Vorhang auf! Gute Unterhaltung bei Miki!

Kategorie: persönliches

So ein Teddy…. macht glücklich

Ich hab mein Gedicht von vor ca. 9,5 Jahren hervorgekramt (s.u.) Warum? Weil der Teddy, der inzwischen schon lange “Brummel” heißt, heute “Kauf”- Geburtstag hat. Der Tag, an dem die Liebe einschlug war der 20.09.2002.

Inzwischen gibt es ja ein ganzes Teddy- Rudel hier, weil mit dem Pirat noch ein richtiger Papa-Bär dazu gekommen ist. Sie haben auch alle Namen und Geburtstage (Brummel offiziell am 24.12., denn da hab ich ihn ja erst bekommen). Allerdings gilt hier ein endgültiger Teddy- Stopp, sonst müssten wir ja noch mal umziehen, und das wollen wir nicht!

Brummel und Fussel sind bei uns die Ur- Bären, auch Senioren genannt. Mit ihnen kuscheln wir nur “zu besonderen Anlässen”… z. B. wenn einer krank ist. Das hülft!  :teddy: Mit “Kuscheln” meine ich jetzt, “mit ins Bett nehmen”. Ansprache bekommen sie trotzdem, mal aufs Sofa hüpfen und Unfug erzählen…. jaja…denkt was ihr wollt  :idea: bei uns leben die Teddys! Und wenn ein Teddy den Papa fragt, ob er Schoki bekommt (die er dann der Mama gibt), das klappt gut! Oder nach einem Streit mal mit dem Teddy des anderen reden…. das sind Teddy- Therapeuten, echt! Kann ich nur empfehlen!

Die beiden Senioren haben immer ein kleines Privileg, aber sind ja auch schon etwas abgekuschelt und zerzaust…. und die Respekt- Bären für die anderen…obwohl es auch viel größere gibt:

Aber Brummel bleibt als Erst-Bär der Chef- Bär! Und sein bester Nicht-Bär-Kumpel ist Bimbo, der schon seit den 90ern bei mir lebt. Und ohne den gar nichts geht! (Bimbo seht ihr ja immer als Reisebegleiter).

Hier ein altes, schlechtes, winziges, Handy-Foto von 2003:

Fussel hat eine andere Geschichte und ist ein besonderer Piraten- Liebling. So hat jeder seinen Ur- Bären.

Brummel & Fussel heute

Mein Teddy hat Geschichte,
wird Zeit, dass ich davon berichte:
Mit Mutti war ich bummeln,
war über 30, will nicht schummeln.

Wir guckten Schmuck und Schuhe, Tücher,
in den Taschen ein paar Bücher.
Da sitzt im Fenster ein großer Bär,
Mutti voran, ich hinterher!

Die Verkäuferin sagt noch ganz munter,
„nehm sie ihn doch dort mal runter!“
Mutti tut’s, ich weiß es längst;
mein Herz verloren, ungebremst.

Nun steh ich da, der Bär so teuer,
doch in mir brennt das große Feuer,
September haben wir, Geburtstag fern,
Mutti sieht, ich hätt ihn gern.

Zu Hause sitzt der falsche Mann
(was ich so noch nicht wissen kann),
so kann ich mir den Bär nicht kaufen,
müsst ohne ihn nach Hause laufen.

Mutti kann’s Elend nicht betrachten,
sagt: „es ist ja bald Weihnachten“.
Kauft den Bär, ich drück ihn dann,
dass keiner ihn mir nehmen kann.

Teddy sitzt auf Muttis Schoß,
fahren wir gen Heimat los,
denken kurz, es ist ein Witz,
trifft uns glatt ein Raser-Blitz!

Lachen noch, Teddy als Star,
fotografiert, kaum war er da!
Eine Info nur am Rande,
Polizeipost kam nicht zustande.

Etwas nur die Freude trübt,
schmachten hab ich so geübt:
Teddy blieb bei Mutti sitzen,
musst ohne ihn nach Hause flitzen.

Dann und wann zu Kaffee und Kuchen
konnte ich ihn dort besuchen.
War längre Zeit allein, oh weh,
sprach ich ihm was auf den AB.

Ein Vierteljahr ging das dann so,
endlich Weihnachten, war ich froh!
Mutti geholt mit Gepäck und Bär,
noch einen Tag warten, na bitte sehr!

Es gab noch mehr Geschenke,
wie war mir das egal,
knuddel den Teddy und ich denke:
ein Ende hat die Qual!

Das war vor sieben Jahren,
nun habt ihr es erfahren.
Mein Teddy, das ist große Liebe,
wer ihm was tut, der kriegt echt Hiebe!

Miki

auch schon älter das Bild, von 2010

Was treibt mich …so…an?

Während viele, die laaangsaaam :lol: auf die 50 zugehen, ihre Position im Job gefunden haben oder ihren Frieden damit gemacht haben (oder sich innerhalb des Jobs weiter entwickeln, was ja wohl die beste Variante ist), bin ich, was den Job angeht, immer noch ein Unruhe- Geist.

Natürlich gibt es immer Gründe, sich beruflich zu verändern. Aber links und rechts sehe ich so oft unzufriedene Menschen, die über genau das gleiche schimpfen wie ich. Aber sie schimpfen immer noch, an der gleichen Stelle. Während ich, nach der Einsicht, nichts ändern zu können, gegangen bin.

Für mich besteht dann noch das Kunststück darin, diese Zeit (dort) nicht als verschwendete Zeit zu sehen. Sondern als Erfahrung, an der man gewachsen ist.

So sehe ich das übrigens auch mit Partnerschaften. Natürlich weiß ich, dass ich vor über 30 Jahren einen Idioten geheiratet habe. Aber das ist lange abgehakt, meine eigenen Fehler hab ich beleuchtet und für mich ausgewertet und an die schönen Zeiten kann ich trotzdem noch mit einen kleinen “hach” zurück denken. Auch ein weiterer ernster Versuch war die Erfahrung wert, an einem Hausbau wächst man schließlich auch. Alles ist immer zu etwas gut und mich begleitet auch die Weisheit “wohin ich auch ging, ich vergaß nie, wer mir half, dort anzukommen”.

Inzwischen bin ich ja bei meinem Pirat angekommen. Und das “angekommen” meine ich auch so.

Aber ein Gedanke ist die Tage bei mir aufgeblitzt, den ich noch gar nicht so auf dem Schirm hatte: während meiner aktuellen Einarbeitung (da muss ganz viel Fachwissen rein) meinte meine “Lehrerin”, eine wirkliche Fachfrau, ich müsse mir keine Gedanken machen, meine Kollegen wüssten auch nicht alles und einiges, was ich jetzt im Intensivkurs bekomme, wüssten sie noch gar nicht so, weil das ganz neu ist und die “altgedienten” Kollegen das nicht so forcieren… Da wäre ich am Ende sogar erstmal mit der Nase vorn. Und da entgegnete ich spontan, dass ich mich gar nicht in Konkurrenz oder Leistungsdruck gegenüber meinen Kollegen sehe, sondern ich selbst mein ärgster Kritiker bin. Dass ich mich selbst so peitsche und fordere, um auf ein Level zu kommen, welches ich selbst von mir erwarte….  Rumms! Gesagt und begriffen.

Sieht übrigens grad gut aus. Was ich noch lernen muss, sieht ziemlich unerschöpflich aus, aber doch irgendwie machbar.  Das macht mir Hoffnung. Ich hab das mir selbst gegenüber bisher nicht so zugegeben und anfangs auch gar nicht so wahrgenommen; aber neben den wirklich (für mich) nicht erträglichen Problemen in meiner Ex- Firma, war mir auch der fachliche Anspruch nicht hoch genug. Damit meine ich nicht Zahlen und Bilanzen, da könnte/ würde ich auch gern noch was lernen, sondern die Erklärungsbedürftigkeit der Produkte und die weitere Entwicklung. Egal, was dann auch an innovativen Produkten dazu gekommen wäre, da kommt einfach fachlich nichts dazu, man kann das Rad nicht neu erfinden. Und jahrelang grundsätzlich das gleiche zu erzählen und mich damit immer weiter von meinem vorhandenen Wissen zu entfernen…. DAS will ich nicht.

Das droht mir nun im neuen Fachgebiet nicht. Da wird permanent entwickelt, anders geht es nicht. Und so geht mir wahrscheinlich auch sehr langfristig der Lernstoff nicht aus.

Natürlich muss noch mehr stimmen und passen. Augenblicklich bin ich sehr optimistisch und hoffnungsfroh…. und wenn dann doch nicht… fällt mir auch da wieder was ein!

Ich nehme gern eure gedrückten Daumen!

:angel:

Neuen- dettel- sau …wirklich!

Ja, es gibt einen Ort, der heißt Neuendettelsau. Und da war ich.

Aber von vorn: jetzt kommt nichts weltbewegendes, aber meine Reisebegleiter… erst wird gekämpft, wer mit darf, dann gewinnt jemand…und der will auch ins Web….

Erledigt!  :teddy:

Also; ich war wieder im Mutterhaus zur Einarbeitung. Wegen einer großen Messe in Nürnberg war aber kein Zimmer zu bekommen und so hat es mich nach Neuendettelsau verschlagen. Das bedeutet immer über eine Stunde Anfahrt, weil es auch noch überirdisch voll auf den Straßen war.

Aber das Hotel war nett:

 

Blacky genau gegenüber dem Haupteingang

konnte ihn vom Zimmer aus sehen…

Zimmer; praktisch und funktional:

Frühstück: könnte ich mich gern dran gewöhnen

Einmal hab ich auch die bayrische Küche ausprobiert, war lecker.

Die Tage waren sehr anstrengend, die Nächte relativ kurz. Ich war froh, als der Abreisetag kam… der wurde aber auch lang.
Der Kopf ist voller neuem Wissen und Eindrücken.

Das Wochenende sehr willkommen!

:teddy:

Weiter gepod-pimpt

Wie bitte?

Im letzten Artikel hatte ich ja damit angefangen, also nur ganz kurz: Omnipod = Insulin(patch-)pumpe. Alles drin: Insulin, Pumpsegment, Basal- Programm, Nadel(subkutan). Sitzt 3 Tage, zusätzliche Steuerung über Fernbedienung (PDM).

Hier meine Mission: hübsch machen (pimpen). Damit bin ich nicht allein. Aber ich hab kein anderes Medium zwecks Konservierung (außer Instagram, da muss ich es aber auch “dosieren”), daher hier. Wen es nicht interessiert, einfach weiter-durchs-Web-wandern   :roll: (und ein anderes Mal wieder kommen)!

Falls hier Interesse gezeigt wird, würde ich auch was schreiben, wie ich was mache, man holt sich ja Inspiration …aber ein Youtuber wird nicht mehr aus mir! (Sag ich heute  :mrgreen: )

Also: das mit den Insulinkäfern finde ich am coolsten. Gesehen werden die von anderen natürlich nur: im Sommer (leichte Bekleidung, heißt kurzärmlig) und auch nur in der Freizeit. Im Arbeitsleben werde ich das etwas unauffälliger gestalten aber sowieso “verstecken” bzw. man hat ja doch immer Ärmel an der Bluse und oft hockt noch ein Blazer drauf. Aber ich selbst freue mich trotzdem dran. Und jetzt das Beste: Mikmups hatte eine super Idee zur Nachnutzung! Kühlschrankmagnete!

Magnete sind schon besorgt, 2 Käfer hängen schon am (Metall-) Geländer, wohin sie dann so kommen ist noch nicht geklärt, aber sie bleiben sichtbar. Freu!

Hier nun der Erste der 2. Generation Insulinkäfer (vorne), die hinteren sind schon zu “Kühlschrank- Magneten” mutiert. Allerdings müssen die gebrauchten immer mal zu Überlackierungs- Experimenten herhalten, sind also beide inzwischen matt überlackiert….

hinten 1. Generation, vorne 2.

Unterschiedlich werden sie sowieso, aber ein bissel was ist dann auch standardisiert, so dass sie doch immer wieder ähnlich sind.

Hier glänzen sie noch:

Und hier (siehe auch Artikelbild) sind sie matt lackiert, damit experimentiere ich noch.

startklar, der mittlere tritt heute noch seinen 1. Job an

Dann hab ich mit einer Insulinkröte herumexperimentiert. Ich weiß noch nicht… diese hier wird natürlich fein arbeiten, aber ich weiß noch nicht, ob sie auch noch Kumpels kriegt….

Insulinkröte

Und ich habe noch diese beiden hier vorbereitet. Da wird natürlich jeder Jeck anders, weil ich das einfach “frei Hand” rauf male. Aber ist ja auch schön…

Passen ja noch gut in den Sommer…aber Fische sind sowieso mein Sternzeichen, kann mir also öfter passieren…

Ja, wie ihr seht, ist wieder so ein Virus, der mich ein bissel erwischt hat. Aber brauche ja auch ca. 120 Stück im Jahr davon… hab ich also zu tun…wenn ich will.

Man kann auch Sticker kaufen, die raufgeklebt werden, so was hab ich auch da und auch Cover, die man mehrmals verwenden kann. Also könnte ich auch einen Käfer, wenn er für den Anlass zu bunt ist, mit etwas anderem abdecken und/oder Pannen zu kleben. Ich habe auch schon einen nicht so gelungenen Pod produziert (keine Angst, nix mit Augen, nur was mit Serviettentechnik).  :teddy:

Der könnte entweder an den Bauch (das ist in der baldigen Einarbeitungswoche so, denn dort ist nicht bekannt, dass ich süß bin) oder es kommt was drüber.

Ich hab noch jede Menge Ideen, wobei ich nicht ständig alles neu erfinden will, sondern so meine Miki- Pods vor mich hin produzieren will. Die Insulinkäfer liebe ich….  die machen ihre Arbeit aber auch gut (is doch alles Psycho…echt  :oops: ) …aber seit den Käfern läuft der Zucker richtig gut  :idea:

Bis dann!

Urlaubsbeschäftigung(en)

Ich hänge ja gerade “zwischen den Jobs”.
Wie praktisch…in der Urlaubszeit. So hab ich also Urlaub, allerdings ohne Pirat. Und während ihn in diesem Super(heißen)-Sommer die Arbeit und die Hitze schlaucht, will Miki ja auch beschäftigt sein. Bei der Hitze geht da auch mit Garten & Co nicht viel, also eher was inner-häusiges.

Und so ist anfangs erstmal das passiert:

gestrickt für Martina

gestrickt für Jannette

gestrickt für mich

Damit verschone ich euch sonst ja, aber hier gehört es mal rein… finde ich. (mehr, wenn gewollt, hier)

Ein weiteres Tuch ist noch in Arbeit, aber dann reicht es auch erstmal mit den Nadeln…dachte ich mir so.

Der neueste Spleen ist das hier:

“Ja, was macht sie denn da??”

Einige Leser wissen ja (vielleicht), dass ich schon seit über 30 Jahren von meinem Diabetes Typ 1 begleitet werde. Er bekommt in meinem Leben den Raum, den er halt braucht, damit wir beide gut miteinander auskommen. Aber ich bin weit weg von den “Berufs-Diabetikern”  :idea: Und mein Blog weit weg vom “Diabetes-Blog”. Soll so.

An einigen Stellen hab ich hier aber auch schon mal was dazu erzählt und neulich kurz etwas über den Wechsel zum Omnipod geschrieben. Und diese Omnipods kommen ja recht langweilig daher. Unsichtbar getragen (meist am Oberarm) ist das ja auch egal. Aber in diesem heißen Sommer hat man so viel Stoff wie möglich gespart …und so ohne Ärmel… sieht man natürlich den Pod. Das hat mich gar nicht gestört, aber immer häufiger wurde ich angesprochen, was das denn sei. Ja langweilig!

Erfunden hab ich das “Verhübschen” natürlich nicht, aber nun bin ich dabei! “Pimp my Pod!”

Angefangen hab ich mit Serviettentechnik:

Ja, das ist schon mal ganz hübsch, finde ich. Sind beide auch schon (ab-)getragen (so ein Pod bleibt immer 3 Tage, dann ist er verbraucht). Der rechte war wirklich der Erste, noch etwas knittrig, hat man aber am Arm gar nicht gesehen.

Inzwischen sind noch diese hier entstanden:

Jo, die kommen alle noch dran. Oft genug bleiben sie ja für Unbeteiligte unsichtbar, ist ja auch so gewollt. Aber trotzdem irgendwie schon schön, was hübsches, individuelles zu haben. Und im Augenblick (Wetter) kann man da noch was sehen.

An der Technik werde ich noch arbeiten, vielleicht oben drauf Lack statt Kleber.

