Kategorie: bebildertes

Reingerutscht….

  1. …sind wir.

Wieder nach dem Motto, muss nicht die Knüller- Party werden, aber besser als alleine hocken? (oder enttäuscht irgendwo absitzen für teuer Geld,, alles schon dagewesen).

Den Anfang machen wir mit Kaffee, Sekt Hausmarke zum Warmwerden und lecker Pfannkuchen, die Felix mitgebracht hat.

Da war es so ca. 17 Uhr und bei uns im Nest war es noch sehr ruhig. So konnte der Kater nochmal schnell raus, obwohl wir ihn- wie empfohlen- ab nachmittags nicht mehr rauslassen wollten. Er kam aber ganz schnell zurück und hat sich dann auf der Treppe postiert, nachdem der erste große Bums kam. Da sitzt er aber gut, fühlt sich geschützt und sieht alles, da die Treppe bis ins Wohnzimmer geht.

Wir haben dann nahtlos weiter gemacht, am anderen Tisch… mit Bowle.

Pirat und ich haben am Vortag die eingemottete Wii Spielekonsole ausgebuddelt. Hab am 30.12. abends noch was bestellt (Fernbedienung- Doppelpack), ist tatsächlich am 31.12. mittags eingetroffen, danke Amazon!

Den Spielständen haben wir entnommen, dass wir seit 2011 !! nicht mehr gespielt haben. Und so sind die Mii’s auch noch auf altem Stand, war aber auch lustig:

Felix ist noch gut erkennbar, aber Pirat hat keine langen Haare mehr und trägt inzwischen (meist) Brille, ich hab eine ganz andere Haarfarbe, keinen Pony und trage (fast immer) Brille und Mikmups hat sich inzwischen auch von ihrer Signalfarbe getrennt. Müssen wir mal anpassen, fanden wir aber witzig und hat glatt 8 Jahre jünger gemacht!!

Aber was zum Teufel….

…war in der Bowle????

Die Zeit vergeht bei lustigen Mini- Wii- Spielen wie im Flug.

Schon stand wieder Futter auf dem Tisch (also an der Grundlage lag’s nicht, ahnt ihr schon was?)

Nun gut, erst ist Felix halbiert, dann hat Mikmups die Augen zu, aber zusammen macht’s doch ein Bild?

Wir konnten den Kater sogar gegen 20 Uhr noch mal rauslassen, scheinbar nur kurz pipi, dann war er wieder da. Da war auch noch nicht viel los, aber schon so ein Grundrauschen hing in der Luft. Später hat er noch einmal die Türöffnung beantragt und ist dann doch nicht raus. Saß dann aber sogar auf einem Lieblingsplatz und hat rausgeguckt, allerdings sowieso in den Garten, unmittelbar dort kann es ja nicht böllern. So viel vom Dickie geschrieben, Felix hat auch ein Bild gemacht:

Uns waren die Wii Spiel dann irgendwann zu langweilig bzw. spalteten sich die Interessenlagen zu sehr auf, Ballerspiele sind mehr Jungssachen, von Zufallsspielen hatten die Jungs die Schnauze voll genug… und ein zeitbegrenztes Wortfindespiel…  hat auch eher aufgespaltet… :ko: Was ist nochmal orange???

Macht ja nix, wir haben ja noch Knätsel. Lustig, ja. Kam mir aber auch bekannt vor: egal  was Pirat knetet, es sieht immer sehr …öhm… ähnlich … aus… eins war eine „Dose“, das andere hab ich vergessen… aber lustig war’s allemal.

Aber da war es schon ziemlich weit nach Mitternacht ….

Gegen 3.30 Uhr waren wir dann in unseren Betten, nicht ganz, der Kater ist bei Felix mit eingestiegen, war aber genehmigt. Nach dem Frühausgang hat er den Rest bei Mikmups im Bett verbracht. :oops:

Übrigens ging hier ab Mitternacht feuerwerkstechnisch die Hölle los. Hat man später auch am Müll gesehen, wir hatten nicht viel Zeit mit Gucken verschwendet, obwohl man aus der 2. Etage gut was sehen würde. Der Kater war tapfer und als wir da keine Welle drum gemacht haben, hat er sich auch nicht aufgeregt.

