Kategorie: persönliches

Als du noch lebtest, wusste ich deinen Geburtstag nicht.
Heute wäre dein 49.
Als du noch lebtest, wusstest du nicht, dass du mir wichtig warst.
Als du tot warst, hast du mir geholfen … nicht mehr, dich zu finden, sondern Gewissheit zu bekommen.
Gewissheit darüber, dass wir uns in diesem Leben fremd bleiben würden.
Es ist keine Sehnsucht, die mich noch an dich denken lässt. Keine irdische Sehnsucht.
Aber was passiert ist, wie ich nach deinem Tod (wenigstens) Fragmente deines Lebens zusammensetzen konnte und die Art und Weise wie ich zu diesen Informationen gekommen bin, lässt mich denken, dass dieses Leben… hier unten… zwar endlich ist, aber dass es irgendwie noch mehr geben muss…
Vor 49 Jahren hier angekommen, nur 38 Jahre geblieben…
Tags: erinnerung, fremd, leben, tod
Veröffentlicht in: gedankliches, gelebtes, persönliches, vergangenes
Ich arbeite in einem überregionalen Unternehmen mit mehr als 400 Mitarbeitern.
Die Filialen, oder soll ich sagen Standorte… verteilen sich über ganz Deutschland.
Ich treibe mein Unwesen ja in Berlin, dies dürfte vielen hier bekannt sein.
Heute nun sollte ich eine etwas zähe Geschichte mit meinem mir für’s Homeoffice zur Verfügung gestellten Laserdrucker zu Ende bringen, mittels einer E-Mail an die IT- Abteilung.
Das Mailprogramm (Lotus) und ich werden nicht unbedingt Freunde. Außerdem bin ich zu faul, mich an den riesigen, arbeitsschutztechnisch vorgeschriebenen, großen Monitor anzustöpseln und liefere mich eher der Anstrengung aus, blinzelnd in mein winziges Netbook zu glotzen.
Also verfasse ich meine Mail und suche im Adressbuch. Der Nachname des Spezialisten ist ein typischer deutscher Sammelbegriff und ich weiß nur den. Hm. Also geguckt, ob ich schon einmal eine E Mail aus der Ecke hatte. Finde eine. “IT- Störungsmeldung…irgendwas”. Klar, IT ist richtig, Drucker defekt, also Störung auch richtig…nehme ich die.
Ab geht die Post!
Innerhalb einer Minute hab ich 35 Antworten. Nanu?
Diese lauten ungefähr so:
“Liebe Frau Miki,
ich bin die und die aus soundso und kann Ihnen leider nicht helfen. Freundliche Grüße XY”
oder:
“Hallo, ich weiß nicht, wie die Mail zu mir gekommen ist (… hihi..ich schon..inzwischen..) aber ich bin nur für …. zuständig. Freundliche Grüße. XY”
Noch weiß ich nicht so genau, ist das so eine große IT- Abteilung?
Einmal antworte ich (einer mir unbekannten Regionalleiterin): “Sorry, da hab ich wohl die falsche Adresse erwischt. So kommt man auch ins Gespräch
Ich hoffe, ich hab Sie nicht gestört.” Kommt zurück: “Diese Mail haben ALLE im Unternehmen erhalten. Liebe Grüße zurück.”
Aha. Währenddessen prasseln die Antworten auf mich nieder.
Ich so: “…sorry, so lernt man sich kennen… liebe Grüße” gespickt mit *ganzrotbin* …war keine Absicht *schwör*…”
Bekomme auch Antworten wie “Ist doch nicht schlimm.”
Einer ruft sogar an, weil er denkt, ich hab nur an ihn gemailt. Wir schwatzen kurz nett, er erkennt meine Herkunft gleich (wie denn det??) und er wünscht mir einen unterhaltsamen Abend! Na den hab ick!!
Aber auch sowas blödes kommt: “Falscher Empfänger!” Ich wieder meine “Sorry-Antwort”. Kommt stumpf wieder: “Falscher Empfänger!” Wie kreativ.
Später schickt mir meine – sicher verzweifelte- Chefin die richtige Adresse. Naja, für’s nächste Mal. Herr Sammelbegriff wird die Mail ja auch bekommen haben. Hoff.
Diese Geschichte hat sich abends zugetragen. Da werden morgen also noch einige überrascht. Auweia.
Das war mal wieder ein richtiger Miki.
Veröffentlicht in: bescheuertes, gelebtes, persönliches
Fremdgeknipst.
So weit weg.
In Bern.
Aber da steht er gut, kann ihm nix passieren, oder jedenfalls ist es unwahrscheinlicher, als auf der Straße.
Schlecht recherchiert gehabt, die Schweiz ist nicht sehr autofreundlich eingestellt, zumindest in Bern. Wenn das Auto nicht auf einen selbst zugelassen ist, bekommt man kein Anwohnerticket. Also muss er super teuer in der angemieteten Tiefgarage stehen.

Aber er wird abgeholt. Mal sehen, wann. Oder Felix fährt 1x her und fliegt zurück.
Dann hab ich das nächste Elend. Brummer steht rum und ich fahre Dienstschüsselwagen.
Irgendwie bin ich schlecht organisiert, muss mal wieder dran drehen?
Tags: brummer, jeden tag ein bild, sehnsucht
Veröffentlicht in: bebildertes, persönliches
Einer dieser Flieger hat den Felix wieder nach Bern gebracht. Vermutlich der rechts im Bild. Leider macht die Webcam nur eine Aufnahme pro Minute und die Flieger müssen ja immer in Rudeln kommen!
Der links vorne, wo man nur die Schwanzflosse sieht, müsste der aus London gewesen sein…

Und noch lieber hätte ich die Passagiere (den einen) gesehen, da muss man nämlich schön selber laufen. Aber wie verwöhnt man doch ist, kann man einfach so hinterher gucken…
Und egal ob geguckt oder nicht, er ist gut angekommen.
Dann bis zum nächsten Mal, lieber Felix!
Tags: bern, flug, jeden tag ein bild
Veröffentlicht in: bebildertes, persönliches
… steht dem Teddy bevor.
In die Schweiz geht’s, nach Bern. Felix fliegt morgen wieder zurück in seine derzeitige Heimat und der Kleine darf auch mit… wenn er in die Tasche passt. Da muss ja einiges rein

Tags: jeden tag ein bild
Veröffentlicht in: bebildertes, persönliches

Good bye, lieber Baum! Du warst so schön!
Tags: jeden tag ein bild
Veröffentlicht in: bebildertes, persönliches
Schön.
Man sollte sich aber auch immer bewusst machen: das ist Luxus. Auch wenn er fast jederzeit möglich ist.. für unsereins…es gibt Menschen, die können davon nur träumen.

Und was ist für euch Luxus?
Tags: jeden tag ein bild
Veröffentlicht in: bebildertes, persönliches
…oder zeigen und genießen?
Zum derzeitigen Motto “jeden Tag ein Bild” passt zeigen,
also:

Tags: jeden tag ein bild
Veröffentlicht in: bebildertes, persönliches
Schöne Sachen kann man einkaufen… und essen…
Das hat hier bald ein Ende, zumindest mit den Schlemmereien. Aber solange noch lieber Besuch da ist und ich Urlaub habe…sehe ich das gar nicht ein! So!
Tags: jeden tag ein bild, scottie
Veröffentlicht in: bebildertes, persönliches
Spät kommt das Bild… und es bahnen sich tolle Sachen an… mehr wird nicht verraten…
Tags: jeden tag ein bild
Veröffentlicht in: bebildertes, persönliches
