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  1. By Miki in gelebtes, persönliches

    Ich muss mal was erzählen.

    Miki hat ja keine richtige “Frisur”. Eben lange Haare, Pony, fertig. Trotzdem muss Miki zum Friseur, dann werden die Längen gekürzt, kommt wieder ein “Schnitt” rein, erledigt. Das sieht man dann auch gar nicht. Höchstens, dass der Pony mal grad nicht schief ist. :idea: Oder wenn mal ein paar Zentimeter mehr ab sind.

    Update auf Piratenwunsch

    So, nun wurde Miki kürzlich mehrfach (durch unterschiedliche Quellen) vermittelt, “ohne Pony” würde sie besser aussehen. Nun gut, Haare kann man nicht anbauen, aber ein Schnitt war sowieso fällig. Also hin (gestern).

    Ich hatte die Haare schon ein paar Tage aus dem Gesicht raus. Daher konnte man sicher keinen großen Unterschied feststellen… was sind schon 10 Zentimeter Haare, die hinten ab sind…. :ko: ? Und ich gebe zu, ich wollte wissen, ob es (Mann) auffällt.

    Wie erwartet ist es nicht aufgefallen. Aber heute morgen bemerkte ich so nebenher, dass ich nun den Pony echt raus haben will und vorne die Längen leicht abgestuft sind, dass es mir so besser gefällt.

    Webcam-Schnappschuss heute

    Da meint Mann: “Aber zum Friseur musst du doch trotzdem, um mal ‘Grund’ rein zu bekommen”.

    Grmpf.

    Was hätte ich für das (viele) Geld alles kaufen können…. :depresive:

    Aber hier noch ein Bildchen, schnell rausgekramt, kein anderes gefunden. Miki schreckt vor nix zurück. Micro-Pony. Hab ich gegen alle (reichlich vorhandenen) Ratschläge meiner Umwelt ca. 3 Jahre getragen… und Kinder… ich kann euch sagen, der war manchmal schief…und kurz… :ko: :eyes: :-? :red: :question: :whaaa: :wow:

     

     

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  2. By Miki in gelebtes, persönliches, vergangenes

    [Achtung! Die Story's sind nicht tagaktuell. Ich hab zwar zu der Zeit gebloggt, wollte mich hier aber nicht als aktuell "suchend" outen. Ein Klick aufs Herz bringt dich zu allen Artikeln dieser Reihe.]

    Wieder mal ein Blind Date. Nach so vielen Jahren. Seit ein paar Tagen telefoniert, davor gemailt. Ich hab mehrere Bilder gesehen, er eins. Treffpunkt  ziemlich weit weg von meiner Wohngegend, 45 Minuten Autofahrt. Ist mir lieber, als bei mir in der Ecke.

    Erstes Hindernis: ich wache früh auf, gestern war nix, heute beidseitige allergische Bindehautenzündung! BLIND Date einmal anders! Ich bin zwar Mordillo-Fan, aber hab ich gesagt, ich will aussehen, wie seine Glubsch-Viecher? Nein!

    Wir bleiben trotzdem bei der Verabredung. Ich sag noch „bin ich beim 2. Date eben schöner…“ :awink:

    Kurz vor’m Treffpunkt müssen wir uns noch zurecht – telefonieren, ist ein belebter Platz, also viele Positionen möglich. Als ich dem Treffpunkt näher komme, sehe ich jemanden stehen. Ein bissel rundlich und unförmig angezogen. Je näher ich komme, umso älter wird er. Schade.

    Naja, wir gehen in ein nettes Lokal, eine Art Bar und Cafe in einem. Er ist nett… ja,ja, „nett ist die kleine Schwester von Sch…“ Aber was soll man machen? Als ein fliegender Händler reinkommt und toll duftende Erdbeeren für einen Schleuderpreis anbietet, nehme ich traurig wahr, dass ich von seinem Körper niemals eine Erdbeere naschen werde. Nicht traurig wegen IHM, sondern einfach doof, dass die Erdbeeren noch warten müssen….

    Er kriegt ziemlich viel nicht mit. “Reitet” auf seinem sicheren Job rum und gibt mit Wohneigentum an. Davon wird er auch nicht schöner! Ich nenne ihn „Hilfsberliner“, unterstelle ihm als Beamten (gar nicht meine Zielgruppe!) eine gewisse Schwerfälligkeit, interessiere mich nicht für seine Eigentumswohnung (irgendeine winzige Klitsche, die er schon über mehrere Beziehungen hinweg hat, aber immer bei den Frauen gewohnt hat… herrje, was sich manche Frauen so antun…)

    Am Ende geht er noch für kleine Jungs und ist so schnell wieder da, dass mir die Bedienung leid tut, die das Geld, welches er eben noch in der Hand hatte, ja nehmen muss…egal, was er vorher… egal *Kopfkino aus* 8O

    Ich hab ihm zum Abschied übrigens nicht die Hand gegeben, sicher weiß er nicht, warum… Wenn er auch so nett war, mein Auto mit mir zusammen zu suchen. Diese Paniknummer wieder. Und weg…

    Noch eine SMS in Beamtendeutsch “… ich gehe nach der Verabschiedung ohne Umarmung und Kuss (!) :ko:   davon aus, dass du kein Interesse hast..”  (wovon träumt der nachts??) und dann nie wieder was von ihm gehört. Gut so.

