Kategorie: bebildertes

Manchmal ist der Wahnsinn mit mir… unterwegs…

Am Dienstag Vormittag einen Termin in Erfurt, vier Stunden später in Jena. Das passt ganz gut. Aber dann noch nach Hause? Dann komme ich völlig kaputt zurück und hab locker 800 Kilometer auf der Uhr. Das ist mir zu viel, also mache ich noch für den Mittwoch Termine in Chemnitz und schlafe dort.

So geschehen.

In der letzten Kurve zum Hotel sah ich folgendes:

„Prima“ dachte ich. So ist Kaffee und Kuchen gerettet.

Reisebegleiter befreit,

wohlwollend Kaffeemaschine im Zimmer entdeckt (nicht doll, aber immerhin).

Es war 17.10 Uhr.  Im Kaffee- Ding angekommen: „Wir haben schon zu, aber vielleicht finden Sie noch was!“ Traurige Bestände an Kuchen angeguckt, Kaffee „hatte sie keinen mehr“. Gegangen.

„Nicht schlimm“ gedacht, weil Hotel hat Restaurant.

Draußen an der aufgehängten Karte Bergische Waffeln mit Himbeeren, Eis und Sahne ausgesucht. 17.25 Uhr. Erfahren, dass der Koch erst 18 Uhr kommt, vorher nix..

Hoch ins Zimmer, Kaffee getrunken.

Mit Google Maps einen Lidl gesucht. Limbacher Straße 31, Chemnitz. Navi gefüttert und los.

Komisch gefahren, Kurven, die Straßen wurden immer dünner. Ziel erreicht. Guckt:

Hunger!! Pferdeschinken??

Google nochmal befragt: falscher Ortsteil, na da kommste (in so …einer… kleinen Stadt… ) doch nicht drauf. Bei „Bahnhofstraße“, „Schulstraße“, „Dorfstraße“ ect. bin ich immer vorsichtig, bei Limbacher Straße wäre ich da nicht drauf gekommen. Also alles neu und weiter. Stau! Baustellen! Aber irgendwann bin ich doch angekommen.

Meine Beute:

Unbebildert ziemlich alles aufgefuttert (in den Tüten leckere Brötchen und ein Teilchen!) :angel:

Ich hatte aber auch Hunger wie ein wildes Tier und die Irrfahrt dauerte am Ende eine Stunde! Und das, nachdem ich gedanklich schon einen Bäcker geplündert und eine Waffel vernascht hatte!!

Aber sonst war das Hotel ok., dachte ich.

Aufsteh- Kaffee:

Aber beim Frühstück ging’s noch mal los: habe mir einen kleinen Tisch ausgesucht, der war aber nicht jungfräulich. Also gut sichtbar Handy und Zimmerschlüssel postiert und auf frisches Gedeck gehofft.

Hat aber nicht geklappt. Also hab ich mir alles (an Nachbartischen) selbst zusammengesucht. Und habe mir 3x Cappuchino geholt, einmal mit einem Extra- Espresso drin, da war ich dann wach. Sie haben die Kaffeemaschine gut versteckt, aber inzwischen bin ich Profi…also nicht mit mir ;)

Später hat man nach Bitte darum den Müll meines Vorgängers entfernt. Dann hatte ich alles, was ich brauchte.

Danach war die „Pech“- Strähne vorbei, hat alles gut geklappt, Blick auf die Klinik

und dann noch ein Bild von einem Abrissopfer:

Irgendwie bin ich da immer traurig, war ich früher (seeehr lange her!) mal so glücklich mit Mann und Baby so eine damals moderne Wohnung bekommen zu haben. Versuche mir immer vorzustellen, was so ein Haus alles erlebt hat… und dann wird es abgerissen…und andere werden gehegt und gepflegt, modernisiert, saniert…weil irgendwer von irgendwas darin mal gewohnt hat…  Hab schon schöne, individuelle Lösungen gesehen, was man mit diesen Bauten machen kann, Wohnungen verbinden, nebeneinander oder übereinander, Wände rausnehmen, damit riesige Terrassen entstehen…aber das hat alles keine Lobby in der Wegwerfgesellschaft…. und die Ost- Häuser erst recht nicht. (Guckt euch mal das häßliche Gropius- Viertel in Berlin an!) Aber lassen wir das… allerdings fühle ich mich in „meinem Gebiet“ irgendwie überall zu Hause. Weil es auch in mir bis dahin fremden Städten Häuser / Gebäude gibt, die ich denke, schon mal gesehen zu haben…. das hat was…

Schön wäre, die Häuser dürften bleiben und würden einfach optisch und inhaltlich aufgewertet werden. Aber das nur am Rande….

