Kategorie: persönliches

Wetter- Geschenk

Am 3. Oktober, ein Samstag und ein Feiertag, endet für uns bei schönstem Wetter die Grillsaison. Jedenfalls die mit „draußen-sitzen“.

Mikmups und Felix sind zu Besuch, Mikmups hat Kuchen gebacken, den strampeln wir uns bei einem Spaziergang gleich wieder ab und abends sitzen wir schön am Feuerchen bei Steak, Grillwurst, Salat, Kräuterbutter, Bierchen…hach, es kann so schön sein…

Witzig: am 3.10.1969 wurde der Berliner Fernsehturm eröffnet, er hat sozusagen Geburtstag. Ich bin ja bekennender Fan und sein Abbild darf bei uns Pfeffer & Salz mahlen. Alles Guter, lieber Fernsehturm!

Felix ist wieder nach Hause gebrummt (Insider ;) ), Mikmups hat bei uns geschlafen.

Der Sonntag brachte auch noch einmal schönstes Wetter mit, wir gehen unsere 5 Kilometer ja jeden Tag, bei jedem Wetter, aber so macht es natürlich mehr Spass.

Und unser Wohnzimmer ist ab jetzt auch auf Herbst eingestellt:

Tschüß Sommer!

Alles muß raus! Nein! Rein!

Wie jedes Jahr: im Frühling dürfen die Birkenfeigen, Affenbrotbäume und Kakteen raus, nun geht es wieder rein.

Das ist ein Geschleppe, teils geht das nur mit Schubkarre.
Nebenbei müssen die Monsterras ein paar Blätter lassen und werden verjüngt wieder eingepflanzt, sonst hätten sie das Haus längst urwüchsig ausgekleidet.

Die Affenbrotbäume sind gut gewachsen, so ausufernd sieht das ungefesselt aus:

und hier etwas gebändigt:

Dem kleineren geht es ebenso:

(Das ist übrigens der Ableger vom Unglückrabe vom 1.01.2018)

Geschafft! Drin!

Und auch die beiden Neuzugänge haben einen Platz gefunden, nicht im Wohnzimmer, aber auch im Arbeitszimmer läßt es sich leben:

So waren sie ja zu mir gekommen:

Die beiden Dicken und der Kleine sind auch wieder drin, hatten aber heute keinen Fototermin, der ist immer, wenn sie blühen.

Im Frühling bin ich immer froh, wenn sie raus können, dann wird das Haus gefühlt immer gleich viel größer, aber wenn sie drin sind, ist’s auch immer wieder schön.

Wandertag

Wir sind ja nun schon um einiges fitter als noch vor ca. 10 Wochen. Und so wollten wir mal eine Wanderung um den Müggelsee machen… und auch bis dorthin. Auf der ganzen Route wird es Fluchtpunkte geben, also Möglichkeiten, abzubrechen und mit Öffis nach Hause zu fahren.

Los geht’s!

Hier geht es auch schon los, wir könnten mit der Straßenbahn bis zur S Bahn Station Rahnsdorf fahren, machen wir aber nicht!

3 Kilometer später; das sehe ich sonst auch nur aus der Auto- Perspektive:

(Spoiler: in 5 Stunden werden wir wieder hier sein)

Das eigentliche Dorf Rahnsdorf (das ist dann schon Berlin) ist noch eine Ecke weg und dort müssen wir doch ein Verkehrsmittel nehmen; die Fähre.

Erstmal warten:

Dann wurde es chaotisch, wir lernen: an Bord kann man keine Fahrkarte kaufen. Aha. Er nimmt uns aber mit und wir haben die eine Station Zeit, die BVG App zu installieren, Ticket zu kaufen und zu bezahlen…und das alles bei ganz dünnem Internet. Wir standen längst draußen am Ziel und fummelten immer noch, aber Daumen hoch ich, Daumen hoch Kapitän, erledigt. Nur mit dem fotografieren hat dann nicht so geklappt, sind in Neu Helgoland ausgestiegen, dort waren wir neulich auf einen Kaffee mit unseren Vermietern (da aber mit Auto ;) )
Hier noch 2 Fotos von der Überfahrt, schnell das Handy vom Pirat geschnappt, während meines die App runterkurbelte…

Nach einer Lauf- Strecke ohne Sicht aufs Wasser kam dann der Müggelsee zum Vorschein:

Schön?

Und das hier ist ungefähr auf der Höhe vom Restaurant Rübezahl, dahinter ist der Müggelturm. (Spoiler: 2h später gibt es ein Bild von gegenüber ;) ) Wir machen erstmal eine kleine Pause (nach ca. 10km):

Wir haben bald Gesellschaft bekommen:

Weiter gehts…

Nun ist wieder das „Hindernis“ Wasser zu überwinden, diesmal unterirdisch.

Hinter dem Tunnel, in Friedrichshagen, gab es eine kleine Kaffeepause.

So sehen wir inzwischen aus, nach ca. 16 km (sorry, aber wir machen sonst keine Selfies… und stellen uns ein bissel an):

Dann gehts – ganz ohne sichtbaren See- durch Friedrichshagen…

Aber da issa wieder! Und: das ist das „Gegenüber“ von unserer ersten Pause. Dort, wo man den winzigen Turm sieht. Unglaublich!

Und größer dürfte der See auch nicht sein, wir haben es doch bald satt..

Und trotzdem entscheiden wir uns wieder für die Füße…gegen die Schienen. Von hier wären wir schon mal bis ins „Zentrum“ von Rahnsdorf gekommen.

Wir mussten noch einmal rasten…langsam wurde es mühsam.

Hier sind wir wieder- 5 Stunden später- S Bahnhof Rahnsdorf.

Und obwohl wir wirklich durch waren…auch hier sind wir standhaft geblieben, obwohl die „Bim“ sogar da stand!

Also diese letzten 3 Kilometer, 3/4 durch den Wald, waren die längsten.

Aber was soll ich sagen; wir sind zu Hause angekommen. Die Technik hat ein bissel versagt, Pirat hatte über 2000 Schritte und 2 Kilometer mehr auf der Uhr, egal (meine Whithings hab ich nun eingeschickt, hat den letzten Test nicht bestanden). Hier die Aufzeichnung, auch mit Mißweisungen und die Tour endet auch zu früh, aber trotzdem ein kleiner Überblick:

Müssen so um die 21 Kilometer gewesen sein. In 6,5 Stunden. Bei mega- Wetter.

Wir sind so ziemlich schnurstracks auf die Terrasse gewandert und haben ein Magnum vernascht! Das haben wir uns verdient, aber sowas von!

Schön war’s!

Vielleicht…waren wir auf den Tag genau 3 Jahre vorher auch so kaputt, denn das war unser Umzugstag.

Volles Wochenende

Hm, voll…. dazu sag ich mal nichts weiter. :oops:

Begonnen hat es jedenfalls mit einem schönen Mädelsabend mit einer lieben Freundin. Zufällig haben wir unabhängig voneinander die Gewichtsbremse gezogen, heißt: kontrolliertes Essen und mehr Bewegung (ich nenne es nicht gerne Sport). So haben wir das alle beide als Sündentag genommen. Allerdings hätte ich nur eine Pizza pro Nase gekauft…aber schön zu wissen, dass andere auch verfressen sind :angel: Dann gab es auch noch meine Hausmarke Sekt…und ich hatte ein Abholkommando. Viel besser geht nicht.

Zu unserer Verteidigung kann ich nur sagen, wir sind (wenigstens) 3km zu Fuß einkaufen gegangen und haben das Futter besorgt.

Am nächsten Tag waren Pirat und ich mit unseren Vermietern verabredet. Sie haben eine Woche Urlaub in Berlin gemacht und waren den Tag in Köpenick unterwegs. Das haben wir dann gleich mal passend gemacht und uns im Helgoland in Müggelheim getroffen. Wir hatten einen super Platz direkt am Wasser.

Das Wetter war auf unserer Seite und das Treffen sehr schön. Für unseren täglichen Spaziergang sind wir gleich in der schönen Gegend geblieben.

Damit war der Samstag auch schon bald rum und für den üblichen Kram des Wochenendes blieb nicht so wirklich viel Zeit.

Aber unseren Abendspaziergang haben wir zum festen Ritual gemacht, meist etwas über 6 Kilometer. Jetzt haben wir auch mein Bellicon wieder in Betrieb genommen, werden immer fitter. Mein Gewichtsziel hab ich schon erreicht. Nein, bin sogar schon drunter.

Und so sah das heute Abend aus:

Es tut uns gut!

PS: die Freitagssünde ist überhaupt nicht „ins Gewicht“ gefallen. Ich sag nur „Jokertag“.

Heiß³

Das Wochenende war unglaublich heiß.
Aber endlich mal bis spät abends so warm, dass man schön draußen sitzen konnte, ohne dass es ungemütlich wurde.

Tagsüber waren wir kaum außerhäusig, der Mann ist am liebsten im Keller in seinem Mancave verschwunden (wo er sich ZUDECKEN musste!!).
Der Kater hat ihn dort auch besucht:


Und so hab ich auch gleich ein Foto vom Katz am Weltkatzentag.

Abends haben wir dann einen schönen 4,9- Kilometer- Spaziergang gemacht…

und uns anschließend mit einer Bratwurst (Lüge, jeder hatte 2!) belohnt.

Heute wieder so heiß, aber zwischendurch aus dem Nichts eine Einheit Regen. War dann eine ordentliche Zelle, die sich über uns eine Weile gedreht hat. Hat auch ganz schön geblitzt und beeindruckend gerummst.

Die meiste Wäsche hat es noch unter die Markise geschafft, die Tischdecke darf mit Trocknen noch mal von vorne anfangen. Aber nun immerhin tropfnass „aufgehängt“, ich glaube, die brauche ich nicht zu bügeln anschließend.

Abends gab es wieder einen 5- Kilometer- Spaziergang, zum Schluss immer schneller werdend, weil es schon wieder verdächtig grummelte.

Sind aber – knapp- trocken geblieben.

Gestern hatten wir in einigen Gärten der Umgebung Einschulungsfeiern gesehen, die hatten ja richtig Glück mit dem Wetter.
Ferien (hier) vorbei, bald Sommer vorbei?
Sind wir mal gespannt, was die Reisefreudigen so alles im Gepäck hatten … und wie alles so weiter geht… mit der Schule, mit den Einschränkungen, mit dem Virus…

Wünsche euch einen guten Wochen-Start!

Beim Essen Gehirn einschalten

Es ist eigentlich so einfach.

Und doch so verdammt schwer.

Abnehmen. Gewicht halten. Nicht zunehmen.

Dabei muss man „nur“ das Gehirn einschalten.

Wenn man darüber nachdenkt, was man gerade essen will, warum und wieviel, kommt man oft von ganz allein darauf, dass DAS gerade nicht NÖTIG ist.

Es kommt wirklich auf dieses Denken an, Gehirn ein oder Gehirn aus.

Ich hatte mal wieder den (meinen) Rahmen komplett gesprengt. BMI 24,2, Kurve steil nach oben. Danke Weihnachten. Danke Corona.

Von meinen Klamotten hat kaum noch die Hälfte gepasst, da hat es mir gereicht.

Also: Gehirn an; habe mir eine App gesucht, die meine verzehrten kcal erfasst und auch noch nach den Bestandteilen aufsplittet. Bis dato (sehr lange ungenutzt) hatte ich „myfitnesspal“, das hat mir jetzt nicht mehr gefallen. „Lifesum“ hatte ich auch mal, aber da ist mir die kostenlose Version zu dünn. So bin ich jetzt bei „fatsecret“ gelandet.

Meine Withingsuhr überwacht meine Aktivität (und sagt mir, wie hoch mein kcal- Bedarf tatsächlich ist).

Ich hab durch das Erfassen der Nahrungsmittel und damit verbunden durch das Nachdenken darüber, reduzieren und/oder Lebensmittel austauschen in der 1. Woche 1,9 kg abgenommen. Gehirn einschalten hat also sofort geklappt.

2. Woche 1,1 kg.

Dann wurde es schwerer. Aber viele Sachen zur Gewohnheit gemacht: üblicherweise nur magere Wurst bzw. Schinken, wenig Butter, Ersatzprodukte probiert und für gut befunden, mageres Fleisch, besser gegrillt, als in Fett gebraten. Wenig genascht, mehr Obst und Gemüse, viel trinken, so gut wie keinen Alkohol. Und natürlich im Alltag die vorgegebenen Kalorien nicht überziehen. Abends noch 150 kcal übrig…. ein Apfel z.B. hat 75 kcal, ein Käsebrot 285. Außerdem stehen hier 0,.. g Fett gegen 17 Gramm.
Na, was ißt du?
Trotzdem das Sündigen nicht vergessen („Jokertag“), das kann man dann umso mehr genießen. Wer hier oder bei Instagram mitliest, sieht da auch mal Kuchen, Keks, Sekt und Bratwurst. Auf die Verteilung kommt es an. Dann nimmt man eben mal nicht ab, aber auch nicht zu (wenn man es nicht übertreibt). Komplette Verbote bringen gar nichts, höchstens Frust- Fress- Anfälle.

Mit dem Erfolg wächst der Ehrgeiz, also bewusst mehr bewegt. (Heißt: möglichst viel laufen, Treppen sowieso, beim Kunden weiter weg parken, kommt natürlich auf Zeitdruck, Wetter und Schuhe an :idea: . Oder nach Feierabend noch eine Runde spazieren gehen oder zum Discounter flitzen).

Beende jetzt Woche 9 und BMI ist bei 22,6.

Ziel ist 21,8 erreichen und das so ungefähr halten. Dann ist ein bissel nach oben rutschen (alle Jahre wieder) nicht schlimm. Ein bissel drunter ist auch nicht schlimm, viel drunter brächte wieder ein Klamottenproblem. Aber ich denke, diese Sorge hab ich nicht :idea:

Wollte nur mal erzählen, dass man nicht immer zum Sportwunder mutieren muss und auch keine Diät- Drinks oder sonstwas essen/trinken muss. Einfach mal nachdenken, Lebensmittel- Alternativen suchen, im Blick behalten, zwischendurch mal schlemmen nicht vergessen… dann ist schon mal viel gewonnen.

Dies trifft so jedenfalls für mich zu. Bei tatsächlichem Übergewicht ist es sicher schwieriger, oder einfach nur langwieriger? Und klar: noch Sport dazu wäre ganz sicher besser. Da suche ich bei mir noch den Knopf, denn ein paar mehr Muskeln dürften es schon sein…

Witzig ist, dass Sabiene auch grad darüber geschrieben hatte, aber das Corona- Kilo-Problem wird wohl auch weit verbreitet sein. Und sie hat auch den „Sport- Knopf“ gefunden ;)

Nur mal so: ich hab das Problem „schon immer“ (ich esse furchtbar gern). Diesen Verlauf hält Withings seit 2014 für mich fest, praktisch, so hab ich alles gespeichert, auch zu Zeiten, wo es mich nicht interessiert hat bzw. als ich es nicht mal wissen wollte :twisted: Ist schon meine zweite Withings- WLAN- Körperanalyse-Waage, ich bin sehr zufrieden.

(Ein Teilstrich sind 5 kg, ich kämpfe also an einer 10 – Kilo- Front).

PS: Ich hatte auch mit dem Intervall- Fasten gute Ergebnisse, aber das hat irgendwie nicht mehr ausgereicht, außerdem haut mich da der „Zucker“ immer wieder raus (leider unterzuckert man meist nicht in den Ess- Zeiten, sondern gern mal nachts). Aber das 16/8 Intervall versuche ich eigentlich immer einzuhalten, Ausnahmen wie Hotelfrühstück oder eben Unterzuckerungen gibt es natürlich.
Hab aber auch gerade meinen eigenen Artikel gelesen und gesehen; da hatte ich meinen Wunsch BMI von 21,8. Vielleicht klappt das dann auch wieder.

Und…meine heutige Sünde will ich euch nicht vorenthalten: nach einem 3- Kilometer- Spaziergang haben wir spontanes Grillen angesetzt. Zwei Bratwürste pro Nase. Für mich noch 2x Weißweinschorle. Lecker! Dass wir dann grad in einer „lila“ Gewitterzelle saßen, aber schön unter unserer Markise, hat es eher „besonders“ gemacht als den Genuss geschmälert. Muss halt mal sein, man lebt ja schließlich.

Geschenk – Geschenk (und geiler Scheiß)

Vor ca. einem Jahr habe ich dieses Tuch verschenkt. Es wurde (und wird) sich sehr darüber gefreut, was mich wieder freut. :angel:

Und vor ein paar Tagen machte mir mein Samsung S9 ein Geschenk*: dieses GIF. War es also doch gut, dass ich die unzähligen Aufnahmen nicht dezimiert hatte, wollte ich immer, konnte mich aber nie entscheiden. (*wirklich: irgendwie kam eine Nachricht „neue Funktion“, und 3 Gif’s, wie man das macht, weiß ich trotzdem nicht, will aber solche Bilderserien künftig eher vermeiden, endet nur als Platzfresser auf der Festplatte und damit hab ich inzwischen echte Probleme… :sick: )

Nun weht es hier wieder im Wind… schön!

Und vielleicht entfacht es ein wenig die Strick-Lust, da hab ich grad eine Blockade, was sehr schade ist, wenn man meine vorhandenen Wollberge bedenkt :oops:

PS: inzwischen weiß ich, wie man GIF’s erstellt, geiler Scheiß. :idea:

Miki! Aus! :mrgreen:

Falsch gedacht

Ich dachte, dieses Jahr gibt es kein Sommerloch.
Ich dachte, alle sind froh, wenn es weiter geht.
Ich dachte, alle kneifen die Arschbacken zusammen und ziehen an einem Strang.
Denn nicht nur Chefs und Inhaber haben Verantwortung. So könnte auch der Angestellte mal (z.B. auf einen Teil vom Urlaub) verzichten (im Sinne von Verschieben). Das, was liegengeblieben ist, muss doch erledigt werden. Man muss doch wenigstens versuchen, wieder etwas aufzuholen.

Ich hab falsch gedacht.
Überall höre ich „Urlaub“. Geschlossen. Arztpraxen, kleiner Betrieb in Krankenhäusern.
Diejenigen, deren Therapien wegen Corona teils ausgesetzt waren, dürfen noch länger warten.

Bedienstete in Ladengeschäften ziehen Fresse. Wollten doch eigentlich grad (in der Ferne) in der Sonne sitzen. Gehört bzw. gelesen habe ich das auch schon aus dem Bereich der Gastronomie.
Ich frag mich dann auch, hatten manche zu viel Kurzarbeitergeld? Und das Arbeiten verlernt?

Die Angestellten- Mentalität geht mir auf den Zünder.
Was denken die Leute denn, wer den „Laden“ am Laufen hält? Und den Karren aus dem Dreck zieht?

Genauso mit den Lockerungen. Maske ab, so schnell es geht! Versammlungen bzw. Party im Park!
Denjenigen ist also egal, ob es noch mal los geht. Gibt ja Kohle (von irgendwo). Schnell wieder keine Miete zahlen, darf man dann ja. Hauptsache Party geht wieder. Nur nicht verzichten.

Es widert mich auch an, dass wenig betroffene Firmen jeden Cent (und gern mehr) staatliche Coronahilfen einstreichen. Kurzarbeit bis diejenigen keine Sonne mehr sehen (Zitat: „Ich arbeite in der einen Woche so viel, wie vorher in zweien, die 2. Woche [kurzarbeitsfrei, 50%] brauche ich dann wirklich zum regenerieren.“)
Übersetzt: arbeitet wie vorher, aber Chef spart 50% Lohnkosten.

Lecko mio! Hab ich’s satt!

Und das war doch erst der Anfang!

„Nach“ Corona

Na schön wär’s ja.

Aber gestern hab ich doch tatsächlich seit dem Lockdown mein „Kind“ das erste Mal wieder gesehen. Nee, ich glaub gesehen…mit Mundschutz und ohne Anfassen war zwischendurch mal, da hab ich mal eine Versorgungstour gemacht, inkl. Kloppapier… :whaaa:

Gestern das erste Mal knuddeln und klönen, sogar sein Geburtstag im April war ja „ausgefallen“. Nun gut, er ist eh nicht feierwütig und auch nicht sehr gesellig… :angel: das könnte für mich schwerer gewesen sein als für ihn… :oops:

Diesmal war der Anlass dann ein Fußballspiel (vorhersehbar und damit sowieso nicht spannend, DFB Pokal- Finale :ko: ) und so gab es wenigstens ein bissel Rahmenprogramm.

Begrüßung:

Verpflegung:

Der Garten steht Kopf:

Gab auch noch Fleisch… das war dann wirklich ein „Joker“- Tag während einer recht kontrollierten Ernährungsweise im Alltag, der Pirat und ich wollen nämlich abnehmen, Pirat verweigert sogar den Alkohol.

Noch einen oben drauf: frische Stachelbeeren mit Vanille-Eis-Mütze:

Dann noch ein Feuerchen, hat erstmal schön gequalmt. Gut so, müssen ja auch mal negativ auffallen hier, reicht (uns) nicht, dass die (ur)alten Leute neben uns unseren Garten-Wildwuchs kritisieren, nun qualmt’s auch noch! (Mit an Bord Teile des Weihnachtsbaums 2018, ist so versprochen!) Wegen ständiger Waldbrandgefahr hier können wir hier kaum mal zündeln, deswegen müssen sie auf den letzten Auftritt immer etwas warten.

 

Und schon ist das Wochenende wieder rum. Und so traurig es ist: man merkt schon, dass die Tage wieder kürzer werden….
:shock:

Schnelle Nummer

Ganz schnell.

Ich hab einen Job. Der macht sogar Spaß. Geht aber besser. Denke ich (immer noch).

Außerdem bin ich in der (Corona-)Warteschleife anderswo, hab eine Zusage. Mündlich. Von mehreren Seiten. Noch kein richtiges Ruhekissen.

Heute früh: interessante Stellenanzeige gesehen. Beim Auto-fahren (Arbeit) darüber gegrübelt und Freundin um Meinung gefragt. Freundin: „Super, mach doch!“ Und: „Ich kenne da jemanden, ich ruf gleich mal an!“. Eine halbe Stunde später: „Ich hab eine Ansprechpartnerin für dich, nicht über’s offizielle Bewerbungsportal gehen, Gespräche laufen schon, aber sie ist sehr interessiert!“

Zu Hause: Bewerbung geschrieben. Abgeschickt.

45 Minuten später: Anruf von Ansprechpartnerin. Kommen gut klar, würde passen. Sie hat aber Bedenken: Geld. Wir reden drüber. Stimmt. Kann sie nicht zahlen.

Erledigt. Schade.

Schade, dass man sich seinen Job nicht nur nach Können und Lust aussuchen kann. Leider muss man auch seine Geschäfte am Laufen halten… und am besten nicht nur die, was weglegen für später wär auch noch gut.

Also weiter geht’s.