    Draus gelernt: frag nach, von wann die Fotos sind! Aber da hat das ganze Paket nicht gestimmt.

    Auf ein neues!

     

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  3. By Miki in gefundenes, lustiges, persönliches, witziges

    Meine lieben Leser,
    heute mal ein Artikel aus der “Konserve”, heisst: schon ewig als Entwurf gespeichert. Heute darf er mal, damit ich Miki nicht auf die Fahndungsliste kommt, obwohl ich mich bemühe, bei dem einen oder anderen von euch vorbei zu gucken und auch mal was sage. Bei mir sind in dieser Woche völlig andere Dinge ganz oben auf der Liste. Einige wissen es ja. Diese Dinge sind so wichtig, dass sogar mein Blog zum Stiefkind wird. Kaum zu glauben, wo sonst  jede Offline-Zeit an meinen Nerven zehrt. Aber manchmal braucht es sowas vielleicht auch, um die Prioritäten neu zu setzen. Normalerweise hätte ich sicher verbloggt, dass ich mich mal wieder ausgesperrt habe, also wieder großes Hallo mit Schlüsseldienst, oder abends im dunklen auf recht unbekannter Strecke auch noch Auto-Probleme hatte… und dass ich entweder aus dem Alter raus bin, wo die Männer rudelweise :-x   angehalten haben, um zu helfen…oder es war wirklich nur zu dunkel… :oops:
    Also: Miki wuselt in der Gegend rum und wenn sich die Lage beruhigt hat, gibt es hier wieder mehr.
    Und hier nun die Konserve!:
    °
    Ein Ehepaar besichtigt einen Bauernhof. Als sie mit der Bäuerin über die Wiese gehen, reitet der Hahn gerade auf der Henne. Fragt die Frau die Bäuerin: “Wie oft macht der Hahn denn das?” “So 6-8 mal am Tag” antwortet diese. Meint die Ehefrau vorwurfsvoll zu ihrem Mann: “Siehst du!!”

    Daraufhin fragt der Mann die Bäuerin: “Ja macht es denn der Hahn immer mit derselben Henne?” “Nein”, meint diese, “natürlich immer mit einer anderen!” Darauf der Mann spitz zu seiner Frau: “Siehst du!”

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  4. By Miki in gelebtes, persönliches

    Heute gibt es hier mal wieder eine alte Story, die aber weitreichende Folgen für mich hatte. Hihi…aber von vorne..

    Es war zu einer Zeit, als ich noch ein sehr straffes Programm hatte – heute hab ich es besser- und so musste ich immer sehr früh (was heisst früh??? Nachts!! Ich hab es gehasst!! :whaaa: ) aufstehen, um gegen 6 Uhr in der Firma oder beim ersten Patient des Tages aufzuschlagen. Für diese musste ich auch gelegentlich einkaufen gehen, so hab ich immer versucht, die eigenen Einkäufe gleich mit zu erledigen. Das war immer minutiös geplant, der nächste Patient hat schließlich schon gewartet. Es durfte also nichts schief gehen und ich musste schnell sein.
    Meist hab ich meine Tour so geplant, dass ich anschließend einkaufen konnte, aber auch dann hatte ich immer ein mächtiges Tempo drauf. Einmal die Woche wurde ein Wochenendeinkauf gemacht, das Zeug musste dann die ganze Woche für mich und meinen Sohn reichen. Also rein in den Laden, Wagen zack, zack befüllt, anstellen, Band beladen, Wagen (wieder) beladen, zahlen, raus! Mein Sohn ( er war ca. 11 ) kam damals immer kurz vor mir nach Hause, konnte sich ein Essen vom Vortag warm machen und abends hab ich wieder gekocht. Oder wenigstens was vorbereitet, denn ich hatte abends gelegentlich einen Zweitjob, aber das gehört jetzt nicht hierher. Oft genug hat mich Felix auch auf der Couch schlafend nur als Deko gehabt, war alles sehr kräfteraubend zu der Zeit. :depresive:

    Später hatte ich dann wieder (…) einen Mann am Start und einiges wurde einfacher für mich. Schlimm empfinde ich heute im Nachhinein das Gerenne…immmer schnell nach Hause…Kind allein…noch dies erledigen…noch das besorgen….. das wurde nun besser. Und einmal waren wir zu dritt einkaufen. Die Kassiererin an der Kasse kannte mich vom sehen… und nun war ich mit Mann und Kind da. Und was soll ich sagen? Sonst war ich mit dem Einräumen eines großen Einkauf’s vom Band in den Wagen fertig, wenn sie die Summe sagte. Schnell bezahlen und weg! Und nun? Alles lag wild rum, die Jungs standen mir im Weg rum, der Wagen stand im Weg, das Band war noch voll….

    Und da werd ich etwas sagen, was mir mein Sohn heute noch – also ca. 10 Jahre später- vorwirft:

    “… heute mal mit Männerbehinderung…”

    Sie hat herzlich gelacht. Ich auch. :alien: :alien:

    Aber wenn ich gewusst hätte, WIE OFT ICH DAS AUF’S BROT GESCHMIERT BEKOMME… hätte ich’s dann trotzdem gesagt?? Naja, wie ich mich kenne…sicher…. 8O :oops:

    Inspiriert zu diesem Griff in die Klamottenkiste hat mich übrigens dieser Artikel hier: Er hält sich fest. Danke dafür!