 

Unbezahlbar

Sieht es nicht aus, als fliegt es davon? Tut es auch.

Manche Dinge sind unbezahlbar.

Die passieren einfach.

Als ich 2016 in einer neuen Firma anfing wusste ich, dass auf meiner Ebene fast nur Männer unterwegs sind, bis auf eine Frau. Ich war also die Zweite.

Wir sind da beide sehr vorsichtig rangegangen (haben wir uns später erzählt), man hat ja so seine Erfahrungen. Wobei ich sagen muss, so richtig schlechte hatte ich gar nicht, ich weiß aber, dass es schwierig sein kann.

Wir haben uns sofort verstanden und gefallen. Ohne Gekünstel, wir hätten uns auch gut aus dem Weg gehen können bis auf ein paar Teamtreffen und Veranstaltungen. Aber hat gepasst. (Witzig; wir beide gleich lang, neidisch (nicht wirklich): sie 10 Jahre jünger (und schlanker bzw. sehr schlank…ein bissel neidisch :lol: )
Schnell waren wir auf einer anderen Ebene in unseren Gesprächen und wirklich froh, dass wir uns – in dem viel jüngeren Männer-Rudel- hatten.

Ja, hatten.

Wir hatten nur ziemlich genau ein gemeinsames Jahr in der Firma, sie ist zuerst gegangen. Auf meiner ersten großen Messe hat sie mir gesagt, dass sie geht. Aber: dass ich der einzige Grund gewesen wäre, der für die Firma spricht – ganz warm ums Herz :angel: – aber sie doch geht. (Verstanden hab ich das sowieso, bei mir hat es aber noch gedauert, da ich auch erst dann endgültig weg wollte).  UND: sie hat mir zuliebe die Messe noch mitgemacht (sie wusste, ich hätte mir ins Hemd gemacht, einfach weil ich noch keine mitgemacht hatte). Das war großartig von ihr! Unbezahlbar! Allerdings hatten wir auch eine sehr schöne gemeinsame Messe :smile:

Hier ein Bild, hihi… am Fenster ist sie (Pfeil), lustig auch, das ist inzwischen mein Stamm-Hotel.

Kurz vor dem allen hatten wir jeweils unseren neuen Dienstwagen konfiguriert, das war ja ein Skoda superb (mein Einstein…schnief..). Und für diese Wagen als Maskottchen wollte sie den original Skoda-Bär besorgen.

Sie hat ja ihren Wagen nie bekommen, also auch kein Bär….aber mir hat sie einen besorgt…

Da sitzt er mit Yeti (im Einstein). Seht ihr das Tuch? Das ist sein Schnuffeltuch, hatte er im Paket auf der langen Reise dabei. Und inzwischen fährt er halt Mercedes… da ist Yeti dann wieder richtig (er ist das V- KLasse Maskottchen, den „richtigen“ Name weiß ich gar nicht).

Apropos weit: uns trennen 817 Kilometer. Wir haben uns seitdem nie wieder gesehen. Sind aber immer noch gut befreundet. Einfach weil was da ist.

Einmal haben wir fast geschafft, uns in Leipzig zu treffen, dort war sie dienstlich und ich hab meine Tour so gelegt. Leider war sie zu sehr eingebunden, aber wir schaffen das!

Im Zeitalter von Smartphones ist es ja auch nicht so schwer, Kontakt zu halten, wenn man will (!!). Wir telefonieren viel während der Autofahrten und per Bilder über Whatsapp sind wir auf dem neuesten Stand in Wort & Bild.

Und aktuell hatte ich ein medizinisches Problem, wo gute Verbandstoffe hilfreich sind (und Chirurgen, die einem mit „Zwiebel“ und Betaisadona kommen, NICHT). Das Thema lasse ich lieber, aber von ihr kam ein tolles Paket (ihre Mutterfirma, Muster sozusagen).

Das hat einen großen Vorteil; ich habe ihre Adresse nicht gehabt (vom Teddy-Paket verbummelt). Jetzt hab ich sie (wieder). Und wollte ihr schon lange was schicken.

Und es freut sich, seht ihr es lächeln?

(Die technischen Daten verlinke ich hier, wenn es im Strick- Blog gepostet ist)

Ich hoffe, sie lächelt auch. Gute Reise!

:angel:

Nachtrag:

Kodi (der Skoda- Bär) durfte mit der Stola kuscheln und sendet so Grüße zu seiner Kauf- Mama :teddy:

Nostalgie- Sause

Kurze Erklärung; meine Mutti hat 10 Jahre (1991- 2001) in Remscheid gewohnt. Felix war in der Zeit also 3 bis 13 Jahre alt. Und ich bin mit ihm, anfangs mit Zug, ab Führerschein mit Auto, jedes Jahr zur Oma gefahren, waren immer 550 km. Auf einer Tour war sie dann immer mit dabei, entweder haben wir sie dann mitgenommen oder wir sind mit ihr zusammen zu ihr gefahren.  2001 ist meine Mutti nach Berlin zurückgekommen. Und nun wollten wir mal wieder zusammen eine „Sause“ machen …so „wie früher“ :angel: Inzwischen erscheinen mir 550 km natürlich nicht mehr weit, bin ja ständig unterwegs, umso … lustiger… es mal wieder „wie früher“ zu machen. Außerdem wollten wir meinen Onkel besuchen und zwei Freundinnen von Mutti. Natürlich sind wir seitdem so manche (lustige) Tour gefahren, aber da war dann der Pirat (oder auch ein anderer LAG) dabei. Und nun wollten wir mal nur zu zweit….

Los ging’s am Donnerstag. Bimbo ist natürlich mit und wartet schon auf seinen Kumpel. Die Dauermitfahrer sind sowieso dabei.

Mutti und Dumbo eingesammelt.

Und wenn man mit Mutti fährt, ist man auf jeden Fall bestens versorgt. So geht das:

Und da seht ihr noch nicht mal die Bouletten :droling:

Damit wir unabhängig sind und niemanden belästigen, haben wir uns eine Ferienwohnung gemietet. Und was für eine!
.

Es sieht nicht nur so aus, es war auch toll. An alles gedacht, super Ausstattung, auch Handtücher, Bademäntel, Wasserbereiter, tolles Geschirr & Besteck, Spülmaschine…. toll!
Das Bad mit Eckwanne, Regendusche und das WC hab ich gar nicht fotografiert.

Natürlich sind auch gleich die Reisebegleiter eingezogen. Bimbo freut sich über Kumpel Dumbo.

(mehr …)

Mörder- Hitze

An dem Tag, der der heißeste (vorläufig) werden sollte, bin ich wieder mit Begleitern auf Reisen gegangen.

Aber die erste Station war erstmal Gera, das Waldklinikum. Doch so kann man sich irren; wusste ich doch, es gibt eine recht gute Cafeteria, klimatisiert, musste ich, als ich wie geplant zu früh auftauchte feststellen, dass die Räumlichkeit nach (schlechter) Kantine müffelte. Das hieß; entweder nix essen und kein Kaffee und im klimatisierten Foyer warten oder mit Kaffee und Kuchen raus in die Affenhitze.

Die Affenhitze hat gewonnen:

Der Termin war dann flott abgearbeitet. Blacky hatte ich verbummelt bzw. im falschen Parkhaus gesucht. Hatte übersehen, dass es zwei Ausgänge gibt, sind auch zwei Gebäude (auch das sieht man nicht sofort). Also in der 4. Etage gesucht. Hin-und her-gelaufen. Dabei gerufen (hihi, das geht so: auf dem Schlüssel auf „zu“ drücken, dann hupt er). Irgendwann hörte ich es, folgte seinem Rufen und sah ihn sogar nebenan. Also 4 Treppen runter, 4 wieder hoch- hab dich!

