Kategorie: gedankliches

Unausgelastet?

mikirotWas ist mit einem los, wenn man sinnlose Gedanken hat?

Beispiel: Früh aufwachen, zwei schöne, inzwischen zweckentfremdete Schuhkartons sehen. Einer beherbergte ehemals Schuhe Gr. 42, der andere Größe 46. Darüber nachdenken, ob einer Frau mit 1,84m die Größe 42 zusteht. „Ja“ denken. Mann 1,90m, Gr. 46. „Auch ok.“ denken. Dann über Mann und Frau nachdenken. Und dann dran denken, dass Pirat 46 und Miki 42 Jahre alt waren, als sie sich begegneten. Kurz „Schade, so spät“ denken. Dann „Aber nicht zu spät“ denken. Froh sein. Dann sich bescheuert finden, weil nach dem Sichten von Schuhkartons so ein Gedankensalat entsteht. Dann sich freuen, dass man nicht (mehr) als erstes an den Ärger über die Arbeit nachdenkt. Weil Arbeitspause.

Und sonst? Mir geht’s ganz gut, Bauch fühlt sich noch so an (und sieht leider auch so aus), als hätte ich einen Fußball verschluckt. Aber geht schon. Noch nicht strassentauglich, aber so innerhäusig schon wieder mobiler. Wird.

Ansonsten wird gestrickt und gelernt. Aus Gründen kann ich das hier nicht vertiefen.

Inzwischen fliegt der Chefin die Bude um die Ohren. Da bin ich froh, dass ich derzeit meinen Fussball pflegen muss. Aber wär der Fussball nicht, wär ich schon weg geflogen…doch das ist alles Schicksal…

Bis denne! mikipause

Bern – Ber*li*n 2 Buchstaben, 1000 Kilometer

Mein Brummer ist wieder hier.

Das könnte er sich anders vorgestellt haben…so Ostern…

brummer

Und in Bern hat er es sich ja auch anders vorgestellt, nun stand er überwiegend – teuer- in einer Tiefgarage. Deshalb kam er gestern angebrummt und bleibt nun wieder hier.

Optimal ist das auch nicht, ich fahre ja die Dienstwagenschüssel. Was jetzt gemein ist, der Kumpel ist schon ok., aber Brummer ist eben viel schöner. Die gemütlichen Sport-Sitze, nicht schalten, Spiegel, Lampen, alles wird beheizt, blendet ab…usw. Und alles von allein. Mit PS geb ich mal nicht an :grin:  Dagegen ist Kumpel fahren richtig Arbeit. Schalten, keine Sitzheizung, normale Sitze, durchschnittlich motorisiert…. Und mich nervt, wenn Chefin immer mal wieder anführt (und Kollegen auch), was das für ein Vorteil ist, solch einen Dienstwagen „gestellt“ zu bekommen. Dem stimme ich eher nicht zu, ich hab die übliche 1% Regelung und das Auto ist (einschließlich Rückbank) voller Dienst- und Musterkrempel.. aber dass aus ganz anderen Gründen der Job keinen Spass mehr macht… sagte ich ja schon..

Egal, jetzt Urlaub, jetzt Ostern, meine Lieben bei mir…

Wünsche euch ein schönes Osterfest! mikiosterei.gelb

Die Zeiten ändern sich – leider

Ich bin es echt leid.

Mein Job hat mir mal Spass gemacht. Grundsätzlich. Egal in welcher Firma.

Aber inzwischen KANN es gar keinen Spass mehr machen.

Meine Kunden sind nämlich nicht einfach Kunden, die ein Produkt kaufen möchten.

Meine Kunden sind Krankenversicherte. Meist gesetzlich. Und da muss der Kunde eben nehmen, was die Krankenkasse genehmigt. Wie weit das manchmal von den tatsächlichen Bedürfnissen entfernt  ist, mag ich hier gar nicht beschreiben.

Dann noch die Bin-doch-versichert und Alles-umsonst-Einstellung. Geld für Gesundheit ausgeben? Nö. Lieber einen Riesen-Fernseher kaufen. Oder den Enkeln was zustecken.

Und ich muss mich – bzw. die Firma – immer verteidigen, warum es das eine oder andere Produkt nicht auf Rezept gibt. Oder überhaupt, was soll die blöde Zuzahlung (Rezeptgebühr)? Frag ich mich auch, aber WIR haben nichts davon, außer einen schrecklichen Verwaltungsaufwand. Einstreichen tun es die Kassen. Wir treiben es nur ein. Für die Kassen.

Ich bin also fachfraulich auf der Höhe, kenne die Produkte und die Bedürfnisse. Und kann das richtige Produkt nicht liefern oder nicht in der nötigen Menge, weil die Richtlinien dafür von Schreibtisch- Theoretikern erdacht worden sind.

Und wenn mal eine Produktgruppe nicht davon betroffen ist, verordnen die Ärzte nicht, weil es das Budget belastet. Große Teile der noch amtierenden Ärzte haben den Beruf offenbar aus Geldgier gewählt. (Aber ausgerechnet diejenigen, die für ihre Patienten eine gute Versorgung sichern wollen, werden oft noch in Regress genommen)  :sick:

Tja, und weil in der Branche wirklich mal gut Geld verdient wurde, ist die Erwartungshaltung  immer noch sehr hoch. Das (mein!) Auto am besten ein Selbstbedienungs- Bauchladen. Für jeden was dabei! (Hätte ich auch gern!) In rauen Mengen! Und noch ein paar Schreibblöcke, Kugelschreiber, Kalender… in leitenden Positionen (von kundenbeherbergenden Einrichtungen) werden die Wünsche noch dreister…

Dabei halten auch die Hersteller diesem Preisdumping nicht mehr stand. Produktsegmente werden verschachert, das Personal gleich mit. Kleine Sanitätshäuser und/oder Apotheken schließen die Produktgruppe aus ihrem Sortiment aus. Denn um verschiedene Produkte abgeben zu dürfen, muss man examiniertes Fachpersonal vorweisen können. Macht ja Sinn, dass die Krankenkassenpreise sich oft noch unterhalb des normalen Einkaufspreises bewegen? Die Produktneutralität (bei großer Vielfalt das geeignetste Produkt unterschiedlicher Hersteller zu finden) geht flöten. Die Kunden bekommen das, was die Kasse noch zahlt. Die Forschung bleibt auf der Strecke. Wozu auch, wenn es am Ende keiner bezahlt?

Das macht keinen Spass mehr.

Leben. Freundschaft. Bierdeckel.

Bierdeckel.mädchen

Ich habe einen Bierdeckel.

Da steht eine Nummer drauf. Diesen Bierdeckel hab ich seit September 2008.

Wir haben uns nach einigen Jahren wiedergesehen. Teure Freundin.

Wir sind nicht mehr klargekommen. Unsere Leben komplett verschieden.

Ich hab arglos meine Freude über mein brandneues Auto mit dir teilen wollen, hatte eine erfüllende Liebe, einen guten Job, war in meiner Mitte. Dazu hast du gesagt, ich sähe gut (oder sagtest du jung?) aus.

Du erzähltest von deinem 10 Jahre jüngeren Freund, den du (wegen der Absicherung) unbedingt heiraten willst. Kennst du meine Art nicht mehr? Ich sagte wohl: „Oh zeig mal! “ Uns haben doch noch nie die gleichen Männer gefallen. Du hattest doch nicht- wie viele andere oberflächliche Ex-Freundinnen- Angst, weil ich zu der Zeit mit einem offiziell verheiratetem Mann liiert war?? Hattest du Angst?

Kein sehr schöner Abend, du hast viel getrunken, mach ich auch mal gern, aber ich war mit dem Auto da. Deine Gastgeberqualitäten haben mich erschüttert, lange geplanter Besuch und nichts (nichts!) zu essen.

Ich wollte mit dir „Gassi fahren“. Schön mit meinem  Brummer durch unsere gemeinsame Vergangenheit fahren, vielleicht was essen gehen (Hunger!), ich lade dich ein (Hunger!) oder Drive-in, wenn du (in deinem Holzfäller-Hemd) nicht ausgehen willst (Hunger!)

Nein, du wolltest nicht.

Ich hab einen Bierdeckel mitgenommen. Mit deiner ICQ- Nummer. Ich hab dich hinzugefügt. Geschrieben. Immer mal wieder. Keine Antwort. Nie.

Ich hab dich aus meiner Liste genommen.

Der Bierdeckel hat einen festen Platz bekommen. Heute hab ich ihn mir geholt. Und nicht nur angeguckt.

Heute hab ich dich wieder hinzugefügt.

Damit du mich erkennst, hab ich dir einen kleinen Text geschrieben.

Geht’s dir gut?

Bierdeckel.mädchen

Vom Leben verweht…

grauerhimmel.2

Als du noch lebtest, wusste ich deinen Geburtstag nicht.

Heute wäre dein 49.

Als du noch lebtest, wusstest du nicht, dass du mir wichtig warst.

Als du tot warst, hast du mir geholfen … nicht mehr, dich zu finden, sondern Gewissheit zu bekommen.

Gewissheit darüber, dass wir uns in diesem Leben fremd bleiben würden.

Es ist keine Sehnsucht, die mich noch an dich denken lässt. Keine irdische Sehnsucht.

Aber was passiert ist, wie ich nach deinem Tod (wenigstens) Fragmente deines Lebens  zusammensetzen konnte und die Art und Weise wie ich zu diesen Informationen gekommen bin, lässt mich denken, dass dieses Leben… hier unten… zwar endlich ist, aber dass es irgendwie noch mehr geben muss…

Vor 49 Jahren hier angekommen, nur 38 37 Jahre geblieben…

Du bist nicht vergessen.

Ich denke nach …

mikilesebrilleJa, ich denke darüber nach, mich hier wieder regelmäßig sehen zu lassen.
Ich hab jetzt mit Absicht nicht geschrieben „zu bloggen“. Dies hier ist (schon immer) ein Guckkasten in mein Leben, mein Tagebuch. Und immer wieder passiert mir, dass ich einen alten Artikel lese und mich erst dann wieder erinnern kann, Beispiel von heute: Das Elend eines Handys. Hatte ich komplett vergessen.  :shock:  Und nun gibt es neues Elend (für’s Handy): ich hab ein geiles Padfone!!  Da darf es mal Weihnachten zu Hause verbringen und wird arbeitslos! So kann es gehen, das Leben  :whaaa:

Zurück zum Thema. Mich haben einige Dinge in der „Bloggerszene“ dann so geärgert, dass mir wirklich die Lust vergangen ist. Erst waren Links heiß begehrt. Dann äugten „alle“ (Neider?), wer verlinkt was… und warum…und überhaupt? Wer darf was? Wer schwärzt wen an? Eben wurde ich noch um Verlinkung gebeten, es wurden Links produzierende Aktionen gemacht (ich finde schön, wenn man immer wieder neue Leute findet, fast möchte ich sagen „kennen lernt“). Auf einmal soll man Links löschen, mein Blog würde die Bewertung des anderen herabsetzen. Gehts noch? Das Gemuschel um Ranking & Co., Zahlen usw. …es stinkt mir! Meine Seite hat das Jahr fast verschlafen, trotzdem verirren sich täglich viele (Hundert) Besucher zu mir. Zu alten Artikeln, die mit den richtigen Schlagwörten ausgestattet so manch einem, der (auch) über den Hermes-Versand schimpfen will, sich über Nebenwirkungen von Eiseninfusionen informieren will, Tipps für irgendwelche Dinge sucht, die mich eben auch schon mal beschäftigt haben u.ä. im besten Fall geholfen haben. So ist das ja auch gedacht. Und mir war auch immer klar, dass einiges kaum einer interessant findet. Na und? Ich bin ja kein Unterhaltungskasper.

Mein Blog, meine Sicht der Dinge, meine Wertung und Erfahrung, wenn ich lobe oder eben auch nicht. Meine Entscheidung, wen oder was ich verlinke. ALLES meins.

Gerade hab ich festgestellt, dass mein lieber Admin *Zeigefingerwackel* mir den Zugriff zu den Plugins verbaut hat  :what: Nun ja, ist eine Überlegung wert, mich wirklich nur noch mit der Befüllung mit lustig aneinandergereihten Buchstaben und /oder Bildern zu befassen und das Gerüst tatsächlich dem Felix komplett zu überlassen.

Wir werden sehen.

Um wieder „reinzukommen“ mache ich mit mir selbst die Aktion „Jeden Tag ein Foto“. Ob mit oder ohne Buchstaben, Hauptsache…es tut sich was…

Vielleicht braucht noch jemand einen Schubs und mag mitmachen, ich fänd’s lustig.  :lol:

 

herzen.klein

 

 

Es zuckt noch – lebt es noch?

 

Liegt es an der Weihnachtszeit?

Liegt es daran, dass es mir – gesundheitlich – wieder besser geht?

Liegt es eben daran, dass es mir lange ziemlich schlecht ging?

Komme ich wieder in die Spur?

Kann ich mich mit dem Ende vom Jahr 2012 auch aus der Zeit der chaotischen Jobwechsel, Lethargie, Lustlosigkeit, Zweifel … befreien?

Das Jahr hat mich verändert. Oder zumindest hat es die Prioritäten verändert.

Ich hab 2x meinen Job gewechselt, bin also in der Dauer-Probezeit. Das ist schon anstrengender, als wenn man im gewohnt-bewährten Job fest im Sattel sitzt.

Meine Eisenwerte ( und der HB) sind mal – von mir viel zu lange ignoriert – SO RICHTIG in den Keller gefahren. Treppen steigen? Einkäufe in die Wohnung tragen? Zügig laufen?? War nicht mehr. Nun weiß ich, wie man sich mit 80+ fühlt.

Felix ist – erstmal für ein halbes Jahr- in die Schweiz gezogen. Mit Brummer. Wer mich kennt, war schwer verwundert. Ja, das geht, auch wenn es anfallsweise schrecklich ist.

Wer hier immer mitgelesen hat, kann mir sicher einigermaßen folgen, wer nicht und wen es trotzdem interessiert, kann ja den Erinnerungshilfen (Links) folgen.

Wollte nur sagen, mir geht es gut. Ich bin glücklich mit meinem Pirat. Und hab durch ihn eine tiefschürfende Erkenntniss gewonnen. Er nennt mich sein „autistisches Gremlin“. Ich hab mich totgelacht… und den Funken Wahrheit entdeckt. (Autisten und Betroffene der tatsächlichen Erkrankung im medizinischen Sinne bitte ich um Entschuldigung für den Mißbrauch. Und die Gremlins natürlich auch.  :oops: )

Wünsche euch noch eine schöne Vor-Weihnachtszeit, oder erstmal einen schönen 3. Advent!

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bbroianigo/pixelio.de

Ich übe noch…

… die Sache mit dem Glück.

Aber wer glaubt nicht gern daran, mal einen Batzen Geld zu gewinnen? Im Lotto? Nun gut, dafür muss man auch spielen. Wenn ich mein Geld dafür ausgebe, sage ich immer „man muss ja auch was für die Gewinner tun“.

Und wie sagt man doch? „Das Glück ist eine blöde Kuh- es läuft dem dümmsten Ochsen zu!“

Also für einen fetten Gewinn würde ich auch mal den Ochsen machen :lol:

Drei (!) Dreier in drei Wochen… also, liebes Glück, das üben wir aber noch mal??? Wie wär’s mit Samstag?? :eyes:

Diskrepanz

 

Ich müsste/ würde gern:

  • Bloggen!
  • Noch wichtiger: bei euch lesen (und gar kommentieren)! :???:
  • Stricken! Hab vier Teile auf den Nadeln, nix wird fertig!! :eyes:
  • Fenster putzen! :ko:
  • Bügeln!
  • Frühjahrsputz allgemein
  • Meine Facebook-Gruppe pflegen (und mehr beitragen) :sick: (wobei ich da noch relativ aktiv bin, aber in den anderen Gruppen… *schäm*)
  • Freundschaften pflegen
  • puzzeln (so Puzzles legen- ihr versteht?)
  • malen

 

Und was mache ich?:

  • ich schäme mich :depresive:
  • und ich wundere mich, wie die Stunden, Tage, Wochen… an mir vorbei ziehen…ohne Wiederkehr und trotzdem so gleichgültig…
  • und dazwischen frisst mich der schnöde Alltag mit seine ganzen zeitraubenden Pflichten

 

Mein Fazit:

Ich möchte mich jeden Tag über irgend etwas freuen. Mir etwas suchen, an was ich mich für einen bestimmten Tag erinnern kann. Vielleicht auch ärgern oder grübeln oder ändern oder meckern, aber auf jeden Fall erinnern! Und wenn ich mal faul war, dann möchte ich gern faul gewesen sein. Das macht nämlich auch Spass. Ich war in diesen Dingen mal besser. Vielleicht wird das ja wieder…

Und ihr so?

Foto: © Michael Bührke.pixelio