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  5. Frauen und Geografie

    Januar 15, 2011
    By Miki in gefundenes, lustiges, witziges
    • bis 21 Jahre:
      Wie Afrika oder Australien. Sie ist zur Hälfte entdeckt, wild und von natürlicher Schönheit mit Buschland um die fruchtbaren Deltas
    • bis 30 Jahre:
      Wie Amerika oder Japan. Komplett erschlossen, sehr gut entwickelt und offen für den Handel – speziell mit Ländern, die Geld und Autos haben.
    • bis 40 Jahre:
      Wie Indien oder Spanien. Sehr heiß, entspannt und sich ihrer eigenen Schönheit bewusst.
    • bis 45 Jahre:
      Wie Frankreich oder Argentinien. Sie hat Kriege überstanden, ist aber immer noch ein warmer Ort, den man gerne besucht.
    • bis 50 Jahre:
      Wie Jugoslawien oder der Irak. Sie hat Kriege verloren und wird von begangenen Fehlern geplagt.
    • bis 60 Jahre:
      Wie Russland oder Kanada. Ein weites, ruhiges Land, lockt aber meist nur Abenteurer an.
    • bis 70 Jahre:
      Wie England oder die Mongolei. Mit einer glorreichen und alles erobernder Vergangenheit, aber ohne die gleiche Zukunft.
    • bis 80 Jahre:
      Wie Albanien oder Afghanisthan. Jeder weiß, wo es ist, aber keiner will hin. Oder: Wie Alaska oder die Antarktis. Fernab jeglichen Verkehrs.

    Die Geografie des Mannes:

    • bis 70 Jahre:  Wie Kuba! Regiert von einem Dödel!
    [gefunden hier:  http://lustich.de]

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  6. Frau am Steuer…

    Juli 20, 2010
    By Miki in bescheuertes, gefundenes, lustiges

    …und andere Kuriositäten.

    Naja, als Skodafahrer und Schmidtmützen – Opas jagende Vielfahrerin sollte ich sowas vielleicht nicht publizieren, aber was soll’s… mir gefällt’s

    arme Wurst!!!!

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  7. By Miki in bebildertes, bescheuertes, gefundenes, persönliches

    Da streift man nichts böses ahnend, wissensdurstig durchs WorldWideWeb und was wird einem kredenzt? 8O

    Auf meinem Streifzug durch’s Web nach tollen Fotos von Elefanten? Einfach auf der Suche nach Inspiration, Ablenkung, vielleicht ein  paar tollen Fotos von Elefanten in der Hitze Afrikas im Schein der aufgehenden Sonne? Ja was findet man (Frau) dann??

    Das hier:

    Elefant

    Also davon muss ich mich erstmal erholen! :whaaa: :what: :idea:

    Da kommt mir ‘ne Idee! Ich improvisiere eine Blog-Parade! Wer hat auf der Suche nach X völlig widersinnig Y gefunden? 8O

    Also, auch schon mal völlig absurdes Zeug auf eine seriöse Frage ans WWW gefunden? Her mit deinem wunderlichen Suchergebnis!

    Schreibe einen Artikel und lass mir deinen Link hier! Ich bin gespannt! Wer noch?

    :idea:

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  8. By Miki in gelebtes, persönliches

    Eine ganz frische (mich erfrischende) Story von heute:

    Die ganze Zeit quälte mich der Gedanke, dass ich noch einkaufen muss. Lebensmittel. Da muss man vorher ja echt grübeln, was man braucht und wohin man fährt, denn es gibt ja nicht alles überall, Lieblingskäse dort, Lieblingsbrot woanders, Pfandflaschen dorthin…

    Also fiel meine Entscheidung heute zugunsten des Discounters mit dem großen „L“, hatte keine Lust, überall ranzurollen.

    Nun habe ich die dumme Angewohnheit, meinen Einkaufswagen irgendwo abzustellen und dann auszuschwärmen. Wie oft war ich schon bepackt bis unters Kinn und bin – teils meine Ladung verlierend- durch den Laden gerannt und hab meinen Wagen gesucht!

    Heute hatte ich schon gut Beute gemacht und wollte nun zum Käse. Da stelle ich meinen Wagen vor eine Kühltruhe, kommt ein Herr – mit bestapelten Pappkarton, der hatte den Wagen also komplett gespart- und machte den Eindruck, er wolle genau an diese Truhe. Also frag ich „stört mein Auto da?“ Er: „Nein, nein…..“. Ich „ok“. Wegdreh, Käse guck. Auf einmal steht der Herr vor mir und erzählt mir etwas von ungeduldigen Menschen, die sich an den Einkaufswagen anderer stören würden…aber wir doch nicht….  Ich noch: „Hm, aber hätte ja sein könn….“ Er sülzt weiter. Aha, so ein Mensch, der textet ohne Aufenthalt. Sehr gewählt, gepflegte Aussprache. Ich lass ihn erzählen, gucke nett, sag irgendwas wie „is ja noch mal gut gegangen…“ und kümmer mich wieder um den Käse. Will ich jedenfalls. Geht’s wieder los „Wofür brauchen Sie denn so viel Wasser, man trinkt doch besser einen schönen Tee…“ Aha. Schlau. In Wagen geguckt. Naja, bis auf den Pudding sieht das nicht nach Familieneinkauf aus. Isses ja auch nicht. Werd grad schadenfroh, dass ich keinen Wein gekauft hab (hab noch welchen), das wäre ja wohl ein besserer Aufhänger gewesen. Soso, meine grünen Äpfel schmecken nicht so gut wie die roten? Ich tu ihm den Gefallen und diskutiere ein wenig mit ihm.

