010
    By Miki in aktuelles, gedankliches, gedichtetes

    Good bye August!
    Auf Herbst keine Lust.
    Doch das halten wir nicht auf.
    Die Natur nimmt ihren Lauf.

    Aber es ist keine Frage.
    Sicher gibt’s auch noch schöne Tage.
    Die letzten warmen Strahlen streicheln.
    Am Boden liegen bald die Eicheln.

    Grad haben wir das Jahr begrüßt.
    Jetzt schon auf’s Ende zu es düst.
    Jedes Mal geht es so schnell.
    Man es nur nicht glauben will.

    So werden wir  uns bald erschrecken.
    Wenn wir begegnen an allen Ecken.
    Schon der Weihnachtsschokolade.
    Ach, es ist doch eine Plage.

    Wohl dem, der noch mal flüchten kann.
    Hängt im Süden „Sommer“ dran.
    Ein Schnippchen schlägt der Jahreszeit.
    Doch in der Heimat ist’s so weit.

    Aber der Herbst kommt mit tollen Farben.
    Mit Sonne gemischt müssen wir nicht darben.
    Es ist eine Lüge nicht:
    Auch der Herbst hat ein nettes Gesicht!

    Miki

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  2. Countdown 3000

    Juli 27, 2010
    By Miki in aktuelles, gedichtetes

    Seid ihr auch alle da?

    Es nähert sich der 3000. Kommentar!

    Miki hat das fast versiebt,

    steht noch nicht fest, was es dann gibt.

    Doch sie denkt sich etwas aus,

    macht noch ein Geheimnis draus!

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  3. krank

    Juni 13, 2010
    By Miki in gedichtetes, persönliches


    :sick: Sitz hier wie ‘ne alte Frau,
    eingemummelt, frier wie Sau.
    Dann wird es wieder heiß,
    die Decke in die Ecke schmeiß…

    Mir brummt’s im Kopp,
    auch ohne Fußball- Tröten.
    Will ich was schreiben,
    gehn mir die Gedanken flöten…

    Draußen schmettern die Motoren,
    gibt’s schon wieder auf die Ohren.
    Normal würd ich nach der ILA gucken,
    heut gibt’s nur ein Schulterzucken.

    Sport kann ich nun auch nicht machen,
    hör ich schon die Pfunde lachen.
    Doch ganz lustig ist dabei:
    der Schrittzähler zählt die Husterei!

    Selbst die Teddy’s sind mir lästig,
    schmollen in der Ecke heftig.
    Von Milch mit Honig geb ich was ab,
    ich wieder meine Ruhe hab.

    So bin ich faul und deck mich zu,
    fallen mir gleich die Augen zu,
    hoffe einfach, es wird nun gut,
    schlafen meistens helfen tut.

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  4. By Miki in aktuelles, gedichtetes, informatives

    Hombertho.de wird zwei Jahre alt,
    ein toller Baum im Bloggerwald!
    Da bloggt sich wer die Finger wund,
    und am Geburtstag, da geht’s rund!

    Es gibt tolle Sachen zu gewinnen,
    drum will ich mit dem Artikel beginnen.
    Thomas selbst schrieb selber ganz schlau:
    alle Chancen genutzt macht eine Kampf-Sau.

    Fotografie sein Steckenpferd,
    die Fotos allein schon ein Abo wert.
    Nun ist er auch noch ein netter Mann,
    den gerne man besuchen kann.

    Auch technische Hilfe leistet er gern,
    egoistisches Protzen ist ihm fern,
    lässt uns wissen, welch cooles Plugin,
    zaubert tolle Effekte so hin.

    Er schraubt an der Seite,
    bittet schon mal um Rat,
    hat für viele Probleme
    einen Ratschlag parat.

    Technik, Mac und Fotografie,
    diese Themen vergisst er wohl nie.
    Aus seinem Leben berichtet er praktisch,
    das macht den Thomas sehr sympatisch.

    Ich freu mich immer sehr,
    kommt er öfters bei mir daher,
    hinterlässt so manchen Kommentar
    und auch ein Apfel bleibt dann da.     

    Lieber Thomas, mach weiter so,
    dann bleiben deine Fans auch froh!
    Und liebe Leute, wenn ihr abonniert,
    könnt ihr mitlesen ganz ungeniert!

    Alles Gute zum Geburtstag,
    ich deine Seite ja schon mag.
    Vielen Dank für dies schöne Gewinnspiel,
    ich wünsch dir treue Leser ganz viel!

    :mrgreen: :lol: :idea: :lol: :mrgreen: :lol: :cool: :mrgreen: :lol: 8O

    meine Aliens stehen Spalier-
    und auch sie gratulieren dir!

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  5. By Miki in aktuelles, gedichtetes, gewonnenes, informatives, persönliches

    Es dauerte über ein Jahr,
    da kam der 1000. Kommentar.
    Dreiviertel davon muss ich aber sagen,
    war die Beute von nur 90 Tagen.

    Herbeigeschrieben das große Ziel
    hat der liebe Herr rundumkiel.
    Ich danke dir dafür
    und widme diese Zeilen dir!:

    Sein Blog kenn ich seit der Weihnachtszeit,
    und wo er ist, ist auch Gesa nicht weit.
    Ich mopste ihm den Adventskalender,
    wurde treuer Kommentar-Versender.

    Grübeln muss man da nicht viel,
    stationiert ist er bei Kiel.
    Er bildet sich auch stetig weiter,
    erklimmt so die flott Blogger- Leiter.

    Neulich Gewinnspiel durch ihn entdeckt,
    erstmal den Gewinn gecheckt.
    Für gut befunden, mitgemacht
    und Miki als Gewinner lacht!

    Doch das nimmt er mir nicht krumm,
    ein andres Mal ist’s andersrum.
    Die Themen bei ihm weit gefächert,
    der Spammer faxt, der Elch, der bechert.

    Ach nee, der Elch sprang durch ein Fenster,
    die Leute glaubten an Gespenster.
    Ein Thema auch Ikea –Knut,
    Weihnachtsbaumentsorgungswut.

