Kategorie: bebildertes

Urlaubsstart

1Ein Vielflieger- wie mein Liebster- ist natürlich erstmal erschüttert, belustigt und uneinsichtig ;-), dass man bei so einem Urlaubs-Bomber schon zwei Stunden vor Abflug am Flughafen sein soll.
Der Kompromiss sah dann so aus, dass wir die Taxe für diesen Zeitpunkt (also 2h vor Abflug) bestellt haben. Ich als Wenig-bis-gar-nicht-Flieger war natürlich etwas beunruhigt ;-)
Naja, nicht wirklich.
Aber trotzdem hiess es nun: Taxi steht um 2.15 Uhr vor der Hütte.
Echt ungemütlich.
Also brav um 22.00 Uhr ins Bett, währenddessen lief- wie schon erwähnt- der Wettlauf mit der Zeit; die Verschlüsselung meiner Festplatte, damit der Laptop mitreisen kann.
Hat er nicht ganz geschafft, aber das Programm konnte unterbrochen werden und nun dürften die Daten- auch bei Diebstahl – sicher sein.
Es hat natürlich von der Zeit her dicke gereicht und wir waren früh genug am Flughafen.
Abgesehen davon, dass bei solchen halben Nachtflügen nur einige Gates offen haben und der Taxifahrer uns vor’m falschen Gebäude abgesetzt hat. Also ein Gesuche und Gerenne…
Da gibt es am Flughafen Schönefeld noch viel zu tun! Es war auch keine Tageszeitung zu bekommen, alle Shops dicht! Noch nicht sehr international.
Dann aber kein langes Gewarte, einen lecker Kaffee später ging’s schon rein in den Flieger.
Airline Condor, die Beinfreiheit auf jeden Fall besser als z.B. bei Air Berlin (A320).
Da unser Veranstalter Thomas Cook ist, gab es „oben“ dann ein Premium-Menü. Viel zu viel für die Tageszeit, aber sehr lecker. Und ein wenig peinlich, weil dieses Menü wohl nur vier Leute an Bord bekommen haben, dafür aber der ganze Flieger nach den leckeren warmen Crossiant’s duftete…
Naja, peinlich nicht wirklich, aber mitleidig wurde ich dann doch, als das normale Frühstück der anderen kam und sie mit Plastikmesser ein sehr krosses Brötchen aufschneiden mussten und im Gegensatz zu unserer steichfähigen Butter einen harten Butter- Plops zerklopfen mussten.
Knapp 3 Stunden Flug ist ja nicht so viel, ging alles Schlag auf Schlag.
Am Flughafen Rhodos das spannende Warten auf die Koffer, dann den Thomas-Cook-Stand suchen, aha, ab in Bus 5. Nun löste sich das Rätsel der Transferzeit von 45 bis 60 min für 13km. Es wurden alle möglichen Hotels angefahren und die entsprechenden Gäste rausgelassen. War aber lustig und war ja erst ca. 9.00 Uhr.
Wir sind beide nicht solche Geier, die überall ganz vorne bei sein müssen, also haben wir im Hotel erstmal die ungeduldigen einchecken lassen.
Dann wurde uns ein Zimmer zugeordnet.
Laut Thomas Cook sollten wir da ein besonders schönes Zimmer bekommen (ich kann nichts dafür, hat mir die Reisebüro-Tante halt nach der Buchung gesagt).
Also, wir hoch ins Zimmer, es muffelte nach Küche und ein Blick vom Balkon ergab: letzte Ecke, unterster Balkon über Gewerberäumen des Hotels und genau am großen Parkplatz, wo regelmäßig Busse ankommen und abfahren! Na nicht mit mir! „Schöner wohnen mit Thomas Cook“ (steht so im Katalog)! Ich also runter, ging ratz- fatz, neues Zimmer, ganz oben (4.Etage), schöner Balkon, dicht am Meer, ein drittes Bett. Auch nicht schlecht, kann man ja auch mal drauf sitzen oder was ablegen.
Also im zweiten Anlauf zufrieden.
Das Buffet abends ist geradezu fantastisch, da bleiben keine Wünsche offen.
Frühstück auch sehr lecker.
So, und heute waren wir bisher faul, eben Urlauber, schön am Strand rumgelegen (ja Mutti; Sonnencreme LSF 30 und auch Schatten)
Ein paar Bilder wieder anbei, hier davon mein aktueller „Arbeitsplatz“:

