Vorfreude

….und kleiner Reim- Rückfall…

Ick freu mir!

Kaum zu glauben, Mikis Ziel,
ist tatsächlich morgen Kiel.
Jahrelang durchs Blog verbunden,
Kommentare füllen Stunden.
Endlich wird es nun geschehn:
Gesa und Miki werden sich sehn.

Damals waren wir noch jünger,
aber 12 Jahre machen nicht dümmer.
Nie gesehen und doch verbunden,
freu ich mich auf schöne Stunden.

Manch Postkarte hat’s vorgemacht,
und nun auch live- wer hätt’s gedacht.
Ich bin ja so gespannt,
morgen kommt Gustav angerannt.
(Zur Erklärung, das ist das Ding,
mit Rädern dran, da sitzt Miki drin).

23.07.2021

Wenn ich in ein paar Jahren hier mal gucke, was war denn im Juli 2021 los, sehe ich das:

  • Deutschland ist partiell abgesoffen, “ Jahrhundertflut“ genannt, dabei ist dieses erst 21 Jahre jung.
  • Die 4. Welle nimmt Anlauf ( Corona, falls ich es vergessen hab, wer weiß, was noch so kommt). Alle sehen es und trotzdem gilt für viele ( auch mit Kindern!): Urlaub auswärts muss sein! Wir freuen uns auf eure Mitbringsel… und hören uns im Herbst das Gejammer an…
  • Die Olympiade „2020“ beginnt… und keiner will sie. 100 Corona Fälle gibt es schon.

Das kann ja was werden. :shock:

 

Mikilog

Buchstabenmüde, kommunikationsmüde, diskussionsmüde, spambeseitigungsmüde….

Ich stelle um auf Mikilog = Monolog, oder Logbuch für Tagebuch. Kein Dialog, keine Kommentare möglich, aber die Zeiten sind ja eh vorbei. Muss man ja irgendwann auch mal einsehen.

Werde auch die entstehende Lücke füllen, weiß aber noch nicht, ob ich noch so schreibe wie in all den Jahren,  von Zuschauern ausgehend habe ich diese ja mehr oder weniger angesprochen. Vielleicht auch nur noch Bilder mit Datum, ich weiß noch nicht. Soll ja meine Gedächtnisstütze sein.

Warum?

Ich denke, mein Leben, meine Dienstreisen, Weihnachtsbäume, Hobbys… sind nicht so interessant für andere und die ( derzeit) „üblichen“ Themen hab ich satt, ich habe meine Meinung auch ohne Zuhörer. Gibt so viele dumme Lautsprecher, die Unfug ins Web spülen, dazwischen will ich nicht (mehr) rumgurken.
Es scheint zu gelten, wer am lautesten blökt, hat recht.
Irgendwie ziehe ich mich nicht nur mich mitteilend zurück, sondern ich konsumiere auch wenig(er).

Das war mal alles schön, sogar Facebook und Twitter, aber inzwischen ödet mich sogar Instagram schon an. Werbung und gesponserte Lautsprecher dazwischen… nervt.

Muss ja nicht das letzte Wort sein, Dinge ändern sich, es braucht nur oft Zeit.

Für erstmal sage ich ein letztes Mal hier “ passt auf euch auf“ und danke an alle, die sich hier immer mal sehen ließen.

Ciao

Miki

 

So geschehen…

Als ich neulich in Erfurt übernachten wollte, hatte ich ja ein Zimmer im Hotel Carat gebucht. Recht knapp vor der Reise wurde die bestätigte Buchung storniert.. „für zwei Übernachtungen lohnt sich das nicht, da schließen wir lieber…“ (dabei sollte das ihre 2. Chance sein, sie hatten es bei mir schon mal verkackt).
So hab ich im Best Western Hotel Apfelstädt geschlafen. Und diesmal wieder, das Carat ist von der Liste gestrichen. Das haben sie nun davon, ich hoffe, diese Quittung bekommen sie von allen…

Mir bleibt dadurch natürlich nichts neues weiter zu berichten. Das Zimmer war genauso (gut), allerdings musste ich vor Anreise bezahlen. Naja, die Hotels haben es alle nicht leicht, das soll die eventuelle Stornierung wohl erschweren, bei mir würde das keinen Unterschied machen. Diesmal konnte ich den Parkplatz (und Gustav*) sehen.
*Doch was neues! Mein Auto hieß ja „Augustin“, weil ich ihn im August konfiguriert habe und, was die Firma betrifft, ziemlich üble Laune hatte (beinahe wäre ich weg gewesen!). So nach dem Motto „Ach du lieber Augustin, alles ist hin…“. Das wurde mir jetzt zu lang, also hab ich ihn August genannt (mit Betonung auf „au“). Aber das gefiel mir nicht, jetzt nehme ich das „Gust“ und er ist Gustav. Mal sehen, ob sich das durchsetzt. Der Rüpel hat mir jetzt echt den 2. Punkt eingebrockt, einen habe ich noch „von“ CLAra und einer ist noch „von“ Blacky übrig. Heilige Sch… ich fahre wirklich wie Schmidtchen Schleicher inzwischen.