Aber jetzt kommts! Ich wollte unbedingt solche Insulinkäfer haben. Das ist ja viel schöner, so mit Gesicht und so… Und ich kann sagen “ui, da hat der Käfer aber zu tun!” (wenn ich vor einem Riesen-Eisbecher sitze zum Beispiel  :droling: )

Hier sind die ersten 3 in Produktion, wie man sieht Nr. 1 und 2 noch mit bekleckertem Pflaster (was aber nicht schlimm ist, wie ihr gleich sehen werdet).

Nr. 3 hat dann überholt und durfte als erster seinen Job machen:

Hach! :oops:

Auch das wird noch optimiert… und ich trage sie ja nicht auf der Stirn   :lol:   also sieht man es so im Detail gar nicht. Aber das grüne Pflaster dazu fetzt natürlich, ist hier nur Deko, bei mir halten die Pods auch ohne super, aber ich find’s klasse. Und gleich mit diesem Käfer musste ich ein paar mehr Fragen beantworten, in der Apotheke. Ich habe dort meinen Stoff abgeholt, da hat mich die Apothekerin ein bissel ausgefragt. Na, nach so einem Käfer kann man ja viel besser fragen, als nach so “einem Ding” am Arm…  ;)

Ich hab noch einige Ideen… und jetzt auch noch ein paar Tage Zeit, obwohl ich schon etwas in Unruhe verfalle, weil mit dem neuen Job sehr viel neues ansteht. Aber was soll ich sagen… man könnte ja denken, ich hab’s so gewollt. Ist ja auch so, aber ich hoffe wirklich, nun mal “anzukommen” im Job.

Apropos “ankommen”, heute vor einem Jahr haben wir die Schlüssel für’s Haus bekommen, da hat es mit dem “Ankommen” schon mal geklappt.

Ach, und noch was…. Brummer hat heute Zulassungsgeburtstag. Zugelassen am 20.08.2008. 2008-2008. Ich fand das so cool und wunderte mich, dass die Zulassungsstelle gar nicht voll war. (“Damals” ging sowas noch ohne Termin).  :???:

Brummer geht’s gut, er fährt mit Felix. Nächste Woche allerdings fahren Pirat und ich mit ihm, weil Einstein mich verlassen muss….   :depresive:

Schon ein bissel Abschied

Hat schon was von Abschieds- Tournee… mein lieber Einstein, mein schlauer, schmucker, treuer Auto- Gefährte….

Wieder mal Schwerin, mit Einstein das erste Mal im NH- Hotel. waren sonst immer im Arte- Hotel, aber das war ausgebucht. War aber in Ordnung, hatte wunschgemäß kein Dachzimmer, da wäre ich mit einem kurzen Zischen verglüht- kenn ich schon. Eine Hitze! Im Sommer (und nicht im Dach!) geht das Hotel auch, im Winter hab ich schon einiges erlebt und es hat sich nichts geändert: Bad (ohne Heizung, nur Wärmestrahler) zu kalt! Was sich geändert hat: wenigstens im Foyer gibt es jetzt kostenlos Wasser aus einem Spender. Allerdings auch: Parkplatz nicht mehr kostenlos, sondern kostet 4 Euro! Und das bei einem Hotel abseits der Zivilisation…naja, eben Riesenparkplatz vor dem Hotel, aber auf dem Zubringer dahin keine Parkmöglichkeit. Ohne Auto wird da kaum jemand anreisen. Einzig den Busladungen (alte Leute) wird es egal sein…aber werben kann man damit nun auch nicht mehr. Komische Strategie.

Zimmer war aber gut, Bad mit Wanne, hab ich mal eine Runde Wasserspiele veranstaltet, man hat ja Zeit…

Ich schreibe das hier immer noch, als wäre ich mein eigener Hotel-Tester. Denn ich wechsel zwar den Job, aber die Dienstreisen werden mir erhalten bleiben.

 Das ändert sich auch nicht  :teddy:

Und das auch nicht:

Das leider auch nicht:

Frühstück

Wenn ich nicht den Kaffee bräuchte könnte ich gut darauf verzichten. Und die Option “nur Kaffee” kann man nicht wählen bzw. das würde die Spesen- Tante direkt runter nehmen von der Rechnung. Also ein teurer Kaffee und – wenn man schon mal da ist- ein Brötchen … aber ich ärgere mich immer, dass ich nicht daran vorbei komme… denn es lohnt sich nicht…weiß ich hinterher wieder. (Ich “jammer” nur, weil ich ja das Intervall- Essen praktiziere…und wenn ich früh anfange, muss ich abends früher aufhören- und das ist doof).

Kommt gut durch Extrem- Hitze oder Extrem- Regen!

Urlaub? Denkste!

Sieht das nach Urlaub aus? Ok., tolles Wetter. Eine lange Auto- Schlange… ein Schild… Wasser? Fähre? Brücke? Strasse alle?

Also. Das war so:

Schon länger möchte Miki sich beruflich verändern. Job macht Spass (sowas soll es auch bleiben), aber die Rahmenbedingungen… verschlechtern sich stetig. Also wird sich schon seit ungefähr Januar aktiv umgesehen. Man erinnere sich, erst die Schulter 2017, da war an nix zu denken, nur überleben. Dann der Umzug, auch keine Kapazitäten dafür. Aber kaum ging’s, ging’s los.

Für anstehende Vorstellungsgespräche mal spontan einen Urlaubstag zu nehmen, da meist in ferneren Städten; geht. Wenn’s dann final nicht klappt, schade drum, aber nicht zu ändern. Ist mir einmal passiert, im April. Das war so gesehen noch komplikationslos. Doch der Schwierigkeitsgrad steigt: meine Reha- Maßnahme wegen meiner Schulter steht an. Passt grad gar nicht, aber wem sag ich das. Passt ja eigentlich doch; besser noch in der “alten” Firma abarbeiten. 3 bis 4 Wochen bei Lohnfortzahlung. (Aber das nur, weil ich im letzten Jahr durchgehalten hab, trotz mörderischen Schmerzen. Mit Heizkissen auf Dienstreise und so. Wahnsinnsjahr (Umsatz) abgeliefert. Nicht gelobt/gewürdigt worden).

Gekurbelt, um die Sache vom 20.6. (Beginn) auf den 31.05. vor zu kurbeln. Musste auch die Klinik dafür wechseln (lassen, von der BfA). Was sich hier leicht anhört, war ein Zauberkunststück. Das hat geklappt (allerdings kam dann die Absage, da stand ich wieder etwas planlos da). Aber alles Schicksal, etwas anderes, sehr interessantes tat sich auf. Kurz vor der Reha ein erstes Gespräch. Schock schwere Not, nächstes Gespräch – in Nürnberg- in der Reha- Zeit! Nun Gülle mit der Verschieberei??

Nein. Für solche Fälle wird man freigestellt. Trotzdem Stress, aber gut. Also ambulante Reha begonnen (von morgens bis nachmittags, halt wie ein Arbeitstag), Sport und Behandlungen, Sport, Sport, Sport…. abends tot. Einen Tag sonstwann aufstehen, ab geht’s nach Nürnberg. Nun kommt der Teil mit dem Urlaubsfoto  ;)  Vollsperrung A9. Meine Nerven! Die versuchen doch wirklich, den Stau über die Fähre Wörlitz- Coswig (da passen 8 !! Autos drauf!) abzubauen. Worst Case Szenario. Vorstellungsgespräch. Nicht pünktlich – hoffentlich überhaupt- ankommen.

Aber ich kürze: ich hab angerufen, nach hinten war Zeit, das Gespräch fand statt. Es wurde nur spät für die Rücktour, aber was soll’s. Nächsten Tag wieder Reha- Marathon, ich war halb tot, aber war ja für einen guten Zweck.  :mrgreen:

Nun ging das Gewarte und Gedenke los. Also: aus ca. 80 Bewerbern hat er sich 6 angesehen (ich glaub dann doch nur 5, einer flog schon raus, weil er sich nicht recht spontan auf einen Treffpunkt zum Ersttermin festlegen konnte). Von den Fünfen wurden drei nach Nürnberg eingeladen. Da war ich dabei. Das Gespräch war lang und fühlte sich gut an.

Die Tage zogen sich hin wie Kaugummi…

Dann folgte noch ein Telefongespräch mit der großen Chefin. Halbe mündliche Zusage. Noch ein paar Tage später verbindliche mündliche Zusage.

Feiern. Oder noch nicht?

Na gut: ganz vorsichtig.

Dieser Zuckertütenbär sitzt seit Anfang des Jahres im Karton im Schrank. Belohnung bei erfolgreichem Jobwechsel. Nun ja, manchmal dauert’s halt. Jetzt ist er auch schon vom Markt gefegt und ich brauchte zum Kaufen ein gutes Argument  ;)

Danach musste er wieder in den Schrank, dufte aber schon aus dem geöffneten Karton rausgucken  :angel:

Ja, was soll ich sagen?? Nun sitzt er im Wohnzimmer im Schrank und guckt fröhlich raus. Der Vertrag ist da!!

Prost!

Los gehts am 1. September. Da passt ja Zuckertüte, aber hab ja den Bär.  :teddy:

Wermutstropfen: vorzeitiger Abschied von Einstein. Und er hat mich brav zum neuen Ort des Geschehens gefahren. Wir sind sogar geschwommen! Ein paar Kilometer schaffen wir noch, mein Guter!

gefunden – und für wahr befunden

Auf Veränderung zu hoffen und nichts dafür zu tun ist wie am Bahnhof stehen und auf ein Schiff zu warten.

Ja, ist gar nicht neu, ich weiß.

Trifft es aber oft gut.

Ich absolviere derzeit eine Reha- Maßnahme. Nun wisst ihr auch, warum hier keine Dienstreisen- Geschichten kommen. Eine Geschichte hab ich in petto, die kommt hier bei glücklichem Ausgang. Weil ich eben nicht sinnlos am Bahnhof stehe …. (> da isse)

Aber einige meiner Leidensgenoss/inn/en werden nach der Maßnahme in original ihr “altes” Leben zurück kehren. Und sich wundern, warum alles (schlecht) bleibt, wie es ist oder nach Besserung während der Auszeit wieder schlimmer wird.

Ich bin der festen Meinung, dass der Körper – oft drastisch- zeigt, dass etwas in Schieflage ist.

Da hab ich auch Beispiele: mein Magengeschwür war mit Abschaffung des Mannes weg, zeitgleich die (häufige) Migräne beim Ableger. Mein Diabetes hat sich in einer sehr stressigen, angespannten Situation manifestiert (irgendwann wäre der aber eh des Wegs gekommen, der Affe!) Der Ableger hat sich auch während einer Mobbing- Situation etwas angeschafft.

Der Körper ist ziemlich schlau. Mich musste er (ich sag nur “Schulter“) auch mächtig anbrüllen, bis ich begriffen habe. Gut, die Lösung ist nicht schnell herbei zu zaubern. Aber ich hab verstanden. Und arbeite daran.

Ich bin ja kein so… “Gruppenmensch”…ich mache lieber allein oder mit wenig, mir sehr vertrauten Menschen. Nun bin ich aber täglich in einer großen Truppe unterwegs, sozusagen mit wechselnder Besetzung, je nachdem, mit wem man so die Behandlungen absolviert. Einige hatten auch Unfälle, die nehme ich mal raus. Und die ü70 nehme ich auch mal raus. Aber die anderen werden… nach den ganzen Behandlungen, teils mit OP’s und großem Kino und abschließend Reha in das alte Leben zurück gehen. Weiter zu viel “schultern”, zu viel Last auf dem Rücken (Wirbelsäule!) tragen. Zu sehr von den eigenen Interessen entfernt ihr Leben leben…oder fristen. Reha- Profis werden, aller 4 Jahre diese wiederholen.
Ich laber da niemanden zu, aber ich höre Sachen wie “… ja, aber da bin ich unkündbar, ich wechsel nicht…” oder “…ich wohne da um die Ecke, will mich nicht versetzen lassen, ist mir zu umständlich…” oder “… ich muss das weiter machen, kann doch nichts neues lernen” (mit Mitte 30??) oder “wir haben ein Haus” und auch “…die Kinder sind noch nicht aus dem Gröbsten raus”.

Ich bin fassungslos. “Ich habe ein Haus”. Ok.

Ich habe einen Körper. Nur den einen.

Passt auf euch auf!

:teddy:

7 Jahre

Ich wollte meinem Liebsten was sagen, doch leider gibt es dafür nicht die richtigen Worte…

Ich: “Wir waren ja schockverliebt, hatten ja damals sofort Schmetterlinge im Bauch….”

Er: “Wie, jetzt nicht mehr??”

Ich: “Doch, doch…so meinte ich das nicht, aber es war doch was besonderes…”

Er: “…und jetzt ist es nichts besonderes mehr…??”

Ihr merkt schon; schwierig.

Entführt zum Haus am See Juli 2011

Also: es IST besonders. Bei uns ging es sofort von 0 auf 100. Keine Zweifel. Kein In-Frage-stellen. Aber auch kein planen, fordern, wollen. Einfach jeden Tag annehmen. Aus allem das Beste machen, denn es gab da ein paar Hinderlichkeiten. Und sich gegenseitig machen lassen. Nicht das Tempo der Veränderungen beim anderen bestimmen. Luft lassen. Den anderen akzeptieren.

Zwischendurch haben wir uns sogar mal ganz kurz losgelassen. Aber wirklich nur kurz. Er hat mich verlassen (sogar seine Sachen abgeholt!) und behauptet heute, das stimmt nicht. Heute ein lustiges Thema für uns, so: “Nein!” “Doch!” “Nein!” “Doch!” Egal, wichtiger ist: es gab keinen Bruch, nichts, was wir kitten oder verzeihen mussten. Ein Unwetter, was einiges umgepustet und umsortiert hat, aufgeräumt, weiter.

Schnell gingen die Jahre dahin. Die Wohnsituation nicht zukunftstauglich haben wir den weiteren Verlauf ein bissel dem Schicksal überlassen, Ziel war die nachbarliche, doppelt so große Wohnung, die Mieter wollten sich auch verändern. Aber das wurde nix (die wohnen heute noch dort) und so ist dann das mit dem Haus passiert. Und es fühlt sich toll an!

Und so vieles passt einfach. Wo andere monatelang wandern und gucken und aussuchen und dann doch nicht kaufen… haben wir unsere Wohnzimmermöbel ungeplant an einem Nachmittag gekauft. Vormittags waren wir noch auf dem Trip, erstmal die alten zu behalten. Als Beispiel.

noch kahl und leer, weil damals neu

Und beim Garten läuft es auch so.

Anlässlich unseres 7. Jahrestages (heute) haben wir uns eine tolle Hollywoodschaukel gegönnt (eine gute “Ausrede” ist eben was wert)  :mrgreen:

Auch völlig ungeplant, wollten (am Samstag) nur Gartenzeugs für Pflanzen kaufen.

Ach, wir genießen es! Und die nicht so spaßigen Sachen des Lebens ( Stress, Jobs, Schultern und andere Naturereignisse) schaffen wir auch!

Seit ich meinen Pirat habe, hab ich nicht mehr das Gefühl, etwas oder jemanden verpasst zu haben. Gefunden. Behalten. Glücklich.

Mehr geht nicht.

:teddy:

Und wer hätte das gedacht… bei dem …. Anfang…

Das Leben ist bunt

 

Ein Jahr später….

Heute vor einem Jahr haben wir die Sache mit dem Haus festgemacht.

Einzug dann im September 2017.

Viele Dinge im Leben sind einfach Schicksal, was passieren soll, passiert auch. Während Eingeweihte sagten “da werdet ihr sehr lange suchen” war das innerhalb von 4 Wochen erledigt. Am 15.4. angeguckt, am 20.4. Vertrag. Ich mag es. Papiere waren allerdings auf unserer Seite auch schon alle beschafft.

Nachdem wir hier schon eine ganze Weile wohnten haben die ehemaligen Mitmieter in unserem ehemaligen Zuhause eine fette Mieterhöhung bekommen. Und schlimmer noch: das unangenehme Pärchen von “über uns”, welches den Mietergarten annektiert hat, unserem grünen Daumen das Leben vermiest hat, das Treppenhaus zur (eigenen) Müllhalde umfunktioniert hat, deren Katzen die ganze Nacht in der Wohnung rumgesprungen sind …haben sich fortgepflanzt! Gut, dass ich das nicht wusste! Gut, dass wir weg sind!

Nun ja, hier also alles fein, wir genießen unseren ersten Frühling hier. Noch furchtbar viel zu tun, aber wenn das Schicksal es will, haben wir ja noch viel Zeit dafür…

der erste schöne Nachmittag im Frühling 2018

wir sind auch adoptiert worden

ein bissel Winter / Weihnachten

  

noch im Möbel- Aufbau- Chaos

Früher Herbst

Erstes Kaffee- Trinken vor dem Einzug auf der Baustelle

20.04.2017 Wir freuen uns auf dich!