Vorhang auf! Gute Unterhaltung bei Miki!

Kategorie: gelebtes

Hallo Chemnitz

Ja, so hab ich auch geguckt (Artikelbild). Da fährste das erste Mal bewusst nach Chemnitz (nicht DURCH) und dann siehste nüscht vor Regen- Suppe.

Ich war wirklich noch nie in Chemnitz. Ganz früher bin ich mit dem Zug immer durch Karl- Marx- Stadt gefahren, auf dem Weg zu meiner Oma in Sachsen. Daher “kenne” ich die Stadt. Und es ist die Heimatstadt meines mir inzwischen abhanden gekommenen Schwagers.

Na gut… kannste nix machen. Ich hab ja schon geschrieben, dass ich jetzt weniger auswärts übernachte, also waren das dann auch 530km. Aber evtl. ein richtig guter Termin. Also der Termin war gut  …oder sagen wir angenehm…  :angel:

Aber wenn das Geschäft was wird, klingelt es (ordentlich) in der Kasse …. und ich bin wieder in Chemnitz.

Ich konnte später noch ein Foto machen, ohne klitsch-nass zu werden:

Und Blacky ist wieder heile und auch wenn mir ein paar Assistenzsysteme fehlen… fahren tut er super, schnell, schnittig, geschmeidig… und die Sitze sind super.

Blacky 2 …oder so …weiß man ja eh nie…würde aber Standheizung, Verkehrszeichenerkennung und Kamera hinten bekommen. Was man einmal hatte…vermisst man dann eben doch…  Das ist aber wirklich Jammern auf hohem Niveau, ich weiß das!  :twisted:

Morgen gehts nach Nürnberg… Teamtreffen mit Weihnachtsfeier… mehr Pflicht als Freude, aber vielleicht wird es ja dann doch gut. Wir werden sehen….

Jetzt wird’s “richtig” langweilig

Ja, schon wieder Nürnberg.

Montag sonstwiefrüh los, Weiterbildung in der Firma.

Foto oben ist von der Raststätte Frankenwald, langsam mag ich die und sie ist praktisch; kann man hin -und rückzu anhalten, die Raststätte selbst liegt wie eine Brücke über der Autobahn.

Hotel Acom; langweilig:

Reisebegleiter, nicht “langweilig”, aber auch nicht neu  :teddy:

Am 1. Abend keine Lust auf Hotel- Essen, also ging diese Auswahl mit:

Beene hoch, ausruhen… schlafen…

2. Tag

Viel Leerlauf, weil Chef, der Termin maßgeblich bestimmt hat, nun auf einmal nicht da war. Hab aber auch allein zu tun und zu lernen sowieso. Aber dann fragt mich doch nicht, ob ich an einer Versammlung teilnehmen WILL. Wollte ich nicht. Da gab’s hinterher komische Fragen vom Chef.

Mal ein Blick nach vorne aus dem Hotel: also im Sommer, wenn man lüften möchte, will ich so ein Zimmer nicht! Laut!

Der geplante 3. Tag in Nürnberg ist auch ausgefallen, weil (Ekel-)Kollege den von ihm vereinbarten Termin (in meinem Gebiet, in dem er vor mir partiell ausgeholfen hat) nicht mehr wahrnehmen will (obwohl er dann auch den Umsatz bekommen hätte…ach so, er hat spekuliert, dass ich es nicht mache und wollte sich so noch ein anderes Geschäft unter den Nagel reißen…nur der Vollständigkeit halber erwähnt…)Also übernehme ich, obwohl eine nur von mir begleitete OP noch gar nicht meinem Einarbeitungsstand entspricht. Ich übernehme und nehme vorweg: es ist sehr gut gelaufen. Allerdings musste ich so sonstwiefrüh (bevor es Frühstück im Hotel gibt) losfahren nach Magdeburg.

Der Termin dort hat ist super gelaufen und hat und mir gezeigt, dass ich an der Stelle erstmal richtig bin. Mit oben erwähntem Kollegen kann ich umgehen, bin auf die Weihnachtsfeier gespannt…   :twisted:

Irgendwann am Mittwoch war ich dann zu hause und am Ende hab ich die Woche gut geschafft.