    Ja, ihr seid neugierig, also, er: gepflegter Mann, riecht gut, gut angezogen, schöner Mantel, schöner Schal, hinten guckt ein wenig der Mond unterm dunklen, sonst recht vollen Haupthaar durch, passt aber irgendwie. Nicht meine Altersklasse, ich denke 55+, aber nette Erscheinung. Einen halben Kopf kleiner als ich (mutig der Junge!). Ich glaub, ich hab was falsch gemacht, hab gesagt, die 12 Wasserflaschen reichen für mich für eine Woche und alleine koche ich mir keinen Tee. Hab mir nichts dabei gedacht und er geht auch.

    Aber nicht lange, ich hab grad endlich den Käse, issa wieder da (der muss forschen Schrittes durch den Laden spurten!) und jetzt präsentiert er mir stolz die roten Äpfel. Jetzt empfehle ich ihm das Putenhackfleisch, sieht echt gut aus, hab ich auch gekauft. Er erzählt mir, er hätte Putenspieße …*lach*, beinahe hätte ich meine gute Erziehung vergessen und was von einem anderen Spieß gesagt, denn er ist ganz schön in der Offensive. :angel:

    Das hat erstmal geklappt und ich komme bis zum Tiefkühlgemüse… da issa wieder da. Auch mit Hackfleisch. Jetzt wird’s konkret „Und wo soll ich den roten Apfel hinbringen? Und wo trinken wir einen Tee?…“ Öhhm. Nur guck. Er legt nach: „Wo wohnen Sie denn?“ Ich: „Das wird nicht verraten.“ Er: „Aha, Sie sind also versorgt?“ (Ziemlich barscher Tonfall, wo is denn det Gesäusel geblieben?) Jetzt werd ick rot (Mist, Mist, Mist! Wie alt muss ich werden, dass das endlich aufhört?) :oops: und sage „Ja“. Naja, nun fällt ihm nicht so viel ein, mir auch nicht, aber wir lächeln (klar, ick seh sicher aus wie ein Feuermelder) und dann sagt er: „Das Hackfleisch ist wirklich toll, hätte ich gar nicht gesehen, sehen Sie, hat es sich doch gelohnt, dass ich diese schöne, schlanke Frau angesprochen habe!“ Wow. Ich lache und wünsche ihm ein schönes Wochenende und ergreife die Flucht. Dabei vergesse ich die Tiefkühlbrötchen und das Gemüse. Das merke ich aber erst zu Hause. :-?

    Ich enter mein Auto und hoffe ungesehen wegzukommen. Er steht einiges hinter mir an der Kasse. Als ich wegrolle kommt er grad raus. Klar sieht er mich, aber ich gucke nicht hin und hoffe, dass meine Nummernschilder noch so schmutzig und schlecht leserlich sind wie die ganzen letzten Tage (bei dem Wetter!). Man weiß ja nie. Ein wenig ärgere ich mich, dass ich nun SEIN Auto nicht gesehen habe. Naja.

    Aber man stelle sich vor, man kann sich unter Umständen in einem gewöhnlichen Discounter einen Mann in den Einkaufswagen legen. Und was durchaus ansehnliches. Staun.

    Noch eine ganz kleine Anekdote von heute Vormittag: Ich rufe Kundschaft an und bekomme eine Dame ans Telefon, wo ich mir nicht sicher bin, ob sie mich kennt. Ich frage: “Sie wissen aber, wer ich bin?“ Sagt sie: „Ja, Sie sind doch die hübsche Große, die immer zu Herrn XX kommt!“ (Oder hat sie große Hübsche gesagt…?.. egal) :oops:

    Heute schwebe ich. Das war schön!!

    Noch ein kleiner Nachtrag: Ich finde es mutig und gut, wenn sich ein Mann traut, eine Frau anzusprechen; Versuch macht klug! Andersrum natürlich auch.

    Hinterher habe ich überlegt, ob er mir schon auf den Fersen war, als ich ihn angesprochen habe, wegen meinem Wagen, er stand da so komisch da. (Vielleicht schon Inhalt analysiert?) Da hat er sich bestimmt erschrocken, hä, hä. Beute spricht Jäger an. Und sehr prägnant fand ich, wie er sagte „… hat es sich DOCH gelohnt…“ :idea:

    Nun ja, jetzt hat er Hackfleisch und keinen Spieß, aber ich drücke ihm die Daumen, dass er nicht mehr lange „unversorgt“ bleibt! :devil:

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  9. By Miki in bebildertes, bescheuertes, lustiges

    Wer kennt sie nicht, die lustigen Bilderrätsel?
    Suche 7 Unterschiede! Ha!
    Hier mal etwas abgewandelt (und anspruchsvoller :grin: )
    Analysieren Sie den Unterschied zwischen diesen beiden Begebenheiten unter Berücksichtigung aller Ihnen zur Verfügung stehenden Kenntnisse über Evolution, Intelligenz, technischen Fortschritt, geographischen und metereologischen Bedingungen abhängig von Jahres- und Tageszeit, der zuvor eingenommenen Mahlzeiten, den familären Verhältnissen und religiösen Anschauungen der Akteure und nutzen Sie Ihre Vorkenntnisse über Männer und Esel, und gehören Sie einer dieser Spezies an, sind Ihre Erkenntnisse besonders wissenswert!

    Esel Bild 1

    Bild 2LKW

    Nun werde ich mal den Anfang machen:
    ich nehme an, dass der Hauptakteur von Bild 1 Wasser gesoffen hat und jetzt denkt “prima, muss ich nicht loofen!” und
    der Hauptaktuer auf Bild 2 Bier gesoffen hat nun denkt “welcher Esel war das?”
    Quelle Bilder

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  10. By Miki in bebildertes, gefundenes, informatives, lustiges, persönliches

    Wenn man sich auf der Straße umsieht ist es doch meist so, dass in den dicken Autos die Männer und in den Kleinwagen die Frauen am Steuer sitzen.
    Meist! Nicht aufregen, ihr gut motorisierten Frauen! Uns gibt es natürlich auch! ;-)

    Aber es gibt schon ein paar Sachen, die sprechen grundsätzlich dagegen (einen Kleinwagen)!:
    big<< Oder muss diese Frau erst in ein neues Auto reinwachsen? (Das schafft sie!!)

    Naja, und wenn wir uns dann ein richtiges Auto gekauft haben, kommt das nächste Problem: Einparken!
    Hier mal die Platz-Spar-Variante, muss man sich natürlich mit dem unteren Teilnehmer absprechen, wann er denn wieder das Auto bewegen möchte.stapel

    Ziel

    Zugegeben, Frauen schießen schon mal über’s Ziel hinaus, aber ist es euch nicht lieber, liebe Männer, es passiert nur mit den Autos und nicht mit der Familienplanung? :shock: Also; immer postiv denken: könnte viel schlimmer kommen!:

    zwei

    << Der rechte mäkelt jetzt schon an der Marke! Das kann ja heiter werden!

    YachtDas würde ich versuchen, unter „Kunst“ zu verbuchen und alle Sensationsgeier, die fotografieren wollen, müssen blechen! Und das soll erstmal jemand nachmachen!! ;-)
    Die Bergung des Ganzen ist sicher nochmals spannend. Also Klappstuhl mitbringen, warten, gucken. Was für ein Unterhaltungswert!

    Und sie muss halt noch üben: (nur… wie kommt sie da raus???) :???: Platz

    Jetzt noch zwei Beispiele für „Glück gehabt“:

    Bier

    << Der Mann hier hat doch wirklich großes Glück mit der Frau. Sie wird wohl auch kein Auto fahren. Und würden sie nicht Händchen halten, würde ich denken, da schleppt die Muddi!

    Zum Glück ist das wohl auch keine gängige Maßnahme:

    Käfig

    Aber machen wir uns mal nix vor (und ihr uns! ;-) ), wenn Männer Autos kaputt machen, sieht das ungefähr so aus:

    unfall

    DachKopfstand

    Pool

    So, jetzt wünsche ich euch allen :grin: eine gute Fahrt- mit wem und wohin auch immer- :cool: , viel Glück und ein schönes Wochenende!

    Bilder-Quelle

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  11. …was vorbereitet…

    September 10, 2009
    By Miki in gelebtes, persönliches

    HolzHerzMir ist vorhin…irgendwo…der Satz begegnet „ ich hab da mal was vorbereitet…“.
    Gleich musste ich lachen.
    Warum?
    Ich habe mal einen netten jungen Mann kennengelernt…wir kannten uns auch noch nicht besonders gut, naja.. war auch nicht auf eine langfristige feste Beziehung ausgerichtet..ähm.
    Ist auch schon… Moment… 12 Jahre her..
    Also wir hatten uns schon mal „ausprobiert“ ;-) , muss auch ehrlich sagen, verliebt war ich in den Kerl nicht wirklich, aber er sah UNVERSCHÄMT gut aus. Und er wusste das auch.
    Noch etwas. Er war selbst eigentlich unglücklich verliebt – will man ja dann kaum glauben.
    Wir haben uns einfach manchmal getroffen ohne die große Liebe zu schwören. Ich war gerade auf so einer Art Selbstfindungs – Trip und er wollte eine lockere Beziehung ohne Verpflichtungen. (Eigentlich wollte er nur nett umrahmten Sex… und wenn ich so überlege..ich auch).
    Kann mich auch noch erinnern wie wir mal im Bett lagen, er hatte darüber so einen schönen Sternenhimmel gebaut. Da lagen wir so und haben uns unsere Träume erzählt. Ganz ehrlich. Und er kam in meinen nicht vor und ich in seinen nicht. Mag sich jetzt komisch anhören, aber manchmal treffen sich zwei Menschen eben nur für kurze Zeit und wenn beide ehrlich miteinander umgehen, ist das doch auch schön.

    Jedenfalls habe ich ihn mal wieder besucht (war einfach praktischer und er hatte ein hübsches Häuschen). Außerdem musste mein Sohn von den kleinen Eskapaden seiner Mutter auch nichts mitbekommen.
    Und da sagte er so: „Ich hab was für uns vorbereitet.“
    Und was denkt da eine Frau? Candle – Light – Dinner? Rosenblätter verteilt im Haus als Wegweiser zur romantischen Kuschelecke? Champagner in der Badewanne? Bärenfell vor’m knisternden Kaminfeuer? Picknickkorb und Decke? Mindestens Kerzenlicht, Blumen, passendes Getränk und schöne Gläser…
    Und dann?
    Im Haus war das Dachgeschoss noch nicht fertig ausgebaut. Das wusste ich. Er war Tischler und nach oben führte eine wunderschöne rustikale Holztreppe. Da sollte ich hochgehen.
    Kribbel.
    Laangsam.
    Neugierig guck.
    Oben angekommen hab ich mich umgesehen, was könnte er gemeint haben?
    Ein Wäscheständer voll frischer Wäsche.
    Ein Bügelbrett.
    In einer anderen Ecke Baumaterial.
    Alles aufgeräumt und übersichtlich.
    Und was hatte er vorbereitet??

    Da stand ein Tisch. Ein rustikaler Holztisch. Riesig. Klobig. In einem Stück….
    Als ich etwas ratlos guckte, legte er noch beifallsheischend –ob seiner weisen Vorraussicht- eine dickere Decke drauf. Nun wusste ich Bescheid…
    Und lachte, lachte, lachte…konnte gar nicht mehr aufhören. „Schöner Tisch, dein Meisterstück?“
    Er guckte erst etwas betroffen, aber entweder ist meine Lache sehr ansteckend oder ihm ging in der komischen Situation doch noch ein Licht auf.
    Es wurde noch ein witziger Abend. Besonders lustig finde ich immer wieder die Vorstellung, wie er diesen superschweren unhandlichen Tisch diese gewundene enge Holztreppe hochgeastet hat.
    Tja, die richtige Motivation macht alles möglich…

    Aber wieder mal ein schönes Beispiel:

    Männer & Frauen. Ein schier unerschöpflicher Quell von Missverständnissen.
    Schön wenn man anschließend gemeinsam und später noch in Erinnerung darüber lachen kann.

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  12. kontra Frau – pro …

    September 9, 2009
    By Miki in gefundenes, lustiges

    (von einem unbekanntem – offenbar gebeuteltem – männlichen Autor)

    Mal abgesehen vom Sex – Frauen nerven im Bett.
    Wenn ich von der Erotik einmal absehe, haben mir Frauen im Bett nichts als Ärger eingebracht. Mit Wehmut denke ich manchmal an die Teenagerzeiten zurück, in denen ich entweder allein und entspannt die Nachtruhe genoss oder nur vorübergehend mit einer Frau das Bett aufsuchte. Die Probleme fingen erst so mit Anfang zwanzig an, als man das Nachtlager “wie Mann und Frau” teilte, sprich: vom Einschlafen bis zum Aufstehen. Hieraus muss ich eine ganz bittere Bilanz ziehen. “Nächte des Grauens” ist noch untertrieben. Am Tage durchaus abgeklärte, zupackende und moderne Frauen mutieren angesichts von Federkern und Daune ausnahmslos zu verwöhnten, lebensuntüchtigen, egoistischen Zicken. Wie ich jetzt an einigen Beispielen schlüssig beweisen werde.

    Beginnen wir mit dem unerfreulichen Thema “Mücken”. Vorweg muss ich sagen, dass ich im Sommer grundsätzlich ganz gern neben einer Frau liege, weil ich dann von Stechmücken verschont bleibe. Die stürzen sich immer auf meine Partnerin. Das ist bitter, tut mir persönlich auch wirklich leid, ist aber noch lange kein Grund, mich grob wach zu jammern: “Ich bin völlig zerstochen”. Mit einer Stimme, die im Grenzbereich zwischen Hysterie und Nervenzusammenbruch moduliert. Der Auftrag an mich, dem männlichen “Sicherheitsbeamten”, ist klar: “Steh auf und geh Mücken jagen”. Ich weiß nicht, warum Frauen selbst keine Mücken jagen. Warum sie im Bett liegend den Späher machen, auf schwarze Punkte an der Decke deuten und “Da!” rufen. Ich weiß vor allem nicht, weshalb ich immer wieder gähnend, mit zerzaustem Haar und einer zusammengerollten Zeitung auf der Matratze stehe und auf Zuruf Tiere totschlage. (weiterlesen …)

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  13. Hammer

    August 23, 2009
    By Miki in gefundenes, unterhaltsames, witziges

    MannmitHammerEin Mann will ein Bild aufhängen.
    Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen.
    Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Vielleicht hat er die Eile nur vorgeschützt, und er hat was gegen mich. Und was? Ich habe ihm nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat.

    Jetzt reicht´s mir wirklich.
    Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er “Guten Tag” sagen kann, schreit ihn unser Mann an:

    “Behalten Sie Ihren Hammer”.

    (aus P. Watzlawick: Anleitung zum unglücklich sein.)

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  14. By Miki in ärgerliches, gedichtetes, persönliches

    Da fällt mir doch so manches ein,
    er war in jeder Sicht ein Schwein.
    Auf dem Teppich gelegen und Stullen gefressen,
    den Besuch im Badezimmer oft vergessen.

