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  1. Stier”kampf”

    Mai 21, 2010
    By Miki in bebildertes, gefundenes, informatives, nachdenkliches

    Ha, ha! Kampf! :whaaa: :grrr: :ko:

    Nur dass bei einem “Kampf” beide Gegner eine Chance haben sollten! :what:

    Ich hab hier schon einmal darüber geschrieben. Da ging’s dem Torero an die Eier! :D

    Und heute hab ich wieder etwas gefunden, was mehr nach meinem Geschmack ist… gemessen an dem Leid, was unzählig vielen Stieren zugefügt wird nur eine kleine Rache, aber immerhin…..

    Julio Aparicio wurde anschließend ins Krankenhaus gebracht, wo eine Notoperation vorgenommen wurde. Ich persönlich hoffe, er sucht sich anschließend eine vernünftige Arbeit und lässt gefälligst unschuldige (S)Tiere in Ruhe! Saublöde, völlig überholte Tradition! Tierquälerei! Männerprotzerei! Unfairer Schwachsinn!!

    Und eure Meinung?

    (hier gehts zum Beitrag im Spiegel online dazu)

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  2. By Miki in bebildertes, informatives, nachdenkliches, witziges

    Ich mag keine Stierkämpfe.

    Was ist das auch für ein Kampf?

    Abgesteckt nach den Bedingungen des Menschen, keine Chance für den Stier.

    Ende vorprogrammiert.

    Hier nur in Stichpunkten die Vorgehensweise beim „Stierkampf“.

    Wer es ausführlich braucht, findet alles hier:  Stierkampf

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    „…..Im ersten Drittel geht es darum, die Tapferkeit und Angriffslust des Stier zu zeigen, der mehrmals angreifen soll, obwohl er dabei bestraft wird. Die verwundete Nacken- und Schultermuskulatur zwingt den Stier zum Absenken des Kopfes, was die spätere Tötung durch den Matador mit dem Degen erst ermöglicht….“

    „Im zweiten Teil treten die so genannten Banderilleros auf, deren Aufgabe es ist, dem Stier drei Paare langer, mit bunten Bändern versehene Spieße so in den Rücken zu stechen, dass sie hängen bleiben….
    Ziel ist es, den Muskelstrang zwischen den Schulterblättern des Stieres zu treffen, zu schwächen und zu markieren, ohne jedoch den Zugang für den finalen tödlichen Stoß des Matadors zu versperren.“

    „Im dritten und wichtigsten Teil des Stierkampfes sind nur noch der Matador, ausgerüstet mit einem kleineren dunkelroten Tuch und einem Degen, und der Stier in der Arena.
    Der Stier ist zu diesem Zeitpunkt schon schwer verletzt. Sollte der Matador in gefährliche Situationen geraten, eilen seine Helfer herbei, die den verwundeten Stier ablenken. Um Verletzungen des Matadors zu verhindern, werden häufig die Hörner des Stieres abgeschliffen.
    Zuletzt sticht der Matador dem Stier mit seinem Degen tief in den Nacken, in den Spalt zwischen den Schulterblättern.
    Da dieser Stich den Stier nicht sofort tötet, wird er von den anderen helfenden Stierkämpfern zu einigen Hin- und Her- Bewegungen des Kopfes und kurzem Lauf gereizt, bis er vollkommen erschöpft niedersinkt. Dann wird er durch einen Helfer gezielt, mittels eines Dolchstoßes ins Genick, getötet….“

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    Ein Tier, eingeengt, bedrängt, verletzt…sucht einen Ausweg, will leben…. wird vorgeführt, umzingelt, geschwächt, getäuscht und abgeschlachtet.
    Für die Menschen eine Show. Aber Menschen sind so.

    Für den Torrero geht es um Stolz, Ehre, Sieg oder Schande.
    Hier eine aktuelle Story, die mich zu diesem Artikel veranlasst hat.
    Man beachte die Bilder!!

    Ich danke diesem Stier!

    Der Torero kann nicht immer gewinnen…

    Er gehört zu den berühmtesten Toreros Spaniens: Manuel Jesus (35), genannt „El Cid“. Doch auch er kann nicht immer gewinnen…

    Beim dritten Stierkampf des San Fermin Festivals in Pamplona (Spanien) musste er diese bittere Erfahrung machen. Sein Gegner in der Arena war der Kampfstier „El Ventorrilo“.

    Stier0Stier1
    Vor Tausenden Zuschauern auf den Rängen berechnet der erfahrene Matador einen Angriff des Bullen falsch. Er kommt aus dem Gleichgewicht. Beim Stürzen erwischt „El Ventorrilo“ den Torero mit einem seiner Hörner an der knallengen Hose, schlitzt sie auf.

    Stier3Stier5

    Als „El Cid“ am Boden liegt, setzt die 600-Kilo-Kampfmaschine noch einmal nach, stochert mit einem seiner Hörner zwischen den Beinen seines Gegners nach.

    Die Picadores (Reiter mit Lanzen) trennen den rasenden Stier von dem Torero. „El Cid“ wankte mit bloßer Mannespracht unverletzt, aber sichtlich in seinem Stolz gekränkt, aus der Arena…

    Stier6Stier7


    …ob ihn wohl der Gedanke an das, was hätte passieren können, dann doch noch umsinken lässt…?


    Stier8

    Quelle http://www.berlinonline.de

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