Kategorie: gelebtes

Und tschüss!

mikicoolFür den Ahnungslosen habe ich meinen Coup ziemlich unsichtbar organisiert.

Ich hatte vor … oder seit… einem Jahr schon „geübt“, da hat das alles noch nicht so geklappt.

So habe ich in der (ungeliebten, weil festgezurrten) Urlaubsplanung mir schon strategisch günstig vereinzelte Urlaubstage genehmigen lassen. Da war ich durchaus lernfähig, vor einem Jahr musste ich mir deshalb immer was ausdenken, um plötzlich frei zu bekommen und verplante Urlaubstage umzusetzen.
Nun war es so weit, eine (interessante) Firma ist auf mich zugekommen, ob ich Interesse an einem Job hätte… ich kann allen Suchenden wärmstens ein (gut gepflegtes) Xing-Profil empfehlen…
Ok., war schon mal sehenswert, also ein Telefonat. Dann ein Lebenslauf. Und schon bald ein Terminvorschlag. Den habe ich mal ganz locker abgewählt, erst nach Thüringen fahren, um „nur“ den Recruiter zu treffen…sooo viele Urlaubstage hab ich doch nicht in Reserve. Ok., sie blieben dran, hab ich einen (Wunsch-)Termin vor Ort bekommen. Dort ist die Firma nun mal ansässig…

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Vergessen geht so schnell…

Ich hab euch vergessen…. ! Nein, nicht euch, meine lieben Leser, falls es noch welche gibt und nein, unsere „guten Zeiten“, als wir noch wie die Wilden bloggten und uns gegenseitig besuchten, kommentierten und uns Aktionen ausgedacht haben… *hach* schön war’s… hab ich auch NICHT vergessen!

Ich hab die Gesichter vergessen. Die einzelnen Anekdoten kann ich nicht mehr wirklich zuordnen. Die Gesichter von vor sechs Jahren. Ich saß so manches Mal mit euch in Arztpraxen, ihr habt eure Chemo erhalten, ward meist dünn, teils kahlköpfig, aber gut gelaunt – nach außen-, optimistisch, kämpferisch, mutig, beispielgebend. Und selbst schwach strahlte noch Stärke aus den Augen, das weiß ich noch.

Hier könnt ihr noch mal reinschauen… 

Das ist nun ca. sechs Jahre her…. und ganz sicher sind einige von euch schon gegangen. Zwischenzeitlich vergisst man die wichtigen Dinge, verliert sich in oberflächlichem Ärger. Damals habt ihr mir geholfen, eine bessere Sicht auf die Dinge zu bekommen. Warum auch immer…hab ich das aus dem Blick verloren. Und heute, als ich das hier gelesen habe, fiel es mir wieder ein.

Das passt mir gut, hab einiges ärgerliches um die Ohren…. aber ich will das auf der Ärger-Skala mal ganz gewaltig runterstufen, denn mehr hat es einfach nicht verdient.

Also hab ich doch nicht wirklich vergessen. Habt ihr den alten Artikel gelesen? Ich wüsste gern, wie es mit der Omi mit Hausgeist weiter gegangen ist. Gut möglich; nicht gut. Oder mit dem Opi mit Rückfall. Sehr wahrscheinlich nicht gut.

Ich hoffe, ihr Weg war nicht zu beschwerlich und ich will immer wieder daran denken; zum einen, wie schnell aus „großem Ärger“ ein ganz kleiner werden kann, weil man plötzlich ein „richtiges“ Problem hat und daran, dass es viel wichtiger ist, die Zeit, die man hat, zu schätzen und auch zu nutzen, als sich über die kleinen Stolpersteine des Lebensweges aufzuregen.

Denn – schwupp- sind sechs Jahre vorbei, vorüber, vergangen….

und wer weiß, wo wir in weiteren sechs Jahren sind…

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Meine damaligen Erlebnisse kann man nachlesen.

Inzwischen hab ich das Problem nicht mehr und hatte nach der Erkenntnis, dass das nichts besonders gutes ist, solch eine Substitution, auch keine Infusion mehr erhalten.

Kommt gut durch die Zeit,

eure Miki

 

Sonnenfinsternis 2015

Eigentlich wollte ich ja bequem sein und hab so gedacht ‚das sehe ich sowieso den ganzen Tag im Fernsehen‘ (wenn ich will), aber dann hat mich das Ereignis doch gepackt.

Ohne Brille in der Illusion, mittels Selfi-Modus und Bildhelligkeit auf „dunkel“ gestellt, kann das was werden, hab ich mich 2 Treppen höher begeben zu Felix. Dieser hatte auch lustige Sachen gebastelt (ich war da eher belustigt bis skeptisch)  :oops:

Guckt:

Fertig! Mein Weltraumspielzeug für die morgige #Sonnenfinsternis

A photo posted by Felix Griewald (@tiiunder) on

Und um es vorweg zu nehmen, ich fand es doch beeindruckend:

Sonnenfinsternis auf dem Tisch

Reflexion auf den Tisch, klein aber klar

Was hab ich alles versucht…die Sache mit dem Handy, da kam gar nix vernünftiges bei raus, dann Felix nachgeeifert, mit CD’s vor der Linse hantiert… da wurde es erstmal nur bunt…

Felix hatte aber schon was ganz vernünftiges geschafft:

Mit 3 CDs und kleiner Kamera #SoFi #Sonnenfinsternis

A photo posted by Felix Griewald (@tiiunder) on

Neid   :unhappy:

Aber das finde ich auch gut; nun wissen wir, warum wir schon als Kinder die Sonne so gemalt haben (fehlt nur das Gesicht):

Sonne an den Himmel gemalt

Sonne – an den Himmel gemalt

Und ab diesem Bild war ich auch zufrieden:

Sonnenfinsternis

Digital-Kamera im Dunkelmodus, Zoom ganz raus, 3 CD’s davor gehalten (vierhändig- danke Felix!)

Dass Felix ein besseres hat… sei ihm gegönnt   :angel:

Das war der Höhepunkt in #Berlin #Sonnenfinsternis #SoFi

A photo posted by Felix Griewald (@tiiunder) on

So viel zu den visuellen Eindrücken.

Aber ich fand viel beeindruckender (und ein bissel gruslig), dass die Sonne zwar schien, man sah sie auf der Haut, aber sie wärmte nicht! Es wurde richtig kalt und das Licht wurde so seltsam, wie nebelverhangen trotz klarer Bilder von Sonne und Schatten. Ein sehr seltsames Gefühl.

Leider ist das in Bildern nicht so richtig festzuhalten.

diffuses Lichtdiffuses Licht

 

Auch das hat Felix schön(er) eingefangen:

Während der #Sonnenfinsternis fühlte sich das Licht irgendwie diffus an, schwer einzufangen

A photo posted by Felix Griewald (@tiiunder) on

Alles in allem fand ich es beeindruckend und als ich Auto gefahren bin, hat es noch eine ganze Weile gedauert, bis die Sonne wieder gewärmt hat, sonst kann man ja da die Heizung getrost auf „kalt“ stellen, wenn sie einem auf den Bauch scheint….

Nun verstehe ich auch besser, dass eine Staubschicht in der Atmosphäre, die die Sonne nicht richtig durchdringen kann, eine schlimme Sache wäre….

PS: wer tolle Aufnahmen …gestochen scharf..und so  ;)  sehen will, wird ja heute- und bestimmt noch länger- überall bestens bedient. Für mich gilt hier: Dabeisein ist alles!  :cool:

 

 

Nachlese – Geburtstag

Es jährte sich wieder mal der 20.02. …. das Drama wieder  :grin:

Und eigentlich wie schon lange, so gewollt und getan:

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Diesmal Teddy- Verbot eingehalten, dies sind nur Zuschauer des Geschehens.

Torte

Mitternachts- Snack

Am Geburtstag selbst in kleiner, vertrauter Runde bummeln gewesen (alle haben nun neue Schuhe, nur ich nicht :what: ), aber auch für mich war noch einiges dabei :oops:

Das liebe ich ja besonders:
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Während der Bummel- Runde schon geguckt und teilweise sachkundig gemacht; ich habe festgestellt, dass die Camera meines Smartphones schlecht (geworden?) ist. Suche nun eine Camera, die winzig ist und (wie auch immer.. :idea: ) die Fotos gleich irgendwohin (Dropbox oder so) überträgt. Leider feststellen müssen (auch in der Nach- Recherche): irgendwie so noch nicht für Miki erfunden…schade.

Zum Vergleich dieses Prachtrosenbild, nicht bearbeitet, mit einer „richtigen“ Camera aufgenommen:

Rosen.klein

Und hier mit dem Smartphone:

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Abends in der Altstadt Köpenick in einem kleinen Restaurant, welches wir schon einmal getestet hatten, die Runde um eine Person vergrößert.
Das Essen war leider doch enttäuschend.
Aber ich habe eine Empfehlung für einen Sekt, den ich noch nicht kannte…sehr lecker:

Sekt.klein

Zum Abschluss durfte Rudi (Insider: ist mein Dienstwagen) vollbesetzt noch eine ganze Runde fahren…

und am Ende sind Pirat und ich gnadenlos auf dem Sofa eingeratzt…so ist das eben mit dem Älterwerden…   :whaaa:

Geburtstagssause

Der Liebste hat genullt….

Brav gewartet bis Mitternacht…dann gab’s Geschenke..

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..und Torte… (ihr kennt das ja?…dann seid ihr Stammleser oder Facebook-Freunde  :grin:  )

Torte

Der hier war übrigens in dem großen Karton…ohne geht bei uns ja nicht…   :teddy:

Zottel

Zottel

Am nächsten Tag ging es dann nach Bad Saarow, dort hat es uns neulich so gut geschmeckt gefallen.

Da mussten einige Teddys mit, nämlich alle, die der Liebste mal zum Geburtstag bekommen hatte… wie gut, dass wir mit einem passenden Teddytransporter unterwegs waren  :oops:

Teddy Transporter

Das Landhaus am See Alte Eichen hat uns gut gefallen:

Wohnzimmer

Wohnzimmer

Ausblick

Ausblick

Schlafzimmer

Schlafzimmer

Bett schon bewohnt

…bewohnt und gemütlich…

Ja, Bimbo und Jumbo waren natürlich auch mit….

Von Bad Saarow haben wir nicht sooo viel gesehen, aber das hier:

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Tisch

Abends haben wir vorzüglich gegessen und anschließend alle zusammen den Abend in unserer Suite ausklingen lassen.

TeddyBande

Die Teddys hatten sogar ihr eigenes Möbelstück- wie praktisch.

Nach einem leckeren Frühstück sollte es eigentlich nach Hause gehen…

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…aber irgendwie wollten weder die Teddys noch die Menschen so schnell zu ihren Möbeln….
Teddy wollte auch mal fahren:
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…und zwar spontan nach Dresden…
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Frauenkirche

Frauenkirche

Frauenkirche innen

Frauenkirche innen

Elbufer

Elbufer

Ein bissel eingekauft haben wir auch noch, überwiegend Weihnachts-Schnulli  :angel:

Frauenkirche

Auf dem – unvermeidlichen – Rückweg wollten wir im Tropical Island einen Kaffee trinken. Der hätte aber alle Preisrekorde gebrochen, da jeder 36 Euro Eintritt hätte bezahlen müssen.

Schwach gemacht.

Tropical Island

Tropical Island

Zottel Neubär passt auf

Zottel Neubär passt auf

Also nun nach Hause!
Geendet hat der Tag im Bräustübl in Friedrichshagen – herrlich rustikal.

Dort in der Nähe hat Mikmups unser Sause-Mobil verlassen, wir anderen hatten ja fast das gleiche Ziel :idea:

Mussten dann nur noch lustig Autos zusammen-schieben, so haben alle hingepasst:

TeddyMobil-Rudi-Brummer

TeddyTransporter – Rudi – Brummer, am nächsten Morgen

Schön war’s!

Ein langes Leben

… wird einem oft gewünscht, am Geburtstag zum Beispiel.

Ich versuche zwar zu verdrängen, muss aber – gerade dann-  an die Menschen denken, die in Pflegeeinrichtungen, Seniorenresidenzen, Altenheimen-oder so ähnlich genannt- leben.

Heute war ich in zwei solchen Einrichtungen unterwegs. Einmal mit der Ärztin, sie ist die Hausärztin vieler Bewohner. Sie stürmt geht in die jeweiligen Zimmer, begrüßt die Bewohner nicht und steuert sofort auf die bereits freigelegten Problemzonen zu. Wenn der Bewohner Pech hat, hat er eine Wunde, wo ein Faden gezogen werden muss oder wo man etwas entfernen kann, z.B. Hornhaut, wildes Fleisch, Nekrosen. Tut mir leid, euch hier mit sowas zu behelligen. Aber sie wendet dann dem Mensch selbst den Rücken zu und schnitzt los. Fachfraulich sage ich dazu nichts, aber noch dazu fügt sie den Menschen emotionslos Schmerzen zu und spricht nicht mal mit ihnen. Das wiederholt sich immer wieder. Reden tut sie nur mit der Pflegefachkraft in der dritten Person über den jeweiligen Mensch. Bei einer besonders brutalen Abtragung war ich die einzige, die zur jammernden Patientin ein paar tröstende Worte sagte, während die Fachkraft und die Ärztin sich über etwas anderes unterhielten.

Während man als „Externe“ über die Flure läuft, hört man in seinem Rücken immer wieder „Schwester“ oder „Können Sie mir helfen?“. Auch ich hab mir längst angewöhnt, schnell vorbei zu laufen, abgesehen davon, dass oft Augentropfen, Schmerzmittel, reguläre Medikamente oder Abführmittel eingefordert werden oder gar Probleme gemeldet werden sollen, für die ich nicht der richtige Ansprechpartner bin. Aber ich kenne das Problem, wenn ich dort auftauche suche ich auch oft 10 Minuten nach der Belegschaft. Und den armen Bewohnern geht es nicht anders. Der vorgeschriebene Personalschlüssel… man sollte diejenigen, die diesen festgelegt haben mal unter solchen Bedingungen wegsperren. Mit Schmerzen. Mit Problemen. Mit Kummer. Bei Demenz und damit verbundener Angst und Orientierungslosigkeit.

In der 2. Einrichtung war ich heute insgesamt 3,5 Stunden. Die Uhrzeit war mir vorgegeben. Wieder Wunden das Thema. Die Bewohner machten Mittagsschlaf, aber den Schwestern ist diese Zeit recht. Also werden die Menschen aus dem Mittagsschlaf gerissen, nicht informiert und die gefragten Körperstellen freigelegt. Die (eine) Fachkraft zerrt die Verbände ab, dass die Haut sich auch gleich vom alten Körper trennt, belehrt mich aber währenddessen die ganze Zeit und betont ihre eigene Kompetenz. Mir ist schlecht. Aber in dem Haus berühren mich die traurigen Szenen besonders. Die Gänge sind recht lang und verwinkelt und aus jeder Ecke kommt ein Hilferuf, einen Bitte, ein Flehen… und auch die (andere) Fachkraft flitzt inzwischen schnell vorbei, vor vier Wochen war sie den Menschen noch zugewandt, hat sie den ungleichen Kampf noch aufgenommen. So schnell…nun auch sie…resigniert… und rennend.

Man wird aber auch irre, eine Bewohnerin – wegen einem multi-resistenten Keim eigentlich isoliert-, kommt ständig angeflitzt und will das Haus verlassen… Glück im Unglück, dass sie den Ausgang nicht findet….  dazwischen toben auch noch Angehörige rum, eine Frau hat mir deutlich die Pest an den Hals gewünscht, weil ich die einzige Schwester „blockiert“ habe.

Heute hallt ein Satz bei mir in Dauerschleife nach… „Sie haben auch keine Zeit und können mir nicht helfen?“ begleitet vom Gefühl, auch versagt zu haben… Und im Treppenhaus, hinter der Schwester her rennend, hab ich dieser erzählt, dass ich genau deshalb damals in der Hauskrankenpflege aufgehört habe, weil ich ca. 15x täglich fragende, traurige, unglückliche Gesichter zurücklassen musste, weil ich eine Telefonnummer nicht aus der Schublade kramen konnte, keine Zeit zum Brille suchen hatte, die Zeitung im Kiosk umme Ecke nicht holen konnte, nicht beim Lieblingsbäcker das Brot holen konnte, den Sohn nicht anrufen konnte, nicht mit dem Hund Gassi gehen konnte und einfach nicht mal zuhören konnte…..

Ich bin traurig…. und weiß nicht, ob ein langes Leben nicht oft auch eine Strafe ist…

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Das Web verbindet…

… Menschen, die sich niemals tangiert hätten.

Und das ist gut. So.

Vielleicht erinnert sich jemand..oder hat viel Zeit und Lust zum Lesen.

Ich hab den Artikel so platziert und vertaggt, dass Suchende ihn finden.

Und er wurde gefunden!

Wolfgang hatte Familie, wurde geliebt- wenn auch nicht von allen – aber das passiert. Er hat Kinder, er wird vermisst, er hat Spuren hinterlassen.

Und hat am Ende eine Entscheidung getroffen, bewusst.

Ich weiß jetzt das korrekte Todesdatum und dass ich auf dem richtigen Friedhof war.

Nun etwas mehr wissend fühle ich mich wie ein Eindringling, wusste er doch gar nichts von meinen Gefühlen. Ich kann seiner Familie nichts neues über ihn offenbaren und möchte sie nicht mit meiner Gier nach Informationen belasten.

Ich habe ihm an seinem Geburtstag hier manchmal ein paar Zeilen gewidmet, teils mit falschen Angaben, da ich es nicht besser wusste.

Das werde ich nun nicht mehr tun, weil ich das Gefühl habe, es steht mir nicht zu.

Aber nochmals zum Anfang des Artikels: mir soll doch nie wieder so ein Internet-nicht-Nutzer-aber-Verteufler damit kommen, das sei alles sinnlos, oberflächlich und es wären nur Kriminelle unterwegs. Auch diese Information habe ich nur durch das Vorhandensein des Social Web’s bekommen und auch nur, weil die Menschen, die die gesuchten Informationen haben, bereit waren, diese mit mir zu teilen.

Liebe _____ , ich danke dir dafür! Und derjenigen, die zugestimmt hat.

(Auch hier mal im Februar 2019 ein Update, weil ich die Information etwas dünn finde; manchmal liest man nach Jahren den Artikel eben anders: ein Bekannter hat diesen Artikel gesehen und Wolfgang „erkannt“ und dies -ich glaube- der Mutter zweier seiner Kinder (dieses Mädel hatte ich gesehen, sie hatte ihn damals abgeholt!) gesagt. Und deren (gemeinsame) Tochter hat den Artikel gelesen und in Absprache mit ihrer Mutter Kontakt zu mir aufgenommen).

Ich freue mich über eine irgendwie geartete Kommunikation, verstehe und akzeptiere aber auch … sagen wir mal… „Stille“.

Das schreibe ich hier, weil viele meiner Blogger-Freunde Anteil an der Geschichte genommen haben, gerade durch die kleinen Zwischenartikel zum Geburtstag wach gehalten. So finde ich, dass denjenigen dieser Informations -Schnipsel, den ich hier preisgebe, zusteht.

Ich hab Frieden gefunden, es war nicht mein Fehler, er war mir nicht vom Schicksal zugeteilt, er war schon vergeben. Ok, ok., komisches Schicksal, warum hast du dann an der Stelle so viel Magie eingearbeitet? Nun ja, ich hab ja manchmal das Gefühl, du spielst nur mit uns  :grin:

Tschüss Wolfgang, dies ist die letzte Ansprache hier und von mir, ich war ein kleiner Satellit in deinem Leben, vielleicht von dir kaum wahrgenommen. An zwei Tagen im Jahr schicke ich dir – nun still – einen kleinen Gruß. Mein Bedauern hat sich geändert, es hat nichts mehr mit mir zu tun. Ich finde einfach sehr traurig, dass du nur 37 Jahre „hier“ warst. Und dass ich dir nie sagen konnte, dass du mal mein Universum warst.

Obwohl: ich glaube, das ist gut. So.

2Rosen

 

Blogparade: unnütz & unbezahlbar

Hier ist mein Beitrag zur Blogparade, und mal ehrlich…du hast doch sicher auch irgend so ein „Ding“ mit einer ganz besonderen Geschichte?

So lautet die Aufgabe:

Mach ein Foto von einem Gegenstand, der für Dich in die Kategorie “unnütz & unbezahlbar” fällt und erzähl uns seine (also Deine) Geschichte! 

Vielen Dank, liebe Dörte, für die gute Idee!

Ich musste dann aber tatsächlich länger suchen und grübeln, als ich dachte….