Wünsche euch ein schönes Wochenende!

Wirklich!

Was wirklich?

Ein Geburtstag ohne neuen Teddy! Ja, es ist immer wieder beschlossen worden und nach meinem letzten Geburtstag ist nun WIRKLICH Schluss, kein Teddy- Zuwachs mehr! Ernst!  :teddy:

Tja, es macht auch zugegeben weniger Spass… keinen Teddy zu schenken. Aber ich hab es geschafft und so bleibt es auch.

Der Liebste hatte Geburtstag… und noch eine Neuerung, nicht geplant und vielleicht eine Ausnahme (oder werden wir alt??): wir haben nicht bis Mitternacht gewartet, wir waren zu müde. Also gab es den “Geburtstagstisch” erst früh (wir hatten Urlaub):

Und noch eine Neuerung: Deko an sich sehr abgespeckt, weil neuer, felliger Mitbewohner anwesend. Er war sowieso am Ende der Star…

Also gab es die (natürlich vorhandene) Torte am Nachmittag, als die Gäste kamen, kleine übliche Familienrunde…

Wir haben lecker getrunken, lecker gegessen, ein paar Spiele gespielt…

Die Gäste sind über Nacht geblieben, dass das so geht, genießen wir immer noch… der Kater nutzt dann jedes Schlupfloch und überrascht schon mal… mit Überraschungs- Besuchen  :angel:

Und auch sonst wie schon viele Jahre bei mir am 15.11.; einen kleinen Gruß zu den Sternen (oder so)… Donnerwetter, 17 Jahre bist du schon fort…

Es folgte ein langes Wochenende… das konnten wir beide gut gebrauchen…

Er hat uns gefunden!

Wie ich im Januar hier schon geschrieben hatte: wir wollten einem Kater, der uns braucht, ein Zuhause geben.

Zu dieser Zeit lebte Kater Paul (kein Britisch-Kurzhaar…aber was soll’s…) noch bei seiner Ursprungs- oder Erst- Familie. Diese muss ihn aber im März im Tierheim abgegeben haben, wegen Wohnungsaufgabe. Mehr erfährt man ja nicht. Im Mai ist er dann zu einer Dame vermittelt worden, die mit ihm einen sehr geliebten, verstorbenen Kater ersetzen wollte. Wir vermuten, dass sie ihm schlicht zu aufdringlich war, er ist nämlich sehr eigenwillig, dazu später mehr. Er hat sie jedenfalls mehrfach gebissen und sie wusste sich nicht mehr zu helfen und hat ihn wieder abgegeben, am 30.09.18. Und ein paar Tage, nachdem er seine Quarantäne abgesessen hatte, sind wir dort aufgetaucht. Nur gucken. Ha, ha!

Wir haben uns gleich eingebildet, er hätte auf uns reagiert, später aber festgestellt, dass er ein ganz schöner Show- Kater ist. Wir waren unsicher und wollten noch mal drüber denken. Wollten es uns bis zum nächsten Tag überlegen. Und die Vernunftabteilung flüsterte immer: tut es nicht! Aber so einfach wollten wir es uns nicht machen, von wegen “aus den Augen- aus dem Sinn”! Wir haben gesagt, wir machen es davon abhängig, wie Paul auf uns reagiert und sind noch mal in den Norden von Berlin geeiert. Und er hat uns sofort sehr anständig begrüßt!

     

Also war es beschlossen: er kommt zu uns!

Unser Wohnzimmer ist etwas umgestaltet: Teppich erstmal raus, Sofa abgedeckt, Kratz- und Höhlen-Gedöns angeschafft. Deko hinter Glas oder nach oben ausgewandert. Teddys auch alle in die oberen Etagen verteilt.

Pirat hat ihn am Mittwoch noch einmal besucht.

Und am Freitag endlich konnten wir ihn holen. Und er hat auch sofort auf uns reagiert, stand gleich miauend bei Fuß, als wir vor seinem Käfig auftauchten.

Im Auto saß ich dann mit der Transportbox hinten. Ich musste ihn immer ansehen, sonst wurde sofort laut protestiert. Von wegen ihn in einen Kiste sperren und selbst aus Fenster gucken! Nix!

Wir wissen also, dass er sich nicht so gern streicheln lässt, dass man seine Signale beachten muss, sonst beißt er zu. Haben wir natürlich angetestet, nicht das Beißen, sondern wie er reagiert und vor- warnt. Tut er, also in Ordnung. Muss ja nicht jeder ein großer Schmuser sein, er ist halt ein Charakter- Kater.

Und echt verrückt: Box auf, Kater steigt ganz vornehm aus und dreht seine Erkundungsrunde. Ganz gelassen. Setzt sich mal hierhin, mal dort hin.

Kommt aufs Sofa, setzt sich besitzergreifend bei uns auf den Schoß. Im Heim waren wir allerdings auch abwechseln in seiner Box, bewaffnet mit Leckerlis. Da kam er auch sofort auf den Schoß. Und natürlich haben wir zu Hause auch Leckerlis.

Er hat sein Katzenklo angenommen, schlendert zwischendurch zu seinem Trockenfutter (!) und Wasser. Naßfutter kostet er nur kurz (dann bekommen es abends die Igel), da haben wir noch nicht die richtige Sorte gefunden (hab Abwechslung da) oder er mag eben lieber trocken, da ist mancher Katzenbesitzer sicher neidisch.

Erster Tag:

 

Die erste Nacht war traumhaft (ruhig). Er war aber auch fix und fertig.

Am Morgen der 2. Nacht wurde es laut! Der Schlingel kann Türklinken!! Er hat das Wohnzimmer als sein Reich, mit Flur. Die Treppen nach oben und unten sind offen, kann er rauf, aber alle anderen Zimmertüren sind -eigentlich – zu. Tja, den Keller (Waschküche und ein noch ungenutzter Raum) wurden also inspiziert. Aber als er oben ins Schlafzimmer wollte machte es nur “rumms!” weil die Tür klemmt! Sonst hätten wir früh einen Kater im Bett gefunden. So ist er abgeperlt und hat enttäuscht miaut. Und seinen Trick verraten, denn jetzt werden die Türen abgeschlossen.

Nun ja, ein paar Wochen, dann darf er ja raus…

Er lässt sich gern auf den Arm nehmen, fordert es geradezu ein, was irgendwie lustig ist, wo er doch sonst nicht für “anfassen ” ist.

So sind wir gerade erst am Anfang unseres Kennenlernens. Morgen arbeitet der Pirat von zu Hause aus, ich wahrscheinlich am Mittwoch, so gewöhnt er sich hoffentlich langsam daran, er muss ja alleine bleiben. Wobei er sehr ruhig ist, mal sehen, wie das weiter geht. Jetzt kümmern wir uns um eine Katzenklappe und dann kann/ muss er da draußen die Rangfolge klar machen.

 

Die Erste

Die erste was? Die erste klassische Dienstreise unter der neuen Flagge. Bisher war es ja Einarbeitung bzw. Kongress. Jetzt bin ich also (wieder) unterwegs.

Diesmal Jena. Da war ich noch nie (nur durchgefahren bzw. tangiert). Eine typische Ost- Stadt (das meine ich liebevoll), die typischen Neubauten aus DDR- Zeiten, ein hübsches Zentrum. Dabei viel Gewerbe, weil sich die Branche hier angesiedelt hatte (wer kennt nicht Carl Zeiss Jena?). Aber modern, sauber, saniert oder neu. Die Uniklinik dominiert. Das ist mir sehr aufgefallen. Die Stadt wirkt hell, sortiert und modern. Auch die Straßenbahnen und Straßen an sich. Trotzdem so ostig, wie ich es mag, die typischen (sanierten) Neubauten geben mir immer so ein vertrautes Gefühl, wurde in meiner Kindheit um mich rum doch plötzlich Marzahn/ Hellersdorf aus dem Boden gestampft. Und die Einkaufscenter sehen ja überall gleich aus …absolut austauschbar, da fühlt man sich auch nie fremd. Nur mal so viel zum Thema Individualität im Westen. Denn über die Ost- Neubauten inkl. wiederkehrender Architektur wie z.B. der “Dienstleistungswürfel” wird ja so gern gemeckert. (Und nein, ich will sie auch nicht wieder haben… aber die neue Schablone finde ich auch nicht so toll).

In meinem bisherigen, kleineren Wirkungskreis, in Frankfurt/Oder und Eisenhüttenstadt zum Beispiel, dominierte  so ein tristes Grau und der Verfall (Rückbau der DDR- Neubauten, zerfallene Gebäude). Dort ist die Industrie zusammengebrochen, abgewickelt … und so hat die Stadt weniger Geld und leidet unter dem Wegzug der Jungen. So deutlich hab ich das noch nie selbst gefühlt und gesehen.

Das hier ist für mich so ein Bild “typisch Osten”:

Und das hier weckte auch nostalgische Gefühle:

Aber von vorn:

Ich freue mich immer, wenn ich irgendwo rauskomme (hier Raststätte) und mein Blacky wartet brav auf mich:

Nach einem guten Tag bin ich dann im Hotel angekommen:

Innen schon etwas ernüchternd:

Aber den Reisebegleitern ist es egal, wie trist es ist, Hauptsache aus dem engen Koffer raus:

Zum Hotel (für mich zum merken): erstmal nur kaltes Wasser, spät abends wurde es dann pupslau. Heizung andrehen nützte erstmal auch gar nichts, blieb kalt, spät abends im Bad dann warm. Ich hatte aber keinen Nerv, mich laut darüber aufzuregen, war zu kaputt. Auch merken: bei der Kälte hab ich nur einmal ordentlich durchgelüftet vorm Schlafen, aber schon so ein lautes Geräusch gehört. Dieses Grundrauschen kam dann von hier:

Ich hatte auch wirklich das Zimmer, was dort am nähsten dran war. Im Sommer bei offenem Fenster schlafen wird da nicht gut möglich sein.

Das mit dem Wasser hab ich dann beim Bezahlen gesagt, gekoppelt mit der Frage ob das immer so und normal wäre. Soll wohl nicht, hab dafür als Entschädigung das Frühstück erlassen bekommen. Das fand ich nett.

Und war auch gut so… denn da musste ich mir mein Gedeck und Kaffee selbst zusammen sammeln, weil die Tante da…ach lassen wir das… aber wenigstens war ich allein… ich finde nicht viel schlimmeres, als früh vorm Kaffee- zu viel Menschenkontakt  :mrgreen:

Nächste Woche lande ich jeden Tag bei meinen Möbeln… das ist auch mal schön. Spannend bleibt es trotzdem, es geht in den OP. Und ich sehe nach Jahrzehnten (und Sanierung) das große, moderne Bettenhaus der Charité mal wieder von innen.
:smile:

Neuen- dettel- sau …wirklich!

Ja, es gibt einen Ort, der heißt Neuendettelsau. Und da war ich.

Aber von vorn: jetzt kommt nichts weltbewegendes, aber meine Reisebegleiter… erst wird gekämpft, wer mit darf, dann gewinnt jemand…und der will auch ins Web….

Erledigt!  :teddy:

Also; ich war wieder im Mutterhaus zur Einarbeitung. Wegen einer großen Messe in Nürnberg war aber kein Zimmer zu bekommen und so hat es mich nach Neuendettelsau verschlagen. Das bedeutet immer über eine Stunde Anfahrt, weil es auch noch überirdisch voll auf den Straßen war.

Aber das Hotel war nett:

 

Blacky genau gegenüber dem Haupteingang

konnte ihn vom Zimmer aus sehen…

Zimmer; praktisch und funktional:

Frühstück: könnte ich mich gern dran gewöhnen

Einmal hab ich auch die bayrische Küche ausprobiert, war lecker.

Die Tage waren sehr anstrengend, die Nächte relativ kurz. Ich war froh, als der Abreisetag kam… der wurde aber auch lang.
Der Kopf ist voller neuem Wissen und Eindrücken.

Das Wochenende sehr willkommen!

:teddy:

Neue Wege… ohne Einstein

Was hier noch ganz fröhlich aussieht ist der Anfang vom Ende … unserer Zeit mit Einstein. Yeti (der zottlige Geselle) hat ja im Mai 17 schon den Abschied von Brownie mitgemacht, Kodi (der Skoda-Bär) war erst bei uns angekommen, als/ weil Einstein da war und den (Werbe-)Fuchs hab ich zur letzten Messe gefangen. Das war dann also die Gang, die immer bei Einstein war, bei Wind & Wetter, Stadt & Dorf, kalt & heiß…

Einstein war etwas besonders besonderes, weil ich ihn konfiguriert habe. So muss ich mir um ihn aber eigentlich auch keine “Sorgen” machen, er hat Parkpilot hinten und vorne, hinten Kamera, Standheizung…zusätzlich zum guten Business-Paket. Wenn er (auch) die Zeit bei der Firma rum hat, findet er bestimmt noch mal ein gutes Zuhause. Hoff.

So sah das dann am Vortag der Reise aus:

Brummer, mein wirkliches Herz- Auto, der aber bei Felix wohnt und mit ihm fährt, fährt vorneweg, gefahren vom Pirat, Einstein mit mir hinterher. 545 km.

Das hat dann allerdings Spass gemacht, wir haben dabei telefoniert und sind lustige Manöver gefahren, weil wir uns ja absprechen konnten. Haben uns gegenseitig Lücken gebaut und mit Spurts verblüfft, wenn uns mal wieder irgendwelche Blindgänger gestört haben, die unbedingt zwischen uns fahren wollten…

Pause. Zwei Kumpels.

Dann hatten sie noch eine Nacht zum Schwatzen. Brummer hatte auf der Tour die 50.000 km voll gemacht und Einstein die 40.000.

Wir hatten es 3 Treppen höher ganz komfortabel:

Reisebegleiter, is ja klar; 2 Menschen = 4 Tiere

So ging’s für uns weiter:

Am nächsten Morgen ein letzter gemeinsamer Waschgang mit Einstein:

er hat natürlich ein eingabautes Navi, aber Miki will eben TomTom

Und dann kam der Abschied:

Mach’s gut, mein Feiner! Allzeit gute Fahrt! Pass schön auf!

Déjà-vu:

Mai 2017

Aber diesmal lasse ich mehr hinter mir, als ein Auto; eine aufregende, spannende, anfangs tolle Zeit. Aber da, wo Veränderungen und Entwicklungen in eine Richtung absolut notwendig waren, ging es ab irgendwann genau in die andere Richtung. Das muss man ja nicht mitmachen. Also entwickel ich mich eben ohne ….sie. Und Einstein wird in ca. 2 Jahren in die Freiheit entlassen. Ich wünsche dir ein tolles, aufregendes, langes Autoleben! (Und denke an Brownie und hoffe, ihm geht’s gut).

Der Plan war nun: ab nach Hause. Und dann doch nicht. Schließlich hatte Brummer seinen 10. (!) Geburtstag. Und Einstein hatte ihm von dem Fähren- Abenteuer erzählt. Das wollte Brummer auch gern mal machen. Also gut!:

Wie sich die Bilder gleichen! Aber: bei meiner Abenteuer- Tour nach Nürnberg am 6.06.18 durften noch 8 PKW’s rauf, jetzt wegen Niedrigwasser nur noch 2!

Aber wir waren eh alleine drauf  :lol:

Das nächste Ziel war der Wörlitzer Park.

Dieser war aber gezeichnet von der Hitze des Sommers; kirschgroße, vertrocknete “Äpfel” lagen rum, gelbe Wiesen, gelbes Laub…. und die niedlichen Fähren ereilte dieses Schicksal:

Das war also nicht ganz so gelungen, aber in einem ganz winzigen, versteckten Laden haben wir was richtig schönes gekauft. Ich mag es, wenn man so erinnerungsbehaftete Sachen mit nach Hause nehmen kann, die auch noch beiden gefallen ….  (eins davon schon Weihnachtsdeko, das zeig ich mal und das andere kommt sicher im Strick- Blog zu Ehren….) Also doch gelungen!

Update
Ach, auf das eine Bild kommt’s auch nicht mehr an, hab’s mal fotografiert: meine Puppi:

Von dort ging es dann nach Lutherstadt Wittenberg, der Pirat hat dort nostalgische Erinnerungen … und es ist auch ganz niedlich, vor allem, wenn man weiß, wie (öde und stinkend) das Städtchen früher mal war.

Das Hotel- Zimmer war sehr hübsch und wir konnten sogar den Geburtstags-Brummer sehen von dort aus. Das hat mich an die Zeit erinnert, als ich immer an der Fensterscheibe klebte, als er ganz neu war …  :idea:

Reisebegleiter auch aussteigen:

Der Weg zum Zimmer hatte auch was (die Tür da hinten war unsere)…

Nach dem Besuch eines guten Italieners landeten wir noch auf einen Absacker in einer Bar.

Mir ging dann allerdings der Strom aus ….

Später war das hier der Blick aus einem der Fenster unseres Zimmers:

Schlosskirche Wittenberg

…. und ein schöner Tag ging zu Ende.

Am nächsten Tag schön ausgeschlafen, noch ein bissel gebummelt und ab nach Hause!

Und nun wird es ja bei mir ernst, wieder alles neu, einschließlich Auto. Ich bin gespannt!

:roll:

Urlaubsbeschäftigung(en)

Ich hänge ja gerade “zwischen den Jobs”.
Wie praktisch…in der Urlaubszeit. So hab ich also Urlaub, allerdings ohne Pirat. Und während ihn in diesem Super(heißen)-Sommer die Arbeit und die Hitze schlaucht, will Miki ja auch beschäftigt sein. Bei der Hitze geht da auch mit Garten & Co nicht viel, also eher was inner-häusiges.

Und so ist anfangs erstmal das passiert:

gestrickt für Martina

gestrickt für Jannette

gestrickt für mich

Damit verschone ich euch sonst ja, aber hier gehört es mal rein… finde ich. (mehr, wenn gewollt, hier)

Ein weiteres Tuch ist noch in Arbeit, aber dann reicht es auch erstmal mit den Nadeln…dachte ich mir so.

Der neueste Spleen ist das hier:

“Ja, was macht sie denn da??”

Einige Leser wissen ja (vielleicht), dass ich schon seit über 30 Jahren von meinem Diabetes Typ 1 begleitet werde. Er bekommt in meinem Leben den Raum, den er halt braucht, damit wir beide gut miteinander auskommen. Aber ich bin weit weg von den “Berufs-Diabetikern”  :idea: Und mein Blog weit weg vom “Diabetes-Blog”. Soll so.

An einigen Stellen hab ich hier aber auch schon mal was dazu erzählt und neulich kurz etwas über den Wechsel zum Omnipod geschrieben. Und diese Omnipods kommen ja recht langweilig daher. Unsichtbar getragen (meist am Oberarm) ist das ja auch egal. Aber in diesem heißen Sommer hat man so viel Stoff wie möglich gespart …und so ohne Ärmel… sieht man natürlich den Pod. Das hat mich gar nicht gestört, aber immer häufiger wurde ich angesprochen, was das denn sei. Ja langweilig!

Erfunden hab ich das “Verhübschen” natürlich nicht, aber nun bin ich dabei! “Pimp my Pod!”

Angefangen hab ich mit Serviettentechnik:

Ja, das ist schon mal ganz hübsch, finde ich. Sind beide auch schon (ab-)getragen (so ein Pod bleibt immer 3 Tage, dann ist er verbraucht). Der rechte war wirklich der Erste, noch etwas knittrig, hat man aber am Arm gar nicht gesehen.

Inzwischen sind noch diese hier entstanden:

Jo, die kommen alle noch dran. Oft genug bleiben sie ja für Unbeteiligte unsichtbar, ist ja auch so gewollt. Aber trotzdem irgendwie schon schön, was hübsches, individuelles zu haben. Und im Augenblick (Wetter) kann man da noch was sehen.

An der Technik werde ich noch arbeiten, vielleicht oben drauf Lack statt Kleber.

Aber jetzt kommts! Ich wollte unbedingt solche Insulinkäfer haben. Das ist ja viel schöner, so mit Gesicht und so… Und ich kann sagen “ui, da hat der Käfer aber zu tun!” (wenn ich vor einem Riesen-Eisbecher sitze zum Beispiel  :droling: )

Hier sind die ersten 3 in Produktion, wie man sieht Nr. 1 und 2 noch mit bekleckertem Pflaster (was aber nicht schlimm ist, wie ihr gleich sehen werdet).

Nr. 3 hat dann überholt und durfte als erster seinen Job machen:

Hach! :oops:

Auch das wird noch optimiert… und ich trage sie ja nicht auf der Stirn   :lol:   also sieht man es so im Detail gar nicht. Aber das grüne Pflaster dazu fetzt natürlich, ist hier nur Deko, bei mir halten die Pods auch ohne super, aber ich find’s klasse. Und gleich mit diesem Käfer musste ich ein paar mehr Fragen beantworten, in der Apotheke. Ich habe dort meinen Stoff abgeholt, da hat mich die Apothekerin ein bissel ausgefragt. Na, nach so einem Käfer kann man ja viel besser fragen, als nach so “einem Ding” am Arm…  ;)

Ich hab noch einige Ideen… und jetzt auch noch ein paar Tage Zeit, obwohl ich schon etwas in Unruhe verfalle, weil mit dem neuen Job sehr viel neues ansteht. Aber was soll ich sagen… man könnte ja denken, ich hab’s so gewollt. Ist ja auch so, aber ich hoffe wirklich, nun mal “anzukommen” im Job.

Apropos “ankommen”, heute vor einem Jahr haben wir die Schlüssel für’s Haus bekommen, da hat es mit dem “Ankommen” schon mal geklappt.

Ach, und noch was…. Brummer hat heute Zulassungsgeburtstag. Zugelassen am 20.08.2008. 2008-2008. Ich fand das so cool und wunderte mich, dass die Zulassungsstelle gar nicht voll war. (“Damals” ging sowas noch ohne Termin).  :???:

Brummer geht’s gut, er fährt mit Felix. Nächste Woche allerdings fahren Pirat und ich mit ihm, weil Einstein mich verlassen muss….   :depresive:

Urlaub? Denkste!

Sieht das nach Urlaub aus? Ok., tolles Wetter. Eine lange Auto- Schlange… ein Schild… Wasser? Fähre? Brücke? Strasse alle?

Also. Das war so:

Schon länger möchte Miki sich beruflich verändern. Job macht Spass (sowas soll es auch bleiben), aber die Rahmenbedingungen… verschlechtern sich stetig. Also wird sich schon seit ungefähr Januar aktiv umgesehen. Man erinnere sich, erst die Schulter 2017, da war an nix zu denken, nur überleben. Dann der Umzug, auch keine Kapazitäten dafür. Aber kaum ging’s, ging’s los.

Für anstehende Vorstellungsgespräche mal spontan einen Urlaubstag zu nehmen, da meist in ferneren Städten; geht. Wenn’s dann final nicht klappt, schade drum, aber nicht zu ändern. Ist mir einmal passiert, im April. Das war so gesehen noch komplikationslos. Doch der Schwierigkeitsgrad steigt: meine Reha- Maßnahme wegen meiner Schulter steht an. Passt grad gar nicht, aber wem sag ich das. Passt ja eigentlich doch; besser noch in der “alten” Firma abarbeiten. 3 bis 4 Wochen bei Lohnfortzahlung. (Aber das nur, weil ich im letzten Jahr durchgehalten hab, trotz mörderischen Schmerzen. Mit Heizkissen auf Dienstreise und so. Wahnsinnsjahr (Umsatz) abgeliefert. Nicht gelobt/gewürdigt worden).

Gekurbelt, um die Sache vom 20.6. (Beginn) auf den 31.05. vor zu kurbeln. Musste auch die Klinik dafür wechseln (lassen, von der BfA). Was sich hier leicht anhört, war ein Zauberkunststück. Das hat geklappt (allerdings kam dann die Absage, da stand ich wieder etwas planlos da). Aber alles Schicksal, etwas anderes, sehr interessantes tat sich auf. Kurz vor der Reha ein erstes Gespräch. Schock schwere Not, nächstes Gespräch – in Nürnberg- in der Reha- Zeit! Nun Gülle mit der Verschieberei??

Nein. Für solche Fälle wird man freigestellt. Trotzdem Stress, aber gut. Also ambulante Reha begonnen (von morgens bis nachmittags, halt wie ein Arbeitstag), Sport und Behandlungen, Sport, Sport, Sport…. abends tot. Einen Tag sonstwann aufstehen, ab geht’s nach Nürnberg. Nun kommt der Teil mit dem Urlaubsfoto  ;)  Vollsperrung A9. Meine Nerven! Die versuchen doch wirklich, den Stau über die Fähre Wörlitz- Coswig (da passen 8 !! Autos drauf!) abzubauen. Worst Case Szenario. Vorstellungsgespräch. Nicht pünktlich – hoffentlich überhaupt- ankommen.

Aber ich kürze: ich hab angerufen, nach hinten war Zeit, das Gespräch fand statt. Es wurde nur spät für die Rücktour, aber was soll’s. Nächsten Tag wieder Reha- Marathon, ich war halb tot, aber war ja für einen guten Zweck.  :mrgreen:

Nun ging das Gewarte und Gedenke los. Also: aus ca. 80 Bewerbern hat er sich 6 angesehen (ich glaub dann doch nur 5, einer flog schon raus, weil er sich nicht recht spontan auf einen Treffpunkt zum Ersttermin festlegen konnte). Von den Fünfen wurden drei nach Nürnberg eingeladen. Da war ich dabei. Das Gespräch war lang und fühlte sich gut an.

Die Tage zogen sich hin wie Kaugummi…

Dann folgte noch ein Telefongespräch mit der großen Chefin. Halbe mündliche Zusage. Noch ein paar Tage später verbindliche mündliche Zusage.

Feiern. Oder noch nicht?

Na gut: ganz vorsichtig.

Dieser Zuckertütenbär sitzt seit Anfang des Jahres im Karton im Schrank. Belohnung bei erfolgreichem Jobwechsel. Nun ja, manchmal dauert’s halt. Jetzt ist er auch schon vom Markt gefegt und ich brauchte zum Kaufen ein gutes Argument  ;)

Danach musste er wieder in den Schrank, dufte aber schon aus dem geöffneten Karton rausgucken  :angel:

Ja, was soll ich sagen?? Nun sitzt er im Wohnzimmer im Schrank und guckt fröhlich raus. Der Vertrag ist da!!

Prost!

Los gehts am 1. September. Da passt ja Zuckertüte, aber hab ja den Bär.  :teddy:

Wermutstropfen: vorzeitiger Abschied von Einstein. Und er hat mich brav zum neuen Ort des Geschehens gefahren. Wir sind sogar geschwommen! Ein paar Kilometer schaffen wir noch, mein Guter!

Zu lang? ok- kurz!

Hab gehört, hier gibt es zu viel Text.

Heute nicht. Telegrammstil. Bitteschön:

Dienstreise (23./24.Mai). Übernachtet in Schwerin. Wieder Arte- Hotel. Gut:

Gemütliches Zimmer

Reisebegleiter

Restaurant

Doppelt hält besser.

Lecker 1

Lecker 2

Hatte abends im Zimmer noch Appetit, aber Glück gehabt: erst wirklich zu spät gelesen, dass man sich alles auch aufs Zimmer bestellen kann  :lol:

Termine am ersten Tag waren alle gut, am 2. auch. Der 24.05. war auch Einsteins “Zulassungsgeburtstag” (1 Jahr!) und wir haben bei 34.000km ordentlich gehupt!

Weil das Zuhause immer schöner wird, bin ich immer froh, wieder zu Hause zu sein. An der Front ist wirklich alles schön. An anderen wird gearbeitet. Beispiel: Ab Donnerstag Reha für 3 Wochen, Schulter. Ich hoffe, die wird wieder.

Abendstimmung

DSGVO: so ein Kack. Bin ich froh, dass sich bei mir ein Profi darum kümmert  :-*

Zwar erstmal einiges ausgeschaltet, leider auch Gravatar- Bilder. Aber sicher ist sicher und das Beste: ich muss mich nicht drum kümmern. Ich hoffe nur, es gibt kein Blogsterben.

Bis dann!