Vorhang auf! Gute Unterhaltung bei Miki!

Berlin ist traurig – Knut ist tot

 

Heute ist der berühmte Berliner Eisbär Knut gestorben. Die Todesursache ist noch nicht geklärt, er ist heute einfach zusammengebrochen und trieb tot im Wasser des Geheges.

Der Hype (und Streit) um den überwiegend von Bärenvater Thomas Dörflein aufgezogenen Bär war (mir) zwar lästig, aber Knut selbst war schon ein toller Kerl, der jedes Herz erobert hat. Er gehörte schon fest zu Berlin, lockte viele Besucher in den Zoo.

Auch als sein Ziehvater so plötzlich starb, war der Schock groß.
Thomas 44 Jahre, Knut 4 Jahre.
Gute Reise, Knut, und grüß deinen Menschen-Papa! Ich wünsche dir, dass du im nächsten Leben nicht eingesperrt bist und die Menschen bis dahin deinen natürlichen Lebensraum nicht (noch mehr) zerstört haben….

Bildquelle

    • Sven sagt:

      Es ist schon traurig, aber ich erwarte jetzt nen Ansturm von den Leuten, die damals gesagt haben das man einen Bär nicht mit der Flasche großziehen soll. Die werden sich jetzt bestätigt sehen, obwohl das wohl sehe wenig damit zu tun hat. Mal abwarten woran er am Ende gestorben ist, vielleicht war es ja Einsamkeit.

    • Miki sagt:

      @Sven
      Mal sehen, was bei der Obduktion raus kommt. Ich tippe auf Herzinfarkt oder so eine Zivilisationskrankheit, denn wirklich artgerecht können solche Raubtiere ja gar nicht gehalten werden. Wie bei den Menschen: zu viel und gutes Essen, zu wenig Bewegung….

    • Erdbeere sagt:

      Mensch, das tut mir echt Leid, war zwar nicht unbedingt dem Hype verfallen, dennoch fand ich ihn bis zum Schluss sehr süß!

      Lieben er-hat-ja-auch-einiges-mitgemacht-siehe-mein-FB-Kommentar-Gruß
      Erdbeere

    • Miki sagt:

      @Erdbeere
      Ich war dem Hype auch nicht verfallen, war nicht mal im Zoo gewesen… finde seinen frühen Tod aber trotzdem traurig. Irgendwie. :depresive:
      Hoffentlich ist er nicht an was gestorben, was ein blöder Besucher ins Gehege geworfen hat :whaaa:

    • LiTtLe FuZzY sagt:

      Jetzt ist Knut da, wo er hin gehört…. bei Thomas… :teddy: Jetzt sind beide Seelen nicht mehr alleine und Thomas wird sich freuen, Dich wieder zusehen…. :kiss: Machs gut, kleiner/großer Eisbär! :sad: Ich wünsch Dir alles Glück der Welt auf Deiner Reise in die Unendlichkeit! :cry:

    • Peter sagt:

      Ein überraschende und traurige Nachricht die Gestern kam. Ich bin damals extra über 400 Kilometer angereist um Knut zu sehen. Mach’s gut kleine Freund

    • Sternchen sagt:

      @Sven
      Der Fehler war nicht, dass Knut mit der Flasche aufgezogen wurde.
      Aber er hat mit Thomas Dörflein seine Bezugsperson verloren, musste mehrmals das Gehege wechseln, nachdem er sich an Gianna gewöhnt hatte, wurde die wieder zurück geschickt und der Gipfel war Knut zu den 3 Eisbärdamen ins Gehege zu stecken. Er fühlte sich nicht wohl, das war offensichtlich, oft kauerte er irgendwo. 2 Stunden am Tag sperrte man die anderen weg, aber den Rest der Zeit hatte er Dauerstress.
      Schande über den Zoo Berlin, die gerne Geld mit Knut verdienten, aber ihrer Fürsorgepflicht für das Tier nicht nachgekommen sind!

    • GZi sagt:

      Schade um das schöne Tier, das vielzu früh verstarb. Ich war zwar auch kein Knut-Fan und bin doch betrübt, dass es ein so jähes Ende nahm. Mal schauen, was die Ursache ist und welche Konsequenzen daraus gezogen werden. Ohne es wirklich beobachtet zu haben stimme ich aus dem Bauch heraus Sternchen zu und glaube auch weniger, dass es an der Flaschenaufzucht gelegen hat. Natürlich ist das ebenso nicht artgerecht wie auch die Zoobedingungen an sich nicht wirklich. Gleichwohl denke ich schon, dass es auch viele Zoos gibt, die sich auch ehrlich bemühen etwas für Tierschutz und Artenerhaltung zu tun…

    • Gucky sagt:

      Ich glaube auch, daß Sternchens Argumente in etwa zutreffen.
      Er ist an „gebrochenen Herz“ gestorben… wenn er nicht irgendwas Giftiges gefressen hat…
      Die Hype damals (Knut hatte sogar einen eigenen Blog mit vielen Besuchern und noch mehr Kommentaren) habe ich ich auch verfolgt.

    • Miki sagt:

      @Little Fuzzy
      So versuche ich auch zu denken… außerdem hat nun das Schicksal… mit 4 jahren Verspätung, doch seinen Willen bekommen… es hat einfach kein langes, glückliches Eisbärenleben werden sollen…wie auch? In Gefangenschaft….

      @Peter
      Ich als Berlinerin war nicht mal dort… auf eingesperrte Tiere gaffen ist nicht so mein Ding…

      @Sternchen
      Willkommen bei mir!
      Ja, er war ganz sicher kein glücklicher Bär. :depresive:

      @Gesa
      Ich finde Zoo’s sind Ausdruck des schlechten Gewissens der Menschen. Mit Ausnahme der Institutionen, die wieder auswildern.

      @Gucky
      Ja, ich glaube auch, er war ein zutiefst verwirrtes, verunsichertes Tier. Erst dem Mensch so nah und dann auf einmal nicht mehr. Wie soll ein so geprägtes Tier auf „normal“ umschalten? Woher soll er wissen, was „normal“ ist und was von ihm erwartet wird?? Nun hat er seinen Frieden.
      Das Blog kenne/kannte ich nicht.

    • AndiBerlin sagt:

      Was ich bedenklich finde, da trauern jetzt alle um einen Eisbären. Aber das diese Art höchst bedroht ist und auszusterben droht wenn wir Menschen so weitermachen mit der Umweltverschmutzung und dem Ausstoß von CO², das juckt dann keinen.
      Irgendwie scheinheilig, oder?

    • Sternchen sagt:

      @Andi Berlin
      Es ist traurig, wie der Zoo Berlin mit Knut umgegangen ist. Im Online-Gedenkbuch äußern sehr viele Besucher, dass sie gesehen haben wie sehr Knut in dieser Haltung gelitten hat. Im Namen Knuts ruft der Zoo auf der Gedenkseite für Spenden für freilebende Eisbären auf. Allerdings ist das für mich scheinheilig, wenn man Knut nicht in ein besseres Zuhause entlassen wollte aus Profitsucht, nicht fähig war das Tier selbst artgerecht zu halten und nun seinen Tod auch schon wieder benutzt…
      Dass auch freilebende Eisbären durch Menschen bedroht werden ist schlimm und untragbar, aber die Trauer um Knut macht die Sorge um freilebende Eisbären nicht scheinheilig!
      Außerdem erlauben Russland und die USA jährlich den Abschuss von Eisbären, obwohl diese bedroht sind. Das ist total daneben!

    • Miki sagt:

      @AndiBerlin
      Ich hab auch extra „traurig“ geschrieben und nicht „Trauer“. Angesichts der verheerenden Nachrichten aus aller Welt… finde ich das überzogen. Klar war er ein niedlicher Kerl, traurig kann man da schon sein. Aber nicht nur und unbedingt darüber, dass er gestorben ist, sondern darüber, dass er kein schönes Leben hatte. Und ja, über die Tatsache, dass die Lebensräume der Eisbären vernichtet werden, darüber kann man trauern. Und mal endlich was dagegen tun. Aber da muss wohl erst ne Riesenwelle bis in ein Industrieland kommen, ehe die Menschen aufwachen…

    • Lichtschwert sagt:

      Thomas Dörflein ist jetzt auch schon zweieinhalb Jahre tot?! Das kommt mir gar nicht so lange vor.

    • Miki sagt:

      @Lichtschwert
      Ja, da war ich auch erstaunt. Und damals war ich schlimm traurig, zum einen für Knut aber auch, weil Thomas Dörflein gerade davor gegen Blasenkrebs kämpfen musste… und das ist sicher auch nicht so einfach gewesen… :disapointed:

    • Ich tippe mal, da waren Drogen oder Alkohol im Spiel. Vielleicht sogar Selbstmord. Man kennt das doch von Kinderstars. Irgendwann sind sie nicht mehr so süß und dann haben sie es schwer, damit umzugehen. :twisted:
      Nein im Ernst. Schade, dass er tot ist. Aber vielleicht ist er jetzt im Eisbärenhimmel wo es hoffentlich statt Wolken Eisschollen gint.
      Gruß
      Fulano

    • Miki sagt:

      @Fulano
      Dort, wo er jetzt ist, ist er nicht eingesperrt. Das ist doch schon mal was. :eyes:
      Schlimm nur, dass er wahrscheinlich – krampfend oder gelähmt- ertrunken ist. Kein schöner Gedanke. Soll ja morgen mehr Infos geben.

      @Peter
      Herzlich willkommen nachreich :smile:

    • nila sagt:

      Irgendwie schon schade um Ihn. er war ja wirklich ein prächtiger Bär. Zumindest was man so in den Medien sehen konnte. :cry:

    • Sternchen sagt:

      @Miki
      Danke für das „Willkommen“. Bin gestern durch Zufall auf diese Seite geraten und habe mich auch schon ein wenig umgesehen.
      Den Ärger mit DHL konnte ich sehr nachvollziehen. Bei uns legen sie das Paket immer vor die Haustüre (Straßenseite), obwohl sie keine Genehmigung von uns dafür haben. Mehrfache Reklamation zwecklos. :grrr:
      Einen schönen Tag.


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