    Der Hund hat oft besser gerochen als er,
    ihn zu verlassen fiel mir nicht schwer.
    Noch heute lach ich mich manchmal schlapp,
    er denkt, dass er mich verlassen hat.

    Dabei war ich wohl schon Jahre fort,
    suchte längst nach einem schönen Ort.
    Für den Sohn und mich eine Höhle
    ohne des Hausschweins Gemöhle.

    Er war oft tagelang außer Haus,
    hat mir gefehlt wie ‘ne lästige Laus.
    Ich werde es nicht vergessen,
    wenn er mal da war, hat er den Kühlschrank leer gefressen.

    Meine Kollegen damals hatten Spass,
    hab öfter ‘ne Story davon erzählt,
    geflügeltes Wort war dann das:
    „Griewi ist mit Hausschwein vermählt“.

    Geld kam alsbald überhaupt nichts mehr an,
    aber Gerichtsvollzieher klopften an.
    Hat gelogen. Das kann er bis heute.
    Also „Vorsicht!“ liebe Leute.

    Er reißt alles hinunter ins tiefe Tal.
    Fühlt sich wohl so asozial.
    Prahlt und protzt schon von Morgen.
    Hinterlässt aber nur Schulden und Sorgen.

    Seltsam schon immer an der Geschichte:
    Vielleicht bringt’s jemand mal ans Lichte:
    Geld bringt er wohl nie nach Haus,
    aber sein Tonstudio sieht immer nach neuester Technik aus.

    Nicht so seine Autos, wenn vorhanden,
    die statt auf dem Schrottplatz bei ihm landen.
    Er macht dann ein Müllauto draus,
    ein Jahr später ist eh alles aus.

    Eine Ex (damals aktuell),
    fragte mich mal schnell:
    „Sag mal, schwindelt der Torsten?“
    Ich rettete mich in heftiges Husten.

    Er lügt, dass sich die Balken biegen,
    glaubt irgendwann selber den Schwachsinn,
    für mich ist nichts gutes geblieben,
    doch!: dass ich glücklich geschieden bin

    Nachtrag:
    Aber was ist nur gescheh’n?
    mit 18 hab ich das nicht geseh’n.
    Wo ist der Mann, den ich mal geliebt,
    der stolz den Kinderwagen schiebt?

    Der mit den Augen mich zum Schmelzen brachte,
    mich zur stolzen Mutter machte.
    Der Mann ist weg, ich denk zuletzt,
    ein böser Geist hat ihn verhext.
    bösGeist

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  15. Mein Ex- Arsch

    Mai 27, 2009
    By Miki in ärgerliches, gedichtetes, gelebtes, persönliches

    Für mich war der Mann abgeschafft,
    ich war fertig mit ihm, die Liebe dahingerafft.
    Wollte meinem Sohn den Vater nicht nehmen,
    wollte mich neutral und verhalten benehmen.

    Doch irgendwie verkehrte Welt,
    er nicht nur als Mann,
    sondern auch als Vater Versprechen nicht hält.

    Ich hätte ihn entsorgen sollen,
    hinweg mit der Mülltonne rollen.
    Er zahlte nicht nur keinen Unterhalt,
    auch Besuche des Kindes entfielen alsbald.

    Es wurden nur Reden geschwungen,
    Lügenmärchen gesungen.
    Keine Zeit und kein Geld,
    die alten Lügen dieser Welt.

    Aber wenn er mal aufschlug,
    protzige Reden er anschlug.
    Es wird alles toll- irgendwann.
    Ich tu für dich alles- dann!

    Sendepause, toter Käfer, Drückeberger,
    leere Versprechen, immer Ärger.
    Der Bengel tat, als wär’s nicht schlimm,
    aber wie sah es aus so innen drin?

    Weihnachten wurde er eingeladen,
    ich hab es immer einfach ertragen.
    Für mich war dieser Mensch nicht mehr wichtig,
    für’ s Kind dacht ich mach ich’s so richtig.

    Ich kenn keinen Mensch, den ich weniger achte,
    und das ist formuliert ziemlich sachte.
    Angeber, Proll und Lügenbaron,
    und immer noch drossel ich sehr meinen Ton.

    Er zahlte kaum mal Unterhalt,
    er macht alles gut, irgendwann oder bald!
    Autokonto, große Taten….
    Wer und wie lange soll darauf warten?

    Er hat eine große Chance bekommen,
    den Sohn fast erwachsen in seinen Haushalt genommen,
    Versprechungen geliefert, wie wunderbar,
    gehalten keine, war ja klar.

    Trotzdem hab ich nicht dagegen gesprochen,
    der junge Mann hat die Entscheidung getroffen.
    Es fiel mir schwer, ich ließ ihn ziehn.
    Leider ist überhaupt nichts gutes geschehn.

    Ich hatte als erstes Hausverbot,
    das war des Sohnes erste Not.
    Dann wurde die Immatrikulation boykottiert,
    der Bengel tat gefasst, war sicher schockiert.

    Die Atmosphäre gleich vergiftet,
    das hat er durch Lügerei angerichtet.
    Ich brauch (auch) nichts zahlen, seine Olle grollt,
    die hat gedacht, dass (durch mich) der Rubel rollt.

    In dieser unschönen Situation,
    war in der Ferne nun mein Sohn.
    Das fiel mir schwer und war nicht gut,
    trotzdem machte ich ihm Mut.

    Das Leben hat künstlerische Freiheit,
    und so kam eine schwere Krankheit.
    Mein „Kind“ rettete sich zu mir,
    was soll ich sagen; er ist immer noch hier!

    „Hier“ ist deutlich übertrieben,
    ein Mietvertrag wurde unterschrieben.
    Nun wohnt er wieder in „meiner“ Stadt,
    weiß aus eig’ner Erfahrung, was für einen Arsch von Erzeuger er hat.

    Verdient hat der Arsch keinen Sohn,
    verloren hat er ihn auch schon.
    Was wird der wohl machen heute?
    Verarscht immer noch „seine Leute“?

    Stellt sich selbst(“gefällig“) als Opfer dar?
    (Als fettes Opfer- ist auch klar).
    Eine Info an den Rest der Welt!
    ER ZAHLT SEINEM SOHN ÜBERHAUPT KEIN GELD!

    Das ist hier nur so „laut“ gesagt,
    weil er es sicher wagt,
    in seinem Umfeld zu erzählen,
    dass Unterhaltszahlungen ihn so quälen.

    Ich hab ihn abgeschüttelt,
    geb meiner Abscheu keine Nahrung.
    Nur so viel:
    Der Typ war meine schlechteste Erfahrung!

    Das Schicksal lässt sich nicht bestechen,
    und alles wird sich einmal rächen.

    Nachtrag: Wie ich heute, innerhalb kurzer Zeit dazu gekommen bin, diese Zeilen zu verfassen?
    Ich habe einen Beitrag gesehen über Väter, die ungewollt durch die Willkür der Mütter von ihren Kindern getrennt und entfremdet werden, und wie Kinder und Väter darunter leiden.

    Tja, es gibt aber auch Fälle, da wäre das besser gewesen…..

    vater_sohn_

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  16. allein

    Februar 8, 2009
    By Miki in gedichtetes, gelebtes, persönliches

    Was die Frau so alles kann,
    braucht dafür auch keinen Mann.
    Will nicht jammern, Frau kann ja wählen,
    will euch mal davon erzählen.

    Alleine leben, das hält fit,
    man macht so viele Sachen mit.
    Dinge, die man gern würd teilen,
    werden dich allein ereilen.

    Müll herunter, Papier und Flaschen,
    Großeinkauf, man schleppt die Taschen.
    Wurst und Käse, Fleisch und Fisch,
    was man vergisst, das hat man nicht.

    Auch Termine,
    lästig oder gut,
    kommen so
    in einen Hut.

    Stehst du mal draußen ohne Schlüssel
    kommt nach Haus kein andrer Dussel.
    Hilft dann nur ein Schlüsselmann
    den man noch bezahlen kann.

    Niemand nimmt dir mal was ab,
    das Leben hält dich voll in Trab.
    Kann kein Klingeln einen wecken,
    kommt erst viel zu spät der Schrecken.

    Keiner passt auf einen auf,
    und bei allem zahlt man drauf.
    Keine halbe Grundgebühr,
    „voller Preis allein“ ist Kür.

    Abends kommt man spät ins Bett,
    denn nichts warmes einen lockt.
    Die kalte Decke ist nicht nett,
    gut, dass dort ein Teddy hockt.

    Und man wird auch wunderlich,
    spricht mit toten Gegenständen.
    Manchmal diskutiere ich
    mit den Schatten an den Wänden.

    Fühlt man sich mal ganz vergessen
    hilft auch immer lecker essen.
    Das verübelt dann die Waage,
    das ist auch so eine Plage.

    Technik muss gebändigt werden,
    Sicherungen fliegen raus,
    Waschmaschinendrohgebärden,
    manchmal ist es schon ein Graus.

    Ein guter Freund: das Telefon.
    Und diesen Vorteil gibt es schon:
    vorm Computer vergeht viel Zeit
    doch deshalb gibt es keinen Streit.

    Genau wie mit der Fernbedienung:
    Herr der Programme, das bin ich.
    Zapp von Sissi zu Auto Tuning
    und amüsier mich meisterlich.

    Musikgeschmack nicht diskutiert,
    meine Laune es diktiert.
    Wird aufgelegt, was grad gefällt,
    niemand mir den Spass vergällt.

    Bad und Wanne sind mein Bereich.
    Will ich nachher rein oder gleich?
    Kann ich machen wie ich mag,
    hab ja Zeit den ganzen Tag.

    Essen was und essen wann?
    Heut mal nix und morgen dann?
    Mittagsschläfchen ja oder nein?
    Niemand redet mir da rein.

    Dieses Bild an diese Wand?
    Gefällt nur mir, na allerhand!
    Genau deshalb kommt es dorthin.
    Und schon ist auch der Nagel drin!

    Welches Auto wird gekauft?
    Der Mann schon ganz verzweifelt schnauft.
    Bei mir nicht, ich bin dafür:
    mein Favorit steht vor der Tür.

    Ans Leben hätt ich nun die Bitte:
    zeig von dem ganzen mir die Mitte.
    Wie Frau in Frieden leben kann
    mit dem geliebten Monster Mann.

    Miki

    Paar

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