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  1. Mein Ex- Arsch

    Mai 27, 2009
    By Miki in ärgerliches, gedichtetes, gelebtes, persönliches

    Für mich war der Mann abgeschafft,
    ich war fertig mit ihm, die Liebe dahingerafft.
    Wollte meinem Sohn den Vater nicht nehmen,
    wollte mich neutral und verhalten benehmen.

    Doch irgendwie verkehrte Welt,
    er nicht nur als Mann,
    sondern auch als Vater Versprechen nicht hält.

    Ich hätte ihn entsorgen sollen,
    hinweg mit der Mülltonne rollen.
    Er zahlte nicht nur keinen Unterhalt,
    auch Besuche des Kindes entfielen alsbald.

    Es wurden nur Reden geschwungen,
    Lügenmärchen gesungen.
    Keine Zeit und kein Geld,
    die alten Lügen dieser Welt.

    Aber wenn er mal aufschlug,
    protzige Reden er anschlug.
    Es wird alles toll- irgendwann.
    Ich tu für dich alles- dann!

    Sendepause, toter Käfer, Drückeberger,
    leere Versprechen, immer Ärger.
    Der Bengel tat, als wär’s nicht schlimm,
    aber wie sah es aus so innen drin?

    Weihnachten wurde er eingeladen,
    ich hab es immer einfach ertragen.
    Für mich war dieser Mensch nicht mehr wichtig,
    für’ s Kind dacht ich mach ich’s so richtig.

    Ich kenn keinen Mensch, den ich weniger achte,
    und das ist formuliert ziemlich sachte.
    Angeber, Proll und Lügenbaron,
    und immer noch drossel ich sehr meinen Ton.

    Er zahlte kaum mal Unterhalt,
    er macht alles gut, irgendwann oder bald!
    Autokonto, große Taten….
    Wer und wie lange soll darauf warten?

    Er hat eine große Chance bekommen,
    den Sohn fast erwachsen in seinen Haushalt genommen,
    Versprechungen geliefert, wie wunderbar,
    gehalten keine, war ja klar.

    Trotzdem hab ich nicht dagegen gesprochen,
    der junge Mann hat die Entscheidung getroffen.
    Es fiel mir schwer, ich ließ ihn ziehn.
    Leider ist überhaupt nichts gutes geschehn.

    Ich hatte als erstes Hausverbot,
    das war des Sohnes erste Not.
    Dann wurde die Immatrikulation boykottiert,
    der Bengel tat gefasst, war sicher schockiert.

    Die Atmosphäre gleich vergiftet,
    das hat er durch Lügerei angerichtet.
    Ich brauch (auch) nichts zahlen, seine Olle grollt,
    die hat gedacht, dass (durch mich) der Rubel rollt.

    In dieser unschönen Situation,
    war in der Ferne nun mein Sohn.
    Das fiel mir schwer und war nicht gut,
    trotzdem machte ich ihm Mut.

    Das Leben hat künstlerische Freiheit,
    und so kam eine schwere Krankheit.
    Mein „Kind“ rettete sich zu mir,
    was soll ich sagen; er ist immer noch hier!

    „Hier“ ist deutlich übertrieben,
    ein Mietvertrag wurde unterschrieben.
    Nun wohnt er wieder in „meiner“ Stadt,
    weiß aus eig’ner Erfahrung, was für einen Arsch von Erzeuger er hat.

    Verdient hat der Arsch keinen Sohn,
    verloren hat er ihn auch schon.
    Was wird der wohl machen heute?
    Verarscht immer noch „seine Leute“?

    Stellt sich selbst(“gefällig“) als Opfer dar?
    (Als fettes Opfer- ist auch klar).
    Eine Info an den Rest der Welt!
    ER ZAHLT SEINEM SOHN ÜBERHAUPT KEIN GELD!

    Das ist hier nur so „laut“ gesagt,
    weil er es sicher wagt,
    in seinem Umfeld zu erzählen,
    dass Unterhaltszahlungen ihn so quälen.

    Ich hab ihn abgeschüttelt,
    geb meiner Abscheu keine Nahrung.
    Nur so viel:
    Der Typ war meine schlechteste Erfahrung!

    Das Schicksal lässt sich nicht bestechen,
    und alles wird sich einmal rächen.

    Nachtrag: Wie ich heute, innerhalb kurzer Zeit dazu gekommen bin, diese Zeilen zu verfassen?
    Ich habe einen Beitrag gesehen über Väter, die ungewollt durch die Willkür der Mütter von ihren Kindern getrennt und entfremdet werden, und wie Kinder und Väter darunter leiden.

    Tja, es gibt aber auch Fälle, da wäre das besser gewesen…..

    vater_sohn_

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  2. Teddy

    Februar 28, 2009
    By Miki in bebildertes, gedichtetes, gelebtes, persönliches, plüschiges

    Brummel

    Mein Teddy hat Geschichte,
    wird Zeit, dass ich davon berichte:
    Mit Mutti war ich bummeln,
    war über 30, will nicht schummeln.

    Wir guckten Schmuck und Schuhe, Tücher,
    in den Taschen ein paar Bücher.
    Da sitzt im Fenster ein großer Bär,
    Mutti voran, ich hinterher!

    Die Verkäuferin sagt noch ganz munter,
    „nehm sie ihn doch dort mal runter!“
    Mutti tut’s, ich weiß es längst;
    mein Herz verloren, ungebremst.

    Nun steh ich da, der Bär so teuer,
    doch in mir brennt das große Feuer,
    September haben wir, Geburtstag fern,
    Mutti sieht, ich hätt ihn gern.

    Zu Hause sitzt der falsche Mann
    (was ich so noch nicht wissen kann),
    so kann ich mir den Bär nicht kaufen,
    müsst ohne ihn nach Hause laufen.

    Mutti kann’s Elend nicht betrachten,
    sagt: „es ist ja bald Weihnachten“.
    Kauft den Bär, ich drück ihn dann,
    dass keiner ihn mir nehmen kann.

    Teddy sitzt auf Muttis Schoß,
    fahren wir gen Heimat los,
    denken kurz, es ist ein Witz,
    trifft uns glatt ein Raser-Blitz!

    Lachen noch, Teddy als Star,
    fotografiert, kaum war er da!
    Eine Info nur am Rande,
    Polizeipost kam nicht zustande.

    Etwas nur die Freude trübt,
    schmachten hab ich so geübt:
    Teddy blieb bei Mutti sitzen,
    musst ohne ihn nach Hause flitzen.

    Dann und wann zu Kaffee und Kuchen
    konnte ich ihn dort besuchen.
    War längre Zeit allein, oh weh,
    sprach ich ihm was auf den AB.

    Ein Vierteljahr ging das dann so,
    endlich Weihnachten, war ich froh!
    Mutti geholt mit Gepäck und Bär,
    noch einen Tag warten, na bitte sehr!

    Es gab noch mehr Geschenke,
    wie war mir das egal,
    knuddel den Teddy und ich denke:
    ein Ende hat die Qual!

    Das war vor sieben Jahren,
    nun habt ihr es erfahren.
    Mein Teddy, das ist große Liebe,
    wer ihm was tut, der kriegt echt Hiebe!

    Miki

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  3. Hunger

    Februar 27, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches

    Gestern Abend musst ich hungern,
    da half kein Vor- dem- Kühlschrank- lungern.
    Denn da drin sah’s traurig aus,
    guckte nix zum Futtern raus.

    Natürlich kann man auch was kaufen,
    doch hatt ich keine Lust zum Laufen.
    Auto fahren, bin ick jeck?
    Dann ist der schöne Parkplatz weg!

    Außerdem war ich so sauer,
    hatte nur zum Ärgern Power.
    Sollte enden doch der Tag,
    mit dem Mann, den ich so mag.

    Und natürlich nicht vergessen:
    mit ’nem richtig lecker Essen.
    Der Magen hing auf Halbmast schon,
    da kam die Absage am Telefon.

    Der ganze Körper falsch gepolt,
    der Magen fühlt sich nun verkohlt.
    Zum nochmal losgehn keine Lust,
    den ganzen Abend Dauerfrust.

    Heute ist der Kühlschrank voll
    und dazu noch Schokolade,
    als Seemannsbraut ins Bett ich roll,
    meckert morgen nur die Waage.

    Der Seemann währenddessen fort,
    weit weg an einem andren Ort.
    Den Teddy freut’s, ganz ungeniert,
    wird er nun nicht ausquartiert.

    Brumm

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  4. … dem Liebsten…

    Februar 24, 2009
    By Miki in gedichtetes, nachdenkliches, persönliches

    Ich fühle deine Liebe
    in jedem Atemzug
    und wünschte , dass sie bliebe,
    bis ich sag „genug“.

    Doch das wird’s nicht geben,
    will ohne dich nicht leben,
    auch wenn du bist nicht hier,
    bist du doch mit mir.

    Ob nun jeden Tag beisammen,
    oder nur für wenig Stunden
    fühl ich mich mit dir
    inniglich verbunden.

    Du mein Mensch, mein Tageslicht,
    sehn mich nach dir oder auch nicht.
    Bin normal trotz aller Liebe,
    wäre froh, wenn es so bliebe.

    Das Leben einen überfährt,
    das hat die Zeit uns schon gelehrt,
    so manche Sache ist gewollt,
    die andre uns so überrollt.

    So wolln wir akzeptieren,
    nicht alles kann man regulieren,
    das Beste und zugleich beschwerlich,
    alles vergeht, sind wir mal ehrlich.

    Doch wir geben uns den Raum,
    lassen träumen uns den Traum.
    Könnten uns für immer lieben,
    wem ist schon so viel Glück beschieden.

    9119108

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  5. ein Tag

    Februar 10, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Fast immer muss ich ihn vermissen.
    Lieg allein in meinen Kissen.
    Steh alleine auf.
    Der Tag nimmt seinen Lauf.

    Die erste Frage, die mich erwischt:
    Zieh ich was rotes an oder nicht?
    Besser grün, mit passendem Schal?
    Jeden Tag dieselbe Qual.

    Inzwischen ist der Kaffee fertig,
    Computer ist mein Fenster zur Welt.
    Die Wetterseite zeigt mir artig,
    mein Outfit ist leider falsch gewählt.

    Naja, ich bin ja flexibel,
    die 2.Wahl ist dann nicht übel.
    Kaffee schlürfen, Computer glotzen,
    der Trägheit muss ich irgendwie trotzen.

    Also raus aus der Hütte,
    ab durch die Mitte.
    Auf in den Kampf im Straßenverkehr,
    die anderen Autos stören doch sehr.

    Schon wieder ein Skoda, drin Opa mit Hut,
    schleicht vor mir her, da krieg ich Wut.
    Doch seh dort vorne eine Lücke,
    schwing mich rein mit List und Tücke.

    Die Ampeln sind sehr gerne rot,
    Geschwindigkeitskontrolle droht.
    Also siegt doch der Verstand,
    sonst wächst der Flensburg-Punkte-Stand.

    Und irgendwann bin ich am Ziel,
    ein Parkplatz muss nun her.
    Drei Runden suchen ist nicht viel,
    halb im Verbot, so steht er.

    Beim nächsten Mal da parkt er richtig,
    der Termin auch mächtig wichtig.
    Termine, Tour, Telefonate ohne Pause,
    endlich fertig- ab nach Hause!

    Einkauf wird zwischendurch erledigt,
    der Briefkasten böse Ahnung bestätigt.
    Heizung und Computer an,
    und dann an den Schreibtisch ran.

    Im besten Fall ein wenig Sport,
    jagt so manche Wolke fort.
    Danach wie neu und richtig fit
    mach ich jede Schandtat mit.

    Dann wird sich doch glatt noch beschwert,
    erst dachte ich, hab mich geirrt.
    Aber nein, was für ein Schock,
    wird angemahnt ein neuer Blog!

    So endet der Tag wo er begann,
    die Nase am Computer dran.
    So ähnlich ist’s fast täglich,
    das find ich ganz erträglich.

    Etwas anders kann es sein,
    verbringt den Tag man nicht allein.
    Doch für hier und heute,
    soll’s genug sein, Leute!

    Schnell will ich nur noch sagen,
    kein Tag ist mehr wert von vielen Tagen.
    Jeder einzelne macht Sinn,
    steckt doch ein Teil unseres Lebens drin.

    Miki

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  6. allein

    Februar 8, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches

    Was die Frau so alles kann,
    braucht dafür auch keinen Mann.
    Will nicht jammern, Frau kann ja wählen,
    will euch mal davon erzählen.

    Alleine leben, das hält fit,
    man macht so viele Sachen mit.
    Dinge, die man gern würd teilen,
    werden dich allein ereilen.

    Müll herunter, Papier und Flaschen,
    Großeinkauf, man schleppt die Taschen.
    Wurst und Käse, Fleisch und Fisch,
    was man vergisst, das hat man nicht.

    Auch Termine,
    lästig oder gut,
    kommen so
    in einen Hut.

    Stehst du mal draußen ohne Schlüssel
    kommt nach Haus kein andrer Dussel.
    Hilft dann nur ein Schlüsselmann
    den man noch bezahlen kann.

    Niemand nimmt dir mal was ab,
    das Leben hält dich voll in Trab.
    Kann kein Klingeln einen wecken,
    kommt erst viel zu spät der Schrecken.

    Keiner passt auf einen auf,
    und bei allem zahlt man drauf.
    Keine halbe Grundgebühr,
    „voller Preis allein“ ist Kür.

    Abends kommt man spät ins Bett,
    denn nichts warmes einen lockt.
    Die kalte Decke ist nicht nett,
    gut, dass dort ein Teddy hockt.

    Und man wird auch wunderlich,
    spricht mit toten Gegenständen.
    Manchmal diskutiere ich
    mit den Schatten an den Wänden.

    Fühlt man sich mal ganz vergessen
    hilft auch immer lecker essen.
    Das verübelt dann die Waage,
    das ist auch so eine Plage.

    Technik muss gebändigt werden,
    Sicherungen fliegen raus,
    Waschmaschinendrohgebärden,
    manchmal ist es schon ein Graus.

    Ein guter Freund: das Telefon.
    Und diesen Vorteil gibt es schon:
    vorm Computer vergeht viel Zeit
    doch deshalb gibt es keinen Streit.

    Genau wie mit der Fernbedienung:
    Herr der Programme, das bin ich.
    Zapp von Sissi zu Auto Tuning
    und amüsier mich meisterlich.

    Musikgeschmack nicht diskutiert,
    meine Laune es diktiert.
    Wird aufgelegt, was grad gefällt,
    niemand mir den Spass vergällt.

    Bad und Wanne sind mein Bereich.
    Will ich nachher rein oder gleich?
    Kann ich machen wie ich mag,
    hab ja Zeit den ganzen Tag.

    Essen was und essen wann?
    Heut mal nix und morgen dann?
    Mittagsschläfchen ja oder nein?
    Niemand redet mir da rein.

    Dieses Bild an diese Wand?
    Gefällt nur mir, na allerhand!
    Genau deshalb kommt es dorthin.
    Und schon ist auch der Nagel drin!

    Welches Auto wird gekauft?
    Der Mann schon ganz verzweifelt schnauft.
    Bei mir nicht, ich bin dafür:
    mein Favorit steht vor der Tür.

    Ans Leben hätt ich nun die Bitte:
    zeig von dem ganzen mir die Mitte.
    Wie Frau in Frieden leben kann
    mit dem geliebten Monster Mann.

    Miki

    Paar

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  7. Freund

    Februar 2, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches

    F1

    Mein bester Freund, der Fernsehturm,
    steht grade da bei Wind und Sturm.
    Er ist genauso alt wie ich,
    und amüsiert sich königlich.

    Ist gut zu sehen von fast überall,
    hab ich mich in der Stadt verlaufen
    such ich den Turm auf jeden Fall,
    und muss mir keinen Stadtplan kaufen.

    Aber auch ein Turm hat Launen.
    Manchmal muss ich richtig staunen.
    Grimmig kann er morgens sein,
    gibt es keinen Sonnenschein.

    Scheint die Sonne weiter hinten
    selber steht im Schatten er.
    Ist er schwarz, da hilft kein Winken,
    schimpft er mit den Wolken sehr.

    Strahlt die Sonne, ihn dann freut’s,
    er trägt den schönsten Silbermantel,
    außerdem ein leuchtend Kreuz,
    ich seh nach ihm an jeder Ampel.

    Aber richtig mies gelaunt
    kann er sein bei dickem Nebel,
    niemand dann darüber staunt
    er kann nicht senken seinen Schädel.

    Kann nicht auf die Leute schaun
    wie sie durch die Straßen schwirren.
    Wie sie manchen Unfall baun,
    hört nur leise mal was klirren.

    Er da oben ganz allein,
    kein Besuch in seinem Kopf.
    Hat zwar oben Sonnenschein,
    doch fühlt er sich als armer Tropf.

    Da wird er auch schon mal bescheiden.
    Lieber mag er Regen leiden.
    Grau steht er dann am Alex rum,
    genießt den Trubel um sich rum.

    Ich konnt auch mal, vier Jahre lang
    ihn aus dem Küchenfenster sehn.
    Wenn ich mich früh ans Fenster schwang,
    sah ich ihn in der Ferne stehn.

    So stand er dann auch in der Nacht,
    ich sah die Lichter blinken.
    So manches Mal hab ich’s gemacht:
    Ich musst ihm einfach winken!

    Vielleicht ja wartet er auf mich.
    Und freut sich dann ganz fürchterlich,
    wenn ich ihn auch einmal besuche,
    von oben meine Spuren suche.

    Ja du Turm, mein lieber Freund,
    so manchmal hoch zu dir geträumt,
    stehst noch in vielen Jahren dort,
    schau ich von oben, bin längst fort.

    Schau zu dir runter,
    sicher gern.
    Und du schaust hoch
    zu meinem Stern.

    Wir sind im selben Jahr geboren,
    und du bist dazu auserkoren,
    für lange Zeit Symbol der Stadt,
    ein Mensch nur wenig Jahre hat.

    Ich komm dich sicher mal besuchen,
    bei dir gibt’s Kaffee und auch Kuchen.
    Blick hinunter auf die Stadt,
    die mein Herz gefangen hat.

    Doch bis dahin, mein lieber Turm,
    wackelst du noch oft im Sturm.
    Bist oft silber, schwarz und grau.
    Das weiss man nie so ganz genau.

    Miki

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  8. Computer-Ärger

    Januar 25, 2009
    By Miki in ärgerliches, gedichtetes, gelebtes, persönliches

    intel

    Ach was muss man so erleben,
    muss böse seine Hand erheben!
    Man möcht sie würgen, diese Kiste,
    setzt sie auf die Abschussliste!

    Man will ihn rütteln,
    ganz doll schütteln!
    “Rück raus die lieben Grüße,
    sonst spürst du meine Füße!”

    Doch was muss er alles leisten,
    Schrift und Foto, Film und Sound !
    Diese Büchsen können vieles,
    fast schon Multi- Mix- Allround!

    Um ihn gibt es Streit und Zank,
    selten hört er mal ‘nen Dank!
    Doch der Mensch hat nie Geduld,
    geht was schief, ist er noch schuld!

    Aber oft ist es doch anders,
    ich hoffe mal, ihr seid ganz Ohr:
    das Problem ist nicht die Kiste,
    das Problem sitzt meist davor!

    Miki

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