So, Mini- Bericht:
Zimmer:

Reisebegleiter:

Trampolin passt:

Gustav im Blick:

Das hier war mir beim 1. Besuch gar nicht aufgefallen:

Am nächsten Tag eine Runde durch Erfurt, war auch in der hübschen Innenstadt unterwegs, aber das Wetter war trüb, ich gehetzt, also gibt es keine Fotos. Versuchungen am Wegesrand zum Geldausgeben gab es nicht, ist ja fast alles zu, Thüringen hat es ja auch sehr erwischt. Aber Parken ist teuer…nun ja, die Stadt braucht Geld… und mit Geschwindigkeitskontrollen soll ja an mir niemand mehr was verdienen! Bitte! (Wie passend, dass jetzt die Preise erhöht wurden) :shock:

Passt auf euch auf!

Oster- Nachlese

Nur für’s Gedächtnis:

So kann ich nächstes Jahr gucken, was dieses Jahr so war. Beim Essen fehlt ein Bild vom (lecker!!) Grillgut, vom Spaziergang gibt’s auch keine Fotos… beim 2. Kaffeetrinken gab’s noch Käsekuchen. Beim Darten rutschten Schokotrüffel und Sekt (mit Beerenobst).
Der Ostermontag war ein Schlaftag … bei dem Wetter konnte man auch nichts sinnvolleres machen. Naja, (fr)essen ging noch und dafür mussten wir tüchtig aufs Trampolin. Hat auch nicht so viel genützt, meine Bilanz waren 2 Kilo plus. Aber kommt ja wieder weg.
Nicht schlimm.

Kenne ich – kennt ihr…

…aber ihr wißt ja, ich MUSS berichten, sonst sind meine Reisebegleiter sauer.

Genau darum hocken sie heute auch mal im Artikelbild ;)
Ansonsten: Hotel Amer Chemnitz, vorher war ich in Schneeberg.
Zimmer (wie immer):

Trampolin passt:

Da fällt mir was ein: bin rückzu im Fahrstuhl einer Frau begegnet, die eine Yogamatte an ihrem Koffer hatte (so als Rolle halt). Ich hatte erst gar nicht hingeguckt, aber sie fragte mich, ob die Tasche ein Trampolin wäre. Haben also andere (Frauen) auch das Problem, dass diese Hotelübernachtungen im schlechtesten Fall figur-schädlich sind.

Dann auch alles wie immer:


(So viel zum Thema „figur- schädlich!) :oops:
Und in Zeiten mit Gastronomie war das viel schlimmer, der eine oder andere könnte es hier gesehen haben… Eis, Torte, Pommes & co., Schnitzel, Bratkartoffeln… ehrlich: ein bissel freue ich mich auch drauf, wenn das wieder (in den Hotels) geht.

Diesmal gab es abends noch einen kleinen Snack (davon allerdings zwei, weil die Packungen nun mal sind, wie sie sind):

Pudding aus der  Kaffeetasse, aber hier gibt es welche im (Business-) Zimmer, also konnte ich meine Becher zweckentfremden.

Gehüpft, TV geguckt, geschlafen…
Morgenstimmung:

Keine Frühstücksbilder, weil: gab keins.
Das Lunchpaket hatte wieder Zeug für einen Bautrupp drin, hab ich dann bei Abreise mitgenommen.

Aus Chemnitz gibt es noch ein Foto, habt ihr schon mal eine Kirche mit angebautem Fahrstuhl gesehen? Ich nicht! Ist übrigens die Friedenskirche.

Wie man sieht war tolles Wetter, war bis mittags in Chemnitz unterwegs und dann ab nach Hause!