Rausgekramt habe ich alle „Liebes“Briefe von mir und meinem Ex-Mann, alle aus den Jahren 1987 bis 1988. Ich hab seine und meine. Da wir später geheiratet haben und es mit seiner Ordnung immer etwas haperte, hielt ich es für sinnvoll, sie zusammen aufzuheben. Nun sind sie also bei mir geblieben. Und ich dachte, sie sind für mich „unbezahlbar“, eben sehr wichtig. Ich habe sie mir angesehen, ja, mich erinnert. Ich habe nach dieser Lektion meines Lebens zwei Gedichte geschrieben und der Schluss des zweiten kam mir sofort in den Sinn:

„Aber was ist nur gescheh’n?
mit 18 hab ich das nicht geseh’n.
Wo ist der Mann, den ich mal geliebt,
der stolz den Kinderwagen schiebt?

Der mit den Augen mich zum Schmelzen brachte,
mich zur stolzen Mutter machte.
Der Mann ist weg, ich denk zuletzt,
ein böser Geist hat ihn verhext.“

Nur noch unnütz, diese Briefe. Berühren mich nicht mehr. Kann mein Sohn einmal haben, wenn er mag. (So viel „handgeschriebenes“ auf einem Haufen hab ich aber lange nicht gesehen..)  :idea:

Briefe

 

Ich kann ganz gut wegwerfen, bin 7x umgezogen, im Schnitt aller 2,5 Jahre, bis ich vor 9 Jahren hier sesshaft wurde. Wo also versteckt sich etwas, was zu schwer erinnerungsbeladen ist, um wegen Staub und Altersschwäche in die Tonne zu kommen?

Verstecken is jut! Mein BigBär! Ich sammel ja die Plüschtiere (allerdings ausgewählt, einige gefallen mir nicht, den dicken Käfer suche ich noch!) von Mordillo und auch die Puzzles (flüster: da hab ich alle!). Nein, nicht unnütz! Puzzeln entspannt, ich musste nur aufhören, weil erstmal die Wände „alle“ sind. Und BigBär ist schon nicht nützlich…  *hüstel*, zum Kuscheln einfach zu groß sitzt er als Wächter der Wohnung oben auf einem Schrank und staubt ein.

Damit ihr wißt, von welchen Größenverhältnissen ich tatsächlich spreche, ein Bild:

BigBärundMiki

…auch mal ein Selfie…

Aber NICHT UNNÜTZ. Alles was Augen hat, ist nicht unnütz, so! Unbezahlbar issa, bekomme regelmäßig Angebote, er durfte hier nämlich schon einmal online gehen. (Diese werden abgelehnt, wenn ich auch die Begierde verstehen kann. Wer hat den riesengroßen Elefant??)  :shock:

 

Aber die Suche lohnt sich, oben auf einem eingestaubten Schrank finde ich das:

RosederErinnerung

Das ist DIE Rose, die der Rosenkavalier beim Date dabei hatte. Die Story könnt ihr hier hören. (Die Rose hat bei 2.20 min ihren „Auftritt“) :grin:  Sorry, und sie war doch keinen Meter lang, aber ihr wisst ja: Frauen und die Zentimeter…uns wird da ja immer einiges aufgetischt!  :mrgreen:

Und hier, da ist sie noch frisch, ja, das ist sie. Das war sie.

Sie ist unbezahlbar. Zeuge. Symbol. Vom ersten Tag an „dabei“. Es war nicht geplant, dass sie bleibt. Aber irgendwie kann ich sie nicht wegwerfen. Würde mich wie ein Verräter fühlen. Und so überlasse  ich es dem Schicksal. Auch in Beziehungen glaube ich daran; es passiert, was passieren soll. Und so lange diese getrocknete Rose nicht in alle Einzelteile zerfällt, so lange bleibt sie hier.  Nicht nur hier, denn auch das „Hier“ wird sich ändern.

Dann kommt sie –hoffentlich mit UNS – mit …

 

 

Suchst du noch – oder liebst du schon?- Finale!

Zielscheibe.miki

[Achtung! Die Story’s sind nicht aktuell. Ich hab zwar zu der Zeit gebloggt, wollte mich hier aber nicht als aktuell „suchend“ outen. Ein Klick aufs Herz bringt dich zu allen Artikeln dieser Reihe.]

Hier nun das Finale.
Und ihr müsst nicht mal lesen, Miki erzählt:

 

Das Leben ist bunt