In Jena ging es ins Fair Resort Hotel Jena (Artikelbild).

Reisebegleiter raus:

Zimmer:

Blick aus Fenster. Ich war „gewarnt“ (Krach bis spät in die Nacht), aber mir war auch eine Klimaanlage versprochen worden. Diese war aber ein Witz und das Fenster ließ sich nur kippen. Also Elend. Nicht wegen „Krach“, sondern wegen Hitze.

Das ahnte ich schon, aber nun erstmal was futtern. Da habe ich einen richtigen Fressflash hingelegt. Ich saß im Foyet, dort war es schön kühl. So mussten alle Gäste, die zum Abendbuffet gingen, an mir vorbei. So manches Kind flippte da aus: „will Eis!“, „will Pommes!“. Gebeutelte Großeltern (ja, so war das Hotel überwiegend belegt).

Mir hat es geschmeckt und dabei noch Spass gemacht!!

(War aber zu viel, auch wenn es hier jetzt gar nicht so gewaltig aussieht, aber lecker!!)

Am nächsten Tag zum Frühstück mal was anderes (und nicht viel):

Ziel/ Termin in Jena: OP Begleitung im Uniklinikum:

Langer Tag, müde Füße, go Blacky, go!

Zu Hause!

 

Da erlebste was!

Ist aus Zeitgründen wieder ein Nachtrag, aber besser spät als nie, ne?

Ich war wieder unterwegs…. über Leipzig (keine Zeit für nix, nicht mal Fotos)… und dann ging es gleich weiter nach Erfurt. Termin gut gelaufen, verkauft. Prima.

Eingecheckt hatte ich schon, der Termin war erst spät- nachmittags. Heißt: Reisebegleiter konnten sich schon vom Gequetsche im Koffer erholen:

Etwas ärgerlich, dass dann später alle Hotelparkplätze besetzt waren, aber hab auf der Straße noch ein Plätzchen für Blacky gefunden. Schon komisch…der Hotel- Hof voller Handwerker- Transporter (alles eine Firma), aber was geht mich das an, dachte ich da noch….

Ich hatte Hunger und mir eine Belohnung verdient, also wollte ich im hoteleigenen Restaurant was feines essen, hatte mir extra ein Hotel „jwd“ aber mit Restaurant ausgesucht. Renne nicht gern wegen Futter noch mal raus. Aber haste gedacht! Heute zu! Geschlossene Gesellschaft (die Handwerker!). Nix Futter. Ja, so hab ich auch geguckt! Da hat es das Hotel Carat bei mir aber verkackt, könnt ihr glauben!

In der Nähe gab es einen Einkaufsladen, mein Menü sah dann so aus:

 

Ein netter junger Mann an der Rezeption, dem das auch sehr leid tat, hat mich noch mit Serviette und Besteck ausgerüstet.

Hotel: Zimmer überhitzt, weil niemand die Vorhänge zugezogen hat (Affenhitze), trotzdem kostet eine Flasche Wasser 5€ (finde ich wirklich arm), die Zimmertür hatte den Charme einer Schranktür (machte gefühlt das Zimmer noch kleiner) und das Licht war absolut ungemütlich, ich hab alles mögliche über die Lampen gehängt, sonst fühlte man sich permanent geblendet.

Nach dem Fraß ins Bett … bin ja sonst kein Fernsehgucker, aber es kam ein Klassiker mit Julia Roberts…so ging der Tag gemütlich zu Ende…

Frühstück am nächsten Tag ok. und dann ging es quer durch Erfurt.

Was ich da so gesehen habe: keine Ahnung. Aber die Ost- Neubauten dazwischen mag ich, ist irgendwie nostalgisch… und dann die Straßennamen… „Juri-Gagarin-Ring“… :grin:

Zum Schluss noch was zum Merken für mich: blöde Cafeteria im Klinikum Erfurt. Schade!

Kam nicht mal ein Hubschrauber (seht ihr das Schild da, man sitzt da wirklich genau unter dem Landeplatz). Da hätte es wenigstens Wellen im dünnen Kaffee gegeben!

Anschließend nach Hause, ich war froh, als ich wieder bei Mann, Kater und Möbeln war, könnt ihr glauben! Bei der Hitze drehen ja auch genug Autofahrer durch, da muss man noch mehr aufpassen als sonst.

Und bald ging es schon wieder los; Gera/ Jena, Bericht folgt.

Also….

…ich hab ja hier „Schulden“! Einfach keine Zeit gehabt!

Nach der Messe in Nürnberg ging es in der Folgewoche gleich weiter, Kongress in Berlin. Vorteil: brauchte ich kein Hotel, Nachteil: jeden Tag dort hin eiern. Vorteil (…): Beginn am Feiertag (Himmelfahrt), Folgetag Brückentag, 3. Tag Samstag: Straßen nicht so dicht wie sonst, ging also ganz gut. Und gegen meine Parkhausphobie hab ich 3 Tage lang erfolgreich gekämpft!

Im Hof vom Hotel Estrel (Veranstaltungsort) steht ein Stück der Berliner Mauer, das wollte ich zeigen, ist allerdings ein Selbstporträt geworden :grin:

War jedenfalls anstrengend, jeden Tag von 8 bis 19 Uhr und ich hatte nicht wirklich Zeit zur Erholung, in der folgenden Woche ging es nach Plauen. Diese Stadt sollte mal meine Heimat werden, lange her. Hatte sogar ein Aufgebot im Standesamt für den 8.8.88. Naja, wir hatten dann vorverlegt (Felix… :oops: ), alles andere war nicht so gelungen… und ich bin in Berlin geblieben. Gut so!

In Plauen war dann das erste, was ich sah, der Kaffeeautomat bei Mercedes.

Weil: es war beschwerlich, dort anzukommen. Blacky ist nach 60km in den Streik getreten, ich musste bei sengender Hitze in der Pampa 2,5 Stunden auf Hilfe warten. Diese Hilfe, die einem Mercedes dann schickt, heißt ADAC.  Nun gut, das hätte ich als Plus- Mitglied besser haben können, aber hinterher ist man immer schlauer. Denn der nette gelbe Engel hat zwar den Fehler ausgelesen und gelöscht, aber nicht repariert. Ich war nun bedingt fahrbereit und da erlischt!! die Mercedes- Mobilitätsgarantie (Leihwagen und so…), weil man kann ja fahren! Aber natürlich nicht 300 Kilometer! War ich sauer! Keine Hilfe von irgendwo, auch das Stamm- Autohaus konnte mir kein Auto anbieten.

Also auf eigenes Risiko weitergefahren, Richtung Vogtland. Mit Mercedes Plauen telefoniert, ja, ich könne hinkommen. Und nein, ich soll Blacky nicht schonen (er lief ja wieder), denn ohne Fehler können sie auch nichts machen. Also nach 200 Kilometern getreten… pling!…Fehlermeldung. Nun war schleichen (Motor- Notbetrieb) angesagt, bin aber angekommen. Sie haben mich dann sogar ins Hotel gebracht. Meine Tour des Tages war zwar ruiniert, aber der wichtige Termin am Folgetag konnte stattfinden, war mit Chef und dieser konnte mich mitnehmen.

Hotelzimmer:

Reisebegleiter raus (die waren auch verwirrt, ein Gerumpel und nix aussteigen, sondern Transfer ins Hotel, das kennen sie gar nicht)

Abends noch ein bissel durch Plauen, auf der Suche nach einer netten Futterstelle (mit Chef). In Plauen stehen an vielen Ecken solche Kameraden rum, weiß nicht, was sie zu bedeuten haben. Gab noch mehr, aber mit Chef wollte ich keine Foto- Tour draus machen.

Frühstück:

Zum Hotel: Parkhotel Plauen. Einzelzimmer (hab sonst immer Doppel mit Einzelnutzung), dadurch erschien es mir klein. Bad sehr sehr schön. Richtig doof und das nehme ich übel: meine Fenster hingen genau über dem Restaurant (-Garten), also laut, Essensgerüche und Rauch. Und das war nicht nötig, mich da rein zu stecken, das Hotel war kaum belegt. Das macht man nicht und ich komme nicht wieder.

Der Termin am nächsten Tag lief gut.

Und mein Blacky war nicht nur heile, sondern auch sauber!

Seht ihr ihn?

Am nächsten Tag gings wohl nach Riesa, Grimma, Meißen… hier 2 Fotos aus Meißen:

Und noch das, dann war auch passend zu den Blumen Pfingsten.

Wir hatten Besuch, Affenhitze, Unwetter (nix passiert) und im Garten ist Leben eingezogen, u.a. zwei Gingkobäumchen, die ich als Geschenk auf dem HNO Kongress bekommen habe.

Und aktuell hab ich Urlaub und erhole mich einfach ein bissel….

Bis demnächst!

Oben und unten

Oder Norden und Süden. Oder hoch und runter.

Diese Woche hab ich mit dem Süden begonnen, es ging nach Bautzen. Das Wetter meinte es diese Woche bisher nicht so gut mit uns, aber Anfang der Woche war es – wo ich unterwegs war- überwiegend trocken.

Rasthof Freienhufen, mal ein Foto, zum einen weiß ich nicht, was das bunte Ding da soll, gab auch keine Erklärung, mein drastisches Urteil: häßlich.

Ansonsten ein bissel nostalgisch; als früher Oma & Opa mit dem Trabi aus Sachsen anreisten, haben sie immer in „Freienhufen“ pausiert, wahrscheinlich nur ein Parkplatz mit ein paar Bänken, ohne Klo.. dafür lustiger …öhm… Deko im umliegenden grünen Gelände. Ja, so war das „früher“ oft, nun gut, ich war Kind, aber da ging man in die Büsche. (Neulich tatsächlich mal einen nackten Hintern einer älteren Dame zu Gesicht bekommen, im Vorbeifahren… neben einer Raststätte…deren Problem hab ich nicht wirklich verstanden…) Aber lassen wir das (ich schreibe aus anderen Gründen derzeit auf, was ich so wofür ausgebe)…man will nicht glauben, wie die Toilettengänge da reinhauen…70 Cent…  Aber was soll’s, dafür alles sauber, ordentlich und gen Süden auch gut verteilt, die Raststätten, nach oben isses da schnell mal knapp…)

So, Bautzen, Artikelbild Blick aus einem Ärzte- Haus, hier das Zentrum:

Im Krankenhaus wieder nur Kaffeeautomaten und geldschluckende Riegel- Spender- Geräte. Doof. Bin ich ausgewichen in ein kleines Café in einem „Center“, alles gut, aber ein bissel „muchtig“, guckt mal der Becher (war ein Teelicht drin), sieht das nicht aus wie ein Zahnputzbecher??

Zwei Tage später (heute) ging es dann in den Norden, Neustrelitz, Waren, Plau am See. Dauerregen, daher nur Fotos von Waren an der Müritz, da hat es kurz mal aufgehört. Schade allerdings; es gibt da so viele schöne Café’s, aber draußen sitzen …am Wasser… ging ja nicht und drin hatte ich dann keine Lust. Dabei hatte ich mir für dort meine Pause geplant, aber es klappt eben nicht immer.

Die Urlauber liefen da auch teils mit langen Gesichtern rum, so ein Wetter ist aber auch Pech. Gut für mich; bei schönstem Sonnenschein hätte ich niemals die Parkplätze bekommen, die ich heute hatte :mrgreen:

Ach… und heute hab ich dann (für heute) rote Autos zum persönlichen Feindbild erklärt. Dreimal (!) Vollpfosten- Kino vor mir, jedes Mal ein rotes Auto. Unfassbar! Problem immer ähnlich: 40 statt 50, 75 statt 100, um Kurven Auto schieben, an Ampeln pennen, Abbiegemanöver sahen aus wie Parkversuche….  Waren immer Einheimische, also kann man noch ausschließen, das was gesucht wurde. Oder eben das Gaspedal… na egal…nicht aufregen. Zwei(!) nette Laster hatte ich auch, die rechts blinken, wenn sie sehen, dass man überholen kann. Das zählt doppelt. So.

Endlich mal wieder im Norden

Im vorigen Job war der Norden (Osten) ja mein Hauptgebiet, nach „unten“ nur bis zum Spreewald. Jetzt geht es ja lustig nach oben und unten, um mal- von Berlin aus gesehen- bei dieser Ausdrucksweise zu bleiben, also runter bis Thüringen (wieder der wilde Osten- und das ist auch gut so).

Heute also mal gen Norden- ich mag’s!

Angefangen in Pasewalk. Ich kann nur fotografieren, was mir über den Weg läuft, Motivsuche an sich geht nicht, also nehmen wir das, was so kommt:

Bin gut im Rennen…weiter gehts, erstmal an Anklam vorbei, da muss ich auch noch hin. Aber ich hab die Sprechzeiten der Ärzte im Blick, Kliniken sind da leichter einzuplanen….

Nächste Station Wolgast. Fast genau 12 Uhr fertig dort, Pause geplant. Danach Klinik, die Ärzte dort machen auch gern Mittagspause und die nächste geplante Praxis macht dann ab 13 Uhr wieder auf. Bis jetzt alles nach Plan.

In diesem Café gab es dann einen Cappuccino und… (ich wollte nur einen Keks, hatten sie nicht!) einen Schokokuchen. Einmal ist keinmal…dachte ich da noch…

Ich liebe den Norden! Die Luft! Schön! Allerdings braucht man da keine Frisur, hatte man eine…ist die dann schnell Geschichte…..

Verabschiedet hat sich Wolgast so bei mir:

Himmel, Wolken, Raps…. zu den (…) Windrädern (überall) sag ich mal nichts! :grrr:

Nächste Station für mich von besonderer Bedeutung; „Karlsburg“ war für alle DDR- Diabetiker ein Begriff. Dort mussten tatsächlich fast alle hin, auch zum Kinder-kriegen. Ich nicht, ich bin ja erst 1987 dazu gekommen, da konnte ich alles in Berlin erledigen. Nun war ich also mal da, ist jetzt ein Diabetes- und Herzzentrum:

Und was passiert mir da?? Ich muss eine halbe Stunde auf meinen Ansprechpartner warten und denke so, trinke ich halt noch einen Cappu (nach 2 Milchkaffee- Reinfällen bin ich generell umgestiegen). Hatte schon bezahlt, da bestellt sich der Mann hinter mir ein Stück Schokotorte! An der war ich grad noch vorbeigekommen. Die Bedienung erzählt noch, wie lecker die wäre…. da hakt es bei mir aus. Muss. Sein. Nicht. Doch.

In einer Diabetes- Klinik ist das aber auch… mindestens gemein. Mampf. Lecker.

Von dort ging es dann ins auf der Hintour ignorierte Anklam. Kurze Drohung vom Wetter:

Kamen dann aber nur ein paar wenige Tropfen, hat Blacky und mich nicht gestört.

Er hat noch seinen Tank voll gekriegt und ab zu den Möbeln! Insgesamt 550 Kilometer.

Morgen Berlin und übermorgen wieder „unten“ in Gera. So kommt man rum….

 

Nicht wirklich allein

Früher….haha…also vor 2 oder 3 Jahren war das noch gar nicht meins, mich allein irgendwohin setzen und was essen. Oder sagen wir…essen ging schon, aber ich konnte das nie so richtig genießen.

Jetzt kann ich!

Hihi…und manchmal übertreibe ich es sogar…so wie heute.. :droling:

Heute ist aber auch extrem schönes Wetter und die Menschen ringsum sind überwiegend Urlauber…und/ oder Ruheständler. Diese gucken natürlich oft voller Unverständnis, wenn man das Smartphone immer bei der Hand hat.

Das meine ich aber auch mit „nicht allein“, ich bin ja im Netz und so auch gut unterhalten, bei Bombenwetter, Kaffee, Torte, Eis… ( das Eis war eine Panne, dass sie selbst herstellen, hab ich erst nach der Torte gesehen…. coole Ausrede, oder???)

Jetzt genieße ich das noch ein bissel und dann geht’s weiter. Viele Kunden sind im Urlaub, aber ein bissel was geht immer…

Nachher zurück. Tschüss Lausitz, nun war ich auch mal hier in der Ecke ( Hoyerswerda, Senftenberg)

PS: das Eis war sehr lecker!