Skip to content

  1. Schneckenpost

    Juli 16, 2010
    By Miki in aktuelles, bebildertes, persönliches

    Meldung nach Kiel: Post aus Wien in Berlin!

    Liebe, liebe Gesa, vielen Dank für die Karte aus Wien, die nun heute – heiß erwartet – hier eingetrudelt ist! Vielen Dank und wie schön, dass auch in Wien an Miki gedacht wird. :teddy:

    Und was soll man zum Thema “Post” sagen? Was lange fährt währt, wird gut? Besser spät als nie?? 8O :whaaa:

    Na egal, Hauptsache ist da und wer mehr über die Wienreise lesen will, braucht nur auf die Karte klicken! :smile:

    Also liebe Grüße von hier nach Kiel (so geht’s schneller :awink: ) !!! Danke Gesa und Herr Rundumkiel!

    :alien: :aaah: 8-)

    Tags: , , , , , ,

  2. By Miki in aktuelles, gefragtes, informatives

    … und was passiert mit den grünen Uniformen? Kleidertonne? AWO? Trödelmarkt? Kostümverleih? Wozu?
    Hier der Artikel* dazu. (*Link leider nicht mehr aktuell, was ich bei großen Online-Zeitungen echt blöd finde…)
    Also ich finde solche Aktionen sinnfrei. Da sollte lieber Geld für Kinder- und Jugend- Freizeiteinrichtungen ausgegeben werden.

    Aber nein! Dafür werden die besoffenen Kids eben von blauen Polizisten eingesammelt.

    Also ich find’s blöd! :sick:

    Tags: , , ,

  3. By Miki in bebildertes, gelebtes, informatives, persönliches, ärgerliches

    Zwischen den ganzen Gewinnspielen 8O will ich auch mal wieder etwas aus meinem Leben berichten.

    Taxi in Berlin – ein Abenteuer.

    Erste Story:

    Ein Montagmorgen nach einem richtig saukalten Dezember-Pech-Wochenende  :grrr: (die Vorgeschichte hier).

    Mein Auto stand zwecks „Auftauen“ in der „Pampa“ (Hellersdorf, nicht wirklich Pampa, aber von mir sooo weit weg). Und derjenige, der mich Montag früh dorthin bringen wollte und sollte: krank. RICHTIG krank. Nix zu machen.

    Also hab ich die Taxi- Nummer gewählt und gefragt, was die Tour ungefähr kosten würde. So ca. 24 Euro. Nicht schön, aber hab ich da. Bestellt.

    Kommt so’n blöder Van. Naja, DAS ist nicht mein Problem, die müssen ja praktisch denken. Ich würde natürlich lieber in was schönerem kutschiert werden.

    Steig ich ein und sag den Zielort. In ganz schlecht deutsch „wo das sein?“ Öhö. Erklär. „Sie sagen, wie fahren!“ Ok.  Ich sage… er macht was anderes….und: fahren?? Ich würd sagen SCHLEICHEN. Hallo? Ich muss da heute noch hin. So, dann mache ich den Navigator, bin schon mit Blick auf’s Taxometer skeptisch…. Als wir ankommen, sag ich: „Ist aber teurer, mir wurden ca. 24 Euro gesagt“ (er will 28 Euro). Sagt er „ Haben Sie mir falsche Strecke gesagt.“

    Ist das eine Unverschämtheit???  :grrr: Ich hab natürlich gedacht, dies wäre eine Ausnahme und war viel zu froh, mein Auto gleich zurückzubekommen. Also egal. Bezahl. Knirsch. (Nun war mein ganzes Bargeld pfutsch).

    Zweite Story:

    Mein Liebster und ich haben hatten einen Lieblings- Mexikaner, wo auch die Cocktails sehr lecker sind waren. Also mit Taxi hin, können wir beide schön was trinken.

    Neben dem unbeheizten (heisst: arschkalten) Gastraum –waren wir wohl nur im Sommer dort bisher- waren die Cocktails leider auch eher ziemlich verwässert. Aber was soll’s.

    Irgendwann wollten wir weg, Taxi-Nummer nur besetzt. Bedienung gefragt, er sagt, er bestellt eine. Null-komma-nix war eine da. Eingestiegen. Deutschsprachig, schon mal gut. Aber dann! Auch hier arschkalt! (Wortwiederholung, sorry!) Heizung ging gar nicht. (Mein Liebster hat das an den Anzeigen gesehen, gefühlt hat man das natürlich auch). Der Fahrer vollkommen angemummelt, Mütze, Schal…) Nun interessiert mich auch im Taxi, wie schnell wir unterwegs sind. Da musste ich es aber machen, wie der Fahrer: schätzen! Der Tacho ging gar nicht! 0 !! Sind wir hier in Russland??

    Wir waren froh, da raus zu sein, ab in die kuschlige Wohnung.

