Vorhang auf! Gute Unterhaltung bei Miki!

Politik auf hohem Niveau

ja meine Lieben, das wollte ich euch gestern schon als Abendgruß einstellen, aber durch eine Serverbastelei ging das dann nicht (dafür hab ich jetzt eine kleine Sonne im Tab und als Icon, wenn ihr “Miki” als Lesezeichen habt, schon gesehen?)

Und hier die angedrohte Politik, wie immer mit einem Funken Wahrheit gepaart, mal mehr und mal weniger, wie im richtigen Leben:

Liebe

Ich habe geschrieben, gedacht, gegrübelt…wieder geschrieben…verworfen.
Interpretiert, Beispiele aufgeführt, Weisheiten aneinander gereiht.
Erfahrungen beleuchtet, Erinnerungen wiederbelebt, getextet, geträumt, den Faden verloren… dem folgte ein Gedanken- und Wortschwall.
Ich habe alles wieder gelöscht, denn alles was ich dazu denken, sagen und empfinden kann steckt in diesen Worten:

Liebe bleibt, wo sie gelebt wird.

I love Pingu

Mein Sohn ist 21. (…noch 2 Jahre, dann kann sein Auto günstiger versichert werden….aber das wollte ich jetzt gar nicht…)
Vielmehr überlege ich gerade, wieviel Jahre ich zurückdenken muss, um euch von unseren ersten Begegnungen mit Pingu zu erzählen.
Da ich ein ziemlich strenges Muttertier war, lief nicht ständig die Glotze. (aber sooo streng auch nicht, auf jeden Fall gab es eine feste „Aus-mach-Zeit“).
Und tagsüber lief manchmal – ohne dass es im „Programm“ stand- Pingu!
Sein sympatisches „nöööt“ übernahmen wir zeitweise fast in unsere Umgangssprache..
Jedenfalls war es immer so: Sohn rief „Pinguuuuu!“ und Mutter ließ Kochtopf, Wäsche, Buch, Aquarium, Strickzeug, Telefon (!)…oder was auch immer los und flitzte, um diesen kleinen Mini-Film mit anzusehen.
Und das Beste: 3min geguckt und wir hatten immer noch lange Spass, haben uns die Dinge immer wieder ins Gedächtnis zurückgerufen…“nööööt nööööt“
Das war noch bevor bei uns Computerwahnsinn und Internet Einzug gehalten haben.

Naja, zwischenzeitlich Pingu etwas aus den Augen verloren hat mir nun mein Sohn und Webmaster in meinem Blog die Möglichkeit der Einbindung von Videos eingebaut.
Und nun werde ich immer mal eine Geschichte einstellen.
Ohne Wortschwall vorher. Na mal sehen.

Hier noch was allgemeines über Pingu:
Pingu

Und nun viel Spass mit Pingu

weitere Pingu-Geschichten unter “pingu-liches”

fauler Sonntag

Sonntag. Morgen.
Augen aufreiß. Lausch. Noch ganz still im Haus- gutes Zeichen.
Wie spät wird es sein? 9.00 Uhr, 10.00 Uhr? Schon Kirchenglocken gehört? Nö.
Aber warum mach ich mir Stress? Es ist Sonntag. Ich kann so lange schlafen, wie ich will! So!
Und wie spät isses nu? 9.03 Uhr! Wow! Ich geb zu, ich dachte, es wär schlimmer.
Raus aus dem Bett. Erster Gang ins Bad, Spiegel ignorieren, ist jetzt auch egal.
Ab ins Wohnzimmer, Computer an. Mik- Ina auf ;-) , naja, nix neues.
Neuerdings muss ich früh immer erstmal eine Tablette verkonsumieren, erster Organ-Teilausfall mit knapp 20, der nächste mit 40… nicht drüber nachdenken.
So, Tablette mit viel Wasser weg…glucks… was nun? Kaffee kochen. Och nö. Zurück ins Bett? Jo! Mach ich echt selten, aber heute! Einroll…Augen zu…weg..
Eigentlich hat sich dann alles wiederholt, nur diesmal MIT Kirchengebimmel. Um 10? Fein. Uhr guck. Oh, 10.45 Uhr.
Nun also einen schönen Kaffee und ein Riesenappetit (mein ständiger Begleiter) zwingt mich, Nutella-Toast zu essen (Naja, wenigstens Vollkorn).
Landung auf Sofa mit Laptop, Mik-Ina, Nachrichten, Mails…eigentlich auch schnell langweilig.
Wetter schön (Sonne), mein vorderer Balkon lockt. Schnell eine Runde durchs Bad, balkonfein, raus mit Buch und Sonnenbrille.
Das Buch ist leichtgängig, zwischendurch hab ich Spass mit lustigen Ein- und Ausparkversuchen von Nachbarn oder deren Besuchern. Es ist ja auch öfter spannend. Großes Auto, vor – zurück – zur – Seite – ran… und dann kommen als erstes Gehhilfen aus der Fahrer(!)-Tür!
Aber da hilft auch hartnäckiges Lesen nichts, es gibt noch etwas hartnäckigeres: Hunger!
Was esse ich jetzt? Glück gehabt. Gestern war mein Ableger hier und ich hatte Kartoffelsuppe gekocht, das reicht noch einmal für mich.
Skeptischer Blick durch die Küche, gestern gekocht und nicht aufgeräumt. Und heute auch nicht. Hm. Aber der Tag ist ja noch jung. Ignorieren.
Alibi- Aktion: Waschmaschine anwerfen. Das sieht wenigstens fleißig aus (oder hört sich so an).
Küche muss warten, kalorienarmes Eis auf die Faust und ab auf den Balkon!
Aufräumen kann ich in der „sonnenfreien Stunde“; wenn die Sonne auf meinem vorderen Balkon verschwindet kommt sie eine Stunde später auf dem hinteren* an.
Aber nein, immer noch faul! (Formel 1 im Internet verfolgt, juhu, Vettel gewinnt!).
Jetzt ist erstmal ein Kaffee dran, Koffein soll ja Schwung bringen.
So, der Schwung hat mich wenigstens auf meinen Crosstrainer getrieben.
Anschließend Beauty von Kopf bis Fuß, nun kann die neue Woche kommen. Und das kann ich gaaanz entspannt sehen, denn ich hab Urlaub!
Die Küche ist soweit in Ordnung gebracht, eine Fressatacke musste sie noch miterleben. Ich hoffe, damit bin ich für heute mit dem Thema „Essen“ durch.
Und falls nicht, werde ich es euch nicht verraten ;-) .
Jetzt noch ein wenig lesen, ein bisschen chatten… ui…ein bisschen rennen und Wäsche vom Balkon retten, Gewitter im Anmarsch…geschafft…
Nun habe ich euch mal wieder an einem völlig unspektakulären Sonntag teilhaben lassen…… hallo…….aufwachen……

Naja, dann schlaft schön und einen guten Start in die neue Woche!

* @ Tekima: hätte ich das jetzt groß schreiben müssen, weil es ein substantiviertes Adjektiv ist? Ich denke nicht, denn es bezieht sich ja auf das Substantiv „Balkon“. Aber was soll’s, mein Programm hat mir einige lustige rote Wellen gemalt (an besagter Stelle nicht). Mein Motto: ignorieren!

Du weißt nicht…

Du weißt nicht ob das Lied der Amsel,
die heut im hohen Baum noch singt,
auch morgen noch in aller Schönheit,
so unbeschwert und fröhlich klingt.
Du weißt nicht, ob der Duft der Rosen,
der deinen Garten heut erfüllt,
auch morgen deine große Sehnsucht
nach Schönheit und Idylle stillt.
Du weißt nicht, ob die hellen Sterne,
auch morgen noch am Himmel stehn,
ob über grüne Wiesen sanft
ganz zart die lauen Winde wehn.
Was immer unsren Weg begleitet, was auch an Schönheit uns verzückt,
wer weiß schon, ob vielleicht schon morgen, ein großer Kummer uns bedrückt.
Drum leb dein Leben, leb es heut,
nimm’s als Geschenk des Schicksal’s an.
Du weißt doch, dass vielleicht schon morgen,
sich alles jäh verändern kann.
So tu es heute, wenn es geht,
es nicht zu tun hat seinen Preis.
Vielleicht ist’ s morgen schon zu spät,
die Chance fort wie geschmolzenes Eis.

Original von O.Kuhn, geändert und fortgesetzt

Wir

Du bist ganz anders als ich.
Du bist mutig. Du suchst (und findest) große Herausforderungen.
Du bist oft so vernünftig und auf deine Weise pflichtbewusst. Du bist zielstrebig.
Du bist stark. Du erscheinst unverletzlich. Manchmal machst du mir Angst.
Ich bin ein Hasenherz. Ich suche den bequemsten Weg (heißt nicht, dass ich ihn finde!). Ich bin unvernünftig.
Meine Ziele und Träume wechseln. Meine Wünsche wachsen in den Himmel. Ich bin ungeduldig.
Ich höre dir zu. Ich glaube an dich.
Wir haben Sehnsucht. Wir haben Spass. Wir sehen uns selten. Wir sind immer in Verbindung.
Wir basteln Papierflieger. Wir erzählen uns Witze. Wir haben lustige Eigennamen für lustige Sachen.
Wir können miteinander lachen. Wir können uns vertrauen.

Was verbindet uns?
Ist das Liebe?

Gehen wir auch sorgsam genug mit ihr um?

Fortsetzung Ex-Arsch

Da fällt mir doch so manches ein,
er war in jeder Sicht ein Schwein.
Auf dem Teppich gelegen und Stullen gefressen,
den Besuch im Badezimmer oft vergessen.

Der Hund hat oft besser gerochen als er,
ihn zu verlassen fiel mir nicht schwer.
Noch heute lach ich mich manchmal schlapp,
er denkt, dass er mich verlassen hat.

Dabei war ich wohl schon Jahre fort,
suchte längst nach einem schönen Ort.
Für den Sohn und mich eine Höhle
ohne des Hausschweins Gemöhle.

Er war oft tagelang außer Haus,
hat mir gefehlt wie ‘ne lästige Laus.
Ich werde es nicht vergessen,
wenn er mal da war, hat er den Kühlschrank leer gefressen.

Meine Kollegen damals hatten Spass,
hab öfter ‘ne Story davon erzählt,
geflügeltes Wort war dann das:
„Griewi ist mit Hausschwein vermählt“.

Geld kam alsbald überhaupt nichts mehr an,
aber Gerichtsvollzieher klopften an.
Hat gelogen. Das kann er bis heute.
Also „Vorsicht!“ liebe Leute.

Er reißt alles hinunter ins tiefe Tal.
Fühlt sich wohl so asozial.
Prahlt und protzt schon von Morgen.
Hinterlässt aber nur Schulden und Sorgen.

Seltsam schon immer an der Geschichte:
Vielleicht bringt’s jemand mal ans Lichte:
Geld bringt er wohl nie nach Haus,
aber sein Tonstudio sieht immer nach neuester Technik aus.

Nicht so seine Autos, wenn vorhanden,
die statt auf dem Schrottplatz bei ihm landen.
Er macht dann ein Müllauto draus,
ein Jahr später ist eh alles aus.

Eine Ex (damals aktuell),
fragte mich mal schnell:
„Sag mal, schwindelt der Torsten?“
Ich rettete mich in heftiges Husten.

Er lügt, dass sich die Balken biegen,
glaubt irgendwann selber den Schwachsinn,
für mich ist nichts gutes geblieben,
doch!: dass ich glücklich geschieden bin

Nachtrag:
Aber was ist nur gescheh’n?
mit 18 hab ich das nicht geseh’n.
Wo ist der Mann, den ich mal geliebt,
der stolz den Kinderwagen schiebt?

Der mit den Augen mich zum Schmelzen brachte,
mich zur stolzen Mutter machte.
Der Mann ist weg, ich denk zuletzt,
ein böser Geist hat ihn verhext.