Kategorie: persönliches

Lass dich vom Leben umarmen…

…. oder so.

Mir fällt es auch manchmal schwer zu erkennen, dass eigentlich alles gut ist. Vielleicht kennt ihr das auch?

Natürlich kann man sich über Dinge ärgern, aber würde im selben Augenblick – während man sich über etwas belangloses aufregt- ein Anruf kommen und einem seiner Lieben wäre etwas zugestoßen; das ist eine schwierige Sache. Aber ein Fehlkauf, ein bescheuerter Postbote, laute Nachbarn, hirnlose Verkehrsteilnehmer, unfreundliche Verkäufer? Nein!

Mein Liebster schimpft auch manchmal mit mir, wenn ich Geschichten von und über sterbenskranke Menschen lese. Aber es zieht mich nicht runter, es zeigt mir, wie gut es mir geht. Und man kann von ihnen viel lernen und wenigstens versuchen, von ihrer Weisheit zu partizipieren.

Wenn ich „schlecht drauf“ bin helfen mir (oft) auch die fröhlichen Bilder und Skulpturen von Romero Britto. Da bin ich letztes Jahr ziemlich plötzlich Fan geworden (und es hat sich einiges hier eingefunden). Am Anfang diesen Jahres kam mir aber mit Macht die Erkenntnis, dass man nicht alles haben, anhäufen und anschaffen muss (darf), denn irgendwann ist das alles „übrig“ und so manches Ding eine Last für diejenigen, die nach einem aufräumen müssen. Also wurde die Wunschliste einfach geleert. Komisch, wie man sich und seine Sicht der Dinge immer mal verändert…aber gut so.

Genug geschwafelt, heute morgen hatte ich einen herrlichen Lachflash. Der Liebste wollte Rasen mähen und das sah dann so aus:

Ich hab nur auf Verdacht geknipst, hab vor Lachen eh nix gesehen…. irgendwie hatte der Rasenmäher ein Problem.

Ich hab mir im Hinterkopf zwar Sorgen um den Mann und Gedanken wegen den Nachbarn gemacht, aber dem Lachen war das egal, es kam einfach so und blieb auch eine Weile :twisted:

Manchmal darf man eben auch nicht alles zu ernst nehmen…

Bleibt fröhlich!

Dauer- müde

Na ich hoffe, das wird wieder! Ist doch kein Zustand, dass man sich beim aus-dem-Bett-quälen schon überlegt, wann man ungefähr wieder reinrollen kann! Und das dazwischen??

Hört sich so an: wie berichtet, hatte mein Blacky ja ein Problem auf der Hinfahrt nach Düsseldorf. Mir wurde geholfen, aber einer der Fachmänner sagte nach einen kurzen Blick aufs rechte Vorderrad, die Scheibenbremse wäre „hin“. Er verwendetet noch die Begriffe „verschmort“ und „verglüht“. Ich hab das weggefiltert, was sollte ich auch machen? Blacky war auch kürzlich zur Inspektion, also eine Prise Gottvertrauen und weitergefahren. Aber heute hab ich mal drauf gucken lassen in seiner Stammwerkstatt und tatsächlich! Scheibenbremse „gewellt“! Keine Ahnung, wie sowas sein kann, aber bitte!

Unangemeldet musste ich lange warten, hab ich mich mit einem Kaffee getröstet.

In der zweiten Runde (warten auf Abholkommando, sie hatten so spontan kein Ersatzgefährt für mich) hab ich noch den Kakau dort entdeckt. Nennt sich Schokotraum, glaub ich. Lecker! Leider kein Foto, vielleicht morgen…. da hol ich Blacky wieder ab.

Ansonsten war ich heute nur in der City, gut für die Bremse, den Ernst der Lage wusste ich allerdings gar nicht und viel Lust auf lange fahren hab ich auch nicht. Morgen Stadt Brandenburg, das geht ja noch, übermorgen wieder Berlin, nervig, aber nicht weit, Freitag Büro.

Aber am Montag geht es ins Mutterhaus nach Nürnberg, von dort am Dienstag  ins nächste Hotel nach Halle…. wär ich ein Bär, würde ich jetzt einen ganz langen „Winter“schlaf ausrufen!

Ach ja, unser Dickie ist heute vor 5 Monaten bei uns eingezogen. Er hat jetzt draußen eine Wohnlandschaft, die er bei Regen auch inzwischen nutzt. Ziel ist, dass er auch draußen bleiben kann, wenn wir nicht da sind. Er ist allerdings sehr darauf bedacht, rechtzeitig zurück zu kommen, kommt immer wieder gucken, wir verlassen beide sehr unregelmäßig das Haus. Einmal musste ich ihn draußen lassen, noch ohne sein Katzenhaus. Er kommt eigentlich auch auf Rufen, aber nicht 100% sicher. Ist klar, wenn er grad jagt oder Revierkämpfe austrägt, da ist er dann offenbar unabkömmlich.

Neuerdings hat er auch eine Katzentreppe in die 1. Etage, zum Schlafzimmer. Gedacht so, dass wir ihn auch oben rauslassen können (wenn wir länger schlafen wollen) und er könnte im Sommer ja auch ein nächtlicher Rumtreiber werden, da soll er uns auch nicht so stressen. Da hat er den Mehrwert aber noch nicht erkannt, nutzt er bisher nicht.

Wir freuen uns jetzt alle auf den Frühling und Sommer! Draußen „wohnen“, Hollywoodschaukel, grillen, chillen! Jedenfalls bei Wetter. Und wenn man überhaupt zu Hause ist. Und Zeit hat. Ach, irgendwas ist doch immer!

Hier ist jetzt gleich Schichtwechsel, ich rolle ins Bettchen, der Pirat schiebt Kater- Wache im Wohnzimmer, das kann so 22 bis 23 Uhr werden. (Wie gesagt, später die Treppe).

Morgen ist Frühlingsanfang! Yeah!

Nachtrag:

Heute Frühlingswetter. Kater hockt draußen:

Sag ich zu ihm: „Kannste nich n bissel netter gucken?“

Macht er diesen:

Frühling!!!

Ok! Besser! :angel:

 

Herrje und Hurra!

Während ich hier über eine passende Überschrift grübel geht Radau los…. Kirchenglocken, ich hab Fenster offen. „Herrje!“ entfährt es mir …und ich denk noch, da fällste ja vor Schreck aus’m Bett ( ich falle da gleich rein).

Gleich mal aus dem Fenster geguckt:

Ich bin in Düsseldorf für fünf Tage, Messe. Ankommen allein war heute schon nicht einfach; Schleifgeräusche bei Geschwindigkeit unter 100km/h, darüber alles gut. In eine winzige Autowerkstatt gefahren, nachdem ich eine Klappe unterm Auto vom Boden baumeln sah. Die Jungs haben das für einen Beitrag für die Kaffeekasse abgemacht, super! Dann noch Stau und lustige Umfahrungen fahren…auch herrje.

Hotel(zimmer) schön, mehr weiß ich noch nicht:

Reisebegleiter:

Abends noch mit Truppenteil essen gewesen. Gelernt: in Düsseldorf bleibste nie ohne Getränk, die Kellner sind schneller weg, als du „nein“  sagen kannst. Auch gelernt: Deckel aufs letzte Glas heißt auch für sie: “ is jenuch“.

Wird fortgesetzt. Erstmal gute Nacht.

Das Hotel gefällt mir gut, früh kann ich mir gleich als erstes einen Kaffee machen… fast wie zu Hause:

Außerdem gibt es Hotel- Pantoffeln, das hatte ich auch länger nicht.

Das Frühstück ist lecker, kein Foto, weil ich nicht alleine war…

Der Messetag war lang und anstrengend, daher dann nur noch aufs Zimmer und ein bissel stricken. Hab extra nur Wolle mitgenommen, das aktuelle Projekt ist schon etwas größer und hätte mir zu viel Platz im Koffer geklaut.

Ein Anfang ist gemacht, es entfaltet seinen Charme aber wahrscheinlich erst, wenn es größer ist:

Zum Vergleich: zu Hause ist das hier in der Mache:

Noch drei Messetage und 600km trennen mich vom Pirat, vom Kater und von meinen Möbeln.

Herrje…

Gestern (Donnerstag) nach einem äußerst leckeren Abendessen beim Italiener bin ich nur noch tot ins Bett gefallen.

Hier ein paar Messeeindrücke:

Den Vorfrühstückskaffe, den mir die Kapselmaschine im Hotelzimmer beschert finde ich richtig klasse, zu Hause ist der Gang zu meiner Kaffeemaschine auch immer der erste Weg.

Und heute mal ein Bild von einem Teil des Frühstücks, anschließend gab es noch Kuchen und ein Schüsselchen handverlesenes Obst; Ananas, Himbeeren, Heidelbeeren….

Noch 2 Messetage, eine Nacht und 600km bei Dunkelheit und Regen…. herrje…

Am Freitag war ich abends einfach zu tot, um noch etwas zu tun oder zu schreiben. Und nach dem Frühstück am Samstag überraschte mich der Chef damit, dass ich ihn nur noch zum Messegelände bringen muss und dann abreisen darf! Nach 6 Stunden und nur einem kleinen Stück Umleitung um einen Autobahnstau, nur leider alles bei Dauerregen, bin ich zu Hause angekommen.

Hurra!

Totentanz

Naja, nicht so ganz, aber es beschreibt es gut. Ich befinde mich als Rahmenprogrammpunkt auf einer Tagung und während der Vorträge ist hier nichts…. wirklich NICHTS… los. Und wenn ich hinter mir aus dem Fenster gucke…sehe ich das…. es tanzt nur keiner (den ich sehen kann…..).

 

Also reiche ich einfach ein paar Eindrücke meiner letzten Dienstreisen nach, ohne Übernachtung, also ohne Reisebegleiter.

Am Mittwoch- diesmal bei schönstem Wetter- in Chemnitz. Tatsächlich dort, wo ich im Dezember bei schlimmsten Regenwetter war, das Geschäftliche war super gelaufen, nun die finale Einweisung.

Hab noch andere Kunden besucht, in erster Linie GEsucht, rumgeirrt in der innersten Innenstadt. Guckt:

Und umsonst is nix!!

Anschließend wieder zurück zu Pirat, Kater und Möbeln. 500irgendwas Kilometer.

Nächsten Tag wieder früh aufs Pferd, ab nach Magdeburg. Auch super Wetter, spannender Termin, hat alles geklappt, aber gedauert. Musste auch wieder in die grüne OP Tarnfarbe schlüpfen.

Zufällig ist auch grad meine Probezeit um, hatte der Chef – der die zwei Tage dabei war- sowieso vergessen. Mein Lob hatte ich schon zur Weihnachtsfeier, da gab es keine Fragezeichen. Läuft ja auch, sieht er ja.
Blacky zickt manchmal, seine Hilfssysteme sind manchmal etwas aufgeregt und piepen prophylaktisch… mitten auf der Autobahn auf der linken Spur. Da bin ich dann wieder wach :lol: und von Kollegen weiß ich: Nicht bremsen in dem Augenblick, das Hilfssytem macht dann eine Notfallbremsung draus! Das will ich nicht erleben…echt.

Nun ist schon wieder März, die Zeit rast. Der Kater ist immer mehr draußen, bekommt demnächst noch eine tolle Katzentreppe hoch in die 1. Etage, es ist anzunehmen, dass er ab der nächsten Jahreszeit früher raus will und später rein…. Er hat mit einer hübschen, sehr scheuen Katze Freundschaft geschlossen. Diese hat keinen bewilligten Freigang, sondern büchst dann aus….und Dickie wartet und wartet…. süß. Sie (wird wohl ein Mädchen sein) holt ihn dann ab und schon rennen sie los…. Ansonsten hat er sein Revier sauber, er ist ein toller, mutiger Kater.

Das ist die (?) Süße, ein alter Schnappschuss, da hatten wir Dickie noch gar nicht. Sehr scheu und schnell, daher damals Spitzname „Eichhörnchen“.

Zum Stressabbau stricke ich ja wieder.

Und übernächste Woche bin ich von Dienstag bis Samstag auf einer Messe in Düsseldorf, mal mit Reisebegleiter :oops: Und kann ab Hannover meinen Blacky stehen lassen und bei einem Kollegen mitfahren. Das freut mich, weil mir so der Transfer zwischen Hotel und Messe JEDEN Tag erspart bleibt.

Mal gucken, bei schönem Wetter macht aber alles mehr Spass…. bleibt fröhlich!

Nachtrag: das mit dem Kollegen hat nicht geklappt,  musste alleine fahren. Nun ja, hatte auch Vorteile….

 

Alles ist gut (geworden)

Im Dezember hatte ich mir ein Samsung S9 Smartphone bestellt. Es sollte mein Weihnachtsgeschenk für mich selbst sein. Bei zertifiziertem ebay- Händler bestellt- Cola-Dose bekommen. Ha!

Noch im alten Jahr habe ich über paypal eine Rückerstattung des Geldes bekommen. So weit, so gut.

Noch eine idiotische Nummer: Ende Januar kommt von der Polizei ein Zeugenbefragungsbogen; a) Zeuge! b) nach über einem Monat! JETZT (da für mich alles erledigt war) sollte ich sämtliche E Mails, Bestellung, Bezahlung, Verkäufer- Account, Lieferung, Zeugen, Paketdienst…. angeben. Da weiß man ja, wie das schön im Sand verläuft….  :sick:

Zeitgleich- in Vorfreude auf mein Smartphone- hatte ich bei einem Gewinnspiel mitgemacht und mir passend eine S9 Hülle ausgesucht. Und gewonnen!

Sowas kann man sich doch nicht ausdenken, oder??  :sick: Nun ja, so war die Hülle eben der Vorbote für mein S9. Nochmals danke lieber Timo!

Ich habe jetzt noch ein bissel gewartet, aber das S6 hat immer mehr geschwächelt und demnächst ist ein Event, wo einige Fotos gemacht werden sollen. Also wurde es Zeit. Offline gekauft in einem großen Elektronik- Geschäft.

Nun fummel ich mich rein, mein Pirat hat es mir eingerichtet (bin ich froh, dass ich sowas nicht mehr selbst machen muss!)  :-*

Gleichzeitig ist dies wahrscheinlich das letzte Foto, welches das S6 machen durfte. (Auch traurig irgendwie, war allerdings schon das vom Sohn und stammt noch aus Pokémon- Zeiten. Herrje…)

Willkommen in meinem Leben, du wirst nun fast immer und überall bei mir sein!

 

Minuskumpel

Heute komme ich so vom Kunden zum Parkplatz zurück und sehe, dass da jemand überhaupt nicht Auto fahren ausparken kann. Leider im Dunstkreis von Blacky und -rumms!- ist die Autoecke des Deppen von Blackys Nummernschild gebremst worden. Nun setzt sich das Bolz- Auto langsam in Vorwärts-Bewegung und will eindeutig wegfahren.

Da war ich aber ganz schnell an der Fahrer- Seitenscheibe und klopfte mal mit meinem Schlüssel an.

Scheibe geht runter; ich sehe Opa 80+ (warum hab ich das geahnt?)

Ich: „Sie wissen, warum ich klopfe?“

Opa: „Nö.“

Ich: „Sie sind gerade gegen mein Auto gefahren.“

Opa: „Oh! Ist denn was kaputt?“

Alte daneben kreisch: „Hat aber gar nicht gepiept!“

Ich zu Opa: „Nein, sonst hätte ich hier ganz anders angeklopft, aber Sie wollten hier einfach wegfahren, Sie hätten ja auch mal nachsehen können! Solche Minuskumpel brauchen wir hier auf der Straße!“

Ich zu beiden: „Ich empfehle beim Auto-fahren aus dem Fenster zu sehen!“

Opa ist sichtlich erleichtert (klar hat der das gemerkt!) und die Alte keift irgendwas. Fenster schließt sich.