Arbeits- Anekdote

Ich bin unterwegs, komme zu einer (Augenarzt-)Praxis, bin noch nicht ganz drin, liegt ein alter Mann (gibt es da einen netteren Begriff? Ü80+ ist ja nun mal alt…und „alt“ ist ja eigentlich (…) kein Schimpfwort…)  in stabiler Seitenlage auf dem Fußboden, die Frau dazu hockt daneben, medizinisches Personal (aus der Praxis) kümmert sich.

Sie hieven ihn (wieder ansprechbar, aber nicht ganz klar) mühevoll in einen fahrbaren Patientenstuhl.

Dann fragen sie die Frau, ob sie denn noch dran kommen möchte (beim Augenarzt). Sagt sie.“ Isch net, aber ma Mann, wos muss, des muss!“ (Bin nicht in Berlin, auch nicht in der Nähe davon :ko: )

Es hat ewig gedauert, bis sie verstanden hat, dass ihr Mann ein Fall für den Notarzt ist. Sie hätte gern noch den Augenarzt abgearbeitet, war dann – nach Überzeugungsarbeit- aber damit einverstanden, dass ein Notarzt alarmiert wird. Hab mir so vorgestellt, dass sie nun vielleicht dachte, sie kann im Rettungswagen mitfahren (geht wegen Corona aber nicht). Und dann hab ich mir vorgestellt, dass sie vielleicht mit dem Auto gekommen sind, er am Steuer! Solche grusligen …. Gefährte behindern ja tagtäglich den Straßenverkehr. :whaaa:

Diese alte Frau ist jetzt für mich stellvertretend ein „gutes“ Beispiel dafür, wie sie (die betagten Patienten beim Augenarzt) ihre Umwelt wahrnehmen und mit Tunnelblick einfach ihren Termin abarbeiten wollen.

Da „verstehe“ ich ja fast, dass sie mich immer alle am liebsten töten wollen, wenn ich mich nicht 30 Minuten in die Schlange stelle (ihr glaubt nicht, wie voll die Praxen sind), sondern nach vorne gehe, weil der Doc. einen Termin mit mir hat und ich ihn vielleicht in ein neues Gerät einweisen soll, welches er gleich für die Behandlung genau dieser… ach ihr wisst schon. Wer den halbtoten Ollen noch zum Augenarzt reinschieben will, der versteht das dann auch nicht…

Ich hoffe immer nur, dass ich mal nicht so werde. Und kleiner Trost: es werden auch nicht alle so.

Und hoffentlich ist das heute für das Pärchen glimpflich ausgegangen….

Ich kann’s nicht leiden…

… und werde es immer blöd finden…

Die Zeitumstellung. Heute Nacht wird uns also wieder eine Stunde geklaut.

Hat keinen Nutzen, wissen alle, wird aber trotzdem gemacht.

Aber immerhin: fast alle Geräte kriegen das alleine hin. Bei Backofen und Mikrowelle weiß ich es immer nicht, vergesse es auch immer wieder (ich glaub, genau deshalb hat die Mikrowelle sowieso die ganze Zeit eine Fantasie- Zeit), aber alle smarten Dinge hier im Haus und die Medien- Endgeräte und (Funk-) Uhren sowieso. Vor ein paar Jahren artete das dann den Sonntag direkt in Arbeit aus.

Wobei auch idiotisch ist und bleibt, dass sich die Insulinpumpe nicht umstellt (diese Technik hinkt durch das Zulassungstheater den technischen Möglichkeiten immer hinterher). Und der mein Körper braucht dann auch wieder ein paar Tage bis alles läuft, denn die Dosierung wird ja dadurch auch einfach um eine Stunde verstellt (Bekloppt!).

Irgendwie war doch mal die Rede davon, dass der Quatsch wieder abgeschafft wird? Oder irre ich mich?

Naja, der Kater ist nicht umstellbar, der wird genauso raus gehen wie immer frühmorgens, was kümmert den die „falsche“ Zeitanzeige. Richtig so!

Bleibt tapfer und gesund! :teddy:

Erfurt oder Apfelstädt? Beides.

Naja, nicht ganz. Das Hotel, welches ich als „Erfurt- Apfelstädt“ gebucht hatte, war dann im Nest Apfelstädt (laut Wiki 1385 Einwohner/ Stand Dez.2009). Aber egal, war mir nur wirklich aufgefallen, weil ich am nächsten Morgen eine halbe Stunde bis „rein“ nach Erfurt gebraucht habe. War aber auch nicht schlimm, Termin war nicht sehr früh.

Aber ich habe vorgegriffen; meine Dienstreise begann in Gera und endete am ersten Tag in „Erfurt“. Am 2. Tag ging es in Erfurt weiter, habe auch einen Auftrag eingesackt, also alles fein. Über die Woche hat Augustin ca. 1700 km gefressen…und mir den 3. Punkt (seit ich ihn habe!) beschert…hört mir auf! Ich muss nun endgültig auf den Weihnachtsmann- Modus umstellen. Schade.

Das besagte Bestwestern- Hotel Apfelstädt hat mich dann so empfangen:

Das Zimmer war ganz nett:

Als erstes hüpfen die Reisebegleiter aufs Bett:

Hatte allerdings Bedenken wegen dem Bellicon:

Aber es passte dann ganz gut:

Muss immer 2x gehen, das Ding ist ganz schön groß.
Als alles oben war, erstmal Kekse und Kaffe:

Und Pause:

Die Wetter- App hat mich ein bissel veräppelt (oder verAPPelt?), sagte was von Regen, dabei blieb es eigentlich schön:


Hatte mich nun aber schon auf hüpfen ohne spazieren eingestellt. Hat beides Vor- und Nachteile. Hüpfen ist vorteilhaft; keine große Anzieherei, Nachteil natürlich, keine frische Luft, kein Input, keine Fotos. Nun ja, man kann nicht alles haben, musste der Fensterblick reichen.

Mit Futter hatte ich mich selbst versorgt, obwohl es wohl eine abgespeckte Form von Gastronomie gab. Da man das vorher nie weiß, hab ich alles mit, zusätzlich zu Kaffee & Maschine, sicher ist sicher.
Hab dann noch ein bissel gearbeitet:

Dann noch ein bissel gehüpft, Duschorgie und ab ins Bett.
Gut geschlafen, Zimmer- Kaffee, wachgehüpft, Frühstück:

(Nicht „gut“ gelöst: vorgefertigte Teller mit Belag, wegen einer Scheibe Käse war nun der Rest ein Fall für den Müll …denke ich jedenfalls…) Nur Filterkaffee aus der Thermos, aber wenn ich mich stark gemacht hätte, hätte es auch ne Latte gegeben, hab ich dann beim Nachbarn gesehen. Hatte aber keine Lust auf Gespräche und mein Kapsel- Kaffee auf dem Zimmer hatte mich schon ordentlich geweckt.

Nach einem erfolgreichen Arbeitstag bin ich gut zu Hause gelandet…

Am nächsten Tag ging es in den Norden nach Schwerin, aber gleich wieder nach Hause …ins eigene Bett…

Makaber oder das Leben?

Neulich in einer Augenarztpraxis, ich sitze nah am Empfangs- Thresen, Frau Doktor will mich dann kurz reinnehmen (nicht als Patient).

Plötzlich ruft die am Thresen arbeitende Arzthelferin ihrer Kollegin im Behandlungszimmer zu: „die 11.10 Uhr kommt nicht, die ist schon tot!“ und wendet sich wieder ihrer Arbeit zu. Das „11.10 Uhr- Loch“ bekomme offenbar ich.

Davor hab ich aber noch Zeit, darüber nachzudenken. Die Ungerührtheit der (sehr netten, zu den lebendigen sehr herzlichen) Arzthelferin lässt mich vermuten, dass das öfter vorkommt. Aber wer zur Hölle erlebt seinen Augenarzt- Termin nicht? Was für ein Schicksal verbirgt sich dahinter? Wieviel Frevel und wie unmenschlich ist es, dass ich unter meiner Maske ganz kurz grinsen musste, weil es so skurril klang?

Zur Erläuterung; das Klientel in Augenarztpraxen ist allgemein sehr alt, der graue Star zum Beispiel erwischt (fast alle) in hohem Lebensalter. Das fast alle in zweierlei Hinsich; fast alle Betroffenen sind älter und es erwischt (uns) fast alle.

Während ich noch grübel, kommt eine ältere Dame rein; die Maske verdeckt das halbe Gesicht und die obere Hälfte ist auch fast weg wegen einer Augenklappe (nach Star- OP). Die Arzthelferin begrüßt sie freundlich mit Ihrem Namen. Patientin staunt: „Sie haben mich erkannt?“ (Lacht). Ich: „Ein Auge guckt doch noch raus!“ (Lachen). Arzthelferin: „Und die Frisur guckt auch raus!“. Patientin: „Frisur??“ (Lachen). Denn sie hatte noch keinen Friseurtermin erwischt.

War irgendwie lustig. So ist das Leben.
Ich geh mich mal kurz schämen.