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  1. By Miki in empfohlenes, gedankliches, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Ich hab mal wieder eine Blog- Neuentdeckung gemacht. Ist aber auch ein Frischling. Shape’s MH Blog.

    Realshape wird uns von seiner Krankheit erzählen. Ich finde das gut, wird er vielleicht auch mal Zuspruch von uns brauchen und uns für manche Dinge die Augen öffnen und auch sensibler machen?  Muss ich an “BlogFrosch” denken. Michaela hat ja ihre erfolgreiche Leukämie- Therapie gebloggt. Schade, dass sie nicht weitergemacht hat, schön, dass sie wieder gesund ist!

    Im 2. Artikel bekommt Shape mehr oder weniger den Diagnosehammer zu spüren. Und da kann ich ins Lied einstimmen, den kenne ich nämlich auch…gut… :ko:

    Ich war 17. Ziemlich gestresst von der Fachschule. Mitten in der Ausbildung zur Krankenschwester. Winter. Ein bissel Schnee. Und ich merke, ich kann manchmal so schlecht gucken. Wie verblitzt oder so. Kann nicht “scharf” stellen. Vom Schnee geblendet? (was für einen Käse man sich selbst einredet! :ko:   oder hofft!) Es wurde schlimmer. Früh der 1.Blick: sehe ich das Tapetenmuster? Nee. Heute nicht. Am nächsten Tag besser. Hm. In der Schule sehe ich nicht mehr, was an der Tafel steht. Die Beschriftung der S-Bahn(die ich täglich fahren muss) wird unlesbar. Nächsten Tag wieder besser. Was soll das? Als es wieder richtig schlimm ist zum Augenarzt. “Sie brauchen ‘ne Brille, warum kommen Sie damit als Notfall?” Kann nich sein, ne? Langsam wird’s spannend, nächsten Tag nochmal Augenarzt, später dann Neurologe, dazwischen brav volles Programm Schule. Dass die einen Tumor im Kopf vermuten und suchen ist klar. Termin für’s CT wird gemacht, auf dem Röntgenbild “sieht man schon was”. Eine Straßenbahn erwischt mich fast, sind aber auch leise die Dinger! Ich verdränge und funtioniere weiter. Kein Fehltag in der Schule. Termin Internist steht an. Ich halte kaum eine Stunde ohne sinnfreies Trinken (man kann sagen “Saufen” ) von Wasser und entsprechend häufigem Wasserlassen aus. Ich bin in der Ausbildung zur Krankenschwester. Ich ahne und ignoriere.

    Vor’m Termin beim Internist esse ich eine ganze Tafel Milka-Schokolade. Am 16.1.1987. Die ist noch von Weihnachten (1.Goldstaub, bin Ossi, 2. völlig unnormal, dass die noch lebt). Ich hab keinen Appetit, trinke fast nur noch, hab 7 kg abgenommen.

    In der Poliklinik den Doktor zu finden… nicht einfach. Hilft nur fragen. Sämtliche Beschriftungen und Wegweiser sind für mich unlesbar. Aber ich finde alles. Der Doktor braucht nicht lange und schickt mich zum Blutabnehmen ins Labor. Dort soll ich warten und mit dem Befund zurückkommen.

    Eine keifige Stimme ruft mich auf. Ich folge der Richtung. Es keift: “Immer diese schlampigen Diabetiker, mit solch versauten Werten rumrennen…. und sich dann wundern… richten Sie sich gefälligst nach Ihrer Diät…wo soll das denn hinführen… unvernünftig…keif…keif…keif…”  Schwupp – hab ich den Laborzettel in der Hand. Lesen kann ich den Wert nicht.
    Ich flüster: “ich bin kein Diabetiker.”

    Irgendwie finde ich den Weg zum Doktor zurück.

    Krankenhaus. Insulin. Abfinden. Hadern. Akzeptieren. Damit leben.

    Der Labor-Kuh hätte ich später noch gern in den Hintern getreten. Und damals (und in der DDR) war alles etwas schwieriger. Nicht so mit jederzeit BZ messen, keine Selbstanpassung des Insulins ans Essen, sondern essen straff nach Plan. Schreckliche Mehrweg-Spritzen und -Kanülen zum Auskochen. (Ich hatte dann bald West-Spritzen). Aber es wurde immer besser, regelmäßiges Messen möglich, Insulin-Pen’s, Selbstanpassung, Insulinpumpe… mal sehen, was noch so kommt. :awink:

    Und die Erklärung für das wechselnde Sehvermögen: der Körper versucht über die Nieren, den Zucker loszuwerden. Das heisst, man muss wie verrückt pinkeln. Man trinkt zwar viel nach (Durst!) aber trotzdem kommt es zu einer Austrocknung des Körpers … und der Linsen. Damit ändert sich die Krümmung…und die Welt wird unscharf. Das ist aber bei jedem anders und war bei mir sehr ausgeprägt. Und die Fachärzte haben sowieso gern mal einen Tunnelblick. Der Internist wird es gleich gewusst haben, brauchte den Wert nur zur Bestätigung.

    Ich finde schon prägnant, auf welch nette Art und Weise ich erfahren habe, dass ich bis an mein Lebensende einen eher unerwünschten Begleiter habe. Ist eben eine treue Seele, so ein (Typ I) Diabetes. :disapointed:   Aber ich komme klar mit ihm. :awink: :teddy:

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  2. Schmetterling

    April 23, 2011
    By Miki in nachdenkliches, persönliches

    Schmetterling 23.04.2009: Der Schmetterling bewegt sich leicht und geschmeidig durch die Lüfte, fächelt mit dem Schwung seiner Flügel frische Luft in ihre Richtung. Er ist immer bei ihr, obwohl er nicht immer auf ihren Blütenblättern sitzen kann. Schönheit liegt im Auge des Betrachters und so schimmern seine Flügel immer in den schönsten Farben. Er ist der Sonnenschein ihres Lebens und selbst, wenn er wieder wegfliegt in den Himmel, macht es sie nicht traurig, die Gewissheit seiner Wiederkehr, die schönen Worte und die Leichtigkeit ihrer Begegnung hallt noch lange in ihr nach…
    Wer solch einen Schmetterling zum Begleiter hat, strahlt wohl auch selbst, schwebt, schöpft Kraft, fühlt sich nicht alleine, bekommt Flügel, fliegt mit…. in Gedanken. Aber die Blume kann nicht mitfliegen. Sie weiß es, aber manchmal, wenn sie sich im Wind wiegt, vergisst sie es.

    Aber nur, weil sie es vergessen will…

    23.04.2011: Die Blume will nicht mehr vergessen….