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Und das Bild vom Meer mit Flugobjekt…

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darauf hätte ich auch Lust, aber wir haben beobachtet, dass ungefähr jede zweite Truppe beim „Einholen“ gewassert wird, das find ich blöd, würde dann doch gerne fotografieren… die Heldentat..
:-D

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Bis bald!

plötzlich offline

Ich hatte mich gar nicht verabschiedet und bin nun schon auf der schönen Insel Rhodos.
Es war ursprünglich nicht geplant, den Laptop mitzunehmen. Nun ist er doch mit, vorher stand aber die Verschlüsselung der Festplatte an. Das hat viele Stunden gedauert und ich wollte es eigentlich noch vor der Abreise geschafft haben.
Naja, fast geklappt. Aber das Programm konnte man unterbrechen und hier konnte alles fertiggestellt werden.
Danke Felix!!

WLAN ist hier leider nur im Foyer verfügbar – aber immerhin! – und so kann ich mich doch öfter melden.

Liebe Grüße!

H5

Technik

Nachdem ich gestern gedanklich eine Reise einige Jahre rückwärts gemacht habe ist mir im Zusammenhang mit der Story noch etwas eingefallen.
Dieser erwähnte junge Mann hatte damals das kleinste Handy, welches es zu diesem Zeitpunkt auf dem Markt gab. (Gutaussehend und gut situiert ooch noch…)
Ich dagegen (und da hatte noch nicht jeder ein Handy, da hat eine Minute 1,99 DM gekostet) hatte eine große, klobige Kartoffel. Meine Güte…schweeer..und unhandlich. (Ich war also „nur“ gutaussehend *lach*).
Und weil ich das doch irgendwie beeindruckend finde, habe ich meine Handy- Veteranen- Galerie bis heute fotografiert.
Ich denke, sein Handy war maximal so groß wie das 3. von links auf dem ersten Foto (welches ich dann also so ca. 5 Jahre später hatte).

Handy1

Tja, aber damals konnte man damit wirklich nur telefonieren und SMS schreiben. Das konnte die Kartoffel übrigens auch und ich habe da einige Nutzer angelernt… das war längst nicht so bekannt, verbreitet und normal wie heute.
Fotografieren konnte mein 4.Handy (von links) als erstes…. auch schon wieder lange her (ca.2002).
Mit Radio und MP3 Player war mein Sony Ericsson k700i (Nr. 5) als erstes ausgestattet, aber noch ohne Speicherkarte.
Sein Nachfolger (mit Speicherkarte) fehlt in der Galerie, das Sony Ericsson k750i, es leistet (wie vorher schon ab dem 3.(?) alle anderen) treue Dienste bei meinem Nachnutzer. Bildmäßig ist es durch mein Nokia- Dienst-Handy vertreten.
Wie man sieht habe ich kein iPhone o.ä., habe also nicht allzu „hochgerüstet“. Außerdem habe ich mich von meinem alten Vertragspartner getrennt und nun ist Schluss mit subventioniertem Handy nach jeweils zwei Jahren. (Pech für den Nachnutzer).
Der Firma Samsung habe ich inzwischen abgeschworen (Ätsch- nun hab ich mir eine Canon-Kamera gekauft- keine Samsung!!), weil ich und auch mein Liebster Ärger mit unseren Geräten hatten und haben, meins war 2x zur Reparatur unterwegs und seins (anderes Modell) ist auch grad auf Reparatur- Tournee. Und das dauert!
Hier die Kartoffel, eine heute übliche Handysocke und mein aktuelles Handy.Handy2
Und hier mit aktuellem Daumen zum Vergleich. :-D

Handy3Handy4

Hier einmal der dicke Veteran im Schlankheitstest mit dem aktuellen Nokia ( das Samsung wollte einfach nicht stehen bleiben, also auch noch ein zickiges Model!!) Handy5

Der Aufmerksame hat gesehen, dass ich das Samsung doppelt habe, wegen der blöden Reparatur- Story. Die dazu passenden Geschichten unter „ärgerliches“ (Handy-Ärger)+ (Fortsetzung Handy). Das hatte nämlich mit dem Umtausch damals nicht geklappt und so hab ich das schwarze nicht, wie geplant, bei ebay versteigert:

Naja, schon beeindruckend mit der Technik.
Sehr auffällig ist es auch bei den Speichermedien.
Für meine erste Digitalkamera habe ich eine Menge Geld bezahlt wegen dem 1GB Microdrive. Meine neue Kamera hat eine High- Speed Speicher- Karte mit 16 GB drin…ist doch der Wahnsinn..

Happy Birthday – mein geliebtes Auto!

Mein Auto hat Geburtstag! Wow!

Naja, Geburtstag… das ist ja schwierig bei Autos. Hab ich mir auch einfacher vorgestellt.

Also, ich wollte einen Golf. Nee, nicht irgendeinen. Einen GT Sport. Stimmt auch nicht, eigentlich wollte ich einen GTI. Also rein in ein Autohaus, werktags 19 Uhr. Die Blondine wollte gerade gehen, meinte noch so „..GTI ?, kieken Sie mal da vor der Tür, da steht eener, gehört ’nem Angestellten von uns. Sonst ham wa keenen..“ Hm. Ich war mit meinem Sohn da, er ist Golf 3- Fahrer. Sahen wir irgendwie unseriös aus? Das Autohaus Zellmann sollte bis 20 Uhr offen haben…

Naja, einen Katalog hat sie mir noch gegeben…und tschüss! Schmoll.

Nächstes Autohaus, anderer Tag. Diesmal Autohaus Möbus , auch kein kleiner Laden. Dort habe ich mir dann mal für ein Wochenende (Anfang Mai) einen R32 als Vorführwagen geholt, weil sie keinen Golf GTI auftreiben konnten. Teuer (ca. 300 €), aber sollte man bei Autokauf erstattet bekommen. War ’ne geile Tour (auch mit Sohn). Sind nach Thüringen gefahren, es wurde geglotzt und die 250 PS waren ein Traum auf Rädern. Will ich hier nicht weiter ausführen, war jedenfalls klasse (vor allem konnte Felix den auch fahren, da gab es keine Auflagen, während mein Auto jetzt so versichert ist, dass er NICHT damit fahren darf, wäre sonst zuuu teuer).

Als ich den Wagen bei einem anderen Verkäufer (als „meinem“) abgegeben habe, konnte der mir in zwei Sätzen mehr Infos geben als „mein“ Verkäufer an einem ganzen Nachmittag.

Egal, dieser sollte mich nun zeitnah anrufen um die Details zu klären… hat er aber nicht!!! Nie!!!

Inzwischen wusste ich aber was ich wollte: GT Sport mit max. Motor, R-Line Design (R32-Folgeschaden) und fast maximaler Ausstattung.

Nun hab ich mich im Internet schlau gemacht, mein Traumauto konfiguriert … fertig. Bestellung bei einer Vermittlungsfirma online problemlos (Tipp: benefit-Service ) … fein.

Naja, nun kamen Probleme: Lieferzeit mindestens 3 Monate. Waas? Wir hatten Mitte Mai und am 1. Juli sollte ein neuer Job losgehen, wo ich das Auto dringend brauchte!!

Bis dahin hatte ich noch nie ein eigenes Auto, bin immer Firmenwagen gefahren. Hatte gekündigt, ich gebe es zu, auch wegen den besch… Autos, die der Ex- Chef uns zugemutet hat (12 Jahre alter Opel Corsa, ich glaub 50 PS… längst verdrängt…) Noch Fragen?

Berlin ist ja keine Kleinstadt. Noch zwei Autohäuser wurden kontaktiert, aber an den Lieferzeiten konnten die auch nicht drehen. Da gibt es wohl Kontingente… Autohaus Eduard Winter bot noch seine Dienste an, waren aber auch nicht schneller, dafür teurer. Und sehr nett waren die Leute im Autohaus Britsch.

Es hat jedenfalls tatsächlich noch sooo lange gedauert, dass ich zwischenzeitlich einen Golf plus als Leihwagen fahren musste. Das war auch eine interessante Erfahrung, da mietet man für zwei Monate (!) ein Auto und muss dann nehmen was kommt…. (Europcar). :shock:

Meine Güte, aus dem einen Artikel hätte ich echt drei machen können (damals hab ich noch nicht gebloggt).

Aber auch diese Zeit des Schmachtens, Vor- Freuens und Wartens ging vorbei!!

 

Am 20.08.2008 konnte ich MEIN ERSTES EIGENES COOLES GELIEBTES AUTO anmelden! Ist das nicht toll? Schon das Datum!!

Davon stand er noch nicht vor der Haustür, nein, schlimmer noch, ich hatte ihn noch niieee gesehen!

(Aber auch bei dieser Behörde ging nicht alles glatt, habe aber auch selbst nicht aufgepasst, statt 1x TÜV und 1x ASU hatte ich auf beiden Schildern ASU, musste also am nächsten Tag noch mal hin…)

Der Abholtermin in der Autostadt Wolfsburg war erst am 30.08.08.

Das war eine sogenannte Erlebnisabholung.

Das Erlebnis fing schon mit einer Fahrt mit dem ICE an. Die Nummernschilder unterm Arm, nicht löschbares Grinsen im Gesicht, Freude und Adrenalin pur. Mein Sohn war wieder mein treuer Begleiter, also zwei irre Golf- Fans.

Dort dann Anmeldung im Abholerbüro( gelber Kasten).WB1

Termin bekommen, noch ca. zwei Stunden…na die schaffe ich auch noch…so haben wir vorher noch die Autostadt angesehen, ein paar Bilder habe ich ausgesucht.

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(zum Vergrößern raufklicken!)

Erst wie gesagt das Hauptgebäude, dann ein paar Eindrücke vom Gelände, die beeindruckenden Türme (in einem von ihnen hat mein Auto die letzten 24 h verbracht) … wo wird er wohl gerade sein, wartet er auf mich, freut er sich, wenn sie ihm die Schilder ranbasteln, dass es nach Berlin geht…?

Mein Auto- Traum, freust du dich auch so auf „deinen Mensch“?WB2

WB5Zum Termin in die Halle, haben natürlich ganz viele tolle Autos gesehen und auch genau beguckt, mit Anfassen und so…

Dann endlich mein Name auf der Tafel! (…)

In den angezeigten Bereich geflitzt, da wartete er auf mich…

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Beeindruckt beschreibt es nicht. Gerührt auch nicht. Überwältigt. Ja.

Man muss sich auch mal vorstellen, ich hatte „so“ ein Auto noch nie wirklich gesehen, er ist am Computer konfiguriert. Die Autohäuser waren ja – wie beschrieben- weniger hilfreich. Nicht interessiert an 30.000 Euro Umsatz.

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Dann hab ich ihn Beschlag genommen. Angefasst. Reingesetzt. Heimlich gestreichelt. Heimlich geheult (ganz heimlich).

Stolz hat mich gemacht (nooch stolzer?), dass kurz vor der offiziellen Übergabe ein VW-Mann an meinem Auto vorbei lief…guckte…zurück kam…um mein Auto drumrumlief ..guckte…und dann weiter seines Weges ging. Und der VW-Mann sieht ja einige Autos täglich!

Naja, Beschriftung abgewählt, R-Line- Design auch etwas verwirrend…so ist es ja auch gedacht ;-)

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Später habe ich ihn – ehrfurchtsvoll- auf einen dafür vorgesehenen Parkplatz gebracht, den Pförtner noch so gefragt: „Wo kann ich denn mein geiles Auto abstellen?“ Der guckte nett und sagte : „ Wirklich klasse Auto.“ Und wies mich ein. DSG-Getriebe, fährt fast von allein…brummbrumm machen die 170 PS bei geringster Ansprache…schade, Sportgang 1000km tabu…

Wir haben bei schönstem Wetter noch die Autostadt genossen, Futter- und Souvenir- Gutscheine eingelöst, Golf .. ähh..pardon…VW Museum bzw. Ausstellung angesehen WB10

und sind selbst mal den Turm hochgefahren, was BummBrumm ja schon hinter sich hatte.


Und ich hatte die ganze Zeit dieses Kribbeln im Bauch, unsere erste Fahrt stand ja noch bevor…

Und nun ist er schon ein Jahr alt. Ein paar Stunt’s haben wir schon hinter uns, geblitzt wurden wir nur 2x, immerhin in Brandenburg, da gibt es wenigstens Fotos für das viele Geld ;-) .

