Kategorie: gelebtes

Ende & Anfang

Ich bin spät dran- aber es ist ja noch einiges vom neuen Jahr „übrig“, also wünsche ich allen noch ein glückliches, gesundes neues Jahr.

Des einen Ende ist des anderen Anfang. Das ist so mit jedem Jahr. Mit jedem Leben auch. Könnte man jetzt philosophieren. Aber ich will nur berichten, wie wir so rübergekommen sind.
Ganz entspannt. Keine Vorbereitungen, keine Party, keine Deko, kein Stress. Also bei schönem Wetter am späteren Morgen zum Bäcker spaziert und Pfannkuchen erbeutet. Teils sind sie nicht alt geworden, denn wir haben uns dann gleich drüber hergemacht:


Lecker!
Und so ruhig!
Wir haben noch einen schönen Spaziergang gemacht (ihr wisst schon, „die“ 5 Kilometer, um die Feiertage rum hat das nicht immer so ganz geklappt) und schon ging es in die 2. Pfannkuchen- Runde ;)

Wir hatten nichts geplant, aber das hier schon mal ins Auge gefasst:

Millenium Jump von Mordillo. 21 Jahre „zu spät“, aber besser spät, als nie? Außerdem hab ich das gebraucht erstanden, es war also schon mal gelegt, vielleicht im Jahr 2000?
Also ein bissel TV, vor Verzweiflung Youtube, schon mal ein Schlückchen trinken (ist nicht viel geworden, im Gegensatz zum Jahreswechsel 19/20 :oops: )

Der Mann hat wieder tolle Blätterteigtaschen mit dreierlei Füllung gezaubert, eine neue Leibspeise hier….

Mit dem Puzzle sind wir nicht besonders weit gekommen, der Mann hatte dann doch keine Lust, war aber nicht schlimm:

War es tagsüber noch wesentlich ruhiger als an anderen Jahresend-Tagen, sah es für mich um Mitternacht aus wie immer. Aber vielleicht fehlte einfach der langsam steigende Lärmpegel und dann erschien es einem sehr viel und laut. Am Müll sah man aber am nächsten Tag, dass es viel weniger war. Es hat aber gereicht, dass der Kater einen auf Wohnungskatze gemacht hat :idea:
Neujahr ging dann auch sonnig und gemütlich los…schön…
Die letzten Pfannkuchen rutschten gut, ein bissel puzzeln, spazieren und abends auch noch ein Schlückchen Sekt im neuen Jahr, die Himbeeren mussten schließlich weg :idea:

Puzzle Stand:

2.01.2021:

Am 3.1.2021 gab es kurz Winter.

Der Kater guckt, sagt „örgs“ und macht wieder einen auf Wohnungskatze:

Der Mann geht Schnee schieben, als es mir zu lange dauert gehe ich gucken und sehe ihn in eine Schneeballschlacht verwickelt und den hier:

(Na gut, die Details hab ich aus der Küche geliefert).
Und am 4.01.2021 ist auch das Puzzle fertig geworden.

Alle Teile anwesend- bei gebrauchten bin ich da immer ängstlich.

Der Weihnachtsbaum ist schon ausgezogen, nach und nach wird hier abgerüstet. Schade eigentlich, aber ich mag es nach Weihnachten einfach nicht mehr. Unser Rudi (vor-vorheriger Beitrag) ist schon am 30.12. vorsichtshalber inkl. Schornstein in die Garage gezogen. Ob Böllerverkaufsstopp oder nicht, gibt ja immer genug Knalltüten….

Nehmt euch vor diesen und anderen (…) in acht und kommt gut und gesund durch diese verrückten Zeiten!
Eure Miki

Freund oder Feind?

Der Alkohol.

Ein Genussmittel. Und ich habe phasenweise im Leben zu viel davon genossen. Und zu früh.

Aber ich habe es gewusst, vielleicht ist das ein Vorteil?

Ich will es kurz machen (netter Versuch ;) ). Mein Vater war Alkoholiker. So einer, dem man es „draußen“ nicht unbedingt anmerkte; „lasst den armen Kerl doch mal sein Bierchen trinken!“ (ist doch kein Schnaps! und Alkoholiker trinken doch Schnaps! oder?). Aber „drinnen“ bestimmte das Bier den Tagesablauf (der Familie). Ausflüge mit dem Auto? Höchst ungern und schnellstmöglich nach Hause. Und dann gleich an eine der vielen versteckten Bierflaschen…das war schließlich immer da… im Keller…in der Garage…und noch ein paar „offizielle“, genannt „Feierabendbier“, „Sportschaubier“… ich hör jetzt auf, weil ich mich sonst nur aufrege. (Aufregen tut mich, dass er es nie eingesehen hat, er wäre kein Alkoholiker, fertig!).
In meinem Unterbewusstsein ist so vielleicht angekommen, dass man so Probleme verkleinern kann, der Trugschluss des Jahrhunderts, aber an Alkohol „rangekommen“ bin ich ganz anders: ich war immer ein Süßschnabel und Schokolade & Co. waren rar. Aber man fand bei uns schon mal ein Glas Kirschkompott, selbst eingeweckt, so als Kompromiss. Und irgendwann fand sich in der Speisekammer so ein Riesenkübel hochprozentig eingelegte Kirschen an. Schön süß. An die hab ich mich rangeschlichen und manchmal genascht. Problem: die Kirschen wurden weniger, der „Saft“ drumrum blieb. Also hab ich den auch gekostet, der war lecker. Und dann ging es einem gut, die Laune stieg. :oops: Die Freundin wurde dazu geladen (das alles nicht jeden Tag, nur wirklich selten, ist nicht aufgefallen, aber der Schwund im Riesen- Fass fiel auch nicht auf).
Nun konnte man ja in der DDR nicht wirklich tolle Süßigkeiten kaufen, vieles schmeckte nicht, Bambina gab es nur manchmal, Deli- Schokolade zu teuer…aber: Likör gab es immer. Also haben besagte Freundin und ich uns schon mal eine Flasche Eierlikör gekauft und weggezischt. (Wie gut, dass wir beide nicht viel Taschengeld hatten, lass uns 14 gewesen sein). Später Kirschlikör und Nusslikör… ich schwöre: hab ich danach nie wieder getrunken -örgs- Lebens“soll“ erledigt.
So fing das an.
Ich wollte es ja kurz machen; im Teenageralter sind wir (wie die allermeisten) in Clubs und Discos unterwegs gewesen und waren da durchaus trinkfest. Sehr trinkfest.
Nun passierte etwas, was ich Schicksal nenne: mit 17 Diabetes, mit 18 geheiratet, mit 19 Mutter. Sehe ich heute zusammenhänglich, ohne den Dia hätte ich mich wohl nicht so jung gebunden, aber egal…bzw. Schicksal.
Ich kann nicht sagen, dass ich nun keinen Alkohol mehr mochte, aber der Rahmen war ja nun anders, zu Anlässen, zu Feierlichkeiten…klar. Und dann keine halben Sachen…hach…lustig war’s.
Nach meiner Ehe war ich auch wieder in Discos unterwegs (war ja unter 30 sei zu meiner Verteidigung gesagt), aber viel Alkohol ging da nicht, weil mit Auto. Gute Bremse.
Zu der Zeit war mein Konsum völlig im Rahmen; zu Feierlichkeiten, halt wenn was los war, wenn Besuch da war, Dinner for two, wie es eben so ist.
Viel und viel zu viel wurde es innerhalb der nächsten Partnerschaften. Mit dem 2. Versuch hatte Haus bauen geklappt, mehr nicht. Saufen ging aber auch. Lustiges Ritual: jeden Sonntag-Abend haben wir uns richtig eingeschenkt, darauf haben wir uns dann schon immer gefreut. Himmel hilf, das könnte ich heute gar nicht mehr! Im Nachgang: Diagnose Frust.
Die nächste Liebe war so organisiert, dass jedes Treffen ein Event war. Und Events feiert man wie? Richtig! Ich musste da aber auch immer ein bissel die Realität ausknipsen, denn es endete ja immer mit Abschied. Es war eine tolle Zeit, aber Alkohol gehörte eben auch fest dazu. Wenigstens musste mich Kumpel Alkohol „dazwischen“ nicht trösten, sonst wäre das wirklich schief gegangen. Ich spreche hier von 6 Jahren.
Und nicht viel später lernte ich meinen Pirat kennen. Und der trinkt auch gern einen weg! :oops:
Bei mir war es zwischenzeitlich so, dass ich ohne Alkohol nicht so richtig in den Feierabend- Modus umschalten konnte. So ein guter Schluck (und mit dem Pirat war die Preisklasse deutlich gestiegen) ist doch was schönes…und einer mehr noch mehr. Guter Wein, guter Sekt, leckere Cocktails… als Genussmittel konsumiert alles gut, aber wo ist die Grenze?
Gewichtstechnisch war es sowieso schwierig, aber immer mehr sah ich es kritisch.
Nun hab ich den „Vorteil“, dass ich seit 20 Jahren eine Ärztin meines Vertrauens habe, zu der ich auch vierteljährlich gehe. Sie habe ich mal darauf angesprochen, da fragte sie so: „Wieviel denn?“. Ich so: „Naja, am Wochenende so 2 bis 3 am Tag“. Da sagt sie so: „Naja, am WE 2 bis 3 Gläser, das geht schon.“ Ich: “ Flaschen, Frau Doktor, Flaschen!“ (Und da hab ich verschwiegen, dass es auch in der Woche nicht ganz trocken zu ging).
In dieser Zeit hab ich mir wirklich Sorgen gemacht. Ist er schon mein Feind? Schon wegen dem langsam stetig steigendem Gewicht wollte ich sowieso reduzieren, aber geht das?
Wieder mal hat mir mein Körper geholfen, so ziemlich plötzlich hatte ich am nächsten Tag oft Kopfschmerzen. Üble Kopfschmerzen. Das hat geholfen. Erst die Menge reduziert und dann hat es mich völlig abgehalten. Aus dem „schlimmsten“ Modus bin ich so rausgekommen. Wenn man immer überlegen muss, ob man sich wirklich den Folgetag versauen will, fallen ganz vernünftige Entscheidungen. Das ging auch nicht von jetzt auf gleich (manchmal gab es die Kopf- Keule auch nicht), aber es hat schon viel gebracht.
So hat sich das erst wirklich auf das Wochenende und bald auch nur auf einen Tag davon (Menge sowieso!) reduziert. Und irgendwann nicht mal an jedem. Übrigens trinke ich „auswärts“ (auf Dienstreisen) gar keinen Alkohol, sondern nur in geschütztem Raum oder mit vertrauter Begleitung. Das hat dann aber auch mit dem Diabetes zu tun. Kennt jemand die tragische Geschichte vom Sohn von Joachim Fuchsberger?
Das Problem hat sich jedenfalls langsam gelöst. Naja… ich neige immer noch dazu, dass es mal zu viel ist, das letzte Mal ist mir das heftiger denn je letztes Jahr Silvester passiert. :sick:
Aber der Alkohol ist mein Freund geblieben!
Ich schreibe das hier, weil ich sehr froh darüber bin. Und denke, dass ich da Glück hatte. Es war viel. Sehr viel. Und die Vorzeichen standen wohl nicht auf sehr günstig.
Ich muss noch dazu sagen, dass ich (gleich nach meiner Ehe) eine on-off- Beziehung mit einem langjährig trockenen Alkoholiker hatte, der mir viel Schlaues dazu sagen konnte. Mir geholfen hat, was meinen Vater betrifft und mich auch schon damals für mein „Problem“ sensibilisiert hat ohne zu schulmeistern. Hilfreiche Tipps gegeben hat und mir ein paar Mechanismen aufgezeigt hat.
Und meine „1. große Liebe“ hat sich totgesoffen. Und er hat damals schon getrunken. Ich glaube, es ist gut, dass wir uns nicht „gekriegt“ haben. Seine Frau ist inzwischen trocken (ich bin nicht mehr aktualisiert, aber ich denke, es ist und bleibt so) und er ist tot.

So, und ich mag Statistik! Ich hab ein wachsames Auge auf meine Ernährung und im Zuge dessen ist auch der Alkohol „erfasst“.
Bis heute hab ich 2020 an 53 Tagen Alkohol getrunken. Und ich sag mal, davon war ich vielleicht geschätzt 5x „betrunken“ (war ich „früher nach Flasche 2…oder so), habe also eine Flasche Wein getrunken, ansonsten eher ein Glas, selten zwei. Der Pirat macht so einen vorzüglichen Glühwein, den gab es jetzt an und um Weihnachten 3x und die Tassen sind sooo groß und da „muss“ man einfach Nachschlag nehmen :oops:

Und 1x war es ein Mädelsabend (mit Abholkommando Pirat), da war es viiieeel Sekt:

Und wenn ich 1:1 Wasser dazu/danach trinke, geht es auch meist gut. Und manchmal riskiere ich es eben doch.

Aber er ist jetzt das, was er sein soll: ein Genussmittel. Hab ich in den schlimmsten Zeiten vielleicht an 53 Tagen im Jahr nichts getrunken (und an 312 gebechert) und heute umgekehrt, dann ist das wirklich ein Sieg. Ich musste nicht den Alkohol „besiegen“ und aus meinem Leben streichen, sondern „nur“ den Schweinehund besiegen. Und ich sag es noch mal; dafür bin ich dankbar.

Vielleicht liest das ja mal jemand, dem das hilft oder gibt einen Denkanstoß.

Ich wünsche euch jedenfalls einen guten, besser beschwingten als besoffenen :lol: Rutsch aus diesem seltsamen Jahr raus hinein in ein gutes neues Jahr 2021! Passt auf euch auf!

Eure Miki

Weihnachten war da…

…aber es hat mich diesmal gar nicht berührt.
Wie erkläre ich das?
Die Runde war (klein) wie immer, also auch regelkonform.
Wir waren alle fit und gesund.
Das Essen war lecker und reichlich, Getränke auch, das Heim war warm und gemütlich.
Also eigentlich alles ok.

Aber ich bin nicht -wie sonst immer- in den Baum verliebt (wie gemein ist das denn, er ist doch auch ein Schöner!). Der Zauber hat gefehlt.
Vielleicht hab ich zu sehr an diejenigen gedacht, die nicht -und vielleicht nie wieder- zusammen sein konnten oder durften. An die, die Corona allein und einsam zurückgelassen hat.

Vielleicht war ich auch noch emotional durchgeleiert, weil mich am Wochenende vor Weihnachten unser Kater 2x innerhalb von 24 Stunden böse angegriffen und gebissen hat. Völlig unerklärlich. Wir waren beim Tierarzt unseres Vertrauens, alle organischen Ursachen (z.B. Vergiftung) wie auch Krankheiten (Schmerzen) wollten wir ausschließen lassen. Die Untersuchung funktionierte nur in Narkose, ohne geht mit ihm gar nichts. Ein Theater. Und so hatten wir am Vorweihnachtsabend einen taumelnden Kater hier, die Narkose wirkte lange. Einen Befund gab es dann nicht und jetzt ist er wieder der allerliebste Mitbewohner, den man sich denken kann. Und wir ratlos.
Dass er ein Charakterkopf ist, wussten wir. Er war 2x im Tierheim gelandet, weil er gebissen hatte. Er lässt sich nicht einfach mal eben anfassen oder streicheln. Aber es war alles so viel besser geworden in den beiden Jahren, dass wir dachten, wir sind auf einem guten Weg.
Viele Möglichkeiten haben wir im Zweifelsfall nicht, aber Hoffnung haben wir…

Und so sind die Feiertage vergangen… es gab auch- wie schon im letzten Jahr- nach Absprache keine Geschenke. Allerdings wartete in jedem Bett eine kleine Katze (wir haben ja Teddy- Verbot ;) ) ein kleiner Geck am Rande- der mir während der Kater- Geschichte aber das Herz abschnürte (hätte er im 24h- Rhythmus weiter um sich gebissen, hätten wir ja handeln müssen). Er hat sich dann aber super benommen.

Ein paar Bilder fürs Gedächtnis, vielleicht verändert ja mit der Zeit der Abstand die Sicht auf dieses Weihnachtsfest.

Baum noch nicht geschmückt

Vorbereitung zum Festessen

ein Ausschnitt (die Klöße!)

Weihnachtsfrühstück

schon wieder Kaffeetime

braver Katz

Baum im Baum

Ich hab jetzt noch Urlaub, der Mann arbeitet im Home-Office.

Von Silvester erwarte ich gar nichts- und das ist gut so. Wir werden uns was schönes zum Futtern machen und puzzeln. Gute Idee vom Pirat.

Schaun wa mal, wie dieses merkwürdige Jahr endet.

Passt auf euch auf!

(Dieser Mitbewohner zieht sich noch in diesem Jahr samt seinem Schornstein zurück- man weiß ja nie, nicht dass doch ein paar Raketen rumsausen!)

 

Weihnachtsdeko glotzen

[Artikelbild: „mein“ Weihnachtsmarkt über dem Sofa – da bin ich schon das 2. Jahr verliebt drin]
Wenn wir unseren (meist abendlichen) aber in jedem Fall täglichen 5- Kilometer- Marsch absolvieren, entscheiden wir uns derzeit an den Wegkreuzungen oft danach, wo die verlockendsten Lichter zu sehen sind.
Ja- Weihnachtsdeko in den Gärten und an den Häusern in unserer Umgebung glotzen- das macht uns derzeit Spass.
Vieles lässt sich mit dem Smartphone nicht festhalten, bin zu Hause manches Mal enttäuscht, aber ein paar Eindrücke will ich hier festhalten- sicher nicht zum letzten Mal!

Hier ein paar schöne Weihnachtsbäume, Nr. 1 ein Liebling, den ich noch schöner „einfangen“ will, mal sehen, ob das mal klappt:


Hier eine hübsche Dreiergang:

Sehr gelungen finde ich das hier; eine runde, helle Lampe gibt den Mond- tolle Idee und die Umgebung muss man natürlich „haben:

Und hier stand uns der Mund offen, die Fotos können es gar nicht wiedergeben, alles blinkt und glitzert (und die lustige Eisenbahn hält auch nicht still, die Insassen wackeln lustig rum, sind augenscheinlich schnell unterwegs…)

Der Baum ist auch sehr schön:

 

Und hier noch zwei Weihnachtsmänner:

Das ist doch schön, oder? Und wir geben zu; wir haben nicht immer Lust, bei jedem Wetter unseren Marsch zu absolvieren, aber die Aussicht darauf, wieder was neues zu entdecken motiviert dann doch.

Ich denke und hoffe, dass ich da noch ein bissel was zeigen kann…
Erstmal wünsche ich euch einen schönen 2. Advent! :angel:

14./15. November

Dieses Datum ist in meinem Leben „gut besucht“… Geburtstag von einem Ex- Schwiegervater, Geburtstag von einer Ex- „Schwiegermutter“, Blog- Geburtstag (diese Jahr der 9.), Todestag meiner ersten großen Liebe, eine Hausdurchsuchung … immer wieder der 15.11.
Und natürlich traf mich bald der Schlag, als mir mein Pirat seinen Geburtstag sagte: 15.11.
Nun ist dieser Tag also wirklich jedes Jahr etwas besonderes :angel:

Und weil das Gedächtnis nicht mehr so … verlässlich ist, gibt es als Gedächtnisstütze ein paar Eindrücke von diesem Geburtstag in diesem besonderen… Jahr. Besonders, weil das bald beendete Jahr für den Pirat wirklich nicht leicht war. Aber wir wollen nicht klagen, das Jahr 2020 hat viele böse erwischt und gesundheitlich sind wir gut dabei…und das ist ja das Wichtigste.

Der Geburtstag fiel auf einen Sonntag, also war „reinfeiern“ praktisch (sonst wollen wir uns das abgewöhnen, wird immer anstrengender :depresive: ) Die übliche, kleine Besetzung, also alles wie immer.
Also ein kleines Kaffee- Trinken (Torte sollte es ja um Mitternacht geben) und dann erstmal ein schöner Spaziergang.

Und dann hat man sich doch was leckeres zum Futtern verdient, oder?
Hier nur ein Bild (vom Rest), am Tisch hab ich das Fotografieren vergessen und wir waren ganz schnell dabei :razz:
Blätterteigpasteten mit Rindfleisch- Käse-Füllung, lecker lecker, dazu ein frischer Gemüsesalat

Das war so lecker, dass wir ganz schön zugelangt haben.
Anschließend wurde schon für Snacks und Getränke gesorgt…

In dem Augenblick waren die Bowlegläser noch leer. Was wir aber gut gemacht haben: das Obst war erstmal alkoholfrei, der Schnaps und der Sekt und Wasser standen dabei und so hat sich jeder eingegossen, wie er mochte, mit viel „Hicks“ oder mit wenig „Hicks“… :angel: Ich bleib mehr bei wenig, hatte da an Silvester eine Lektion bekommen :whaaa: Also so kann man das machen, war gut.

Ach so, da wir ja bis Mitternacht durchhalten „mussten“ war ich besorgt, ob wir auch satt bleiben von den Pasteten. Waren wir zwar, aber es gab trotzdem noch Brötchen, lecker Hackepeter, lecker Schmalz und lecker Käse … :oops:
Am Ende waren wir so satt und gefühlt kugelrund, dass wir (ich auch!) beschlossen haben, die Torte nicht um Mitternacht aufzutischen. Stellt euch das mal vor! :oops:
So hat der Pirat um Mitternacht sein Geschenk bekommen (wir haben „Schenken“ abgewählt, aber hier hab ich eine Ausnahme gemacht, ich sag mal, er hat’s verdient und ich wollte ihm unbedingt eine Freude machen). Widersinnig, nun wollte er am liebsten gar nicht ins Bett (eben noch todmüde), aber so eine SmartWatch einrichten, das kribbelt doch in den Fingern :idea: Er hat sich gefreut, Ziel erreicht.

Am nächsten Morgen, also am wirklichen Geburtstag, weckte uns herrlichster Sonnenschein. Und glaubt ihr mir, dass das für mich das beste Frühstück aller Zeiten war?? Tooorte!!

Dann verkehrte Welt, erst ein Spaziergang bei tollstem Wetter

und anschließend ein herzhafter Imbiss (ohne Bilder). Dann hätten wir ja auch „richtig“ frühstücken können und nachmittags Torte…wollten wir aber nicht!! :razz:

Ein schöner Tag!

Zum Abschluss noch eine Shuttle- Fahrt, die Gäste nach Hause und dann den Rest- Sonntag ausklingen lassen…
Gut so! :teddy:

Herbstliche Seeluft

(Artikel nachgereicht)

Was ja inzwischen fast auffällt; kurz vor Dienstreisen mit Hotelaufenthalt geht CLAra in die Werkstatt. So bin ich diesmal mit diesem Kumpel unterwegs:

Angefangen haben wir in Stralsund (Artikelbild) und ist das ein (Herbst-)Wetterchen??
Nach getaner Arbeit ging es nach Barth, ich schlafe lieber ein bissel „draußen“ und das wäre die gute Mitte zum Ziel des nächsten Tages gewesen. Nun gut, es hat sich herausgestellt, dass ich am 2.Tag wieder nach Stralsund und Prerow verschoben werden muss, aber geht schon…
Also auf nach Barth…und erst vor Ort gemerkt, dass ich das Nest „kenne“. Das Hotel aber noch nicht, da isses:

Na nicht schlecht:


Schön gemacht:


Reisebegleiter:

Und jetzt? Genau; Kaffee mit Ausblick:

Anschließend war der Spaziergang dran, sind dann auch genau 5 Kilometer geworden, also ganz nach Vorschrift :idea:
Hafen:


Das Hotel wird immer kleiner:



Und die ganze Zeit hörte ich sie schon, nun waren sie auch zu sehen: Gänse.

Fast dachte ich schon, sie wollen mich auch einsammeln…

…aber dann erkannten sie wohl ihren Irrtum. :lol:

Das Hotel nun fast verschwunden und ich musste leider umdrehen, der Weg geradeaus war zwar verlockend aber nur ein Wald- und Wiesen-Weg und es wird schnell dunkel und Tante Google sagte auch zu lang dafür (und dann auch gruslig).
Also zurück….

Abend- Ausblick:

Ein bissel Fernsehprogramm und ab ins Bettchen. Futter hatte ich mit, aber ich hätte auch nebenan in einer netten Bar was nettes bekommen. Hatte aber keine Lust und spätere Einsicht (Artikel ist ja nachgereicht): gut, dass ich mir das gar nicht erst wieder angewöhnt habe, aktuell gibt es ja wieder keine Gastronomie.
Morgenblick (natürlich mit Kaffee):

Frühstück:


Heute wieder Stralsund, dann Ribnitz- Damgarten …
… und ab nach Hause, vorher noch schnell CLAra abholen.
Dieser Artikel ist ja nachgereicht, ich wollte dieses Jahr- demnächst- eigentlich noch mal in Rostock schlafen. Aber is nich, Hotels überwiegend zu oder belegt. Teamtreffen in Nürnberg fällt auch (wieder) aus.
Bin wirklich gespannt, wie das weiter geht.
Bleibt gesund!

Augen auf, dann gibts auch was zum Gucken!

Eine Nebenwirkung der absoluten Erhöhung meines Aktivitäts- Levels (mind. 10.000 Schritte am Tag) ist ja nicht nur eine Gewichtsabnahme von über 10 Kilogramm (inzwischen gestoppt, jetzt gucke ich in der App eher, ob ich auch genug gegessen habe, damit ich nicht mehr abnehme), sondern ich gucke mich auch viel mehr um. Hieß es „früher“ immer mit Tunnelblick durch und dann ab nach hause, halte ich nun lieber die Augen offen und absolviere dabei einen Teil meiner Aktivitäten.

So habe ich im Zuge der Vorbereitung eines Termins in Dresden gemerkt, dass der Kunde recht nah am Botanischen Garten „sitzt“. Also hatte ich einen Spaziergang eingeplant.

Der dann erstmal ganz blütenlos begann, ich kam mir vor, wie in einem ganz normalen Stadtpark.

Nun wurde es schon etwas blumig…

Und nun kommt eine regelrechte Blumen- Flut:

Ist das schön oder ist das schön??? :lol:

Ich war völlig geflasht, aber es gab noch andere schöne Sachen zu sehen:

Und noch ein Brunnen:

Und die Parkeisenbahn (davon sind einige unterwegs, diese hier hat mir aber am besten gefallen):

Es ist halt schon Oktober…wie schön muss das hier im Sommer sein??

Schön war’s, 6 Kilometer am Ende. Und ich hab mal was anderes von Dresden gesehen…

… und ihr auch… :grin:

Wetter- Geschenk

Am 3. Oktober, ein Samstag und ein Feiertag, endet für uns bei schönstem Wetter die Grillsaison. Jedenfalls die mit „draußen-sitzen“.

Mikmups und Felix sind zu Besuch, Mikmups hat Kuchen gebacken, den strampeln wir uns bei einem Spaziergang gleich wieder ab und abends sitzen wir schön am Feuerchen bei Steak, Grillwurst, Salat, Kräuterbutter, Bierchen…hach, es kann so schön sein…

Witzig: am 3.10.1969 wurde der Berliner Fernsehturm eröffnet, er hat sozusagen Geburtstag. Ich bin ja bekennender Fan und sein Abbild darf bei uns Pfeffer & Salz mahlen. Alles Guter, lieber Fernsehturm!

Felix ist wieder nach Hause gebrummt (Insider ;) ), Mikmups hat bei uns geschlafen.

Der Sonntag brachte auch noch einmal schönstes Wetter mit, wir gehen unsere 5 Kilometer ja jeden Tag, bei jedem Wetter, aber so macht es natürlich mehr Spass.

Und unser Wohnzimmer ist ab jetzt auch auf Herbst eingestellt:

Tschüß Sommer!

Wieder im ungeliebten Nest

Naja…Nest… Städtchen halt. Und gleich neben dem Heimat- Nest meines Ex- Mannes. Mag ich nicht.
So hab ich den Termin abgearbeitet, der war dann sogar ganz angenehm und dann ab, wieder 1,5 Stunden gen Norden und schon war ich in Schkeuditz. Das Hotel (Airporthotel Globana) kenne ich und von dort komme ich am Folgetag super nach Halle.

Ich kann euch sagen: mein Koffer hasst mich. Er ist schon alt, mal für den Privatgebrauch gekauft, aber er hat Pech; er macht sich am besten. Ich hab auch einen Markenkoffer, der genau zum Beautycase passt, aber egal, der fährt nicht so gut, hat nicht so viele Fächer…also muss er hier immer ganz unten im Turm schuften und schleppen. Die mittlere Tasche beherbergt übrigens meine Kaffeemaschine. Sie ist wieder mit, aber heute zeige ich sie nicht weiter, ist ja auch langsam langweilig ;)
Ihr kennt das:
Zimmer:

Reisebegleiter:

Ich will mir mal merken, das hatte ich vergessen, das Bad ist sehr schön. Hab ich abends auch ausgiebig genossen:

Und die Aussicht, witzige Wolken (hatte ein bissel Bedenken wegen Regen, ist aber nix passiert)

Nach einer kleinen Pause und einem Kaffee auf dem Zimmer stand auch schon mein Nachmittagsprogramm an: Spaziergang. Gehört zu meiner täglichen Routine (wenn möglich) und sollen so 5 Kilometer werden. Mal sehen.

Das Wetterchen hielt:

Und da erlebste was! Dass der mir von Google als Stadtpark verkaufte… Park… ein alter Friedhof ist, wurde mir dann nach und nach klar:

Nun gut, ein bissel skurril, aber gut zum Laufen.

Bevor ich dann schnell in einen Discounter zwecks Futterbeschaffung schlüpfte, bot sich mir noch folgendes Schauspiel:


Mann parkt seine qualmende Schrankwand zwischen (!) 2 Autos ein (ich wäre als deren Besitzer sowas von begeistert!) und stellt sich dann telefonierend daneben. So geht das heute. Nix löschen …oder so. Gucken und anrufen. Später hab ich geguckt; Auto stand noch da, die anderen auch ;)

Nun wieder auf dem Rückweg, wenn ihr im Artikelbild guckt, die von den Bäumen gesäumte Straße da hinten kam ich entlang. Und sehe das:

(da seht ihr auch die Treppe, auf der ich für das Foto stand, gleich daneben ist mein Zimmer).
In diesem angekommen (nach 5,4km) wirds gemütlich:


und leider nur semi- lecker (der Möhrensalat igitt, die Laugen-Käse-Stange lecker, Zwiebelbrot war auch lecker).

Nach einer guten Nacht machte dieser Anblick Lust auf einen neuen Tag:

Frühstück:

(Wirklich nicht schlecht, aber ich überlege ernsthaft, künftig ohne Frühstück zu buchen, mir reicht mein Kaffee, früh rutscht das Essen nicht so).

Nach getaner Arbeit in Schkeuditz/ Halle..und das lief gut, gab es noch ein Leckerli an der Tankstelle…

Und dann ab nach Hause!

Wandertag

Wir sind ja nun schon um einiges fitter als noch vor ca. 10 Wochen. Und so wollten wir mal eine Wanderung um den Müggelsee machen… und auch bis dorthin. Auf der ganzen Route wird es Fluchtpunkte geben, also Möglichkeiten, abzubrechen und mit Öffis nach Hause zu fahren.

Los geht’s!

Hier geht es auch schon los, wir könnten mit der Straßenbahn bis zur S Bahn Station Rahnsdorf fahren, machen wir aber nicht!

3 Kilometer später; das sehe ich sonst auch nur aus der Auto- Perspektive:

(Spoiler: in 5 Stunden werden wir wieder hier sein)

Das eigentliche Dorf Rahnsdorf (das ist dann schon Berlin) ist noch eine Ecke weg und dort müssen wir doch ein Verkehrsmittel nehmen; die Fähre.

Erstmal warten:

Dann wurde es chaotisch, wir lernen: an Bord kann man keine Fahrkarte kaufen. Aha. Er nimmt uns aber mit und wir haben die eine Station Zeit, die BVG App zu installieren, Ticket zu kaufen und zu bezahlen…und das alles bei ganz dünnem Internet. Wir standen längst draußen am Ziel und fummelten immer noch, aber Daumen hoch ich, Daumen hoch Kapitän, erledigt. Nur mit dem fotografieren hat dann nicht so geklappt, sind in Neu Helgoland ausgestiegen, dort waren wir neulich auf einen Kaffee mit unseren Vermietern (da aber mit Auto ;) )
Hier noch 2 Fotos von der Überfahrt, schnell das Handy vom Pirat geschnappt, während meines die App runterkurbelte…

Nach einer Lauf- Strecke ohne Sicht aufs Wasser kam dann der Müggelsee zum Vorschein:

Schön?

Und das hier ist ungefähr auf der Höhe vom Restaurant Rübezahl, dahinter ist der Müggelturm. (Spoiler: 2h später gibt es ein Bild von gegenüber ;) ) Wir machen erstmal eine kleine Pause (nach ca. 10km):

Wir haben bald Gesellschaft bekommen:

Weiter gehts…

Nun ist wieder das „Hindernis“ Wasser zu überwinden, diesmal unterirdisch.

Hinter dem Tunnel, in Friedrichshagen, gab es eine kleine Kaffeepause.

So sehen wir inzwischen aus, nach ca. 16 km (sorry, aber wir machen sonst keine Selfies… und stellen uns ein bissel an):

Dann gehts – ganz ohne sichtbaren See- durch Friedrichshagen…

Aber da issa wieder! Und: das ist das „Gegenüber“ von unserer ersten Pause. Dort, wo man den winzigen Turm sieht. Unglaublich!

Und größer dürfte der See auch nicht sein, wir haben es doch bald satt..

Und trotzdem entscheiden wir uns wieder für die Füße…gegen die Schienen. Von hier wären wir schon mal bis ins „Zentrum“ von Rahnsdorf gekommen.

Wir mussten noch einmal rasten…langsam wurde es mühsam.

Hier sind wir wieder- 5 Stunden später- S Bahnhof Rahnsdorf.

Und obwohl wir wirklich durch waren…auch hier sind wir standhaft geblieben, obwohl die „Bim“ sogar da stand!

Also diese letzten 3 Kilometer, 3/4 durch den Wald, waren die längsten.

Aber was soll ich sagen; wir sind zu Hause angekommen. Die Technik hat ein bissel versagt, Pirat hatte über 2000 Schritte und 2 Kilometer mehr auf der Uhr, egal (meine Whithings hab ich nun eingeschickt, hat den letzten Test nicht bestanden). Hier die Aufzeichnung, auch mit Mißweisungen und die Tour endet auch zu früh, aber trotzdem ein kleiner Überblick:

Müssen so um die 21 Kilometer gewesen sein. In 6,5 Stunden. Bei mega- Wetter.

Wir sind so ziemlich schnurstracks auf die Terrasse gewandert und haben ein Magnum vernascht! Das haben wir uns verdient, aber sowas von!

Schön war’s!

Vielleicht…waren wir auf den Tag genau 3 Jahre vorher auch so kaputt, denn das war unser Umzugstag.