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  1. Erkenntnisse

    März 14, 2010
    By Miki in gelebtes, persönliches, technisches

    Pech ist relativ.

    Geht mein Laptop genau an dem Morgen kaputt, als ich voller Freude auf das Wiedersehen mit meinem Liebsten bin. Ich hatte ja schon öfters erwähnt, dass mein Laptop rumzickt, aber das waren mehr Software – Probleme… dachte ich. Bis gestern der Totalverlust eintrat, derzeit zwar wieder unterbrochen von kurzen Phasen der relativen Funktionstüchtigkeit. Dann aber gaaanz vorsichtig die Tasten drücken, nicht bewegen und dran ruckeln, auf keinen Fall USB Sticks, Speicherkarten oder sonstige Geräte anschließen.

    Nun bin ich auch jobmäßig total drauf angewiesen, was die Sache besonders ärgerlich machte. Aber durch die kurzzeitige Wiederbelebung dürften die Daten gerettet sein, ein paar Verluste macht man ja immer.

    Nun hat mein Liebster nicht lange gefackelt und meinen Wut-Ärger-Redeschwall mit den ZauberWorten “wir gehn einkaufen” beendet. Jetzt bin ich stolzer Besitzer eines neuen Laptops der Marke “acer”. Bei “Saturn” gab es jede Menge tolle Teile, aber auch das Feeling, die Farbe, Form und Gewicht waren wichtig für die Kaufentscheidung. Zuuu teuer soll er auch nicht sein (sonst geht er nie wieder mit mir einkaufen…. :oops: ) Auch ein bissel Gewohnheit, WebCam, Kartenlesegerät, USB Anschlüsse, alles irgendwie ähnlich wie beim “alten”! Willkommen Windows 7!

    Was ich draus gelernt habe? Werde wieder mehr am “großen” Rechner machen, gerade arbeitsmäßig ist man an einem richtigen Schreibtisch produktiver als lümmelnd auf dem Sofa. Dadurch wird der Laptop geschont, kann auch mal in Ruhe laden. Also so ein großer Monitor am Desktop- Rechner ist auch eine wahre Augenerholung.

    Und ich werde meine externe Festplatte am Home-Server anschließen und dort alle Daten ablegen. Zugriff von jedem Rechner, Schluss mit Datensalat. Das hatte ich zwischenzeitlich schon einmal, aber merkwürdigerweise gehen bei mir immer die großen Datenträger kaputt, in dem Fall ein 32 GB USB Stick.
    Blöd ist nur, die externe Festplatte braucht eine eigene Steckdose – Mangelware an der Stelle. Aber wie sagt man doch? Für jede Lösung ein Problem! :idea:

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  2. Pechsträhne

    März 13, 2010
    By Miki in gelebtes, persönliches, technisches, ärgerliches

    …aber was soll’s :depresive:

    Mein Laptop hat sich nun ganz verabschiedet…. Akku ist komplett geladen (ist ja immer der erste Verdächtige). Ein paar Macken hat er ja schon länger, aber das fühlt sich ganz anders an. Geht einfach aus. Mal komm ich bis zur Anmeldung, mal mitten im Windows hochfahren, mal wenn ich nur anfasse *klacks* mausetot! Aktuell geht er GAR NICHT mehr an. Das Ding ist ein HP irgendwas, ein wenig über ein Jahr alt…. :unhappy:

    Jetzt sitze ich an meiner “Kartoffel” (so ein großer Nicht-Laptop eben…mit Monitor und so 8O ), liebevoll so genannt, nie benutzt, gerade von meinem Allround-Admin-Ableger wieder funktionstüchtig gemacht. Hört sich zwar an wie ein startender Düsenjet, aber was soll’s.

    Datensicherung *duck* … idiotischerweise auf einer SD Speicherkarte, die nur mein Laptop lesen KONNTE, heißt, kein anderes Gerät kann die Daten nun auslesen ( auch mein Oldtimer- Kartenlesegerät nicht, obwohl der Steckplatz vorhanden ist). Dort befinden sich nun meine Arbeitsdaten, die ich hier und jetzt und sofort bräuchte.

    Was ist das eigentlich hier? Öhm… XP… ick werd weich. Nix mit auf’m Sofa sitzen und arbeiten, schön durch die Blogs wuseln… ick sitze (ähm…klemme) hier unterm stillgelegten, aber noch vorhandenem Hochbett und kämpfe mit riesigen Grünpflanzen (die sich schon auf den Balkon freuen).

    Und Angst hab ich derzeit, dass ich meinen Teufel im Originalformat nicht gesichert hab :weap:

    Ach es ist ein Elend. :cry:

    Nehmt einem Bengel die Eisenbahn weg und Miki den (funktionierenden) Computer… das Ergebnis ist das gleiche… :cry: :depresive:

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  3. By Miki in bebildertes, gelebtes, persönliches, plüschiges, ärgerliches

    Mein Teddy und ich sind ganz traurig :teddy: .

    Brummel

    Da ist mir doch eine Lieblingstasse kaputt gegangen. In der Detailaufnahme sieht man es deutlich, es sieht aus, als hat jemand in die Tasse gebissen. Tasse

    So war das aber nicht, sondern ich bin damit einfach sau blöd angeeckt. :ko:

    Und jetzt die Frage: ich will ja keine funktionstüchtige (Kaffee-)Tasse mehr daraus machen, aber ich würde sie gern als Stiftbecher oder so benutzen. Also meine Frage an Bastel- und/oder Handwerker-Freunde: gibt es eine Masse, mit der man das reparieren kann?

    Kann uns da jemand helfen? :eyes: :depresive:

    Der Teddy ist ja auch ganz traurig, wo doch Kumpels von ihm auf der Tasse drauf sind. Dass man diese Tasse nicht mehr kaufen kann, muss ich ja sicher nicht extra erwähnen.

    (Wer meinen Teddy noch nicht kennt, kann hier noch etwas über ihn erfahren :teddy: ).

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  4. Der Krug

    Juni 13, 2009
    By Miki in gefundenes, nachdenkliches

    WildblumeDer kaputte Krug

    Es war einmal ein Wasserträger in Indien.
    Auf seinen Schultern ruhte ein schwerer Holzstab, an dem rechts und links je ein großer Wasserkrug befestigt war.
    Nun hatte einer der Krüge einen Sprung. Der andere hingegen war perfekt geformt und mit ihm konnte der Wasserträger am Ende seines langen Weges vom Fluss zum Haus seines Herren eine volle Portion Wasser abliefern. In dem kaputten Krug war hingegen immer nur etwa die Hälfte des Wassers, wenn er am Haus ankam.
    Für volle zwei Jahre lieferte der Wasserträger seinem Herren also einen vollen und einen halbvollen Krug.
    Der perfekte der beiden Krüge war natürlich sehr stolz darauf, dass der Wasserträger in ihm immer eine volle Portion transportieren konnte. Der Krug mit dem Sprung hingegen schämte sich, dass er durch seinen Makel nur halb so gut war wie der andere Krug.
    Nach zwei Jahren Scham hielt der kaputte Krug es nicht mehr aus und sprach zu seinem Träger: “Ich schäme mich so für mich selbst und ich möchte mich bei dir entschuldigen.”
    Der Wasserträger schaute den Krug an und fragte: “Aber wofür denn? Wofür schämst du dich?”
    “Ich war die ganze Zeit nicht in der Lage, das Wasser zu halten, so dass du durch mich immer nur die Hälfte zu dem Haus deines Herren bringen konntest. Du hast die volle Anstrengung, bekommst aber nicht den vollen Lohn, weil du immer nur anderthalb statt zwei Krüge Wasser ablieferst.” sprach der Krug.
    Dem Wasserträger tat der alte Krug leid und er wollte ihn trösten. So sprach er: “Achte gleich einmal, wenn wir zum Haus meines Herren gehen, auf die wundervollen Wildblumen am Straßenrand.”
    Der Krug konnte daraufhin ein wenig lächeln und so machten sie sich auf den Weg. Am Ende des Weges jedoch fühlte sich der Krug wieder ganz elend und entschuldigte sich erneut zerknirscht bei dem Wasserträger.
    Der aber erwiderte: “Hast du die Wildblumen am Straßenrand gesehen? Ist dir aufgefallen, dass sie nur auf deiner Seite des Weges wachsen, nicht aber auf der, wo ich den anderen Krug trage? Ich wusste von Beginn an über deinen Sprung. Und so habe ich einige Wildblumensamen gesammelt und sie auf Deiner Seite des Weges verstreut. Jedes Mal, wenn wir zum Haus meines Herren liefen, hast du sie gewässert. Ich habe jeden Tag einige dieser wundervollen Blumen pflücken können und damit den Tisch meines Herren dekoriert. Und all diese Schönheit hast du geschaffen.”

    Verfasser unbekannt

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