Urlaubsstart

1Ein Vielflieger- wie mein Liebster- ist natürlich erstmal erschüttert, belustigt und uneinsichtig ;-), dass man bei so einem Urlaubs-Bomber schon zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein soll.
Der Kompromiss sah dann so aus, dass wir die Taxe für diesen Zeitpunkt (also 2h vor Abflug) bestellt haben. Ich als Wenig-bis-gar-nicht-Flieger war natürlich etwas beunruhigt ;-)
Naja, nicht wirklich.
Aber trotzdem hiess es nun: Taxi steht um 2.15 Uhr vor der Hütte.
Echt ungemütlich.
Also brav um 22.00 Uhr ins Bett, währenddessen lief- wie schon erwähnt- der Wettlauf mit der Zeit; die Verschlüsselung meiner Festplatte, damit der Laptop mitreisen kann.
Hat er nicht ganz geschafft, aber das Programm konnte unterbrochen werden und nun dürften die Daten- auch bei Diebstahl – sicher sein.
Es hat natürlich von der Zeit her dicke gereicht und wir waren früh genug am Flughafen.
Abgesehen davon, dass bei solchen halben Nachtflügen nur einige Gates offen haben und der Taxifahrer uns vor’m falschen Gebäude abgesetzt hat. Also ein Gesuche und Gerenne…
Da gibt es am Flughafen Schönefeld noch viel zu tun! Es war auch keine Tageszeitung zu bekommen, alle Shops dicht! Noch nicht sehr international.
Dann aber kein langes Gewarte, einen lecker Kaffee später ging’s schon rein in den Flieger.
Airline Condor, die Beinfreiheit auf jeden Fall besser als z.B. bei Air Berlin (A320).
Da unser Veranstalter Thomas Cook ist, gab es „oben“ dann ein Premium-Menü. Viel zu viel für die Tageszeit, aber sehr lecker. Und ein wenig peinlich, weil dieses Menü wohl nur vier Leute an Bord bekommen haben, dafür aber der ganze Flieger nach den leckeren warmen Crossiant’s duftete…
Naja, peinlich nicht wirklich, aber mitleidig wurde ich dann doch, als das normale Frühstück der anderen kam und sie mit Plastikmesser ein sehr krosses Brötchen aufschneiden mussten und im Gegensatz zu unserer steichfähigen Butter einen harten Butter- Plops zerklopfen mussten.
Knapp 3 Stunden Flug ist ja nicht so viel, ging alles Schlag auf Schlag.
Am Flughafen Rhodos das spannende Warten auf die Koffer, dann den Thomas-Cook-Stand suchen, aha, ab in Bus 5. Nun löste sich das Rätsel der Transferzeit von 45 bis 60 min für 13km. Es wurden alle möglichen Hotels angefahren und die entsprechenden Gäste rausgelassen. War aber lustig und war ja erst ca. 9.00 Uhr.
Wir sind beide nicht solche Geier, die überall ganz vorne bei sein müssen, also haben wir im Hotel erstmal die ungeduldigen einchecken lassen.
Dann wurde uns ein Zimmer zugeordnet.
Laut Thomas Cook sollten wir da ein besonders schönes Zimmer bekommen (ich kann nichts dafür, hat mir die Reisebüro-Tante halt nach der Buchung gesagt).
Also, wir hoch ins Zimmer, es muffelte nach Küche und ein Blick vom Balkon ergab: letzte Ecke, unterster Balkon über Gewerberäumen des Hotels und genau am großen Parkplatz, wo regelmäßig Busse ankommen und abfahren! Na nicht mit mir! „Schöner wohnen mit Thomas Cook“ (steht so im Katalog)! Ich also runter, ging ratz- fatz, neues Zimmer, ganz oben (4.Etage), schöner Balkon, dicht am Meer, ein drittes Bett. Auch nicht schlecht, kann man ja auch mal drauf sitzen oder was ablegen.
Also im zweiten Anlauf zufrieden.
Das Buffet abends ist geradezu fantastisch, da bleiben keine Wünsche offen.
Frühstück auch sehr lecker.
So, und heute waren wir bisher faul, eben Urlauber, schön am Strand rumgelegen (ja Mutti; Sonnencreme LSF 30 und auch Schatten)
Ein paar Bilder wieder anbei, hier davon mein aktueller „Arbeitsplatz“:

4
Und das Bild vom Meer mit Flugobjekt…

2

darauf hätte ich auch Lust, aber wir haben beobachtet, dass ungefähr jede zweite Truppe beim „Einholen“ gewassert wird, das find ich blöd, würde dann doch gerne fotografieren… die Heldentat..
:-D

3

Bis bald!

plötzlich offline

Ich hatte mich gar nicht verabschiedet und bin nun schon auf der schönen Insel Rhodos.
Es war ursprünglich nicht geplant, den Laptop mitzunehmen. Nun ist er doch mit, vorher stand aber die Verschlüsselung der Festplatte an. Das hat viele Stunden gedauert und ich wollte es eigentlich noch vor der Abreise geschafft haben.
Naja, fast geklappt. Aber das Programm konnte man unterbrechen und hier konnte alles fertiggestellt werden.
Danke Felix!!

WLAN ist hier leider nur im Foyer verfügbar – aber immerhin! – und so kann ich mich doch öfter melden.

Liebe Grüße!

H5

Auto- Verkehr

mobileblitzerTempo- Messung Berlin

So, will heute mal folgende Strategie empfehlen, wer damit durchkommt, bitte melden!

Wird eine Frau von einem Polizisten angehalten weil sie zu schnell gefahren ist.
Er fragt die Frau nach den Fahrzeugpapieren, antwortet die Frau: „Ich habe keine.“
Fragt der Polizist: „Warum nicht?“ Sagt die Frau: „Ich habe den Wagen gestohlen.“
Der Polizist fragt nach dem Besitzer. Sagt sie, dass die zerstückelte Leiche im Kofferraum läge.
Der Polizist ist geschockt und verlangt den Führerschein der Frau, diese erwidert, sie hätte keinen.
Fragt der Polizist: „Warum nicht?“
Die Frau antwortet: „Den habe ihn vor 4 Jahren wegen Trunkenheit am Steuer verloren.
Der entsetzte Polizist fordert Verstärkung an.
Als diese eintrifft befragt dieser die Frau erneut.
„Mein Partner hat mir gesagt dass sie ihren Führerschein vor 4 Jahren wegen Trunkenheit am Steuer verloren hätten.“
Sagt die Frau daraufhin: „ Nein wie kommen sie denn darauf?“ und gibt ihm den Führerschein und es ist alles in Ordnung damit.
„Ich wurde darüber informiert dass sie dieses Fahrzeug gestohlen hätten“
Die Frau: “Aber nein!“ und gibt dem Polizisten die Fahrzeugpapiere, wieder alles in Ordnung.
Der Polizist fordert die Frau auf ihren Kofferraum zu öffnen, als sie das tut ist dieser leer.
Sie fragt den Polizisten was er darin vermutete und er sagt: „Mein Partner hat gesagt dass sie den Besitzer ermordet und seine zerstückelte Leiche im Kofferraum liegen hätten.“
Die Frau darauf hin: „Nein, und wahrscheinlich hat der Lügner auch noch behauptet ich wäre zu schnell gefahren oder???

Andere kreative Ideen sind auch gern gesehen!

Technik

Nachdem ich gestern gedanklich eine Reise einige Jahre rückwärts gemacht habe ist mir im Zusammenhang mit der Story noch etwas eingefallen.
Dieser erwähnte junge Mann hatte damals das kleinste Handy, welches es zu diesem Zeitpunkt auf dem Markt gab. (Gutaussehend und gut situiert ooch noch…)
Ich dagegen (und da hatte noch nicht jeder ein Handy, da hat eine Minute 1,99 DM gekostet) hatte eine große, klobige Kartoffel. Meine Güte…schweeer..und unhandlich. (Ich war also „nur“ gutaussehend *lach*).
Und weil ich das doch irgendwie beeindruckend finde, habe ich meine Handy- Veteranen- Galerie bis heute fotografiert.
Ich denke, sein Handy war maximal so groß wie das 3. von links auf dem ersten Foto (welches ich dann also so ca. 5 Jahre später hatte).

Handy1

Tja, aber damals konnte man damit wirklich nur telefonieren und SMS schreiben. Das konnte die Kartoffel übrigens auch und ich habe da einige Nutzer angelernt… das war längst nicht so bekannt, verbreitet und normal wie heute.
Fotografieren konnte mein 4.Handy (von links) als erstes…. auch schon wieder lange her (ca.2002).
Mit Radio und MP3 Player war mein Sony Ericsson k700i (Nr. 5) als erstes ausgestattet, aber noch ohne Speicherkarte.
Sein Nachfolger (mit Speicherkarte) fehlt in der Galerie, das Sony Ericsson k750i, es leistet (wie vorher schon ab dem 3.(?) alle anderen) treue Dienste bei meinem Nachnutzer. Bildmäßig ist es durch mein Nokia- Dienst-Handy vertreten.
Wie man sieht habe ich kein iPhone o.ä., habe also nicht allzu „hochgerüstet“. Außerdem habe ich mich von meinem alten Vertragspartner getrennt und nun ist Schluss mit subventioniertem Handy nach jeweils zwei Jahren. (Pech für den Nachnutzer).
Der Firma Samsung habe ich inzwischen abgeschworen (Ätsch- nun hab ich mir eine Canon-Kamera gekauft- keine Samsung!!), weil ich und auch mein Liebster Ärger mit unseren Geräten hatten und haben, meins war 2x zur Reparatur unterwegs und seins (anderes Modell) ist auch grad auf Reparatur- Tournee. Und das dauert!
Hier die Kartoffel, eine heute übliche Handysocke und mein aktuelles Handy.Handy2
Und hier mit aktuellem Daumen zum Vergleich. :-D

Handy3Handy4

Hier einmal der dicke Veteran im Schlankheitstest mit dem aktuellen Nokia ( das Samsung wollte einfach nicht stehen bleiben, also auch noch ein zickiges Model!!) Handy5

Der Aufmerksame hat gesehen, dass ich das Samsung doppelt habe, wegen der blöden Reparatur- Story. Die dazu passenden Geschichten unter „ärgerliches“ (Handy-Ärger)+ (Fortsetzung Handy). Das hatte nämlich mit dem Umtausch damals nicht geklappt und so hab ich das schwarze nicht, wie geplant, bei ebay versteigert:

Naja, schon beeindruckend mit der Technik.
Sehr auffällig ist es auch bei den Speichermedien.
Für meine erste Digitalkamera habe ich eine Menge Geld bezahlt wegen dem 1GB Microdrive. Meine neue Kamera hat eine High- Speed Speicher- Karte mit 16 GB drin…ist doch der Wahnsinn..

…was vorbereitet…

Mir ist vorhin…irgendwo…der Satz begegnet „ ich hab da mal was vorbereitet…“.
Gleich musste ich lachen.
Warum?
Ich habe mal einen netten jungen Mann kennengelernt…wir kannten uns auch noch nicht besonders gut, naja.. war auch nicht auf eine langfristige feste Beziehung ausgerichtet..ähm.
Ist auch schon… Moment… 12 Jahre her..
Also wir hatten uns schon mal „ausprobiert“ ;-), muss auch ehrlich sagen, verliebt war ich in den Kerl nicht wirklich, aber er sah UNVERSCHÄMT gut aus. Und er wusste das auch.
Noch etwas. Er war selbst eigentlich unglücklich verliebt – will man ja dann kaum glauben.
Wir haben uns einfach manchmal getroffen ohne die große Liebe zu schwören. Ich war gerade auf so einer Art Selbstfindungs – Trip und er wollte eine lockere Beziehung ohne Verpflichtungen. (Eigentlich wollte er nur nett umrahmten Sex… und wenn ich so überlege..ich auch).
Kann mich auch noch erinnern wie wir mal im Bett lagen, er hatte darüber so einen schönen Sternenhimmel gebaut. Da lagen wir so und haben uns unsere Träume erzählt. Ganz ehrlich. Und er kam in meinen nicht vor und ich in seinen nicht. Mag sich jetzt komisch anhören, aber manchmal treffen sich zwei Menschen eben nur für kurze Zeit und wenn beide ehrlich miteinander umgehen, ist das doch auch schön.

Jedenfalls habe ich ihn mal wieder besucht (war einfach praktischer und er hatte ein hübsches Häuschen). Außerdem musste mein Sohn von den kleinen Eskapaden seiner Mutter auch nichts mitbekommen.
Und da sagte er so: „Ich hab was für uns vorbereitet.“
Und was denkt da eine Frau? Candle – Light – Dinner? Rosenblätter verteilt im Haus als Wegweiser zur romantischen Kuschelecke? Champagner in der Badewanne? Bärenfell vor’m knisternden Kaminfeuer? Picknickkorb und Decke? Mindestens Kerzenlicht, Blumen, passendes Getränk und schöne Gläser…
Und dann?
Im Haus war das Dachgeschoss noch nicht fertig ausgebaut. Das wusste ich. Er war Tischler und nach oben führte eine wunderschöne rustikale Holztreppe. Da sollte ich hochgehen.
Kribbel.
Laangsam.
Neugierig guck.
Oben angekommen hab ich mich umgesehen, was könnte er gemeint haben?
Ein Wäscheständer voll frischer Wäsche.
Ein Bügelbrett.
In einer anderen Ecke Baumaterial.
Alles aufgeräumt und übersichtlich.
Und was hatte er vorbereitet??

Da stand ein Tisch. Ein rustikaler Holztisch. Riesig. Klobig. In einem Stück….
Als ich etwas ratlos guckte, legte er noch beifallsheischend –ob seiner weisen Vorraussicht- eine dickere Decke drauf. Nun wusste ich Bescheid…
Und lachte, lachte, lachte…konnte gar nicht mehr aufhören. „Schöner Tisch, dein Meisterstück?“
Er guckte erst etwas betroffen, aber entweder ist meine Lache sehr ansteckend oder ihm ging in der komischen Situation doch noch ein Licht auf.
Es wurde noch ein witziger Abend. Besonders lustig finde ich immer wieder die Vorstellung, wie er diesen superschweren unhandlichen Tisch diese gewundene enge Holztreppe hochgeastet hat.
Tja, die richtige Motivation macht alles möglich…

Aber wieder mal ein schönes Beispiel:

Männer & Frauen. Ein schier unerschöpflicher Quell von Missverständnissen.
Schön wenn man anschließend gemeinsam und später noch in Erinnerung darüber lachen kann.

kontra Frau – pro …

(von einem unbekanntem – offenbar gebeuteltem – männlichen Autor)

Mal abgesehen vom Sex – Frauen nerven im Bett.
Wenn ich von der Erotik einmal absehe, haben mir Frauen im Bett nichts als Ärger eingebracht. Mit Wehmut denke ich manchmal an die Teenagerzeiten zurück, in denen ich entweder allein und entspannt die Nachtruhe genoss oder nur vorübergehend mit einer Frau das Bett aufsuchte. Die Probleme fingen erst so mit Anfang zwanzig an, als man das Nachtlager „wie Mann und Frau“ teilte, sprich: vom Einschlafen bis zum Aufstehen. Hieraus muss ich eine ganz bittere Bilanz ziehen. „Nächte des Grauens“ ist noch untertrieben. Am Tage durchaus abgeklärte, zupackende und moderne Frauen mutieren angesichts von Federkern und Daune ausnahmslos zu verwöhnten, lebensuntüchtigen, egoistischen Zicken. Wie ich jetzt an einigen Beispielen schlüssig beweisen werde.

Beginnen wir mit dem unerfreulichen Thema „Mücken“. Vorweg muss ich sagen, dass ich im Sommer grundsätzlich ganz gern neben einer Frau liege, weil ich dann von Stechmücken verschont bleibe. Die stürzen sich immer auf meine Partnerin. Das ist bitter, tut mir persönlich auch wirklich leid, ist aber noch lange kein Grund, mich grob wach zu jammern: „Ich bin völlig zerstochen“. Mit einer Stimme, die im Grenzbereich zwischen Hysterie und Nervenzusammenbruch moduliert. Der Auftrag an mich, dem männlichen „Sicherheitsbeamten“, ist klar: „Steh auf und geh Mücken jagen“. Ich weiß nicht, warum Frauen selbst keine Mücken jagen. Warum sie im Bett liegend den Späher machen, auf schwarze Punkte an der Decke deuten und „Da!“ rufen. Ich weiß vor allem nicht, weshalb ich immer wieder gähnend, mit zerzaustem Haar und einer zusammengerollten Zeitung auf der Matratze stehe und auf Zuruf Tiere totschlage. (mehr …)

Kaffee – für die einen…

ein göttliches Getränk – für andere eine braune Brühe?

Ich liebe Kaffee!!

In allen Variationen, besonders gern Latte Macchiato, Milchkaffee oder Cappuccino, nach einem guten Essen auch einen Espresso.

Und einen Tag ohne Kaffee beginnen? Geht nicht. Kann und will ich mir gar nicht vorstellen.

Natürlich sieht mein geliebter Kaffee – Pott am Morgen nicht so toll aus wie das, was es hier zu sehen gibt:

Und für alle Kaffee- Liebhaber; ich nenne es mal:

Hommage an den Kaffee

Stille

SonnenuntergangSeeIch habe heute noch kein einziges Wort gesprochen.
Und ich will auch nicht.
Und keiner merkt´s, niemand ist sauer.
Ich lebe allein. Und das ist auch gut so.
Jetzt.
Ich genieße dieses Schweigen mit mir.
Dabei war ich nicht kommunikationslos. Ich habe ja schon gebloggt, war also sogar kreativ, habe in anderen Blogs kommentiert.
Ansonsten hatte ich heute ausgeschlafen… sehr lange… aber das ganze Haus ist heut still. Das passt doch.
Dann habe ich meinen einsamen Kaffee genossen, mich in meine Puzzle-Ecke zurückgezogen und diesem stillen Hobby gefrönt.
Habe ein wenig aufgeräumt, der Staubsauger wäre mir heute aber einfach zu laut gewesen.
Konnte mich zum Sport aufraffen, bin jetzt zufrieden.
Habe heute mehrere (Mädchen-)Blogs gelesen, wo Endzwanziger hadern, weil sie freitags faulenzen (und nicht, wie sie denken, dass erwartet wird, die Nacht durchtanzen) und / oder Single sind, sonntags mit niemandem spazieren gehen (können) und so gar nicht ihrem von sich und dem Leben erwarteten Bild entsprechen.
Ist das schön, dass ich gelernt habe, das Leben so zu nehmen und zu genießen, wie es ist!
Das Leben kennt nämlich nicht unsere Drehbücher im Kopf! Und es ist viel besser! Oder viel unvorhersehbarer! Für jeden ein eigenes Strickmuster. Ähnlichkeiten zufällig?
Meins ist jedenfalls ziemlich gut erkennbar ein Unikat.
Und das gefällt mir!
Was ja nicht dagegen spricht, dass bei vielen auch ein gewisser „Klassiker“ gelebt wird im positivsten Sinne.
Wenn von Hochzeiten die Rede ist, werd ich schon mal ziemlich ruppig, mein Spruch ist dann (im Gegensatz zu den „Ahhs“ und „Ohhs“ von heiratswilligen Mädels) „Was geht mich fremdes Leid an?“. ;-)
Naja, brauch ich halt nicht mehr.
Aber heute bin ich einem Hochzeitsbild begegnet, welches ich so schön fand, so ausdrucksstark und tiefgründig glücksgetränkt…wow!
Und vom damaligen Bräutigam unter „Glücksmomente“ abgelegt! Einfach schön.
Seht selbst:
Glücksmomente

Ja, das Leben ist schön, voller Überraschungen, Herausforderungen, geglückten und geplatzten Träumen, schweren Entscheidungen, Schicksalsschlägen, Verlusten, die sich dann doch als Gewinn entpuppen können….

Es ist mal laut und mal leise…

und heute genieße ich die Stille.

Rauchst du noch oder lebst du schon?

Warum rauchst du?
Und ein anderer nicht?
Warum steckst du dir
dieses Unkraut ins Gesicht?

Warum atmest du nicht,
die Lunge würd´s danken
die saubere Luft,
sondern musst Ruß erst tanken?

Was gibt dir der Nebel,
der um deinen Schädel,
in Wolken schwebt,
sich gelb auf die Umgebung legt?

Wieso verräucherst du dir den Sinn?
Schmeckst alsbald keine Nuancen
im Essen drin.

Da kann der Gourmet nun lange zaubern,
die toten Nerven das Erlebnis dir rauben.

Auch riechen kannst du nicht mehr gut,
deine Nase hat wohl Wut,
doch der Mund zieht am Stängel heiss,
deine Zähne blitzen längst nicht mehr weiss.

Du riechst wie eine alte Socke,
folgst räuchernd deinem alten Trotte.
Klar sagst du jetzt;“ ich muffel nicht!“,
die Mit-Raucher, die riechen´s nicht.

So sortiert man sich die Freunde,
wo kann man räuchern und wo nicht,
leider auch an diesem Laster
eine Freundschaft mal zerbricht.

Manchmal sogar eine Liebe,
die Lügen sind die tödlichen Hiebe.
Der Süchtige nun heimlich raucht,
nicht sagt, dass er eigentlich Hilfe braucht.

Vielleicht ist das ein Problem?
Auch das hab ich schon gesehn:
Der coole Raucher will´s nicht sagen,
dass auch ihn die Stängel plagen?

Schlechte Haut und gelbe Finger.
Eine Lulle im Gesicht.
Eins ist klar, dass diese Dinger,
optisch fallen ins Gewicht.

Das soll für die jungen Leute,
die cool sein wollen heute,
auch gleich ein wicht´ger Hinweis sein;
lasst euch gar nicht erst drauf ein.

Die Gründe sprechen alle dagegen,
es kostet Geld und ist ungesund,
man belästigt and´re mit Qualm und Ascheregen
viel zu selten benannt als wichtiger Grund.

Es galt ja mal als schick
und dieses Missgeschick,
ereilte die heute „Alten“
soll´n sie halt ihr Laster behalten.

Aber heute ist es bekannt,
der Qualm aus der Gesellschaft verbannt.
Ich rede nicht drumrum,
wer heut damit anfängt ist dumm!

Doch man kann sich mal irren,
die Sinne können verwirren,
zum Aufhören ist es niemals zu spät,
mit eig´nem Willen es auch geht.

Man spart die Zeit, man spart viel Geld,
die Gesundheit länger hält.
Die Umgebung es dir dankt,
die Leistung wird hoch anerkannt!

Zu Asche werden wir alle mal,
heute hast du noch die Wahl.
Ich muss nicht lange überlegen,
nicht die Asche, sondern Leben!

Miki

Aufreger des Tages

In meiner näheren Umgebung gibt es ein kleines Einkaufscenter, worin sich auch eine Post-Filiale befindet. Naja, fast. Zu meinem Ärger macht diese Filiale, eingebettet in einen blöden Schreibwarenladen keinen Postbank-Service. Darüber kann ich mich schrecklich ärgern. Die Sparkasse hat in dem Ding „Gebietsschutz“.

dp_entrance_retail Finde ich eine Unverschämtheit. Nun gut. Und die einzige Post-Bank-Filiale in meiner Nähe ist praktisch mit Auto unerreichbar, weil man sich nirgendwo hinstellen kann. Und dann kann ick ooch gleich loofen….

Aber das wollte ich jetzt gar nicht, sondern:
Ich bin gezielt in diesen blöden Laden (noch schnell erklären; den Laden find ich mega-blöd, weil er im Internet als Copy- Shop gelistet ist und der einzige Kopierer über ein Jahr (!) lang defekt war!!!).
Da in dieser „Hilfs-Post“ immer eine sehr unfreundliche mit Quak-Stimme ausgerüstete Servicekraft (?) arbeitet, war ich schon ein wenig auf Krawall gebürstet (ich geb’s ja zu).
Also, Post. Ich wollte ein versichertes Paket (zwar klein und leicht) in die Niederlande verschicken. Erstmal ran (die olle immer unfreundliche Eule war auch da, aber ein junges Mädchen hat mich bedient), ich gefragt;
„was für’n Schriebs muss ich da ausfüllen?“
Sie: „ Soll es ein Päckchen sein?“
Ich: „Nein, muss versichert sein, brauche einen Beleg.“
Sie: „Versichert und Nachweis, oder reicht auch eine Quittung?“
Ich: „Was das geht auch, Nachweis würde reichen!?“
Sie: „Ja, zeigen Sie mal, klein und leicht, können wir als Brief senden, kostet statt 17 € nur 8,05 € und Sie bekommen eine Quittung.“
Ich froh, überrascht, fast schon glücklich: „Prima, so machen wir das. Vielen Dank für die vorzügliche Beratung.“
(Olle Eule kiekt, ick kieke zurück!)

So, glücklich aus dem (…) Laden und ein wenig rumschlender…aha, Beute fokussiert; ich brauche eine Handtasche, da ist so ein Laden, draußen einige Ständer. Ich ran, anfass.. Mist, die Taschen sind alle irgendwie am Ständer festgemacht, nicht so wirklich praktisch. Aber eine kam – was gute Laune so anrichten kann- in die engere Wahl, entweder khakifarben oder schwarz. Ich geh in die Hocke, um mir das festgeschnallte Teil besser ansehen zu können. Währenddessen war die Verkäuferin mit einer schrill sprechenden älteren Dame beschäftigt, der sie nichts recht machen konnte (lag es nun an der Kundin oder an der Verkäuferin?).
Jedenfalls ich hocke da unten, das (angeschnallte) Objekt meiner Begierde auf dem Schoß, da dreht die blöde Verkäuferin -Dumpf- Kuh schwungvoll den Ständer, um der Quengel- Kundin eine andere Tasche zurrecht zu drehen (vor die Nase!) und „meine“ Tasche verlässt mich im Eiltempo!
Und sie HAT mich gesehen.
Ganz sicher.
Ich hatte das blöde Ausstopfpapier noch in der Hand, bin gaaanz langsam aufgestanden… hab ihr das Papier vor die Füße geworfen und bin langsam weggeschlendert.
(Kurz hat auch die Keifstimmen- Besitzerin das Maul gehalten…)

Ich weiß natürlich nicht, ob die unfähige Verkäuferin noch was verkauft hat (kann ich mir kaum vorstellen) aber so schnell kann es gehen; eben noch gut behandelt und kompetent zufrieden gestellt und dann…
Naja, für den Augenblick Geld gespart und ab auf’s Center- Dach, wo mein Auto brav wartet…
Und mit einer schönen Tasche, das wird schon noch klappen!

Kleines Schmacko; hier der Werbetext des Fachgeschäfts:

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