Kategorie: persönliches

Heiß³

Das Wochenende war unglaublich heiß.
Aber endlich mal bis spät abends so warm, dass man schön draußen sitzen konnte, ohne dass es ungemütlich wurde.

Tagsüber waren wir kaum außerhäusig, der Mann ist am liebsten im Keller in seinem Mancave verschwunden (wo er sich ZUDECKEN musste!!).
Der Kater hat ihn dort auch besucht:


Und so hab ich auch gleich ein Foto vom Katz am Weltkatzentag.

Abends haben wir dann einen schönen 4,9- Kilometer- Spaziergang gemacht…

und uns anschließend mit einer Bratwurst (Lüge, jeder hatte 2!) belohnt.

Heute wieder so heiß, aber zwischendurch aus dem Nichts eine Einheit Regen. War dann eine ordentliche Zelle, die sich über uns eine Weile gedreht hat. Hat auch ganz schön geblitzt und beeindruckend gerummst.

Die meiste Wäsche hat es noch unter die Markise geschafft, die Tischdecke darf mit Trocknen noch mal von vorne anfangen. Aber nun immerhin tropfnass „aufgehängt“, ich glaube, die brauche ich nicht zu bügeln anschließend.

Abends gab es wieder einen 5- Kilometer- Spaziergang, zum Schluss immer schneller werdend, weil es schon wieder verdächtig grummelte.

Sind aber – knapp- trocken geblieben.

Gestern hatten wir in einigen Gärten der Umgebung Einschulungsfeiern gesehen, die hatten ja richtig Glück mit dem Wetter.
Ferien (hier) vorbei, bald Sommer vorbei?
Sind wir mal gespannt, was die Reisefreudigen so alles im Gepäck hatten … und wie alles so weiter geht… mit der Schule, mit den Einschränkungen, mit dem Virus…

Wünsche euch einen guten Wochen-Start!

Beim Essen Gehirn einschalten

Es ist eigentlich so einfach.

Und doch so verdammt schwer.

Abnehmen. Gewicht halten. Nicht zunehmen.

Dabei muss man „nur“ das Gehirn einschalten.

Wenn man darüber nachdenkt, was man gerade essen will, warum und wieviel, kommt man oft von ganz allein darauf, dass DAS gerade nicht NÖTIG ist.

Es kommt wirklich auf dieses Denken an, Gehirn ein oder Gehirn aus.

Ich hatte mal wieder den (meinen) Rahmen komplett gesprengt. BMI 24,2, Kurve steil nach oben. Danke Weihnachten. Danke Corona.

Von meinen Klamotten hat kaum noch die Hälfte gepasst, da hat es mir gereicht.

Also: Gehirn an; habe mir eine App gesucht, die meine verzehrten kcal erfasst und auch noch nach den Bestandteilen aufsplittet. Bis dato (sehr lange ungenutzt) hatte ich „myfitnesspal“, das hat mir jetzt nicht mehr gefallen. „Lifesum“ hatte ich auch mal, aber da ist mir die kostenlose Version zu dünn. So bin ich jetzt bei „fatsecret“ gelandet.

Meine Withingsuhr überwacht meine Aktivität (und sagt mir, wie hoch mein kcal- Bedarf tatsächlich ist).

Ich hab durch das Erfassen der Nahrungsmittel und damit verbunden durch das Nachdenken darüber, reduzieren und/oder Lebensmittel austauschen in der 1. Woche 1,9 kg abgenommen. Gehirn einschalten hat also sofort geklappt.

2. Woche 1,1 kg.

Dann wurde es schwerer. Aber viele Sachen zur Gewohnheit gemacht: üblicherweise nur magere Wurst bzw. Schinken, wenig Butter, Ersatzprodukte probiert und für gut befunden, mageres Fleisch, besser gegrillt, als in Fett gebraten. Wenig genascht, mehr Obst und Gemüse, viel trinken, so gut wie keinen Alkohol. Und natürlich im Alltag die vorgegebenen Kalorien nicht überziehen. Abends noch 150 kcal übrig…. ein Apfel z.B. hat 75 kcal, ein Käsebrot 285. Außerdem stehen hier 0,.. g Fett gegen 17 Gramm.
Na, was ißt du?
Trotzdem das Sündigen nicht vergessen („Jokertag“), das kann man dann umso mehr genießen. Wer hier oder bei Instagram mitliest, sieht da auch mal Kuchen, Keks, Sekt und Bratwurst. Auf die Verteilung kommt es an. Dann nimmt man eben mal nicht ab, aber auch nicht zu (wenn man es nicht übertreibt). Komplette Verbote bringen gar nichts, höchstens Frust- Fress- Anfälle.

Mit dem Erfolg wächst der Ehrgeiz, also bewusst mehr bewegt. (Heißt: möglichst viel laufen, Treppen sowieso, beim Kunden weiter weg parken, kommt natürlich auf Zeitdruck, Wetter und Schuhe an :idea: . Oder nach Feierabend noch eine Runde spazieren gehen oder zum Discounter flitzen).

Beende jetzt Woche 9 und BMI ist bei 22,6.

Ziel ist 21,8 erreichen und das so ungefähr halten. Dann ist ein bissel nach oben rutschen (alle Jahre wieder) nicht schlimm. Ein bissel drunter ist auch nicht schlimm, viel drunter brächte wieder ein Klamottenproblem. Aber ich denke, diese Sorge hab ich nicht :idea:

Wollte nur mal erzählen, dass man nicht immer zum Sportwunder mutieren muss und auch keine Diät- Drinks oder sonstwas essen/trinken muss. Einfach mal nachdenken, Lebensmittel- Alternativen suchen, im Blick behalten, zwischendurch mal schlemmen nicht vergessen… dann ist schon mal viel gewonnen.

Dies trifft so jedenfalls für mich zu. Bei tatsächlichem Übergewicht ist es sicher schwieriger, oder einfach nur langwieriger? Und klar: noch Sport dazu wäre ganz sicher besser. Da suche ich bei mir noch den Knopf, denn ein paar mehr Muskeln dürften es schon sein…

Witzig ist, dass Sabiene auch grad darüber geschrieben hatte, aber das Corona- Kilo-Problem wird wohl auch weit verbreitet sein. Und sie hat auch den „Sport- Knopf“ gefunden ;)

Nur mal so: ich hab das Problem „schon immer“ (ich esse furchtbar gern). Diesen Verlauf hält Withings seit 2014 für mich fest, praktisch, so hab ich alles gespeichert, auch zu Zeiten, wo es mich nicht interessiert hat bzw. als ich es nicht mal wissen wollte :twisted: Ist schon meine zweite Withings- WLAN- Körperanalyse-Waage, ich bin sehr zufrieden.

(Ein Teilstrich sind 5 kg, ich kämpfe also an einer 10 – Kilo- Front).

PS: Ich hatte auch mit dem Intervall- Fasten gute Ergebnisse, aber das hat irgendwie nicht mehr ausgereicht, außerdem haut mich da der „Zucker“ immer wieder raus (leider unterzuckert man meist nicht in den Ess- Zeiten, sondern gern mal nachts). Aber das 16/8 Intervall versuche ich eigentlich immer einzuhalten, Ausnahmen wie Hotelfrühstück oder eben Unterzuckerungen gibt es natürlich.
Hab aber auch gerade meinen eigenen Artikel gelesen und gesehen; da hatte ich meinen Wunsch BMI von 21,8. Vielleicht klappt das dann auch wieder.

Und…meine heutige Sünde will ich euch nicht vorenthalten: nach einem 3- Kilometer- Spaziergang haben wir spontanes Grillen angesetzt. Zwei Bratwürste pro Nase. Für mich noch 2x Weißweinschorle. Lecker! Dass wir dann grad in einer „lila“ Gewitterzelle saßen, aber schön unter unserer Markise, hat es eher „besonders“ gemacht als den Genuss geschmälert. Muss halt mal sein, man lebt ja schließlich.

Geschenk – Geschenk (und geiler Scheiß)

Vor ca. einem Jahr habe ich dieses Tuch verschenkt. Es wurde (und wird) sich sehr darüber gefreut, was mich wieder freut. :angel:

Und vor ein paar Tagen machte mir mein Samsung S9 ein Geschenk*: dieses GIF. War es also doch gut, dass ich die unzähligen Aufnahmen nicht dezimiert hatte, wollte ich immer, konnte mich aber nie entscheiden. (*wirklich: irgendwie kam eine Nachricht „neue Funktion“, und 3 Gif’s, wie man das macht, weiß ich trotzdem nicht, will aber solche Bilderserien künftig eher vermeiden, endet nur als Platzfresser auf der Festplatte und damit hab ich inzwischen echte Probleme… :sick: )

Nun weht es hier wieder im Wind… schön!

Und vielleicht entfacht es ein wenig die Strick-Lust, da hab ich grad eine Blockade, was sehr schade ist, wenn man meine vorhandenen Wollberge bedenkt :oops:

PS: inzwischen weiß ich, wie man GIF’s erstellt, geiler Scheiß. :idea:

Miki! Aus! :mrgreen:

Falsch gedacht

Ich dachte, dieses Jahr gibt es kein Sommerloch.
Ich dachte, alle sind froh, wenn es weiter geht.
Ich dachte, alle kneifen die Arschbacken zusammen und ziehen an einem Strang.
Denn nicht nur Chefs und Inhaber haben Verantwortung. So könnte auch der Angestellte mal (z.B. auf einen Teil vom Urlaub) verzichten (im Sinne von Verschieben). Das, was liegengeblieben ist, muss doch erledigt werden. Man muss doch wenigstens versuchen, wieder etwas aufzuholen.

Ich hab falsch gedacht.
Überall höre ich „Urlaub“. Geschlossen. Arztpraxen, kleiner Betrieb in Krankenhäusern.
Diejenigen, deren Therapien wegen Corona teils ausgesetzt waren, dürfen noch länger warten.

Bedienstete in Ladengeschäften ziehen Fresse. Wollten doch eigentlich grad (in der Ferne) in der Sonne sitzen. Gehört bzw. gelesen habe ich das auch schon aus dem Bereich der Gastronomie.
Ich frag mich dann auch, hatten manche zu viel Kurzarbeitergeld? Und das Arbeiten verlernt?

Die Angestellten- Mentalität geht mir auf den Zünder.
Was denken die Leute denn, wer den „Laden“ am Laufen hält? Und den Karren aus dem Dreck zieht?

Genauso mit den Lockerungen. Maske ab, so schnell es geht! Versammlungen bzw. Party im Park!
Denjenigen ist also egal, ob es noch mal los geht. Gibt ja Kohle (von irgendwo). Schnell wieder keine Miete zahlen, darf man dann ja. Hauptsache Party geht wieder. Nur nicht verzichten.

Es widert mich auch an, dass wenig betroffene Firmen jeden Cent (und gern mehr) staatliche Coronahilfen einstreichen. Kurzarbeit bis diejenigen keine Sonne mehr sehen (Zitat: „Ich arbeite in der einen Woche so viel, wie vorher in zweien, die 2. Woche [kurzarbeitsfrei, 50%] brauche ich dann wirklich zum regenerieren.“)
Übersetzt: arbeitet wie vorher, aber Chef spart 50% Lohnkosten.

Lecko mio! Hab ich’s satt!

Und das war doch erst der Anfang!

„Nach“ Corona

Na schön wär’s ja.

Aber gestern hab ich doch tatsächlich seit dem Lockdown mein „Kind“ das erste Mal wieder gesehen. Nee, ich glaub gesehen…mit Mundschutz und ohne Anfassen war zwischendurch mal, da hab ich mal eine Versorgungstour gemacht, inkl. Kloppapier… :whaaa:

Gestern das erste Mal knuddeln und klönen, sogar sein Geburtstag im April war ja „ausgefallen“. Nun gut, er ist eh nicht feierwütig und auch nicht sehr gesellig… :angel: das könnte für mich schwerer gewesen sein als für ihn… :oops:

Diesmal war der Anlass dann ein Fußballspiel (vorhersehbar und damit sowieso nicht spannend, DFB Pokal- Finale :ko: ) und so gab es wenigstens ein bissel Rahmenprogramm.

Begrüßung:

Verpflegung:

Der Garten steht Kopf:

Gab auch noch Fleisch… das war dann wirklich ein „Joker“- Tag während einer recht kontrollierten Ernährungsweise im Alltag, der Pirat und ich wollen nämlich abnehmen, Pirat verweigert sogar den Alkohol.

Noch einen oben drauf: frische Stachelbeeren mit Vanille-Eis-Mütze:

Dann noch ein Feuerchen, hat erstmal schön gequalmt. Gut so, müssen ja auch mal negativ auffallen hier, reicht (uns) nicht, dass die (ur)alten Leute neben uns unseren Garten-Wildwuchs kritisieren, nun qualmt’s auch noch! (Mit an Bord Teile des Weihnachtsbaums 2018, ist so versprochen!) Wegen ständiger Waldbrandgefahr hier können wir hier kaum mal zündeln, deswegen müssen sie auf den letzten Auftritt immer etwas warten.

 

Und schon ist das Wochenende wieder rum. Und so traurig es ist: man merkt schon, dass die Tage wieder kürzer werden….
:shock:

Schnelle Nummer

Ganz schnell.

Ich hab einen Job. Der macht sogar Spaß. Geht aber besser. Denke ich (immer noch).

Außerdem bin ich in der (Corona-)Warteschleife anderswo, hab eine Zusage. Mündlich. Von mehreren Seiten. Noch kein richtiges Ruhekissen.

Heute früh: interessante Stellenanzeige gesehen. Beim Auto-fahren (Arbeit) darüber gegrübelt und Freundin um Meinung gefragt. Freundin: „Super, mach doch!“ Und: „Ich kenne da jemanden, ich ruf gleich mal an!“. Eine halbe Stunde später: „Ich hab eine Ansprechpartnerin für dich, nicht über’s offizielle Bewerbungsportal gehen, Gespräche laufen schon, aber sie ist sehr interessiert!“

Zu Hause: Bewerbung geschrieben. Abgeschickt.

45 Minuten später: Anruf von Ansprechpartnerin. Kommen gut klar, würde passen. Sie hat aber Bedenken: Geld. Wir reden drüber. Stimmt. Kann sie nicht zahlen.

Erledigt. Schade.

Schade, dass man sich seinen Job nicht nur nach Können und Lust aussuchen kann. Leider muss man auch seine Geschäfte am Laufen halten… und am besten nicht nur die, was weglegen für später wär auch noch gut.

Also weiter geht’s.

Museum!

Im eigenen Blog gekramt, über diesen Artikel gestolpert (Links gefolgt… Kommentatoren mit toten schlafenden Blogs mit Kommentar erschreckt- ich hab Spass!)

Aber ehrlich, das ist doch schon alles sehr erklärungsbedürftig auf dem Bild, ne?

  • externe Festplatte (wahrscheinlich mit mickrigen 100 GB , falls überhaupt)
  • Microdrive (1GB, yeah! damals sauteuer!)
  • ZIP Laufwerk
  • ZIP Disketten (frag nicht, 100 MB oder sowas…) :whaaa:
  • Kartenlesegerät (die Formate gibt’s gar nicht mehr!)
  • DVD (oder noch CD?)! Was für ein Fortschritt! Konnte man – wenn hochgerüstet- beschreiben. Aber wer hat heute – am Laptop z.B. ein Laufwerk dafür? Kaum jemand. Genau!
  • USB Sticks (na gut, alte Generation, aber gerade neulich einen in der Hand gehabt … und über die gespeicherten Dateien gelacht :mrgreen: )

7 Jahre (SIEBEN) trennen die Steinzeit von heute. Unglaublich.

Also, wenn ihr mal wieder über die Sinnhaftigkeit (eures) Blogs nachdenkt: ein tolles Museum. Und da rede ich gar nicht über die Selbstbildnisse!! :mrgreen: (jetzt lacht se!!)

Habt ihr auch noch solche Konserven? (Oder im Schrank? Dann aber hopp, hopp damit ins Museum! Wer soll das konservieren, wenn nicht wir?? Blogparade! Yeah! Es lebe die Nostalgie!)

Manche Dinge halten sich übrigens. Aktuell verkaufe ich ja medizinische Laser- Geräte. Und wenn man was abspeichern soll, klickt man auf das – jawohl!- Diskettensymbol. Und das wird anstandslos verstanden!! Manche Sachen „überleben“ symbolisch eben einfach! (Ich mache mir aber den Spass und tu so, als muss ich es manchem sehr jungen Doc erklären) :grin:

Mein Senf zur Corona- App

Ich mach es auch nicht ausschweifend, man kann ja Tante Google fragen.

Nicht alle können (und wollen/können das nicht ändern), rein technisch gesehen. Nicht alle wollen, warum auch immer, manche auch einfach, weil sie „dagegen sein“ schick finden.

Aber ich habe vorhin einfach mal so nachgedacht, was wäre, wenn:

  • ich ein Restaurant betreiben würde, da würde ich ganz sicher ein Handy mit App zentral postieren, als Nutzer hätte ich meines mit App dabei
  • genauso als Kioskbesitzer, Tankstellenpächter ect., Kassiere/rin in Supermärkten und auch natürlich auch als Kunde
  • wenn ich viel öffentliche Verkehrsmittel nutzen würde, saß ich in der Nähe eines Virusträgers…würde ich wissen wollen? Ja! Mit App!
  • ich Pförtner/in oder Rezeptionist/in wäre, da halten genug ihren Kopf ran (ich auch) und fragen nach Örtlichkeiten ect…. da würde ich es auch wissen wollen
  • ich Nutzer/Besucher oder Initiator von größeren Events (Sport, Feierlichkeiten, ich denke auch an die Öffnung von Tropical Island) wäre, da wäre auch gleich am Eingang ein Handy postiert oder als Besucher wäre meines mit App an der Frau

…es gibt da unzählige Beispiele, wo es Sinn macht. Es macht doch immer Sinn, mehr zu wissen, als weniger? Oder? Kommt man unwissend besser „durch“? Oder kommt irgendjemand besser durch, wenn andere unwissend sind? Oder wenn man dann sogar noch andere (mit Palaver) davon abhalten kann, wissend zu werden?

Für mich ist diese App absolut sinnvoll, da ich (beruflich) viel unterwegs bin und dann auch noch in Medizinischen Zentren und Krankenhäusern. Und in Hotels. Und überhaupt.

Wissen ist Macht.

Und wer einen davon abhalten will- ist (mir) verdächtig.

Passt auf euch auf!

:angel:

Wann?

„Verstehen kann man das Leben nur rückwärts- leben muss man es vorwärts“

Alter Spruch. Gefällt mir.

Ich hab mir die Frage gestellt: „Wann sind unsere schönsten Jahre?“ Das „uns“ meine ich nicht bezogen auf dich oder mich und den jeweiligen Partner oder so, sondern unsere, meine? Wann sind, waren oder kommen die (ganz eigenen) schönsten Jahre?

Kann man das überhaupt so sagen?

Merkt man es in dem Augenblick?

Oder muss man tatsächlich erst auf die Betrachtung rückwärts warten, wertschätzt man es erst am Ende?

Dieser Gedanke beschäftigt mich eigentlich immer. Daher liest man hier auch oft „wir haben es gut“, „uns geht es gut“. Obwohl ich kurz vorher von Problemen, Hängepartien, beruflichem Ärger oder Stress oder gar Krankheiten berichte.
Irgendwas ist immer und man darf dabei das Wesentliche nicht aus dem Blick verlieren.
Das „Jetzt“ ist entscheidend, wieviel „Morgen“ wir noch haben, wissen wir nicht.

In meinem Leben ging es recht durcheinander zu und selten war alles gleichzeitig optimal. Es waren schöne Jahre, verliebt, frisch Eltern, der Dämpfer kam später. Aber auch das war toll, wenn auch mühsam, mich daraus zu befreien, zu wachsen, ein frech-flottes Duo mit dem Sohn zu sein, schöne Wohnung, glücklich trotz klammer Kasse. Ein bissel was nachgeholt, gewildert, ausgegangen, Spaß gehabt. Partnerschaftsversuche, Herzen gebrochen (sorry) aber auch selbst Blessuren geholt. Alles richtig machen wollen; vernünftigen Mann, mit ihm Haus gebaut-> langweilig! Flucht, WG mit großem Sohn, festen Liebhaber, Auto-Traum erfüllt, Job hat lange großen Spaß gemacht.
Dann wurde Job wegen Unzufriedenheit Dauerbaustelle, Pirat kam in mein Leben. Glücklich, das Herz hat seinen Platz gefunden. Turbulente Jahre, Wohnsituation war eigentlich sehr schön, wurde aber immer enger. Nicht zu vergessen; „Kind“ war -auch mit zwischenzeitlichem gesundheitlichen Dämpfer- gut unterwegs und inzwischen ausgewildert. Dauerbrenner Job, immer erst zufrieden, wieder Etappe geschafft, dann Laden durchschaut und weg. Mehrmals. Noch nicht angekommen, aber an sich zufrieden.
Umgezogen, zu Hause mit Pirat, angekommen. Sohn macht sein Ding, alles gut. Katzen“kind“. Mutti flott. Auch das wird sich mal ändern, das wissen wir alle. Wenn der normale Gang der Dinge eingehalten wird, ist Mutti eines Tages fort.
Wie wird das sein?
Überhaupt: irgendwann fängt man an, seine Menschen zu verlieren. Wen, wann, wen zuerst, wer geht, wer bleibt?
Was macht das mit der Endbewertung?

Es ist mir auch bewusst, dass sich mit jedem Tag etwas ändern kann. Allein mich, viele Kilometer pro Woche im Auto unterwegs, wollte schon so mancher aufrauchen, manchmal schreibe ich darüber. Das Glücksschwein hat immer zu tun.

Die Gedanken sind nicht neu für mich und ich habe sie schon einmal hier hinterlegt.
Es ist schön, das so sagen zu können und das kann ich alle Jahre mal auffrischen und bestätigen.

Mein liebes Leben – schön, dass du da warst! Und noch bist!

Mit 40 gedacht und mit 51 bestätigt.
Ich bin immer noch gespannt, froh und auch stolz, wie es bisher gelaufen ist. Bleib doch noch ein bissel, mein liebes Leben. Wir haben das bis hierher doch ganz gut gewuppt.

Nun nicht mehr Halbzeit, aber ich bin in meiner Mitte. So ziemlich. :oops:

Radar- gläubig (gewesen)

Es wurde ja permanent darauf hingewiesen, dass es Unwetter geben wird. Nicht wann, nicht wo, nur dass…

Heute früh war es auch mörder-heiß-und-schwül, man hat es kaum ausgehalten.

Wir haben dann ein wenig Wasserkühlung veranstaltet. (Vorsicht; mit Beschallung aus dem übernächsten Nachbargarten). Familie mit 6 Kindern und die Mutter (auch) immer am Brüllen. Sind aber schon verklagt worden (nicht von uns) mit dem Ergebnis, dass zwischen 12 und 15 Uhr Ruhe ist. Und manchmal sind sie weg…oder das halbe Rudel… und ich sag immer „Man kann nicht alles haben“.

 

Ich hab immer das Wetter-Radar im Blick gehabt und gedacht, bis 15 Uhr bleibt es trocken, also Wäsche rausgehängt. Außerdem war nur eine winzige Zelle zu sehen, die uns treffen könnte.

Als es dann schon um 14 Uhr anfing mit regnen und grummeln, hab ich an diese kleine Zelle gedacht und die Wäsche hängen lassen. Allerdings Markise rein, die Stuhlauflagen in die dafür vorgesehe Kiste getan, die Möbel ein bissel zusammengeschoben… es donnerte schon doller…also Kater reingelockt…der hat es mir schwer gemacht… und als er drin war, wollte er wieder raus, also hektisch die Katzenklappen verriegelt…nun war er richtig sauer… dann fährt er immer semi-lustige Attacken gegen mich (inzwischen tut er nur noch so, als würde er beißen, aber ich muss die Geste ja ahnden)… dann saß er sauer da.

Ich war später sauer: es hat fürchterlich geregnet und auch gehagelt…und als ich danach im Garten gucken war, sah ich das Malheur: ich hab die Kissen- Kiste offen gelassen. :whaaa: Da wäre echt besser gewesen, ich hätte nur die zwei benutzten Auflagen draußen vergessen, so war alles patsch-nass; 6 große Stuhlauflagen, mehrere Kuscheldecken…ach hör doch auf! Wieder eine Portion Optimismus (dann war die EINE Zelle eben ein bissel größer!) und alles auf den Wäscheleinen draußen verteilt. Wird schon trocknen.

Haste gedacht! Es wurde wieder schlimm und schlimmer. Auflagen hängen jetzt hier über dem Treppengeländer im Haus, diverse Decken sind gleich mal zum Waschen und Trocknen in meine beiden Maschinchen gewandert.


(Ich weiß den Luxus von 2 Waschtrocknern und einer Waschküche zu schätzen. Und Klara & Minna haben sich durch den Zusammenschluss von Miki & Pirat gefunden. Bei uns hat vieles so gut gepasst). :oops:

Die ursprünglich zum Trocknen rausgehängte Wäsche hängt immer noch tropfnass draußen. Eine andere, ziemlich dicke Decke auch noch.

Ein Theater.
Jetzt traue ich dem Radar keine 3 Minuten mehr, ständig ändert sich was!
Mal siehts noch mal richtig nach Prügel aus, dann wieder nach nix mehr.

Meine beiden Affenbrotbäume haben jedenfalls um Einlass ins Haus gebeten, sie vertragen Fußbad nicht und umgetopft werden müssen sie sowieso. Der eine hat auch Übergewicht nach einer Seite, war ja draußen angebunden, er hat jetzt kurzfristig freundliche Elefanten-Stützen.


Jetzt ist also alles nass, was nass sein konnte und noch mehr, die gefährdeten Pflanzen sind drin, der allgemeine Hausdurchgang hat keine Lecks offenbart.

Hoffen wir das Beste!

Wie war oder ist es bei euch?

Update: Die beiden Flutopfer sind umgetopft und stehen wieder draußen. Sehen ganz zufrieden aus:

Sind inzwischen gesichert für Eventualitäten (dafür die Stangen) und Fußbad gibt’s auch nicht mehr, die Töpfe haben Löcher unten. Untersetzer für Wohnzimmer-Saison vorhanden.