Vorhang auf! Gute Unterhaltung bei Miki!

“Kinderwünsche”

Manchmal hab ich Dialoge im Kopf…stell mir was vor und dazu, was ich so sage…
Und als ich mir vorstellte, dass an Ostern tolles Wetter ist (jaja, utopisch) und wir die neuen Gartenmöbel einweihen… seht ihr es auch?: Sonne scheint, drei Generationen sitzen am hübsch gedeckten Kaffeetisch, schöne Deko, Vogelgezwitscher, Kaffeeduft…. also wie in so einer alten Jacobs-Kaffee-Werbung. Und da will ich so sagen “Wisst ihr noch, diese Jacobs-Werbung, Sommer, Kaffeetafel im Garten, alle sind glücklich, kleine Kinder hübsch zurecht gemacht (und lieb!) … kann auch eine Taufe oder sowas darstellen… und alle sind glücklich.”

Gefunden, guckt:  hatte ich viel schöner in Erinnerung…  :cry:

Und zum “Kind” will ich sagen; “Du kennst die Werbung sicher nicht, da warst du noch klein, das war zu einer Zeit, als ich noch Kinderwunsch hatte….”

Nun hab ich das ja nur in Gedanken gesagt, aber die Wahrheit dahinter traf mich trotzdem. Ja, ich war nicht immer die ruppige, alles allein schaffende, bekloppte Schulden abtragende, zwei Jobs wuppende, dominante Miki. Ich hatte mal einen anderen Plan. Nie und nimmer hab ich gedacht, dass ich ein Einzelkind haben werde. Noch weniger, dass wir lange Zeit ein Duo sein werden.

Ich wollte eine Jacobs- Familie.

Aber ich hab nicht dran festgehalten, als es anders kam, viele Kinder, das hätte schon geklappt… aber das wäre dann Flodder- Stile geworden.

Das nächste Ziel war dann, das Kind vernünftig groß zu kriegen und dafür ordentliche Bedingungen zu schaffen. Und dabei auch ein anständiges Leben zu führen. Schöne Wohnung, gefüllter Kühlschrank, technisch zeitgemäß unterwegs. Das war zu Zeiten mit Ehemann nicht so. Kind lernt, dass man mit Geld haushalten muss, aber auch, dass man es auch mal fröhlich ausgeben kann. Mit den 2 Jobs hab ich auch 2 Klappen geschlagen: zum einen in meinem Beruf als Krankenschwester und zweite Schicht: Schmuck verkaufen. So ließ sich auch der Eigenbedarf gleich decken.  :mrgreen:

Nun ja, es war auch eine schöne Zeit, für mich wichtig; ich hab immer geschafft, irgendein Auto vor der Tür zu haben (hach, Max..) es fuhr halt nur nicht immer :twisted:

Aber die Zeit ging dahin. Und die Jacobs- Familie war abgehakt.

Leider bin ich meinem Pirat zu spät (dafür) begegnet. Selbst wenn es “noch gegangen” wäre (ich spreche von mir!) hätte ich erst nach einer längeren Zeit so viel Zutrauen gehabt, um das anzugehen. Und da läuft eben die Zeit krass dagegen.

Heute bin ich darüber nicht mehr um meinetwillen so traurig, heute finde ich es schade für meinen Sohn. Naja, das sagt man so, doch es kann ja auch schief gehen, Geschwister müssen sich ja nicht zwingend “vertragen”.

Aber in meiner Jacobs- Familie hätten sich eben alle vertragen. So! Da hätte es dann auch einen Opa gegeben, der sich gekümmert hätte. So!

Naja, alles Schicksal! Das ist ja das Spannende! Und versucht hab ich’s!

:teddy:

Geduld & Spucke

Besonders geduldig bin ich nicht. Erst recht nicht, wenn ich etwas haben will.

Wenn das mit Geld zu lösen ist mache ich auch schon mal unsinnige Sachen, ich sag nur “Britto”.  ;)

Aber ich bin auf eine sehr harte Probe gestellt worden.

Einmal  schon 2015, als die kontinuierliche Glucose-Messung im Gewebe eigentlich schon “für alle” verfügbar war. Aber eben nicht wirklich  “für alle”. :sick:
(Falsche Krankenkasse, falsches Land, falscher Sachbearbeiter, fehlende Beziehungen…)
Für mich ging es über die Krankenkasse finanziert NICHT. Da fehlte das Hilfsmittel in irgendeiner Liste oder der MDK ist “schuld” (immer wieder gern strapaziert und missbraucht, denn der MDK empfiehlt nur, bestimmen kann die KK) oder die Indikation stimmt nicht (wie bitte??)…oder, oder…

Das war mir alles zu anstrengend und ich wurde zum Selbstzahler bzw. ich hatte zum großen Teil einen “Piratenzahler”  :-*

Ging richtig ins Geld, aber dafür hatte ich es Ende 2017 fast leicht, eine KÜ (=Kostenübernahme) zu bekommen (nun war es in der richtigen Liste, da konnte gar niemand mehr etwas dagegen setzen). Ich konnte beweisen, dass es die Werte ect. verbessert, da gingen der KK (dem MDK…grrr) die Argumente aus. Gut, 2 Jahre selbst bezahlt während andere von Anfang an – warum auch immer- privilegiert waren.

Aber das ist ja schon fast Schnee von gestern. Wobei die Wertschätzung gegenüber den Materialien bei mir so hoch ist, dass ich trotz KÜ so sparsam wie nur geht bin. Das kriegt man nicht mehr raus…

Nun aber zum aktuellen Teil: ich wurde 2015 wieder mit einer neuen Insulinpumpe versorgt. Solch ein Ding ist schon seit 1996 mein bester Kumpel. Weiterentwicklungen werden gern genommen, ich war immer markentreu und soweit zufrieden. Bei der Marke war es immer so, dass die Pumpe eine Lebensdauer von 4 Jahren hat. So lautet dann auch die KÜ.