    Foto: Stefan Filla

    Anmerkung: den Original-Artikel hat sich am 18.04.2011 jemand komplett mit Bild bei mir kopiert (Achtung, ICH habe von Herrn Filla die persönlich gegebene Erlaubnis, sein Bild zu veröffentlichen!) , aber immerhin sind dadurch diese 2 Jahre alten Worte wieder in mein Blickfeld geraten.
    Meine Worte.

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  3. Zeit

    Januar 17, 2011
    By Miki in gefundenes, nachdenkliches, schlaues, zitiertes

    Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.

    [Marie von Ebner-Eschenbach]

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  4. Sentimentalitäten

    Dezember 13, 2010
    By Miki in nachdenkliches, persönliches, weihnachtliches

    Gerade zur Weihnachtszeit fällt mir immer besonders auf, was ich schon für ein großes “Kind” hab. ;)   Wohin ist die Zeit… ? Als Bauklötze und Matchbox-Autos der Renner waren? Playmobil ganz oben auf der Wunschliste stand? Hach…es war schon schön, sich darauf zu freuen, wie der Bengel sich freuen wird. Dabei, ich geb’s ja zu, war es immer ganz schön anstrengend, der erwachsen- gemütliche Teil konnte immer erst losgehen, wenn alles , ob nun Feuerwehr-Auto, Bauernhof, Eisenbahn oder was auch immer in dem Jahr neu hinzu kam, auch aufgebaut war. Keine Gnade für die Erwachsenen! :twisted:   Noch schlimmer war es  bei Lego Technic. (Wobei ich glaube, das Zeug war noch nicht sooo ruinös teuer). Ich hab das sowieso immer ein wenig zentralisiert. Damit auch wirklich das geschenkt wird, was gewünscht oder “modern” war, hab ich es an Onkel/Tante, Omas und Opas weitergeleitet, zum Teil sogar besorgt. Gerade bei Spielzeug kann man ganz viel Mist kaufen. So Plastik-Zeugs mit Batterien, wie z.B. Hubschrauber mit sich drehenden Rotorblättern. Keine Tür geht auf, nix wirklich zum Spielen. Blöd. So einen Mist hab ich mal gekauft, wurde 5 Minuten bespielt, danach war jeder Bauklotz interessanter.

    Diese Seite finde ich da sehr hilfreich, einfach gefragte Produktgruppe anklicken…. mit Erfahrungsberichten und Preisvergleich.

    Und ein  bisschen Kind zu bewahren, finde ich richtig und wichtig. Ich mag auch Gesellschaftsspiele, gut, inzwischen auch für die Spiele-Konsole. Aber meine Teddys sind noch viel wichtiger. Wer sagt denn auch, dass man keine mehr haben darf, nur weil man erwachsen ist? Und mein Sohn ist auch “erwachsen” und hat sich wie ein “Schneekönig” darüber gefreut, eine Carrera-Auto-Rennbahn gewonnen zu haben! Richtig so!

    Tja, ich bin irgendwo zwischen “Kind ist groß- Enkel gibts noch nicht- Neffen und Nichten hatte ich noch nie” und “alles muss man selber machen!” :angel:   Vielleicht gibt’s auch nie Enkel… muss kann ich halt kein Spielzeug mehr kaufen. Was ich nie vermissen werde, ist Babykleidung zu kaufen. Dieses Überangebot würde mich erschlagen und überfordern! Das geht ja schon bei den Kinderwagen los! Da will man ja fragen “wieviel PS hat das Teil für den Preis?”

    Naja, es gibt ja auch Sachen, für die gibt es wirklich keine Altersgrenzen (über die man sich hinwegsetzen muss). Puzzle zum Beispiel. Ein von mir derzeit sträflich vernachlässigtes Hobby. Naja…

    Und… wieviel Kind seid ihr noch…oder wieder? :teddy: :teddy:

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  5. Mir geht’s gut…

    Dezember 10, 2010
    By Miki in gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    °

    … und das war heute vor einem Jahr anders! : Wo ist mein Mantel?

    Vor einem Jahr war ich gesundheitlich ganz schön angeschlagen. Und trotzdem hatte ich es auch da gut: mir konnte geholfen werden!  Dieses Jahr läuft’s bei mir mit anderen Dingen nicht wirklich “rund”, aber trotzdem geht es mir gut! Ich muss an die Menschen denken, mit denen ich noch vor einem Jahr zusammen saß, deren Schicksale mir nahe gingen. Einige werden nicht mehr leben. Wie schnell ist doch ein Jahr um! Und wie schnell ein Leben!
    Ich hoffe, sie hatten noch eine schöne Zeit, für die sich der Kampf gelohnt hat.
    Und hoffe, sie hatten eine gute Reise.

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  6. Teure Freundin

    August 25, 2010
    By Miki in nachdenkliches, persönliches

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, meine liebe Freundin. Ich wünsche dir alles Gute.

    Wie abgedroschen das klingt. Und Freundin? Ja. Beste Freundin. Lange her, dass wir “es” gelebt haben.
    Aber auch wenn das Leben einen voneinander entfernt, das kann uns niemand mehr nehmen. (weiterlesen …)

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  7. By Miki in gedankliches, gefundenes, nachdenkliches, unterhaltsames

    Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut und schäumend am Strand.
    Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige Seesterne, die von der Strömung an den Strand gespült worden waren.

    Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer. Da kam ein alter Mann vorbei.
    Er ging zu dem Jungen und sagte: “Du dummer Bengel! Was du da machst ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du niemals alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!”

    Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer.
    Zu dem Mann sagte er: “Für IHN ändert sich ALLES”.

    °

    aus: Porter, Patrick: Entdecke dein Gehirn

    bearbeitet und gekürzt


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  8. aussteigen

    Juni 23, 2010
    By Miki in nachdenkliches, persönliches

    Endstation.
    Alles aussteigen.
    Umsteigen? Weiterfahren?
    Hier bleiben?

    Zurück?
    Was ist zurück?
    Die Fahrt ging durch’s Nirgendwo.
    Und endete Irgendwo.

    Gibt es einen Anschlusszug?
    Warten ohne Fahrplan?
    Oder laufen?
    Oder einfach verschnaufen?

    Miki

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  9. By Miki in gefundenes, informatives, nachdenkliches, trauriges, wichtiges

    Wieviel Sinn ein Aufruf bei Miki dazu macht sei dahingestellt, getreu dem Motto “Versuch macht klug” hier ein Link zu Nine’s MaunzBlog und dem erschütternden Bericht über die tapfere Katzen- Lady Tigerin.

    Ich wünsche der Katze viel Glück bei der Suche nach ihrem Mensch und einem schönen Zuhause, wo sie dann auch bleiben kann. Mögen ihr weitere Begegnungen mit oberflächlichen, ignoranten und verantwortungslosen Menschen erspart bleiben.

    Vielleicht ist der eine oder andere Leser hier bereit, das Problem weiter bekannt zu machen oder kennt genau DEN Mensch, auf den die Tigerin wartet und wofür es sich gelohnt hat, ums Überleben zu kämpfen. (Ich kann mir auch gut einen Mensch mit Handicap vorstellen….)

    Viel Glück Tigerin und danke an euch!

    :eyes:

    Ergänzung: hier geht es zum Ursprungs- Blog- Artikel und unten rechts in der Sidbar (dort) gibt es einen Flyer (PDF), den man sich herunterladen und dann ausdrucken und verteilen kann….

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  10. Stier”kampf”

    Mai 21, 2010
    By Miki in bebildertes, gefundenes, informatives, nachdenkliches

    Ha, ha! Kampf! :whaaa: :grrr: :ko:

    Nur dass bei einem “Kampf” beide Gegner eine Chance haben sollten! :what:

    Ich hab hier schon einmal darüber geschrieben. Da ging’s dem Torero an die Eier! :D

    Und heute hab ich wieder etwas gefunden, was mehr nach meinem Geschmack ist… gemessen an dem Leid, was unzählig vielen Stieren zugefügt wird nur eine kleine Rache, aber immerhin…..

    Julio Aparicio wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht, wo eine Notoperation vorgenommen wurde. Ich persönlich hoffe, er sucht sich anschließend eine vernünftige Arbeit und lässt gefälligst unschuldige (S)Tiere in Ruhe! Saublöde, völlig überholte Tradition! Tierquälerei! Männerprotzerei! Unfairer Schwachsinn!!

    Und eure Meinung?

    (hier gehts zum Beitrag im Spiegel online dazu)

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  11. Hilfe!

    März 25, 2010
    By Miki in aktuelles, ärgerliches, bescheuertes, gelebtes, informatives, nachdenkliches, persönliches, wichtiges

    Ich habe bei Magrat heute einen Artikel entdeckt, gleiches Thema, andere Stelle.

    Und nun möchte auch ich euch bitten, eine Petition mitzuzeichnen!

    Der Gemeinsame Bundesausschuss möchte die Verordnungsfähigkeit (und damit Erstattungsfähigkeit) von kurzwirksamen Insulinanaloga (Novorapid, Humalog, Apidra) einschränken.

    Analog-Insuline, die es seit rund zehn Jahren gibt, ähneln dem Humaninsulin vom Aufbau her; von den Aminosäuren des Humaninsulins wurden einige verändert. Erfolg der Abweichungen ist eine veränderte Pharmakokinetik, das heißt, Analog-Insuline wirken schneller in der Zelle und können deshalb besser an die Lebens- und Essweise des Patienten angepasst werden. Dies erscheint vielen Patienten als Gewinn an Lebensqualität, da sie nach Schulung beispielsweise zu unterschiedlichen Zeiten essen und den Blutzucker selbständig regulieren können.

    Ein wissenschaftliches Gutachten für den Gemeinsamen Bundesausschuss sieht jedoch keinen Vorteil gegenüber Humaninsulin und hält Analog-Insuline für eine sogenannte “Schein-Innovation”.  (Quelle: Landesärztekammer Baden-Würtemberg)

    Schein- Innovation! Na vielen Dank auch! :grrr:

    Ich bin seit ca. 23 Jahren süß. Was das zu DDR-Zeiten bedeutet hat und um wieviel besser die Möglichkeiten nach der Wende sofort (für mich)  waren möchte ich hier nicht weiter ausführen. Und die Forschung und Technik macht weitere Fortschritte, die das Leben einfach leichter machen. Immerhin muss man Tag und Nacht eine für die meisten selbstverständlich funktionierende Körperfunktion ersetzen. Und zwar möglichst gut, um ohne Folgeschäden durch’s Leben zu kommen.

    Inzwischen trage ich schon 14 Jahre eine Insulinpumpe.

    Jetzt zum eigentlichen Thema. Als ich noch “normales” Insulin verwendet habe, musste ich (wenn es ging) eine halbe Stunde vor dem Essen “spritzen” (wenn man eine Pumpe trägt, dann nur Knöpfchen drücken). Nun kann aber sein, dass man in einer Gaststätte sitzt, das und das bestellt hat und denkt, man würde das Essen in einer halben Stunde spätestens bekommen. Wenn es dann länger dauert, hat man das Problem, dass das Insulin schon wirkt, der Zucker sinkt und das rettende Futter ist noch nicht da. Oder (auch schon da gewesen) die Portion ist viel kleiner! Verschätzt! Schnell irgendwas zuckriges nachladen! Wenn man das ein paarmal erlebt hat, macht man folgendes: warten, Essen angucken, BE schätzen, rechnen, Knopf drücken, essen. Mit normalem Insulin, wo die Wirkung erst nach ca. einer halben Stunde einsetzt bedeutet das nach jeder Mahlzeit zu hohe BZ-Werte. (Das jeden Tag einmal täglich, 7x wöchentlich, 365x jährlich…die armen Blutgefäße…wieviel Jahre geht das gut?) Bei Analoginsulin ist das in Ordnung. Das Insulin wirkt so schnell, dass man sofort essen kann.

    Anderes Beispiel, auch aus anderen Gründen kann der Zucker nach oben abrauschen (krank, Nadel verstopft, verschätzt, verarscht <wie oft hab ich statt Cola light schon Zuckerbrühe bekommen… :grrr: >  und wenn man nun so einen hohen Wert kassiert und dann mit Analog-Insulin nachlegen kann, ist die Regulierung nach einer halben Stunde passiert. Bei Normal-Insulin dauert das bis zu drei Stunden.

    Noch ein Beispiel. Normal-Insulin wirkt ca. 3 Stunden. (Eigentlich länger, aber die Wirkung wird immer schwächer und variiert auch zwischen den einzelnen Präparaten). Will ich jetzt auf einmal Sport machen (Beispiel Urlaub, Fun-Sport, Wildwasserfahrt…), hilft mir nix, die Pumpe aus oder abzumachen, das Insulin ist drin und wirkt. Beim Analog-Insulin kann ich auch spontan alle Aktionen mitmachen, um nicht zu unterzuckern, mache ich einfach die Pumpe aus… . Ist das mehr Lebensqualität? Und das ist egal?

    So. Das Analog-Insulin ist seit ca. 12 Jahren auf dem Markt. Wie und woher sollen da die Krankenkassensesselpupser die (positiven) Langzeitergebnisse beurteilen können (abgesehen von der Lebensqualität der Betroffenen!) Schein-Innovation! :grrr:

    Es gibt also ein schnellwirkendes Insulin, womit die Betroffenen besser und langfristig unbeschadeter (über)leben können und es soll nicht verwendet werden??? Warum wurde es dann (teuer) entwickelt? Warum wurden Wissenschaftler mit der Entwicklung beauftragt, die Forschung gefördert und Studien durchgeführt. Es gab eine erfolgreiche Markteinführung… und jetzt das? Für mich klingt es immer logisch, dass neuere Produkte teurer sind, als die “alten” . Nenne mir jemand bitte ein Beispiel, wo das nicht so ist.

    Also sollen die Krankenkassenbundesausschusssesselpupser doch schrottreife, alte und viel preiswertere Autos fahren. Bringt auch von A nach B! Wie? Ist doch egal! Oder statt BMW & co. wenigstens Dacia… oder so einen unaussprechlichen Billig- Koreaner. Nicht so sicher? Egal!

    Also meine Bitte an euch:

    Eure Stimme für:

    Petition:  Gesetzliche Krankenversicherung- Verordnung von kurzwirksamen Insulin-Analoga vom 15.3.2010

    Die Mitzeichnungsfrist endet am 5.05.2010.

    Bitte! Macht mit! Und bitte nutzt den Twitterbutton hier unten rege, wir brauchen einen großen Informations- Radius!

    Danke!

    :oops: :eyes:

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  12. By Miki in gefundenes, informatives, nachdenkliches

    … immer schön anschnallen….

    *räusper* stimmt’s, mein Liebster, bitte auch im Taxi…. :eyes:

    Bei Gilly gefunden -
    und für super gut befunden!
    Angucken! *streng guck*

    Und gute Fahrt euch allen!
    :roll:

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  13. Alte böse Eule….

    Februar 4, 2010
    By Miki in gedankliches, gedichtetes, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Es gibt so viele alte Eulen,

    manche nur böse zanken und heulen.

    Doch es gibt auch die Klugen und Weisen,

    die einen nicht zeternd und neidisch umkreisen.

    Die wissend auch das Alter genießen,

    auch schmunzelnd mal die Augen schließen.

    Nicht neidisch sind auf die Jungen,

    nur weil auch ihnen nicht alles gelungen.

    Miki

    °

    Ich war in dieser Woche wieder in der Arztpraxis, die meinen treuen Lesern schon bekannt ist. (hier und hier)

    Über mich gibt es da derzeit gar nichts spannendes zu berichten, ich vertrage die Infusion gut und vertreibe mir die Zeit dort mit lesen. Ach doch: diesmal hatte ich wieder solch einen schönen Relax-Sessel.

    Und als wurde ich erhört, waren diesmal zwei sehr nette Krankentransporter in Aktion. Wegen Handy-Verbot in der Praxis haben sie eine Schwester in ihrer Firma anrufen lassen, ob sie gleich wieder jemanden mitnehmen sollen. Vielleicht erinnert sich jemand an meinen Ärger darüber, dass da letztes Mal so ein miesgelaunter, unflexibler Mann den Leuten das Leben (unnötig) schwer gemacht hat. Die beiden Burschen waren echt nett (und ansehnlich…öh… ich muss ooch nach Hause…. öhhmm… > naja, Scherz, schaffe das alleine und hab ja meinen Liebsten, der ist für mich eh der Schönste… aber gucken darf man/frau ja wohl…!!) :oops:

    Der Warteraum war proppevoll, hab gerade noch einen Platz abbekommen. Obwohl ein großes Schild mit der Bitte, die Angehörigen mögen bitte draußen (auch Stühle, alles da) warten, vorhanden ist, saßen einige nicht unmittelbar Betroffene rum. Das ist für die vielbeschäftigten Schwestern hinderlich, weil sie sich ihre Patienten zusammen – sammeln müssen.

    Der Altersdurchschnitt war überirdisch diesmal, ich ging direkt als Küken durch *lach*. Um so mehr hat mich geärgert, wie schief und vorwurfsvoll ich gemustert wurde, als mein Diensthandy klingelte. Klar, von der Rente bin ich wohl noch so weit weg, dass ich mir nicht mal sicher sein kann, überhaupt mal eine zu erhalten. Und nur, weil ich einmal wöchentlich eine Infusion erhalte, kann ich meine Kunden und meinen Chef nicht im Stich lassen. Ich bin auch gleich rausgesaust (war noch nicht vernadelt…) und hab das Gespräch abgewickelt. Als ich wieder reinkam, wollte grad eine garstig dreinschauende alte Dame meinen Schal und die Handtasche von mir wegräumen (um meinen Stuhl zu entern). Jetzt war ich doch schon sauer, hab nur gesagt „tut mir leid, ist besetzt“ und mich niedergelassen. Die olle Eule (sorry!) musste nun draußen sitzen, aber das fand ich doch sehr dreist. Sie glotzte dann zweiminütlich rein. Dabei verpasst man auch draußen nichts, die Schwestern holen einen schon. Aber vielleicht bin ich schon etwas dünnhäutiger geworden. Gerade Menschen, die ihre Krankheit vor sich hertragen, fordernd, verbittert, übellaunig, garstig… sammeln bei mir keine Sympathiepunkte. Die besagte Dame wurde später nochmals auffällig, als sie den Doktor- der im Laufschritt ihren Weg kreuzte, weil es einen kleinen Zwischenfall gegeben hat- vollsülzte wegen organisatorischer Nichtigkeiten. :grrr:

    Hä,hä, ich war 2x schadenfroh, einmal, weil sie während ihrer Arzt- Attacke einen freiwerdenden Platz verpasst hat und anschließend- sie saß immer noch draußen (wenn sie mal saß!)- ging Feueralarm los. Das war schon drin ziemlich laut, aber als die Tür aufging, merkte man, WIE laut es erst vor der Tür war. Tja, kleine Sünden werden sofort bestraft. Sie kam natürlich gleich zeternd wieder reinmarschiert, is klar…  :whaaa:

    Da war ich doch sehr froh, dass ich aufgerufen wurde, die Infusionen gibt’s in einem anderen Raum.

    Die Schwester wusste scheinbar noch, dass ich letzte Woche so einen doofen Stuhl hatte und hat mir freudestrahlend einen von den schönen Relax-Sesseln zugeordnet. Da saß ich nun, konnte lesen und ab und zu hab ich aus dem Fenster geguckt… zum Fernsehturm, meinem stillen großen Freund.

    

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  14. Infusion 2

    Januar 26, 2010
    By Miki in gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Heute war es wieder so weit.
    Stammleser erinnern sich an diese Geschichte: Wo ist mein Mantel?
    Heute stand nun die 2.Infusion an. Natürlich nicht das gleiche Präparat, ich bin ja nicht irre ;)   Aber schlauer. Habe mir ein Hinbringe- und Abhol-Kommando organisiert. Gebracht hat mich mein lieber Sohn und Admin :kiss:   und abgeholt eine gute Freundin aus dem realen Leben (kein Link, sowas gibt’s auch! 8O , kein Blog, kein Twitter!!)
    Die Schwestern konnten sich noch gut ans letzte Mal erinnern, daher war ich unter strenger Beobachtung.
    Also: Überpünktlich da gewesen, kein Vorteil, erstmal nur rumgesessen, war auch kein weiterer Stuhl im Wartezimmer übrig. Währendessen machten manche Leute sich und anderen das Leben schwer: Kommt so ein Krankentransporter und holt einen Patient ab. Wird von der Schwester gefragt “Nehmen Sie auch Herrn X mit?” er: “Nö, keene Zeit, hab ooch schon ‘n Folgeauftrag, nehme nur Frau Y mit” und geht.
    Kommt Herr X (gaanz niedlicher, dünner, bescheidener Opi) und fragt die Schwester “Kann ich da nicht gleich mitfahren?” Schwester: “Nein, er hat gesagt, er kann nicht, er hat noch andere Termine, setzen Sie sich mal hin, ich rufe an, dann werden sie sicher auch bald geholt.”
    Schwester ruft die Krankentransport-Firma an und sagt dem Opi “Er kommt doch noch mal zurück, geht gleich los.” Opi ganz besorgt “…aber er hat doch keine Zeit… wegen mir… der arme…auweia..jetzt schafft er wegen mir die Termine nicht…” Dann kommt der Typ zurück, muffelt rum und rennt dann so schnell mit dem Opi los, dass dieser kaum mitkommt. Der unglückliche Opi also hinterher.
    Muss sowas sein? Die Menschen, die in einer onkologischen Arztpraxis behandelt werden, sind nun schon nicht sooo gesund. Und können nicht alle mal ein wenig mitdenken? Muss man sich und anderen immer das Leben schwer machen? Hätte der doofe Fahrer nicht wenigstens selbst in seiner Firma nachfragen können, ob Herr X mit soll oder ob jemand anderes kommt? Sowas ärgert mich. Andere würden dessen Job bestimmt gern und wohl besser machen, mit mehr Menschlichkeit. (weiterlesen …)

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  15. By Miki in gelebtes, nachdenkliches, persönliches, trauriges, vergangenes

    Hier kommt eine wahre Begebenheit aus dem Jahr 2004, durchbrochen von viel weiter zurückliegenden wahren Ereignissen.

    Ein paar erklärende Worte: Ich war damals gebunden und noch nicht entschlossen genug, mich von meinem Partner zu trennen (Haus, Verpflichtungen…). In dieser Beziehung gab es keinen Sex. (Dazu sage ich nicht mehr). Das soll aber rechtfertigen, dass ich auf der Suche nach einem Liebhaber war, um dieses Defizit auszugleichen. Böses Miki. Ich weiß.

    Das ging nicht mehr lange so, ich hab den Mann 2005 verlassen. (Dies war nicht mein Ex-Ehemann, sondern mein 2. Versuch). Ein wenig turbulent – aber ich liebe mein Leben….

    5.02.04

    Ich hasse Blind Dates!
    Aber trotzdem ist es wieder so weit. Ein denkwürdiger Tag nimmt seinen Lauf. Aber noch ahne ich davon nichts.
    Wir sind lose verabredet, abends steht bei mir ein Geschäftsessen an und es besteht die Möglichkeit, dieses etwas zu verlängern.

    Leider habe ich wieder Verspätung beim Start ins tägliche Verkehrschaos, aber ich gebe immer tüchtig Gas, wenn die Möglichkeit besteht, selbst wenn ich es nicht eilig habe.
    Aber heute ist eben so ein Tag, wo mir dies zum Verhängnis wird. Blitz! Dumm glotze ich in die Richtung, aus der der rote Blitz kam. Nun bin ich auch niemand, der dann auf die Klötzer geht! Ist ja dann eh zu spät! Oh, wär ich doch! Ich habe gerade noch gesehen, dass links neben mir ein gelber Ford Ka auf gleicher Höhe fährt und noch kombiniert, dass der ja auch auf dem Bild sein könnte, dass sie mich dann nicht belangen können…und wie schnell war ich eigentlich….?
    BlitzgeraetBlitz! Au nein, nicht schon wieder! Hätte ich doch nur gebremst!
    Jetzt werd ich aber sauer! Bremsen? Nö. Hat Berlin denn so viele Laser-Pistolen?? Wat üben die denn hier!? Der Blitz war wieder rot, ich bin jetzt eher blass, der gelbe Ford Ka ist aber auch noch neben mir. Ich bin so sauer! Rufe per Handy ( natürlich mit Freisprechanlage, Polizei hat ja scheinbar Großeinsatz hier!) meinen damaligen Lebensgefährten an, der mir gleich noch einen Blitzer flüstert. Da fahr ich aber nicht lang, und so richtig trösten kann er mich auch nicht. „Wat fährste och immer so schnell“ hilfsberlinert er nur, aber nicht böse, ist wohl eher ein Appell an meine Lernfähigkeit. Diese Ansprache dringt nur an mein Ohr, ändert ( leider) nichts an meinem Fahrstil.

    Ich will ja auch pünktlich zur Arbeit erscheinen, nehme eine Abkürzung, weg vom Hauptverkehrsfluss. Dort fahren nur ganz wenig lang, ist also schön leer. Der Nachteil ist, dass es teils eine 30er- Zone ist. Das ignoriere ich wie immer…und ich bin auch nicht stolz drauf. Als ich die Polizeikelle sehe, denke ich, ich träum heute nur schlecht. Mausefalle 3 ist zugeschnappt! Ich werde gleich rechts um die Ecke zum Interview gebeten. Ich bezahle gleich, dreimal Post an meine Firma, auf die das Auto ja gemeldet ist, wäre selbst mir peinlich. Ich bin erschüttert. Will es einfach nicht glauben. Wieder so eine Geschichte, die mir kein Mensch glaubt! Na ja, einmal hab ich schon schriftlich und zweimal kommt Post. Dann hab ich die Beweise.
    Ich schleiche auf den Straßen weiter, Autofahrer, die mich sonst nur von hinten sehen, können heute mal bei mir ins Auto glotzen.
    Nun will ich aber unbedingt mit jemandem sprechen, spontan und unüberlegt rufe ich ihn an.
    „Schüßler“ Was? Heißt er nicht anders? Ich fasel was und mach dann auf Funkstörung, kann ich ihm später immer noch erklären. In unserer Situation müssen wir ja auch vorsichtig sein, man weiß nie, wer noch so Zugriff auf das Handy hat, wobei man gerade stört. Will ja niemand in Erklärungsnot bringen. (weiterlesen …)

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  16. By Miki in informatives, lustiges, nachdenkliches, unterhaltsames, witziges

    Heute mal was ganz anderes hier bei mir! Werbung! Sonst sage ich ja, dass ich das schlicht für Volksverblödung halte, aber dieser Film gefällt mir. :-)
    Wenn man sich natürlich auch über den Slogan streiten kann, denn sie könnten ja nicht wirklich kommen.
    Aber der Grundgedanke leuchtet schon ein.
    Also ich finde einfach toll, wie er da angedüst kommt. Und saubere Landung! :-)


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  17. By Miki in gedichtetes, gefundenes, nachdenkliches, persönliches

    Das Jahr-

    egal wie es am Ende war:

    die Tage reihen sich aneinander,

    nichts bringt die Reihenfolge durcheinander.

    Nur wir gucken am Ende dumm,

    so schnell ist es schon wieder um!

    Miki

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  18. 2009/2010

    Dezember 30, 2009
    By Miki in gedichtetes, nachdenkliches, persönliches

    sterne gedrehtsternel

    Auf Wiedersehen 2009,
    aufs nächste Jahr wir uns schon freun.
    Trotzdem sag ich „Wiedersehn“,
    die Zahl bleibt ja für immer stehn.

    Sie steht in vielen Urkunden,
    wo Paare ihre Liebe bekunden.
    Oder auch im ersten Schein,
    das soll die Urkunde für’s Leben sein.

    Andere mussten dieses Jahr gehen,
    das Ende will man nicht verstehen.
    So steht die Zahl auf so manchem Stein,
    so war es und wird’s  immer sein.

    Ein Jahr ganz neu beginnt,
    erscheint uns jung.
    12 Monate die Zeit verrinnt,
    schon wieder ist es um.

    Wie viele Jahre haben wir?
    Auch nicht zu viel verschwendet?
    Lasst uns leben jetzt und hier!
    Wir wissen nicht, wann’s endet.

    2009 „Auf Wiedersehn!“
    Herzlich wilkommen 2010!

    Miki

    Sektanimiert

    Ich wünsche euch einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahrzehnt!

    :idea:

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  19. Fünf Jahre

    Dezember 29, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Heute vor fünf Jahren haben wir uns das erste Mal gesehen. Per Blinde Date. Üblich und gesellschaftsfähig in Zeiten von Zeitmangel & Alltagsstress. Dann noch unter unseren besonderen Rahmen- Bedingungen.
    Ich war zuerst da. Hat Vorteile. So konnte ich dich (und dein Auto ;-) ) schon sehen, deshalb hatte ich uns auch einen schönen Tisch am Fenster ausgesucht.
    Dann kamst du reingestürmt. Ich bin gleich aufgestanden, damit du dir ein Bild davon machen kannst, auf was für ein “großes Mädchen”  du dich da einlassen willst (?) ;-) . Scheint dich nicht abgeschreckt zu haben. (Und du sagst heute noch „…da haste dich extra groß gemacht…“ :grin: )
    Worüber wir gesprochen haben, weiß ich nicht mehr, wahrscheinlich haben wir uns auch über unsere spannenden Mails und Telefonate unterhalten, die uns schon vor dem Date so seltsam nahe gebracht hatten.

    Die Zeiten und Bedingungen um uns herum haben sich inzwischen mächtig verändert.
    Das Kribbeln, welches ich schon nach unserer ersten Begegnung hatte ist noch da. Unser Feind ist nicht der Alltag, sondern der nicht gelebte Alltag. Mal trennen uns nur wenige Kilometer innerhalb der Großstadt und mal sind wir auf verschiedenen Kontinenten. Durch die moderne Technik verbunden, vergesse ich manchmal sogar, wo du gerade bist.
    Das Kribbeln ist manchmal ein schmerzhafter Sturm und mal komplett ausgeblendet, wenn es mir denn gelingt. Heute wird es mir nicht gelingen. Bisher haben wir es immer geschafft, uns an diesem Tag zu sehen.
    Heute nicht.

    Ich hab Winter ….Winter

    …du hast Sommer Sommer

    Wie sagst du immer?

    „Der Weg ist das Ziel“

    Fluss

    Das Leben ist ein launischer Fluss,

    in dem man schwimmt oder ertrinken muss.

    Für die Masse die Fließrichtung die Bestimmung,

    dies entspricht nicht deiner Gesinnung.

    Bist nicht zum Spass in der weiten Welt,

    auch geht’s dir nicht ums große Geld.

    Schwimmst für die Welt gegen den Strom,

    große Aufgaben warten schon.

    Ich mach dir jeden Abschied leicht,

    hilft auch ein kleines bisschen vielleicht.

    Pass auf dich auf, komm bald zurück,

    das hilft mir hier jetzt auch ein Stück.

    Miki

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  20. By Miki in gelebtes, nachdenkliches, persönliches, trauriges

    ChaosDie Pannenserie setzt sich fort.
    Meine Lieben sind wieder alle zu Hause, war schön, mal wieder das „Kind“ ein wenig bemutteln zu können. Nun wieder allein, Gästebett weggeräumt, Tisch in die Küche zurück, umschalten auf gemütlich und allein. Nach dem Trubel auch wieder schön.
    Jetzt würde ich also gern im warmen, gemütlichen Wohnzimmer (beim Weihnachtsbaum) sitzen. Ha! Leider geht mein WLan nur noch in der Küche (gegenüber FritzBox). So hocke ich also ohne Baum auf ungemütlichem Stuhl, um online zu sein. Das ist doch Grütze!
    (siehe Tücken, Technik, Internet ).
    Aber ohne Internet im Wohnzimmer? Und dann? Ich will doch eure Blogs besuchen, lesen, was ihr Weihnachten so angestellt und erlebt habt. Kommentieren.

    Mein Liebster hat Deutschland aus wirtschaftlichen, steuerlichen und ideellen Gründen den Rücken gekehrt, fliegt morgen “nach Hause” nach Afrika. Hier ist kein Platz für innovative Ideen, Politik und Wirtschaft sind fest miteinander und ineinander verstrickt, wer nicht mitmacht, wird massiv behindert.
    Im Augenblick passt bei mir gerade dieser Spruch gut:

    „Leben ist das, was passiert, während man etwas anderes plant“

    Nun werde ich wohl morgen – ein Zeitpunkt, an dem ich Einkaufstempel, insbesondere Technik-Buden, wegen Umtausch-Wahnsinn meiden würde- losfahren und mir ein laaanges Netzwerkkabel holen. Wenn ich gaanz unvernünftig bin, nehme ich ein wenig von meinem „Weihnachtsgeld“ mit, wobei auf’s taggenau verzinste Sparkonto einzahlen auch noch schlau wäre.
    Da fällt mir ein, der Kühlwasserstand von meinem Auto ist unterhalb „minimum“, leider ist „mein“ Autohaus Zellmann zur Servicewüste verkommen. Als mir die Wischwasseranlage eingefroren war, haben sie mir eine Garage empfohlen und auf den Rückruf vom Dienstag warte ich immer noch :shock: … hat stark nachgelassen der Laden. Schon aus mehreren Ecken gehört. Müssen sich Brummer und ich auch noch was neues suchen.

    Vor Weihnachten lassen sich die Probleme so schön ins nächste Jahr verschieben, aber nun rückt dieses immer näher. Naja, wird schon wieder ein bisschen was passieren, was ich dann hier zum Besten geben kann.

    Buchstabenchaos

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  21. Armut

    Dezember 18, 2009
    By Miki in nachdenkliches

    Ein wohlhabender Mann fährt mit seinem Sohn auf’s Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbringen einen Tag und eine Nacht auf einem bescheidenen dörflichen Bauernhof.

    Als sie wieder zurückkehren, fragt der Vater seinen Sohn: “Wie war dieser Ausflug für dich?”

    “Sehr interessant!” antwortet der Sohn.

    “Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?” “Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.”

    “Was hast du daraus gelernt?” will der Vater wissen. Und der Sohn antwortet:
    “Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute dort haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.”

    Der Vater war sprachlos.

    Und der Sohn fügte noch hinzu: “Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.”

    Sterne.

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  22. Weihnachts- “Zeit”

    Dezember 14, 2009
    By Miki in nachdenkliches, weihnachtliches

    Ein alter Mann ruft seinen Sohn an, der am anderen Ende des Landes wohnt und sagt:
    “Junge, ich habe schlechte Nachrichten. Deine Mutter und ich, wir werden uns trennen und lassen uns scheiden”.

    “Aber das geht doch nicht…” stottert der entsetzte Sohn. “Ich buche einen Flug und komme zu euch… und dann reden wir darüber!”

    Der Sohn ruft daraufhin seine Schwester an, die genauso weit von den Eltern entfernt wohnt. Sie ist auch ganz schockiert, sagt “..sind die denn verrückt geworden…?”

    Sofort ruft sie den Vater an und beschwört ihn: “Entscheidet jetzt noch nichts, ich steige sofort in den Flieger und dann reden wir darüber.”

    Der alte Mann lächelt, geht  ins Wohnzimmer zu seiner Frau, küsst sie auf die Stirn und sagt:

    “Liebling, die Kinder kommen diesmal zu Weihnachten.”

    Engel

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  23. Wo ist mein Mantel?

    Dezember 10, 2009
    By Miki in gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Ich bin Krankenschwester und begegne im Berufsleben oft schwer kranken Menschen.
    Obwohl ich immer nur sehr partiell zuständig bin, da ich ja nicht pflege, sondern nur fachliche produktspezifische Hilfestellung gebe, versuche ich mich einzufühlen und auch Bedürfnisse oder Versorgungslücken zu erkennen, auch wenn sie mir nicht auf dem Tablett serviert werden.
    Oft erkenne ich auch, dass ich nur für einen Schwatz und ein paar „Mut-mach-Parolen“ geordert werde, was ich aber nicht verübel, sondern im Gegenteil, das Beste an meiner Arbeit ist.
    Trotzdem habe ich immer einen Schutzmantel an. Einen Distanz-Mantel. Damit ich ihn zu Hause, oder besser schon im Auto, auch mal ablegen kann, zu kummervoll und sorgenschwer wäre mein eigenes Leben, wenn ich alles mitschleppen müsste.
    Aber heute war dieser Mantel weg…
    ArztpraxisIch war Patient. In einer onkologischen Arztpraxis, mittendrin. Guten Tag, Name, Termin, bitte kommen Sie mit, wo möchten Sie sitzen, hier die Flexüle, na die Venen sind ja prima, rumms, rin die Nadel, ran die Flasche, abgefertigt. Zwischendurch wurde aufmerksam geguckt, eine Schwester war immer da, also alles bestens.
    Nach und nach kamen die anderen Patienten. Eine alte Dame mit Perücke, bei mir Rubrik „süsse Omi“ dachte, sie tut sich einen Gefallen, nah an der Heizung zu sitzen. Ihr war schrecklich kalt, sie war eingewickelt in Decken. Leider hatte sie übersehen, dass sie einen schlichten, unbequemen Stuhl erwischt hatte und quälte sich zunehmend. Dies quälte wieder mich, aber in der Voraussicht auf mindestens 4 Stunden Infusion wollte ich meinen bequemen Relax-Sessel, den alle anderen auch hatten, nicht eintauschen. Bald wurde aber eine Nachbarin neben mir fertig und diesen Stuhl konnte die „süsse Omi“ dann übernehmen. Und trotz ihrer anfänglichen Stuhl-Misere belustigte sie uns mit Story’s von ihrem „Geist“ zu Hause. Ständig fehlt was, Waschmaschine verstellt, Gewürze auf dem Boden verstreut, brauchbares Essen im Mülleimer. Sie hat derzeit täglich Chemo und wenn sie nach Hause kommt äugt sie erstmal vorsichtig, was sich in ihrer Abwesenheit alles wie verändert hat. Dann setzt sie sich in die Küche um sich abzuregen. Und dann versucht sie, das Chaos in Ordnung zu bringen, während ihr „Geist“ sie fragt, was sie schönes eingekauft hätte, war doch so lange weg? Ich hab auch einen Augenblick gebraucht um zu begreifen, dass ihr Geist ihr dement werdender Mann ist.
    Was ist für sie schlimmer, ihre Krankheit oder ihr (Quäl-)Geist?
    Eine andere Frau war um die 60, auch mit Perücke, das hab ich aber erst zur Kenntnis genommen, als sie davon sprach, dass die Haare weg wären: „…aber was tut man nicht alles, um zu leben…“. Sie war etwas verständnislos ob der dienstlichen Anrufe, die ich erhielt. In einem Gespräch war mir wohl anzumerken, dass ich unter Zeitdruck stand, die Zeit in der Arztpraxis nur mühsam der Arbeitszeit entrissen… Sie erzählte mir, das Leben sei zu kurz, um sich abzuhetzen, der Körper würde sich wehren, man sollte auf ihn hören… Sie hat ja recht, aber (….)
    Ein Opi und sein Elend hat mir das Herz abgeschnürt. Lustige derbe Sprüche, ein Berg Zeitungen…los geht’s. Irgendwie aufgeschnappt: Rückfall, jetzt Lungenkrebs, kennt das Procedere. Haste gedacht! Bei der 2. Tüte kommt die Schwester und erklärt ihm, wegen der Nebenwirkungen (Fingernägel könnten abfallen…) bekommt er Eis- Handschuhe. Erst ungläubig (Witz? hoff?), dann , naja, wird schon gehen… und dann kommt die Schwester mit halben Boxhandschuhen! Da sass er nun, nix Zeitung lesen, nix festhalten, nur Löcher in die Luft starren! Ca. 2 Stunden. Danach tat er mir noch mehr leid, Handschuhe weg, Muttis Vesper-Box raus; lecker Schrippen! Die hätte er nun die ganze Zeit gern gegessen! Von wegen kennt sich aus! Es kann alles immer noch schlimmer werden!
    Ich will meinen Mantel wiederhaben!!
    Aber alle wurden irgendwann fertig (gab noch mehr…) und ich, die sich am gesündesten vorkam ( bei mir sollte wegen schlechter Blutwerte „nur“ Eisen substituiert werden) hatte jetzt meinen Einsatz! Nach ca. 2 Stunden hatte ich schon Herzschmerzen bekommen, ich hab das dann als „heftiges Seitenstechen in Herzgegend“ definiert. Halbe Stunde Pause. Mist. Ick will hier raus! Danach etwas langsamer (Mist!) aber alles ok. Auf einmal: Rechte Hand schwillt an zur Pauke. Linke Hand zieht nach. In meinen Stiefeln wird es aber eng! Nächste Stufe: alle Gelenke schmerzen und bei Bewegung erwarte ich Knarrgeräusche. Rost? Eisen? Äh? Aha, Aufmerksamkeit erfolgreich auf mich gezogen! Schwester: „so, ich mach sie jetzt ab, den Schluck können wir lassen.. ich hab hier ein Medikament..“ „Welches?“ „Prednisolon“ „Will ich nicht!!“ Rückfrage Doktor. Ergebnis: keine Diskussion! Rin! Und dann zur Beobachtung bleiben. Oh nööö.
    „Muss auf Toi.“ „Ja gehen Sie mal, aber schließen Sie nicht ab, falls was passiert.“ Hö? Passiert doch nix. Sollte den Tag den Doc ja nicht sehen. Eigentlich. Aber als ich zu mir kam, war er voll mit mir beschäftigt. Hab meine ganze Länge in einem winzigen Toiletten-Vorraum drapiert. Als ich aufwachte, dacht ich noch „warum liegen meine Beine auf dem Kloo?“ Alles klar. Kreislauf stabilisieren. Den Abgang hab ich total verpasst.
    Naja, Miki will natürlich gleich heldenmäßig aufstehen, die Schwestern bringen einen Rollstuhl, setzen mich auch noch rein, dann fehlt wieder ein Stück.
    So ging das dann eine Weile, ich dachte es geht..Versuch..schwank… hinleg.
    Inzwischen konnte ich mich kaum noch bewegen, alle Gelenke gefühlte Ballons, schwergängig, bei Bewegung sofort schmerzhafter Protest!
    Naja, was soll ich sagen. War wohl noch mindestens zwei weitere Stunden vor Ort, das Zeitgefühl ging mir verloren. Zum Schluss waren es ungefähr sieben Stunden. Sieben Stunden, die mein Auto auf dem Gehweg geparkt war, in Friedrichshain! Hab ich mir solche Sorgen gemacht! Und dass sie mich – ohne Abholkommando- nicht so schnell aus der Praxis lassen konnten, war auch klar! Und mein Auto DORT und ÜBERHAUPT allein zu lassen? Nie!! (Treue Leser kennen ja meine Auto-Macke).
    Naja, nun hocke ich hier, wusste gar nicht, wieviel Gelenke so eine Hand hat, ALLES tut bei JEDER Bewegung weh, aus den Stiefeln bin ich gar nicht rausgekommen, Füsse dick wie vom Elefant geborgt und die Hände können nicht zufassen! Später hab ich es geschafft, Kaffee kochen ging irgendwie, Stulle schmieren nicht, auch egal…
    Aber ich bin froh, auf meinem Sofa zu sitzen, mein Auto vor der Haustür geparkt und alles andere wird auch wieder…
    Über’s Fernsehprogramm ärgern? Zeitverschwendung! Wie unwichtig!
    An den Opi und die Omi & Geist denken? Ja. Leider. Oder nicht (leider)?

    Wo ist mein Mantel???

    Mantel

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  24. Einfach nur leben….

    Dezember 9, 2009
    By Miki in gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    Einfach nur leben und leben lassen-
    neue Wege gehen, die alten verlassen.
    Manchmal umdrehen und auch nachdenken,
    Erinnerungen bewahren und als Schatz in der Seele versenken.

    Auch mal trauern und zweifeln.
    Anhalten, grübeln, abwägen dann und wann.
    Aber auch begreifen,
    dass man keinen Weg rückwärts gehen kann.

    Sehen bis zum Horizont,
    aber alles nur verschwommen,
    doch lieber leben im hier und jetzt,
    sonst ist die Chance zerronnen.

    Jeder Anfang heißt auch Ende,
    immer gibt es auch den Schmerz,
    viele hoffen auf eine Wende,
    hören aber nicht auf ihr Herz.

    Und das Herz ist ein dummes Ding,
    lässt sich nicht vom Kopfe lenken.
    Man kann es wegschließen.
    Oder verschenken.

    Ich hab schon vieles falsch gemacht.
    So manchen Schmerz einfach weggelacht.
    Aber ich kehre nicht um, gehe den Weg bis zum Schluss,
    selbst wenn ich dann einen Irrtum erkennen muss.

    Miki

    Nebel

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  25. By Miki in bebildertes, gedichtetes, gelebtes, nachdenkliches, persönliches

    dunkleWolken
    Die Gedanken sind heute schwer.
    Und werden im Kopf doch immer mehr.
    Am besten lassen sie sich vertreiben,
    wenn ich beginne sie aufzuschreiben…. :???:

    Nicht immer sprudeln die Worte wie ein munterer Bach.
    Oft mühsam gesammelt mit Weh und Ach.
    Heute umschwirren sie mich mit bösem Gelächter,
    und meine Reime werden schlechter.

    Kann mich nicht leiden, bin nicht auf der Höhe.
    Der Liebste alles and’re als grad in der Nähe.
    Die Gesundheit in weiter Ferne.
    Voll Energie wär ich so gerne.

    knurr

    Das Raubtier knurrt, der Himmel grollt,
    von schlechter Laune überrollt.

    SchneemannKröte

    X

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    X

    X

    Der Schneemann schmilzt, die Kröte glotzt,
    der Baum den vielen Jahren trotzt.

    Baum

    Nun helfe ich mir heut mit Maulen.
    Kommt jemand mir das Ego kraulen?
    Ein netter Kommentar von euch,
    ginge es mir besser gleich.

    X

    X

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