So weit – so gut.

Allerdings konnte ich den 1.1.2020 aus meinem Kalender streichen. Den gab es für mich nicht. Hab mich so abgeschossen, wie schon ewig nicht mehr. Ein Tag im Bett (bzw. auf dem Trampelpfad zum Klo), ein Eimer mein treuester Begleiter und bitte kein Licht und keine Geräusche! :sick:

Ich war nur froh, dass es mich und keinen Gast erwischt hat. Bowle wie Kompott essen/trinken = Fehler!

Für Neujahr war aber nichts geplant, die Gäste sind spät- mittags mit Futterresten abgedüst und waren, dem Feedback nach, zufrieden. Mir ging es abends schon besser und heute ist wieder alles ok. Hab noch Urlaub und meinen Frieden damit gemacht. Hätte ich mal auf Mikmups gehört, sie wollte die Bowle verdünnen, besser wär’s gewesen. Ich hatte mich wirklich gewehrt, also schön selbst schuld!

Und bitte nicht nachmachen! So eine Alkoholvergiftung ist extrem harte Arbeit für den Körper. Früh hatte ich- nur platt liegend- einen Puls von 120, nachmittags schon mal 99, abends dann endlich 85, Mitternacht 72. Normal ist bei mir in Ruhe 60 und meine Uhr kann das, muss nur anfassen. Und da das Herz auch stolperte und holperte, hab ich das immer mal gemacht. Also NICHT NACHMACHEN! Immer mal ein Glas was alkoholfreies dazwischen!

Aber abgeleitet vom 1. Tag des Jahres 2020 kann ich sagen: kann nur besser werden!

In diesem Sinne wünsche ich euch ein gesundes, glückliches Jahr 2020!

Eure Miki

 

Alle Jahre wieder schrecklich… lecker…

Aber von vorn.

Wie jedes Jahr geht es bei uns am 23.12. los. Änderung wegen Kater seit 2018: der Baum wird am 22.12. aufgestellt, damit nicht alle Änderungen an einem Tag sind und dann noch der Besuch… Wir müssen ja auch größere Bäume/Pflanzen umstellen.

Also am 22.12. so, morgen geht’s weiter:

Am 23. machen es die Gäste erstmal spannend. Der Pirat backt nochmal frisch Vanillekipferl, damit es auch ja lecker riecht….

mmmhhh…

Hier wird es morgen eng: es ist zwar Teddy-Einzugs-Stopp, aber alle Teddys, die Geburtstag haben, werden natürlich dabei sein…

Nach dem Kaffee- trinken gibt’s schon mal Licht, Kopfschmuck und die Augen für den Baum…

Und so sieht er am Vorweihnachtsabend aus:

Stimmung super, Essen lecker:

Durch diverse Getränke geschmückt sind wir recht spät in unseren Betten versunken.

Und nun stellt euch ein opulentes Fast- Weihnachts- Frühstück vor. Und ein ausuferndes Kaffee- trinken mit leckersten Keksen und Naschereien.

Danach haben wir zu viert ein wunderbares Festessen zusammengezaubert. Teamwork, hat sich bei den selbstgemachten Klößen absolut bewährt.

Und wozu? Um wieder zu futtern:

Leeeecker….!

Keine Bilder von Geschenken. Warum? Dieser Programmpunkt wurde dieses Jahr gestrichen. Sehr entspannend.

Der Kater war mehr draußen als drinnen und hat sich ganz vorbildlich benommen:

Und man kann es kaum glauben: am 1. Weihnachtsfeiertag gab es wieder Festessen inkl. frisch zubereiteter, selbstgemachter Klöße. Verrückt.

Und dann muss man noch wissen, dass bei uns am Heiligabend zu später Stunde noch diverse Delikatessen aufgefahren werden, Tradition ist es auch, eine lange ungarische Salami und mindestens einen leckeren Schinken anzuschneiden, das alles zu frischem Baguette… und all die Sachen schmecken auch gut zum Frühstück + diverse Käse- Köstlichkeiten… es ist wirklich ein Elend.

Am 2. Weihnachtsfeiertag waren unsere Gäste ab nachmittags auswärts, kamen aber am Abend wieder. Also wieder lecker Getränke, Snacks, Genasch und Dart spielen. Keine zeigbaren Fotos (nur zur internen Verwendung…he, he..)

Aber schön war’s!

Der Baum darf noch bis ins neue Jahr hier drin bleiben. Dann gesellt er sich zu dem 17er und 18er bei uns in einer Gartenecke. Längst sollten diese mal in den Feuerkorb, dann sind sie schon zu dritt. Irgendwas war immer ; entweder schlechtes Wetter (mein Geburtstag, Pirat-Geburtstag) oder Waldbrandwarnstufe, da ist diese Gemeinde sehr streng; offenes Feuer bei jeder Waldbrandgefahrenstufe verboten. Und da darf GAR KEINE Waldbrandgefahrenstufe aktiv sein … und „1“ ist hier ab Frühjahr eigentlich immer…jedenfalls seit wir hier wohnen.

Aber sollte es mit dem Feuer mal klappen, berichte ich sicher davon…

Letzter Termin und Blitz- Baum

Heute letzte Amtshandlung in diesem Jahr- dann Urlaub! Auslieferung in Charite, Campus Mitte. Für mich immer besonders, dort hab ich mein Examen gemacht. Verdammte Axt, auch schon 30 Jahre her!

Der Pirat hat mich hingefahren, das hat Nerven gespart… mitten durch die Stadt… Klar kann ich das, aber wenn ich nicht muss ;-) Außerdem wollten wir anschließend gleich einen Weihnachtsbaum kaufen.

So geschehen. Zurück gen Stadtrand, zielstrebig zu Hornbach. Hat sich bewährt, nachdem in anderen Jahren ein paar Versuche, ein schönes Event mit Baum fällen und Bratwurst essen schiefgegangen sind, ist das immer eine sichere Sache.

Angekommen:

Und nun haltet euch fest:

Baum Nummer 1 durfte mit!

Ein wahrer Blitz- Baum! Rekord!

Dort hätten wir auch noch eine Bratwurst bekommen…aber nur vom Gas- Grill. Darauf hatten wir keine Lust.

Anschließend sind wir zu unserem Tierarzt spaziert, einfach mal ein schönes Fest wünschen, ohne Patient im Gepäck.

Aber irgendwie gehört bei uns doch eine Bratwurst zum Weihnachtsbaum- Kauf, also hat der Pirat den Grill angeworfen. Lecker!!

Ein bissel improvisiert, aber genau deshalb umso leckerer!

Nun ja, der Pflicht Tradition folgend (also wie genau vor einem Jahr) dann noch einen leckeren Glühwein.

Jetzt muss nur noch in meinem Kopf ankommen, dass ich Urlaub habe und Weihnachten gern kommen kann!

Muss? Muss.

Der Job raubt mir viel (Frei-)Zeit, da ich ja nicht mal jeden Tag zu meinen Möbeln zurück komme. Auch die Wochenenden sind nicht tabu, Messen, Veranstaltungen oder Anreise zu fernen Terminen am Montag. Muss halt sein.

Weihnachtsfeier muss nicht. Eigentlich. Wird aber so gelegt, dass sie sich an ein Teamtreffen anschließt. Muss also doch (oder sieht richtig dämlich aus). Also muss.

Am Vortag entdecke ich dies:

Na super! Und dann diese Tour nach Nürnberg vor mir!

Der Pirat nimmt die Sache in die Hand und setzt sich drei Stunden bei CarGlass hin, während ich schon meine Sachen für die nächsten Tag packe. :-*

Am nächsten Morgen geht’s los. Was mir erst eine halbe Stunde vorm Ziel so richtig auffällt: ich freue mich nicht aufs Mutterhaus. Sind alle nett, keine Probleme, aber ich fühle mich dort wie ein Fremdkörper. Es gibt kein Zimmer, keinen Stuhl, keinen Haken für die Jacke, keinen (sicheren) Platz für die Arbeits- und persönlichen Sachen …für uns… immer und überall ist man im Weg, es gibt keinen Platz. Und keine Kaffeemaschine.

So mache ich kurz vorm Ziel eine Pause:

Das macht mich direkt traurig und ich nehme mir vor, das mal anzusprechen. (Klappt trotz Mitarbeitergespräch – zu kurz!- nicht, aber bleibt auf der Liste).

Nachmittags geht’s ins Hotel Acom, kennt ihr, also alles wie immer:

Reisebegleiter und Kaffeemaschine raus!

Läuft!

Abends gehen die üblichen Verdächtigen noch essen. Da nehme ich mich dann doch raus. Das Rudelverhalten liegt mir nicht, allein in fremder Umgebung trinke ich nicht (im Gegensatz zu…ach lassen wir das…) und wenn ich mit dem Auto unterwegs bin sowieso nicht. Und mich fahren lassen … ist mir dann zu fremdbestimmt, ach nennt mich Spassbremse, ich hatte keinen Bock. Vielleicht bin ich auch einfach zu gern selbstbestimmt unterwegs.

So bin ich dann noch ein bissel unterwegs gewesen:

Am nächsten Tag erst Meeting…  war auch wieder viel Interessantes dabei. Hier mal ein Blick aus dem Fenster:

Und abends die besagte Weihnachtsfeier. War alles gut, auch essen lecker.

Trotzdem war ich froh, als ich wieder im Hotel war, bin auswärts und mit Auto unterwegs einfach kein Feier- Mensch.

Früh in aller Ruhe gefrühstückt.

Und dann wieder Kilometer-fressen mit Blacky.

Der Samstag war damit auch „verloren“, aber ich konnte noch was neues begucken, worauf ich mich gefreut hatte. Das Paket kam leider erst an, als ich schon weg war. Und der Pirat ist auch immer neugierig, was die Miki da schon wieder bestellt hat :oops:

Guckt:

:teddy: :angel: :teddy: :angel: :teddy: :angel:

Bärenhaus mit frecher Katze

„Bärenhaus“ passt bei uns in vielfacher Hinsicht, gibt es bei uns doch unzählige Plüschteddys. Sie wohnen auf den Etagen verteilt, ein paar schaffen es auch mit ins Bett, auf Reisen darf immer in wechselnder Besetzung ein kleiner Teddy mit und jahrelang zogen an Geburtstagen oder Weihnachten neue Teddys bei uns ein. Das haben wir beendet, da sonst auch dieses Bärenhaus schnell zu klein werden würde… Stammleser haben hier auch schon einiges gesehen.

Es gibt aber noch mehr Teddys.

Ein paar Jahre hatten wir eine Teddy- Pyramide. Gekauft als „nackte“ Pyramide und bestückt mit den Bärchen. So oder ähnlich sah das immer aus:

 

Das trauen wir uns wegen dem Kater inzwischen nicht mehr, aber auf die Teddys müssen wir nicht verzichten.
Sie beziehen jetzt zur Weihnachtszeit ihr Bärenhaus:

Leider gibt es im Augenblick keine weiteren Glücksbärchen (Günter Reichel)… immer nur Engel oder gar Osterhasen. Beschwer!!

Wir wollen Teddys!! :teddy::teddy::teddy::teddy::teddy:

Trübe Jahreszeit

Ja,ja…wieder unterwegs.

Erhöhter Schwierigkeitsgrad, Treffen mit Chef. (Wirklich ok., aber ich arbeite lieber allein…aber ich muss halt auch noch lernen…)

Erstmal ein paar Nester unterwegs. Wetter doof. Ich entdecke schon weihnachtliches. Suchbild:

Wird Zeit, dass man damit loslegen kann, das mildert immer die Dunkelheit der Jahreszeit- finde ich.

Ich hab ja inzwischen den Bäcker- Schlecker- Blick:

Das ist lustig, man bekommt nach Bestellung/ Bezahlung eine Klingel mit, wenn’s klingelt, holt man sich sein Zeug:

Das Hotel zu finden, war nicht so einfach. Mein TomTom mag die Wildnis, mein tiefgelegtes Auto nicht. Aber angekommen:

stehe als Nürnberger getarnt zwischen einem Berliner und einem Potsdamer… lustig

Und wirklich hübsch:

Meine Empfehlung für das Landhotel Broda.

Reisebegleiter:

Dann auf Cheffe warten, inzwischen Kaffee genießen:

War dann noch mit Chef essen, lecker dort. Fotos nicht möglich ;-)

Den nächsten Tag im OP im Klinikum verbracht.

Meine Heimreise ist ja nicht so lang, der Chef muss zurück nach Nürnberg und rauscht gleich ab.

Ich hole mir erst noch eine Belohnung. Eines Tages werde ich platzen…

Ziemlich nördlich

Ende Oktober war ich wieder unterwegs. Eigentlich fühle ich mich nicht wie „ich unterwegs“. Wir sind ja „wir“. Blacky, Bimbo, ein Teddy, nicht zu vergessen die Dauer-Autofahrer Yeti und Kodi …und ich. Eben wir.

Über kleinere Nester geht es nach Stralsund.

Eins davon ist Barth. Da komme ich nie wieder hin- Ärzte alle ausgewandert. Ja, so ist es leider, der dort lebende Patient guckt in die Röhre. Und ich auch erstmal, wenn ich da eigentlich potentielle Kunden erwartet habe.

Aber die Seeluft soll genutzt werden, kleine Pause.

Die Wolken türmelten sich verdächtig…hält das Wetter? (Spoiler: nein).

Weiter gehts, erst noch ein Kunde in Stralsund, dann zum Hotel:

 

Reisebegleiter:

Mein nächstes Thema war „Hunger“. Gastronomie gab es im Hotel nicht, also raus, was erbeuten.

Raus. Nach 500 Metern tröpfelt es. Zurück und Schirm geholt. Den Schrittzähler freut’s.

Und mich erst!! Hin ging es ja noch, aber nun durfte man fast schwimmen:

Und als ich – trotz Schirm ziemlich gewässert- fast im Hotel ankam…. hörte es auf… also alles wie immer …. :grrr:


Egal, hab mich froh über Kaffee & Beute hergemacht:

Die Reise- Kaffeemaschine bewährt sich…

Das Frühstück war etwas fad, geschlafen hatte ich gut, aber fehlende Gastronomie, kein Kaffee nachmittags… ich glaube nicht, dass das Hotel an den Bleichen mein Stammhotel in Stralsund wird.

Blacky hat nachts auch wundersames erlebt:

Dann auf zu neuen Taten. Diese führten mich auch ins Zentrum von Stralsund. Hübsch hübsch.

Und dann wieder zu Mann, Kater und Möbeln. Go, Blacky, go!

Das dicke Ende – kommt zum Schluss

Diesmal habe ich eine Dienstreise für einen kleinen privaten Recherche- Erinnerungs- Nostalgie- Ausflug genutzt.

Erstmal wichtiger Termin bei noch wichtigerem (…) Professor (hatte neulich einen tollen Termin mit nettem, kompetenten, sympatischen Professor… heute eben mal nicht).

Von dort bin ich dann nach Saalfeld gefahren, weil am nächsten Tag Saalfeld/ Rudolstadt geplant war. Bin auch kurz ans Hotel rangerollt und hab geguckt, ob ich mir noch einen Ausflug leisten kann, oft sind ja dann gegen Abend die Parkplätze Mangelware. Aber alles gut, außerdem hat die nette Dame des Hauses (sie hat da den Tag alles gemacht) gerade gekocht…und das roch soooo lecker, dass ich mich gleich zum Essen angemeldet habe.

Also zu meinem Ausflug: Ich hab ja mal mit 18 geheiratet (…) und mein Ex ist in Unterwellenborn aufgewachsen. Und so verknüpfe ich ein paar Erinnerungen mit dem Nest und wollte nach Ewigkeiten und weil in Spuckweite, mal ranrollen.

Hach! Den Laden hatte ich ganz vergessen!

Aber jetzt fällt es mir wieder ein!  Da haben wir Mitte der 90er Jahre eine Blümchen-Lampe , messingfarben, gemacht wie ein Kronleuchter gekauft. Damals total in…und teuer! (Hat später der Mann mitgenommen…gut so!) Aber ist das lange her! Die Tante im Laden hat mir noch ein paar interessante Auskünfte gegeben, ist eben ein Dorf (und Ex- Schwiegereltern wohn(t)en direkt nebenan).

Bild gefunden! :oops:

Obwohl so viel Zeit vergangen ist (wir haben uns ’97 räumlich getrennt und davor waren wir ewig nicht dort) hab ich beim Anblick des Hauses gleich alle Zimmer usw. wieder gewusst.

Bin dann auch in den Garten hinter, der war schon immer offen. Kann man da aber machen, musste auch einigen mir unbekannten Leuten nett „Guten Tag“ wünschen, damit war ich unverdächtig. Gibt keinen Zaun, keine Abgrenzung und dann ist man auf dieser Fläche. (Früher waren da alles bewirtschaftete Beete, aber sind ja wahrscheinlich alle alt geworden…)

Kurz kamen schöne Momente schöner Erinnerungen, die ich mir auch bewahren will. Da hinten, wo man den Zaun sieht, gibt es eine Bahnlinie. Und da saß ich an Ostern 1987 im Zug und bin an dem Garten vorbeigezuckelt (eingestiegen in Saalfeld) und da standen sie: mein damaliger Liebster mit seinen Eltern…und wir haben uns wie irre gewunken…und ich wäre gerne wieder rausgesprungen. Hach!

Naja, Thema dickes Ende: ’87 geheiratet, ’88 kam Felix auf die Welt, ein paar schöne Jahre…und das dicke Ende: ich hab einige Jahre, inzwischen auch räumlich allein mit Felix, seine dämlichen Schulden abgezahlt. Hatte damals seinen Namen und das Finanzamt pfändet, was so heißt… irre Sachen abgezahlt: seine Firmenmißwirtschaft, GEZ für Jahre, nicht ausgeführte Malerarbeiten für eine Wohnung (der Lügenbold war aber immer brav mit Malerzeug losgezogen…)… naja…nur so. Aber ich hab es geschafft, man wächst mit seinen Aufgaben und trotzdem war es eine tolle Zeit!

Lustig: SchwieMu wird nächste Woche 80 und das hab ich der Ladentante verraten, da wird sie staunen. SchwieVa lebt schon länger im Heim, war mir früher gar nicht so bewusst, dass dann die altgedienten Paare so getrennt werden, ich dachte immer, man geht dann zusammen….

So, zurück in Vorfreude auf einen Kaffee, hab vorgesorgt, man weiß ja nie…

Zimmer:

Reisebegleiter:

Dann ab in den Gastraum:

Man muss auch wissen, dass dort nur für die Gäste gekocht wird, ist kein richtiges Restaurant (mehr). So gibt es da ein Tagesessen und das war’s.  Proforma wird à la carte angeboten. Ein altes Pärchen wollte gern, aber da sagte die Dame des Hauses, das würde eine Stunde dauern, da machten sie ein langes Gesicht. Man kann sich ja auch selbst alles verderben.

Ich fand es lecker:

Kartoffeln aus eigenem Anbau und die Bouletten heißen hier Bratklops :mrgreen:

Neben dem Hotel gibt es eine Ruine, die ist nachts sogar beleuchtet. Muss mal recherchieren, was das ist.

Geschlafen hab ich gut, allerdings hörte ich den Nachbarn oft husten. Meine Rache am Morgen war meine Kaffeemaschine, sie stand genau an der Wand und mir war – vorher- gar nicht klar, wie laut die rattert…. :oops:

Frühstück: nicht sehr groß die Auswahl und leider etwas abgezählt; das gekochte Ei war eindeutig von einem glücklichen Huhn und super gekocht. Gab aber nur eins.

Nach getaner Arbeit bei tollem Wetter und Wochenend- Vorfreude hab ich mir noch so richtig was gegönnt:

Danach kam aber „dickes Ende 2“ (damit meine ich nicht meine Waage!  :whaaa: )

Ich sag dem Navi „Berlin“ und es geht in komische Straßen…und eine Kleingartenanlage. Hab noch die tolle Aussicht fotografiert

…bin um die Ecke gerollt…und stand vor einem verschlossenen Tor! Da würde ich heute noch stehen, wenn nicht ein netter Opi von der anderen Seite gerade nach Hause gekommen wäre. Mit Schlüssel! Noch mal ein frohes Danke hinterher!

Ein dickes Ende hab ich noch: kurz vor meinem Ziel ist eine Autobahnbrücke abgefackelt (gelernt: die größte Autobahnbrücke Brandenburgs). So war es beschwerlich, nach Hause zu kommen. Aber hab’s ganz gut geschafft, Mikmups und Pirat hatten es im Blick und die Rettung für mich war: keine Pause gemacht und den nördlichen Berliner Ring genommen. Geschafft! Reicht!

:teddy:

Marode…. oder so

Naja, etwas böse.

Ich war also wieder auf Reisen und die Übernachtung war in Gotha geplant. Ziemlich spontan, dadurch musste ich mir halt ein Hotelzimmer nehmen, wo noch was frei war. Und der Name war Programm: Hotel Morada.

Die Bewertungen ließen mich das Schlimmste befürchten… es war auch partiell wirklich …gewöhnungsbedürftig…und die Assoziation zu „marode“ fiel nicht schwer. Ist aber auch ein gewagter Name!

Aber erste Erleichterung: hatte einen Parkplatz außerhalb des viel zu kleinen Parkhauses (im Sinne; die Plätze zu winzig und das ganze nur 2m hoch). Zweites Glück: ich hatte nicht auf einer halben, sondern einer „ganzen Treppe“ mein Zimmer, das heißt: ich konnte Fahrstuhl fahren und musste nicht meinen lustigen Kofferturm auflösen und schleppen.

Zimmer. Mit der Größe hatte ich auch Glück, war wirklich positiv überrascht:

Allerding: der Geruch! Altbacken, miefig, muffig… kann ich gar nicht beschreiben. Hat man aber nur ganz kurz gerochen.

Wir waren mit!

Die schlechten Bewertungen der Nasszelle fand ich auch erst übertrieben. Ja gut, etwas überholt… marode :razz: aber erstmal funktional. Als ich mir die (beschriebenen) Fugen ansah, hat es aber auch mich ganz schön geschüttelt. Also nicht hingucken. Beim Duschen alles mit Handtüchern ect. auslegen, die Duschwanne, Waschbecken…war alles i.O.

Blick vom Balkon, da hätte ich mein Gepäck fast in den Kofferraum werfen können.

Gastronomie in dem Sinne gabs nicht, ich hätte aber einen Kaffee trinken können. Das hab ich gelassen, aus Gründen:

Hatte allerdings „meine“ Tassen vergessen, also musste ich mir eine aus der Küche holen: 1. dummes Gesicht. 2. Tasse mit Riß in der Glasur. Marode eben.

Futter ging diesmal so:

Hab ich mir auf einer kleinen Runde besorgt, habe eine neue Withings- Uhr, die zeichnet das lustig auf:

So war ich bei herrlichem Wetter noch ein bissel draußen, gut so!

Dann noch ein bissel gearbeitet, später aufs Bett (in Bequem-Klamotten), TV glotzen, hatte auch Dienstrechner mit.

(Daher ist die Kaffeemaschine auch so praktisch, Kaffee geht bei mir immer. Und das Zimmer roch auch gleich besser :razz: )

Skurril wurde es beim Frühstück. Und auch das hatte ich gelesen. Es wird platziert! Wirklich! Aber: mich hatten sie vergessen. Und als ich mein Entsetzen deutlich zeigte, hab ich einen guten Platz bekommen mit dem Rücken zur Wand und Blick in den Raum. Das Glück hatten nicht alle! Da waren kaum Leute und trotzdem wurden die Gäste zum Teil mit dem Gesicht zur Wand gesetzt! Und diese haben das klaglos hingenommen. Ich konnte das nicht so auffällig fotografieren, aber wer macht denn so was? In einer Ecke hocken alle dicht an dicht (sie gehörten nicht zusamen).

Naja, nicht meine Baustelle. Mein Frühstück:

Das war gewollt spartanisch. Der Aufschnitt war wellig und abgezählt. Kuchen gabs nicht, Nutella auch nicht. Dann eben so mit ’nem Ei, war ok.

Jetzt steht eine Weile nichts mit Übernachten an, Kongress in Berlin und alles andere auch mit Rückfahrt am gleichen Tag. Weiß immer gar nicht, was anstrengender ist…