    So manch Geheimnis kommt so raus,
    fragt er frech die Leser aus.
    Doch selber lässt er auch was gucken
    Tascheninhalt ohne Zucken.

    Werbung, Business, Tanzprogramm,
    die Themen gehen alle an.
    Gekackter Kaffee, Milchmädchenrechnung.
    Er verwirrt uns mit Berechnung.

    Zahnarzt, Schnarchen, Schweinegrippe,
    Infos für die ganze Sippe.
    Für so manches Fotoprojekt
    setzt er in Szene ein tolles Objekt.

    Ich könnte hier noch ewig reimen,
    doch das nützt dann wohl keinem.
    Schaut vorbei, dort erfahrt ihr viel,
    beim geschätzten Herrn rundumkiel!

    :cool: :lol: :idea: :mrgreen:

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  6. By Miki in aktuelles, gedichtetes, informatives, nützliches, verschiedenes

    Kennt ihr denn schon BonnyWorld?
    Ein Blog, der uns vor Augen führt,
    was es tolles gibt an Sachen,
    die uns NOCH viel schöner machen.

    Lidschatten, Cremes und was so muss,
    nicht alles bekommt eine 1+
    So sparen wir manchen Fehlkauf,
    schlagen vorher Bonny’s Seite auf!

    Alles wird kritisch ausprobiert
    und toll bebildert vorgeführt.
    So mancher Tipp trägt Früchte,
    ob Nagellack oder Düfte.

    Auch ein Buch-Tipp kam gelegen,
    das Buch ist längst schon ausgelesen.
    Und auch etwas für die Haare,
    ich mir viel Recherche spare.

    BonnyWorld wird nun ein Jahr alt,
    das lässt niemanden hier kalt!
    Es gibt ein tolles Gewinnspiel,
    schöne Preise gibt’s, zum Beispiel:

    Mit Kneipp so richtig schön baden,
    an guten Düften sich laben.
    Oder soll es was zum Frühstück sein?
    Da ist ein Selbst- mach- Müsli fein!

    Hab schon getwittert und kommentiert,
    will gewinnen ganz ungeniert.
    Aber vor allem gratulieren,
    zum Weitermachen animieren!

    Liebe Bonny mach weiter so,
    damit machst du viele froh!
    Alles Gute für deine World,
    von dir man immer gerne hört!

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  7. Alte böse Eule….

    Februar 4, 2010
    By Miki in gedankliches, gedichtetes, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Es gibt so viele alte Eulen,

    manche nur böse zanken und heulen.

    Doch es gibt auch die Klugen und Weisen,

    die einen nicht zeternd und neidisch umkreisen.

    Die wissend auch das Alter genießen,

    auch schmunzelnd mal die Augen schließen.

    Nicht neidisch sind auf die Jungen,

    nur weil auch ihnen nicht alles gelungen.

    Miki

    °

    Ich war in dieser Woche wieder in der Arztpraxis, die meinen treuen Lesern schon bekannt ist. (hier und hier)

    Über mich gibt es da derzeit gar nichts spannendes zu berichten, ich vertrage die Infusion gut und vertreibe mir die Zeit dort mit lesen. Ach doch: diesmal hatte ich wieder solch einen schönen Relax-Sessel.

    Und als wurde ich erhört, waren diesmal zwei sehr nette Krankentransporter in Aktion. Wegen Handy-Verbot in der Praxis haben sie eine Schwester in ihrer Firma anrufen lassen, ob sie gleich wieder jemanden mitnehmen sollen. Vielleicht erinnert sich jemand an meinen Ärger darüber, dass da letztes Mal so ein miesgelaunter, unflexibler Mann den Leuten das Leben (unnötig) schwer gemacht hat. Die beiden Burschen waren echt nett (und ansehnlich…öh… ich muss ooch nach Hause…. öhhmm… > naja, Scherz, schaffe das alleine und hab ja meinen Liebsten, der ist für mich eh der Schönste… aber gucken darf man/frau ja wohl…!!) :oops:

    Der Warteraum war proppevoll, hab gerade noch einen Platz abbekommen. Obwohl ein großes Schild mit der Bitte, die Angehörigen mögen bitte draußen (auch Stühle, alles da) warten, vorhanden ist, saßen einige nicht unmittelbar Betroffene rum. Das ist für die vielbeschäftigten Schwestern hinderlich, weil sie sich ihre Patienten zusammen – sammeln müssen.

    Der Altersdurchschnitt war überirdisch diesmal, ich ging direkt als Küken durch *lach*. Um so mehr hat mich geärgert, wie schief und vorwurfsvoll ich gemustert wurde, als mein Diensthandy klingelte. Klar, von der Rente bin ich wohl noch so weit weg, dass ich mir nicht mal sicher sein kann, überhaupt mal eine zu erhalten. Und nur, weil ich einmal wöchentlich eine Infusion erhalte, kann ich meine Kunden und meinen Chef nicht im Stich lassen. Ich bin auch gleich rausgesaust (war noch nicht vernadelt…) und hab das Gespräch abgewickelt. Als ich wieder reinkam, wollte grad eine garstig dreinschauende alte Dame meinen Schal und die Handtasche von mir wegräumen (um meinen Stuhl zu entern). Jetzt war ich doch schon sauer, hab nur gesagt „tut mir leid, ist besetzt“ und mich niedergelassen. Die olle Eule (sorry!) musste nun draußen sitzen, aber das fand ich doch sehr dreist. Sie glotzte dann zweiminütlich rein. Dabei verpasst man auch draußen nichts, die Schwestern holen einen schon. Aber vielleicht bin ich schon etwas dünnhäutiger geworden. Gerade Menschen, die ihre Krankheit vor sich hertragen, fordernd, verbittert, übellaunig, garstig… sammeln bei mir keine Sympathiepunkte. Die besagte Dame wurde später nochmals auffällig, als sie den Doktor- der im Laufschritt ihren Weg kreuzte, weil es einen kleinen Zwischenfall gegeben hat- vollsülzte wegen organisatorischer Nichtigkeiten. :grrr:

    Hä,hä, ich war 2x schadenfroh, einmal, weil sie während ihrer Arzt- Attacke einen freiwerdenden Platz verpasst hat und anschließend- sie saß immer noch draußen (wenn sie mal saß!)- ging Feueralarm los. Das war schon drin ziemlich laut, aber als die Tür aufging, merkte man, WIE laut es erst vor der Tür war. Tja, kleine Sünden werden sofort bestraft. Sie kam natürlich gleich zeternd wieder reinmarschiert, is klar…  :whaaa:

    Da war ich doch sehr froh, dass ich aufgerufen wurde, die Infusionen gibt’s in einem anderen Raum.

    Die Schwester wusste scheinbar noch, dass ich letzte Woche so einen doofen Stuhl hatte und hat mir freudestrahlend einen von den schönen Relax-Sesseln zugeordnet. Da saß ich nun, konnte lesen und ab und zu hab ich aus dem Fenster geguckt… zum Fernsehturm, meinem stillen großen Freund.

    

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  8. By Miki in gedichtetes, persönliches, verschiedenes

    Michaela hat eine Kaffee Challenge ausgerufen. Details kann man bei ihr nachlesen, grob sind dies die Bedingungen:

    • es sollen selbstverfasste Sprüche, Reime, Verse zum Thema Kaffee geschrieben werden
    • ersatzweise kann man auch Fotos zum Thema Kaffee einreichen
    • Bedingung in beiden Fällen: eigene Werke, keine Kopien!!

    Das ganze soll dann als Kommentar mit Link zum eigenen Blog-Artikel bei ihr hinterlegt werden. Und zu gewinnen gibt es auch etwas!

    Da bin ich als bekennende Kaffeesüchtige natürlich dabei!

    Kaffee

    Kein Tag kann etwas Gutes bringen,
    kann ich mit Kaffee nicht beginnen.
    Er ist ein festes Ritual,
    ohne wär es eine Qual.

    Erster Gang des Morgens ist,
    ich weiß auch, dass ihr es schon wisst:
    klar: zur guten Kaffeemaschine,
    spuckt brodelnd Kaffee, die fleißige Biene.

    Ich auch schon einmal Kaffee horte,
    Zufall ist nicht ganz die Sorte.
    Preiswert, wenn es grade klappt,
    Kaffee-Falle zugeschnappt.

    Und in diesem Falle hier,
    siegte wieder mal die Gier.
    12 Pfund Kaffee – das ist der Hit,
    mach ich ne Aktion mal mit.

    Gibt es doch wie jedes Jahr
    für Treuepunkte –wunderbar,
    eine Tasse hübsch und fein,
    bald schon wird sie bei mir sein.

    Doch egal aus welcher Tasse,
    die braune Brühe schmeckt so klasse!
    Weckt den Mut und Lebenslust,
    vertreibt am Morgen jeden Frust!

    Und hat man endlich Feierabend,
    so ein Kaffee- einfach labend.
    Schon der Duft kann mich betören,
    lass mich beim Schlürfen auch nicht stören.

    Zweite Tageshälfte „go!“
    Macht mich doch der Kaffee froh!
    Kann ich lust’ge Storys bloggen,
    euch auf meine Seite loggen!
    :idea:

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  9. By Miki in gedichtetes, gefundenes, nachdenkliches, persönliches

    Das Jahr-

    egal wie es am Ende war:

    die Tage reihen sich aneinander,

    nichts bringt die Reihenfolge durcheinander.

    Nur wir gucken am Ende dumm,

    so schnell ist es schon wieder um!

    Miki

    This video was embedded using the YouTuber plugin by Roy Tanck. Adobe Flash Player is required to view the video.

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  10. Willkommen 2010

    Januar 1, 2010
    By Miki in aktuelles, gedichtetes, persönliches, verschiedenes

    jahr

    2010- du junges Jahr,
    wie geplant bist du nun da! :idea:
    Wirst uns bringen 4 Jahreszeiten,
    uns 365 Tage begleiten.
    Hörst uns sicher manchmal klagen,
    an verflixten Wochentagen.
    Wirst so manche Freude teilen,
    wenn gute Dinge uns ereilen.
    Im Gepäck hast du auch Leid,
    oder einen Packen Neid.
    Jedes Jahr ist halt durchmischt,
    allein das Gute gibt es nicht.
    Doch wir freuen uns auf dich,
    begrüßen dich heut feierlich.

    xfeuerwerk2010

    x

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  11. 2009/2010

    Dezember 30, 2009
    By Miki in gedichtetes, nachdenkliches, persönliches

    sterne gedrehtsternel

    Auf Wiedersehen 2009,
    aufs nächste Jahr wir uns schon freun.
    Trotzdem sag ich „Wiedersehn“,
    die Zahl bleibt ja für immer stehn.

    Sie steht in vielen Urkunden,
    wo Paare ihre Liebe bekunden.
    Oder auch im ersten Schein,
    das soll die Urkunde für’s Leben sein.

    Andere mussten dieses Jahr gehen,
    das Ende will man nicht verstehen.
    So steht die Zahl auf so manchem Stein,
    so war es und wird’s  immer sein.

    Ein Jahr ganz neu beginnt,
    erscheint uns jung.
    12 Monate die Zeit verrinnt,
    schon wieder ist es um.

    Wie viele Jahre haben wir?
    Auch nicht zu viel verschwendet?
    Lasst uns leben jetzt und hier!
    Wir wissen nicht, wann’s endet.

    2009 „Auf Wiedersehn!“
    Herzlich wilkommen 2010!

    Miki

    Sektanimiert

    Ich wünsche euch einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahrzehnt!

