Tücken, Technik, Internet…

Von einem Tag auf den anderen… oder vielmehr, nachmittags das Haus verlassen, 22.00 Uhr wiedergekommen, erkennt mein Computer mein WLAN- Netz nicht mehr.

Die reichlich anderen meiner Nachbarn listet er säuberlich auf…meins nicht. Durch Zufall habe ich dann gestern Abend völlig entnervt festgestellt, dass es 30cm vor der FritzBox geht. (vom Strom getrennt, Computer neu gestartet und den ganzen Zirkus hatte ich alles schon.) 30cm vor der FritzBox bedeutet genau vor der Wohnungstür im kalten Flur. Brrrr… Daher habe ich es schon xmal versucht mit dem Laptop mich ins warme zu schleichen… aus! Wenn ich dann zurück gehe und ihn ein Netz suchen lasse, gibt es eine neue IP und es geht wieder.

Bin echt ratlos. Wollte, jetzt wo der Weihnachtswahnsinn abflaut, schön unterm Baum sitzen, die Ruhe genießen und durch die Blogosphäre wuseln. Vor der Wohnungstür hole ich mir ja eine Lungenentzündung!

Mal sehen, wie dieses Theater nun weiter geht.

Im Schlafzimmer steht noch ein Problemfall (Desktop-Computer), der stürzt immer nach 5min ab, wollte sich mein Webmaster mal drum kümmern. Ins Netz komme ich mit dem nicht, weil er sofort losrödelt..update, update…und währenddessen stürzt er eh ab. Lauter Pflegefälle hier. Diesem Teil will ich dann mal den WLAN Stick mopsen und in den Laptop stecken… Versuch macht klug. Aber ich kann jetzt noch nicht rein, lasse meinen Webmaster lieber ausschlafen… vielleicht klappt es dann bald mit meinen neuen Smilies hier  :grin:  ihr dürft gespannt sein!

Also wenn ich mal einen Kommentar nicht so schnell freischalte und nicht so schnell bei euch kommentiere oder hier antworte… ich arbeite dran!

(Besser wäre sowieso, ich würde meinen Crosstrainer besteigen, wie soll ich sonst 5kg Weihnachts-Fress-Speck weg bekommen? Und der Kühlschrank und die Naschteller … alles voll!) *jammer*

Weihnachtsbaum

24.1Vieles ist in der Vor-Weihnachtszeit schief gegangen dieses Jahr.
Erst Turbulenzen mit der „Gesundheit“, die dann hier ihr vorläufiges Finale fanden: „Wo ist mein Mantel?“ Fortsetzung folgt ziemlich sicher (wenn das nächste Präparat an mir ausprobiert wird ;-) )
Die nächste Pannenserie ereignete sich, als der Weihnachtsbaum besorgt werden sollte. Die Story findet sich hier: „Es kam anders, als ich dachte“
Diese Serie setzte sich leider fort. So wollten wir am folgenden Montag (21.12.), nachdem wir mein Auto abgeholt haben endlich einen Baum kaufen. Ich könnte das auch alleine, aber mit meinem Sohn macht es mir einfach mehr Spass ( und praktischer ist es natürlich auch). Aber wieder nichts. Die ihn immer mal überraschende chronische Krankheit streckte ihn genau an dem Montag nieder. Nichts zu machen.
Taxe geordert( ich finde unmöglich, dass ich als Fahrgast die Route ansagen muss und der Fahrer kaum deutsch spricht…) und Auto holen. (Anmerkung: öffentlich wäre ich bei meiner Unkenntnis wahrscheinlich immer noch unterwegs! Da ist eine teure Taxe echt das kleinere Übel als eine aufwendige polizeiliche Miki-such-Aktion… verschollen im S-Bahn-Chaos von Berlin…)
Diesmal  knapp wie noch nie: Baum besorgen am Dienstag! (22.12.2009)
Regen! Dauerregen! Matsch! Ansagen: Blitzeisgefahr! Also auch noch schnell machen!
Erst bei OBI ran. 22.12.09. Kein Baum. Nur noch 2 halbierte, heisst: geköpfte Leichen (die armen!!) Aber ich war trotzdem entsetzt… was ist das für ein Baumarkt, wenn am 22. die Bäume alle sind??
Also weiterfahren. Leider ohne Überdachung, bei dem Regen (daher wäre OBI praktischer gewesen, aber sowieso nicht die 1. Adresse…)
Na was soll ich sagen? Rauf auf den Hof, ausgepackte Bäume ansehen…hochnehmen..zu krumm.. zurück…hochnehmen..zu groß..weg…zu kahl…weg..zu groß..weg…zu krumm..weg..
So ging das eine ganze Weile. Ein paar eingenetzte ausgepackt, auch alles Murks. Und der Regen!
Einen bestimmten hatte ich schon 2x am Wickel, oben ein wenig schlecht besetzt… den selben hatte Felix auch schon angesehen. Nachdem wir nun nass genug waren, haben wir genau den genommen!
Rein ins Auto..tropf, tropf…
Beim rausnehmen war die Decke, auf die ich ihn gelegt hatte, klitschnass. Aber wenigstens musste ich ihn so nass nicht mit in die Wohnung nehmen, mein Nachbar hat Urlaub und genau vor seiner Wohnungstür stand er gut!

Bei Nila hab ich einen Kommentar hinterlassen „ den Baum werden wir aus Mitleid lieben…“

Aber gestern haben wir ihn aufgestellt und geputzt ( und den ersten schönen Abend mit ihm verbracht, wir verlängern das Fest immer so nach vorne…) und er ist doch schön!!

Baum04
Reingefallen!!
Hi,hi, das ist mein Baum von 2004, den aktuellen gibt es vielleicht später zu sehen hier ;-)

Nochmals für alle ( falls jemand meinen Adventskalender nicht kennt) ein schönes Weihnachtsfest im Kreise lieber Menschen bei gutem Essen und guter Stimmung

liebe Grüße,

eure Miki

Weihnachtsmann-Wartezeit-Verkürzer

…was waren das noch für Zeiten, als wir Kinder erwartungsfroh und ungeduldig, mit diesem warmen Weihnachtskribbeln im Bauch auf den Weihnachtsabend gewartet haben.

Geholfen haben uns auf den wenig verfügbaren Sendern im winzigen einzigen Familien-Fernseher geguckte Märchen und Zeichentrickfilme…

Bis heute gerne sehe ich auch „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Das könnte ich inzwischen synchronisieren :grin:

Und immer gern gesehen war der kleine Maulwurf, hier eine kleine Episode:

(schön, dass man das heutzutage auch 10x hintereinander gucken kann ;-) )

Es kam anders, als ich dachte..

Was wollte ich heute alles machen?
Weihnachtsbaum besorgen,
Paket zur Post bringen,
einkaufen,
vielleicht ein wenig bummeln..
Mutti besuchen, Plätzchen wegfressen … :shock:
Und was hab ich gemacht?
Meine Scheibenwischanlage (vom Auto natürlich!) ist eingefroren. Erst dachte ich, die Waschdüsen. Das ist Blödsinn und nicht möglich, weil ich das sogenannte „Winterpaket“ habe, heisst: alles automatisch beheizt. Da aber nun mein Auto nanoversiegelt ist, ist eine hohe Alkoholkonzentration im Wischwasserbehälter und nicht das übliche Gebräu. Da lag bei mir der Verdacht nahe, dass ich da beschummelt wurde, außerdem hat der Nano- Chef mir Hilfe angeboten. Soll mal langkommen. Jut.
Mein Sohn wollte zu mir kommen und dann wollten wir zusammen fahren. Da kam der 1. Anschiss: sein Auto ist gar nicht erst angesprungen, also hab ich ihn eingesammelt.
Im Nano- Zentrum wurde die Sache dann gnadenlos ans Licht gebracht. Da muss irgendein Idiot von einem Autohaus (entweder Zellmann, wo mein Auto immer zum Radwechsel ist, oder Möbus, wo er getunt wurde) nicht frostfestes normales Wischwasser reingekippt haben- vielen Dank auch!-  alles eingefroren. Trotz Warmwasser-Kur, absaugen, reinkippen…es war nix zu machen! Und nun?
Also allerschwersten Herzens mein Auto dort gelassen. Muss auftauen.

Raus. Zu Fuß. War das kalt! Wohin? Straßenbahn! (was ist das denn?). Haltestelle gar nicht weit weg. Hin. Frier. Plan guck. In 5min kommt eine. Das wäre dann bis zur Behausung von meinem Sohn gegangen, inklusive  7min straffen Fußmarsch. WÄRE. Nach gefühlter Eiszeit stellen wir fest, dass diese heiss (kalt!) erwartete Bahn samstags nicht fährt. *grmpfff*
Nächste Idee: Taxi. Ja, welcher gut beräderte Autofahrer hat da eine Nummer im Kopf???
Also per Handy Mutti alamiert, bitte Nummer im Internet recherchieren. Friiieeerrr. Da macht sich gar keiner ein Bild, wie man als Autofahrer friert, ausgesetzt in der Wildnis des superkalten Winters, ohne wirklich geeignete Kleidung!!! Während der Rückruf erwartet wird, schon mal laufen, hält warm und bringt vorwärts. Gut, dass dann ein Lidl „kam“ mit warmen Backshop, paradiesisch! Dort konnten wir die Taxe ordern und warten… nun gings weiter zum nicht anspringenden Auto des Sohnes… leider konnte der Taxi-Fahrer keine Starthilfe geben (soll ein  Mercedes B-Klasse-Problem sein, so hat jeder sein eigenes Elend). Übrigens verdienen Taxifahrer damit nicht unerheblich viel Geld, das wusste ich gar nicht.
Also ADAC anrufen, waaarten, nur noch Notfälle heute, ich bin ein Notfall! Und übrigens Plus-Mitglied! Ende dieses Liedes: eine Stunde warten (in Wohnung, sonst gäbe es diesen Text hier nicht). Dann ging es schnell, Auto springt nach Starthilfe an, sehr netter ADAC-Onkel! Und schlau! Verkauft gleich eine neue Batterie! :roll:
Nun ab nach Hause! (Verbannt auf die Rückbank, nicht wegen schlechtem Benehmen, sondern weil das Schloss der Beifahrertür komplett streikt! Die Rückbank teile ich mir brav mit der dicken Reisetasche, weil der Kofferraum auch „geschlossene Gesellschaft“ mimt :-? ). Mit größerem Gepäck, weil mein Sohn dieses Wochenende bei mir campiert, er kutscht mich am Montag zu meinem hoffentlich aufgetauten Auto.
Nun bin ich für die Verpflegung zuständig. Ärgerlich so ohne Einkaufen. Also zählen wir mal zusammen:
Taxifahrt.
Auto-Batterie.
Essen bestellt beim Italiener.
Das wird teuer dieses Wochenende.
Kein Weihnachtsbaum.

Kein Wochenendeinkauf.
Kein Paket verschickt.
Nix gebummelt.
Mist!
Aber das Fußbad, das gelieferte Essen, der Glühwein, Kerzenlicht und Genasch machen den Abend rund. Mein Besuch weiht heute mein neues Gästebett ein, dieses wird auch an Weihnachten zum Einsatz kommen.
Und mal gucken, wie das mit der Kälte weiter geht. Doch nicht so?:

Auto im Schnee

Armut

Ein wohlhabender Mann fährt mit seinem Sohn auf’s Land, um ihm zu zeigen, wie arme Leute leben. Vater und Sohn verbringen einen Tag und eine Nacht auf einem bescheidenen dörflichen Bauernhof.

Als sie wieder zurückkehren, fragt der Vater seinen Sohn: „Wie war dieser Ausflug für dich?“

„Sehr interessant!“ antwortet der Sohn.

„Und hast du gesehen, wie arm Menschen sein können?“ „Oh ja, Vater, das habe ich gesehen.“

„Was hast du daraus gelernt?“ will der Vater wissen. Und der Sohn antwortet:
„Ich habe gesehen, dass wir einen Hund haben und die Leute dort haben vier. Wir haben einen Swimmingpool, der bis zur Mitte unseres Gartens reicht, und sie haben einen See, der gar nicht mehr aufhört. Wir haben prächtige Lampen in unserem Garten und sie haben die Sterne. Unsere Terrasse reicht bis zum Vorgarten und sie haben den ganzen Horizont.“

Der Vater war sprachlos.

Und der Sohn fügte noch hinzu: „Danke Vater, dass du mir gezeigt hast, wie arm wir sind.“

Sterne.

Weihnachts- „Zeit“

Ein alter Mann ruft seinen Sohn an, der am anderen Ende des Landes wohnt und sagt:
„Junge, ich habe schlechte Nachrichten. Deine Mutter und ich, wir werden uns trennen und lassen uns scheiden“.

„Aber das geht doch nicht…“ stottert der entsetzte Sohn. „Ich buche einen Flug und komme zu euch… und dann reden wir darüber!“

Der Sohn ruft daraufhin seine Schwester an, die genauso weit von den Eltern entfernt wohnt. Sie ist auch ganz schockiert, sagt „..sind die denn verrückt geworden…?“

Sofort ruft sie den Vater an und beschwört ihn: „Entscheidet jetzt noch nichts, ich steige sofort in den Flieger und dann reden wir darüber.“

Der alte Mann lächelt, geht  ins Wohnzimmer zu seiner Frau, küsst sie auf die Stirn und sagt:

„Liebling, die Kinder kommen diesmal zu Weihnachten.“

Engel