    Aber am nächsten Tag hab ich den „Mexikaner“ angerufen, wollte wissen, wo sie immer die Taxen bestellen. Nach vielem „nix verstehen“ und verbinden sagt mir eine Dame die Nr. 443322. Dort rufe ich eigentlich – neuerdings- auch immer an (nach dem „nix-deutsch-nix-wissen“ hab ich gewechselt, vorher „Würfelfunk“). Also dort angerufen. Die waren sehr nett, haben mich bis zur „Beschwerde-Stelle“ verbunden. Dort habe ich den Fall geschildert. Übrigens verantwortlich sind die nicht, aber wir wollten jetzt gemeinsam der Sache auf den Grund gehen. Das Restaurant ist dort zwar Kunde, aber den ganzen betreffenden Tag ging keine Bestellung ein. Aha. Die Dame hat mir empfohlen, mich ans Referat Personenbeförderung zu wenden. Autonummer hab ich. Wenn die mir inzwischen auch „getürkt“ vorkommt: B- B 2154 – das Abenteuer-Sommer-Taxi mit Erlebniszuschlag! Oder so.

    Hab auch versucht, mich zum Amt durchzukämpfen, aber die Leitungen sind immer besetzt. Hab auch keine Lust mehr, mich schon genug geärgert.

    Tipp für alle (was wir verpeilt haben): immer Quittung geben lassen, da muss das Fuhrunternehmen drauf stehen!

    Das Restaurant ist bei mir auch von der Liste geflogen:

    • arschkalt (zum 3.)
    • Cocktails wässrig
    • Schrott-Taxi vom Hinterhof geordert

    Es heißt übrigens Veracruz, Glanzstraße 1 in Berlin. Keine Empfehlung (mehr) von mir. Schade.

    Aber es tröstet mich durchaus: es geht noch schlimmer:

    Aber auch besser. Wer kennt die Nummer, wo ich mir dieses Teil ordern kann? :droling:

    Tags: , , ,

  4. Freund

    Februar 2, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches

    F1

    Mein bester Freund, der Fernsehturm,
    steht grade da bei Wind und Sturm.
    Er ist genauso alt wie ich,
    und amüsiert sich königlich.

    Ist gut zu sehen von fast überall,
    hab ich mich in der Stadt verlaufen
    such ich den Turm auf jeden Fall,
    und muss mir keinen Stadtplan kaufen.

    Aber auch ein Turm hat Launen.
    Manchmal muss ich richtig staunen.
    Grimmig kann er morgens sein,
    gibt es keinen Sonnenschein.

    Scheint die Sonne weiter hinten
    selber steht im Schatten er.
    Ist er schwarz, da hilft kein Winken,
    schimpft er mit den Wolken sehr.

    Strahlt die Sonne, ihn dann freut’s,
    er trägt den schönsten Silbermantel,
    außerdem ein leuchtend Kreuz,
    ich seh nach ihm an jeder Ampel.

    Aber richtig mies gelaunt
    kann er sein bei dickem Nebel,
    niemand dann darüber staunt
    er kann nicht senken seinen Schädel.

    Kann nicht auf die Leute schaun
    wie sie durch die Straßen schwirren.
    Wie sie manchen Unfall baun,
    hört nur leise mal was klirren.

    Er da oben ganz allein,
    kein Besuch in seinem Kopf.
    Hat zwar oben Sonnenschein,
    doch fühlt er sich als armer Tropf.

    Da wird er auch schon mal bescheiden.
    Lieber mag er Regen leiden.
    Grau steht er dann am Alex rum,
    genießt den Trubel um sich rum.

    Ich konnt auch mal, vier Jahre lang
    ihn aus dem Küchenfenster sehn.
    Wenn ich mich früh ans Fenster schwang,
    sah ich ihn in der Ferne stehn.

    So stand er dann auch in der Nacht,
    ich sah die Lichter blinken.
    So manches Mal hab ich’s gemacht:
    Ich musst ihm einfach winken!

    Vielleicht ja wartet er auf mich.
    Und freut sich dann ganz fürchterlich,
    wenn ich ihn auch einmal besuche,
    von oben meine Spuren suche.

    Ja du Turm, mein lieber Freund,
    so manchmal hoch zu dir geträumt,
    stehst noch in vielen Jahren dort,
    schau ich von oben, bin längst fort.

    Schau zu dir runter,
    sicher gern.
    Und du schaust hoch
    zu meinem Stern.

    Wir sind im selben Jahr geboren,
    und du bist dazu auserkoren,
    für lange Zeit Symbol der Stadt,
    ein Mensch nur wenig Jahre hat.

    Ich komm dich sicher mal besuchen,
    bei dir gibt’s Kaffee und auch Kuchen.
    Blick hinunter auf die Stadt,
    die mein Herz gefangen hat.

    Doch bis dahin, mein lieber Turm,
    wackelst du noch oft im Sturm.
    Bist oft silber, schwarz und grau.
    Das weiss man nie so ganz genau.

    Miki

    Tags: , , ,