Leider war ab diesem Modell von der gewohnten Qualität nichts mehr zu spüren:

  • plötzlich war man herstellerabhängig beim Zubehör (Katheter, also der Schlauch zur Pumpe und die Nadel dazu), anfangs gab es allerdings auch noch Stahlnadeln und Silikonnadeln
  • die “Fernbedienung”, gleichzeitig BZ Messgerät war derartig langsam, dass es eigentlich nicht benutzbar war (man stelle sich vor, ich sitze im Restaurant und will mir über das Gerät einen Bolus (also das Insulin passend zum Essen) geben und ich bin minutenlang damit beschäftigt, während das Essen vor der Nase dampft und die Begleitung wartet, dass man nun mal anfangen kann) Also es war schlicht nicht nutzbar.
  • noch dazu war nichts mehr von Zuverlässigkeit zu spüren. An der Pumpe hängt im Zweifelsfall mein Leben. Sie könnte mich bei Fehlern sogar umbringen. Es gibt diverse Fehlermeldungen, drei durfte ich erleben. Gut, die Pumpe wurde jeweils innerhalb von 12h ausgetauscht, das hat auch immer geklappt, war zufällig immer in Berlin, immer nachmittags, abends, das kommt der Kurier eben nachts…. (brauche ja den Stoff). Aber mein Vertrauen war dahin. Was, wenn das auf Dienstreise…..???
  • auch der “Manager”, 2015 musste ich damit auch noch BZ messen und auch das CGM System muss mit blutigen Messungen täglich kalibriert werden, musste 3x wegen Defekt ausgetauscht werden.
  • so ziemlich die Krönung war, als die Stahlnadeln vom Markt genommen wurden. Ersatzlos. Und wie gesagt, man konnte auf keine anderen Hersteller ausweichen. Also wurde ich zwangs-umversorgt auf Silikon- Nadeln. Aber aus der Versorgung an sich (ist ja für 4 Jahre genehmigt), hat man mich nicht rausgelassen. Die Kasse hat wieder das MDK Lied gesungen und der Hersteller- dem schwimmen ja nun eh schon die Felle weg- klammert am Kunden.

Die Ungeliebte

Mein Vertrauen zum an mir hängenden Gerät war dahin. Und meine Toleranz schwand stetig. Es ist nun schon so, dass ich sie zornig ansehe. Mag nicht mehr. Und das ist ja dann schon “Psycho”, einerseits davon abhängig, andererseits nur negative Gedanken. Das war mal anders! Meine Pumpis waren immer meine besten Kumpels! Was die auch alles mit mir erlebt haben! Man stelle sich mal vor, die könnten reden!  Waren schließlich IMMER und ÜBERALL dabei! :oops:

Wirklich schade, ganz großes Kino von der Hersteller- Firma, so langjährige Kunden derart zu vergrätzen, das ist wirklich nicht über den Tellerrand geguckt. Denkt ihr, ich komme jemals zu euch zurück?? Ich nicht!

Ich bin nun umversorgt! Ich kann noch nicht so viel dazu sagen, muss ja erstmal sehen, wie das alles so geht. Nun ist es kein kleiner Apperat mehr, der mittels Schlauch und Kanüle mit dem Körper verbunden ist, nun ist es eine Patch-Pumpe. Das heißt; ein kleines Gerät, was platt auf einem Pflaster sitzt und das Insulin, einen Pumpmechanismus, ein kleines Gehirn und die Nadel an Bord hat. Das wird an den Körper geklebt (viel mehr Stellen möglich) und das “große Gehirn”, die Fernbedienung und Programmiereinheit steuert das “kleine Gehirn”. Das Grundwissen hat auch das kleine Gehirn, also die Basalrate (Grundversorgung) läuft nach Programm, auch wenn die Fernbedienung “weg” wäre. Bolus zum Essen oder andere Funktionen können nur mit FB gesteuert werden. (das wird spannend, vergessen = Diät)  :sick:

OmniPod

Die Begrifflichkeiten hab ich mir jetzt selbst ausgedacht um es zu erklären. Wer sich damit auskennt denkt jetzt “Kindergarten”…ist mir aber egal.

Bei jeder abgelegten Pumpe (nach der Laufzeit) war ich traurig und hatte den Gedanken “Adieu, teure Freundin!”. Diesmal nicht!

Nun hab ich also nacheinander alles geduldig geregelt gekriegt. Satt hatte ich die Insight schon 2016, habe mich aber erstmal um den Sensor gekümmert und mir diesen dann auch genehmigen lassen, als es (endlich) ging. Und nochmals gewartet und dann erst die Krankenkasse mit dem OmniPod behelligt. Und so nun 1 Jahr vor regulärem Versorgungsende aus der Nummer mit der Insight rausgekommen. (getrickst: Begründung Insulinumstellung, die Insight kann nur eine Sorte)  :razz:

Lassen wir mal außen vor, dass Diaexpert die KÜ direkt von der Kasse schon am 6.02. !! hatte, den Vorgang hat liegen lassen, bis das Rezept zu alt war… und den Vorgang, nachdem ich ein neues besorgt hatte (was schon eine Unverschämtheit ist) nochmal verbummelt hatte…

Da brauchste echt Geduld & Spucke!

 

Fortsetzung Selbstexperiment intermittierendes Fasten – Intervallfasten

Ich mache hier mit.

Statt am 1.03.2018 zu beginnen bin ich erst am 10.03.2018 dazu gestoßen, warum (und meine Anfänge), kann man hier lesen.

Was bisher geschah:

Fazit 1. Woche:
2x hat es wegen dem blöden Zucker (Diabetes) nicht geklappt, 1x (bevor ich wusste, wie schlecht es laufen wird) hab ich mir einen Rotwein in der Fastenzeit gegönnt, also 3x geloost. Entsprechend hatte ich zwischenzeitlich 500 Gramm weniger auf der Waage, am Ende der Woche nur noch 100 Gramm. Das sollte besser werden. Auf in die nächste Woche!

Ich habe noch viel interessanten Input zum Thema Intervallfasten bekommen. So wird inzwischen- ehemals als wichtigste Mahlzeit des Tages deklariert- das Frühstück teils sogar ziemlich verteufelt. Interessant. Und Frau Dr. med. Petra Bracht empfiehlt in ihrem neuen Buch zwischen 12 und 18 Uhr zu essen, was auch gut dazu passt. So muss jeder seine eigene Methode finden, bei mir pegelt es sich bei Essen ab 13, 14 oder 15 Uhr ein, hab auch schon ab 18 Uhr aufgehört zu essen, kann aber auch mal 21 Uhr werden.

Damit ich auch ein paar Gramm abwerfe will ich mal nächste Woche etwas strenger mit mir sein.

Woche 2: 17. bis 23.03.2018
Samstag: Sobald alles klappt ohne Pannen läuft es sehr gut. Früh nur Kaffee, 13 Uhr beim Friseur eine Latte mit Keks und ein bissel Schoki, 15.30 zu Hause eine deftige Brotzeit. Danach noch Appetit auf was süßes, auch gegönnt. So war die Mahlzeit “lang”, also der letzte Happen so 17 Uhr verschlungen. Eigentlich war für’s Abendessen Schweinegeschnetzeltes mit Gemüse geplant. Aber was soll ich sagen? Wir hatten keinen Hunger, der Körper war zufrieden! (Der Mann macht nicht wirklich mit, will aber abnehmen. Aber er übt noch, da ist nach 22.00 Uhr noch eine – trockene – Stulle gerutscht. Auf jeden Fall unterstützt er mich und vielleicht kommt er ja noch “richtig” dazu.) Nachtrag: oh oh… jetzt schimpft er; er macht doch “richtig”… also … ihr wisst Bescheid…

Und sowieso: das Wichtigste ist doch, dass es einem dabei gut geht. Und offenbar gewöhnt sich der Körper dran. Ich hab mir jetzt ein Buch bestellt von einem Autor, von dem ich sehr viel halte (Bücher gibt’s ja viele). Ich werde es euch zeigen. Da wird alternativ jedenfalls auch 12/12 empfohlen, 16/8 besser aber auch ganze Fastentage… ich bin gespannt. Aber 16/8 geht so schon mal gut.

Und übrigens: auf die Art- aber ungeplant- hab ich 2017 ca. 6 kg abgeworfen. Durch die Medikamente (Schulter, manch einer hat’s gelesen) hatte ich gar keinen Appetit. So hab ich 1x täglich aus Vernunft was gegessen… ist ja eigentlich auch nichts anderes. Und da war der Umzug mittendrin, da gab es also oft Bratwurst vom Grill und diverses vom Bäcker oder Pizza vom Lieferservice, weil keine Küche. Also Diät war das nicht.

Sonntag: gegessen zwischen 11.30 Uhr und 19.00. Kein Elend, kein Gefühl des Verzichts, zufrieden.
Montag: Kleinigkeit um 12.00 Uhr, dann erst wieder 17.30 Uhr, aber trotzdem keinen wirklich großen Hunger gehabt, nun eher Appetit (und Gelegenheit). Also der Körper gewöhnt sich offenbar gut an die konsequenten Versorgungslücken. Und -1,3 kg in 10 Tagen, das ist ein netter Effekt, das optimiert.
Dienstag + Mittwoch: jeweils zwischen 12 und 19.30 Uhr gegessen, keine Pannen, kein Elend. Läuft.  ;)
Donnerstag
erst 16.30 Uhr zum Essen gekommen, dann viel zu viel…aber ich hatte nun richtig Hunger. Und leider auch nach 20.00 Uhr noch mal… bin gespannt, wie sich das weiter auswirkt, bin ja eigentlich innerhalb der 8 Futter- Stunden geblieben  :oops: Gefühlt ist zwischen 12 und 20 Uhr essen irgendwie “besser”…
Freitag:  je später ich anfange, umso gefräßiger bin ich, das ist auch nicht Sinn & Zweck. Heute ab 16.30 Uhr, es war zu viel und 21.30 Uhr erst Futter- Ende. Für solche Fälle sollte ich mir einen kleinen Snack bereithalten, den ich dann so um 14 Uhr schon mal esse. Aber ich übe ja auch noch.  :mad:
Samstag: Also ich war gefühlt kurz vorm Verhungern, als ich endlich “durfte”. Hab aber gerade gestern festgestellt, dass man über den Punkt auch schnell drüber kommt, wenn man muss. Vielleicht könnte man auf die Art auch mal einen ganzen Tag aussetzen, denn schlimm wurde es gestern erst, als ich anfing zu essen.

Fazit 2. Woche:
Gut lebbar, man fühlt sich gut, die “Engstelle” (der Körper ruft laut “Futter” nach Ablauf der 16h) lässt sich ganz gut übergehen, der Körper lernt. Wenn er in den Esspausen wirklich an die Reserven geht, muss es gut werden. Interessanter wird dann langfristig der Blick auf den Körperfettanteil, denn abnehmen muss ich nicht weiter, halten reicht. Gut, ein bissel geht noch, dann sind undisziplinierte Phasen nicht schlimm. Es blieb dann mit dieser Woche bei minus 1,3kg.

Fazit 3. Woche:
Alex und Daggi haben das Experiment ja schon abgeschlossen, Gratulation lieber Alex für deine Disziplin. Und Glückwunsch Daggi für die 7 abgeworfenen Kilo, tolle Sache und ich finde gut, dass du damit weiter machst!
Bei mir hat auch alles gut geklappt, also 3. Woche alles gut. Nicht mehr wirklich 16/8, sondern wie es ins Leben passt, ich suche ja meinen Weg über das Experiment hier hinaus. Das sah dann so aus: 16/8 (Samstag),16/8 (Sonntag), 19,5/ 4,5 (Montag), 20/4 (Dienstag), 18/6 (Mittwoch), 17/7 (Donnerstag), 16/8 (Freitag)

Fazit 4. Woche
Samstag 16/8, (Oster-)Sonntag 13/11, (Oster-)Montag 14/10, Dienstag 18/6, Mittwoch 20/4, Donnerstag 20/4, Freitag 19/5

Ich halte euch hier auf dem laufenden.
Den Schluss- Artikel mit den Ergebnissen findet ihr hier.

Außer Alex macht auch noch Daggi mit. Die beiden sind aber schon 10 Tage weiter/ schlauer  :idea:

Frühstücksfrage

Mikmups und ich haben uns heute am Telefon –ich im Auto- über das Intervallfasten unterhalten.

Ich bin ja der Meinung, dass ein Frühstück für mich völlig überflüssig ist. Immer wenn ich versucht habe, mir irgendeins anzugewöhnen- weil es gesund sein soll- hatte ich diese Kalorien immer zusätzlich am Start. Es hat gar nichts genützt, ab nachmittags- was meine „Hungerzeit“ ist- hab ich genauso viel gegessen, wie auch, wenn ich nicht gefrühstückt habe. Also lasse ich das weg, brauch ich nicht. Ausnahmen: manchmal am Wochenende und wenn ich im Hotel geschlafen habe.

Mikmups ist aber eine Frühstückerin und meinte, das wäre unphysiologisch… „man müsse frühstücken“.

Da meinte ich: „Nö. Guck doch bei den Tieren, der Fuchs legt sich auch nichts für den nächsten Morgen zur Seite!“

Mikmups: „Du bist doch kein Fuchs!“

Stille.

Dann Lachen.

Und jetzt unser neues geflügeltes Wort: „Ich bin doch kein Fuchs!

(Wie ich grad auf „Fuchs“ gekommen bin? Keine Ahnung. Wahrscheinlich, weil ich Mikmups eine Argumentation entziehen wollte… hätte ich Eichhörnchen gesagt, hätte sie gesagt, die verstecken sich auch Nüsse! An was man auf die Schnelle alles denken muss!)

Naja, wir hatten Spass!

So, jetzt gehts los! Guckt hier! Der Fuchs legt sich doch was “fürs Frühstück” zurück! Jetzt muss ich mir wieder andere Argumente ausdenken!  :mrgreen:

Bleibe aber dabei: ich brauche kein Frühstück!  ;)

Drei in eins inkl. Selbstexperiment

(1) Schon lange davor hab ich mich vor der anstehenden Messe in Hannover gegruselt. Nein, nicht vor der Messe an sich, das macht sogar Spass. Aber Hotel in der fremden Innenstadt mit externem Parkhaus…(suchen), das reicht mir sowieso schon. Und auch mein Arm mag noch nicht aus dem Auto- Fenster zu Knopf oder Karte (steif) und mein Gehirn verweigert ja so schon die Orientierung, aber in dunklen Parkhausgängen und unterirdischen Schleichwegen zum Hotel…. hakt es komplett aus. Und Messegelände mit gefühlt 1000 Hallen und drumrum auch wieder Parkhäusern, macht es auch nicht besser. Und die Kollegen um die 30, feierwütig… und nach jedem 10- Stunden-Tag noch gemeinsam Abendessen und anschließend ein Barbesuch. Was soll ich sagen? Ich bin seit Donnerstag Abend bei meinen Möbeln…und schreibe erst heute (Sonntag). Ich war völlig platt.

Beim Messegelände hat mir ein süßer Pförtner (hey, süßer Opi natürlich!) geholfen, ich durfte am 1. Tag sogar “falsch” stehen und für die anderen Tage hat er mir einen ParkPLATZ gezeigt, also wenigstens nicht ins Parkhaus.
Für die erste Fahrt von dort ins Hotel hatte ich zwei Mitfahrer, die mir am Ende das Loch in der Häuserzeile gezeigt haben, in welches ich rein musste. Die Straße davor sah aus wie Fußgängerzone (und diese haben sich auch so benommen!), allein wär ich da gestorben…aber gut, Einstein war drin!

Das Zimmer war ok., die Reisebegleiter tapfer.

Am 2. Messetag ist mir ein Plüschfuchs zugeflogen (wirklich, die haben damit geworfen)  ;-)  also habe ich nun schon drei Dauer- Beifahrer im Einstein.

So hat alles gut geklappt, konnte auch die Schuhe drei Tage gut tragen, letztes Jahr hatte ich da Theater. Die Abende waren lang, aber das Essen immer lecker.

Am Abreisetag griffen für mich die Horrorszenarien: NATÜRLICH frisst der Kassenautomat vom Parkhaus meine Ausfahrtickets und nix geht mehr. Also sollte ich rausfahren und vorne an der Schranke klingeln. Das hat wohl ganz Hannover gehört, nur der Schrankenmann nicht. Naja, irgendwann war ich raus, da macht Einstein Alarm! Kühlwasser! Also: Zeit knapp, durch Parkhaustheater noch knapper. Nun noch 1. Hilfe für Einstein, Tankstelle, Zeug blau oder pink? (nun weiß ich: pink!), abkühlen lassen! und dann rein damit, weiter. Da war ich schon einmal durch. 17 Uhr endlich Schluss und dann ab nach Hause!

(2) Zu Hause warten die Möbel, die Teddys… und sonst nix. Mann und Ableger machen einen kurzen Ski- Urlaub.

Per Whatsapp veranstalten wir zwischendurch kleine Wettbewerbe.

meins

Jungs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Na gut, man muss auch verlieren können ;-)

(3)
Ich hab die Zeit ganz allein (schon komisch, hatte ich hier im Haus auch noch nie) genutzt, um mein Bellicon mal zweckmäßig zu benutzen. Sonst tarnt es sich immer als Sitzmöbel im Gästezimmer.

Thema 3 ist aber eigentlich ein Selbstexperiment von Alex. Thema: intermittierendes Fasten 16/8. Das ist etwas, was ich eigentlich “immer” versuche, aber gerade als die gemeinsame Aktion los ging, stand bei mir die Messe an, die pünktliche Teilnahme war also aussichtslos für mich. Am Freitag musste ich mich erholen, da hab ich wild durcheinander den ganzen Tag gegessen. Aber seit gestern bin ich “dabei”.

Die Aufgabe ist also: 16 Stunden nichts essen, dann kann man 8 Stunden “normal” essen. Ich hab mich extra noch mal schlau gemacht: der Schluck Milch im Kaffee ist “erlaubt” (in der Fasten- Phase), aber bitte keinen Milchkaffee a la Latte.

Bei mir ist das dann also so (geplant): Früh nur Kaffee (also fasten) und ab 13 Uhr was essen. Um 21 Uhr bitte Essen beenden ;-) und am nächsten Tag ab 13 Uhr wieder zu “dürfen”.

Da ich noch nie wirklich ein Frühstücker war ist das meins. Wenn ich werktags nachmittags nach Hause komme esse ich normalerweise die erste Mahlzeit. Bei mir kann nur der Zucker dazwischen funken, wenn der Blutzucker zu niedrig ist gibt’s Gummitiere, der Tag ist dann gelaufen… was das Fasten betrifft. Passiert auch mal nachts, ich mache aber dann trotzdem weiter, als wäre nix.

Tag 1/ 10.03.2018
Früh Kaffee/ 15.00 Uhr 1 Stück kalter Hund / 20.00 Uhr 2 Blätterteigrollen mit Hacke und Feta- Käse gefüllt. Die Kleinigkeiten dazwischen lass ich mal weg, ein paar Walnüsse …, aber nach dem Hund war ich mächtig “voll”… das ist ja auch nicht wirklich “gesund”, böses Fett, esse ich vielleicht 1x im Jahr… und Blätterteig ist fast genauso fett… also nicht sehr vorbildlich…  :sick:
Normal wird das Wochenende für mich schwieriger. Aber so als Strohwitwe geht das gut, den Hund und die Rollen hab ich mir unterwegs eingesammelt, sonst ist nicht viel verlockendes da (keine Schokolade!) Außerdem bei mir komischer Effekt: je aktiver ich bin (ich war 45min auf dem Trampolin) umso weniger Hunger hab ich.

Tag 2/ 11.03.2018
Zugegeben; heute fiel es mir schwer bis 13 Uhr zu warten. Aber dann gab es ein herzhaftes “Frühstück”. Weil ich später überraschend eine Tüte mit unterschiedlichen Nüssen in die Finger bekam war mein Hunger abends nicht groß, so lohnte es sich nicht, nur für mich was zu kochen. Also hab ich nur den Kühlschrank geplündert. Hielt sich aber in Grenzen. Auf dem Trampolin war ich heute nur 15 Minuten aber wegen Hausputz treppauf treppab hab ich ein paar Schritte auf dem Zähler. Also alles ok. Morgen dürfte ich dann schon ab 12 Uhr was essen… mal sehen..

Tag 3/ 12.03.2018
Bürotag. Auch schwieriger, als ein normaler Arbeitstag draußen. Ab 12.30 Uhr durfte ich endlich…wenn ich gewusst hätte wiiieeee lecker eine (ältere) Laugenbrezel aus dem Toaster schmeckt… dann hätte ich mir noch mehr Restbestände von der Messe mitgenommen (so hab ich nur 2 Stück mitgenommen). Nachmittags Kuchen, weil ich nun mal einkaufen war und der Liebste heim kommt…abends 2 Gläschen Rotwein, eins davon allerdings in der “Fasten-Zeit”, ich verzeih mir das mal… (zählt das eigentlich…?) :oops:

Tag 4/ 13.03.2018
Mist! Musste schon um 10.00 Uhr was essen, unterzuckert. Aber egal, hab dann 5h Pause gemacht und ab 15 Uhr wieder was gegessen, um 20.00 Uhr die letzte Kleinigkeit. Solche zuckerbedingten Ausrutscher passieren immer mal. Aber egal. Weiter machen! (Heute früh war schon ein halbes “Messe- Kilo” weg)

Tag 5/ 14.03.2018
Nachts 1.00 Uhr Blutzucker 2,5. Also Gummibärchen Marsch! Aber was soll’s, dann bis 14 Uhr nix gegessen und um 18.30 Uhr aufgehört. Morgen ist ein neuer Tag!

Tag 6/ 15.03.2018
Heute alles fein. Bin gegen 15 Uhr mit lecker Einkauf bei meinen Möbeln gelandet. Fein gefuttert. 17.30 Uhr noch mal nachgelegt, dann satt gewesen. Nach Plan kann ich dann theoretisch morgen ab 10 Uhr essen, will ich gar nicht. Werde auch erst gegen 16 Uhr zu Hause sein, verkehrsbedingt vielleicht sogar später.

Tag 7/ 16.03.2018
Nachts ging wieder Zuckertheater los, ich hab’s so satt! Aber mit Pumpe auf “0” stellen (Basalrate läuft nicht) für 2, 5 Stunden konnte ich an der unteren Grenze (kurz unter “normal” ) bleiben und musste nix essen. Das war knapp. Ab 15 Uhr gegessen und ca. 20.00 Uhr augfehört.

Fazit 1. Woche:
2x hat es wegen dem blöden Zucker nicht geklappt, 1x (bevor ich wusste, wie schlecht es laufen wird) hab ich mir einen Rotwein in der Fastenzeit gegönnt, also 3x geloost. Entsprechend hatte ich zwischenzeitlich 500 Gramm weniger auf der Waage, am Ende nur noch 100 Gramm. Das sollte besser werden. Auf in die nächste Woche!

Der Artikel wird an dieser Stelle aktualisiert. 

Ab jetzt geht es hier weiter: klick!

Ach so; falls sich jemand fragt wozu? Also eine gewisse “Kontrolle” ist sowieso schon gut, sobald man über das Essen nachdenkt, ißt man (meiner Meinung nach) weniger bzw. kontrollierter. Aber der Körper muss zwischenzeitlich an die Reserven…und das ist gut…für’s Gewicht!  :lol:

Was denkst du?

Kurzes Gedankenspiel:

was waren deine ersten Gedanken, als du dieses Bild gesehen hast?
(Falls du über den Feed hergekommen bist, siehst du das Bild nicht- oder ein falsches… müsstest also zu Miki kommen…)

Drei Worte.

Da es zu Wiederholungen kommen kann, kommen meine drei Worte auch in einen Kommentar. Guck dir das nicht an und schreib erst.

Ich bin gespannt (auch, ob überhaupt jemand mitmacht)

Drauf gekommen bin ich, weil meine Gedanken so komisch waren, als ich das Bild sah….vielleicht geht’s jemandem ähnlich? :idea:

Dürft die Idee ruhig mitnehmen…

Versteh doch

Warum ich dieses Bild genau an meinem Geburtstag (wieder-)gefunden habe- keine Ahnung.
Ein Porträt von mir als kleines Mädchen. Vielleicht war ich 5, vielleicht 6.
Klein.

Ich war immer die Kleine. In der ganzen Kinder-Nachbarschafts-Gang die Kleinste (Jüngste).

Was dazu führte, dass die Spiele oft nicht zu mir passten, ich die langsamste war, die ungeschickteste, die dümmste (das wurde mir dann so vermittelt). Diejenige, die sich die Augen zu hielt und dachte, sie wäre nun versteckt. Als einzige noch mit Stützrädern Fahrrad fuhr. Erst Schlittschuhe bekam, eine Nummer größer fürs Folgejahr, weil ich klein war, versteh doch…
Der Platz wurde nie mehr gespritzt.
Der Buddelkasten wurde zum Blumenbeet, als ich gern noch gebuddelt hätte. Eben nur noch ich, das älteste Mädchen war immerhin 7 Jahre älter, der jüngste Spielgefährte 2,5 Jahre älter. Versteh doch…
Kleine Schwester…. Die Große bekommt die große Puppe, ich stürme auch erst zu dieser, an Weihnachten. Aber nein, die andere dort, die Kleine… das ist deine… versteh doch..

Es war so und eine/r musste es ja sein. Aber ich hab es gehasst.

Es war auch toll: der Nachbarsjunge (2,5 Jahre älter) war wie mein großer Bruder. Sowas kann man gebrauchen, auch in der Schule. Außerdem hatten wir irgendwann beide coole Metallbaukästen. Und wir haben gemeinsam an seiner TT Eisenbahn gebastelt. Jahrelang. Wären wir wirklich Bruder & Schwester gewesen, hätten uns seine Kumpels sicher nicht (ab irgendwann, ich sag nur Pubertät) mit blöden Sprüchen auseinander gemobbt. Aber so ist er eines Tages nicht mehr mit mir den Schulweg gegangen und wenn seine Kumpels zu Besuch kamen, musste ich verschwinden. Schade, damit war ein wichtiger Verbündeter für mich verloren. Versteh doch…

Seine Mutter hat übrigens das Bild gemalt. Dafür bin ich ihr heute sehr dankbar. Diese hat allerdings regelmäßig meinen Geburtstag im Februar vergessen. Und wenn meine Schwester mit TamTam im April ihr Geschenk bekam, hab ich ein Buch aus deren Schrankwand bekommen. Als Geburtstagsgeschenk. Wir sind dort ein- und aus- gegangen (das war toll), aber ich hab die Bücher gesehen, teils reingeguckt und meine Schwester hat die Regentrude sogar schon gelesen gehabt. Musste ich das auch verstehen?

Tut mir leid, aber ich merke mir sowas.

Hihi… so war ich also immer die Kleine.

Aber was soll ich sagen, später bin ich die Größte geworden. Wirklich! Na gut, länger. Länger als mein „Bruder“, länger als dessen Vater, länger als alle anderen Mädels sowieso. (ist kein Geheimnis, 1,84m und nach ein paar Jahren, in denen ich das schrecklich fand, finde ich es jetzt schon sehr lange super!)
Ja, das kleine Mädchen auf dem Bild ist noch die Kleine. Die dies satt hat. Die nicht immer nur verstehen will. Die dann auch mal patzig ihre Meinung gesagt hat. Was dann nicht gern gesehen war und evtl. zu den vergessenen Geburtstagen geführt hat (…). Und dazu, das sie generell nie der Liebling war.
Allerdings war ich da auch nicht scharf drauf, ich bin wohl schon immer lieber ruppig- ehrlich.

Zu Oma in den Ferien fahren? Nein, die Große hat bald keine Ferien mehr, wenn du noch soooo lange hast. Versteh doch. (Liebe Oma, warum hast du nicht einfach gesagt, dass du sie lieber mochtest? Ich hätte es sogar verstanden).
„Kind, wir gehen ins Theater!“ „Au fein!“ (Aufgeregte Vorfreude über Wochen, sogar eine Handtasche- meine Erste- hatte ich dafür! ) „Kind, nun kann doch deine große Schwester mit, wir beide können ja später mal gehen, das verstehst du doch?“ Nein. Aber ich war trotzdem raus. Und das später kam nicht.
Oma und Opa kommen aber zur Jugendweihe, stimmts? Nein, sie fahren lieber in den Westen, da wird grad was besseres gefeiert. Versteh doch.
Meine Schwester kommt aber mit? Nein. Versteh doch.

(Und ich höre auf, ich wollte ja jetzt und hier keinen Roman schreiben.)

Heute will ich nicht mehr verstehen müssen.
Dieses „Versteh doch…. „ hing mir noch sehr lange an, wahrscheinlich weil es früher – augenscheinlich – so gut geklappt hat. Ich sollte Rücksicht nehmen, auch wenn man mir gegenüber rücksichtslos war.

Heute bin ich groß. „Versteh doch“ funktioniert nicht mehr. Und ich wüsste auch keinen Grund, warum es das sollte, das war früher schon blöd.

Versteht das wer?

 

49

Nun ja. Passiert. Schafft nicht mal jede/r. Also dankbar, froh und glücklich sein.

Und bin ich.

Wir haben diesmal in Vierer- Runde reingefeiert, letztes Jahr waren Pirat und ich allein. Diesmal also Pirat, Felix, Mikmups und ich.

Ich habe ein lustiges (Trink-)Spiel gekauft, eigentlich ist es einfach ein lustiges Spiel: hüpft der Pirat (…) raus, dann…. angedacht ist wohl, MUSS man was trinken, ich hab es so gemacht: nur wenn der Pirat hüpft, DARF man trinken. Mein Plan: alle haben Durst und geiern drauf.

Erklärung, jeder steckt einen (von 6) Dolchen in eine Lücke seiner Wahl und irgendeines löst dann den Mechanismus… hüpf…

Tja, mein Pirat hat das ein wenig torpediert, indem es dann RIESIGE Gläser Gin Tonic – Drinks gab…  :pirate:

Und das, obwohl es zur “Ina- Pizza” schon ordentlich Bier gab  :droling:

So wurde es recht lustig. Übrigens: Empfehlung für das Spiel, auch für Kinder, man kann sich Strafe oder Belohnung ja selbst ausdenken…  ( TOMY “Pop Up Pirate)

Aber wir hatten ja eine gute Grundlage:

nomnomnom…selbst gemachter Hefeteig mit Belag eigener Wahl… Wurst, Gemüse, Käse…furchtbar lecker..

Die Zeit ging jedenfalls rasant rum …. und schon hatte ich Geburtstag. Traditionell der Geburtstagstisch, Torte, Sekt, Geschenke…

Ein Glas war schon stiebitzt… und etwas entscheidendes versteckt!!!

Diesmal nun wirklich: der letzte (plüsch-) Teddy!!!

Da issa:

Willkommen Lucky!!

Ich hab jede Menge gaanz tolle Geschenke bekommen.. einige kennen vielleicht auch schon meine neue Romero-Britto- Macke. Die Vase…. (s.o.)

….noch ein Bär…

Und dieser tolle Kerl:

Mein chinesisches Sternzeichen ist der Hahn. Das erklärt alles?

Das hörte ja gar nicht auf, ich war geflasht… und müde…

…. irgendwann ging es ins Bettchen, das ist ja das Schöne: alle konnten bleiben!

Früh kam zur großen Freude des Piraten noch ein Überraschungsgast, sie hat dann sogar ein paar (Katzen-)Snacks aus seiner Hand genommen. So eine Katzenfreundin, und dann auch noch rot, wünscht sich der Pirat. Gucken wir mal, ob sie nun öfter vorbei kommt.

Als alle wach waren gab es ein gemeinsames Frühstück…

…und nach geschickten Verhandlungen durfte ich mir noch einen Bär selbst schenken…

Romero Britto Happy Baer

Was stand nun für den eigentlichen Geburtstag an?

“In die Stadt”- fahren und den Romero-Britto-Friendship-Baer suchen. Ich hatte darüber geschrieben. Anschließend in eine Berliner Galerie, zum Gucken.

Aber du glaubst es nicht! Nicht nur, dass dort inzwischen alles zugebaut ist…furchtbar…und der Bär so auch nicht zu finden war…es wusste auch niemand etwas. Dann noch eine Fehl- Information aus einem Souvenir- Shop und dann wussten wir, dass er dort mal vor dem Holiday-Inn Hotel gestanden hat. Aber nun nicht mehr. Pirat hat noch eine Postkarte erbeutet… Bär weg… :weap:

Aber wo ist er nur geblieben?

Anschließend sind wir zur Mensing- Galerie gefahren.
Die Galerie fand ich eher enttäuschend, wenn manche Teile auch sehr schön waren. Aber es gab da zugängliche Ecken, wo alles unaufgeräumt gelagert war, das fand ich etwas befremdlich. Und der Mann, der dort agierte, befütterte uns mit der Fehlinformation, dass der große Berliner Friendship-Baer derzeit überarbeitet wird und anschließend vor der John F. Kennedy Schule stehen wird.

Es war zwar tolles Wetter aber knackig-kalt, so haben wir anschließend wieder Kurs auf unser Zuhause genommen.

Ich muss mich kurz fassen, sonst wird das zuuuu lang hier.

Nach einem vorzüglichen Abendmahl sind die Gäste abgefahren und wir ziemlich schnell ins Bett gesunken.

Heute hatten wir noch Urlaub und konnten den Tag so beginnen:

Gestern Abend (nachdem die Gäste fort waren) hatte ich bei Instagram unter dem Hashtag  #britto  ein 4 Tage altes Bild mit dem großen Bär gefunden! Vor der “John F. Kennedy Schule”!  Also heute da hin!!

Und da issa!

Da verstehe ich nun einiges nicht: es ist kein öffentliches Gelände (war mir egal) und niemand weiß was! Am Wochenende ist da wohlmöglich abgeschlossen!

Und was ich bescheuert finde: dass irgendwelche Deppen ihn immer verschandeln und bekleben, echt widerlich!

Aber ich war da! Ist der groooß! Hab ihn auch angefasst!

Und es hat mich immer interessiert, andere vielleicht auch?: So sieht er von hinten aus:

:oops:

Wenn ich mal in der Nähe bin – und dorthin verschlägt es mich öfter- werde ich mal wieder nach ihm sehen…ich hoffe, die blöden Aufkleber und so werden mal entfernt.

Jedenfalls war ich da! Bär gefunden! Freu!

Hach, schön war’s! Das könnte ruhig so weiter gehen  :mrgreen:

Angefühlt hat es sich jetzt irgendwie wie “Drei Tage Geburtstag”.  :lol:

George berichtet

So als Reisebegleiter hat man es schwer bei Miki. Besonders wenn es zum Meeting geht. Ich will mich mal beschweren:

Da steht bis zum Schluss nicht fest, wer mit darf. Außer Bimbo natürlich, der muss ja immer mit. Da sitzt du als Teddy da und guckst nett und hoffst…. und dann biste wirklich “dran”…ab in den Koffer. Gut, das ist der erste Dämpfer, denn sonst haben wir eine eigene Tasche, das fällt gar nicht auf, sie passt zu den anderen Taschen und Miki macht sie auch zu (damit uns niemand sieht!).
Nun gut, diesmal wieder das Gequetsche im Koffer. Weil: Miki hat nur männliche Kollegen und die kommen immer mit ganz wenig Gepäck, die würden dann denken, ist alles voller Schmink- und Klamotten- Kram. Keine Ahnung haben die! Echt!

Aber: da wirste früh um 5.45 Uhr (!!!) in den Koffer gestopft! Und dann fährt se und fährt se… (na gut, fahren tut Einstein)…

Sonst geht es ja so Richtung Ostsee, auch hoch bis Rügen, aber das ist eigentlich immer flott erledigt. Naja, manchmal mit Zwischenstopp bei Kundschaft unterwegs, aber gegen 16 Uhr kommen wir Reisebegleiter eigentlich raus. Ja, haste gedacht. Das Gerumpel und Gefahre hörte zwar nach ca. 5 1/2 Stunden auf. Aber dann passierte nix. Miki steigt aus und es wird kalt und kälter, sie kommt nicht zurück! Erst weitere fünf Stunden später gibt’s wieder hoffnungsvolle Geräusche und wir fahren… ein kurzes Stück. Und dann endlich, also ca. 18 Uhr, kommen wir aus dem Koffergefängnis! Und darauf hat man sich dann gefreut! Denn Miki geht nun nicht etwa bald pünktlich ins Bett (sonst gibt’s dann den gemütlichen Teil und wir können uns schon rankuscheln…)
sondern wir werden zwar rausgesetzt…und das mit dem Foto klappt auch:

Aber dann! Sie zieht sich um und haut wieder ab! Nicht zu fassen!

(mehr …)

Nur was?

Ich muss was schreiben, denn das Artikelbild des letzten Artikels verhagelt mir immer die Laune, wenn ich meine Seite öffne.
Da staune ich selbst, aber es erinnert mich wohl an die schlimme Zeit, das Unbehagen ist direkt körperlich. Entfernen will ich den Artikel aber nicht, das hier ist mein Gedächtnis, mein Logbuch und ich will festgehalten wissen, ab wann ich endlich darauf verzichten konnte…

Also, der Mond geht immer… wenn er mich anguckt die nächste Zeit… das ist gut. Und passen tut es auch… ich bin längst müde und krabbel gleich ins Bett. Seit dem Umzug schaut dann tatsächlich- wenn die Phase und das Wetter stimmt- der Mond zum Fenster rein. Das liebe ich sehr.

Wenn die Lieben weit fort sind (oder auch nicht weit  :oops: ) gucke ich gern zum Mond und bitte ihn, nach ihnen zu gucken. Und bilde mir ein, sie können auch zum Mond gucken und so haben wir nacheinander geguckt.

Zu Zeiten, da ich meinen Liebsten noch nicht gefunden hatte, hab ich mal diesen Vierzeiler kreirt:

“Jeden Abend such ich den Mond-
und befrage ihn nach dir.
Lächelnd er am Himmel thront-
keine Antwort gibt er mir.”

Ja, lieber Mond, du hast meine Irrungen und Wirrungen gesehen, ich war oft neidisch bei dem Gedanken, dass du da von oben voll die Übersicht hast und ich hier im Dunklen tappe… beschimpft hab ich dich, sorry dafür.  :oops:

Haha… gerade ahnte ich es und tatsächlich, 2011 hab ich euch das alles – so ungefähr- schon mal erzählt.

Und immer noch mondsüchtig. Das wird wohl so bleiben…