    :idea:

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  12. Fünf Jahre

    Dezember 29, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Heute vor fünf Jahren haben wir uns das erste Mal gesehen. Per Blinde Date. Üblich und gesellschaftsfähig in Zeiten von Zeitmangel & Alltagsstress. Dann noch unter unseren besonderen Rahmen- Bedingungen.
    Ich war zuerst da. Hat Vorteile. So konnte ich dich (und dein Auto ;-) ) schon sehen, deshalb hatte ich uns auch einen schönen Tisch am Fenster ausgesucht.
    Dann kamst du reingestürmt. Ich bin gleich aufgestanden, damit du dir ein Bild davon machen kannst, auf was für ein “großes Mädchen”  du dich da einlassen willst (?) ;-) . Scheint dich nicht abgeschreckt zu haben. (Und du sagst heute noch „…da haste dich extra groß gemacht…“ :grin: )
    Worüber wir gesprochen haben, weiß ich nicht mehr, wahrscheinlich haben wir uns auch über unsere spannenden Mails und Telefonate unterhalten, die uns schon vor dem Date so seltsam nahe gebracht hatten.

    Die Zeiten und Bedingungen um uns herum haben sich inzwischen mächtig verändert.
    Das Kribbeln, welches ich schon nach unserer ersten Begegnung hatte ist noch da. Unser Feind ist nicht der Alltag, sondern der nicht gelebte Alltag. Mal trennen uns nur wenige Kilometer innerhalb der Großstadt und mal sind wir auf verschiedenen Kontinenten. Durch die moderne Technik verbunden, vergesse ich manchmal sogar, wo du gerade bist.
    Das Kribbeln ist manchmal ein schmerzhafter Sturm und mal komplett ausgeblendet, wenn es mir denn gelingt. Heute wird es mir nicht gelingen. Bisher haben wir es immer geschafft, uns an diesem Tag zu sehen.
    Heute nicht.

    Ich hab Winter ….Winter

    …du hast Sommer Sommer

    Wie sagst du immer?

    „Der Weg ist das Ziel“

    Fluss

    Das Leben ist ein launischer Fluss,

    in dem man schwimmt oder ertrinken muss.

    Für die Masse die Fließrichtung die Bestimmung,

    dies entspricht nicht deiner Gesinnung.

    Bist nicht zum Spass in der weiten Welt,

    auch geht’s dir nicht ums große Geld.

    Schwimmst für die Welt gegen den Strom,

    große Aufgaben warten schon.

    Ich mach dir jeden Abschied leicht,

    hilft auch ein kleines bisschen vielleicht.

    Pass auf dich auf, komm bald zurück,

    das hilft mir hier jetzt auch ein Stück.

    Miki

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  13. By Miki in bebildertes, gedichtetes, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    dunkleWolken
    Die Gedanken sind heute schwer.
    Und werden im Kopf doch immer mehr.
    Am besten lassen sie sich vertreiben,
    wenn ich beginne sie aufzuschreiben…. :???:

    Nicht immer sprudeln die Worte wie ein munterer Bach.
    Oft mühsam gesammelt mit Weh und Ach.
    Heute umschwirren sie mich mit bösem Gelächter,
    und meine Reime werden schlechter.

    Kann mich nicht leiden, bin nicht auf der Höhe.
    Der Liebste alles and’re als grad in der Nähe.
    Die Gesundheit in weiter Ferne.
    Voll Energie wär ich so gerne.

    knurr

    Das Raubtier knurrt, der Himmel grollt,
    von schlechter Laune überrollt.

    SchneemannKröte

    X

    X

    X

    X

    Der Schneemann schmilzt, die Kröte glotzt,
    der Baum den vielen Jahren trotzt.

    Baum

    Nun helfe ich mir heut mit Maulen.
    Kommt jemand mir das Ego kraulen?
    Ein netter Kommentar von euch,
    ginge es mir besser gleich.

    X

    X

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  14. By Miki in gedichtetes, informatives, nachdenkliches, persönliches

    Asche

    Warum rauchst du?
    Und ein anderer nicht?
    Warum steckst du dir
    dieses Unkraut ins Gesicht?

    Warum atmest du nicht,
    die Lunge würd´s danken
    die saubere Luft,
    sondern musst Ruß erst tanken?

    Was gibt dir der Nebel,
    der um deinen Schädel,
    in Wolken schwebt,
    sich gelb auf die Umgebung legt?

    Wieso verräucherst du dir den Sinn?
    Schmeckst alsbald keine Nuancen
    im Essen drin.

    Da kann der Gourmet nun lange zaubern,
    die toten Nerven das Erlebnis dir rauben.

    Auch riechen kannst du nicht mehr gut,
    deine Nase hat wohl Wut,
    doch der Mund zieht am Stängel heiss,
    deine Zähne blitzen längst nicht mehr weiss.

    Du riechst wie eine alte Socke,
    folgst räuchernd deinem alten Trotte.
    Klar sagst du jetzt;“ ich muffel nicht!“,
    die Mit-Raucher, die riechen´s nicht.

    So sortiert man sich die Freunde,
    wo kann man räuchern und wo nicht,
    leider auch an diesem Laster
    eine Freundschaft mal zerbricht.

    Manchmal sogar eine Liebe,
    die Lügen sind die tödlichen Hiebe.
    Der Süchtige nun heimlich raucht,
    nicht sagt, dass er eigentlich Hilfe braucht.

    Vielleicht ist das ein Problem?
    Auch das hab ich schon gesehn:
    Der coole Raucher will´s nicht sagen,
    dass auch ihn die Stängel plagen?

    Schlechte Haut und gelbe Finger.
    Eine Lulle im Gesicht.
    Eins ist klar, dass diese Dinger,
    optisch fallen ins Gewicht.

    Das soll für die jungen Leute,
    die cool sein wollen heute,
    auch gleich ein wicht´ger Hinweis sein;
    lasst euch gar nicht erst drauf ein.

    Die Gründe sprechen alle dagegen,
    es kostet Geld und ist ungesund,
    man belästigt and´re mit Qualm und Ascheregen
    viel zu selten benannt als wichtiger Grund.

    Es galt ja mal als schick
    und dieses Missgeschick,
    ereilte die heute „Alten“
    soll´n sie halt ihr Laster behalten.

    Aber heute ist es bekannt,
    der Qualm aus der Gesellschaft verbannt.
    Ich rede nicht drumrum,
    wer heut damit anfängt ist dumm!

    Doch man kann sich mal irren,
    die Sinne können verwirren,
    zum Aufhören ist es niemals zu spät,
    mit eig´nem Willen es auch geht.

    Man spart die Zeit, man spart viel Geld,
    die Gesundheit länger hält.
    Die Umgebung es dir dankt,
    die Leistung wird hoch anerkannt!

    Zu Asche werden wir alle mal,
    heute hast du noch die Wahl.
    Ich muss nicht lange überlegen,
    nicht die Asche, sondern Leben!

    Miki

    Leben

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  15. Du weißt nicht…

    Juni 18, 2009
    By Miki in gedichtetes, gefundenes, nachdenkliches, persönliches

    Du weißt nicht ob das Lied der Amsel,
    die heut im hohen Baum noch singt,
    auch morgen noch in aller Schönheit,
    so unbeschwert und fröhlich klingt.
    Du weißt nicht, ob der Duft der Rosen,
    der deinen Garten heut erfüllt,
    auch morgen deine große Sehnsucht
    nach Schönheit und Idylle stillt.
    Du weißt nicht, ob die hellen Sterne,
    auch morgen noch am Himmel stehn,
    ob über grüne Wiesen sanft
    ganz zart die lauen Winde wehn.
    Was immer unsren Weg begleitet, was auch an Schönheit uns verzückt,
    wer weiß schon, ob vielleicht schon morgen, ein großer Kummer uns bedrückt.
    Drum leb dein Leben, leb es heut,
    nimm’s als Geschenk des Schicksal’s an.
    Du weißt doch, dass vielleicht schon morgen,
    sich alles jäh verändern kann.
    So tu es heute, wenn es geht,
    es nicht zu tun hat seinen Preis.
    Vielleicht ist’ s morgen schon zu spät,
    die Chance fort wie geschmolzenes Eis.

    Eis

    Original von O.Kuhn, geändert und fortgesetzt

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  16. By Miki in gedichtetes, persönliches, ärgerliches

    Da fällt mir doch so manches ein,
    er war in jeder Sicht ein Schwein.
    Auf dem Teppich gelegen und Stullen gefressen,
    den Besuch im Badezimmer oft vergessen.

    Der Hund hat oft besser gerochen als er,
    ihn zu verlassen fiel mir nicht schwer.
    Noch heute lach ich mich manchmal schlapp,
    er denkt, dass er mich verlassen hat.

    Dabei war ich wohl schon Jahre fort,
    suchte längst nach einem schönen Ort.
    Für den Sohn und mich eine Höhle
    ohne des Hausschweins Gemöhle.

    Er war oft tagelang außer Haus,
    hat mir gefehlt wie ‘ne lästige Laus.
    Ich werde es nicht vergessen,
    wenn er mal da war, hat er den Kühlschrank leer gefressen.

    Meine Kollegen damals hatten Spass,
    hab öfter ‘ne Story davon erzählt,
    geflügeltes Wort war dann das:
    „Griewi ist mit Hausschwein vermählt“.

    Geld kam alsbald überhaupt nichts mehr an,
    aber Gerichtsvollzieher klopften an.
    Hat gelogen. Das kann er bis heute.
    Also „Vorsicht!“ liebe Leute.

    Er reißt alles hinunter ins tiefe Tal.
    Fühlt sich wohl so asozial.
    Prahlt und protzt schon von Morgen.
    Hinterlässt aber nur Schulden und Sorgen.

    Seltsam schon immer an der Geschichte:
    Vielleicht bringt’s jemand mal ans Lichte:
    Geld bringt er wohl nie nach Haus,
    aber sein Tonstudio sieht immer nach neuester Technik aus.

    Nicht so seine Autos, wenn vorhanden,
    die statt auf dem Schrottplatz bei ihm landen.
    Er macht dann ein Müllauto draus,
    ein Jahr später ist eh alles aus.

    Eine Ex (damals aktuell),
    fragte mich mal schnell:
    „Sag mal, schwindelt der Torsten?“
    Ich rettete mich in heftiges Husten.

    Er lügt, dass sich die Balken biegen,
    glaubt irgendwann selber den Schwachsinn,
    für mich ist nichts gutes geblieben,
    doch!: dass ich glücklich geschieden bin

    Nachtrag:
    Aber was ist nur gescheh’n?
    mit 18 hab ich das nicht geseh’n.
    Wo ist der Mann, den ich mal geliebt,
    der stolz den Kinderwagen schiebt?

    Der mit den Augen mich zum Schmelzen brachte,
    mich zur stolzen Mutter machte.
    Der Mann ist weg, ich denk zuletzt,
    ein böser Geist hat ihn verhext.
    bösGeist

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  17. Mein Ex- Arsch

    Mai 27, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches, ärgerliches

    Für mich war der Mann abgeschafft,
    ich war fertig mit ihm, die Liebe dahingerafft.
    Wollte meinem Sohn den Vater nicht nehmen,
    wollte mich neutral und verhalten benehmen.

    Doch irgendwie verkehrte Welt,
    er nicht nur als Mann,
    sondern auch als Vater Versprechen nicht hält.

    Ich hätte ihn entsorgen sollen,
    hinweg mit der Mülltonne rollen.
    Er zahlte nicht nur keinen Unterhalt,
    auch Besuche des Kindes entfielen alsbald.

    Es wurden nur Reden geschwungen,
    Lügenmärchen gesungen.
    Keine Zeit und kein Geld,
    die alten Lügen dieser Welt.

    Aber wenn er mal aufschlug,
    protzige Reden er anschlug.
    Es wird alles toll- irgendwann.
    Ich tu für dich alles- dann!

    Sendepause, toter Käfer, Drückeberger,
    leere Versprechen, immer Ärger.
    Der Bengel tat, als wär’s nicht schlimm,
    aber wie sah es aus so innen drin?

    Weihnachten wurde er eingeladen,
    ich hab es immer einfach ertragen.
    Für mich war dieser Mensch nicht mehr wichtig,
    für’ s Kind dacht ich mach ich’s so richtig.

    Ich kenn keinen Mensch, den ich weniger achte,
    und das ist formuliert ziemlich sachte.
    Angeber, Proll und Lügenbaron,
    und immer noch drossel ich sehr meinen Ton.

    Er zahlte kaum mal Unterhalt,
    er macht alles gut, irgendwann oder bald!
    Autokonto, große Taten….
    Wer und wie lange soll darauf warten?

    Er hat eine große Chance bekommen,
    den Sohn fast erwachsen in seinen Haushalt genommen,
    Versprechungen geliefert, wie wunderbar,
    gehalten keine, war ja klar.

    Trotzdem hab ich nicht dagegen gesprochen,
    der junge Mann hat die Entscheidung getroffen.
    Es fiel mir schwer, ich ließ ihn ziehn.
    Leider ist überhaupt nichts gutes geschehn.

    Ich hatte als erstes Hausverbot,
    das war des Sohnes erste Not.
    Dann wurde die Immatrikulation boykottiert,
    der Bengel tat gefasst, war sicher schockiert.

    Die Atmosphäre gleich vergiftet,
    das hat er durch Lügerei angerichtet.
    Ich brauch (auch) nichts zahlen, seine Olle grollt,
    die hat gedacht, dass (durch mich) der Rubel rollt.

    In dieser unschönen Situation,
    war in der Ferne nun mein Sohn.
    Das fiel mir schwer und war nicht gut,
    trotzdem machte ich ihm Mut.

    Das Leben hat künstlerische Freiheit,
    und so kam eine schwere Krankheit.
    Mein „Kind“ rettete sich zu mir,
    was soll ich sagen; er ist immer noch hier!

    „Hier“ ist deutlich übertrieben,
    ein Mietvertrag wurde unterschrieben.
    Nun wohnt er wieder in „meiner“ Stadt,
    weiß aus eig’ner Erfahrung, was für einen Arsch von Erzeuger er hat.

    Verdient hat der Arsch keinen Sohn,
    verloren hat er ihn auch schon.
    Was wird der wohl machen heute?
    Verarscht immer noch „seine Leute“?

    Stellt sich selbst(“gefällig“) als Opfer dar?
    (Als fettes Opfer- ist auch klar).
    Eine Info an den Rest der Welt!
    ER ZAHLT SEINEM SOHN ÜBERHAUPT KEIN GELD!

    Das ist hier nur so „laut“ gesagt,
    weil er es sicher wagt,
    in seinem Umfeld zu erzählen,
    dass Unterhaltszahlungen ihn so quälen.

    Ich hab ihn abgeschüttelt,
    geb meiner Abscheu keine Nahrung.
    Nur so viel:
    Der Typ war meine schlechteste Erfahrung!

    Das Schicksal lässt sich nicht bestechen,
    und alles wird sich einmal rächen.

    Nachtrag: Wie ich heute, innerhalb kurzer Zeit dazu gekommen bin, diese Zeilen zu verfassen?
    Ich habe einen Beitrag gesehen über Väter, die ungewollt durch die Willkür der Mütter von ihren Kindern getrennt und entfremdet werden, und wie Kinder und Väter darunter leiden.

    Tja, es gibt aber auch Fälle, da wäre das besser gewesen…..

    vater_sohn_

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  18. Teddy

    Februar 28, 2009
    By Miki in bebildertes, gedichtetes, gelebtes, persönliches, plüschiges

    Brummel

    Mein Teddy hat Geschichte,
    wird Zeit, dass ich davon berichte:
    Mit Mutti war ich bummeln,
    war über 30, will nicht schummeln.

    Wir guckten Schmuck und Schuhe, Tücher,
    in den Taschen ein paar Bücher.
    Da sitzt im Fenster ein großer Bär,
    Mutti voran, ich hinterher!

    Die Verkäuferin sagt noch ganz munter,
    „nehm sie ihn doch dort mal runter!“
    Mutti tut’s, ich weiß es längst;
    mein Herz verloren, ungebremst.

    Nun steh ich da, der Bär so teuer,
    doch in mir brennt das große Feuer,
    September haben wir, Geburtstag fern,
    Mutti sieht, ich hätt ihn gern.

    Zu Hause sitzt der falsche Mann
    (was ich so noch nicht wissen kann),
    so kann ich mir den Bär nicht kaufen,
    müsst ohne ihn nach Hause laufen.

    Mutti kann’s Elend nicht betrachten,
    sagt: „es ist ja bald Weihnachten“.
    Kauft den Bär, ich drück ihn dann,
    dass keiner ihn mir nehmen kann.

    Teddy sitzt auf Muttis Schoß,
    fahren wir gen Heimat los,
    denken kurz, es ist ein Witz,
    trifft uns glatt ein Raser-Blitz!

    Lachen noch, Teddy als Star,
    fotografiert, kaum war er da!
    Eine Info nur am Rande,
    Polizeipost kam nicht zustande.

    Etwas nur die Freude trübt,
    schmachten hab ich so geübt:
    Teddy blieb bei Mutti sitzen,
    musst ohne ihn nach Hause flitzen.

    Dann und wann zu Kaffee und Kuchen
    konnte ich ihn dort besuchen.
    War längre Zeit allein, oh weh,
    sprach ich ihm was auf den AB.

    Ein Vierteljahr ging das dann so,
    endlich Weihnachten, war ich froh!
    Mutti geholt mit Gepäck und Bär,
    noch einen Tag warten, na bitte sehr!

    Es gab noch mehr Geschenke,
    wie war mir das egal,
    knuddel den Teddy und ich denke:
    ein Ende hat die Qual!

    Das war vor sieben Jahren,
    nun habt ihr es erfahren.
    Mein Teddy, das ist große Liebe,
    wer ihm was tut, der kriegt echt Hiebe!

    Miki

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  19. Hunger

    Februar 27, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches

    Gestern Abend musst ich hungern,
    da half kein Vor- dem- Kühlschrank- lungern.
    Denn da drin sah’s traurig aus,
    guckte nix zum Futtern raus.

    Natürlich kann man auch was kaufen,
    doch hatt ich keine Lust zum Laufen.
    Auto fahren, bin ick jeck?
    Dann ist der schöne Parkplatz weg!

    Außerdem war ich so sauer,
    hatte nur zum Ärgern Power.
    Sollte enden doch der Tag,
    mit dem Mann, den ich so mag.

    Und natürlich nicht vergessen:
    mit ’nem richtig lecker Essen.
    Der Magen hing auf Halbmast schon,
    da kam die Absage am Telefon.

    Der ganze Körper falsch gepolt,
    der Magen fühlt sich nun verkohlt.
    Zum nochmal losgehn keine Lust,
    den ganzen Abend Dauerfrust.

    Heute ist der Kühlschrank voll
    und dazu noch Schokolade,
    als Seemannsbraut ins Bett ich roll,
    meckert morgen nur die Waage.

    Der Seemann währenddessen fort,
    weit weg an einem andren Ort.
    Den Teddy freut’s, ganz ungeniert,
    wird er nun nicht ausquartiert.

    Brumm

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  20. … dem Liebsten…

    Februar 24, 2009
    By Miki in gedichtetes, nachdenkliches, persönliches

    Ich fühle deine Liebe
    in jedem Atemzug
    und wünschte , dass sie bliebe,
    bis ich sag „genug“.

    Doch das wird’s nicht geben,
    will ohne dich nicht leben,
    auch wenn du bist nicht hier,
    bist du doch mit mir.

    Ob nun jeden Tag beisammen,
    oder nur für wenig Stunden
    fühl ich mich mit dir
    inniglich verbunden.

    Du mein Mensch, mein Tageslicht,
    sehn mich nach dir oder auch nicht.
    Bin normal trotz aller Liebe,
    wäre froh, wenn es so bliebe.

    Das Leben einen überfährt,
    das hat die Zeit uns schon gelehrt,
    so manche Sache ist gewollt,
    die andre uns so überrollt.

    So wolln wir akzeptieren,
    nicht alles kann man regulieren,
    das Beste und zugleich beschwerlich,
    alles vergeht, sind wir mal ehrlich.

    Doch wir geben uns den Raum,
    lassen träumen uns den Traum.
    Könnten uns für immer lieben,
    wem ist schon so viel Glück beschieden.

    9119108

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  21. ein Tag

    Februar 10, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Fast immer muss ich ihn vermissen.
    Lieg allein in meinen Kissen.
    Steh alleine auf.
    Der Tag nimmt seinen Lauf.

    Die erste Frage, die mich erwischt:
    Zieh ich was rotes an oder nicht?
    Besser grün, mit passendem Schal?
    Jeden Tag dieselbe Qual.

    Inzwischen ist der Kaffee fertig,
    Computer ist mein Fenster zur Welt.
    Die Wetterseite zeigt mir artig,
    mein Outfit ist leider falsch gewählt.

    Naja, ich bin ja flexibel,
    die 2.Wahl ist dann nicht übel.
    Kaffee schlürfen, Computer glotzen,
    der Trägheit muss ich irgendwie trotzen.

    Also raus aus der Hütte,
    ab durch die Mitte.
    Auf in den Kampf im Straßenverkehr,
    die anderen Autos stören doch sehr.

    Schon wieder ein Skoda, drin Opa mit Hut,
    schleicht vor mir her, da krieg ich Wut.
    Doch seh dort vorne eine Lücke,
    schwing mich rein mit List und Tücke.

    Die Ampeln sind sehr gerne rot,
    Geschwindigkeitskontrolle droht.
    Also siegt doch der Verstand,
    sonst wächst der Flensburg-Punkte-Stand.

    Und irgendwann bin ich am Ziel,
    ein Parkplatz muss nun her.
    Drei Runden suchen ist nicht viel,
    halb im Verbot, so steht er.

    Beim nächsten Mal da parkt er richtig,
    der Termin auch mächtig wichtig.
    Termine, Tour, Telefonate ohne Pause,
    endlich fertig- ab nach Hause!

    Einkauf wird zwischendurch erledigt,
    der Briefkasten böse Ahnung bestätigt.
    Heizung und Computer an,
    und dann an den Schreibtisch ran.

    Im besten Fall ein wenig Sport,
    jagt so manche Wolke fort.
    Danach wie neu und richtig fit
    mach ich jede Schandtat mit.

    Dann wird sich doch glatt noch beschwert,
    erst dachte ich, hab mich geirrt.
    Aber nein, was für ein Schock,
    wird angemahnt ein neuer Blog!

    So endet der Tag wo er begann,
    die Nase am Computer dran.
    So ähnlich ist’s fast täglich,
    das find ich ganz erträglich.

    Etwas anders kann es sein,
    verbringt den Tag man nicht allein.
    Doch für hier und heute,
    soll’s genug sein, Leute!

    Schnell will ich nur noch sagen,
    kein Tag ist mehr wert von vielen Tagen.
    Jeder einzelne macht Sinn,
    steckt doch ein Teil unseres Lebens drin.

    Miki

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  22. allein

    Februar 8, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches

    Was die Frau so alles kann,
    braucht dafür auch keinen Mann.
    Will nicht jammern, Frau kann ja wählen,
    will euch mal davon erzählen.

    Alleine leben, das hält fit,
    man macht so viele Sachen mit.
    Dinge, die man gern würd teilen,
    werden dich allein ereilen.

    Müll herunter, Papier und Flaschen,
    Großeinkauf, man schleppt die Taschen.
    Wurst und Käse, Fleisch und Fisch,
    was man vergisst, das hat man nicht.

    Auch Termine,
    lästig oder gut,
    kommen so
    in einen Hut.

    Stehst du mal draußen ohne Schlüssel
    kommt nach Haus kein andrer Dussel.
    Hilft dann nur ein Schlüsselmann
    den man noch bezahlen kann.

    Niemand nimmt dir mal was ab,
    das Leben hält dich voll in Trab.
    Kann kein Klingeln einen wecken,
    kommt erst viel zu spät der Schrecken.

    Keiner passt auf einen auf,
    und bei allem zahlt man drauf.
    Keine halbe Grundgebühr,
    „voller Preis allein“ ist Kür.

    Abends kommt man spät ins Bett,
    denn nichts warmes einen lockt.
    Die kalte Decke ist nicht nett,
    gut, dass dort ein Teddy hockt.

    Und man wird auch wunderlich,
    spricht mit toten Gegenständen.
    Manchmal diskutiere ich
    mit den Schatten an den Wänden.

    Fühlt man sich mal ganz vergessen
    hilft auch immer lecker essen.
    Das verübelt dann die Waage,
    das ist auch so eine Plage.

    Technik muss gebändigt werden,
    Sicherungen fliegen raus,
    Waschmaschinendrohgebärden,
    manchmal ist es schon ein Graus.

    Ein guter Freund: das Telefon.
    Und diesen Vorteil gibt es schon:
    vorm Computer vergeht viel Zeit
    doch deshalb gibt es keinen Streit.

    Genau wie mit der Fernbedienung:
    Herr der Programme, das bin ich.
    Zapp von Sissi zu Auto Tuning
    und amüsier mich meisterlich.

    Musikgeschmack nicht diskutiert,
    meine Laune es diktiert.
    Wird aufgelegt, was grad gefällt,
    niemand mir den Spass vergällt.

    Bad und Wanne sind mein Bereich.
    Will ich nachher rein oder gleich?
    Kann ich machen wie ich mag,
    hab ja Zeit den ganzen Tag.

    Essen was und essen wann?
    Heut mal nix und morgen dann?
    Mittagsschläfchen ja oder nein?
    Niemand redet mir da rein.

    Dieses Bild an diese Wand?
    Gefällt nur mir, na allerhand!
    Genau deshalb kommt es dorthin.
    Und schon ist auch der Nagel drin!

    Welches Auto wird gekauft?
    Der Mann schon ganz verzweifelt schnauft.
    Bei mir nicht, ich bin dafür:
    mein Favorit steht vor der Tür.

    Ans Leben hätt ich nun die Bitte:
    zeig von dem ganzen mir die Mitte.
    Wie Frau in Frieden leben kann
    mit dem geliebten Monster Mann.

    Miki

    Paar

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  23. Freund

    Februar 2, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches

    F1

    Mein bester Freund, der Fernsehturm,
    steht grade da bei Wind und Sturm.
    Er ist genauso alt wie ich,
    und amüsiert sich königlich.

    Ist gut zu sehen von fast überall,
    hab ich mich in der Stadt verlaufen
    such ich den Turm auf jeden Fall,
    und muss mir keinen Stadtplan kaufen.

    Aber auch ein Turm hat Launen.
    Manchmal muss ich richtig staunen.
    Grimmig kann er morgens sein,
    gibt es keinen Sonnenschein.

    Scheint die Sonne weiter hinten
    selber steht im Schatten er.
    Ist er schwarz, da hilft kein Winken,
    schimpft er mit den Wolken sehr.

    Strahlt die Sonne, ihn dann freut’s,
    er trägt den schönsten Silbermantel,
    außerdem ein leuchtend Kreuz,
    ich seh nach ihm an jeder Ampel.

    Aber richtig mies gelaunt
    kann er sein bei dickem Nebel,
    niemand dann darüber staunt
    er kann nicht senken seinen Schädel.

    Kann nicht auf die Leute schaun
    wie sie durch die Straßen schwirren.
    Wie sie manchen Unfall baun,
    hört nur leise mal was klirren.

    Er da oben ganz allein,
    kein Besuch in seinem Kopf.
    Hat zwar oben Sonnenschein,
    doch fühlt er sich als armer Tropf.

    Da wird er auch schon mal bescheiden.
    Lieber mag er Regen leiden.
    Grau steht er dann am Alex rum,
    genießt den Trubel um sich rum.

    Ich konnt auch mal, vier Jahre lang
    ihn aus dem Küchenfenster sehn.
    Wenn ich mich früh ans Fenster schwang,
    sah ich ihn in der Ferne stehn.

    So stand er dann auch in der Nacht,
    ich sah die Lichter blinken.
    So manches Mal hab ich’s gemacht:
    Ich musst ihm einfach winken!

    Vielleicht ja wartet er auf mich.
    Und freut sich dann ganz fürchterlich,
    wenn ich ihn auch einmal besuche,
    von oben meine Spuren suche.

    Ja du Turm, mein lieber Freund,
    so manchmal hoch zu dir geträumt,
    stehst noch in vielen Jahren dort,
    schau ich von oben, bin längst fort.

    Schau zu dir runter,
    sicher gern.
    Und du schaust hoch
    zu meinem Stern.

    Wir sind im selben Jahr geboren,
    und du bist dazu auserkoren,
    für lange Zeit Symbol der Stadt,
    ein Mensch nur wenig Jahre hat.

    Ich komm dich sicher mal besuchen,
    bei dir gibt’s Kaffee und auch Kuchen.
    Blick hinunter auf die Stadt,
    die mein Herz gefangen hat.

    Doch bis dahin, mein lieber Turm,
    wackelst du noch oft im Sturm.
    Bist oft silber, schwarz und grau.
    Das weiss man nie so ganz genau.

    Miki

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  24. Computer-Ärger

    Januar 25, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches, ärgerliches

    intel

    Ach was muss man so erleben,
    muss böse seine Hand erheben!
    Man möcht sie würgen, diese Kiste,
    setzt sie auf die Abschussliste!

    Man will ihn rütteln,
    ganz doll schütteln!
    “Rück raus die lieben Grüße,
    sonst spürst du meine Füße!”

    Doch was muss er alles leisten,
    Schrift und Foto, Film und Sound !
    Diese Büchsen können vieles,
    fast schon Multi- Mix- Allround!

    Um ihn gibt es Streit und Zank,
    selten hört er mal ‘nen Dank!
    Doch der Mensch hat nie Geduld,
    geht was schief, ist er noch schuld!

    Aber oft ist es doch anders,
    ich hoffe mal, ihr seid ganz Ohr:
    das Problem ist nicht die Kiste,
    das Problem sitzt meist davor!

    Miki

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