Schlagwort: umzug

Nicht Umzug- nur Reinzug

Vor (genau) einem Jahr sind wir hier ins Haus eingezogen. Natürlich sind wir froh darüber, aber noch mehr darüber, es hinter uns zu haben. Es war sooo viel Arbeit… und es ist nicht so, dass wir fertig haben…aber wir haben Zeit….

Heute sind nur- wie jedes Jahr das Procedere- die Birkenfeigen und Geldbäume wieder ins Wohnzimmer eingezogen, nachdem sie im Frühling ausgesetzt wurden. Was bei den Birkenfeigen auch noch schief gegangen war…zu sonnig. Aber sie haben einen anderen Platz bekommen, leider weiter weg vom Haus, aber anders ging es dann nicht. Vom Sonnenbrand haben sie sich gut erholt.

So standen sie heute vormittag noch da:

Das Festbinden ist nötig, ich mißtraue da dem gelegentlichen Sturm und auf dem Balkon sind sie mir auch schon umgekippt…

Bei der linken hab ich heute ernst gemacht: mindestens um 40cm hab ich sie gekürzt, unsere Raumhöhe ist seit dem Altbau geschrumpft. Sie darf voller werden, Höhe ist nicht mehr gefragt. Wenn der Winter rum ist, eckt sie oben wieder an, wetten?

Das hier ist übrigens der Ableger von Baumi, dem Affenbrotbaum, der am 1.1.18 einen tragischen Abgang gemacht hat :sorry: . Erst wollte ich keinen Ableger machen, -der ganze Baum lag schon mindestens eine kalte Winternacht draußen- da hab ich es mir anders überlegt. Also das ist ein Überlebenskünstler!

Und das ist Baumi 2, der Ableger vom Baum von Felix, der mich über den ersten Schmerz getröstet hat:

Hat sich auch super gemacht, er ist etwas „hochbeiniger“.

Hier nun die gekürzte Birkenfeige zwischen einigen grünen Kumpels. Die letzte Saison hatte sie noch den Topf daneben. Der sieht jetzt richtig klein aus. Wo soll das noch hinführen?

Hier der etwas schlankere Kumpel:

Keine Bange, steht auch gut, hat nur etwas eher die Sonne.

Die verrückten Kakteen dürfen noch ein bissel draußen bleiben, soll ja noch mal richtig warm werden. Aber mit den großen Kumpels wollte ich nicht warten, das muss man auch zu zweit machen…und wer weiß, wo ich nächste Woche wieder bin… vielleicht wieder in Nürnberg, vielleicht auch bei Kollegen in anderem Gebiet…schaun wa mal…

Bei uns ging es sonst eher beschaulich zu…

Will wer gucken?

Wenn man umzieht, lässt man ja nicht nur eine ehemalige Behausung, sondern auch viele große und kleine Dinge zurück. Das ist wohl auch ganz gesund, so ein Groß-Reinemachen.

Wir haben auch nicht nur eine zu eng gewordene Wohnung verlassen, sondern auch eine sich immer mehr zuspitzende Parkplatznot hinter uns gelassen. Das war dann am Ende tatsächlich entscheidend, um das Unvermeidliche anzugehen. Aber auch mit den Nachbarn wurde es immer ungemütlicher. Ich war schon ziemlich alt-eingesessen mit 12 Jahren dort. Aber ein vor ca. 5 Jahren zugezogenes Pärchen hat die Atmosphäre zunehmend vergiftet. Der Garten wurde annektiert, Verhalten unmöglich, zum Beispiel wurde meiner bepackten Mutti die (von mir geöffnete) Haustür vor der Nase zu gemacht. Und das Haus wird mit stinkenden Botten und sterbenden Pflanzen zugemüllt. Und der Müll steht tatsächlich oft stundenlang im Hausflur und wartet auf Abtransport. Das spielte sich „über mir“ ab, aber Felix muss da immer durch. Das ist auch der Wermutstropfen, zum langen Arbeitsweg für Pirat kommt als Nachteil dazu, dass es zu Felix – bzw. zu uns- nun 30 Auto-Minuten sind. Aber dafür hab ich mehrere gute Gast-Schlaf-Möglichkeiten, da kann Weihnachten kommen! (mehr …)

Umzugs- Parkplatz- Blockade- Ärger

Ich wohne nicht in der Innenstadt von Berlin.
Und trotzdem ist es nicht so ganz einfach immer einen vernünftigen Parkplatz zu finden.
Für mich geht es immer noch, weil ich nicht zu den klassischen Zeiten zu Hause eintrudel oder wenigstens alsbald umparken kann, wenn was frei wird. Außerdem wurde bei uns letztes Jahr ein kleines Rondell (Minikreisverkehr) zum Parken freigegeben – oh Wunder – das sind auch noch mal 12 Plätze. Vorausgesetzt natürlich, so ein beschmidtmützter Opel-Fahrer lässt nicht genau vor und hinter seinem „Auto“ einen halben Platz frei…aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema…
Nun standen seit ein paar Tagen ein paar Umzugs-Parkverbotsschilder rum. Utopisch! Beide Straßenseiten und dann auch noch von 12 bis 20 Uhr. Das wären auf jeder Seite also 6 Parkplätze. Natürlich GENAU vor „meinem“ Haus, wo keiner ausziehen möchte derzeit und auch nichts frei ist. Mit wieviel Trucks und wohin bitte?
Gestern natürlich keinen Platz außerhalb der Todeszone bekommen. Naja.
Aber heute früh: ich gucke raus, genau hinter meinem Auto ein Platz! Ich raus, ohne Rücksicht auf Verluste! Verluste? Naja, wenn mich jemand in dem Aufzug gesehen hätte, der hätte gedacht „wo hat die Fremde einen Schlüssel für’s Haus her?“
Über’n Schlafanzug eine Sporthose gewurstelt, oben ein Fleece-Hemd drüber, Haare in Nachtzustand belassen…raus! So was mache ich sonst nicht, aber heute war’s mir der gemütliche Vormittag im Schlumpfoutfit ohne weiteren Umparkstress wert.
Und wieder Glück gehabt, mich hat niemand gesehen (hoff).

Nun hat mich aber interessiert, was da für ein Mega-Einzug stattfinden sollte.
Die eintreffenden LKW’s waren auch nicht zu überhören, so hab ich nichts verpasst. Es ging natürlich ums Nachbarhaus und das Parkverbot war völlig blöd positioniert. Dann waren es nur zwei mittelgroße Laster, also hätte eine Seite gereicht. Aber es ist mir schon einmal aufgefallen; wenn Firma „Zapf“ kommt, wird die Strasse gesperrt! Hat das eigentlich Rechtsgültigkeit, wenn die die Schilder so besch…eiden hinstellen? Anschließend nehmen sie die Schilder ja gleich wieder mit. Dann waren sie mit ihrem Mini-Umzug nach zwei Stunden durch. Und dafür stehen jetzt noch etliche Autos meiner Nachbarn irgendwo in der Pampa.