Na war ich höflich! Ich hab von den Menschen, die mal einen Führerschein erworben haben, als sie noch die nötige Reaktionsschnelligkeit hatten und nun das Auto als Gehhilfe benutzen….eine ganz schlechte Meinung! Aus Erfahrung!

Kater- Futter- Rätselraten [abc.etüden]

Werden Hauskatzen fett, sind sie selbst unschuldig.

Aber mach da mal alles richtig… so als Mensch!

Unseren Kater haben wir mit 4,8 kg übernommen. Zu unserer Freude fraß er anstandslos Trockenfutter.

Tierheim 10.2018

Allerdings hatten wir aus Zeiten, da uns regelmäßig eine Besucherkatze beehrt hat noch reichlich Nassfutter. Dieses hat ein Verfallsdatum, außerdem hat er es auch im Tierheim zusätzlich erhalten.

Beim ersten Besuch bei seinem Tierarzt wurden wir darauf hingewiesen, dass es mehr Gewicht (inzwischen 5kg) nicht werden soll. Ich bin dafür, er muss draußen über so manchen Zaun springen. Der Tierarzt ist super und hat uns viele gute Tipps gegeben, da wussten wir noch nicht mal, dass wir uns viel öfter als geplant sehen werden, denn Dickie ist ein Raufbold, der sich draußen schon ordentlich verletzt hat.

Erst jetzt befasste ich mich genauer mit den Mengenempfehlungen auf dem Trockenfutter und war entsetzt! Das ist ja Kosmonautennahrung: viel Energie auf wenig Raum! So mussten wir erkennen, dass er tatsächlich überfüttert wird. Und nun hatten wir ihm auch noch Nassfutter angewöhnt.

Ein Dilemma; er ist viel allein und wenn wir arbeiten sind soll ihm Futter zur Verfügung stehen. Es könnte ja auch mal länger dauern bis zur Rückkehr seiner Menschen. Dann hockt er hier im Haus, wir können zwar Licht und Heizung aus der Ferne regeln, aber nix zum Futtern hinstellen.

Anderes Problem: lasse ich ihn hungrig raus dann hat er draußen vielleicht Abfallglück, die Menschen lassen ja einiges einfach fallen.

Im Augenblick wiege ich tatsächlich –die mickrig aussehende- Tagesmenge ab und nehme den Napf zeitweise weg. Wenn er allerdings alleine ist, wird er die Trockenfutter- Tagesmenge hingestellt bekommen. Die kleine Dose Nassfutter (85 Gramm) ist zusätzlich, vielleicht als Aktivitäts- Bonus.

Dass er jetzt so viel besser aussieht liegt nicht nur am Gewicht, 300g gab es drauf. Eher an allem anderen.

Das ist mein 2. Beitrag zu den abc.Etüden von Christiane. Maximal 300 Worte, diesmal um diese Begriffe drumrum: Abfallgück, Verfallsdatum, unschuldig.

Mitmacher sind immer willkommen! Eine neue Schreibeinladung gibt es jeweils am 1. und 3. Sonntag eines jeden Monats.

Resümee 2018

Das wird jetzt nur eine kleine Gedankenstütze, keine Angst. Ich schreibe hier ja überwiegend aus meinem Leben, fast tagaktuell, eher selten gibts Aktionsbeiträge und Gedankensalat. Aber gleich als erstes aufgezählt fürs Jahr 2018:

  • Es gibt hier wieder mehr Beiträge – und das gefällt mir. 61 Artikel, immerhin (Vorjahr 53, 2016 waren es 30)
  • Gesundheitlich ging es 2018 wesentlich besser, 2017 war mein Schulter- Horror- Jahr (Frozen Shoulder). Entzug von Tilidin im Februar 2018 abgeschlossen.
  • Neue Insulinpumpe. Völlig neues System nach über 20 Jahren. Und neues Hobby   :smile: Ich fühle mich absolut wohl damit! Läuft!!
  • Das erste ganze Jahr im Haus, vor allem der 1. Frühling, der 1. Sommer. Toll!  
  • auch neu: meine Romero- Britto- Macke  ;)
  • Brille: ich habe mich entschieden, dass mit dem ewigen (Lese-)Brille auf und absetzen Schluss sein soll. Immer das Gesuche! Immer in der falschen Tasche, auf der falschen Etage! Manchmal hatte ich schon zweie auf dem Kopf (nach oben geschoben)  und immer noch gesucht! Jetzt also Gleitsichtbrille. Gleich im neuen Job so gestartet.
  • Ein neuer Job ab September! Autos gehören auch zur Familie, oder?? Hallo Blacky! (Tschüß Einstein!)  :weap:

Einstein

Blacky

 

  • Unser neues felliges Familienmitglied kam im Oktober; willkommen Dickie! (und wie gruslig recht ich hatte, hier brauchte er uns noch nicht!) 
  • Und auch sonst hab ich ein bissel aufgeräumt, der Besen war dann größer, als gedacht, aber ist mir recht. Wenn ich nach Jahrzehnten mal sage, was mich anpiept und das dann so verübelt wird (nicht, dass der Empfänger mal in den Spiegel guckt), dass der Kontakt aufs Nötigste (Familie eben) minimiert wird, dann ist das eben so. Und gut so. Andere Baustelle: geh ich hin, werd ich beschimpft, geh ich nicht hin, ist Ruhe. Was würdet ihr machen? Genau!  :angel:
  • Gehört von der Sache noch zu 2018, aber ich bin tapfer und verwende das alte System, bis alles alle ist (andere verhökern es bei ebay oder schmeißen weg… „is ja alles Kasse…!“ Widerlich!) Ich habe das neueste Dexcom Glucose-Monitoring bewilligt bekommen und hab alles dafür hier. Es lebe die Technik!

Das ist ja schon ein Ausblick auf 2019 und ich hoffe, es bringt viel Gutes. In vielen Dingen darf es gern so bleiben, wie es ist.

Ich wünsche euch ein glückliches, facettenreiches Jahr 2019 bei bestmöglicher Gesundheit!

 

Blog Adventskalender – 23. Söckchen – grüne Klöße würfeln..

…öhm…oder so, nun müsst ihr also lesen, um zu erfahren, was das soll…  :angel:

Ja, unser Alex hat es zum 10. Mal geschafft, die 24 Söckchen zu verteilen…und ich kann euch sagen, ich weiß, dass es nicht einfach ist. Manche brauchen auch eine Extra- Anfrage  ;) … dann kommt man aber unter Umständen auch zur Erkenntnis „so viel Zeit muss sein!“ Danke lieber Alex und los gehts!

Der Weihnachtsmann ist schon fast da, da macht es doch auch Spaß, an vergangene Jahre oder – oh Schreck! – Jahrzehnte zu denken?

Jeder wächst da ja mit gewissen Traditionen auf.

In meiner Ursprungsfamilie – und so ist das auch geblieben- spielt der Glaube keine Rolle. Weihnachten ist bei uns immer als Familienfest wahrgenommen worden. Ich hab also die ersten Jahre an den Weihnachtsmann geglaubt und noch nie an irgendeinen Gott. Verhaut mich jetzt nicht, aber ich glaube eher ans Schicksal und daran, dass die Dinge in eigener Hand liegen. Mir ist nicht nahe gebracht worden, dass jemand über uns wacht oder gar bestimmt. Aber ich weiche ab…

Bei uns war es so, dass eine heiß erwartete Überraschung für uns Kinder der erste Blick auf den von der Mutter geschmückten Baum war. Das war immer am Heiligabend um 18.00 Uhr, die Festtafel war dann schon hergerichtet. Die nächste feste Größe war, dass es dann schon – für die Region unüblich- einen festlichen Schmaus aus Braten und selbstgemachten Klößen gab. Die Nachbarskinder kannten das nicht, da gab es Kartoffelsalat und Würstchen.

Anschließend gab es die Bescherung, das war bei uns immer ein befüllter Gabentisch und wir Kinder haben unter den wachsamen Blicken der Anwesenden die Geschenke ausgepackt.

Mein erstes Weihnachten mit eigener Familie – da war ich 19 Jahre alt- wich erstmal nur in einem Punkt ab: der Baum wurde nun am 23.12. aufgestellt, denn den Stress, den meine Mutter immer hatte, damit das Ding pünktlich steht und geschmückt ist und dabei die Kinder in Schach halten und das Festessen vorbereiten… so wollte ich das nicht! Das hat mir dann auf Anhieb gefallen, weil man sich so einen Vorweihnachtsabend geschaffen hat.

Im Laufe der Zeit hat sich das dann so eingebürgert, dass der Vorweihnachts- Abend mit Baum aufstellen und anputzen eine feste Größe wurde und seit irgendwann mit leckeren Getränken und Kartoffelsalat und Würstchen begangen wird. Auch diese Tradition ist mir inzwischen sehr wichtig, der Heiligabend ist immer so schnell rum.
Und weil der Vorabend in salopper Kleidung insgesamt zwangloser ist, hat dieser Abend in der Bewertung im Nachgang manches Jahr (auf die Stimmung und Harmonie bezogen) den eigentlichen Weihnachtsabend überboten. Das machen wir [die übliche Gang sind Mann (oder ohne, war oft keiner vorhanden) und ich, meine Mutti und Felix] sicher schon 20 Jahre so …

Mit meinem Pirat ist dann seit 2011 beim Geschenke- Verteilen etwas witziges dazu gekommen: es wird gewürfelt, immer eine Runde und wer die höchste Punktzahl hat, darf ein Geschenk verteilen. Das macht man so lange, bis alles alle ist. Vorteil: man hat Spaß und Spannung, der Abend wird nicht langweilig und man sieht, wie sich der Beschenkte freut. Früher haben wir alles auf einmal ausgeworfen und so hatte manche Kleinigkeit gar keinen würdigen Auftritt.

So, ich hol mal kurz Luft und frage in die Runde: wie sehen eure Traditionen aus? Oder seid ihr gar nicht festgelegt?

Wer hat aufgepasst? Was ist IMMER geblieben?? Richtig! Die Klöße! Ein Weihnachten ohne die selbstgemachten „grünen Klöße“ ist für mich undenkbar! Und meist essen wir die 3x, eben am 24./25. und am 26.12.!

Der erste Happen ist immer göttlich und eben „Weihnachten“. Da verzichte ich eher auf Geschenke, aber nicht auf die Klöße!

Hier ist es gut beschrieben, unten in Kurzform meine Rezept- Notizen

Abweichend vom Video- Rezept mache ich als „gekochte Kartoffeln“ Pellkartoffeln (und nasche dann mindestens eine mit Butter & Salz)  :droling: und zum Durchdrücken der gekochten Kartoffeln gibt es eine spezielle Presse. Da ich sie alle Jahre brauche, lohnt sich das (nicht teure Ding -> guckt hier, keine Werbung, ich krieg nix!). Aber schön, eine Alternative zu sehen, die sicher jeder zu Hause hat. Aber auch ohne Reibe keine Ausrede vorhanden: man kann auch einfach einen Kartoffelbrei (ohne Milch) machen! Als Alternative zum Kloßsack geht auch ein Baumwoll- oder Leinen- Geschirrtuch.

Und: da gehören „Grumpeln“ rein! Entweder eine Toastscheibe kräftig toasten und dann in Stücke schneiden (9 oder 12) oder die Toastteile in Butter bräunen. Beim Klöße- formen immer einen Grumpel in die Mitte drücken.

Hier mein Rezept in Kurzform, sollten da Fragen offen bleiben, einfach mal ins Video gucken:

  •  1/3  Kartoffeln (möglichst die kleineren) in einem Topf kochen und  ziemlich gleich pellen (praktisch: schön kalt abschrecken), und lauwarm durch die Presse drücken (geht einfacher, bei kalten Kartoffeln wird’s Kraftsport)
  • inzwischen 2/3 Kartoffeln schälen, durch die Reibe kurbeln, Matsch schön auffangen
  • Matsch durch den Sack drücken (  ** Flüssigkeit auffangen und aufheben!!!)
  • trockenen Kartoffelmansch in eine große Schüssel geben und durchgedrückte Pellkartoffeln dazugeben, schön mit den Händen vermengen, ca. einen gestrichenen Teelöffel Salz mit reinmengen
  • inzwischen hat sich die Stärke von der gesammelten Flüssigkeit (**) abgesetzt, die Flüssigkeit wegkippen (vorsichtig), die Stärke vom Gefäßboden abkratzen und in die Kartoffelmasse mit einkneten
  • wichtig: einen kleinen Schluck kochendes Wasser (ca. zwei Soßenkellen) über die Kartoffelmasse spritzen  ->nun müsste die Masse sich leicht umfärben und eine schöne gut formbare Masse werden
  • eine Scheibe Toastbrot stark rösten und in (12  ? ) Teile schneiden (Grumpels)
  • mit angefeuchteten Händen schöne Klöße formen, Grumpel in die Mitte drücken und in kochendem Salzwasser versenken (Wasser rechtzeitig aufsetzen, großen Topf nehmen!!) 
  • kurz aufkochen lassen, dann Flamme ganz klein drehen, Deckel rauf, ca. 20 Minuten ziehen lassen, dann müssten die fertigen Klöße schwimmen (wenn so viel Platz im Topf ist….)

Dazu passt jeder Braten…. aber bei mir ist wirklich der Kloß die Hauptattraktion :droling:

Ein Blick auf den Kalender verrät euch also auch, was ich heute mache und die Pläne für morgen hab ich nun auch verraten..

Ich wünsche euch eine wunderschöne Weihnachtszeit und gutes Gelingen, falls ihr das Rezept ausprobieren wollt (und natürlich auch, wenn ihr geübte Kloßmacher seid).

Falls das alles jetzt nichts für euch war… tut mir das leid. Eine schöne Serviettenfalttechnik hab ich euch letztes Jahr gezeigt, vielleicht kann jemand damit was anfangen?

Einfach aufs Bild klicken!

Morgen gibt es noch das 24. Söckchen zu entdecken; hier oder hier oder hier… viel Spaß damit

und nun wünsche ich euch ein wunderschönes Weihnachtsfest, lasst euch nicht stressen und wenn was nicht gelingt oder nicht so toll wird….nächstes Jahr gibt’s wieder eins!  :angel:

1-2-3- Weihnachtsbaum herbei!

Anders als die anderen Jahre… sind wir diesmal NICHT umständlich in irgendwelche vermatschten, überlaufenen, abgegrenzten Waldgebiete gefahren, um dann wie meist ohne Baum- im besten Fall mit Bratwurst im Bauch- davonzufahren und beim Tannenhof oder Baumarkt einen Baum zu kaufen.

So ist es die letzten beiden Jahre gelaufen.

Heute sind wir zielstrebig losgefahren- ca 10 Minuten- haben bei Hornbach viele sehr schöne Bäume besichtigt und ich hab einen gleich ins Herz geschlossen. Pirat hat ihn zurückgestellt, keinen wirklich besseren (nicht zu hoch, nicht zu dick) gefunden und so ist mein Herz- Baum 1-2-3 in das kleine Auto vom Pirat gehüpft, wir hinterher…und die Sache war erledigt.

Und ich habe nicht mal ein Foto für euch (war auch schon dunkel).

Na gut, dann zeigt er sich eben erst angeputzt hier.

Bratwurst gab es auch keine, aber für ein bissel Feeling sorgen wir dann hier noch: