Mein Senf zur Corona- App

Ich mach es auch nicht ausschweifend, man kann ja Tante Google fragen.

Nicht alle können (und wollen/können das nicht ändern), rein technisch gesehen. Nicht alle wollen, warum auch immer, manche auch einfach, weil sie „dagegen sein“ schick finden.

Aber ich habe vorhin einfach mal so nachgedacht, was wäre, wenn:

  • ich ein Restaurant betreiben würde, da würde ich ganz sicher ein Handy mit App zentral postieren, als Nutzer hätte ich meines mit App dabei
  • genauso als Kioskbesitzer, Tankstellenpächter ect., Kassiere/rin in Supermärkten und auch natürlich auch als Kunde
  • wenn ich viel öffentliche Verkehrsmittel nutzen würde, saß ich in der Nähe eines Virusträgers…würde ich wissen wollen? Ja! Mit App!
  • ich Pförtner/in oder Rezeptionist/in wäre, da halten genug ihren Kopf ran (ich auch) und fragen nach Örtlichkeiten ect…. da würde ich es auch wissen wollen
  • ich Nutzer/Besucher oder Initiator von größeren Events (Sport, Feierlichkeiten, ich denke auch an die Öffnung von Tropical Island) wäre, da wäre auch gleich am Eingang ein Handy postiert oder als Besucher wäre meines mit App an der Frau

…es gibt da unzählige Beispiele, wo es Sinn macht. Es macht doch immer Sinn, mehr zu wissen, als weniger? Oder? Kommt man unwissend besser „durch“? Oder kommt irgendjemand besser durch, wenn andere unwissend sind? Oder wenn man dann sogar noch andere (mit Palaver) davon abhalten kann, wissend zu werden?

Für mich ist diese App absolut sinnvoll, da ich (beruflich) viel unterwegs bin und dann auch noch in Medizinischen Zentren und Krankenhäusern. Und in Hotels. Und überhaupt.

Wissen ist Macht.

Und wer einen davon abhalten will- ist (mir) verdächtig.

Passt auf euch auf!

:angel:

Was bringt man aus dem Norden mit?

Das:

Das Brötchen ist übrigens ein „Riesen- Brötchen“, Baguette-Brötchen hieß das glaub ich. Höhö…EIN Brötchen zum super-leckeren, frisch geräucherten Lachs wird ja wohl erlaubt sein?? ;)

Ich kann die Räucherei Thurow nur empfehlen, war zum zweiten Mal da, wieder sehr lecker der Fisch.

Bei meinem ersten Besuch war der Verkäufer etwas grummlig, aber das schreibt man den Fischköppen ja eh zu (Berlinern übrigens auch). Passt also und heute gab es 3 Buchstaben mehr mit auf den Weg.

Das Nest heißt Freest und man fährt ca. 25 Minuten von Greifswald aus (wenn einem nicht so ein ortsansässiger Hornochse die Vorfahrt nimmt, man dadurch hinter einem LKW landet, der 60 km/h statt 100 fährt und der Hornochse den nächsten Feldweg wieder nach links abbiegt und man selbst hinter dem LKW zuckeln darf… grrrrr….) :grrr:

Und sonst so?
Ich hab die Corona- App installiert.
Eine gute Freundin erzählt mir was von „Maske muss ja nicht..“
Ich frag sie nur, was ihr lieber ist: eine Maske vielleicht sinnlos getragen zu haben oder Menschen zu verlieren, weil man keine getragen hat? Welcher Irrtum ist schlimmer?
Nun setzt sie ihre Maske wieder mit einem besseren Gefühl auf.

Meine Kunden, inkl.Krankenhäuser wurden langsam wieder lebendiger, offener. Nun machen die ersten wieder zu, wegen sprunghaft ansteigender Corona-Fall-Zahlen. Ganz aktuell Uni Magdeburg. Wieder Besuchsverbot. Auch 8 Schulen in Magdeburg schließen wieder.

Nichts von gehört? Du dachtest, alles lockert sich, nix Corona, war alles Panikmache, ist alles vorbei, war alles Quatsch? Feiern, reisen, fliegen…? DAS ist wichtig und jetzt richtig??
Kann ich nur sagen: du beziehst dein Wissen aus den falschen Quellen!

