Vorhang auf! Gute Unterhaltung bei Miki!

Kategorie: winterliches

Brandgefährlich

Wer stellt sich schon ein wackliges Teil mit Brandbeschleuniger befüllt auf den Wohnzimmertisch, wenn möglich auch noch auf eine Tischdecke, die Gardinen in der Nähe und Teppichboden?
Niemand? Denkste!!

Verkauft werden diese Dinger als Tischkamine mit dem Versprechen von Gemütlichkeit, Kaminfeeling, wohliger Wärme…

Brandgefährlich kann man da nur sagen, ich hoffe stark, keiner der Nachbarn hat solch ein Ding. Ergießt sich die Flüssigkeit der oft nicht standfesten Teile erst einmal im Zimmer ist es schlicht nicht löschbar! Ist es das wert?? Nein!!

Ich gebe zu -und daher weiß ich das – ich wollte auch so ein Ding haben! Jetzt nicht mehr! Da sind mir meine 7 Sachen und Teddys :what: :teddy:   und so weiter zu wichtig!!

Kauft es nicht! Verschenkt es nicht! Benutzt es nicht! In Tests hat der mitgelieferte „Metall- Flammenlöscher“ (mit dem Ding soll man die Flamme ersticken und dadurch löschen) nichts gebracht. Das Zeug entflammte durch die Hitze des Behälters sofort wieder! Hier der Bericht von der Stiftung Warentest.

Wisst ihr, man könnte auch alljährlich über die bescheuerten – und gefährlichen – Böller & Co. schreiben, aber da gefährdet man ja überwiegend sich selbst, außerdem werden die betreffenden Leute das nicht lesen :disapointed: .
Aber diese Dinger können bei unseren Nachbarn stehen! Also weitersagen!!! Bitte!

Der best-besuchte Drive-in….

….befindet sich auf meinem hinteren Balkon.

Heute im Angebot:

  • Sonnenblumenkerne gemischt mit verschiedenen Nüssen
  • Fettfutter  ( gefettete Hafer- und Weizenflocken, Nüsse, Rosinen)

Folgende werte Kundschaft hat sich in (un)gewissen Abständen, unsinniger Weise immer in „Rudeln“ eingefunden.. (während sich das Häusschen zwischendurch gelangweilt hat  8O )

Das Rotkehlchen

Eine Kohlmeise (mit Dauergast Spatz :awink: ). Hier sieht man meinen lustigen Vogelhäuschen-Binsenbau. Habe unterm Häuschen eine weitere Etage eröffnet. Bloß gut, denn hier ist ganz schön Betrieb!

Hier kommt der Kirschkernbeißer…

und setzt sich frech aufs Dach…

Zwischendurch gibts Spatzengewusel… hier im Bild harmlos, es waren schon mal ca. 25 (!) auf einmal… natürlich drunter, drüber…überall Spatzen…

Dann mal zu den größeren Fressern…

Herr Amsel (bei uns in Familietradition „Otto“ genannt… :doof: )

der Eichelhäher…

der dann noch frech im Baum hockt…

Frau (?) Taube auch…

Frau (?) Elster… die mich offensichtlich entdeckt hat… 8O

Hier ein Grünfink, heute mal einsam, die kommen sonst auch haufenweise…

Und Frau Taube glotzt frech aus dem Baum. Ja, so ist es… ich bin also der Störenfried :disapointed:  so so…

Heute auf der Fahndungsliste geblieben:

Die Blaumeisen (gesehen, aber die sind immer zu schnell weg oder zeigen nur Schwänzchen… :awink: , Kleiber, Buntspecht, Stieglitz, Buchfinken…

Ich bleib dran… und bitte bedenken, ich knipse durchs Fenster, also keine fotografischen Meisterleistungen…

Die Amsel hab ich bisher nur „allein“ gesehen, Tauben sind’s mindestens 5 und Eichelhäher mindestens 4, Elstern mindestens 5. (Das mit den „Raub“vögeln ist so eine Sache, wie soll ich die fernhalten? Und was die fressen!!! :sick: ) Kohlmeisen viele, Spatzen und Grünfinken haufenweise, Blaumeisen sehe ich immer nur 2, viele kommen ja immer einzeln…  kann ja mal Startnummern austeilen :alien:

Die Vögel haben es aber auch schwer zur Zeit. Ich befülle das Haus und die Notetage einmal reichlich abends für den nächsten Morgen, dann morgens schon wieder, wenn ich da bin mittags und manchmal klappts auch noch einmal eine Stunde bevor es dunkel wird. Die fressen mir echt die Haare vom Kopp! 8O

Aber ich hoffe, ihr füttert auch??

Jetzt schon ans Vogelhäuschen denken

Auch wenn es augenblicklich noch nach buntem Herbst aussieht, es geht ganz schnell und schon sieht es so aus:

Daher ist es sinnvoll, schon jetzt das Futterhäuschen in Postition zu bringen. Dann wissen die Matzen, wohin sie kommen können, wenn sie nichts anderes mehr finden.

Seit Samstag bin ich stolzer Besitzer eines „richtigen“ Häuschens, habe die beiden Jahre davor nur was zusammen-improvisiert. Mit Pappdach und so. Gut, den Vögeln wird’s egal gewesen  sein, aber nun gibt es ein Vogelhaus!

Jetzt ist hier der Teufel los. Mache nur ein paar Sonnenblumenkerne rein  und als sind sie verabredet, erst kommt niemand und dann alle Vögel der Umgebung. So sieht es dann jedenfalls aus. Da sie noch nicht drauf angewiesen sind, fülle ich auch nicht auf, wenn alles weg ist. Am nächsten Tag erst wieder.Bei mir in Laufnähe gibt es sogar eine Futterhaus-Filiale (nein, nicht Fressnapf), da kann man sich das Futter abfüllen wie man mag und bezahlt nach Gewicht. Na da gehen einem die Augen über! Mein Müsli sieht auch nicht anders aus :eyes:

Letztes Jahr habe ich darüber geschrieben, was man beim Füttern der Vögel beachten sollte.

Von diesem Artikel meldet mir mein Programm schon unzählige Plagiate. Ist mir aber egal, war ja dazu gedacht, Wissen zu verbreiten. Und ich hatte mich auch anderswo belesen, es allerdings ergänzt und in eigene Worte gefasst. Die Mühe machen sich andere eben gar nicht erst. :ko:

[Aber die generelle Kopiererei geht mir ansonsten doch auf den Keks, weshalb ich auch manche Bilder durch den Schriftzug MIKI verunstalte, aber wenn ich denke, dass dieselben Leute , die den Artikel schon schön mitgenommen haben, nun auch noch mein Bild klauen…. *doof*]

Die Olympiade und der Tod

Sport ist Mord.
Hab ich schon immer als Ausrede benutzt, wenn ich jetzt auch ein ganz anderes Verhältnis zum Sport habe.

Aber mich beängstigt der Leistungsdruck, der auf die weltbesten Sportler ausgeübt wird.
Es gibt ja genügend Beispiele, wo auch zu unerlaubten Mitteln gegriffen wird. Das ist aber ein anderes Thema.

Höher, schneller, besser…. gefährlicher! :whaaa:

Am Tag der Eröffnungsfeier hat ein tödlicher Rodel-Unfall die Welt schockiert. Der georgische Rodler Nodar Kumaritaschwili verlor am Freitag in der Thunderbird- Kurve die Kontrolle über seinen Schlitten und prallte mit Hinterkopf und Rücken gegen einen dicken Stahlträger. Rettungskräfte vor Ort begannen sofort mit Reanimierungsmaßnahmen, doch der Aufprall bei über 140 Stundenkilometer war einfach zu schwer. Nach Angaben des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) erlag der erst 21-jährige Kumaritaschwili seinen Verletzungen.

Kann ein 21jähriger, von seinem Land zur Olympiade delegierter Junge selbst entscheiden, ob er da runter will? Glaub ich nicht. Ich bin gespannt, wie das weiter geht.

Zieht man dafür seinen Sohn groß? Verzichtet als Eltern auf eigene Bedürfnisse, um das Kind zu fördern? Opfert ein Kind dafür große Teile seiner Kindheit und Freizeit?

Ist das nicht schon wie Krieg? Man weiß nie, ob der Soldat wieder heimkehrt? :eyes:

Wenige Minuten vor dem Unfall des Georgiers war auch Top-Favorit Armin Zöggeler (Italien) im Abschlusstraining böse gestürzt. Bereits am Donnerstag kam die Rumänin Violeta Stramaturaru bei ihrem Trainingslauf auf der Hochgeschwindigkeitsbahn zu Fall und war für kurze Zeit bewusstlos.

Ist das noch normal?

Muss es die schnellste Bahn der Welt sein?? Protz, protz? :grrr:

Die erste Rodel-Entscheidung der Spiele beginnt wie geplant am Samstag mit den Läufen eins und zwei im Herren-Einsitzer. Dies entschied der Weltverband FIL am Freitagabend.

Mal sehen, wieviel Prozent lebendig und unversehrt unten ankommen…… am Ende der schnellsten Eisrodel-Bahn der Welt!

Ist das noch der olympische Gedanke? :sick:

Nachtrag:
Ich wollte mit Absicht kein Unfall-Video oder reißerische Fotos hier einstellen. Aber ich möchte diesem jungen Mann doch gern auch hier ein Gesicht geben. Vielleicht geht es mir so nah ( und regt mich nachhaltig auf > ehrgeizige Konstrukteure und Veranstalter kreiren Statussymbole und die Sportler tragen das Risiko), weil er im selben Jahr wie mein Sohn geboren ist…. es ist nicht „richtig“, wenn auf einem Grabstein 1988-2010 steht, aber umso schlimmer, wenn es (nach den vorangegangenen Stürzen) vorhersehbar und vermeidbar war.

25.11.1988 – 12.02.2010

Aber selbst jetzt regen sich gewisse Nationen über die Verkürzung der Strecke auf, weil angeblich andere Sportler davon profitieren…..

Und nun noch einmal die Frage: ist das noch der olympische Gedanke…? :-?

Hausbesitzer und die Räum- und Streupflicht

Thomas-Max-Müller/pixelio.de

Ich war ca. zwei Jahre stolzer Häusle – Besitzer (davor ca. ein halbes Jahr Häusle- Bauer… eine Schule für’s Leben…).

Es gab eine lange Grundstücks -Vorderfront, ein nicht eckiges Eckgrundstück, in der Kurve sozusagen. Meine Güte, was hatten wir für ein Glück: zwei milde Winter. Die (netten) Käufer müssen dieses Jahr sicher ganz schön ackern, um diese lange Strecke freizuhalten. Dies sind so die Dinge, an die man vorher gar nicht so denkt.
Jedenfalls nicht sehr realistisch, eher so theoretisch.

Hier mal kurz und knapp aufgelistet, wie es mit den Pflichten aussieht:

  • Schnee und Glätte muss zwischen 7.oo und 20.oo Uhr beseitigt werden, Privatpersonen dürfen kein Streusalz verwenden (Bußgeld!) und die Räumpflicht besteht auch am Wochenende! Da gibt es allerdings regional unterschiedliche Regelungen, teils ab 8.ooUhr (hier hilft ein Blick in die Ortssatzung, online verfügbar)
  • Mieter müssen nicht räumen, es sei denn, sie sind im Mietvertrag ausdrücklich verpflichtet worden
  • ist ein Mieter nachweislich gesundheitlich/altersbedingt verhindert, muss der Vermieter für Räumung sorgen, nicht zu Lasten des Mieters
  • vor einer Haustür muss eine Schneise von 1,20 m bis 1,50 m geräumt werden, ansonsten reicht ein Streifen von 1 bis 1,20 m
  • beseitigten Schnee nicht in Rinnsteine, auf Gullys oder vor Ein- und Ausfahrten anhäufen
  • Berufstätigkeit, Urlaub oder Krankheit entschuldigen nach Auffassung der Juristen nicht, wenn ein Passant zu Schaden gekommen ist und gerichtliche Schritte einleitet, notfalls müsse der Besitzer eine Vertretung besorgen, wenn er selbst verhindert ist
  • für Radfahrer: Sie dürfen den Radweg verlassen und die gestreute Fahrbahn nutzen

Und Achtung! In Berlin gibt es derzeit verstärkt Kontrollen, ob der Räumpflicht nachgegangen wird. Wenn nicht, erfolgt eine Anzeige. Und es wird eine Frist gesetzt. Eine Stunde!
Danach räumt die BSR. So kommen auch diese Kosten noch zum Bußgeld dazu. :whaaa:

Hier gar nicht abgehandelt ist der Fall der Fälle: Passant stürzt und verletzt sich…das wird teuer… :sick:

Darum auch gaaanz vorsichtig laufen!!!!

Weihnachtsbaum

24.1Vieles ist in der Vor-Weihnachtszeit schief gegangen dieses Jahr.
Erst Turbulenzen mit der „Gesundheit“, die dann hier ihr vorläufiges Finale fanden: „Wo ist mein Mantel?“ Fortsetzung folgt ziemlich sicher (wenn das nächste Präparat an mir ausprobiert wird ;-) )
Die nächste Pannenserie ereignete sich, als der Weihnachtsbaum besorgt werden sollte. Die Story findet sich hier: „Es kam anders, als ich dachte“
Diese Serie setzte sich leider fort. So wollten wir am folgenden Montag (21.12.), nachdem wir mein Auto abgeholt haben endlich einen Baum kaufen. Ich könnte das auch alleine, aber mit meinem Sohn macht es mir einfach mehr Spass ( und praktischer ist es natürlich auch). Aber wieder nichts. Die ihn immer mal überraschende chronische Krankheit streckte ihn genau an dem Montag nieder. Nichts zu machen.
Taxe geordert( ich finde unmöglich, dass ich als Fahrgast die Route ansagen muss und der Fahrer kaum deutsch spricht…) und Auto holen. (Anmerkung: öffentlich wäre ich bei meiner Unkenntnis wahrscheinlich immer noch unterwegs! Da ist eine teure Taxe echt das kleinere Übel als eine aufwendige polizeiliche Miki-such-Aktion… verschollen im S-Bahn-Chaos von Berlin…)
Diesmal  knapp wie noch nie: Baum besorgen am Dienstag! (22.12.2009)
Regen! Dauerregen! Matsch! Ansagen: Blitzeisgefahr! Also auch noch schnell machen!
Erst bei OBI ran. 22.12.09. Kein Baum. Nur noch 2 halbierte, heisst: geköpfte Leichen (die armen!!) Aber ich war trotzdem entsetzt… was ist das für ein Baumarkt, wenn am 22. die Bäume alle sind??
Also weiterfahren. Leider ohne Überdachung, bei dem Regen (daher wäre OBI praktischer gewesen, aber sowieso nicht die 1. Adresse…)
Na was soll ich sagen? Rauf auf den Hof, ausgepackte Bäume ansehen…hochnehmen..zu krumm.. zurück…hochnehmen..zu groß..weg…zu kahl…weg..zu groß..weg…zu krumm..weg..
So ging das eine ganze Weile. Ein paar eingenetzte ausgepackt, auch alles Murks. Und der Regen!
Einen bestimmten hatte ich schon 2x am Wickel, oben ein wenig schlecht besetzt… den selben hatte Felix auch schon angesehen. Nachdem wir nun nass genug waren, haben wir genau den genommen!
Rein ins Auto..tropf, tropf…
Beim rausnehmen war die Decke, auf die ich ihn gelegt hatte, klitschnass. Aber wenigstens musste ich ihn so nass nicht mit in die Wohnung nehmen, mein Nachbar hat Urlaub und genau vor seiner Wohnungstür stand er gut!

Bei Nila hab ich einen Kommentar hinterlassen „ den Baum werden wir aus Mitleid lieben…“

Aber gestern haben wir ihn aufgestellt und geputzt ( und den ersten schönen Abend mit ihm verbracht, wir verlängern das Fest immer so nach vorne…) und er ist doch schön!!

Baum04
Reingefallen!!
Hi,hi, das ist mein Baum von 2004, den aktuellen gibt es vielleicht später zu sehen hier ;-)

Nochmals für alle ( falls jemand meinen Adventskalender nicht kennt) ein schönes Weihnachtsfest im Kreise lieber Menschen bei gutem Essen und guter Stimmung

liebe Grüße,

eure Miki

Weihnachtsmann-Wartezeit-Verkürzer

…was waren das noch für Zeiten, als wir Kinder erwartungsfroh und ungeduldig, mit diesem warmen Weihnachtskribbeln im Bauch auf den Weihnachtsabend gewartet haben.

Geholfen haben uns auf den wenig verfügbaren Sendern im winzigen einzigen Familien-Fernseher geguckte Märchen und Zeichentrickfilme…

Bis heute gerne sehe ich auch „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Das könnte ich inzwischen synchronisieren :grin:

Und immer gern gesehen war der kleine Maulwurf, hier eine kleine Episode:

(schön, dass man das heutzutage auch 10x hintereinander gucken kann ;-) )

Es kam anders, als ich dachte..

Was wollte ich heute alles machen?
Weihnachtsbaum besorgen,
Paket zur Post bringen,
einkaufen,
vielleicht ein wenig bummeln..
Mutti besuchen, Plätzchen wegfressen … :shock:
Und was hab ich gemacht?
Meine Scheibenwischanlage (vom Auto natürlich!) ist eingefroren. Erst dachte ich, die Waschdüsen. Das ist Blödsinn und nicht möglich, weil ich das sogenannte „Winterpaket“ habe, heisst: alles automatisch beheizt. Da aber nun mein Auto nanoversiegelt ist, ist eine hohe Alkoholkonzentration im Wischwasserbehälter und nicht das übliche Gebräu. Da lag bei mir der Verdacht nahe, dass ich da beschummelt wurde, außerdem hat der Nano- Chef mir Hilfe angeboten. Soll mal langkommen. Jut.
Mein Sohn wollte zu mir kommen und dann wollten wir zusammen fahren. Da kam der 1. Anschiss: sein Auto ist gar nicht erst angesprungen, also hab ich ihn eingesammelt.
Im Nano- Zentrum wurde die Sache dann gnadenlos ans Licht gebracht. Da muss irgendein Idiot von einem Autohaus (entweder Zellmann, wo mein Auto immer zum Radwechsel ist, oder Möbus, wo er getunt wurde) nicht frostfestes normales Wischwasser reingekippt haben- vielen Dank auch!-  alles eingefroren. Trotz Warmwasser-Kur, absaugen, reinkippen…es war nix zu machen! Und nun?
Also allerschwersten Herzens mein Auto dort gelassen. Muss auftauen.

Raus. Zu Fuß. War das kalt! Wohin? Straßenbahn! (was ist das denn?). Haltestelle gar nicht weit weg. Hin. Frier. Plan guck. In 5min kommt eine. Das wäre dann bis zur Behausung von meinem Sohn gegangen, inklusive  7min straffen Fußmarsch. WÄRE. Nach gefühlter Eiszeit stellen wir fest, dass diese heiss (kalt!) erwartete Bahn samstags nicht fährt. *grmpfff*
Nächste Idee: Taxi. Ja, welcher gut beräderte Autofahrer hat da eine Nummer im Kopf???
Also per Handy Mutti alamiert, bitte Nummer im Internet recherchieren. Friiieeerrr. Da macht sich gar keiner ein Bild, wie man als Autofahrer friert, ausgesetzt in der Wildnis des superkalten Winters, ohne wirklich geeignete Kleidung!!! Während der Rückruf erwartet wird, schon mal laufen, hält warm und bringt vorwärts. Gut, dass dann ein Lidl „kam“ mit warmen Backshop, paradiesisch! Dort konnten wir die Taxe ordern und warten… nun gings weiter zum nicht anspringenden Auto des Sohnes… leider konnte der Taxi-Fahrer keine Starthilfe geben (soll ein  Mercedes B-Klasse-Problem sein, so hat jeder sein eigenes Elend). Übrigens verdienen Taxifahrer damit nicht unerheblich viel Geld, das wusste ich gar nicht.
Also ADAC anrufen, waaarten, nur noch Notfälle heute, ich bin ein Notfall! Und übrigens Plus-Mitglied! Ende dieses Liedes: eine Stunde warten (in Wohnung, sonst gäbe es diesen Text hier nicht). Dann ging es schnell, Auto springt nach Starthilfe an, sehr netter ADAC-Onkel! Und schlau! Verkauft gleich eine neue Batterie! :roll:
Nun ab nach Hause! (Verbannt auf die Rückbank, nicht wegen schlechtem Benehmen, sondern weil das Schloss der Beifahrertür komplett streikt! Die Rückbank teile ich mir brav mit der dicken Reisetasche, weil der Kofferraum auch „geschlossene Gesellschaft“ mimt :-? ). Mit größerem Gepäck, weil mein Sohn dieses Wochenende bei mir campiert, er kutscht mich am Montag zu meinem hoffentlich aufgetauten Auto.
Nun bin ich für die Verpflegung zuständig. Ärgerlich so ohne Einkaufen. Also zählen wir mal zusammen:
Taxifahrt.
Auto-Batterie.
Essen bestellt beim Italiener.
Das wird teuer dieses Wochenende.
Kein Weihnachtsbaum.

Kein Wochenendeinkauf.
Kein Paket verschickt.
Nix gebummelt.
Mist!
Aber das Fußbad, das gelieferte Essen, der Glühwein, Kerzenlicht und Genasch machen den Abend rund. Mein Besuch weiht heute mein neues Gästebett ein, dieses wird auch an Weihnachten zum Einsatz kommen.
Und mal gucken, wie das mit der Kälte weiter geht. Doch nicht so?:

Auto im Schnee

Vögel im Winter füttern – ja oder nein?

Amsel.web

Leider herrscht häufig der Irrglaube vor, dass unsere Vogelwelt das winterliche Futter aus Menschenhand zum Überleben braucht.

Dies ist in der Regel nicht der Fall. Aus Gründen des Artenschutzes ist eine Fütterung nicht nötig. Denn an die Futterhäuschen kommen meist nur Vögel, die bei uns häufig vorkommen, z. B. Blaumeise, Kohlmeise, Amsel, Haussperling, Buchfink oder Rotkehlchen. Es gibt zahlreiche, auch seltene Vogelarten, die nicht oder kaum ans Futterhäuschen kommen und trotzdem den Winter durchstehen müssen. Zum Beispiel Zaunkönig, Gartenbaumläufer, Heckenbraunelle, Wintergoldhähnchen oder die Eulen, Greifvögel und zahlreiche Arten von Wasservögeln.

Gesunde Tiere können den Winter also sicher auch ohne Fütterung überleben. Dennoch können die schwächeren durch die Winterfütterung Unterstützung finden und dem Menschen tiefere Einblicke in die Natur gewähren. An den Futterstellen lassen sich die Tiere gut beobachten.

Wenn man also gerne füttern möchte, gilt es folgendes zu beachten:

  • In jedem Fall nur bei andauerndem Frost und durchgehend geschlossener Schneedecke füttern. Hat man mit der Fütterung begonnen, sollte diese auch (bei den besagten Bedingungen) fortgeführt werden, da die Tiere sich schnell auf die Futterstelle einstellen.
  • Benutzen Sie Futterspender, bei denen die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es mit Kot verschmutzen können. So wird die Übertragung und Ausbreitung von Krankheitserregern minimiert.
  • Die Futterspender/ Futterhäuschen müssen so gebaut und angebracht werden, dass das Futter auch bei starkem Wind, Schnee und Regen nicht durchnässt werden kann, da es sonst verdirbt oder vereist. Außerdem sind Fensterscheiben eine große Gefahr, da gerade bei Schnee und tiefer Sonne Reflektionen entstehen können, die die Vögel gegen die Scheiben fliegen lassen.
  • Das Vogelhäuschen muss regelmäßig mit heißen Wasser gereinigt werden, auch sollte nie soviel Futter gereicht werden, dass die Reste verderben könnten.
  • Für die Körnerfresser ( Spatz, Sperling, Finken .. ) sind Freilandmischungen zu empfehlen, Sonnenblumenkerne werden auch angenommen. Weichfutterfresser (Rotkehlchen, Braunellen, Amseln, Zaunkönig ) hingegen bevorzugen Rosinen, Obst, auch Kleie, Haferflocken, Mohn oder Meisenknödel.
  • Auf keinen Fall dürfen Speisereste, Kartoffeln, Gewürztes oder auch Brot angeboten werden. Brot beispielsweise quillt im Magen auf  und kann so zum Tod des Vogels führen.
  • Keinesfalls reines Fett (z.B. Margarine, Butter und schon gar nicht Speckschwarten!) verfüttern!
  • Meisen, Spechte und Kleiber sind zwar auch Weichfresser, können aber auch grobe Körner wie Sonnenblumenkerne fressen. Gut für sie geeignet sind auch Meisenringe.

Und hier noch der ultimative Tipp zum Selbermachen:

Das billigste und für alle Vogelarten verwendbare Futter ist ein Gemisch aus Weizenkleie und Rindertalg mit einem Schuss Salatöl, damit der Rindertalg bei großer Kälte nicht hart und brüchig wird:

– Rindertalg klein schneiden und erhitzen

– nach dem Ausschmelzen des Fettes die Weizenkleie druntermischen

– Mischungsverhältnis 1 bis 2 Teile Rindertalg auf 1 Teil Weizenkleie

– diese lockere bröselige Masse wird von allen Vogelarten, auch Weichfressern, gerne angenommen

– bei 5 bis 6 Teilen Rindertalg auf 1 Teil Weizenkleie entsteht eine gießfähige Masse, die für Baumläufer, Schwanzmeisen und Spechte an rissige Borke alter Bäume gestrichen werden kann

-für Meisen und Kleiber kann man das Gemisch mit Sonnenblumenkernen und Hanf anreichern und in Blumentöpfe gießen

– durch das untere Loch des Blumentopfes steckt man vor dem Eingießen der noch warmen Futtermasse einen Fichtenzweig, woran sich die Meisen bei der Futteraufnahme festhalten, das dicke Zweigende dient zum Aufhängen des Blumentopfes an einem Ast

Und etwas, was ich bei meinen Nachbar beobachten musste und völlig falsch und schädlich ist: da gab es wohl einen Übervorrat an Meisenringen, der gnadenlos bis in den Frühsommer verfüttert wurde. Genauso blöd wie ein anderer Nachbar im Sommer eine Wasserstelle katzenfreundlich auf dem Boden positioniert….  :shock: