Vorhang auf! Gute Unterhaltung bei Miki!

Ostergeschichte

Hahn2Einst sprach der Hahn, höflich doch ein wenig gereizt, zum Hasen: “Sie sind ja wieder einmal unglaublich populär. Ich möchte endlich einmal das Jahr erleben, wo nicht Millionen von Osterkarten mit ihrem Bild verschenkt werden.”
Da traten dem Hasen die Zornestränen in die Augen. Er antwortete: “Ich danke für diese Popularität. Ja, ich pfeife auf die Popularität. Wie stehe ich denn vor den anderen Waldbewohnern da, mit einem Nest voll bunter Ostereier? Du Hahn, ich bin nur ein bescheidener Feld- und Waldbewohner und beliebt bei vielen Tieren. Doch meine Mission liegt in der Natur und besteht aus der Fortpflanzung meiner Art. Und plötzlich erfindet irgendein Mensch das Märchen vom Osterhasen. Sie wissen doch, dass daran kein Wort wahr ist. Doch mein Ansehen ist dahin und ich bin für ewig lächerlich gemacht. Mein Leben wird nicht mehr ernst genommen. Mit meinem Namen bringt nun jeder das Märchen mit dem Osterhasen und dem bunten Osterei in Verbindung.”
Darauf antwortete der Hahn jedoch: “Was wollen Sie? Die Menschen sind nun einmal oberflächlich. Die Sarah wurde nicht durch ihre Kunst berühmt, sondern durch ihre Magerheit und wird noch heute als Urbild der Magerkeit verstanden. Gorbatschow ist ein Schnaps und kein russischer Staatsmann und Henry Clay eine Zigarre. Ja, sogar Kolumbus ist durch sein Ei berühmter als durch seine Entdeckungen.
Denken Sie daran lieber Hase, dass es auch etwas Gutes hat, mißverstanden oder beschimpft zu sein, denn es ist besser als vergessen zu werden.”

(Alexander Roda Roda)

kein Autoschwein, sondern Auto fein!

Nun habe ich es tatsächlich gemacht! (bzw. machen lassen).
Mein Auto hat eine Oberflächen-Veredelung verpasst bekommen und müsste nun den üblichen Verschmutzungen und Umwelteinflüssen besser standhalten. Auch Vogelkacke ( hab wirklich überlegt, aber mir ist kein vornehmeres Wort eingefallen) kann nun keinen Schaden anrichten (sollte aber trotzdem zeitnah entfernt werden). Klassische Waschanlagen sind nun nicht mehr nötig, klares Wasser reicht, mit Mikrofasertuch abwischen, fertig. Die Scheibenwischer werden nicht mehr viel zu tun haben (ab ca.60km/h wird das Wasser einfach weggedrückt), im Waschwasserbehälter (Scheibenwaschanlage) befindet sich Wasser und als Frostschutz hochprozentiger Alkohol.
Nach einem tüchtigen Regenguss wird er immer aussehen, als kommt er aus der Waschanlage. Ich bin sehr gespannt.
Außerdem ist diese Art der Versiegelung versicherungstechnisch anerkannt.

Eine Befürchtung habe ich aber: einmal Nano – immer Nano!

Leider hat mein Auto derzeit nur die Winterreifen drauf, auch noch die Alufelgen aufbereiten und versiegeln zu lassen ist eine Option, die ich mir noch überlegen will.

Da mein Auto auch „davor“ gut aussah, ist der Unterschied nicht so gravierend, jedenfalls auf den Fotos nicht so sehr gut erkennbar. Die obere Reihe sind die „vorher- Bilder“ unten „nachher“.

BrummBrummNano
Da man es auf der Zusammenfassung nicht so gut sieht, habe ich die Frontfotos noch mal in größerer Auflösung angehängt, das erste „vorher“, das zweite „nachher“.

vorhernachher

Macht euch selbst ein Bild!

Sonntag

putz4Was machen andere Leute am Sonntag?
Weiß nicht.
Ich habe mir folgendes vorgenommen: Wohnung aufräumen inklusive ein wenig auf Frühling umdekorieren und damit ist schon klar: es wird etwas aufwendiger.
Ein guter Anfang ist Staub saugen. Dachte ich. Bis WIEDER der außer Rand und Band geratene Schlauch ohne mich rumspringt und ich mit dem – wie sagt man?- Stiel mit Bürste, leider ohne Saugkraft dastehe! Dabei hatte ich die Hürde DAVOR gar nicht erwähnt, nein; zwei:
1.) Staubsauger aus Kammer befreien, eigentlich gar nicht schlimm, er hat einen schönen Stammplatz, aber da ich permanent mit Ware in kleinen und großen Kartons überschüttet werde ( diese Woche eine Bestellung von Kosmetik-Kleinkram und der Rest (4!) in einzelnen Portionen; Muster einer Firma, deren Ware ich beruflich unter die Leute bringe (im besten Fall) und ich –als ebay- Nutzer (und auch für meinen Webmaster) die Kartons aufhebe… ist schon das Öffnen der Kammertür gefährlich… Und dabei habe ich diese Woche fünf (!) Kartons mit ersteigerten Dingen auf die Reise geschickt. Naja, ich habe es ja gewusst, mein Fehler war nur: ich öffne gaaanz vorsichtig die Tür…äuge vorsichtig rein (nach oben) und es passiert nichts. Prima. Ich sortiere die Kartons immer in Matrjoschka– Manier und deponiere sie möglichst weit oben auf dem hohen Regal, manchmal muss ich sie sogar hochwerfen und mit Glück klemmen sie dann dort oben fest (Altbau= sehr hohe Wände). Wie ich sie runterbekomme? Mit einer Art Besenstil stochern, aber da geh ich natürlich in Deckung.
So, nun nehme ich den Staubsauger, er will natürlich nicht ( Strippe, Stiel und Korpus… irgendwas klemmt immer irgendwo..) und ganz klar: die Kartons kommen!
Da ich nun schon alle Hände voll hatte, dachte ich noch: ‚ wie groß war der größte…?’. Weiter kam ich nicht. Treffer! Aber wie die belegte Stulle dreht sich das Ding im Flug um … und es schneit auch noch! (Kennt ihr diese Schaumstoff- Dinger, die zur Polsterung dienen?)
Hallo Frühling.
2.) Hürde 2 nur kurz erwähnt: Steckdose suchen. Gefunden. Wird zwar nicht für die ganze Hütte reichen, aber im Augenblick weiß ich noch nicht mal mehr, ob ich durch die ganze Wohnung komme. Grummel. Schlauch wieder ranschraub.
Später wage ich ein anderes Experiment: ich stopfe mein Flokati-Herz (kleiner Teppich) in die Waschmaschine. Um das Ding hab ich keine Angst ( wenn es hin ist, kommt es halt weg, war ja eh schmutzig…) aber um die Maschine! Sie ist Baujahr 98, eine erste Neuanschaffung in meinem glücklichen Leben als Singlemutter mit Kind und nun schon in die Jahre gekommen. Sie hüpft auch bei normaler Beladung lustig durchs Bad und manches Mal fliegt die Sicherung raus. Noch höre ich sie waschen… beim Schleudergang wird’s spannend….
Ungemach ereilte mich dann in der Küche. Die war zwar noch gar nicht dran, aber meine Zimmerpflanzen waren durstig. Um Zeit zu sparen (hä!) ließ ich mittels so eines modernen Schlauchs, den man aus dem Wasserhahn herausziehen kann, Wasser in die 5 Liter-Gießkanne. Wie es so ist, in der Küche stand viel Zeugs rum, welches ich währenddessen in den Schränken verteilen wollte… da drang ein gewaltiges Plätschern an mein Ohr…. Da die Kanne NEBEN der Spüle stand, ergoss sich das Wasser (offenbar so schnell es konnte !!) über die Arbeitsfläche, unter Haushaltsgeräte, in Schubfächer und von dort über den Fußboden…super!!
Also alles trockenlegen, nasse Geschirrtücher aufhängen, Schubfächer ausräumen….den Inhalt abtrocknen oder (Holzbretter, Holzlöffel…ect.) wild in der Küche verteilen….letztlich Fußboden aufwischen…
Trotzdem wollte ich das Bad noch schaffen.
Wenn meine Nachbarn Staub saugen, hör ich das auch immer. Langsam machte ich mir Gedanken, wie das sein mag, wenn jemand immer wieder anfängt, dann ist wieder Ruhe (wegen Malheur-Management) und dann geht’s wieder los….Aber egal, nun wollte ich auch fertig werden.
Schließlich schickt hier eine Familie immer nach dem Mittagessen den Bengel in den begrünten Hof, und IMMER mit einem Fußball. Da kann ich also die Nutzung des Balkons um diese Zeit (natürlich erst im Frühling/Sommer) vergessen…. Dieselbe Familie bedient auch ihre Holz- Rolläden so schwungvoll, dass ich immer denke, bei mir fallen die Fenster raus. Da ist Staub saugen ja sicher harmlos…

Bei der Gelegenheit muss ich an meinen Ex-Mann denken: er scheint dem Irrtum aufgesessen zu sein, der Staub erschrickt sich vorm Lärm und flüchtet. Staubsauger anmachen, ein wenig mit dem Gerät schlenkern, fertig. Früher (meine Güte, ist das aber auch lange her!) dachte ich, er lernt es schon noch, aber aus sicherer Quelle weiß ich, dass er das immer noch so macht.

Naja, Wohnzimmer, Bad, Flur, Schlafzimmer, Küche…. da mich keine besonderen Ereignisse mehr überraschten gibt’s keine Einzelheiten.
Aber man staunt, wie lange das alles dauern kann.
wäscheJetzt bleibt noch ein Korb Wäsche, wo der Inhalt nach sorgsam faltenden Händen ruft, hier und da noch was rücken und richten, die Küche zwecks Mahlzeit zubereiten wieder verwüsten ( frag mich manchmal: wozu eigentlich diese Aufräumerei?), einen Happen essen… wenn alles klappt noch ein wenig Sport machen, anschließend in die Badewanne und später am Abend ein Glas Rotwein, quasi zur Belohnung.
Natürlich zwischendurch mal an den Computer, schreiben und putzen gleichzeitig kann ich nun auch nicht.

Und das war dann ein Sonntag.
Und ich will nicht missverstanden werden: kein schlechter. Ich bin zufrieden. Und freue mich auf die nächste Woche.

Morgen kommt mein Seemann.

Teddy

Brummel

Mein Teddy hat Geschichte,
wird Zeit, dass ich davon berichte:
Mit Mutti war ich bummeln,
war über 30, will nicht schummeln.

Wir guckten Schmuck und Schuhe, Tücher,
in den Taschen ein paar Bücher.
Da sitzt im Fenster ein großer Bär,
Mutti voran, ich hinterher!

Die Verkäuferin sagt noch ganz munter,
„nehm sie ihn doch dort mal runter!“
Mutti tut’s, ich weiß es längst;
mein Herz verloren, ungebremst.

Nun steh ich da, der Bär so teuer,
doch in mir brennt das große Feuer,
September haben wir, Geburtstag fern,
Mutti sieht, ich hätt ihn gern.

Zu Hause sitzt der falsche Mann
(was ich so noch nicht wissen kann),
so kann ich mir den Bär nicht kaufen,
müsst ohne ihn nach Hause laufen.

Mutti kann’s Elend nicht betrachten,
sagt: „es ist ja bald Weihnachten“.
Kauft den Bär, ich drück ihn dann,
dass keiner ihn mir nehmen kann.

Teddy sitzt auf Muttis Schoß,
fahren wir gen Heimat los,
denken kurz, es ist ein Witz,
trifft uns glatt ein Raser-Blitz!

Lachen noch, Teddy als Star,
fotografiert, kaum war er da!
Eine Info nur am Rande,
Polizeipost kam nicht zustande.

Etwas nur die Freude trübt,
schmachten hab ich so geübt:
Teddy blieb bei Mutti sitzen,
musst ohne ihn nach Hause flitzen.

Dann und wann zu Kaffee und Kuchen
konnte ich ihn dort besuchen.
War längre Zeit allein, oh weh,
sprach ich ihm was auf den AB.

Ein Vierteljahr ging das dann so,
endlich Weihnachten, war ich froh!
Mutti geholt mit Gepäck und Bär,
noch einen Tag warten, na bitte sehr!

Es gab noch mehr Geschenke,
wie war mir das egal,
knuddel den Teddy und ich denke:
ein Ende hat die Qual!

Das war vor sieben Jahren,
nun habt ihr es erfahren.
Mein Teddy, das ist große Liebe,
wer ihm was tut, der kriegt echt Hiebe!

Miki

Hunger

Gestern Abend musst ich hungern,
da half kein Vor- dem- Kühlschrank- lungern.
Denn da drin sah’s traurig aus,
guckte nix zum Futtern raus.

Natürlich kann man auch was kaufen,
doch hatt ich keine Lust zum Laufen.
Auto fahren, bin ick jeck?
Dann ist der schöne Parkplatz weg!

Außerdem war ich so sauer,
hatte nur zum Ärgern Power.
Sollte enden doch der Tag,
mit dem Mann, den ich so mag.

Und natürlich nicht vergessen:
mit ’nem richtig lecker Essen.
Der Magen hing auf Halbmast schon,
da kam die Absage am Telefon.

Der ganze Körper falsch gepolt,
der Magen fühlt sich nun verkohlt.
Zum nochmal losgehn keine Lust,
den ganzen Abend Dauerfrust.

Heute ist der Kühlschrank voll
und dazu noch Schokolade,
als Seemannsbraut ins Bett ich roll,
meckert morgen nur die Waage.

Der Seemann währenddessen fort,
weit weg an einem andren Ort.
Den Teddy freut’s, ganz ungeniert,
wird er nun nicht ausquartiert.

Miki

Brummel

… dem Liebsten…

Ich fühle deine Liebe
in jedem Atemzug
und wünschte , dass sie bliebe,
bis ich sag „genug“.

Doch das wird’s nicht geben,
will ohne dich nicht leben,
auch wenn du bist nicht hier,
bist du doch mit mir.

Ob nun jeden Tag beisammen,
oder nur für wenig Stunden
fühl ich mich mit dir
inniglich verbunden.

Du mein Mensch, mein Tageslicht,
sehn mich nach dir oder auch nicht.
Bin normal trotz aller Liebe,
wäre froh, wenn es so bliebe.

Das Leben einen überfährt,
das hat die Zeit uns schon gelehrt,
so manche Sache ist gewollt,
die andre uns so überrollt.

So wolln wir akzeptieren,
nicht alles kann man regulieren,
das Beste und zugleich beschwerlich,
alles vergeht, sind wir mal ehrlich.

Doch wir geben uns den Raum,
lassen träumen uns den Traum.
Könnten uns für immer lieben,
wem ist schon so viel Glück beschieden.

9119108

Frosch

Froschsauer(Autor unbekannt)

Ein Mann überquerte eines Tages eine Strasse, als ihn ein Frosch rief: „Wenn Du mich küsst, werde ich zu einer wunderschönen Prinzessin!“

Kurz entschlossen beugte sich der Mann hinunter, hob den Frosch auf und steckte ihn in seine Tasche.

Da fing der Frosch wieder an zu sprechen und sagte: „Wenn Du mich küsst und mich so in eine wunderschöne Prinzessin zurückverwandelst, werde ich jedem erzählen, wie klug und tapfer und was für ein Held Du für mich bist!“

Der Mann nahm den Frosch aus seiner Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück.

Da fing der Frosch wieder an zu sprechen und sagte: „Wenn Du mich küsst und mich in eine wunderschöne Prinzessin zurückverwandelst, werde ich Dich eine ganze Woche lang lieben und Dich überallhin begleiten!“

Der Mann nahm den Frosch aus seiner Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn wieder zurück.

Da rief der Frosch aus der Tiefe der Tasche: „Wenn Du mich küsst und mich in eine wunderschöne Prinzessin zurückverwandelst, werde ich ein Jahr lang bei Dir bleiben und alles tun, was du willst!“

Wieder nahm der Mann den Frosch aus seiner Tasche, lächelte ihn an und steckte ihn zurück.

Da fragte der Frosch: „Was ist los mit Dir? Ich habe Dir gesagt, dass ich eine wunderschöne Prinzessin bin, dass ich ein Jahr lang bei Dir bleiben werde und alles tun werde, was Du willst. Warum küsst Du mich nicht?“

Der Mann antwortete: „Sieh mal, ich bin Informatiker. Ich habe keine Zeit für eine Freundin – aber ein sprechender Frosch ist cool…“

Geschenk

…wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen, also will ich auch auflösen, was in dem dicken Paket drin war: ein Drucker-Scanner-Fax-Kopierer… und während manche vielleicht „auweia“ sagen würden, kann ich beruhigen: ich freu mich immer über Technik und dieses Ding fetzt!
Außerdem kann ich es sehr gut gebrauchen, es löst für mich einige Probleme auf einmal.
Aber ich werde nicht alle meine Geschenke öffentlich machen ;-) :cool:

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