Zum Geburtstag bekommt er natürlich auch was. Aber erst nach meinem Urlaub, will kein frisch getuntes Auto vor der Tür stehen lassen, wobei ich auch Chancen habe, ihn für diese Zeit in einer Tiefgarage unterzubringen. Trotzdem muss er noch ein wenig warten….was lange währt, wird gut!

Dann gibt es auch aktuelle Fotos.

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on Tour…

Meine Mutti und ich wollten uns heute einen schönen Tag machen. Es gab keine konkreten Pläne oder Vorgaben, wir dachten einfach, uns wird schon was einfallen….
Tja, und dann saßen wir im Auto und wussten immer noch nicht wohin. Wetter war prima, also wollten wir kein Einkaufscenter anpeilen, da sieht man ja nix von der Sonne… Motor läuft… (Erklärung: ich bin einen Meter rückwärts gefahren, damit Mutti besser einsteigen konnte) … Uhrzeit… zu früh zum Kaffee- trinken- fahren…. BrummBrumm (Auto) schmoll, „wann geht’s denn nun los?“, TomTom scharf gemacht, der hat natürlich auch keine Ideen, also erstmal losroll…
Adlergestell links abgebogen, noch einige Optionen vorhanden … da leicht rechts, da wieder geradeaus… nun wurde es Schmöckwitz…, dann über Wernsdorf und Neu Zittau, da gab’s schon was zum Gucken und das Fahren hat Spass gemacht (logisch… brumm).
An einer Kreuzung hab ich glatt den Überblick verloren, klar, die Hauptstraße war krumm, aber in welche Richtung? Die Nase vom Auto schon zu weit in der Kreuzung … frech rausgeguckt, noch mal kurz kräftig bremsen, der hatte gaaanz sicher Vorfahrt, dann einfach rum, Gegenverkehr- (Vorfahrt-?) Opa guckt ganz böse, schnell auf’s Gas- weg. 8-)
Naja, wir sind in Gosen (doch ein kleines Einkaufs- Center, sagen wir mal mit gutem Willen) gelandet.
Dort ist mir dann ein kleiner, kuschliger, brauner Plüschbär zugelaufen (ich konnte mich nicht wehren!), der dann schnell von Mutti adoptiert wurde. So statt Blumen… ein Muttertagsblumenbär sozusagen.. verwelkt wenigstens nicht.
Als wir wieder im Auto waren, frag ich noch „wie heißt der Bär?“ und akzeptiere „Paul“ nicht, da erzählt Mutti was von „Barabas“… (oder?). Und ich verstehe „Barabu“… so heißt der Bär jetzt (vielleicht?), übrigens ist ein Bild von ihm anbei (unten).
So, als es weiter ging, wurde nicht mehr beratschlagt, TomTom hatte noch die Adresse vom Resort Schwielowsee gespeichert, ist halt Schicksal… und los!
Dort angekommen sind wir bei schönstem Wetter erstmal um den kleinen See spaziert.

Das Tortenbuffet war wieder sehr lecker und ansehnlich, um 14 Uhr noch freie Auswahl an Plätzen… ein kleiner Schwielowsee2Eindruck von Lokal und Ausblick hier:Schwielowsee1
Dann wurde bestellt: 2 Kännchen Kaffee, 1x Erdbeertorte, 1x Schokotorte, 1x Erdbeereisbecher ohne Sahne… bald kam ein junger Mann mit der Torte und eine Dame mit dem Eisbecher MIT Sahne, sie musste wieder abrücken (Sahne musste weg), da wollte der junge Mann erstmal die Torte VERTEILEN! Na der hat geguckt, als ich gesagt habe, beide Stücke sind für mich! Tja, der kannte mich noch nicht ( die Frau grinste so, konnte die sich noch an die Tortenorgie vom 18.4. erinnern?)
Der Eisbecher ohne Sahne kam auch zeitnah, nur der Kaffee war heute nicht so lecker, schade…
Zum Schluss ist bei mir noch ein Eiskaffee gerutscht… !
Nach einer schönen Autofahrt und einem starken Kaffee in der Sonne auf meinem Balkon endete unser Ausflug.

Ich hab später noch eine halbe Stunde auf meinem Crosstrainer geackert und hoffe nun, dass die Torte nicht so sehr ins GEWICHT fällt….

So endet ein schöner Tag faul und zufrieden auf dem Sofa…. und Mutti: du hast doch sicher Barabu auf dem Arm..? :->

Barabu

(Link zum Resort Schwielowsee im Blog vom 18.04.09)

kein Autoschwein, sondern Auto fein!

Nun habe ich es tatsächlich gemacht! (bzw. machen lassen).
Mein Auto hat eine Oberflächen-Veredelung verpasst bekommen und müsste nun den üblichen Verschmutzungen und Umwelteinflüssen besser standhalten. Auch Vogelkacke ( hab wirklich überlegt, aber mir ist kein vornehmeres Wort eingefallen) kann nun keinen Schaden anrichten (sollte aber trotzdem zeitnah entfernt werden). Klassische Waschanlagen sind nun nicht mehr nötig, klares Wasser reicht, mit Mikrofasertuch abwischen, fertig. Die Scheibenwischer werden nicht mehr viel zu tun haben (ab ca.60km/h wird das Wasser einfach weggedrückt), im Waschwasserbehälter (Scheibenwaschanlage) befindet sich Wasser und als Frostschutz hochprozentiger Alkohol.
Nach einem tüchtigen Regenguss wird er immer aussehen, als kommt er aus der Waschanlage. Ich bin sehr gespannt.
Außerdem ist diese Art der Versiegelung versicherungstechnisch anerkannt.

Eine Befürchtung habe ich aber: einmal Nano – immer Nano!

Leider hat mein Auto derzeit nur die Winterreifen drauf, auch noch die Alufelgen aufbereiten und versiegeln zu lassen ist eine Option, die ich mir noch überlegen will.

Da mein Auto auch „davor“ gut aussah, ist der Unterschied nicht so gravierend, jedenfalls auf den Fotos nicht so sehr gut erkennbar. Die obere Reihe sind die „vorher- Bilder“ unten „nachher“.

BrummBrummNano
Da man es auf der Zusammenfassung nicht so gut sieht, habe ich die Frontfotos noch mal in größerer Auflösung angehängt, das erste „vorher“, das zweite „nachher“.

vorhernachher

Macht euch selbst ein Bild!

Teddy

Brummel

Mein Teddy hat Geschichte,
wird Zeit, dass ich davon berichte:
Mit Mutti war ich bummeln,
war über 30, will nicht schummeln.

Wir guckten Schmuck und Schuhe, Tücher,
in den Taschen ein paar Bücher.
Da sitzt im Fenster ein großer Bär,
Mutti voran, ich hinterher!

Die Verkäuferin sagt noch ganz munter,
„nehm sie ihn doch dort mal runter!“
Mutti tut’s, ich weiß es längst;
mein Herz verloren, ungebremst.

Nun steh ich da, der Bär so teuer,
doch in mir brennt das große Feuer,
September haben wir, Geburtstag fern,
Mutti sieht, ich hätt ihn gern.

Zu Hause sitzt der falsche Mann
(was ich so noch nicht wissen kann),
so kann ich mir den Bär nicht kaufen,
müsst ohne ihn nach Hause laufen.

Mutti kann’s Elend nicht betrachten,
sagt: „es ist ja bald Weihnachten“.
Kauft den Bär, ich drück ihn dann,
dass keiner ihn mir nehmen kann.

Teddy sitzt auf Muttis Schoß,
fahren wir gen Heimat los,
denken kurz, es ist ein Witz,
trifft uns glatt ein Raser-Blitz!

Lachen noch, Teddy als Star,
fotografiert, kaum war er da!
Eine Info nur am Rande,
Polizeipost kam nicht zustande.

Etwas nur die Freude trübt,
schmachten hab ich so geübt:
Teddy blieb bei Mutti sitzen,
musst ohne ihn nach Hause flitzen.

Dann und wann zu Kaffee und Kuchen
konnte ich ihn dort besuchen.
War längre Zeit allein, oh weh,
sprach ich ihm was auf den AB.

Ein Vierteljahr ging das dann so,
endlich Weihnachten, war ich froh!
Mutti geholt mit Gepäck und Bär,
noch einen Tag warten, na bitte sehr!

Es gab noch mehr Geschenke,
wie war mir das egal,
knuddel den Teddy und ich denke:
ein Ende hat die Qual!

Das war vor sieben Jahren,
nun habt ihr es erfahren.
Mein Teddy, das ist große Liebe,
wer ihm was tut, der kriegt echt Hiebe!

Miki