Vorhang auf! Gute Unterhaltung bei Miki!

Schlagwort: umzug

Will wer gucken?

Wenn man umzieht, lässt man ja nicht nur eine ehemalige Behausung, sondern auch viele große und kleine Dinge zurück. Das ist wohl auch ganz gesund, so ein Groß-Reinemachen.

Wir haben auch nicht nur eine zu eng gewordene Wohnung verlassen, sondern auch eine sich immer mehr zuspitzende Parkplatznot hinter uns gelassen. Das war dann am Ende tatsächlich entscheidend, um das Unvermeidliche anzugehen. Aber auch mit den Nachbarn wurde es immer ungemütlicher. Ich war schon ziemlich alt-eingesessen mit 12 Jahren dort. Aber ein vor ca. 5 Jahren zugezogenes Pärchen hat die Atmosphäre zunehmend vergiftet. Der Garten wurde annektiert, Verhalten unmöglich, zum Beispiel wurde meiner bepackten Mutti die (von mir geöffnete) Haustür vor der Nase zu gemacht. Und das Haus wird mit stinkenden Botten und sterbenden Pflanzen zugemüllt. Und der Müll steht tatsächlich oft stundenlang im Hausflur und wartet auf Abtransport. Das spielte sich “über mir” ab, aber Felix muss da immer durch. Das ist auch der Wermutstropfen, zum langen Arbeitsweg für Pirat kommt als Nachteil dazu, dass es zu Felix – bzw. zu uns- nun 30 Auto-Minuten sind. Aber dafür hab ich mehrere gute Gast-Schlaf-Möglichkeiten, da kann Weihnachten kommen! (mehr …)

Umzugs- Parkplatz- Blockade- Ärger

Ich wohne nicht in der Innenstadt von Berlin.
Und trotzdem ist es nicht so ganz einfach immer einen vernünftigen Parkplatz zu finden.
Für mich geht es immer noch, weil ich nicht zu den klassischen Zeiten zu Hause eintrudel oder wenigstens alsbald umparken kann, wenn was frei wird. Außerdem wurde bei uns letztes Jahr ein kleines Rondell (Minikreisverkehr) zum Parken freigegeben – oh Wunder – das sind auch noch mal 12 Plätze. Vorausgesetzt natürlich, so ein beschmidtmützter Opel-Fahrer lässt nicht genau vor und hinter seinem „Auto“ einen halben Platz frei…aber das ist schon wieder ein ganz anderes Thema…
Nun standen seit ein paar Tagen ein paar Umzugs-Parkverbotsschilder rum. Utopisch! Beide Straßenseiten und dann auch noch von 12 bis 20 Uhr. Das wären auf jeder Seite also 6 Parkplätze. Natürlich GENAU vor „meinem“ Haus, wo keiner ausziehen möchte derzeit und auch nichts frei ist. Mit wieviel Trucks und wohin bitte?
Gestern natürlich keinen Platz außerhalb der Todeszone bekommen. Naja.
Aber heute früh: ich gucke raus, genau hinter meinem Auto ein Platz! Ich raus, ohne Rücksicht auf Verluste! Verluste? Naja, wenn mich jemand in dem Aufzug gesehen hätte, der hätte gedacht „wo hat die Fremde einen Schlüssel für’s Haus her?“
Über’n Schlafanzug eine Sporthose gewurstelt, oben ein Fleece-Hemd drüber, Haare in Nachtzustand belassen…raus! So was mache ich sonst nicht, aber heute war’s mir der gemütliche Vormittag im Schlumpfoutfit ohne weiteren Umparkstress wert.
Und wieder Glück gehabt, mich hat niemand gesehen (hoff).

Nun hat mich aber interessiert, was da für ein Mega-Einzug stattfinden sollte.
Die eintreffenden LKW’s waren auch nicht zu überhören, so hab ich nichts verpasst. Es ging natürlich ums Nachbarhaus und das Parkverbot war völlig blöd positioniert. Dann waren es nur zwei mittelgroße Laster, also hätte eine Seite gereicht. Aber es ist mir schon einmal aufgefallen; wenn Firma „Zapf“ kommt, wird die Strasse gesperrt! Hat das eigentlich Rechtsgültigkeit, wenn die die Schilder so besch…eiden hinstellen? Anschließend nehmen sie die Schilder ja gleich wieder mit. Dann waren sie mit ihrem Mini-Umzug nach zwei Stunden durch. Und dafür stehen jetzt noch etliche Autos meiner Nachbarn irgendwo in der Pampa.