Unzählige Bücher hat sie in ihrem langen Leben gelesen. Einige mehrmals, sie mag das Erstaunen der sich im Laufe des Lebens verändernden Sichtweise. Manches 2. Mal war enttäuschend und andere voller neuer Erkenntnisse und Einsichten. Mit der Verfilmerei kann sie sich nicht anfreunden, immer wieder fühlt sie sich anschließend um ihre eigenen Bilder betrogen, wurden diese doch dann vermischt oder gar überlagert. Dabei ist die Freiheit des Lesens ja auch, den Akteuren die „eigenen“ passenden Gesichter und Körper zuzuordnen.
Inzwischen erzählt ein Buch auch mehr Geschichten, als die Geschriebene. Sie erinnert sich daran, wie jung sie und klein die Kinder waren, als sie es das erste Mal las. Wie sie dem anstrengenden Tag ein paar Minuten Lesefreiheit abrang. Um dann todmüde einzuschlafen.
Heute hätte sie Zeit. Aber die Augen sind nun doch schon altersschwach. Brille und moderne Behandlungsmethoden sind an ihre Grenzen gestoßen. Nach wenigen, anstrengenden Seiten hüpfen ihr die Buchstaben fort.
So legt sie liebevoll eines ihrer schönen Lesezeichen in das Buch, schließt es und behält es im Arm. Und denkt. Ihr eigenes Leben, ihre Fantasie und die Vielzahl der gelesenen Bücher verschmelzen in ihren Gedanken zu einer schönen Geschichte. Und so fühlt sie, dass sie einen Schatz in sich trägt; gelebtes vermischt sich mit gelesenem.
206 Wörter
Das ist mein Beitrag zu den abc.Etüden von Christiane. Maximal 300 Worte, diesmal um diese Begriffe drumrum: Lesezeichen, altersschwach, hüpfen.






Montag gehts los. Zu wichtige Termine, morgen auch hier im Norden, die ich noch abarbeiten muss, aber es ist eine Quälerei. Ich schreibe das hier auch deshalb, damit ich mich später noch dran erinnern kann….und Schmerzfreiheit zu schätzen weiß. Ich hoffe das wird was.
Derzeit laufe ich schon ganz krumm, so verspannt bin ich. Im Einstein jammere ich laut und schlafen? Frag nicht! 
„Wir“, die „erwachsen“ waren, als die Mauer fiel.
So weit ist es nun schon gekommen… fast 3 Tage lang bemerke ich nicht einmal, dass hier nur noch die Startseite „geht“, alles weitere brachte Nr. 404. Schäm. (Danke
Was ist mit einem los, wenn man sinnlose Gedanken hat?
Vor 10 Jahren (genau: am 1.02.2003) verunglückte die Raumfähre Columbia. Ich verlinke nicht zu Wikipedia, weil da die offizielle, von der NASA publizierte Version des Unglücks dargestellt wird.