Kategorie: bereistes

Augen auf, dann gibts auch was zum Gucken!

Eine Nebenwirkung der absoluten Erhöhung meines Aktivitäts- Levels (mind. 10.000 Schritte am Tag) ist ja nicht nur eine Gewichtsabnahme von über 10 Kilogramm (inzwischen gestoppt, jetzt gucke ich in der App eher, ob ich auch genug gegessen habe, damit ich nicht mehr abnehme), sondern ich gucke mich auch viel mehr um. Hieß es „früher“ immer mit Tunnelblick durch und dann ab nach hause, halte ich nun lieber die Augen offen und absolviere dabei einen Teil meiner Aktivitäten.

So habe ich im Zuge der Vorbereitung eines Termins in Dresden gemerkt, dass der Kunde recht nah am Botanischen Garten „sitzt“. Also hatte ich einen Spaziergang eingeplant.

Der dann erstmal ganz blütenlos begann, ich kam mir vor, wie in einem ganz normalen Stadtpark.

Nun wurde es schon etwas blumig…

Und nun kommt eine regelrechte Blumen- Flut:

Ist das schön oder ist das schön??? :lol:

Ich war völlig geflasht, aber es gab noch andere schöne Sachen zu sehen:

Und noch ein Brunnen:

Und die Parkeisenbahn (davon sind einige unterwegs, diese hier hat mir aber am besten gefallen):

Es ist halt schon Oktober…wie schön muss das hier im Sommer sein??

Schön war’s, 6 Kilometer am Ende. Und ich hab mal was anderes von Dresden gesehen…

… und ihr auch… :grin:

Wieder im ungeliebten Nest

Naja…Nest… Städtchen halt. Und gleich neben dem Heimat- Nest meines Ex- Mannes. Mag ich nicht.
So hab ich den Termin abgearbeitet, der war dann sogar ganz angenehm und dann ab, wieder 1,5 Stunden gen Norden und schon war ich in Schkeuditz. Das Hotel (Airporthotel Globana) kenne ich und von dort komme ich am Folgetag super nach Halle.

Ich kann euch sagen: mein Koffer hasst mich. Er ist schon alt, mal für den Privatgebrauch gekauft, aber er hat Pech; er macht sich am besten. Ich hab auch einen Markenkoffer, der genau zum Beautycase passt, aber egal, der fährt nicht so gut, hat nicht so viele Fächer…also muss er hier immer ganz unten im Turm schuften und schleppen. Die mittlere Tasche beherbergt übrigens meine Kaffeemaschine. Sie ist wieder mit, aber heute zeige ich sie nicht weiter, ist ja auch langsam langweilig ;)
Ihr kennt das:
Zimmer:

Reisebegleiter:

Ich will mir mal merken, das hatte ich vergessen, das Bad ist sehr schön. Hab ich abends auch ausgiebig genossen:

Und die Aussicht, witzige Wolken (hatte ein bissel Bedenken wegen Regen, ist aber nix passiert)

Nach einer kleinen Pause und einem Kaffee auf dem Zimmer stand auch schon mein Nachmittagsprogramm an: Spaziergang. Gehört zu meiner täglichen Routine (wenn möglich) und sollen so 5 Kilometer werden. Mal sehen.

Das Wetterchen hielt:

Und da erlebste was! Dass der mir von Google als Stadtpark verkaufte… Park… ein alter Friedhof ist, wurde mir dann nach und nach klar:

Nun gut, ein bissel skurril, aber gut zum Laufen.

Bevor ich dann schnell in einen Discounter zwecks Futterbeschaffung schlüpfte, bot sich mir noch folgendes Schauspiel:


Mann parkt seine qualmende Schrankwand zwischen (!) 2 Autos ein (ich wäre als deren Besitzer sowas von begeistert!) und stellt sich dann telefonierend daneben. So geht das heute. Nix löschen …oder so. Gucken und anrufen. Später hab ich geguckt; Auto stand noch da, die anderen auch ;)

Nun wieder auf dem Rückweg, wenn ihr im Artikelbild guckt, die von den Bäumen gesäumte Straße da hinten kam ich entlang. Und sehe das:

(da seht ihr auch die Treppe, auf der ich für das Foto stand, gleich daneben ist mein Zimmer).
In diesem angekommen (nach 5,4km) wirds gemütlich:


und leider nur semi- lecker (der Möhrensalat igitt, die Laugen-Käse-Stange lecker, Zwiebelbrot war auch lecker).

Nach einer guten Nacht machte dieser Anblick Lust auf einen neuen Tag:

Frühstück:

(Wirklich nicht schlecht, aber ich überlege ernsthaft, künftig ohne Frühstück zu buchen, mir reicht mein Kaffee, früh rutscht das Essen nicht so).

Nach getaner Arbeit in Schkeuditz/ Halle..und das lief gut, gab es noch ein Leckerli an der Tankstelle…

Und dann ab nach Hause!

Dienstreise mit Goodie

Das hier ist mein Goodie:

Leihwagen, weil CLAra schon wieder „aua“ hat.  E- Klasse. Brandneu. Geiler Scheiß. (Ist auch schon der Hotel- Parkplatz).

Aber ich habe vorgegriffen. Ich hatte einen Termin in Schneeberg, schon wieder. Das heißt immer, ich hab was verkauft, gut so! Nach dem sehr angenehmen Termin bin ich noch eine Runde spaziert, seit ich es gewöhnt bin, fordert der Körper direkt die Bewegung. Und so sieht man was von der Umgebung:

(Das bergauf- bergab fordert aber niemand!- genervt guck)

Dann ab ins Hotel, nix neues, Auto habt ihr schon gesehen, Zimmer wie gehabt, Reisebegleiter glücklich.

Auch nicht neu, aber immer wieder eine Freude; der Kaffee aus der Reisemaschine. Hier, weil ja vorhanden, mit hoteleigener Tasse:

Sie steht übrigens auf einem Geschirrtuch, weil es auf dem blanken Tisch sonst mächtig rattert, man muss ja an die Nachbarn denken, gerade morgens…

Nach einer kleinen (Fernseh-)Pause hab ich mich dann wieder aufgerafft, das Chemnitz-Center hatte ich letztes Mal entdeckt und diesmal direkt geplant, dort was zu futtern:

Sehr lecker!

Das Center hat allerhand zu bieten, ansonsten hab ich aber keine nennenswerte Beute gemacht. Zurück im Hotel hatte ich wieder über 5 Kilometer mehr auf der Uhr, mit dem Spaziergang in Schneeberg sogar 8. So ließ es sich gut schlafen!

Aufwachkaffe:

Der Frühstücksraum, Gelegenheit genutzt, kein Mensch auf dem Bild. Das wichtigste seht ihr: die Kaffeemaschine.

Dann ging es u.a. nach Zwickau:

…und später hab ich eine Tankstelle gesucht und einen Friedhof gefunden (…).

Aber der war schön! Während man oft denken kann, es wird nicht mehr gestorben, aber ganz sicher nicht beerdigt, war der richtig schön! Ist aber kein Witz, ich gehe gern über Friedhöfe und da sieht es oft nach Kahlschlag aus; freie Flächen, verwilderte alte Gräber, Wildwuchs wohin man sieht. Und dann mal eine Wiese mit Blumen drauf oder so (gruslige) Säulen. Mein lieber Blogger- „Kollege“ Horst Schulte hat neulich auch etwas darüber geschrieben.

Aber so schön bunt darf es doch enden, auch dieser Artikel hier, ne?

Nachtrag: leider war CLAra dann ziemlich schnell wieder gesund. :sick:

Ein bissel Abwechslung…

Ich war ja schon „in der Ecke“ (Thüringen), das Hotel in Saalfeld war ok., aber nichts zum Wiederholen. Also hab ich meine Tour so geplant, dass ich in Jena ein für mich neues Hotel ausprobieren konnte.

Hat auch gut geklappt. Das Hotel konnte ich aber gar nicht fotografieren, so verbaut und zugewachsen, ging einfach nicht. Na gut, dann eben den Eingang, siehe Artikelbild.

Und sehr schön: es wurde mitgedacht; Vorhänge zu, Zimmer nicht so aufgeheizt.

Die treuen Reisebegleiter dürfen ja immer zuerst raus

Dann sehe ich mich um, die Aussicht fasziniert mich, auch wenn ich vom Zentrum eine ganze Ecke weg bin:

Ansonsten, na gut, netter Versuch:

Meine treue Begleiterin macht mir dann einen (und noch einen) sehr vernünftigen Kaffee….

….den ich dann mit „Beene hoch“ und ein bissel TV genieße:

Anschließend ist mein abendlicher Spaziergang dran, es sind dann auch nur 3,5 km geworden, aber es war auch nicht sehr erquicklich. Fette Hauptstraßen oder Sackgassengewirr im Neubaugebiet mit finsteren Gestalten am Wegesrand.
Der Mann drehte währenddessen sein Runde daheim am Waldrand und hat zwei Wildschweinfamilien getroffen. Naja, muss ich auch nicht unbedingt haben ;)

Zurück im Zimmer gab es prickelndes … Wasser. Ja, ein Genuss nach getaner Arbeit und Fußmarsch. Ich war sowieso ganz gut ausgerüstet, hatte auch Futter an Bord, also alles da.

So streute mir bald das Sandmännchen den Schlafsand vor die Füße…vorher aber noch einen Blick aus dem Fenster:

Und früh um sechs guckte ich auch raus und sah das:

Kurz vorm Frühstück das:

Das Frühstück war unspektakulär, aber völlig in Ordnung. Fazit: Best Western Hotel Jena – kann man machen.

Der Arbeitstag in Jena war recht erfolgreich bei bestem Wetter und abends haben der Pirat und ich wieder in schönster Gegend unsere Runde gemeinsam gedreht.

Abgestiegen in Ludwigslust

Naja, residiert hab ich nicht im Schloss, wie man nun denken könnte, aber schlecht war es auch nicht.

Doch von vorn: immer noch eine affige Hitze, immer über 30°C, genauer will ich das gar nicht wissen. Hab im Dunstkreis von Ludwigslust gearbeitet und dort noch zwei Kunden besucht. Wollte eigentlich in Schwerin schlafen, aber da hab ich in „meinen“ Hotels kein Zimmer bekommen. Und nach einem Innenstadt-Baustellenabenteuer (lange her, noch mit Einstein) wollte ich mir dort im Zentrum zu Touri- Preisen nichts neues suchen.
So fiel meine Wahl auf das Hotel Erbprinz in Ludwigslust und ich kann erzählen, das war wirklich nicht schlecht.

Bei Ankunft war das Zimmer noch nicht fertig, da gab es erstmal einen Begrüßungskaffee. Das mag ich ja. Dieser gute Eindruck wurde dann von einem doofen Handwerker (Hausmeister?) getrübt, der mich unsanft bat, mich umzusetzen (dann saß ich ohne Polster da) und dann karrte er mir noch sein Handwerker – Auto vor die Nase, schön mit dem Auspuff zu mir.
                       

Es wurde aber gleich besser.

Obwohl ich -skeptisch- ein Einzelzimmer gebucht hatte, sah es dann so aus:

Die Reisebegleiter waren auch zufrieden:

Und was ich besonders gut finde, gerade bei dieser Hitze, eine Flasche Wasser aufs Haus! Vielen Dank!

Ich war dann so kaputt, dass ich mich erstmal aufs Bett geworfen hab, eine Tasse Kaffee dabei (seht ihr mein Reisemaschinchen?) und Glotze an.

Dabei bin ich glatt eingeschlafen. Temperaturmäßig ging es übrigens im Zimmer, jedes Fenster hat eine elektrische Markise. Nachher seht ihr noch ein Bild vom Hotel, das sieht dann zwar komisch aus, aber hilft!

Was ich auch erst nicht wusste: ich hatte Halbpension, das heißt: abends Futter. Das sah dann so aus:

Lecker und reichlich, ich hab nicht mal aufgegessen.

Und nun hatte ich mir noch was vorgenommen: Schlosspark Ludwigslust. Das ist natürlich nicht an einem Abend „zu schaffen“, aber ich wollte meinen täglichen Spaziergang absolvieren.
Ich musste allerdings erst einen Kilometer hinlaufen, aber Ludwigslust selbst ist auch hübsch, zugunsten vom Schlosspark gibt es da heute keine Fotos.

Schloss Ludwigslust

Schnell waren schattige Wege erreicht…schön!

Es gab auch ein paar umgestürzte Bäume und wurde auch geräumt, muss wohl einen Sturm gegeben haben. So warten diese Stämme auf ihre Bestimmung. Tschüß, ihr Schönen, schöne, schattenspendende Bäume ward ihr!

Man hätte noch viel mehr laufen können, aber ich war zeitlich ja doch begrenzt, wird ja auch dunkel und bei mir ist immer eine große Verirrungs- Gefahr. So sind es im Park ungefähr 5 Kilometer geworden.

Das Schloss von hinten:

Hier noch einmal das Schloss von hinten in der Abendsonne:

…und davor tummelten sich noch einige fleißige Hummeln in den Blümchen:

Raus aus dem Park und wieder einen Kilometer zurück zum Hotel, machte dann zusammen 7,2 Kilometer. Das macht mich zufrieden, mein Abspeckprogramm läuft ja noch (erfolgreich).

Hier noch ein mich beeindruckender Blumentopf im Städtchen Ludwigslust:

Und dann zurück am Hotel, so sieht es aus, ein komischer Kasten, aber wie gesagt; ich war sehr zufrieden:

Am nächsten Morgen noch das Frühstück, zu viel für mich eingedeckt, an die Kaffeemaschine durfte man nicht, nur 1x Nutella (und kein Nachschlag am Buffet zu finden), aber grundsätzlich ok. Ich mag früh Kuchen, gibt’s aber sowieso nicht überall, hier auch nicht.

Das ist aber kein Grund für mich, das Hotel abzuwählen.

Von dort ging es dann nach Schwerin, ist nicht weit. Kann man also gut in Ludwigslust schlafen. Könnte mir wieder passieren.

Arbeitstour trifft kunterbuntes Gladiolenfeld

Bunt!

Hinzu war ich gerade in einem LKW- Überholvorgang, als auf der rechten Seite auf einmal ein kunterbuntes Feld auftauchte. Sah nur aus dem Augenwinkel, dass es Gladiolen waren und dass man die abschneiden konnte, waren auch Leute drin.

Da schon überlegt, ob ich rückzu wohl auch dran vorbei komme, bin aber absolut vom Navi abhängig, war irgendwo nord-westlich von Berlin unterwegs.

Die Gedanken gingen kurz viele Jahre rückwärts, der Ex- Mann hat am 5.08. Geburtstag und mochte Gladiolen. Und hatte auch eine schöne Vase dafür, hatte er damals von einer Brieffreundin (ja, sowas gab’s damals) aus der CSSR (ja, die gab es damals auch) bekommen. Bohemia- Kristall. Ganz was tolles (damals). Als wir uns getrennt haben, habe ich darauf geachtet, dass er sie mit nimmt. Er wird sie aber „unterwegs“ verschlampt haben, so wie alles in seinem Leben. Ein Gedanke noch: die Schwiegermutter wird gedacht haben, ich hab damals alles behalten. Dabei ist alles, was man ihm überlässt sofort …ach, lassen wir das.

Jedenfalls wollte ich aus Prinzip HEUTE Gladiolen haben und meiner Mutti bringen, sie mag sie nämlich sehr (und hat auch eine tolle Vase, die wir immer liebevoll „Eimer“ nennen :idea: )

Ich hatte einen guten Termin und anschließend Gottvertrauen ins Navi. Hab zwar bis zum Schluss gezweifelt…aber es hat geklappt.

In voller Schönheit lassen sie sich gar nicht ablichten, jede einzelne ein Kunstwerk.

Ein paar Impressionen:

Schön? Bunt? Habt ihr die ganz Dunkelrote gesehen? Oder die Geflammte? Und die Grüne?? Ja, grün! (1. Bild) Vielleicht kann ich noch ergänzen, wenn Mikmups fotografiert… jedenfalls hoffe ich, dass sie ihr eine Weile Freude bereiten!

Auf dem Feld war es schwierig, ich hab am Ende gar nicht gedacht, solch schöne erwischt zu haben, waren teils schon sehr verblüht auf dem Feld, teils zertreten :whaaa: und alles sehr holprig und unübersichtlich. Außerdem einarmig abschneiden ging nicht, musste ich die erbeuteten immer wieder ablegen…sowas macht sich zu zweit besser…

Aber schöööön…..

Nachtrag: zwei der Schönheiten nach 2 Tagen, auf die dunkelrote war ich besonders gespannt. Durch die anhaltende Hitze wird das leider ein kurzes Gastspiel.

An Tag 3 outet sich die grüne Gladiole als hellgelb:

:neutral:

Miki in der Zeitung. Nicht.

Das war so: Dienstreise; Tag 1 früh Schneeberg, nachmittags Chemnitz, Tag 2; früh Schneeberg, dann Umgebung (-snester).

An Tag 1 wollte ich die Zeit nutzen und nach dem Haupttermin noch zu einem Kunden im Zentrum von Schneeberg fahren. Niedliches…Nest. Aber: „Zentrum“ völlig verbaut, Sackgasse, Baustelle, Umleitung, Einbahnstraße… Und „Straße“ trifft es nicht, eher Gasse, immer ein Stoßgebet zum Himmel „bitte lass kein anderes Auto kommen“. TomTom gibt sein Bestes (jaja, ich denke nur an Schwerin, da fand ich mich direkt in einer für den Individualverkehr gesperrten Straße hinterm Bus und mit Polizeikelle vor der Nase wieder…). Diesmal: TomTom malt mir das hübsch grün und sagt „geradeaus fahren“. Ich denke noch so, da sieht man ja nüscht, aber ist ja hügelig hier.. (stimmt, man fährt wirklich hoch und runter), aber trotzdem bin ich skeptisch und halte an. Gut so! Eine Treppe war’s! In Straßenbreite und auch der einzige Weg aus dieser Gasse. Mit der Nummer hätte ich es dann wirklich in die Zeitung geschafft…und nicht mal bis ganz runter…wahrscheinlich… :whaaa:

Nach getaner Arbeit ab ins Hotel. Langweilig, wieder Amber- Hotel Chemnitz.

An der Rezeption diskutiert ein kleines (altes) Männchen, er hätte doch reserviert… und so… Währenddessen merke ich: das ist ja das kleine Männchen, welches kaum übers Lenkrad (vom fetten, weißen BMW) gucken konnte, aber sauer gucken konnte er noch, als ich galant rückwärts in eine freie Parklücke fuhr, die er von der anderen Seite versucht hat, vorwärts zu treffen. (Wie wär’s mit nem Panzer?? Und ner Sitzerhöhung??). Das Männchen war dann vor mir an der Rezeption, weil ich schon mit Gepäck bewaffnet war, denn ich hatte ja reserviert. Nun ja, es dauerte, bis Männchen auf den Trichter kam, sich nun einfach ein Zimmer zu nehmen. Aber irgendwann war es vollbracht, ich auch flugs eingecheckt und erstversorgt:

Ist ganz nett mit der Pad-Maschine im Businesszimmer, mehr als nett aber nicht.

Das hier war dann der Testsieger, hab meine Maschine meist im Auto. Davon gab es nachmittags allein noch 3 Tassen, da hätte ich mit den mir zugeteilten Pads alt ausgesehen… und dann nicht mal lecker.

Sieger

Zimmer, mal wieder nur ein Bett bezogen… das ist hier mal so, mal so…

Reisebegleiter:

Neu heute: hab Servicetechniker in Schneeberg getroffen und er hat mir meinen neuen Dienst- Laptop übergeben:

Nach einem kleinen Imbiss mit lecker Kaffee im Zimmer wollte ich noch ein paar Schritte gehen. Was ich nicht geahnt habe: nach einem ordentlichen Fußmarsch war ich am und im größten Einkaufscenter von Chemnitz. Das Ding sieht man von der Autobahn aus… riesig! Dass das Hotel gar nicht so weit weg davon ist, hab ich gar nicht gewusst bisher. Nun war ich nur mit ein bissel Kleingeld bewaffnet und leider schon befüttert. Dort gab es Pommes, Pizza, Döner, Eis, Kaffee & Kuchen, Bratwurst, Currywurst… Ich war schon ein bissel sauer… für irgendwas hätte mein Kleingeld auch gereicht, aber ich hatte ja gefuttert… und es wartete noch eine leckere Laugenecke im Zimmer. Aber merken für’s nächste Mal….

Die Schuhmarke Andrea Conti war mir noch positiv aufgefallen; auch merken. Ansonsten erschreckend: total leer dort. Geschäfte mit 2 Etagen und eine Verkäuferin mutterseelenallein da drin. Ich allein im „nanu-nana“, ich allein im „Depot“, ich allein bei „arko“. Schon etwas skurril.

Dann noch Arschloch Zucker: völlig unten. Merken: dm hat nur Öko-Kram, keine normalen Süßigkeiten/ Gummibären. Also schnell Rossmann entern (und so widerliche) Katjes-Grün-Ohr-Hasen gekauft… örgs…( auch merken).

Und zurück, keine (weiteren) besonderen Vorkommnisse…

Früh liebe ich meinen Aufsteh- Kaffee:

Frühstück war schlecht. Die Bedienung, die am Buffet stehen sollte, war ständig weg. Der Belag war dürftig, als Obst gab es eine lieblose Schüssel mit Äpfeln…ziemlich lausig. Daher gab es für mich zwei Mini- Teilchen, und nach mir waren nur noch 3 Stück da. Da hat die Tante nicht nachgelegt, sondern die drei traurigen Restanten zusammen geschoben. Ich denke, das Angebot und die Darreichung hängt von der jeweils Diensthabenden ab, letztes Mal war es viel besser (auch wenn ich da tatsächlich auch 2x süßes auf dem Teller hatte…aber da hätte ich können…)

Jetzt wieder zu Hause. Nix Pad, nix Kapsel…. frische Bohnen aus der Jura! Hur(r)a!

CLAra auf Blacky’s Wegen

Ist schon witzig: letzte Übernachtung auswärts vor den Corona- Maßnahmen: Amber- Hotel Chemnitz Park.
Erste Übernachtung auswärts nach den Corona- Maßnahmen: Amber- Hotel Chemnitz Park.

Und dazwischen hab ich Blacky verloren, ihr wißt ja… :depresive:

Nun also mit CLAra, und die erste Neuerung: die kostenfreien Parkplätze außerhalb des Hotelgeländes (kurz davor) sind jetzt auch beschrankt und böse kostenpflichtig. Gesehene Nutzer während meines Aufenthalts: Null. Scheint sich die Anschaffung von Schranken und Automaten ja richtig gelohnt zu haben. Dort in der Pampa. Am Stadtrand. Kein Laden weit und breit. Schlau!

Nun hatte ich gelernt: nur die Business- Zimmer haben eine Kaffeemaschine. Letztes mal (Comfort-Zimmer: nix).

Diesmal gelernt: Kaffee schmeckt scheußlich. Wahrscheinlich uralte Pads.. keine Ahnung, so schlimm war es beim ersten Mal (zufällig Business-Zimmer) nicht. Ich war allerdings nur zu faul, meine Reisemaschine aus dem Auto zu holen…

Reisebegleiter:

Ich setze sie immer auf das von mir vorgesehene Schlaf- Bett.

Später abends erinnerte ich mich (genau wie letztes Mal); Steckdose so weit weg, dass ich im anderen Bett schlafen musste, Handy muss in der Nähe sein (Glucose-Sensor) und muss nachts leider an den Strom.

Dann wollte ich wirklich mal schön TV gucken, egal was kommt, gemütlich, warmes Zimmer, ein bissel arbeiten dabei… Gut, ging dann auch, war aber der kleinste Fernseher, den man sich denken kann. Aber egal, ging trotzdem, Bild super, Sender viele.

Frühstück: eigentlich sogar besser: Bedienung steht (maskiert) in der Mitte des Buffets und befüllt den Teller nach Wunsch. Bis auf ein paar wenige Deppen hatten auch die Kunden am Buffet eine Maske auf (war so deutlich sichtbar erwünscht). Warum die unmaskierten unkommentiert bedient wurden…wunderte den braven Gast. Und was ich doof fand: man durfte die Kaffeemaschine nicht selbst bedienen. Die Filterplörre kann man dort nicht trinken. Musste ich mir halt immer jemanden holen (aber nur 2x, dafür aber  jeweils einen großen Pott Kaffee crema).
Von der Bedienerei war ich so überfordert, dass das dann so aussah:

Aber reicht ja auch für eine Naschkatze, die sonst eigentlich nie frühstückt.

Und das stört mich ja nun gar nicht:

Mehr Platz, weniger Gäste.

Und verabschiedet hat sich Chemnitz heute bei mir so, wie es mich bei meinem allerersten Besuch begrüßt hatte:

Ganz was neues

Heute war es so weit. Ich. Unterwegs. Ohne Auto. Mit dem Zug. In dem Fall ICE. Und dann U- Bahn. Öffis! In Nürnberg! Ich!
Der Pirat hat mich zu einem Bahnhof in Berlin gebracht, den wir beide gar nicht kannten. Aber am Hauptbahnhof haben sich schon ganz andere verlaufen, das wollte ich nicht noch testen.

Also Südkreuz. Nicht schlecht!
Das sah so aus:

Hab auch flott den Bahnsteig gefunden, nicht ohne vorsichtshalber was zu futtern zu erbeuten. (Spoiler: dann gar nicht gegessen).

(mehr …)

Muss? Muss.

Der Job raubt mir viel (Frei-)Zeit, da ich ja nicht mal jeden Tag zu meinen Möbeln zurück komme. Auch die Wochenenden sind nicht tabu, Messen, Veranstaltungen oder Anreise zu fernen Terminen am Montag. Muss halt sein.

Weihnachtsfeier muss nicht. Eigentlich. Wird aber so gelegt, dass sie sich an ein Teamtreffen anschließt. Muss also doch (oder sieht richtig dämlich aus). Also muss.

Am Vortag entdecke ich dies:

Na super! Und dann diese Tour nach Nürnberg vor mir!

Der Pirat nimmt die Sache in die Hand und setzt sich drei Stunden bei CarGlass hin, während ich schon meine Sachen für die nächsten Tag packe. :-*

Am nächsten Morgen geht’s los. Was mir erst eine halbe Stunde vorm Ziel so richtig auffällt: ich freue mich nicht aufs Mutterhaus. Sind alle nett, keine Probleme, aber ich fühle mich dort wie ein Fremdkörper. Es gibt kein Zimmer, keinen Stuhl, keinen Haken für die Jacke, keinen (sicheren) Platz für die Arbeits- und persönlichen Sachen …für uns… immer und überall ist man im Weg, es gibt keinen Platz. Und keine Kaffeemaschine.

So mache ich kurz vorm Ziel eine Pause:

Das macht mich direkt traurig und ich nehme mir vor, das mal anzusprechen. (Klappt trotz Mitarbeitergespräch – zu kurz!- nicht, aber bleibt auf der Liste).

Nachmittags geht’s ins Hotel Acom, kennt ihr, also alles wie immer:

Reisebegleiter und Kaffeemaschine raus!

Läuft!

Abends gehen die üblichen Verdächtigen noch essen. Da nehme ich mich dann doch raus. Das Rudelverhalten liegt mir nicht, allein in fremder Umgebung trinke ich nicht (im Gegensatz zu…ach lassen wir das…) und wenn ich mit dem Auto unterwegs bin sowieso nicht. Und mich fahren lassen … ist mir dann zu fremdbestimmt, ach nennt mich Spassbremse, ich hatte keinen Bock. Vielleicht bin ich auch einfach zu gern selbstbestimmt unterwegs.

So bin ich dann noch ein bissel unterwegs gewesen:

Am nächsten Tag erst Meeting…  war auch wieder viel Interessantes dabei. Hier mal ein Blick aus dem Fenster:

Und abends die besagte Weihnachtsfeier. War alles gut, auch essen lecker.

Trotzdem war ich froh, als ich wieder im Hotel war, bin auswärts und mit Auto unterwegs einfach kein Feier- Mensch.

Früh in aller Ruhe gefrühstückt.

Und dann wieder Kilometer-fressen mit Blacky.

Der Samstag war damit auch „verloren“, aber ich konnte noch was neues begucken, worauf ich mich gefreut hatte. Das Paket kam leider erst an, als ich schon weg war. Und der Pirat ist auch immer neugierig, was die Miki da schon wieder bestellt hat :oops:

Guckt:

:teddy: :angel: :teddy: :angel: :teddy: :angel: