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Wieder im ungeliebten Nest

Naja…Nest… Städtchen halt. Und gleich neben dem Heimat- Nest meines Ex- Mannes. Mag ich nicht.
So hab ich den Termin abgearbeitet, der war dann sogar ganz angenehm und dann ab, wieder 1,5 Stunden gen Norden und schon war ich in Schkeuditz. Das Hotel (Airporthotel Globana) kenne ich und von dort komme ich am Folgetag super nach Halle.

Ich kann euch sagen: mein Koffer hasst mich. Er ist schon alt, mal für den Privatgebrauch gekauft, aber er hat Pech; er macht sich am besten. Ich hab auch einen Markenkoffer, der genau zum Beautycase passt, aber egal, der fährt nicht so gut, hat nicht so viele Fächer…also muss er hier immer ganz unten im Turm schuften und schleppen. Die mittlere Tasche beherbergt übrigens meine Kaffeemaschine. Sie ist wieder mit, aber heute zeige ich sie nicht weiter, ist ja auch langsam langweilig ;)
Ihr kennt das:
Zimmer:

Reisebegleiter:

Ich will mir mal merken, das hatte ich vergessen, das Bad ist sehr schön. Hab ich abends auch ausgiebig genossen:

Und die Aussicht, witzige Wolken (hatte ein bissel Bedenken wegen Regen, ist aber nix passiert)

Nach einer kleinen Pause und einem Kaffee auf dem Zimmer stand auch schon mein Nachmittagsprogramm an: Spaziergang. Gehört zu meiner täglichen Routine (wenn möglich) und sollen so 5 Kilometer werden. Mal sehen.

Das Wetterchen hielt:

Und da erlebste was! Dass der mir von Google als Stadtpark verkaufte… Park… ein alter Friedhof ist, wurde mir dann nach und nach klar:

Nun gut, ein bissel skurril, aber gut zum Laufen.

Bevor ich dann schnell in einen Discounter zwecks Futterbeschaffung schlüpfte, bot sich mir noch folgendes Schauspiel:


Mann parkt seine qualmende Schrankwand zwischen (!) 2 Autos ein (ich wäre als deren Besitzer sowas von begeistert!) und stellt sich dann telefonierend daneben. So geht das heute. Nix löschen …oder so. Gucken und anrufen. Später hab ich geguckt; Auto stand noch da, die anderen auch ;)

Nun wieder auf dem Rückweg, wenn ihr im Artikelbild guckt, die von den Bäumen gesäumte Straße da hinten kam ich entlang. Und sehe das:

(da seht ihr auch die Treppe, auf der ich für das Foto stand, gleich daneben ist mein Zimmer).
In diesem angekommen (nach 5,4km) wirds gemütlich:


und leider nur semi- lecker (der Möhrensalat igitt, die Laugen-Käse-Stange lecker, Zwiebelbrot war auch lecker).

Nach einer guten Nacht machte dieser Anblick Lust auf einen neuen Tag:

Frühstück:

(Wirklich nicht schlecht, aber ich überlege ernsthaft, künftig ohne Frühstück zu buchen, mir reicht mein Kaffee, früh rutscht das Essen nicht so).

Nach getaner Arbeit in Schkeuditz/ Halle..und das lief gut, gab es noch ein Leckerli an der Tankstelle…

Und dann ab nach Hause!

Dienstreise mit Goodie

Das hier ist mein Goodie:

Leihwagen, weil CLAra schon wieder „aua“ hat.  E- Klasse. Brandneu. Geiler Scheiß. (Ist auch schon der Hotel- Parkplatz).

Aber ich habe vorgegriffen. Ich hatte einen Termin in Schneeberg, schon wieder. Das heißt immer, ich hab was verkauft, gut so! Nach dem sehr angenehmen Termin bin ich noch eine Runde spaziert, seit ich es gewöhnt bin, fordert der Körper direkt die Bewegung. Und so sieht man was von der Umgebung:

(Das bergauf- bergab fordert aber niemand!- genervt guck)

Dann ab ins Hotel, nix neues, Auto habt ihr schon gesehen, Zimmer wie gehabt, Reisebegleiter glücklich.

Auch nicht neu, aber immer wieder eine Freude; der Kaffee aus der Reisemaschine. Hier, weil ja vorhanden, mit hoteleigener Tasse:

Sie steht übrigens auf einem Geschirrtuch, weil es auf dem blanken Tisch sonst mächtig rattert, man muss ja an die Nachbarn denken, gerade morgens…

Nach einer kleinen (Fernseh-)Pause hab ich mich dann wieder aufgerafft, das Chemnitz-Center hatte ich letztes Mal entdeckt und diesmal direkt geplant, dort was zu futtern:

Sehr lecker!

Das Center hat allerhand zu bieten, ansonsten hab ich aber keine nennenswerte Beute gemacht. Zurück im Hotel hatte ich wieder über 5 Kilometer mehr auf der Uhr, mit dem Spaziergang in Schneeberg sogar 8. So ließ es sich gut schlafen!

Aufwachkaffe:

Der Frühstücksraum, Gelegenheit genutzt, kein Mensch auf dem Bild. Das wichtigste seht ihr: die Kaffeemaschine.

Dann ging es u.a. nach Zwickau:

…und später hab ich eine Tankstelle gesucht und einen Friedhof gefunden (…).

Aber der war schön! Während man oft denken kann, es wird nicht mehr gestorben, aber ganz sicher nicht beerdigt, war der richtig schön! Ist aber kein Witz, ich gehe gern über Friedhöfe und da sieht es oft nach Kahlschlag aus; freie Flächen, verwilderte alte Gräber, Wildwuchs wohin man sieht. Und dann mal eine Wiese mit Blumen drauf oder so (gruslige) Säulen. Mein lieber Blogger- „Kollege“ Horst Schulte hat neulich auch etwas darüber geschrieben.

Aber so schön bunt darf es doch enden, auch dieser Artikel hier, ne?

Nachtrag: leider war CLAra dann ziemlich schnell wieder gesund. :sick:

Ein bissel Abwechslung…

Ich war ja schon „in der Ecke“ (Thüringen), das Hotel in Saalfeld war ok., aber nichts zum Wiederholen. Also hab ich meine Tour so geplant, dass ich in Jena ein für mich neues Hotel ausprobieren konnte.

Hat auch gut geklappt. Das Hotel konnte ich aber gar nicht fotografieren, so verbaut und zugewachsen, ging einfach nicht. Na gut, dann eben den Eingang, siehe Artikelbild.

Und sehr schön: es wurde mitgedacht; Vorhänge zu, Zimmer nicht so aufgeheizt.

Die treuen Reisebegleiter dürfen ja immer zuerst raus

Dann sehe ich mich um, die Aussicht fasziniert mich, auch wenn ich vom Zentrum eine ganze Ecke weg bin:

Ansonsten, na gut, netter Versuch:

Meine treue Begleiterin macht mir dann einen (und noch einen) sehr vernünftigen Kaffee….

….den ich dann mit „Beene hoch“ und ein bissel TV genieße:

Anschließend ist mein abendlicher Spaziergang dran, es sind dann auch nur 3,5 km geworden, aber es war auch nicht sehr erquicklich. Fette Hauptstraßen oder Sackgassengewirr im Neubaugebiet mit finsteren Gestalten am Wegesrand.
Der Mann drehte währenddessen sein Runde daheim am Waldrand und hat zwei Wildschweinfamilien getroffen. Naja, muss ich auch nicht unbedingt haben ;)

Zurück im Zimmer gab es prickelndes … Wasser. Ja, ein Genuss nach getaner Arbeit und Fußmarsch. Ich war sowieso ganz gut ausgerüstet, hatte auch Futter an Bord, also alles da.

So streute mir bald das Sandmännchen den Schlafsand vor die Füße…vorher aber noch einen Blick aus dem Fenster:

Und früh um sechs guckte ich auch raus und sah das:

Kurz vorm Frühstück das:

Das Frühstück war unspektakulär, aber völlig in Ordnung. Fazit: Best Western Hotel Jena – kann man machen.

Der Arbeitstag in Jena war recht erfolgreich bei bestem Wetter und abends haben der Pirat und ich wieder in schönster Gegend unsere Runde gemeinsam gedreht.

Abgestiegen in Ludwigslust

Naja, residiert hab ich nicht im Schloss, wie man nun denken könnte, aber schlecht war es auch nicht.

Doch von vorn: immer noch eine affige Hitze, immer über 30°C, genauer will ich das gar nicht wissen. Hab im Dunstkreis von Ludwigslust gearbeitet und dort noch zwei Kunden besucht. Wollte eigentlich in Schwerin schlafen, aber da hab ich in „meinen“ Hotels kein Zimmer bekommen. Und nach einem Innenstadt-Baustellenabenteuer (lange her, noch mit Einstein) wollte ich mir dort im Zentrum zu Touri- Preisen nichts neues suchen.
So fiel meine Wahl auf das Hotel Erbprinz in Ludwigslust und ich kann erzählen, das war wirklich nicht schlecht.

Bei Ankunft war das Zimmer noch nicht fertig, da gab es erstmal einen Begrüßungskaffee. Das mag ich ja. Dieser gute Eindruck wurde dann von einem doofen Handwerker (Hausmeister?) getrübt, der mich unsanft bat, mich umzusetzen (dann saß ich ohne Polster da) und dann karrte er mir noch sein Handwerker – Auto vor die Nase, schön mit dem Auspuff zu mir.
                       

Es wurde aber gleich besser.

Obwohl ich -skeptisch- ein Einzelzimmer gebucht hatte, sah es dann so aus:

Die Reisebegleiter waren auch zufrieden:

Und was ich besonders gut finde, gerade bei dieser Hitze, eine Flasche Wasser aufs Haus! Vielen Dank!

Ich war dann so kaputt, dass ich mich erstmal aufs Bett geworfen hab, eine Tasse Kaffee dabei (seht ihr mein Reisemaschinchen?) und Glotze an.

Dabei bin ich glatt eingeschlafen. Temperaturmäßig ging es übrigens im Zimmer, jedes Fenster hat eine elektrische Markise. Nachher seht ihr noch ein Bild vom Hotel, das sieht dann zwar komisch aus, aber hilft!

Was ich auch erst nicht wusste: ich hatte Halbpension, das heißt: abends Futter. Das sah dann so aus:

Lecker und reichlich, ich hab nicht mal aufgegessen.

Und nun hatte ich mir noch was vorgenommen: Schlosspark Ludwigslust. Das ist natürlich nicht an einem Abend „zu schaffen“, aber ich wollte meinen täglichen Spaziergang absolvieren.
Ich musste allerdings erst einen Kilometer hinlaufen, aber Ludwigslust selbst ist auch hübsch, zugunsten vom Schlosspark gibt es da heute keine Fotos.

Schloss Ludwigslust

Schnell waren schattige Wege erreicht…schön!

Es gab auch ein paar umgestürzte Bäume und wurde auch geräumt, muss wohl einen Sturm gegeben haben. So warten diese Stämme auf ihre Bestimmung. Tschüß, ihr Schönen, schöne, schattenspendende Bäume ward ihr!

Man hätte noch viel mehr laufen können, aber ich war zeitlich ja doch begrenzt, wird ja auch dunkel und bei mir ist immer eine große Verirrungs- Gefahr. So sind es im Park ungefähr 5 Kilometer geworden.

Das Schloss von hinten:

Hier noch einmal das Schloss von hinten in der Abendsonne:

…und davor tummelten sich noch einige fleißige Hummeln in den Blümchen:

Raus aus dem Park und wieder einen Kilometer zurück zum Hotel, machte dann zusammen 7,2 Kilometer. Das macht mich zufrieden, mein Abspeckprogramm läuft ja noch (erfolgreich).

Hier noch ein mich beeindruckender Blumentopf im Städtchen Ludwigslust:

Und dann zurück am Hotel, so sieht es aus, ein komischer Kasten, aber wie gesagt; ich war sehr zufrieden:

Am nächsten Morgen noch das Frühstück, zu viel für mich eingedeckt, an die Kaffeemaschine durfte man nicht, nur 1x Nutella (und kein Nachschlag am Buffet zu finden), aber grundsätzlich ok. Ich mag früh Kuchen, gibt’s aber sowieso nicht überall, hier auch nicht.

Das ist aber kein Grund für mich, das Hotel abzuwählen.

Von dort ging es dann nach Schwerin, ist nicht weit. Kann man also gut in Ludwigslust schlafen. Könnte mir wieder passieren.

Miki in der Zeitung. Nicht.

Das war so: Dienstreise; Tag 1 früh Schneeberg, nachmittags Chemnitz, Tag 2; früh Schneeberg, dann Umgebung (-snester).

An Tag 1 wollte ich die Zeit nutzen und nach dem Haupttermin noch zu einem Kunden im Zentrum von Schneeberg fahren. Niedliches…Nest. Aber: „Zentrum“ völlig verbaut, Sackgasse, Baustelle, Umleitung, Einbahnstraße… Und „Straße“ trifft es nicht, eher Gasse, immer ein Stoßgebet zum Himmel „bitte lass kein anderes Auto kommen“. TomTom gibt sein Bestes (jaja, ich denke nur an Schwerin, da fand ich mich direkt in einer für den Individualverkehr gesperrten Straße hinterm Bus und mit Polizeikelle vor der Nase wieder…). Diesmal: TomTom malt mir das hübsch grün und sagt „geradeaus fahren“. Ich denke noch so, da sieht man ja nüscht, aber ist ja hügelig hier.. (stimmt, man fährt wirklich hoch und runter), aber trotzdem bin ich skeptisch und halte an. Gut so! Eine Treppe war’s! In Straßenbreite und auch der einzige Weg aus dieser Gasse. Mit der Nummer hätte ich es dann wirklich in die Zeitung geschafft…und nicht mal bis ganz runter…wahrscheinlich… :whaaa:

Nach getaner Arbeit ab ins Hotel. Langweilig, wieder Amber- Hotel Chemnitz.

An der Rezeption diskutiert ein kleines (altes) Männchen, er hätte doch reserviert… und so… Währenddessen merke ich: das ist ja das kleine Männchen, welches kaum übers Lenkrad (vom fetten, weißen BMW) gucken konnte, aber sauer gucken konnte er noch, als ich galant rückwärts in eine freie Parklücke fuhr, die er von der anderen Seite versucht hat, vorwärts zu treffen. (Wie wär’s mit nem Panzer?? Und ner Sitzerhöhung??). Das Männchen war dann vor mir an der Rezeption, weil ich schon mit Gepäck bewaffnet war, denn ich hatte ja reserviert. Nun ja, es dauerte, bis Männchen auf den Trichter kam, sich nun einfach ein Zimmer zu nehmen. Aber irgendwann war es vollbracht, ich auch flugs eingecheckt und erstversorgt:

Ist ganz nett mit der Pad-Maschine im Businesszimmer, mehr als nett aber nicht.

Das hier war dann der Testsieger, hab meine Maschine meist im Auto. Davon gab es nachmittags allein noch 3 Tassen, da hätte ich mit den mir zugeteilten Pads alt ausgesehen… und dann nicht mal lecker.

Sieger

Zimmer, mal wieder nur ein Bett bezogen… das ist hier mal so, mal so…

Reisebegleiter:

Neu heute: hab Servicetechniker in Schneeberg getroffen und er hat mir meinen neuen Dienst- Laptop übergeben:

Nach einem kleinen Imbiss mit lecker Kaffee im Zimmer wollte ich noch ein paar Schritte gehen. Was ich nicht geahnt habe: nach einem ordentlichen Fußmarsch war ich am und im größten Einkaufscenter von Chemnitz. Das Ding sieht man von der Autobahn aus… riesig! Dass das Hotel gar nicht so weit weg davon ist, hab ich gar nicht gewusst bisher. Nun war ich nur mit ein bissel Kleingeld bewaffnet und leider schon befüttert. Dort gab es Pommes, Pizza, Döner, Eis, Kaffee & Kuchen, Bratwurst, Currywurst… Ich war schon ein bissel sauer… für irgendwas hätte mein Kleingeld auch gereicht, aber ich hatte ja gefuttert… und es wartete noch eine leckere Laugenecke im Zimmer. Aber merken für’s nächste Mal….

Die Schuhmarke Andrea Conti war mir noch positiv aufgefallen; auch merken. Ansonsten erschreckend: total leer dort. Geschäfte mit 2 Etagen und eine Verkäuferin mutterseelenallein da drin. Ich allein im „nanu-nana“, ich allein im „Depot“, ich allein bei „arko“. Schon etwas skurril.

Dann noch Arschloch Zucker: völlig unten. Merken: dm hat nur Öko-Kram, keine normalen Süßigkeiten/ Gummibären. Also schnell Rossmann entern (und so widerliche) Katjes-Grün-Ohr-Hasen gekauft… örgs…( auch merken).

Und zurück, keine (weiteren) besonderen Vorkommnisse…

Früh liebe ich meinen Aufsteh- Kaffee:

Frühstück war schlecht. Die Bedienung, die am Buffet stehen sollte, war ständig weg. Der Belag war dürftig, als Obst gab es eine lieblose Schüssel mit Äpfeln…ziemlich lausig. Daher gab es für mich zwei Mini- Teilchen, und nach mir waren nur noch 3 Stück da. Da hat die Tante nicht nachgelegt, sondern die drei traurigen Restanten zusammen geschoben. Ich denke, das Angebot und die Darreichung hängt von der jeweils Diensthabenden ab, letztes Mal war es viel besser (auch wenn ich da tatsächlich auch 2x süßes auf dem Teller hatte…aber da hätte ich können…)

Jetzt wieder zu Hause. Nix Pad, nix Kapsel…. frische Bohnen aus der Jura! Hur(r)a!

CLAra auf Blacky’s Wegen

Ist schon witzig: letzte Übernachtung auswärts vor den Corona- Maßnahmen: Amber- Hotel Chemnitz Park.
Erste Übernachtung auswärts nach den Corona- Maßnahmen: Amber- Hotel Chemnitz Park.

Und dazwischen hab ich Blacky verloren, ihr wißt ja… :depresive:

Nun also mit CLAra, und die erste Neuerung: die kostenfreien Parkplätze außerhalb des Hotelgeländes (kurz davor) sind jetzt auch beschrankt und böse kostenpflichtig. Gesehene Nutzer während meines Aufenthalts: Null. Scheint sich die Anschaffung von Schranken und Automaten ja richtig gelohnt zu haben. Dort in der Pampa. Am Stadtrand. Kein Laden weit und breit. Schlau!

Nun hatte ich gelernt: nur die Business- Zimmer haben eine Kaffeemaschine. Letztes mal (Comfort-Zimmer: nix).

Diesmal gelernt: Kaffee schmeckt scheußlich. Wahrscheinlich uralte Pads.. keine Ahnung, so schlimm war es beim ersten Mal (zufällig Business-Zimmer) nicht. Ich war allerdings nur zu faul, meine Reisemaschine aus dem Auto zu holen…

Reisebegleiter:

Ich setze sie immer auf das von mir vorgesehene Schlaf- Bett.

Später abends erinnerte ich mich (genau wie letztes Mal); Steckdose so weit weg, dass ich im anderen Bett schlafen musste, Handy muss in der Nähe sein (Glucose-Sensor) und muss nachts leider an den Strom.

Dann wollte ich wirklich mal schön TV gucken, egal was kommt, gemütlich, warmes Zimmer, ein bissel arbeiten dabei… Gut, ging dann auch, war aber der kleinste Fernseher, den man sich denken kann. Aber egal, ging trotzdem, Bild super, Sender viele.

Frühstück: eigentlich sogar besser: Bedienung steht (maskiert) in der Mitte des Buffets und befüllt den Teller nach Wunsch. Bis auf ein paar wenige Deppen hatten auch die Kunden am Buffet eine Maske auf (war so deutlich sichtbar erwünscht). Warum die unmaskierten unkommentiert bedient wurden…wunderte den braven Gast. Und was ich doof fand: man durfte die Kaffeemaschine nicht selbst bedienen. Die Filterplörre kann man dort nicht trinken. Musste ich mir halt immer jemanden holen (aber nur 2x, dafür aber  jeweils einen großen Pott Kaffee crema).
Von der Bedienerei war ich so überfordert, dass das dann so aussah:

Aber reicht ja auch für eine Naschkatze, die sonst eigentlich nie frühstückt.

Und das stört mich ja nun gar nicht:

Mehr Platz, weniger Gäste.

Und verabschiedet hat sich Chemnitz heute bei mir so, wie es mich bei meinem allerersten Besuch begrüßt hatte:

Ich durfte nach Schwerin

Ja, nach Meck- Pomm darf man ja nur, wenn man triftige Gründe oder Termine hat. Ich hatte und war gespannt, wie leer es wohl sein wird.

Erstmal enttäuschend: kein (positiver) Effekt, denn die Autobahn ist eine einzige Baustelle, alles sehr schmal und zweispurig. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie das da zugeht, wenn wieder alle Autos auf der Straße sind.

Weiter oben hatte ich dann wirklich viel Platz. Schon lustig so ein Schild: „Gesperrt für den touristischen Verkehr“.

Kontrolliert wurde ich allerdings nicht. Schade irgendwie.

Angekommen in der Klinik war ich auch wieder etwas … verwundert.

Zwar gab es eine Art Türsteher, aber dieser hat nur gefragt, wo man hin will und ob man einen Termin hat. Aber am Ende konnte er nicht mal die Richtung weisen, sondern hat mich dann doch nur zur Rezeption geschickt. Und vorher zum Hände desinfizieren, mehr nicht. Die Wege, die man zu laufen hatte, waren mit rot- weißem Band markiert.
In der Fachabteilung saßen die Kunden (Patienten) mit Mundschutz rum. Alle hatten den gleichen (medizinischen) Mundschutz. Wird also ausgeteilt, konnte man vermuten.

Ich, die theoretisch täglich durch x Praxen und/oder Kliniken tingelt (aber derzeit nur theoretisch, aber das wissen die ja nicht), wurde offenbar als ungefährlich eingestuft.

Allerdings hatte ich eine Maske in der Tasche, aber lustig mit Punkten. Die wollte ich dann auch nicht rauszaubern.

Heute hab ich zu dem Thema auch bei Thomas einen Bericht aus Patientensicht gelesen.

Also ist es wie überall- jeder so, wie er grad denkt, Kraut & Rüben sozusagen.

Jedenfalls war es mal wieder richtig schön raus zu fahren, anspruchsvoller Termin, hat Spaß gemacht. Fast 500 Kilometer.
Dankbar denke ich an Blacky, der so viel für mich getan hat. Clara ist da (erwartungsgemäß) zickiger, das Schalten nervt einfach nur. Und im Stau, den ich rückzu tatsächlich hatte; Himmel hilf! Das bin ich nicht mehr gewöhnt. Was nicht heißt, dass ich es nicht kann-> nicht 1x abgewürgt! :razz:

Heute dann wieder im Home- Office.

Da muss ich nicht jammern, hab Platz, Garten, heute wieder schönes Wetter.

Ich denke oft an Eltern, die ihre Kinder beschulen und in Schach halten müssen und dabei selbst noch arbeiten. Besonders denke ich an alleinerziehende Mütter. War ich auch lange und bin froh, dass uns sowas nicht passiert ist, wir hatten so schon zu tun, gut durch die Zeit zu kommen.

Passt auf euch auf und bleibt gesund!

Ganz was neues

Heute war es so weit. Ich. Unterwegs. Ohne Auto. Mit dem Zug. In dem Fall ICE. Und dann U- Bahn. Öffis! In Nürnberg! Ich!
Der Pirat hat mich zu einem Bahnhof in Berlin gebracht, den wir beide gar nicht kannten. Aber am Hauptbahnhof haben sich schon ganz andere verlaufen, das wollte ich nicht noch testen.

Also Südkreuz. Nicht schlecht!
Das sah so aus:

Hab auch flott den Bahnsteig gefunden, nicht ohne vorsichtshalber was zu futtern zu erbeuten. (Spoiler: dann gar nicht gegessen).

(mehr …)

Gleiche Stelle- trotzdem anders

Wieder in Chemnitz, wieder Hotel Amber.

Anders diesmal: ich habe aktuell keinen Hunger, letztes Mal war das die Nummer mit „17 Uhr Café schon zu, Restaurant macht erst 18 Uhr auf“ und ich superhungrig mittendrin (und länger auch hungrig geblieben).
Diesmal war geplant, später im Restaurant einen Happen zu essen. Und erstmal auf dem Zimmer einen Kaffee zu trinken, hier gibt es nämlich eine Kaffeemaschine im Zimmer. Hab ich gedacht.
War aber nicht. Hab ich nachgefragt: „Nein, nur im Businesszimmer, Sie haben ein Comfort- Doppelzimmer. Möchten Sie umbuchen?“ „Nein.“
Da hatte ich letztes Mal wohl ein Upgrade. Gut, dass ich vorsichtig geworden bin: ich hab meine Reise- Maschine mit. Und da das Zimmer noch nicht fertig war, gab es einen Begrüßungskaffee.

Konnte dann aber auch gleich ins Zimmer (wo ich die Maschine dann vermisste).

Begleiter:

Hier der Blick aus dem Fenster; nicht schön, aber ein Fitzelchen Schnee. Hatte dieses Jahr noch GAR KEINEN gesehen:

Ich hatte mein derzeitiges (Jahrhundert- ) Projekt mit. Dank LED Lampe  in jedem finsteren Hotelzimmer möglich (keine bezahlte Werbung), ist aber praktisch das Ding.

Als sich der Hunger eindringlich meldete hab ich das Restaurant ausprobiert. Und das war lecker und entsprach genau meinem Appetit:

Nach einer guten Nacht mein Aufwach- Kaffee:

Und anschließend ein leckeres Frühstück. Hier dann der Wiedererkennungswert: kein schöner Tisch mehr eingedeckt, also wieder selbstgemacht. Dafür gab es dann ein zickiges Gesicht der Bedienung. Erst recht, als ich auf den Filterkaffee verzichtete und 3x die (gute) Kaffeemaschine enterte. Milchkaffee + Espresso, da war ich wach.

Danach meine Chemnitz- Runde.

Und anschließend ein Treffen, mal ein ganz anderer Ort für diesen Zweck: ein Autohaus.
Lief gut, sozusagen nach Plan.
Ich werde berichten.

 

Wurzen, noch mehr Nester, Zwickau

Wieder unterwegs.
Bei mir läuft’s, Kunde ruft, los geht’s.

Diesmal über Wurzen, Meuselwitz, Weida… nach Zwickau. Also Sachsen, Sachsen, Thüringen, Sachsen… ich war in den meisten Ecken noch nie.

Und lerne dazu! Wer will sich vom Parkplatzstress erholen? Der fahre nach Wurzen! So sieht es da bei Parkraumbewirtschaftung aus:

Niedlich, ne?

Von dort ging es dann immer jeweils eine Stunde über Landstraßen, hat was, aber zog sich dann ganz schön.

Ziel für den Tag war das Hotel Marienthal in Zwickau. Und da ging es damit los, dass man 3x vorbeifahren muss, ehe man sieht, wo man (evtl.) reinfahren kann und wenn man sich das dann traut, fährt man um einen Gaststätten- Pavillon herum und landet auf solch einer Fläche:

Da wusste ich dann weder, ob es wirklich das Hotel sein soll und was das nun für eine Fläche sein soll (und ob man da überhaupt hätte rauffahren dürfen). War dann alles richtig, aber ist denn so ein blaues „P“ Schild so teuer? Oder was selbstgemachtes, aber irgendwas??

Hotel (für mich zum merken) und Spoiler: 2 Etagen ohne Fahrstuhl, Zimmer müffelt, umständlich ausgedruckter WLan-Zugang ist ein Witz: geht nämlich GAR NICHTS, die Krönung war ein schmutziges Handtuch vom Vorgänger und später kroch Essensmief ins Zimmer (aus dem Flur), obwohl ich Tür nicht mehr aufgemacht habe. Also nicht mehr. Ich.

Beweisfoto (Zettel ist fürs Zimmermädchen), ich hatte aber frische Handtücher, allerdings bretthart

Das beste draus gemacht:

Bimbo ist ja unstrittig, aber wieder hat sich George in den Koffer geschlichen. Er ist eben ein guter Reisebär. Müssen wir den anderen ja nicht verraten ;-)

Ein Hoch auf den bewährten Kaffee- Sklaven!

Im Hotel hätte ich einen Filterkaffee bekommen. Und auch was zum Essen. Aber als es bis oben miefte, war ich mit meiner Entscheidung froh- es gab Obst, Kekse, einen Joghurt und einen kleinen Käse. Alles gut.

Am nächsten Morgen fiel mir ein, dass ich ja gar nicht mehr frühstücke. Der Filterkaffee war aber wirklich lecker und auch sonst war alles sehr liebevoll angeboten. Bezahlt war das Frühstück, erklärt hab ich es auch, also werden sie damit leben können, dass sie mir meinen Tisch umsonst gedeckt haben. (Das wäre wohl ein Hotel- Pluspunkt gewesen, kein Buffet, jeder bekommt, was er wünscht, gebracht. Frische Brötchen, mehrere Sorten, eindeutig frisch gepresster Saft.)
Wenn ich wenigstens minimal Hunger gehabt hätte, wäre das gut gewesen. Hatte ich aber nicht.

Hier seht ihr den Provinz- Charme des Gastraumes ein wenig:

Es regnete. Aber immerhin war Blacky nun sauber:

Ihn werde ich jetzt immer noch mal bildlich festhalten, denn unsere Wege werden sich bald trennen… (Coolste Autonummer for ever!!)

Dann ging es einmal quer durch Zwickau und mittags in Richtung Heimat. Rückreise hat gut geklappt, bin durchgefahren, so ist der Freitagswahnsinn auf den Autobahnen erst nach mir losgegangen.