Man! App an, Maske auf, Hände waschen und desinfizieren, Abstand halten, Massenansammlungen meiden… kann man das nicht mal ordentlich durchziehen, damit wir ALLE das bestmöglich und schnellstmöglich überstehen? Muss immer jemand quengeln „will nicht, „muss nicht“, stimmt nicht“, ich nicht“…?

Bleibt gesund!

:teddy:

Wann?

„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts- leben muss man es vorwärts“

Alter Spruch. Gefällt mir.

Ich hab mir die Frage gestellt: „Wann sind unsere schönsten Jahre?“ Das „uns“ meine ich nicht bezogen auf dich oder mich und den jeweiligen Partner oder so, sondern unsere, meine? Wann sind, waren oder kommen die (ganz eigenen) schönsten Jahre?

Kann man das überhaupt so sagen?

Merkt man es in dem Augenblick?

Oder muss man tatsächlich erst auf die Betrachtung rückwärts warten, wertschätzt man es erst am Ende?

Dieser Gedanke beschäftigt mich eigentlich immer. Daher liest man hier auch oft „wir haben es gut“, „uns geht es gut“. Obwohl ich kurz vorher von Problemen, Hängepartien, beruflichem Ärger oder Stress oder gar Krankheiten berichte.
Irgendwas ist immer und man darf dabei das Wesentliche nicht aus dem Blick verlieren.
Das „Jetzt“ ist entscheidend, wieviel „Morgen“ wir noch haben, wissen wir nicht.

In meinem Leben ging es recht durcheinander zu und selten war alles gleichzeitig optimal. Es waren schöne Jahre, verliebt, frisch Eltern, der Dämpfer kam später. Aber auch das war toll, wenn auch mühsam, mich daraus zu befreien, zu wachsen, ein frech-flottes Duo mit dem Sohn zu sein, schöne Wohnung, glücklich trotz klammer Kasse. Ein bissel was nachgeholt, gewildert, ausgegangen, Spaß gehabt. Partnerschaftsversuche, Herzen gebrochen (sorry) aber auch selbst Blessuren geholt. Alles richtig machen wollen; vernünftigen Mann, mit ihm Haus gebaut-> langweilig! Flucht, WG mit großem Sohn, festen Liebhaber, Auto-Traum erfüllt, Job hat lange großen Spaß gemacht.
Dann wurde Job wegen Unzufriedenheit Dauerbaustelle, Pirat kam in mein Leben. Glücklich, das Herz hat seinen Platz gefunden. Turbulente Jahre, Wohnsituation war eigentlich sehr schön, wurde aber immer enger. Nicht zu vergessen; „Kind“ war -auch mit zwischenzeitlichem gesundheitlichen Dämpfer- gut unterwegs und inzwischen ausgewildert. Dauerbrenner Job, immer erst zufrieden, wieder Etappe geschafft, dann Laden durchschaut und weg. Mehrmals. Noch nicht angekommen, aber an sich zufrieden.
Umgezogen, zu Hause mit Pirat, angekommen. Sohn macht sein Ding, alles gut. Katzen“kind“. Mutti flott. Auch das wird sich mal ändern, das wissen wir alle. Wenn der normale Gang der Dinge eingehalten wird, ist Mutti eines Tages fort.
Wie wird das sein?
Überhaupt: irgendwann fängt man an, seine Menschen zu verlieren. Wen, wann, wen zuerst, wer geht, wer bleibt?
Was macht das mit der Endbewertung?

Es ist mir auch bewusst, dass sich mit jedem Tag etwas ändern kann. Allein mich, viele Kilometer pro Woche im Auto unterwegs, wollte schon so mancher aufrauchen, manchmal schreibe ich darüber. Das Glücksschwein hat immer zu tun.

Die Gedanken sind nicht neu für mich und ich habe sie schon einmal hier hinterlegt.
Es ist schön, das so sagen zu können und das kann ich alle Jahre mal auffrischen und bestätigen.

Mein liebes Leben – schön, dass du da warst! Und noch bist!

Mit 40 gedacht und mit 51 bestätigt.
Ich bin immer noch gespannt, froh und auch stolz, wie es bisher gelaufen ist. Bleib doch noch ein bissel, mein liebes Leben. Wir haben das bis hierher doch ganz gut gewuppt.

Nun nicht mehr Halbzeit, aber ich bin in meiner Mitte. So ziemlich. :oops:

Radar- gläubig (gewesen)

Es wurde ja permanent darauf hingewiesen, dass es Unwetter geben wird. Nicht wann, nicht wo, nur dass…

Heute früh war es auch mörder-heiß-und-schwül, man hat es kaum ausgehalten.

Wir haben dann ein wenig Wasserkühlung veranstaltet. (Vorsicht; mit Beschallung aus dem übernächsten Nachbargarten). Familie mit 6 Kindern und die Mutter (auch) immer am Brüllen. Sind aber schon verklagt worden (nicht von uns) mit dem Ergebnis, dass zwischen 12 und 15 Uhr Ruhe ist. Und manchmal sind sie weg…oder das halbe Rudel… und ich sag immer „Man kann nicht alles haben“.

 

Ich hab immer das Wetter-Radar im Blick gehabt und gedacht, bis 15 Uhr bleibt es trocken, also Wäsche rausgehängt. Außerdem war nur eine winzige Zelle zu sehen, die uns treffen könnte.

Als es dann schon um 14 Uhr anfing mit regnen und grummeln, hab ich an diese kleine Zelle gedacht und die Wäsche hängen lassen. Allerdings Markise rein, die Stuhlauflagen in die dafür vorgesehe Kiste getan, die Möbel ein bissel zusammengeschoben… es donnerte schon doller…also Kater reingelockt…der hat es mir schwer gemacht… und als er drin war, wollte er wieder raus, also hektisch die Katzenklappen verriegelt…nun war er richtig sauer… dann fährt er immer semi-lustige Attacken gegen mich (inzwischen tut er nur noch so, als würde er beißen, aber ich muss die Geste ja ahnden)… dann saß er sauer da.

Ich war später sauer: es hat fürchterlich geregnet und auch gehagelt…und als ich danach im Garten gucken war, sah ich das Malheur: ich hab die Kissen- Kiste offen gelassen. :whaaa: Da wäre echt besser gewesen, ich hätte nur die zwei benutzten Auflagen draußen vergessen, so war alles patsch-nass; 6 große Stuhlauflagen, mehrere Kuscheldecken…ach hör doch auf! Wieder eine Portion Optimismus (dann war die EINE Zelle eben ein bissel größer!) und alles auf den Wäscheleinen draußen verteilt. Wird schon trocknen.

Haste gedacht! Es wurde wieder schlimm und schlimmer. Auflagen hängen jetzt hier über dem Treppengeländer im Haus, diverse Decken sind gleich mal zum Waschen und Trocknen in meine beiden Maschinchen gewandert.


(Ich weiß den Luxus von 2 Waschtrocknern und einer Waschküche zu schätzen. Und Klara & Minna haben sich durch den Zusammenschluss von Miki & Pirat gefunden. Bei uns hat vieles so gut gepasst). :oops:

Die ursprünglich zum Trocknen rausgehängte Wäsche hängt immer noch tropfnass draußen. Eine andere, ziemlich dicke Decke auch noch.

Ein Theater.
Jetzt traue ich dem Radar keine 3 Minuten mehr, ständig ändert sich was!
Mal siehts noch mal richtig nach Prügel aus, dann wieder nach nix mehr.

Meine beiden Affenbrotbäume haben jedenfalls um Einlass ins Haus gebeten, sie vertragen Fußbad nicht und umgetopft werden müssen sie sowieso. Der eine hat auch Übergewicht nach einer Seite, war ja draußen angebunden, er hat jetzt kurzfristig freundliche Elefanten-Stützen.


Jetzt ist also alles nass, was nass sein konnte und noch mehr, die gefährdeten Pflanzen sind drin, der allgemeine Hausdurchgang hat keine Lecks offenbart.

Hoffen wir das Beste!

Wie war oder ist es bei euch?

Update: Die beiden Flutopfer sind umgetopft und stehen wieder draußen. Sehen ganz zufrieden aus:

Sind inzwischen gesichert für Eventualitäten (dafür die Stangen) und Fußbad gibt’s auch nicht mehr, die Töpfe haben Löcher unten. Untersetzer für Wohnzimmer-Saison vorhanden.

CLAra auf Blacky’s Wegen

Ist schon witzig: letzte Übernachtung auswärts vor den Corona- Maßnahmen: Amber- Hotel Chemnitz Park.
Erste Übernachtung auswärts nach den Corona- Maßnahmen: Amber- Hotel Chemnitz Park.

Und dazwischen hab ich Blacky verloren, ihr wißt ja… :depresive:

Nun also mit CLAra, und die erste Neuerung: die kostenfreien Parkplätze außerhalb des Hotelgeländes (kurz davor) sind jetzt auch beschrankt und böse kostenpflichtig. Gesehene Nutzer während meines Aufenthalts: Null. Scheint sich die Anschaffung von Schranken und Automaten ja richtig gelohnt zu haben. Dort in der Pampa. Am Stadtrand. Kein Laden weit und breit. Schlau!

Nun hatte ich gelernt: nur die Business- Zimmer haben eine Kaffeemaschine. Letztes mal (Comfort-Zimmer: nix).

Diesmal gelernt: Kaffee schmeckt scheußlich. Wahrscheinlich uralte Pads.. keine Ahnung, so schlimm war es beim ersten Mal (zufällig Business-Zimmer) nicht. Ich war allerdings nur zu faul, meine Reisemaschine aus dem Auto zu holen…

Reisebegleiter:

Ich setze sie immer auf das von mir vorgesehene Schlaf- Bett.

Später abends erinnerte ich mich (genau wie letztes Mal); Steckdose so weit weg, dass ich im anderen Bett schlafen musste, Handy muss in der Nähe sein (Glucose-Sensor) und muss nachts leider an den Strom.

Dann wollte ich wirklich mal schön TV gucken, egal was kommt, gemütlich, warmes Zimmer, ein bissel arbeiten dabei… Gut, ging dann auch, war aber der kleinste Fernseher, den man sich denken kann. Aber egal, ging trotzdem, Bild super, Sender viele.

Frühstück: eigentlich sogar besser: Bedienung steht (maskiert) in der Mitte des Buffets und befüllt den Teller nach Wunsch. Bis auf ein paar wenige Deppen hatten auch die Kunden am Buffet eine Maske auf (war so deutlich sichtbar erwünscht). Warum die unmaskierten unkommentiert bedient wurden…wunderte den braven Gast. Und was ich doof fand: man durfte die Kaffeemaschine nicht selbst bedienen. Die Filterplörre kann man dort nicht trinken. Musste ich mir halt immer jemanden holen (aber nur 2x, dafür aber  jeweils einen großen Pott Kaffee crema).
Von der Bedienerei war ich so überfordert, dass das dann so aussah:

Aber reicht ja auch für eine Naschkatze, die sonst eigentlich nie frühstückt.

Und das stört mich ja nun gar nicht:

Mehr Platz, weniger Gäste.

Und verabschiedet hat sich Chemnitz heute bei mir so, wie es mich bei meinem allerersten Besuch begrüßt hatte:

Mein (blaues) Feedly- Wunder

Heute kam in meinem Feedly ein Artikel als „neu“ rein, der war vom 21.12.2012 !!

Vom lieben Plerzelwupp: klick hier.

Hach, es war schon schön, die vielen vertrauten BloggerInnen zu lesen! Ein Ausflug in die Vergangenheit!
Und auch Gucky war noch dabei, Grüße in den Himmel!
Viele Blogger sind ja nicht mehr „dabei“, aber da hofft man ja, dass nur die Blogs stillgelegt sind…

Was das für ein Schluckauf vom Feedly war- keine Ahnung. :shock:

Ich hab dann einen Kommentar dagelassen, wäre jetzt spannend, ob es da mal eine Kommentar-Benachrichtigung gab… dann könnte noch Feedback kommen…

Mein blaues Wunder kam dann, als ich die Artikel als „gelesen“ markieren wollte (es waren jede Menge alte Artikel vom Plerzelwupp „reingekommen“).

Leider hab ich dann nicht (nur) diese als gelesen markiert (und damit aus Feedly entfernt), sondern ALLE ARTIKEL. Das ist blöd, war doch über die Woche ein bissel was aufgelaufen, was ich noch lesen wollte.

Was für einen News- Reader nutzt ihr eigentlich?

9 Jahre Pirat & Miki

Wir sind auf Kurs!

Es hat seit Ende letzten Jahres zwar einiges unser Bötchen in Unruhe gebracht, aber keine wirkliche Gefahr.

Manche Dinge ändern sich eben im Leben, auch wenn man es nicht so (wahr-)haben will. Freundschaften zerbrechen, Pirat hat es letztes Jahr erwischt, und auch beruflich hing da einiges dran.
Eine blöde, unerwartete finanzielle Altlast rollte uns dann auch noch auf die Füße.
Nun gut, eine Erfahrung mehr und auf geht’s!

Corona kam dann allerdings noch oben drauf. Bremst uns beide beruflich gerade übel aus.

Aber was am allerwichtigsten ist: wir sehen trotzdem, wie gut wir es doch haben; wir haben uns und fühlen uns wohl an dem Ort, an dem wir uns zusammen niedergelassen haben. Und damit lassen sich auch die Schwierigkeiten meistern, zusammen.

An unserem Kennenlern- Tag haben wir eigentlich immer etwas schönes unternommen, auch ganz einfache Dinge. Zum Beispiel wieder zu der bestimmten Eisdiele zu fahren und ein Eis zu essen. Schön essen gehen. Auch mal auf Gourmet- Niveau, mit Übernachtung, eben ganz wie es passte. Letztes Jahr ist es komplett ausgefallen, weil ich grad auf einer Dienstreise war, Termin vom Chef bestimmt, wäre mir sonst einfach nicht passiert. (Leider war es dann auch noch eine Luftnummer….)

Ich denke mal, wegen Tante Corona wird da dieses Jahr auch nichts stattfinden. Ich weiß jedenfalls von nichts :idea:

Aber wir genießen jeden Tag unser schönes Zuhause, lieben unseren Bienen-freundlichen Garten, freuen uns über unseren Kater, bestaunen und genießen die tolle Markise (sssst…auf….sssst…zu). Vor 2 Jahren haben wir uns zu unserem Jahrestag eine tolle Hollywoodschaukel gekauft, dort trinken wir oft unseren Früh- Kaffee, oft zusammen… und wir wissen einfach, dass wir es ganz schön gut haben.

Das hier ist für mich so ein typisches Zufrieden- Bild: unser Garten, so unsortiert, wie wir es mögen, an der (wegräumbaren) Wäscheleine hängen noch zwei Restanten vom Tag, vorher wedelte da fröhlich die Wäsche, der Liegestuhl in der Sonne, die anderen dümpeln unter der Markise, unter der wir sitzen. In diesem Fall gucken wir grad das Andock- Manöver an die ISS vom Pfingstsonntag, nach der leckeren Mahlzeit vom Grill steht noch die Pfeffermühle auf dem Tisch (Fernsehturm) :idea: . So gut muss man es erstmal haben.

Und schon sind wir im 10. gemeinsamen Jahr. Herrje, wie die Zeit vergeht…

Wer mehr lesen will klicke hier…

 

Ein ziemlich grünes Pfingsten…

…war das.

Das Wetter war durchwachsen und die Laune auch.

Meine Affenbrotbäume sind wieder in den Garten gehüpft, erst hierher:

Dann doch anders, etwas weniger Sonne (sie bekommen sonst auch gern einen Sonnenbrand) und nun auch angebunden:

Der vordere ist übrigens der Ableger vom Silvester- Unglücksraben (2017), die Zweige haben sogar Minusgrade überlebt. Ansonsten sind sie eher empflindlich gegenüber Minus- Temperaturen (auch ausprobiert: Küchenfenster nachts aufgelassen über Nacht bei -10°C  = der halbe Baum erfroren)

Der Kater hüpft auch immer raus, hier ein Suchbild:

Und dann durften die Birkenfeigen wieder raus. Vorher hing hier aber der Haussegen ordentlich schief! (…) !!!

Das jüngste Blatt, noch nicht mal ausgerollt und schon einer Staubsaugerattacke ausgesetzt!! :whaaa:

Schön grün bei uns, nun dürfen sie kurz so bleiben, evtl. bekommen auch wieder ein paar Blätter Sonnenbrand und in ein, zwei Wochen beschneide ich sie, die dürren Winter- Triebe kommen wieder weg. Sie haben eh die Deckenhöhe vom Haus längst erreicht, ich muss sie immer kleiner halten.

Noch ein bissel was zur Birkenfeige, auch zum Thema „Sommer im Garten“:

Stellplatz: keine volle Sonne, sonst ist schnell nur noch braunes Krepp dran, keine Blätter. Erfahrung aus vorheriger Wohnung, Sonne ab 13 Uhr bis abends geht. Scheint die Mittagssonne zu sein, die sie gar nicht vertragen, haben wir (leider) hier ausprobiert.

Temperatur: hab mich ganz schön erschrocken, da standen sie aber schon draußen, nur 8 °C für die Nacht gemeldet! Recherchiert (Wetter und eigene Artikel, wann rausgestellt, jetzt wißt ihr, warum ich das hier schreibe) :idea: …im Juni 2018 waren auch mal nachts ziemlich unter 10°C, das scheint also in Ordnung zu sein. Wenn man schlaue Artikel liest, heißt es immer „im Winter nicht unter 18 °C“. Wenn es wieder rein geht, sind sie meines Erachtens noch unempfindlicher. Also meine beiden machen das alljährlich seit 2005 mit und sind für die Freiluftübersommerung immer sehr dankbar.

Am Pfingstmontag war Mikmups bei uns.
Pirat und ich wollen abnehmen, so trinken wir auch kaum Alkohol, Pirat noch konsequenter als ich. So hatten Mutti und ich ein Sektchen… oh…auch grün…

Nun ist dieses 50-Tage-nach-Ostern-Ding auch schon wieder vorbei…die Zeit rennt. Is ja bald wieder Weihnachten :cry:

Naja, wie sagt man so schön: „Leicht übertrieben macht anschaulich“.

Prozente, Aktionen, Rabatte…

…nutzt ihr das?

Mich nervt’s! Alle (Online-)Shops, die über meine Daten, heißt ich über einen Account verfüge(n), überhäufen mich mit E- Mails! Rabatt! Nur heute! Aktion! Heute Kleider! Morgen Schuhe! Zwei kaufen- eins bezahlen!! Versandkostenfrei!

Dabei geht es (bei mir) überwiegend um Bekleidung. Anfangs habe ich da auch noch geguckt, bin aber auch nie so geflasht gewesen, dass ich mir etwas bestellt hätte.

Ist klar; die Leute konnten/können nicht so agieren, wie es „normal“ war. Eine Weile extrem, nun schon besser. Aber Meetings, Messen, Kongresse? Finden nicht statt. Brauche ich dann neue Schuhe, Blusen, Hosenanzüge? Nein! Findige Shops riefen nun die Parole aus „Schick im Homeoffice!“ Langweilig, wenn das Tchibo, Otto, Comma, Long Tall Sally, S.Oliver…und wie sie alle heißen, rufen. Außerdem gehen da gut die Sachen, nicht nicht mehr ganz so schön sind, hab ich genug. Freuen sich die Blusen, die es nicht mehr bis zum Kunden schaffen, für die Skype- Konferenz reicht es.
Dann kommen die finanziellen Einbußen, oder auch nur die Befürchtung, dass es welche geben könnte, dazu. Wer kauft dann neue Klamotten?

Aber trotzdem dachte ich, einige werden schon kaufen. Schnäppchenjäger ohne besagte Befürchtungen.

Inzwischen habe ich aber den Eindruck, dass es für die Branche richtig schlimm sein muss, weil: ich bin Mitglied bei Best Secret, ein Online- Marken- Outlet- Shop, für den man registriert sein muss. Ohne kann man nicht mal gucken. Und die Sachen, die man ins Körbchen legt, bleiben nur 20 bis 60 Minuten reserviert (je nach Mitgliedsstatus), dann können einem andere Kunden das schon wieder rauszupfen und weg isses. Ist mir alles schon passiert, weil tolle Marken, tolle Preise…
Und jetzt habe ich eine Bluse und ein Kleid, beides tolle Marken und beides inzwischen über 50% reduziert, schon rund 3 Wochen (!) im Körbchen. Erst nur vergessen, das ist dann immer sowieso schnell weg. Und nun wurde das Kleid in dieser Zeit schon 2x nachreduziert.
Und immer noch in meinem Körbchen.
Also jetzt weiß ich , dass es ernst ist.

Ach so, wer sich da auch anmelden möchte, kann mich anschreiben, ich kann noch einladen. Bräuchte nur Name und E- Mail, den Rest machen die. Ich sage; es lohnt sich.

Weil ich nun neugierig geworden bin und mich nicht auf’s Gefühl verlassen wollte, hab ich nachgesehen. Vergleichsmonate März-April 2019 zu März-April 2020. Bei mir eine Hoch-Zeit an Neuanschaffungen, auf jeden Fall Schuhe, Blusen immer, gern Mantel, Blazer…ich schleppe mein Zeug ja auch Tag für Tag, stopfe es in Koffer, werfe es ins Auto…
Rausgekommen ist: Rückgang um 70%. :whaaa:

Wenn das bei vielen so ist, dann ist das für die Branche natürlich sehr hart.
Außerdem findet auch gerade ein Umdenken statt, manch eine/r wird denken, guck an, ich brauche ja gar nicht so viel. Und da auch nicht gleich ein allgemeiner Aufschwung um die Ecke kommt, wird das kurzfristig sicher nicht besser.

Aber wenn man „dicht dran ist/war“, Angehörige vielleicht sogar verloren hat oder nur knapp behalten durfte…ich denke, dann ist es einem eher egal, ob die Schuhe zum Schlüpfer passen.

Ich werde mein Konsumverhalten aber auf jeden Fall überdenken, zu den „100 Prozent“ will ich gar nicht zurück.

Ich hab hier mal was dazu gefunden, von Anfang April, das hat sich wahrscheinlich noch verschärft.
Aktuell gibt es optimistische Töne von „OTTO„, allerdings mit Bestätigung, was die Bekleidung betrifft.
Ich persönlich denke ja, in der nächsten Zeit wird es Schnäppchen ohne Ende geben, muss ja alles raus…. und dann wird alles teurer.
Dann passt es doch gut, wenn man selbst ein wenig maßvoller wird.

PS: Im Augenblick arbeite ich daran, dass ich wieder in alles reinpasse, was so in meinem Schrank hängt. Dann brauche ich sowieso 2 Jahre nichts kaufen… yeah!… :angel: :twisted:

Arbeitstour trifft Blümchen

Wenn heute jemand erzählt:

„Stell dir mal vor, heute auf der Bundesstraße, da war so ein schwarzer, tiefgelegter, sportlicher Mercedes, der mischte immer vorne mit. Alles was ging wurde überholt, immer vorne, immer eilig.
Irgendwann war er dann weg, hab ihn nicht mehr gesehen.
Und dann komm ich aus einem Dorf raus, da steht er da am Straßenrand! Und daneben steht ’ne Tante, die fotografiert Blümchen!“

Das war dann ich.

Aber wenn es doch so schööön ist. Da vergesse ich auch mal das „Eilig“.

Hat es sich nicht gelohnt?

Gut, die Fotoqualität ist a la Smartphone ohne Brille, da war dann doch wieder das „Eilig“, aber mir gefällt’s.

CLAra wartet:

Und zu Hause vorm Haus? Wieder Blümchen :oops: