Oben und unten

Oder Norden und Süden. Oder hoch und runter.

Diese Woche hab ich mit dem Süden begonnen, es ging nach Bautzen. Das Wetter meinte es diese Woche bisher nicht so gut mit uns, aber Anfang der Woche war es – wo ich unterwegs war- überwiegend trocken.

Rasthof Freienhufen, mal ein Foto, zum einen weiß ich nicht, was das bunte Ding da soll, gab auch keine Erklärung, mein drastisches Urteil: häßlich.

Ansonsten ein bissel nostalgisch; als früher Oma & Opa mit dem Trabi aus Sachsen anreisten, haben sie immer in „Freienhufen“ pausiert, wahrscheinlich nur ein Parkplatz mit ein paar Bänken, ohne Klo.. dafür lustiger …öhm… Deko im umliegenden grünen Gelände. Ja, so war das „früher“ oft, nun gut, ich war Kind, aber da ging man in die Büsche. (Neulich tatsächlich mal einen nackten Hintern einer älteren Dame zu Gesicht bekommen, im Vorbeifahren… neben einer Raststätte…deren Problem hab ich nicht wirklich verstanden…) Aber lassen wir das (ich schreibe aus anderen Gründen derzeit auf, was ich so wofür ausgebe)…man will nicht glauben, wie die Toilettengänge da reinhauen…70 Cent…  Aber was soll’s, dafür alles sauber, ordentlich und gen Süden auch gut verteilt, die Raststätten, nach oben isses da schnell mal knapp…)

So, Bautzen, Artikelbild Blick aus einem Ärzte- Haus, hier das Zentrum:

Im Krankenhaus wieder nur Kaffeeautomaten und geldschluckende Riegel- Spender- Geräte. Doof. Bin ich ausgewichen in ein kleines Café in einem „Center“, alles gut, aber ein bissel „muchtig“, guckt mal der Becher (war ein Teelicht drin), sieht das nicht aus wie ein Zahnputzbecher??

Zwei Tage später (heute) ging es dann in den Norden, Neustrelitz, Waren, Plau am See. Dauerregen, daher nur Fotos von Waren an der Müritz, da hat es kurz mal aufgehört. Schade allerdings; es gibt da so viele schöne Café’s, aber draußen sitzen …am Wasser… ging ja nicht und drin hatte ich dann keine Lust. Dabei hatte ich mir für dort meine Pause geplant, aber es klappt eben nicht immer.

Die Urlauber liefen da auch teils mit langen Gesichtern rum, so ein Wetter ist aber auch Pech. Gut für mich; bei schönstem Sonnenschein hätte ich niemals die Parkplätze bekommen, die ich heute hatte :mrgreen:

Ach… und heute hab ich dann (für heute) rote Autos zum persönlichen Feindbild erklärt. Dreimal (!) Vollpfosten- Kino vor mir, jedes Mal ein rotes Auto. Unfassbar! Problem immer ähnlich: 40 statt 50, 75 statt 100, um Kurven Auto schieben, an Ampeln pennen, Abbiegemanöver sahen aus wie Parkversuche….  Waren immer Einheimische, also kann man noch ausschließen, das was gesucht wurde. Oder eben das Gaspedal… na egal…nicht aufregen. Zwei(!) nette Laster hatte ich auch, die rechts blinken, wenn sie sehen, dass man überholen kann. Das zählt doppelt. So.

Katzenkind

Dass Katzenaugen bei Dunkelheit eine wesentlich bessere Leistung bringen als die menschliche Optik zu bieten hat ist ja bekannt.

Und gute Kletterer sind sie auch.

So sollte es doch möglich sein, dass der spät heimkehrende Kater die außerhäusig bis ans geöffnete Schlafzimmerfenster führende Katzentreppe nutzt, um sich in unser Bett zu schleichen.

Kurioserweise findet er es aber viel spannender zu nachtschlafender Zeit vor der geschlossenen Terrassentür die Katzenklingel auszulösen und die schlaftrunkene Katzen- Mama in der Dunkelheit die (Menschen-) Treppe runtertrapsen zu lassen, obwohl er in der gleichen Zeit locker fünfmal die Katzentreppe hochbalancieren könnte.

Ich bringe es aber einfach nicht fertig, das auszusitzen (bzw. zu -liegen) und ihm nicht zu öffnen. Außerdem nervt das Geklingel dann ja auch. Und sie auszuschalten geht gar nicht, da schaffe ich es nicht mal einzuschlafen….

So bin ich oft wieder im Mama- Modus, obwohl ich doch mein Kind schon so lange groß habe. Aber aus der Nummer kommt man sowieso nie wieder richtig raus … viele werden wissen, was ich meine.

Aber noch was, die Katzenklingel kann auch Waschbären:

Und ob nicht seine neue Freundin Mika auch nachts vorbeikommt weiß man auch nie. Also nicht gleich denken, der Kater ist zu Hause, wenn oben was felliges ankommt…..

(Entschuldigt bitte die schlechte Fotoqualität, aber da muss immer alles ganz schnell gehen… Mika wird immer zutraulicher, da gibt es sicher mal bessere Bilder).

 

Das ist mein Beitrag zu den abc.Etüden von Christiane. Maximal 300 Worte, diesmal um diese Begriffe drumrum: Katzenauge, kurios, balancieren.

 

Endlich mal wieder im Norden

Im vorigen Job war der Norden (Osten) ja mein Hauptgebiet, nach „unten“ nur bis zum Spreewald. Jetzt geht es ja lustig nach oben und unten, um mal- von Berlin aus gesehen- bei dieser Ausdrucksweise zu bleiben, also runter bis Thüringen (wieder der wilde Osten- und das ist auch gut so).

Heute also mal gen Norden- ich mag’s!

Angefangen in Pasewalk. Ich kann nur fotografieren, was mir über den Weg läuft, Motivsuche an sich geht nicht, also nehmen wir das, was so kommt:

Bin gut im Rennen…weiter gehts, erstmal an Anklam vorbei, da muss ich auch noch hin. Aber ich hab die Sprechzeiten der Ärzte im Blick, Kliniken sind da leichter einzuplanen….

Nächste Station Wolgast. Fast genau 12 Uhr fertig dort, Pause geplant. Danach Klinik, die Ärzte dort machen auch gern Mittagspause und die nächste geplante Praxis macht dann ab 13 Uhr wieder auf. Bis jetzt alles nach Plan.

In diesem Café gab es dann einen Cappuccino und… (ich wollte nur einen Keks, hatten sie nicht!) einen Schokokuchen. Einmal ist keinmal…dachte ich da noch…

Ich liebe den Norden! Die Luft! Schön! Allerdings braucht man da keine Frisur, hatte man eine…ist die dann schnell Geschichte…..

Verabschiedet hat sich Wolgast so bei mir:

Himmel, Wolken, Raps…. zu den (…) Windrädern (überall) sag ich mal nichts! :grrr:

Nächste Station für mich von besonderer Bedeutung; „Karlsburg“ war für alle DDR- Diabetiker ein Begriff. Dort mussten tatsächlich fast alle hin, auch zum Kinder-kriegen. Ich nicht, ich bin ja erst 1987 dazu gekommen, da konnte ich alles in Berlin erledigen. Nun war ich also mal da, ist jetzt ein Diabetes- und Herzzentrum:

Und was passiert mir da?? Ich muss eine halbe Stunde auf meinen Ansprechpartner warten und denke so, trinke ich halt noch einen Cappu (nach 2 Milchkaffee- Reinfällen bin ich generell umgestiegen). Hatte schon bezahlt, da bestellt sich der Mann hinter mir ein Stück Schokotorte! An der war ich grad noch vorbeigekommen. Die Bedienung erzählt noch, wie lecker die wäre…. da hakt es bei mir aus. Muss. Sein. Nicht. Doch.

In einer Diabetes- Klinik ist das aber auch… mindestens gemein. Mampf. Lecker.

Von dort ging es dann ins auf der Hintour ignorierte Anklam. Kurze Drohung vom Wetter:

Kamen dann aber nur ein paar wenige Tropfen, hat Blacky und mich nicht gestört.

Er hat noch seinen Tank voll gekriegt und ab zu den Möbeln! Insgesamt 550 Kilometer.

Morgen Berlin und übermorgen wieder „unten“ in Gera. So kommt man rum….

 

Auto- Kollaps

Das blödste an meinem Job ist das Parken.

Aber nun stellt euch mal vor: kleine Seitenstraße in Berlin. Lauter hübsche Häuschen, einige werden gerade liebevoll saniert, Fassade, Fenster … Und so ein Haus kostet ja nicht nur an sich, die städtischen Nebenkosten sind ordentlich, mal abgesehen von der willkürlichen Grundsteuer; Straßenreinigung, Müllentsorgung… und es gibt einige Vorschriften einzuhalten… da kommt was zusammen.

Und dann das!!

Stellt euch vor, ihr wollt mit einem Kinderwagen da lang gehen oder ältere Menschen benötigen irgendeine Form von Gehhilfen. Oder Kinder? Hier gibt es keinen Fußweg, das ist sowieso doof für alle (sollte der gebaut werden, darf jeder Häuslebesitzer dafür blechen). Aber wenn man da so – eigentlich ruhig- wohnt…denkt man vielleicht (sonntags??), man kann ja auf den Flächen neben den Grundstücken laufen. Und ist ja ruhig, auch auf der Straße. Nix ruhig! Parkplatzsuchende (wie ich) fahren da minütlich durch. Und wenn was frei ist, wird mit dem Außenspiegel bis an den Zaun geparkt! Krach! Stinkt! Stört! Ich hab selbst zu tun gehabt, das ganze Stück bis zur Hauptstraße zu laufen, ich bin ja -leider- auch nicht mit Turnschuhen unterwegs. Zwischen Zaun und Grundstück konnte ich mich nicht durchquetschen und auf der Straße kamen ständig Autos. Ein Fahrradfahrer ist auch durchgehoppelt (da war ich ein bissel schadenfroh- na lieber Fahrradfahrer; keinen schönen glatten Gehweg gefunden, auf dem du Leute umnieten kannst??)

Das Problem: vorne an der Hauptstraße: Geschäfte, Arztpraxen, Friseur…alles mögliche eben. KEINE Parkmöglichkeit bzw. die paar vorhandenen voll belegt, teils in 2. Reihe.

Aber ich kann euch sagen, ich würde da durchdrehen, wenn die Autos an meinem Zaun kleben würden. Gerade noch, dass die Einfahrten freigelassen werden. Ich weiß allerdings auch nicht, wie die Rechtslage da ist. Kein Fußweg. Kein Parkverbot. Ein Verzweifelter hat bedrohliche Texte auf Metalltäfelchen an seinen Zaun befestigt mit Drohungen: „…wird abgeschleppt… “ , „Der Eigentümer“… Ja, aber wem gehört das Stück vor dem Grundstück? (Übrigens war da tatsächlich frei).

Es ist aber überall idiotisch: „bei uns“ (Nest kurz vor Berlin) wird an einer gut frequentierten Straße eine Kita gebaut. Kita! Obwohl da ein ehemaliges Feld erschlossen wird, schön dicht an der Straße. Nicht etwa ein Stück zurückgesetzt, um auch ein paar Kurzzeitparkplätze für die Eltern zu planen. Nein! Vorprogrammiertes Verkehrschaos! Denn die Straße kann man dann zu den Stoßzeiten (Eltern, Kinder…ihr wißt..!) abhaken! Wie ich aus meinem Nest zur Autobahn oder in die Stadt komme? Und alle anderen? Keine Ahnung. Vorne mündet die besagte Straße in die Hauptstraße, mit Straßenbahn … das ist so schon lustig. Aber vielleicht rege ich mich ja umsonst auf und heutzutage werden die Kinder mit Drohnen auf den Weg gebracht und landen auf dem Kita- Dach??

Ich bin ja auch oft in Berlin unterwegs, das sind dann die Tage, an denen ich abends völlig entnervt und geschafft zu Hause sitze. Wegen der Kampfparkerei! Und da wird überall gebaut, verdichtet, Lücken befüllt. Dabei werden diverse Parkmöglichkeiten vernichtet und in Berlin braucht man keine Parkplätze mehr mit- bauen, anderswo ist das noch so. Nun kann man sagen, die Leute, die da hinziehen, wissen ja, worauf sie sich einlassen. Und was ist mit denen, die da wohnen und nun mal ein Auto haben (müssen)? Die Flächen aber verschwinden und immer mehr Menschen (mit Autos) dazu kommen??

Ach so, die machen es wie ich, die ziehen „raus“! Alles klar!

Naja, ich konnte mein immer größer werdendes Problem so lösen, das können aber nicht alle. Aber zurück zum Ursprung des Textes hier: hätte ich ein Häuschen in dieser Beispiel-Straße, ich würde Amok laufen! Würfel kotzen. Sorry, aber da reg ich mich sogar auf, obwohl es mich gar nicht betrifft. Und wie es mich ärgert, dass auch ich gezwungen war, die Anwohner dort mit meinem Auto zu belästigen. Das ist doch wirklich Grütze!

:sick:

Nachbarschreck

Wir wohnen in einem Reihenendhaus, in einer Siedlung, die wir liebevoll Ghetto nennen.

Allerdings passen für uns einige Dinge optimal: Endhaus bedeutet mehr Fenster (Seite), breiterer Garten (wegen Garage), mehr Platz zum nächsten Endhaus- Nachbarn. Vorteile Reihenhaus: kuscheln mit Nachbarhaus (Energie), hier noch verkehrsberuhigte Einbahnstraße; schlechte Bedingungen für Einbrecher. Richtig gut für unsere Hausreihe: wir sind am Ende der Siedlung, unsere Gärten enden genau an der Ortsgrenze und schließen nahtlos an Gärten mit freistehenden Häusern mit alten Baumbestand an. Blick ins Grüne. Die Mit- Ghetto- Bewohner glotzen meist aufs nächste Haus und haben vorne und hinten die verkehrsberuhigte Straße. Manchmal braucht man eben einfach Glück.

Das nur für die Vorstellung. Jetzt zu den „Kuschel“- Nachbarn; die alten Leutchen ü 80. Uns trennt eine dicke Hecke mit ein paar Katzenlöchern (für den Durchgangsverkehr) ;)

Sie: (versucht ihre Katze ins Haus zu locken): „Na komm rein, meine Süße! Komm….“ *säusel*

Ich: „Na bei der Musik würde ich auch nicht reinkommen!“

Hihi.

  1. Hab ich es nicht gesagt – nur gedacht.
  2. Hören diese sonst recht lärmfreien Leutchen manchmal ganz laut klassische Musik… oder Karel Gott…oder so. Heute war es wohl wieder mal soweit.

Aber ist schon so, durch so eine Hecke erfährt man auch mal ganze Lebensläufe, denn wenn der Kaffeebesuch das auf der Terrasse alles zu hören kriegt…. hören wir das im Zweifelsfall auch. Weil schwerhörige Leute es anderen schwerhörigen Leuten natürlich etwas lauter erzählen. Inzwischen sind die Beiträge der Gäste für uns natürlich interessanter… :mrgreen:

Is manchmal unterhaltsamer als das Web …

Isch abe gar kein Fotto

Es war einmal ein DPD Paket. Es machte sich, gerade frisch mit etwas nützlichem im Bauch, ganz fröhlich auf den Weg. Gestern Abend (29.04.19). Da Miki Prime- Kundin ist, sollte es ganz schnell flitzen und am nächsten Tag (heute) da sein.

Da wusste Miki allerdings den Dienstleister nicht. (….).

Um 17.11 Uhr kam die E Mail, dass es sich auf den Weg gemacht hat. Ca. 750 Kilometer lagen nun vor ihm.

Um 6.56 Uhr ist es in Mittenwalde, das ist schon dichte bei (ca. 45km), gelandet und bald ins Auto gehüpft. Wahrscheinlich ist es dann eine ganze Weile rumgefahren (ich hoffe, es macht ihm wenigstens Spass).

Bei uns nebenan wohnen alte Leutchen (ü8o), die eigentlich immer anwesend sind. Diese hatten heute auch ein Paket für mich (DHL Express). Die normale DHL Sendung hat es auch bis an den Ablageort geschafft. Das DPD Paket durfte offenbar nicht aussteigen, Miki fand einen Zettel im Briefkasten: Abholung im Nachbarort (!) am Donnerstag ab 15 Uhr. Naja, Miki noch in Schwung, kann sie ja noch ranrollen, googelt den Shop, ruft an und fragt, ob der DPD Mann nicht schon ausgepackt hat (so kurz vor Schließzeit Shop). Die Dame ist (DPD-)Kummer gewöhnt und sucht, ob sie mein Paket beherbergt. Tut sie leider nicht, denn: Das Paket wird vom für mein Gebiet zuständigen (…) Fahrer zurück nach Mittenwalde gekarrt und von dort erst wieder vom für den Nachbarort zuständigen Fahrer in den Shop gebracht (am Donnerstag! Übermorgen!)

Ja, so hab ich auch geguckt.

Da sind mehrere Dinge irre, u.a. auch, dass „mein“ Ort zwei DPD Abholfilialen hat.

Aber richtig gut ist der hier:

Also: ich wollte einfach mein Paket heute haben, was nützliches, könnte ich ab sofort gut gebrauchen. Ich hab mehrere mit hoher Wahrscheinlichkeit anwesende Nachbarn und zwei DPD Shops in der Nähe.

Natürlich gibt es auch einen Nachbarort. Und dort auch DPD Shops.

Wie findet ihr das hier??:

Ja, ich auch!

Hier noch eine Version der Idiotie:

Die nette Dame im betreffenden Shop kennt das alles schon, die Beschwerden – im besonderen über den Fahrer mit dem seltsamen Humor- reißen nicht ab und lauten ähnlich.

Das „ganz in der Nähe“ is süß. Günstigstenfalls mit Auto 5,5 km, zu Fuß 4,3 km. Der immobile Empfänger guckt da sicher auch dumm. („Mein“ Shop 2,8 bzw. 2,3 km, ein weiterer 4,3 bzw. 3,9 km.)

Also warum?? Und wenn schon Shop, warum da nicht zeitnah (heute??) abgeben? Warum- wenn schon so kundenunfreundlich- dann nicht noch mal vor meine Tür?

Da das arme DPD Paket nun nicht hier angekommen ist, habe ich auch kein Foto. Und ich kann auch keins nachreichen, weil es leider die 7 Tage im Shop aussitzen muss und dann die 750 km zurück reist.

Ich bin mobil genug, um mir das Nützliche auch woanders zu kaufen, muss nicht irren Paketen hinterherrennen.  Und vielleicht brauche ich das Nützliche auch gar nicht wirklich, ging ja bisher auch ohne.

Also sogar Geld gespart. Cool.

:cool:

Nachtrag: wird immer bekloppter, zu dem Zeitpunkt waren wir beide schon zu Hause. Mal sehen, was mir noch so angeboten wird:

Druck- selbstgemacht

Ich muss- und  ich will auch!

Ich fange jetzt nicht (wieder) an, über mein Gewicht zu jammern. Ist ok., einige Outfits sind grad nicht tragbar (hach, ein mint-farbener Hosenanzug, wenn der doch zur nächsten Messe passen würde!). Wird er wohl nicht, da trennen mich ca. 4 Kilo …. damit meine ich aber auch, dass er sitzt, „zugehen“ tut er, es gibt durchaus …Leute, die gehen dann so los und sagen…passt. Aber wie gesagt, allein darum geht’s nicht, wenn ich nicht so viel, zum falschen Zeitpunkt und dann das falsche…essen würde, wäre alles gut. Wer hier mitliest…. das Eis, die Torte…. :ko:

Aber ich muss fitter werden!

Und ich habe – seit fast genau 5 Jahren- das genialste Fitnessgerät aller Zeiten! [keine bezahlte Werbung]

Mein Bellicon! Wird ja auch immer populärer, vor 5 Jahren viel weniger bekannt. Aber gut! Man kann alles darauf machen, für jedes gewünschte Level. Durch die Seilstärke für jeden konfigurierbar.

Ich hab auch nicht gleich auf Verdacht so viel Geld angefasst, hatte mir zum Probieren, ob das überhaupt was für mich ist, erst ein normales Spaß-Trampolin bei A… gekauft. Hat Spaß gemacht – und (wie erwartet) nach der Beanspruchung nach 4 Wochen mit Quietschen angefangen. Und dann wurde es dieses hier:

Noch im Wohnzimmer in der alten Wohnung. Ich bin ein guter Jäger, hab dann auf dem Zweitmarkt ein geniales „Bodenkissen“ in genau der richtigen Größe und Farbe passend zum Sofa gefunden und da ich die Edelstahl-Variante hab (genau deswegen), sah das auch im Wohnzimmer stylisch aus und war ein guter (Teddy-)Sitz.

Ich hab jetzt wie verrückt gesucht und nur das hier gefunden:

Das ist jetzt etwas nostalgisch, auch noch in der alten Wohnung, zu einem Zeitpunkt, da wir schon auf den Umzug ausgerichtet waren… Jedenfalls kann man da auch drauf sitzen und durch das Polster hat es immer super gepasst.

So, zurück; Anschaffung 2015: Fehler gemacht. Konfiguriert, dass der Mann auch mitmachen kann, für mich dann zu hart, keine große Freude. So ein Satz Seile ist aber erschwinglich, also „gelb“ nachgeordert, umgebaut (geht einfach) und dann auch Spaß gehabt (da hätte auch der Mann noch mitmachen können).

(Die Seile sind’s auch, die den Unterschied zu preiwerten Teilen mit -schnell quietschenden- Federn machen).

So, ich hab dann lange durchgehalten, aber bin dann doch irgendwann abgebröckelt, aufgehört. Erst der völlig neue Job 2016, dann bald die Schulter (2017, das Horrorjahr), da wäre gar nichts gegangen. Dann der Umzug und ein schwacher Versuch hier, nicht durchgehalten, wieder neuer Job…ach, irgendwas ist doch immer.

Aber jetzt! Go, go, go! Fakt ist: man fühlt sich fitter! Und „danach“ sowieso richtig gut! Ich fange jetzt ganz langsam wieder an, mal sehen, wann es am besten in den Tag und mein Leben passt. Und ich konfiguriere nochmals um, noch weicher, nur für mich. „Blau“ ist bestellt.

Ich schreibe dass hier, um mich selbst unter Druck zu setzen! Los gehts!

Im Augenblick findet das dann hier statt; im Arbeits- bzw. Gästezimmer. Normalzustand ist so:

So seht ihr gleich, wo viele unserer Teddys wohnen :smile:

Der BigBär muss dann eben so lange aufs Bett, das ist kein Aufwand….

Nachher geht’s los, ich teste auch noch mal, ob mir Spotify „kostenlos“ reicht oder ob mich die Werbung ect. ins Premium treibt. Ist aber sowieso eine Überlegung, wenn das auch im Auto (derzeit Blacky) gehen würde, wäre das noch ein Argument dafür.  Bei Einstein wäre es gegangen. Irgendwie lerne ich inzwischen „gewöhne dich an nichts, übermorgen ist alles anders“….

Programmiert

Der Mann geht einkaufen. Er hasst das, schiebt es immer auf. Ist bei uns aber so aufgeteilt, weil er ganz anders einkauft als ich. Als wir uns kennengelernt haben, war ich Discounter- Einkäuferin und er war immer in guten Supermärkten, beim Metzger, beim Bäcker. Ich hatte bis dahin einmal die Woche eingekauft, zum Ende der Woche wurde es eben ein bissel dünn. Das ist ja nix für ihn, täglich wurde erbeutet, wonach einem war.

Ganz so ist das jetzt auch nicht mehr. Uns ist oft viel vergammelt, das musste aufhören. Und jetzt bringe ich auch mal was von unterwegs mit, vom Bäcker oder Fleischer.

Selten gehen wir auch zusammen (ich bin dann aber eher der Mitläufer), in dem großen Schuppen mit dem „K“ und dem „Land“ kennt er sich einfach besser aus. Außer wenn sie wieder umgeräumt haben… :ko:

Naja… und sich beim Einkaufen in die Wolle kriegen (meist, weil ich in einem anderen Gang verschwunden bin :oops: ) das können wir auch wie ein altes Ehepaar!

Aber egal jetzt, ich wollte erzählen: heute ist der Mann (weil er vormittags sehr fleißig war) erst spät los, also gut zur Kaffee-trinke-Zeit zurück. Beiläufig erwähnte ich „daß es schon schön wäre, wenn er was schönes zum Kaffee mitbringen würde“… Damit das auch klappt, hab ich später (wir telefonieren sowieso immer, wenn er sich dort rumquält, heute zum Beispiel war „Leber“ aus und Alternativen mussten besprochen werden) noch gesagt, Rosinenbrötchen oder sowas wäre ja auch lecker (gesagt für den Fall, der Bäcker ist ziemlich ausgebombt).

Ja, der Bäcker war ausgebombt und nein: nicht mal Rosinenbrötchen.

Nun stand ich da; ich war voll drauf programmiert. Klar, kann man nix machen und extra dafür auf Tournee gehen sollte er auch nicht. Aber…. Appetit… sogar der (Blut-) Zucker ging hoch, als ob ich Kuchen bekommen hätte (das war jetzt wirklich lustig).

Also das war wirklich ein bissel blöd, Süßigkeiten gibt’s auch nicht im Haus (auch grausam, aber das Zeug atmen wir sonst echt ein).

So, nun saß ich etwas trostlos hier rum…bis mir die Rettung einfiel! (mehr …)

Nicht wirklich allein

Früher….haha…also vor 2 oder 3 Jahren war das noch gar nicht meins, mich allein irgendwohin setzen und was essen. Oder sagen wir…essen ging schon, aber ich konnte das nie so richtig genießen.

Jetzt kann ich!

Hihi…und manchmal übertreibe ich es sogar…so wie heute.. :droling:

Heute ist aber auch extrem schönes Wetter und die Menschen ringsum sind überwiegend Urlauber…und/ oder Ruheständler. Diese gucken natürlich oft voller Unverständnis, wenn man das Smartphone immer bei der Hand hat.

Das meine ich aber auch mit „nicht allein“, ich bin ja im Netz und so auch gut unterhalten, bei Bombenwetter, Kaffee, Torte, Eis… ( das Eis war eine Panne, dass sie selbst herstellen, hab ich erst nach der Torte gesehen…. coole Ausrede, oder???)

Jetzt genieße ich das noch ein bissel und dann geht’s weiter. Viele Kunden sind im Urlaub, aber ein bissel was geht immer…

Nachher zurück. Tschüss Lausitz, nun war ich auch mal hier in der Ecke ( Hoyerswerda, Senftenberg)

PS: das Eis war sehr lecker!

Stress und Stress

Ich hab im Augenblick gut zu tun. Im Job meine ich. Kann mir auch gut vorstellen, dass mir das Pensum zu viel wäre, wenn ich mich zu Hause dann noch um eine große Familie kümmern müsste, Kinder, Schulaufgaben, Elternversammlungen, kochen… das ist wohl so. Aber das muss ich ja nicht mehr und kann mich ziemlich auf den Job konzentrieren, das ist halt mal mehr (Messen, mehrtägige Dienstreisen, straffe Termine) und mal weniger (Runden drehen durchs Land auf der Suche nach Kunden oder zur Kundenpflege). Das eine immer wäre zu viel, das andere immer wäre zu langweilig. Also passt schon.

Mein Pirat trägt das alles mit, mehr Koordinationstalent als gedacht benötigen wir nur für den Kater.

Dickie ist übrigens heute genau 6 Monate bei uns.

Da plane ich wirklich so (wenn möglich), dass ich die längeren Touren an den Tagen mache, an denen der Pirat Home- Office machen kann. Und auch an den anderen Tagen versuchen wir das so hinzuzirkeln, dass er minimal lange alleine ist. Allein heißt: kein Ausgang. Allerdings sind wir darauf eingestellt, dass er auch mal draußen bleiben kann, wenn er nicht rechtzeitig vom 1. Ausgang zurück ist. Er noch nicht, aber dann wird er erkennen, warum er eine so schöne Wohnlandschaft im Garten hat :mrgreen: . Aber gern machen wir das dann nicht und er sieht auch immer zu, dass er rechtzeitig zurück ist, kommt zwischendurch sicherheitshalber gucken…

Blöd wird es zwar, wenn die zu begleitenden Kongresse an Wochenenden oder über Feiertage stattfinden (demnächst erwischt es mich am Himmelfahrtstag), aber als ursprüngliche Krankenschwester hab ich da schon mehr erlebt.

Also: ist das Stress? Nein, nicht so negativ, wie sich das anhört, weil es mir von der Sache her Spass macht.

Und jetzt kommt der Punkt, der mich nervt: eine Freundin von mir kommt dann mit Sprüchen „hast ja nichts von Haus und Garten“, „der Stress frisst dich auf“, „fahrt doch mal weg“… was ich besonders widersinnig finde, bin ich doch immer unterwegs und dann eher froh, mal zu Hause zu sein. Ich finde stressiger, da immer dagegen zu reden, (mich praktisch rechtfertigen zu müssen), als den Job. Vor allem hab ich jetzt schon mehrmals ungeliebte Jobs länger als mir lieb war gemacht, und DAS ist Stress. Wenn man das, was man macht, nicht mag, das ist für mich Stress.

Also: Stress machen mir eher andere, die mit ihren eigenen Maßstäben messen. Jeder muss da für sich selbst die richtige Dosis finden. Besagte Freundin ist (leider) schon bald ein Jahr arbeitsunfähig, an Körper und Seele schwer lädiert. Nicht plötzlich, sondern langsam aufs Finale zu. Da steht mir auch nicht zu, zu beurteilen, was, warum, wie. Zu vermuten ist, dass die ungeliebte Arbeit sie über Jahre zermürbt hat, denn „da will sie nicht mehr hin“. Ist ja auch keine Lösung. Oder doch, der Körper ruft „Stopp!“. Ich hoffe sehr, dass sie ihren Weg findet, eine große Hilfe bin ich da sicher nicht. Oder vielleicht doch, wir werden sehen.

Wie man nun rauslesen konnte: mein Job macht mir Spass, er fordert mich, ich lerne dazu und stelle auch erstaunt fest, dass ich da immer mehr reinwachse. Immer noch finde ich Parkhäuser schrecklich und die Parkerei in Stadtzentren oder an Kliniken ist meist furchtbar, aber ein bissel Glücksschwein, ein bissel Geduld, ein bissel Zuversicht… und es findet sich. Und alleine irgendwo einen Kaffee trinken oder was essen… hab ich öfter gemacht, klar, aber inzwischen macht es mir Spass. Und überhaupt: nicht immer Tunnelblick, sondern auch links und rechts geguckt, wenn dann noch die Termine gut sind, dann ist alles gut.

Hier zum Beispiel: Outdoor- Oster-Deko in Cottbus:

Wirklich selten, aber auch das gibt es (noch), bin ich neidisch auf Menschen, die jeden Tag zu festen Zeiten in einem fest bestimmten Gebäude verschwinden und ihre Arbeit tun. Das hatte ich nur phasenweise und nie lange….  weil das nichts für mich ist. Nur bei Blitzeis…oder so :lol: wünsche ich mir sowas…

Wünsche euch schöne Oster-Tage! (Und da hab ich es arbeitstechnisch völlig stressfrei! Und das ist Luxus. Sagt die Ex- Krankenschwester).