Kategorie: persönliches

“Kinderwünsche”

Manchmal hab ich Dialoge im Kopf…stell mir was vor und dazu, was ich so sage…
Und als ich mir vorstellte, dass an Ostern tolles Wetter ist (jaja, utopisch) und wir die neuen Gartenmöbel einweihen… seht ihr es auch?: Sonne scheint, drei Generationen sitzen am hübsch gedeckten Kaffeetisch, schöne Deko, Vogelgezwitscher, Kaffeeduft…. also wie in so einer alten Jacobs-Kaffee-Werbung. Und da will ich so sagen “Wisst ihr noch, diese Jacobs-Werbung, Sommer, Kaffeetafel im Garten, alle sind glücklich, kleine Kinder hübsch zurecht gemacht (und lieb!) … kann auch eine Taufe oder sowas darstellen… und alle sind glücklich.”

Gefunden, guckt:  hatte ich viel schöner in Erinnerung…  :cry:

Und zum “Kind” will ich sagen; “Du kennst die Werbung sicher nicht, da warst du noch klein, das war zu einer Zeit, als ich noch Kinderwunsch hatte….”

Nun hab ich das ja nur in Gedanken gesagt, aber die Wahrheit dahinter traf mich trotzdem. Ja, ich war nicht immer die ruppige, alles allein schaffende, bekloppte Schulden abtragende, zwei Jobs wuppende, dominante Miki. Ich hatte mal einen anderen Plan. Nie und nimmer hab ich gedacht, dass ich ein Einzelkind haben werde. Noch weniger, dass wir lange Zeit ein Duo sein werden.

Ich wollte eine Jacobs- Familie.

Aber ich hab nicht dran festgehalten, als es anders kam, viele Kinder, das hätte schon geklappt… aber das wäre dann Flodder- Stile geworden.

Das nächste Ziel war dann, das Kind vernünftig groß zu kriegen und dafür ordentliche Bedingungen zu schaffen. Und dabei auch ein anständiges Leben zu führen. Schöne Wohnung, gefüllter Kühlschrank, technisch zeitgemäß unterwegs. Das war zu Zeiten mit Ehemann nicht so. Kind lernt, dass man mit Geld haushalten muss, aber auch, dass man es auch mal fröhlich ausgeben kann. Mit den 2 Jobs hab ich auch 2 Klappen geschlagen: zum einen in meinem Beruf als Krankenschwester und zweite Schicht: Schmuck verkaufen. So ließ sich auch der Eigenbedarf gleich decken.  :mrgreen:

Nun ja, es war auch eine schöne Zeit, für mich wichtig; ich hab immer geschafft, irgendein Auto vor der Tür zu haben (hach, Max..) es fuhr halt nur nicht immer :twisted:

Aber die Zeit ging dahin. Und die Jacobs- Familie war abgehakt.

Leider bin ich meinem Pirat zu spät (dafür) begegnet. Selbst wenn es “noch gegangen” wäre (ich spreche von mir!) hätte ich erst nach einer längeren Zeit so viel Zutrauen gehabt, um das anzugehen. Und da läuft eben die Zeit krass dagegen.

Heute bin ich darüber nicht mehr um meinetwillen so traurig, heute finde ich es schade für meinen Sohn. Naja, das sagt man so, doch es kann ja auch schief gehen, Geschwister müssen sich ja nicht zwingend “vertragen”.

Aber in meiner Jacobs- Familie hätten sich eben alle vertragen. So! Da hätte es dann auch einen Opa gegeben, der sich gekümmert hätte. So!

Naja, alles Schicksal! Das ist ja das Spannende! Und versucht hab ich’s!

:teddy:

Geduld & Spucke

Besonders geduldig bin ich nicht. Erst recht nicht, wenn ich etwas haben will.

Wenn das mit Geld zu lösen ist mache ich auch schon mal unsinnige Sachen, ich sag nur “Britto”.  ;)

Aber ich bin auf eine sehr harte Probe gestellt worden.

Einmal  schon 2015, als die kontinuierliche Glucose-Messung im Gewebe eigentlich schon “für alle” verfügbar war. Aber eben nicht wirklich  “für alle”. :sick:
(Falsche Krankenkasse, falsches Land, falscher Sachbearbeiter, fehlende Beziehungen…)
Für mich ging es über die Krankenkasse finanziert NICHT. Da fehlte das Hilfsmittel in irgendeiner Liste oder der MDK ist “schuld” (immer wieder gern strapaziert und missbraucht, denn der MDK empfiehlt nur, bestimmen kann die KK) oder die Indikation stimmt nicht (wie bitte??)…oder, oder…

Das war mir alles zu anstrengend und ich wurde zum Selbstzahler bzw. ich hatte zum großen Teil einen “Piratenzahler”  :-*

Ging richtig ins Geld, aber dafür hatte ich es Ende 2017 fast leicht, eine KÜ (=Kostenübernahme) zu bekommen (nun war es in der richtigen Liste, da konnte gar niemand mehr etwas dagegen setzen). Ich konnte beweisen, dass es die Werte ect. verbessert, da gingen der KK (dem MDK…grrr) die Argumente aus. Gut, 2 Jahre selbst bezahlt während andere von Anfang an – warum auch immer- privilegiert waren.

Aber das ist ja schon fast Schnee von gestern. Wobei die Wertschätzung gegenüber den Materialien bei mir so hoch ist, dass ich trotz KÜ so sparsam wie nur geht bin. Das kriegt man nicht mehr raus…

Nun aber zum aktuellen Teil: ich wurde 2015 wieder mit einer neuen Insulinpumpe versorgt. Solch ein Ding ist schon seit 1996 mein bester Kumpel. Weiterentwicklungen werden gern genommen, ich war immer markentreu und soweit zufrieden. Bei der Marke war es immer so, dass die Pumpe eine Lebensdauer von 4 Jahren hat. So lautet dann auch die KÜ.

Leider war ab diesem Modell von der gewohnten Qualität nichts mehr zu spüren:

  • plötzlich war man herstellerabhängig beim Zubehör (Katheter, also der Schlauch zur Pumpe und die Nadel dazu), anfangs gab es allerdings auch noch Stahlnadeln und Silikonnadeln
  • die “Fernbedienung”, gleichzeitig BZ Messgerät war derartig langsam, dass es eigentlich nicht benutzbar war (man stelle sich vor, ich sitze im Restaurant und will mir über das Gerät einen Bolus (also das Insulin passend zum Essen) geben und ich bin minutenlang damit beschäftigt, während das Essen vor der Nase dampft und die Begleitung wartet, dass man nun mal anfangen kann) Also es war schlicht nicht nutzbar.
  • noch dazu war nichts mehr von Zuverlässigkeit zu spüren. An der Pumpe hängt im Zweifelsfall mein Leben. Sie könnte mich bei Fehlern sogar umbringen. Es gibt diverse Fehlermeldungen, drei durfte ich erleben. Gut, die Pumpe wurde jeweils innerhalb von 12h ausgetauscht, das hat auch immer geklappt, war zufällig immer in Berlin, immer nachmittags, abends, das kommt der Kurier eben nachts…. (brauche ja den Stoff). Aber mein Vertrauen war dahin. Was, wenn das auf Dienstreise…..???
  • auch der “Manager”, 2015 musste ich damit auch noch BZ messen und auch das CGM System muss mit blutigen Messungen täglich kalibriert werden, musste 3x wegen Defekt ausgetauscht werden.
  • so ziemlich die Krönung war, als die Stahlnadeln vom Markt genommen wurden. Ersatzlos. Und wie gesagt, man konnte auf keine anderen Hersteller ausweichen. Also wurde ich zwangs-umversorgt auf Silikon- Nadeln. Aber aus der Versorgung an sich (ist ja für 4 Jahre genehmigt), hat man mich nicht rausgelassen. Die Kasse hat wieder das MDK Lied gesungen und der Hersteller- dem schwimmen ja nun eh schon die Felle weg- klammert am Kunden.

Die Ungeliebte

Mein Vertrauen zum an mir hängenden Gerät war dahin. Und meine Toleranz schwand stetig. Es ist nun schon so, dass ich sie zornig ansehe. Mag nicht mehr. Und das ist ja dann schon “Psycho”, einerseits davon abhängig, andererseits nur negative Gedanken. Das war mal anders! Meine Pumpis waren immer meine besten Kumpels! Was die auch alles mit mir erlebt haben! Man stelle sich mal vor, die könnten reden!  Waren schließlich IMMER und ÜBERALL dabei! :oops:

Wirklich schade, ganz großes Kino von der Hersteller- Firma, so langjährige Kunden derart zu vergrätzen, das ist wirklich nicht über den Tellerrand geguckt. Denkt ihr, ich komme jemals zu euch zurück?? Ich nicht!

Ich bin nun umversorgt! Ich kann noch nicht so viel dazu sagen, muss ja erstmal sehen, wie das alles so geht. Nun ist es kein kleiner Apperat mehr, der mittels Schlauch und Kanüle mit dem Körper verbunden ist, nun ist es eine Patch-Pumpe. Das heißt; ein kleines Gerät, was platt auf einem Pflaster sitzt und das Insulin, einen Pumpmechanismus, ein kleines Gehirn und die Nadel an Bord hat. Das wird an den Körper geklebt (viel mehr Stellen möglich) und das “große Gehirn”, die Fernbedienung und Programmiereinheit steuert das “kleine Gehirn”. Das Grundwissen hat auch das kleine Gehirn, also die Basalrate (Grundversorgung) läuft nach Programm, auch wenn die Fernbedienung “weg” wäre. Bolus zum Essen oder andere Funktionen können nur mit FB gesteuert werden. (das wird spannend, vergessen = Diät)  :sick:

OmniPod

Die Begrifflichkeiten hab ich mir jetzt selbst ausgedacht um es zu erklären. Wer sich damit auskennt denkt jetzt “Kindergarten”…ist mir aber egal.

Bei jeder abgelegten Pumpe (nach der Laufzeit) war ich traurig und hatte den Gedanken “Adieu, teure Freundin!”. Diesmal nicht!

Nun hab ich also nacheinander alles geduldig geregelt gekriegt. Satt hatte ich die Insight schon 2016, habe mich aber erstmal um den Sensor gekümmert und mir diesen dann auch genehmigen lassen, als es (endlich) ging. Und nochmals gewartet und dann erst die Krankenkasse mit dem OmniPod behelligt. Und so nun 1 Jahr vor regulärem Versorgungsende aus der Nummer mit der Insight rausgekommen. (getrickst: Begründung Insulinumstellung, die Insight kann nur eine Sorte)  :razz:

Lassen wir mal außen vor, dass Diaexpert die KÜ direkt von der Kasse schon am 6.02. !! hatte, den Vorgang hat liegen lassen, bis das Rezept zu alt war… und den Vorgang, nachdem ich ein neues besorgt hatte (was schon eine Unverschämtheit ist) nochmal verbummelt hatte…

Da brauchste echt Geduld & Spucke!

 

Fortsetzung Selbstexperiment intermittierendes Fasten – Intervallfasten

Ich mache hier mit.

Statt am 1.03.2018 zu beginnen bin ich erst am 10.03.2018 dazu gestoßen, warum (und meine Anfänge), kann man hier lesen.

Was bisher geschah:

Fazit 1. Woche:
2x hat es wegen dem blöden Zucker (Diabetes) nicht geklappt, 1x (bevor ich wusste, wie schlecht es laufen wird) hab ich mir einen Rotwein in der Fastenzeit gegönnt, also 3x geloost. Entsprechend hatte ich zwischenzeitlich 500 Gramm weniger auf der Waage, am Ende der Woche nur noch 100 Gramm. Das sollte besser werden. Auf in die nächste Woche!

Ich habe noch viel interessanten Input zum Thema Intervallfasten bekommen. So wird inzwischen- ehemals als wichtigste Mahlzeit des Tages deklariert- das Frühstück teils sogar ziemlich verteufelt. Interessant. Und Frau Dr. med. Petra Bracht empfiehlt in ihrem neuen Buch zwischen 12 und 18 Uhr zu essen, was auch gut dazu passt. So muss jeder seine eigene Methode finden, bei mir pegelt es sich bei Essen ab 13, 14 oder 15 Uhr ein, hab auch schon ab 18 Uhr aufgehört zu essen, kann aber auch mal 21 Uhr werden.

Damit ich auch ein paar Gramm abwerfe will ich mal nächste Woche etwas strenger mit mir sein.

Woche 2: 17. bis 23.03.2018
Samstag: Sobald alles klappt ohne Pannen läuft es sehr gut. Früh nur Kaffee, 13 Uhr beim Friseur eine Latte mit Keks und ein bissel Schoki, 15.30 zu Hause eine deftige Brotzeit. Danach noch Appetit auf was süßes, auch gegönnt. So war die Mahlzeit “lang”, also der letzte Happen so 17 Uhr verschlungen. Eigentlich war für’s Abendessen Schweinegeschnetzeltes mit Gemüse geplant. Aber was soll ich sagen? Wir hatten keinen Hunger, der Körper war zufrieden! (Der Mann macht nicht wirklich mit, will aber abnehmen. Aber er übt noch, da ist nach 22.00 Uhr noch eine – trockene – Stulle gerutscht. Auf jeden Fall unterstützt er mich und vielleicht kommt er ja noch “richtig” dazu.) Nachtrag: oh oh… jetzt schimpft er; er macht doch “richtig”… also … ihr wisst Bescheid…

Und sowieso: das Wichtigste ist doch, dass es einem dabei gut geht. Und offenbar gewöhnt sich der Körper dran. Ich hab mir jetzt ein Buch bestellt von einem Autor, von dem ich sehr viel halte (Bücher gibt’s ja viele). Ich werde es euch zeigen. Da wird alternativ jedenfalls auch 12/12 empfohlen, 16/8 besser aber auch ganze Fastentage… ich bin gespannt. Aber 16/8 geht so schon mal gut.

Und übrigens: auf die Art- aber ungeplant- hab ich 2017 ca. 6 kg abgeworfen. Durch die Medikamente (Schulter, manch einer hat’s gelesen) hatte ich gar keinen Appetit. So hab ich 1x täglich aus Vernunft was gegessen… ist ja eigentlich auch nichts anderes. Und da war der Umzug mittendrin, da gab es also oft Bratwurst vom Grill und diverses vom Bäcker oder Pizza vom Lieferservice, weil keine Küche. Also Diät war das nicht.

Sonntag: gegessen zwischen 11.30 Uhr und 19.00. Kein Elend, kein Gefühl des Verzichts, zufrieden.
Montag: Kleinigkeit um 12.00 Uhr, dann erst wieder 17.30 Uhr, aber trotzdem keinen wirklich großen Hunger gehabt, nun eher Appetit (und Gelegenheit). Also der Körper gewöhnt sich offenbar gut an die konsequenten Versorgungslücken. Und -1,3 kg in 10 Tagen, das ist ein netter Effekt, das optimiert.
Dienstag + Mittwoch: jeweils zwischen 12 und 19.30 Uhr gegessen, keine Pannen, kein Elend. Läuft.  ;)
Donnerstag
erst 16.30 Uhr zum Essen gekommen, dann viel zu viel…aber ich hatte nun richtig Hunger. Und leider auch nach 20.00 Uhr noch mal… bin gespannt, wie sich das weiter auswirkt, bin ja eigentlich innerhalb der 8 Futter- Stunden geblieben  :oops: Gefühlt ist zwischen 12 und 20 Uhr essen irgendwie “besser”…
Freitag:  je später ich anfange, umso gefräßiger bin ich, das ist auch nicht Sinn & Zweck. Heute ab 16.30 Uhr, es war zu viel und 21.30 Uhr erst Futter- Ende. Für solche Fälle sollte ich mir einen kleinen Snack bereithalten, den ich dann so um 14 Uhr schon mal esse. Aber ich übe ja auch noch.  :mad:
Samstag: Also ich war gefühlt kurz vorm Verhungern, als ich endlich “durfte”. Hab aber gerade gestern festgestellt, dass man über den Punkt auch schnell drüber kommt, wenn man muss. Vielleicht könnte man auf die Art auch mal einen ganzen Tag aussetzen, denn schlimm wurde es gestern erst, als ich anfing zu essen.

Fazit 2. Woche:
Gut lebbar, man fühlt sich gut, die “Engstelle” (der Körper ruft laut “Futter” nach Ablauf der 16h) lässt sich ganz gut übergehen, der Körper lernt. Wenn er in den Esspausen wirklich an die Reserven geht, muss es gut werden. Interessanter wird dann langfristig der Blick auf den Körperfettanteil, denn abnehmen muss ich nicht weiter, halten reicht. Gut, ein bissel geht noch, dann sind undisziplinierte Phasen nicht schlimm. Es blieb dann mit dieser Woche bei minus 1,3kg.

Fazit 3. Woche:
Alex und Daggi haben das Experiment ja schon abgeschlossen, Gratulation lieber Alex für deine Disziplin. Und Glückwunsch Daggi für die 7 abgeworfenen Kilo, tolle Sache und ich finde gut, dass du damit weiter machst!
Bei mir hat auch alles gut geklappt, also 3. Woche alles gut. Nicht mehr wirklich 16/8, sondern wie es ins Leben passt, ich suche ja meinen Weg über das Experiment hier hinaus. Das sah dann so aus: 16/8 (Samstag),16/8 (Sonntag), 19,5/ 4,5 (Montag), 20/4 (Dienstag), 18/6 (Mittwoch), 17/7 (Donnerstag), 16/8 (Freitag)

Fazit 4. Woche
Samstag 16/8, (Oster-)Sonntag 13/11, (Oster-)Montag 14/10, Dienstag 18/6, Mittwoch 20/4, Donnerstag 20/4, Freitag 19/5

Ich halte euch hier auf dem laufenden.
Den Schluss- Artikel mit den Ergebnissen findet ihr hier.

Außer Alex macht auch noch Daggi mit. Die beiden sind aber schon 10 Tage weiter/ schlauer  :idea:

Nur was?

Ich muss was schreiben, denn das Artikelbild des letzten Artikels verhagelt mir immer die Laune, wenn ich meine Seite öffne.
Da staune ich selbst, aber es erinnert mich wohl an die schlimme Zeit, das Unbehagen ist direkt körperlich. Entfernen will ich den Artikel aber nicht, das hier ist mein Gedächtnis, mein Logbuch und ich will festgehalten wissen, ab wann ich endlich darauf verzichten konnte…

Also, der Mond geht immer… wenn er mich anguckt die nächste Zeit… das ist gut. Und passen tut es auch… ich bin längst müde und krabbel gleich ins Bett. Seit dem Umzug schaut dann tatsächlich- wenn die Phase und das Wetter stimmt- der Mond zum Fenster rein. Das liebe ich sehr.

Wenn die Lieben weit fort sind (oder auch nicht weit  :oops: ) gucke ich gern zum Mond und bitte ihn, nach ihnen zu gucken. Und bilde mir ein, sie können auch zum Mond gucken und so haben wir nacheinander geguckt.

Zu Zeiten, da ich meinen Liebsten noch nicht gefunden hatte, hab ich mal diesen Vierzeiler kreirt:

“Jeden Abend such ich den Mond-
und befrage ihn nach dir.
Lächelnd er am Himmel thront-
keine Antwort gibt er mir.”

Ja, lieber Mond, du hast meine Irrungen und Wirrungen gesehen, ich war oft neidisch bei dem Gedanken, dass du da von oben voll die Übersicht hast und ich hier im Dunklen tappe… beschimpft hab ich dich, sorry dafür.  :oops:

Haha… gerade ahnte ich es und tatsächlich, 2011 hab ich euch das alles – so ungefähr- schon mal erzählt.

Und immer noch mondsüchtig. Das wird wohl so bleiben…

Alles Schicksal

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll…und möglichst kurz soll es auch werden… schaun wa mal…

Das Artikelbild hab ich von der lieben Frau Tonari, ich danke dir dafür! Da geht’s auch schon los, das Bild wurde im August 2011 aufgenommen, die feierliche Enthüllung fand aber erst am 11.11.2011 statt…. so wird man veräppelt. Jedenfalls ist der Bär- designt vom Popart- Künstler Romero Britto– ein Geschenk von Eunice Kennedy (Schwester von John F. Kennedy) im Namen der Organisation “Best Buddies International” an die Stadt Berlin.

Hier ist eine Aufnahme von 2013:

Bildlizenz: Keine kommerzielle Nutzung / Weitergabe unter gleichen Bedingungen und Namensnennung; Foto von Gori Bau

Was hat das mit mir zu tun? Hm… ich verfolge bei Instagram den Hashtag #puzzle. Harmlos, ne? Dann fragt jemand in die Runde: “Wo bekommt man Puzzles von Romero Britto?” Gezeigtes Bild machte neugierig…ich recherchiere..und sehe Sachen…und Bären…die mich flashen. Inzwischen weiß ich (siehe Kommentare im oben verlinkten Artikel von Frau Tonari ) dass nicht alle seine Kunst gut finden. Und ich finde auch nicht alles so ganz toll, aber ganz viel! Mir leuchtet auch die Philosophie ein, dass Britto Fröhlichkeit bzw. eine positive Lebenseinstellung in die Welt hinaustragen will. Also bei mir kommt die an!

Noch war nix passiert. Da fragt ein paar Tage später meine Mutti, was ich zum Geburtstag möchte. Da fiel mir das wieder ein und ich recherchierte…. und da passierte es dann.

Und nun bin ich mittendrin… im neuen Wahn. Gesehen – und toll gefunden- hab ich den Bär in Berlin auch schon. Allerdings immer aus dem Auto raus, nie angehalten. Und von Romero Britto hab ich da nix gehört und auch nicht recherchiert, wo der lustige Bär herkommt. Manchmal ist man doch auch taub, echt… Will ihn mal (be-)suchen – dort ist inzwischen Baustelle – und dann gibt’s auch ein Foto, am besten mit Mensch. Der ist nämlich riesig!!

Gestern kam dann mein – ratet mal… richtig!!- Bär an. Hab dann gleich meine erste Instagram- Story draus gemacht, hätte ich dran gedacht, dass ich das hier zeigen könnte, hätte ich mir mehr Mühe gegeben, denn eigentlich löschen sich die Storys ja…aber egal:

Nun ja. Alles Schicksal. Was die Puzzels betrifft, da war ich tapfer. Sehr schön (nicht alle, ist eben Geschmackssache und manches sogar mir zu viel), aber sie sind in Deutschland auch kaum zu bekommen, Britto lebt in Miami, Porto kostet noch mal genauso viel, wie das Puzzle selbst. Aber Hauptgrund: Puzzels nur von Mordillo! Erinnert mich bitte dran! Ich muss ja so schon 95 werden, um alle zu schaffen…

Und der Bär ist ein Geschenk von mir für mich. Zum Geburtstag gibt’s was anderes… von Britto  :mrgreen:

So sieht’s aus…

Herr Baer vor seinem Zuhause

Sonne steht ihm gut

Unseren Kater….

gibt es schon…aber er braucht uns noch nicht.

Wir möchten gern einen Kater adoptieren. Britisch Kurzhaar oder Kartäuser, diese Gesellen gefallen uns sowieso so sehr und würden auch charakterlich zu uns und den Bedingungen, die wir bieten, passen.

Solch einen Therapeuten hatte der Pirat lange vor mir, leider ist er (wahrscheinlich) von einem Auto angefahren worden. Er hat es noch zurück zum Grundstück geschafft, aber war schon tot, als Pirat ihn fand. Inzwischen weiß ich so viel von Spotti, dass ich sogar diese schreckliche Traurigkeit fühle, es ist manchmal so, als hätte ich ihn gekannt. Aber so gab es wenigstens die traurige Gewissheit, viele Katzen verschwinden ja auch einfach.

Und ja, wenn man sich dazu entschließt weiß man auch, dass man auch Sorgen haben wird, dass man sein Leben darauf einrichten muss. Und dass auch er nicht “für immer” bleiben kann.

So ist es jetzt ein bissel Schicksal, wir halten Augen und Ohren offen, gerade wäre einer zu verschenken (sogar) in Fürth, aber ich finde, es muss auch ein Kennenlernen möglich sein und Fürth ist dafür einfach zu weit weg.

Also, Kater, Schnurri, Bommel, Kasper, King, Felix  :razz:
oder wie auch immer…. wir sind für dich da, wenn du uns brauchst, wenn du aus irgendwelchen Gründen dein bisheriges Zuhause verlierst.

Wir freuen uns auf dich!

Und so lange verfolge ich diesen Instagram- Account… schmacht…

Sie ist wieder da!

Freu!
Aber von vorn. Ich hatte im Jahr 2010 eine tolle Lampe erstanden und auch hier gezeigt. Sie ist wirklich toll, dimmbar bis Kerzenlichtoptik, ein richtiges Designerstück.
So sah sie aus, als sie ganz neu war:

Die Arme und Röhrchen beweglich, also man kann sie sich so zurecht formen, bis es passt und gefällt. Wie oft wurde ich auf das tolle (und übel teure) Teil angesprochen.

Weihnachten konnte man sie auch immer mit in die Deko einbinden und sie hat dann auch beim Essen den (störenden) Kerzenständer auf dem Tisch ersetzt, sie ist nämlich so flach, dass sie genau am Tisch stehen konnte.

Hier wurde offenbar gefeiert:

Und stellt euch vor, am Umzugstag, ich dachte, ich schnappe über:

die hier fehlenden Röhrchen lagen zerschmettert drumrum…

Ein Ersatzröhrchen war damals dabei und ich hab es behütet. Aber dass die Umzugshelfer die beiden Lampen (die zweite war nicht so schlimm, die hatte sowieso Macken) auf die Straße stellen und sie dann mit dem nächsten Möbelstück umhauen….  :sick:

War ich sauer! Damit er meinen Anfall nicht live erlebt, hat der Pirat mir dieses Bild per Whatsapp geschickt (sonst hätte ich gar keins gehabt), ich war währenddessen schon in der neuen Behausung.

Naja, hilft ja nix, ab in den Keller. Recherche hat erwartetes ergeben: nicht mehr zu bekommen. Das wusste ich schon, weil ich nach meinem damaligen Blogartikel mehrmals auf die Lampe angesprochen wurde und da war sie schon nicht mehr zu finden. Auch keine Ersatzteile.

Aber nicht mit Pirat! Er hat gesucht, recherchiert …und einen findigen Handwerker gefunden, der neue Röhrchen hergestellt hat! Nun ist sie wieder da!!

War mächtig teuer, Handwerk ist ja teurer als alles andere. Aber das ist es uns wert.
Einmal Weihnachten hat sie verpasst- nicht so schlimm.
Im Augenblick wird sie auch als Leselampe herhalten müssen, ganz hell kann sie nämlich auch. Da lässt sie sich nur noch schwerer fotografieren.

Hach, was bin ich froh! Und mein Pirat kann alles!  :skull:

:-*

Vorletzte Station: Garten

Erst wird der Weihnachtsbaum angeschafft mit Hindernissen, dann zum Leben erweckt und schon ist die Weihnachtszeit und damit seine Zeit…um. Aber das erste Mal seit vielen Jahren gibt es keinen Flug vom Balkon und Abholung in Rudeln, sondern er wandert erstmal in den Garten und bietet hoffentlich noch so manchem Vogel im Anflug aufs Futterhaus einen guten Landeplatz.

Tja, so kann’s gehen, hier war einmal die weihnachtliche Festtafel…

Viel zu schnell ist die Zeit vergangen, wie immer also. Jedes Mal weiß man es schon, wenn das große Dekorieren beginnt. Und auch jetzt weiß ich, dass “gleich” wieder Weihnachten ist. So kommt es einem doch vor, oder? Schwupp!- muss man wieder einen Baum kaufen…

So steht er da, der Schöne, auch ohne Schmuck.

Das hier hat er bis eben noch getragen. Ich hab so viel Zeug, ich könnte drei Bäume gleichzeitig anputzen. Ist immer wieder spannend, was dann so ran darf…

Und so steht er nun. Sicher gefällt es ihm draußen besser, nur schade, dass er nicht mehr leben kann…  :weap:

Das wär’s doch, wenn die Bäume wieder anwachsen würden! Kann das nicht mal jemand erfinden??

Viel gut – feel good

Ja, viel ist gut. Und ich fühle mich gut.

Nicht alles, das ist klar, irgendwas ist ja immer. Zum Thema Job könnte es in diesem Jahr mal was zu lesen geben…. aber grundsätzlich ist auch das gut, für den Augenblick.
Schulter ist in Phase 2 (Info für Stammleser), Schmerzen sind weg, sie ist “nur” steif. Noch kann man nichts machen, sobald die Steife sich zu lösen beginnt (kann ein Jahr dauern), muss ich straff KG machen. Habe jetzt eine gute Orthopädin und bei meiner Schmerztherapeutin kann ich auch jederzeit aufschlagen. Muss ich hoffentlich nicht, aber das ist ein gutes Gefühl. Das ist alles Pillepalle, was ich da 2017 erlebt habe… war die Hölle. (mehr …)

Plötzlicher Abschied nach 10 Jahren / Update

Es könnte (hier) schon mal aufgefallen sein, dass ich mit ziemlicher Affenliebe an meinen Zimmerpflanzen hänge. Jedenfalls an denen, die schon lange meine Wegbegleiter sind. Meine Birkenfeigen zum Beispiel sind schon ungefähr 23 Jahre bei mir, so ganz genau ist das nicht nachvollziehbar.

Mein Affenbrotbaum (Geldbaum) war wahrscheinlich seit 2007/2008 bei mir. Ich hatte ihn mal bei ebay ersteigert (als das noch Spass gemacht hat) und er ist sogar heil bei mir angekommen.

Seitdem hüpfte er im Sommer auf den Balkon, im Winter wurde drinnen gewohnt.

So sah er im September 2014 aus, kurz vorm Reinhüpfen…

Eine böse Panne hatte er da schon gut weggesteckt, in irgendeinem Winter hat er eine Nacht an der offenen Balkontür verbracht, draußen -10°C. Ich hatte solche Angst, dass er das nicht übersteht! Aber er hatte nur ein paar Äste abgeworfen…  :whaaa: (mehr …)